In der Nacht zum Montag wurde in Frauenfeld nach einem Entreissdiebstahl ein Tatverdächtiger festgenommen und das Deliktsgut sichergestellt.
Kurz nach 0.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein Mann die Tasche einer Frau am Bahnhof entrissen habe und weggerannt sei.
Heute starten umfangreiche Sanierungsarbeiten am Bahnhofquai im Kreis 1. Die Stadt erneuert die Gleisanlagen sowie die Wasserleitungen im Knoten Museumstrasse/Walchebrücke bis November dieses Jahres.
Zusätzlich wird die Walchebrücke teilsaniert.
Wer veraltete Software auf seinem Rechner nutzt, geht ein Sicherheitsrisiko ein. Wichtig sind zeitnahe Updates, die das System auf den aktuellen Stand bringen. Die Kantonspolizei St. Gallen rät, nur Programme und Apps zu installieren, die Sie tatsächlich benötigen und mit regelmässigen Updates die Gefahr von Angriffen aus dem Netz zu minimieren.
Der folgende Artikel zeigt, warum Updates die Sicherheit erhöhen und worauf es beim Virenschutz ankommt.
In den nächsten vier Wochen werden die Strassen und Wege von Basel, Riehen und Bettingen wieder durch ein spezielles Messfahrzeug fotografiert.
Ziel der Befahrung ist eine Aktualisierung der 2020 aufgenommenen Panorama- und 3D-Strassenbilder.
Im Zusammenhang mit der Telefonbetrugsmasche "Falscher Polizist" hat am Dienstag (09.04.2024) eine mutmassliche Täterschaft in der Stadt Schaffhausen eine 96-jährige Frau um 14'000.- Franken betrogen.
Bereits am gleichen Abend (09.04.2024) konnte die Schaffhauser Polizei in der Stadt Schaffhausen einen mutmasslichen Täter (Geldabholer) festnehmen. Aktuell sind intensive Ermittlungen in dieser Angelegenheit im Gange.
In den kommenden Wochen befragt die Kantonspolizei Bern Bürgerinnen und Bürger des Kantons Bern erneut zur Sicherheit im öffentlichen Raum und zur Wahrnehmung der Polizeiarbeit.
Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sicher sich die Bevölkerung aktuell im öffentlichen Raum fühlt und wie die Polizeiarbeit wahrgenommen wird.
Am Freitagnachmittag (10. Mai 2024, kurz vor 14:00 Uhr) wurden im Gebiet Hasenmoostrasse in Rothenburg fünf Schafe von einem Zug erfasst.
Die Schafe sind zuvor von einer umzäunten Weide ausgebrochen und auf die Geleise gelaufen.
Der Unfall ereignete sich am Freitagnachmittag (10. Mai 2024, ca. 14:45 Uhr) auf der Kantonsstrasse in Wiggen.
Ein Motorradfahrer fuhr auf der Kantonsstrasse von Wiggen in Richtung Marbach.
Am frühen Samstagmorgen (11. Mai 2024, 02:20 Uhr) kam es auf dem Hallwilerweg zu einem Verkehrsunfall.
Ein 23-jähriger Mann rannte bei Rot über den Fussgängerstreifen direkt vor ein korrekt fahrendes Auto.
Am Samstagabend (11. Mai 2024, ca. 17:15 Uhr) kam es auf der Surentalstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos.
Drei Personen wurden verletzt und vom Rettungsdienst 144 in ein Spital gefahren.
Der Unfall ereignete sich am Samstag (11. Mai 2024, nach 21:00 Uhr) auf der Stockistrasse in Willisau.
Eine 20-jährige Frau kam, aus bisher unklaren Gründen, mit dem Auto von der Strasse ab und durchbrach damit eine Hecke.
Während gezielten Verkehrskontrollen in Uster und Volketswil mit Fokus auf übermässig laute und illegal abgeänderte Fahrzeuge musste in 16 Fällen durch die Polizei interveniert werden.
Am Donnerstag, 9. Mai 2024, führte die Stadtpolizei Uster in Zusammenarbeit mit der Gemeindepolizei Volketswil während rund 8 Stunden gezielte Verkehrskontrollen in den jeweiligen Gemeindegebieten durch.
Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Sonntagmittag in Wängi eine E-Bike-Fahrerin leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Sonntag in Arbon seinen Führerausweis abgeben.
Gegen 18 Uhr hielt eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau auf der Bahnhofstrasse einen Autofahrer an, der zuvor durch seine Fahrweise aufgefallen war.
Ein Landwirt aus Lengnau fand auf seinem Feld ein totes Wildschwein. Dieses wies eine Schussverletzung auf. Die Umstände sind unklar.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Die Kantonspolizei St.Gallen nimmt Ende Mai 2024 als schweizweit erstes Polizeikorps einen eigenen Leistungsprüfstand in Betrieb.
Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit im Kampf gegen unerlaubte Leistungssteigerungen, welche teils gefährliche Auswirkungen auf den Strassenverkehr haben können.
Am Sonntag (12.05.2024), kurz nach 16:10 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einem Unfall zwischen einem E-Bike und einem Auto gekommen.
Der 61-jährige E-Bike-Fahrer wurde unbestimmt verletzt. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Sonntag (12.05.2024), um 19 Uhr, ist es auf der Unterstrasse zu einem Autobrand gekommen. Der Brand konnte rasch gelöscht werden.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Sonntag (12.05.2024), kurz vor 14:15 Uhr, ist es auf der Arbonerstrasse zu einem Autobrand gekommen.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Sonntag (12.05.2024), kurz nach 19:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 von St.Gallen in Richtung Gossau zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos gekommen.
Eine 21-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Mit dem „Konzept Temporegime“ sollte in der Stadt St.Gallen Tempo 30 eingeführt werden. Die Regierung hat letzten Sommer entschieden, auf der Ost-West-Hauptverkehrsachse auf Tempo 30 zu verzichten.
Eine Prüfung zeigte, dass das Konzept ohne die Ost-West-Achse nicht sinnvoll umgesetzt werden kann. Der Kanton beendet deshalb das Projekt. Auch für die Stadt gilt wie im gesamten Kantonsgebiet: Tempo-30-Strecken auf Kantonsstrassen werden nur zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit bewilligt.
In der Zwischenzeit konnte der Tourengänger, welcher am 9. Mai 2024 auf der Belalp ums Leben gekommen war, formell identifiziert werden (Polizei.news berichtete).
Beim Opfer handelt es sich um einen 41-jährigen Schweizer.
Interessierst du dich für eine Karriere als Sicherheitsassistentin oder Sicherheitsassistent bei der Kantonspolizei Basel-Stadt?
Dann bist du herzlich zu unserem Infoabend eingeladen!
Am späteren Sonntagvormittag (12.05.2024) hat sich auf der Rheinbrücke in Stein am Rhein ein Verkehrsunfall mit zwei Autos ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Dem unfallverursachenden Autofahrer wurde aufgrund des Verdachts mangelnder Fahreignung der Führerausweis vorläufig aberkannt.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen sind am Sonntagabend (12.05.2024) in Uetikon am See alle vier Fahrzeuginsassen verletzt worden.
Kurz nach 22.30 Uhr fuhr ein mit vier Männern besetzter Personenwagen vom Pfannenstiel herkommend auf der Stuckistrasse in Richtung Uetikon am See.
Am Sonntag, 12. Mai 2024, fuhr eine 18-jährige Motorradlenkerin auf der Seestrasse von Gersau in Richtung Brunnen.
Um 17.10 Uhr geriet die junge Frau auf der Höhe Kindli aus bisher ungeklärten Gründen auf die Gegenspur, kollidierte mit der dort angrenzenden Stützmauer und kam anschliessend zu Fall.
Am Samstagabend (11.05.2024) wurde in Zürich auf der Blatterwiese (auch Chinawiese genannt, Stadtkreis 8) im Rahmen einer unbewilligten Aktion ein Jugendlicher mit einem spitzen Gegenstand verletzt.
Kurz vor 20 Uhr hatte ein privater Veranstalter eine Drohne mit einem Geldsack über dem Park aufsteigen lassen, um das Geld auf den Park fallen zu lassen.
Am Sonntag, 12. Mai 2024 waren zwei Männer im Kreis 4 in einen Streit geraten. In dessen Verlauf versetzte einer dem anderen einen Schlag an den Kopf, worauf das Opfer zu Boden fiel und sich verletzte.
Die Polizei sucht Zeug/innen.
Unbekannte Vandalen beschädigten in Aarau über ein Dutzend parkierte Autos und richteten beträchtlichen Schaden an.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Am Samstag, den 11. Mai 2024, kam es in St-Gingolph zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorroller.
Der Fahrer des Zweirads verlor dabei sein Leben.
Am nächsten Montag- und Dienstagmorgen, 13./14. Mai 2024, findet im Dorf Sarnen die kantonale Fahrradprüfung der 5. Klässler von Obwalden statt.
Ihr erkennt die Fahrradprüflinge anhand ihren gelben Leuchtwesten.
Am Samstagmittag, 11. Mai 2024, ging um 12.10 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass es bei einem Haus am Gschwändliweg in Buttikon brennt.
Privatpersonen konnten die Flammen noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte löschen.
In der Nacht auf Samstag, 11. Mai 2024, wurde kurz nach 2 Uhr ein 19-jähriger Mann von mehreren Jugendlichen auf dem Vorplatz des Bahnhofs Altendorf umzingelt und ausgeraubt.
Die Unbekannten erbeuteten eine Bauchtasche und rannten anschliessend in Richtung Lachen davon. Sie waren alle dunkel gekleidet und hellhäutig. Der Anführer sprach schweizerdeutsch.
In der Nacht auf Samstag, 11. Mai 2024, beabsichtige ein 31-jähriger Schiffsführer mit seinem Boot von Rapperswil nach Schmerikon zu fahren.
Dabei fuhr er kurz nach 1 Uhr in Wangen zu schnell innerhalb der Uferzone und durch eine gesperrte Wasserfläche.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Sonntagmorgen in Weinfelden seinen Führerausweis abgeben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz vor 6.30 Uhr an der Pestalozzistrasse einen Autofahrer, der zuvor durch seine Fahrweise aufgefallen war.
In Balm bei Günsberg, zwischen dem Balmberg und dem Niederwiler Stierenberg, ist am Samstag, 11. Mai 2024, ein Rentner auf einer Wanderung einen steilen Abhang hinuntergestürzt und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen.
Am Samstag, 11. Mai 2024, um zirka 13.30 Uhr, wurde in Balm bei Günsberg, südlich der Verbindungsstrasse zwischen dem Balmberg und dem Niederwiler Stierenberg, in unwegsamen Gelände unterhalb der dortigen Krete, eine leblose Person aufgefunden.
Am heutigen Muttertag bedanken wir uns bei allen Mamis, welche jederzeit vollen Einsatz geben und so unglaublich viel leisten.
Ein besonderer Dank geht an die Mamis, welche auch heute für den Schutz und die Sicherheit im Kanton Schwyz unterwegs sind.
In einem Mehrfamilienhaus in Merenschwand brach in der Nacht ein Brand aus, der grossen Schaden anrichtete.
Acht Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Die Brandursache ist unklar.
Am Samstag, 11. Mai 2024, kurz vor 16.30 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 bei Zunzgen BL, im Baustellenbereich in Fahrtrichtung Basel, zu einem Personenwagenbrand.
Personen wurden nicht verletzt.
Am Samstag (11.05.2024), kurz nach 22:20 Uhr, ist es auf der Uznacherstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 49-jähriger Mann verlor die Herrschaft über sein Auto. Es überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Er und sein Beifahrer wurden leicht verletzt. Dem Fahrer wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Samstag (11.05.2024), um 20:55 Uhr, hat an der Bellvuestrasse ein Auto beim Parkieren ein anderes beschädigt.
Der 61-jährige Fahrer war alkoholisiert. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen. Es entstand eher geringer Sachschaden.
Am Samstag (11.05.2024), kurz vor 13 Uhr, ist es auf der Oberrieterstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der 30-jährige Motorradfahrer wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.