Zum zweiten Mal in Folge ist die Zahl der registrierten Straftaten in der Schweiz gestiegen. Im vergangenen Jahr meldeten die Schweizer Polizeikorps dem Bundesamt für Statistik 522'558 Straftaten.
Dies entspricht einer Zunahme von 14% gegenüber dem Vorjahr, die vor allem auf die Zunahme der Vermögensdelikte zurückzuführen ist. Auch im Bereich der Digitalen Kriminalität ist eine deutliche Zunahme der Straftaten zu verzeichnen (+31.5%).
Im letzten Jahr wurde wiederum eine Zunahme der Anzahl Straftaten verzeichnet.
Diese ist sowohl auf Delikte gegen das Vermögen wie auch auf die digitale Kriminalität zurückzuführen.
Die Walliser Kantonspolizei zieht eine positive Sicherheitsbilanz für das Jahr 2023.
Das Wallis weist einmal mehr ein besonders zufriedenstellendes Sicherheitsniveau auf, sei es im Bereich der Kriminalität oder des Strassenverkehrs.
Am Samstagabend, 23. März 2024, kam es in Dättnau und Wülflingen zu zwei Bränden in der Küche. Beide Male wurde Kochgut unbeaufsichtigt auf dem Herd stehengelassen.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (21.03.2024) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in eine Wohnliegenschaft in Dörflingen verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Das Jahr 2023 war im Kanton, wie überall in der Schweiz, durch einen deutlichen Anstieg der Kriminalität und der allgemeinen Polizeitätigkeit gekennzeichnet.
Die Kantonspolizei Freiburg hielt dem stand, musste aber gleichzeitig ihre Dienstleistungen und ihre Aufgaben priorisieren. Ihr Engagement für die Sicherheit der Bevölkerung und der Behörden steht weiterhin im Mittelpunkt ihres Handelns.
Die polizeilich registrierte Kriminalität ist im vergangenen Jahr angestiegen. Wesentlicher Treiber war dabei die markante Zunahme der Betrugs- und Vermögensdelikte.
Bei den Tatverdächtigen fällt die Zunahme in der Gruppe der Personen aus dem Asylbereich und der „Kriminaltouristen“ mit plus 22 Prozent am stärksten aus. Die Polizei hat auf die Entwicklung mit gezielten Aktionen reagiert, wie Sicherheitsdirektor Mario Fehr bei der Präsentation der Kriminalstatistik 2023 heute vor den Medien, zusammen mit der Chefin Kriminalpolizei der Kantonspolizei, Christiane Lentjes Meili, und der Chefin der Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich, Andrea Jug-Höhener, ausführte.
In Oensingen haben Unbekannte in der Nacht auf Montag, 25. März 2024, versucht, in ein Café/Restaurant einzudringen.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung ist es der Kantonspolizei Solothurn gelungen, eine tatverdächtige Person anzuhalten.
Am letzten Samstagabend, 23.03.2024, fuhr ein 41-jähriger brasilianischer Autolenker auf der Herrenrütistrasse in Richtung Dorf Engelberg.
Ausgangs der Rechtskurve kam er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und momentaner Unaufmerksamkeit von der Strasse ab.
Gestern Sonntag, 24. März 2024, um 10.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Nidwaldner Kontrollschildern auf der Seelisbergstrasse in Richtung Emmetten.
Bei einer Rechtskurve verlor die 35-jährige Lenkerin aus noch unbekannten Gründen auf der leicht schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über das Fahrzeug und fuhr in eine Böschung.
Am Sonntagmorgen ist es auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen. Dabei wurden auch die Untersicht und das Dach des Gebäudes beschädigt.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist auf eine Fahrlässigkeit zurückzuführen.
Im Kanton Solothurn wurden 2023 insgesamt 24'308 Straftaten zur Anzeige gebracht. Das sind 3'047 oder 14,3 % mehr als im Vorjahr.
Hauptgrund für den Anstieg ist wie bereits im Vorjahr hauptsächlich die markante Zunahme der Vermögensdelikte. Erfreulicherweise hat die Anzahl der registrierten Gewaltdelikte in vielen Bereichen im vergangenen Jahr abgenommen und die Aufklärungsquoten sind mehrheitlich gestiegen. Im Durchschnitt erstellte die Kantonspolizei Solothurn im vergangenen Jahr pro Tag 67 Anzeigen. Alle Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) finden sich unter www.polizei.so.ch.
Im Kanton Obwalden sind die Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (StGB) im vergangenen Jahr wieder gesunken und liegen wieder auf dem Niveau von 2021.
Es waren 1315 Delikte nach diesem Gesetz zu bearbeiten, was einer Abnahme von 12 Prozent entspricht.
Mit dem Jahresbericht und den polizeilichen Statistiken gibt die Kantonspolizei Uri einen Einblick in die Organisation und informiert über Schwerpunkte und aktuelle Zahlen aus dem Arbeitsalltag der Polizei.
Die Kriminalität verzeichnet eine markante Zunahme bei den polizeilich registrierten Straftaten von rund 23 Prozent. Im Strassenverkehr kam es zu vier tödlich verletzten Personen. Die Zahl der verunfallten Personen stieg um rund 17 Prozent an. Insgesamt wurden ausserdem 16'812 Schwerfahrzeuge kontrolliert.
In der Nacht auf Sonntag (24.3.2024) hat ein Autofahrer in Glattpark (Gemeinde Opfikon) einen Selbstunfall verursacht.
Er wurde wegen Verdachts auf Raserdelikte festgenommen.
Am Freitagnachmittag, 22. März 2024, geriet ein Kleinkind in Oberwinterthur auf die dortigen Bahngeleise.
Dank einer aufmerksamen Passantin konnte Schlimmeres verhindert werden.
Am Sonntagmittag ist in der Rue du Midi in Moutier ein schwer verletzter Mann aufgefunden worden.
Er musste mit einem Helikopter ins Spital geflogen werden. Kurz zuvor war der Mann ein einen Streit involviert gewesen. Der mutmassliche Täter konnte in der Folge angehalten werden. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Nach mehreren Diebstählen aus Autos in Felben-Wellhausen und Pfyn hat die Kantonspolizei Thurgau am Sonntag drei Tatverdächtige inhaftiert.
Am Sonntagmorgen gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale Meldungen aus Felben-Wellhausen und Pfyn ein, dass drei Männer Autos durchsucht und Gegenstände gestohlen hätten.
Nach einem Brand in einem Einfamilienhaus in Berlingen mussten am Sonntag zwei Personen zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses an der Wieslistrasse bemerkte kurz nach 16.30 Uhr eine Rauchentwicklung im Keller und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale.
Am frühen Samstagmorgen (23. März 2024, kurz vor 01:30 Uhr) fuhr ein Buschauffeur mit dem „Nachtstern“ von Menziken nach Hildisrieden.
Auf dieser Strecke verpasste er eine Ausfahrt und wollte später den Bus wenden.
Auf der Meggenhornstrasse verunfallte am Samstag (23. März 2023, ca. 17.30 Uhr) ein 53-jähriger Fahrradfahrer.
Der Mann stürzte und verletzte sich erheblich.
Am frühen Sonntagmorgen (24. März 2024, 00:30 Uhr) verunfallte in Triengen ein 23-jähriger Mann mit dem Auto.
Er fuhr damit gegen eine Haustreppe. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagmorgen (24. März 2024, ca. 05.45 Uhr) verlor ein 21-jähriger Mann auf der Zentralstrasse die Kontrolle über das Auto und fuhr damit gegen einen Baum.
Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 07.00 Uhr kam am Sonntagmorgen (24. März 2024) ein 38-jähriger Mann mit dem Auto von der Autobahnausfahrt ab und fuhr damit gegen eine Signaltafel und danach in ein Gebüsch.
Der Lenker wurde verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst 144 in das Spital gefahren.
Der Unfall ereignete sich am Sonntagmorgen (24. März 2024, 07:15 Uhr) auf der Autobahn A2 (Fahrtrichtung Norden).
Ein 45-jähriger Mann verlor im Schneegestöber die Herrschaft über sein Auto und fuhr damit gegen die Mittelleitplanke.
Ein 38-jähriger Mann kam mit seinem Auto am Sonntagmorgen (24. März 2024, 07:15 Uhr) auf der Autobahn A2 (Fahrtrichtung Süden) ins Schleudern und fuhr damit gegen die rechte Leitplanke.
Verletzt wurde niemand.
Auf der Baselstrasse in Riedholz hat sich am Montagmorgen, 25. März 2024, eine Kollision mit drei beteiligten Autos ereignet.
Zwei Autolenker haben sich dabei Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Im Jahr 2023 entwickelte sich im Kanton Nidwalden die Sicherheitslage insgesamt positiv, indem die Gesamtzahl der Straftaten um 7% gesunken ist.
Insbesondere konnte ein Rückgang bei Einbruchdiebstählen, Verstössen gegen die sexuelle Integrität und in der digitalen Kriminalität verzeichnet werden.
Der Kanton Appenzell Ausserrhoden ist im gesamtschweizerischen Vergleich weiterhin im Bereich der Kriminalität ein sicherer Kanton.
Die Aufklärungsquote aller Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (StGB) liegt bei 57%. Die Gesamtzahl der Straftaten nach StGB liegt für das Jahr 2023 bei 2'457, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr von 23 Prozent gleichkommt.
Gegenüber dem Vorjahr stieg die Anzahl festgestellter Straftaten in der Stadt Zürich im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 Prozent (2022: 41 946 / 2023: 46 253).
Mehr als die Hälfte des Anstiegs sind auf Vermögensdelikte und Urkundenfälschungen zurückzuführen.
Über die Ostertage stauen sich die Autos Richtung Gotthard oft über mehrere Kilometer weit. Umso wichtiger ist es, den richtigen Zeitpunkt für die Fahrt nach Süden zu wählen.
Aufgrund von Baustellen auf der Autobahn A2 kann dies auch Auswirkungen auf das Strassennetz im Kanton Nidwalden haben. Um die Kantonsstrasse zu entlasten, werden Massnahmen getroffen, unteranderem Autobahneinfahrten in Richtung Süd geschlossen.
Ein Chauffeur hat die gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit massiv missachtet.
Der Mann musste eine Bussenkaution in der Höhe von mehreren tausend Franken hinterlegen.
In Reute ist es am Sonntag, 24. März 2024, zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der Fahrer blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Sonntag (24.03.2024) ist im Verzweigungsbereich Lindenstrasse/Steinachstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Eine Autofahrerin prallte zuerst gegen einen Inselschutzpfosten und kollidierte anschliessend mit einem Kandelaber. Verletzt wurde niemand. Am Fahrzeug entstand hoher Sachschaden.
Die Zahl der Straftaten im Kanton Thurgau hat 2023 um 6 Prozent zugenommen. Der grösste Anstieg war bei den Vermögensdelikten zu verzeichnen. Deutlich zurückgegangen ist vergangenes Jahr die Zahl der Verkehrsunfälle auf Thurgauer Strassen.
Kommandant Jürg Zingg informierte an der Medienkonferenz über das Vorgehen der Kantonspolizei bei der Bekämpfung krimineller Asylsuchender.
Am Sonntag (24.03.2024), kurz nach 21:30 Uhr, hat es in einem Einfamilienhaus an der Greithstrasse gebrannt.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken.
Am Sonntagabend (24.03.2024), kurz vor 21:55 Uhr, hat ein Auto auf der Autobahn A1 gebrannt. Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Sonntag (24.03.2024), kurz nach 20:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen bei den Buskanten am Bahnhof Sargans erhalten.
Die ausgerückten Einsatzkräfte mussten einen lebensbedrohlich verletzten 42-jährigen Mann antreffen.
Die Kantonspolizei Bern hat in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Stadt Bern gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Insgesamt wurden rund 80 Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker kontrolliert. 44 davon waren zu schnell unterwegs. Sieben Fahrzeuglenkende werden angezeigt.
An der Friedhofstrasse in Grenchen sind in der Nacht auf Montag, 25. März 2024, zwei Autos in Brand geraten. Trotz raschem Löscheinsatz entstand an beiden Fahrzeugen Totalschaden.
Als Brandursache steht Brandstiftung im Vordergrund.
Die polizeilich registrierte Kriminalität ist im vergangenen Jahr angestiegen.
Wesentlicher Treiber war dabei die markante Zunahme der Betrugs- und Vermögensdelikte.
Die erste Reisewelle Richtung Süden fand bereits am Wochenende vor Ostern statt.
Grund dafür war der frühe Beginn der Frühlingsferien in vielen deutschen Bundesländern. Die zweite Reisewelle ist wie üblich vor Ostern und über die Ostertage zu erwarten. Damit bestätigt sich die seit zwei Jahren anhaltende neue Tendenz ,dass sich die Stau-Spitzen auf zwei Wochenenden verteilen.
Unterwegs mit unseren Diensthundeführerinnen und Diensthundeführer und ihren vierbeinigen Begleitern!
Bei einer Ausbildung letzte Woche ist dieses Foto entstanden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.