Am Nachmittag des 1. Mai 2024 kam es zu Polizeieinsätzen anlässlich von Nachdemonstrationen im Langstrassenquartier.
Die Stadtpolizei Zürich wurde dabei von der Kantonspolizei Zürich unterstützt.
Die 1. Mai-Kundgebung in Liestal verlief ohne Probleme.
Rund 150 Personen demonstrierten in der Stadt Liestal, nachdem sie zuvor einen Demonstrationszug vom Bahnhof in das Stedtli Liestal durchgeführt hatten.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt blickt auf einen positiven Einsatz am 1. Mai zurück: Rund 2‘000 Personen demonstrierten friedlich durch die Basler Innenstadt.
Der Demonstrationszug setzte sich kurz vor 11 Uhr auf dem Messeplatz in Bewegung.
Ein Fussgänger wurde am Mittwoch in Schönenberg an der Thur von einem Auto angefahren und tödlich verletzt. Der Autofahrer war stark alkoholisiert.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Mittwochvormittag (1.5.2024) hat eine Meldung einer angeblichen Schussabgabe einen Polizeieinsatz in Effretikon (Gemeinde Illnau-Effretikon) ausgelöst.
Nach der sorgfältigen Durchsuchung einer Liegenschaft konnte die Kantonspolizei Zürich Entwarnung geben.
Ein Sattelmotorfahrzeug ist gestern Nachmittag in Rickenbach rückwärts auf einen Parkplatz gefahren.
Dabei streifte der Tank des Aufliegers den Boden und wurde beschädigt, worauf ca. 150 Liter Diesel ausliefen. Ein Teil davon floss im Meteorschächte und gelangte so in den Rickenbach.
Am Mittwochvormittag, 1. Mai 2024, fand in der Winterthurer Innenstadt eine bewilligte Kundgebung zum Tag der Arbeit statt.
Während dem Demonstrationsumzug kam es zu erheblichen Sachbeschädigungen durch Sprayereien. Die Schadenhöhe beträgt mehrere Zehntausend Franken. Drei Personen wurden vorläufig festgenommen.
Am Mittwochvormittag (1. Mai 2024) ist in einem Mehrfamilienhaus in der Unter Altstadt ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch lokalisieren und löschen.
Verletzt wurde niemand.
Heute Mittwoch ist es auf der Kantonsstrasse in Schenkon zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorradfahrer gekommen.
Letzterer erlitt beim Unfall erhebliche Verletzungen und wurde ins Spital gefahren. Der unbekannte Fahrer eines dunklen Skoda Octavias fuhr ohne anzuhalten weiter. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montagabend (29.04.2024) wurde an der St.Leonhard-Strasse eine Velofahrerin von einer Person auf dem Motorrad angefahren.
Diese unbekannte Person fuhr weiter, ohne anzuhalten. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Die offizielle 1. Mai-Demonstration 2024 durch die Zürcher Innenstadt mit der Schlusskundgebung auf dem Sechseläutenplatz verlief ohne grössere Zwischenfälle.
Entlang der Route verübten vermummte Personen der linksautonomen Szene diverse Sprayereien sowie Farbanschläge und beschädigten ein Schaufenster.
Die Integrierte Grenzverwaltung hat zum Ziel, die Schengen-Aussengrenzen effektiv, effizient und in geordneter Weise zu verwalten.
Die relevanten Akteurinnen und Akteure des Bundes und der Kantone haben zusammen die dritte nationale Strategie der Integrierten Grenzverwaltung erarbeitet. Sie wurde von der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) am 12. April 2024 und vom Bundesrat am 1. Mai 2024 zur Kenntnis genommen.
Letzte Nacht kam eine Automobilistin auf der A12 zwischen Vevey und Bulle von ihrer Fahrspur ab, nachdem sie mit einem Tier zusammengestossen war.
In der Folge kollidierte ein zweites Fahrzeug mit dem auf der Fahrbahn immobilisierten Auto. Die Lenkerin wurde leicht verletzt.
Zahlen und Fakten zur Nutztierhaltung im Zusammenhang mit der Wolfspräsenz sind das Thema der regierungsrätlichen Antwort auf eine Interpellation.
Mit der Interpellation „Zahlen und Sachverhalte zu Wolf und Nutztierhaltung“ stellt die Fraktion der Grünen/Jungen Grünen unter anderem Fragen zu Todesursachen der Nutztiere auf Alpen, Wolfsangriffen und Herdenschutz sowie zum Einfluss der Wolfspräsenz auf die Verpachtung der Alpen.
Unbestimmte Verletzungen hat sich ein Motorradfahrer am Dienstag, 30. April 2024 bei einem Selbstunfall mit seinem Motorrad in Speicherschwendi zugezogen.
Ein 43-jähriger Lenker fuhr mit seinem Motorrad von Speicherschwendi kommend in Richtung Rehetobel.
Am Dienstag (30.04.2024), ist es zu einem versuchten Telefonbetrug gekommen.
Bei der Geldübergabe konnte ein 27-jähriger Franzose angehalten und festgenommen werden.
Am Dienstag (30.04.2024), kurz vor 19:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 von St. Margrethen in Richtung Sargans zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 26-jährige wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Das Rettungswesen im Kanton Graubünden soll neu organisiert werden. Die entsprechende Vernehmlassung wurde eröffnet.
Die Regierung will das Rettungswesen neu umfassend in einem eigenständigen Gesetz regeln. Mit dem Erlass sollen zudem die Rahmenbedingungen für Ärzteschaft, Spitäler und Rettungsorganisationen angepasst werden. Ziel ist es, dass im Kanton Graubünden jeder Person, die sich in Gefahr befindet, krank oder verunfallt ist, möglichst rasch und optimal Hilfe geleistet wird.
In der Nacht auf Dienstag (30.04.2024) hat eine unbekannte Täterschaft in einen Autogaragenbetrieb in der Stadt Schaffhausen eingebrochen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Gestern war Ordnungsdienst-Trainingstag im ostpol-Sicherheitspolizeikurs in Neuchlen SG mit Schaffhauser Beteiligung und Polizeischülern als Figuranten.
Hier ein paar Einblicke.
Am kommenden Samstag, 4. Mai 2024, ist es soweit. An unserem Camperday habt Ihr die Möglichkeit, Euren Caravan, Wohnwagen oder Campervan von 10:00 bis 14:00 Uhr gratis einem Sicherheitscheck zu unterziehen.
Unsere Experten prüfen Euer Gefährt hinsichtlich Gewicht, Abmessung, technischem Zustand (z.B. Bremsen) und Ausstattung.
Wolltest du schon immer einmal einen Blick „hinter das Absperrband“ erhalten? Am kommenden Samstag, 4. Mai 2024, hast du die Möglichkeit!
Dann findet der Besuchstag der IPH (Interkantonale Polizeischule Hitzkirch) statt.
Am Dienstagnachmittag, 30. April 2024, ist auf dem Dach einer Baustelle an der Wylenstrasse in Brunnen um 14.40 Uhr ein Brand ausgebrochen.
Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr Ingenbohl und der Feuerwehr Stützpunkt Schwyz konnten die Flammen rasch gelöscht werden.
Am Dienstag, 30. April 2024, kam es am Wettsteinplatz zu einer Kollision zwischen einem Tram und einer Fussgängerin.
Die 85-jährige Frau verstarb trotz Reanimation noch auf der Unfallstelle.
Am Donnerstag, 25. April 2024, hat ein vorerst unbekannter Hund in Dornach ein Reh gejagt und dieses mehrmals gebissen (Polizei.news berichtete).
In der Zwischenzeit hat sich die Besitzerin des Hundes bei der Polizei gemeldet.
Die Zuger Sicherheitsdirektorin, Regierungsrätin Laura Dittli, wird ab dem 1. Mai 2024 die Zentralschweizer Polizeidirektorinnen- und -direktorenkonferenz (ZPDK) präsidieren.
Sie übernimmt das Amt turnusgemäss vom Obwaldner Vorsteher des Sicherheits- und Sozialdepartements, Regierungsrat Christoph Amstad, der die ZPDK seit dem 1. Januar 2023 präsidierte. Gleichzeitig und ebenfalls turnusgemäss wechselt das Präsidium der Zentralschweizer Polizeikommandantenkonferenz (ZPKK) vom Obwaldner Polizeikommandanten Stefan Küchler zum Zuger Polizeikommandanten Thomas Armbruster.
Bruno Zanga, der Kommandant der Kantonspolizei St.Gallen, geht heute in Pension.
Die Arbeit, welche er in dieser Funktion während den letzten 12 ½ Jahren zugunsten der Bevölkerung des Kantons St.Gallen geleistet hat, lässt sich unmöglich in einem kurzen Fokusbericht-Artikel zusammenfassen.
Am vergangenen Sonntag kontrollierten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Flughafen Zürich einen Reisenden.
Bei der Beschau des Gepäcks stellte sich heraus, dass seine beiden Koffer mit Marihuana gefüllt waren – insgesamt knapp 24 Kilogramm.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montag (29.04.2024) am Flughafen Zürich zwei Personen festgenommen und über ein Kilogramm Kokain sichergestellt.
Ein 74-jähriger Ungare reiste am Montagvormittag von São Paulo über Zürich, um nach Paris zu gelangen.
Am Montagmittag ist es in Mulegns zu einem tödlichen Bergunfall gekommen. Ein Mann stürzte rund 250 Meter ab.
Der 61-jähriger Schweizer war mit drei weiteren Personen kurz vor 12.30 Uhr auf einer Skitour im Gebiet Piz Platta.
Die Luzerner Polizei hat gestern in Luzern einen Mann festgenommen. Er wurde in flagranti bei einem Einbruchdiebstahl in ein parkiertes Wohnmobil ertappt.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
Betrüger versenden E-Mails im Design von Facebook, mit der Warnung, es sei gegen Richtlinien verstossen worden.
Ihr Ziel ist es, den Account zu übernehmen.
Im Rahmen eines Strafverfahrens wurden durch die Kantonspolizei Thurgau hunderte Schmuckstücke und Uhren sichergestellt und suchen nun die rechtmässigen Eigentümerinnen und Eigentümer.
Schaut euch die Fotos auf www.kapo.tg.ch/schmuck an und meldet euch, wenn ihr etwas wiedererkennt.
Gestern Abend ereignete sich in Stalden auf der Glaubenbergstrasse, talwärts, ein Selbstunfall eines 18-jährigen Motorradfahrers.
Aus noch unbekannten Gründen stürzte der Lenker mit seinem Motorrad und schlitterte 35 Meter über das steil abfallende Wiesland bis er zum Stillstand kam.
Der neue Cyber Security Threat Radar von Swisscom zeigt die Angriffsmethoden und das Vorgehen von Cyberkriminellen in der Schweiz auf.
Er beleuchtet insbesondere die Entwicklungen in den Bereichen „Disinformation & Destabilisation“, „Manipulated Generative AI“ und „Unsecure IoT/OT-Devices“.
In Dornach hat am Donnerstag, 25. April 2024, ein unbeaufsichtigter Hund ein Reh gejagt und dieses mehrfach gebissen. Es ist verletzt geflüchtet.
Die Polizei sucht den oder die Hundehalter/in oder Personen, die entsprechende Auskünfte geben können.
Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wurden einige hundert Schmuckstücke und Armbanduhren sichergestellt.
Eigentümerinnen und Eigentümer sollen sich bei der Kantonspolizei Thurgau melden.
Bei einer Frontalkollision wurden am Montagabend in Münchwilen zwei Autofahrerinnen verletzt. Sie mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Eine Autofahrerin fuhr gegen 17.45 Uhr auf der Frauenfelderstrasse in Richtung Wängi.
Vor zehn Jahren hat die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) ihre Broschüre „Bitte misch dich ein!“ erstmals publiziert.
Zivilcourage bleibt für die Gesellschaft wichtig, wie die Kantonspolizei Basel-Stadt in Erinnerung ruft. So konnte sie unlängst dank dem beherzten Eingreifen von Jugendlichen eine Person, die einer sexuellen Belästigung verdächtigt wird, anhalten und kontrollieren und in der Nacht auf Montag drei Einbrecher festnehmen.
Am Donnerstag, 25. April 2024, um 01.00 Uhr kam es in Riehen an der Grenzacherstrasse zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Lieferwagens fuhr dabei in einen Steinzaun, wobei ein Sachschaden von ca. 20'000 Franken entstand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.