Aus einem Treibstofftank eines Lastwagens sind rund 200 Liter Diesel ausgelaufen. Die Dieselspur erstreckte sich über diverse Strassen in der Gemeinde Baar und der Stadt Zug.
Die Verunreinigungen führten zu einem Selbstunfall, wobei eine Person leicht verletzt wurde.
Am Mittwoch, 03.12.2023, um 11:15 Uhr, ereignete sich an der Arnold Böcklin-Strasse eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Der Unfallhergang ist noch nicht vollständig geklärt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 2. / 3. Dezember 2023, kurz nach 03.30 Uhr, wurde in Frenkendorf BL ein Einbruch in einen Bahnhofshop verübt.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge einen mutmasslichen Einbrecher festnehmen.
Der Kantonspolizei Solothurn ist es am Dienstagmittag, 5. Dezember 2023, in Deitingen gelungen, drei mutmassliche Einbrecher anzuhalten.
Die drei Marokkaner wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am 05.12.2023 fand im Bundesstrafgericht in Bellinzona traditionsgemäss die Jahresfeier der Kantonspolizei statt.
Anwesend waren die Präsidentin des Grossen Rates Nadia Ghisolfi, der Direktor des Departements der Institutionen Norman Gobbi, der Bürgermeister von Bellinzona Mario Branda und der Generalstaatsanwalt Andrea Pagani.
Gestern Vormittag, kurz vor 08:00 Uhr, stürzte in Kerns auf der Neumattstrasse eine junge Velofahrerin auf dem Weg zur Schule.
Sie wurde durch eine Drittperson am Boden liegend angetroffen.
Nachdem es im Sommer zu einer Sicherheitslücke im „MobileIron“ System gekommen war, welches auch von der Kantonspolizei Bern genutzt wird, und dabei Benutzerdaten nachweislich eingesehen werden konnten, ist es im Rahmen der Ermittlungen gelungen, mehrere beschuldigte Personen zu identifizieren.
Weiterführende Ermittlungen sind im Gang.
Bei einer Personenkontrolle in den frühen Morgenstunden vom Mittwoch, 6. Dezember 2023 wurden in Gersau zwei Polizisten der Kantonspolizei Schwyz leicht verletzt.
Ein 59-jähriger Schweizer bedrohte die Polizisten und griff sie tätlich an. Der Beschuldigte wurde von der Kantonspolizei Schwyz vorläufig festgenommen.
Seit September 2022 liegen der Kantonspolizei Bern mehrere Videos vor, bei welchen ein Autolenker an verschiedenen Orten im Kanton Bern und Kanton Wallis massive Geschwindigkeitsüberschreitung begangen hat.
Der Lenker konnte ermittelt werden und wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Am Sonntag (03.12.2023) hat sich an der Henauerstrasse ein Verkehrsunfall ereignet, ohne dass eine Meldung an die Polizei erfolgte.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat den verantwortlichen Lenker nun ermittelt.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (05.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäftsgebäude an der Gübsenstrasse eingebrochen.
Mit Gewalt verschaffte sie sich über ein Fenster Zugang zum Gebäude, in welchem sich die Büros verschiedener Firmen befinden.
Gestern Abend, kurz vor 18:00 Uhr, versuchte ein Autolenker sein Fahrzeug an seinem Wohnort in Giswil zu parkieren.
Dabei geriet er zu weit nach rechts und kippte mit seinem Auto die Stützmauer hinunter.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagnachmittag (5.12.2023) in Schlieren eine Geldabholerin eines Telefonbetrugs verhaftet.
Am Dienstagmorgen erstattete eine 79-jährige Frau bei der Kantonspolizei Zürich Anzeige.
Am Mittwochvormittag ist in Pieterlen eine Zimmerei in Brand geraten. Die ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer löschen. Es wurden keine Personen verletzt.
Die Zimmerei brannte komplett nieder. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Bei einer Kollision zwischen einer S-Bahn der Linie 3 und einem Personenwagen ist am Mittwochnachmittag (06.12.2023) in Wetzikon erheblicher Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Auf der vereisten Luzernstrasse in Ufhusen geriet am Mittwochmorgen ein Auto ins Rutschen. In der Folge kam das Auto von der Fahrbahn und rutschte in einen Bach.
Verletzt wurde beim Unfall niemand.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz und die Kantonspolizei Schwyz haben in enger Zusammenarbeit mit mehreren Deutschschweizer Polizeikorps und dem Polizeipräsidium Ravensburg (D) im vergangenen Jahr grosse Mengen an synthetischen und halbsynthetischen Cannabinoiden, mit synthetischen Cannabinoiden versetzter Hanf, Drogenhanf und Drogenhanfpflanzen sichergestellt.
Gegen mehrere Männer läuft eine Strafuntersuchung wegen gewerbs- und bandenmässigen Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Im November und Dezember 2023 ist ein Nagelstudio in Solothurn behördlich kontrolliert worden. Dabei wurden mehrere Personen angetroffen, die im Lokal ohne gültige Arbeitsbewilligung gearbeitet haben.
Gegen diese Personen wie auch gegen den Lokalbetreiber sind entsprechende Ermittlungen und Massnahmen eingeleitet worden.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen hat mittels Anklageerhebung eine umfangreiche Strafuntersuchung gegen vier beschuldigte Personen wegen des Verdachts des mehrfachen Steuerbetrugs und der mehrfachen Urkundenfälschung zum Abschluss gebracht.
Angeklagt werden beim Kreisgericht Rheintal ein Buchhalter sowie drei von Letzterem betreute Geschäftsführer von Handwerksbetrieben.
Auf der Lischmatt in Gunzgen ist am Dienstagnachmittag, 5. Dezember 2023, ein Automobilist von der Strasse abgekommen und am rechten Strassenrand in einen grossen Stein geprallt.
Dabei hat sich der Fahrzeuglenker Verletzungen zugezogen, die eine ärztliche Kontrolle in einem Spital erforderlich machten. Das Auto erlitt Totalschaden.
Am Montagabend hat in Biel ein Lieferwagen gebrannt. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen. Aktuell wird von Brandstiftung ausgegangen.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Polizistinnen sowie Polizisten der Kantonspolizei Zürich sind täglich unterwegs für Ihre Sicherheit.
Insbesondere von November bis Februar werden im ganzen Kanton auch tagsüber vermehrt punktuelle Kontrollen durchgeführt, um verdächtige Personen anzuhalten, die möglicherweise im Sinn haben, zu einem späteren Zeitpunkt Einbrüche zu begehen.
Am frühen Dienstagabend (05.12.2023) hat sich im Bahntal in Neuhausen am Rheinfall ein Verkehrsunfall ereignet. Die unfallverursachende Person setzte danach ihre Fahrt pflichtwidrig fort.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
In den vergangenen Tagen erhielt die Kantonspolizei erneut Informationen, dass vermehrt Skitourengänger nachts auf abgesperrten Pisten unterwegs sind.
Dies birgt jedoch einige Gefahren mit sich.
Am Dienstag, 05.12.2023, 23.10 Uhr, kam es an der Bahnhofstrasse in Glarus an der Fassade eines Wohnhauses zu einem Brandfall.
Der Brand ereignete sich aus noch ungeklärten Gründen an der Fassade eines Neubaus, an dem am Vortag Dachdeckerarbeiten ausgeführt wurden.
Auch bei winterlichen Temperaturen sind die Polizistinnen und Polizisten unserer Schifffahrt unterwegs.
Hier während eines gestrigen Einsatzes zusammen mit der Seepolizei der Policebern auf der Aare zwischen Arch und Scheuren.
In der Nacht von Dienstag/Mittwoch, 05./06. Dezember 2023, kurz vor 00.30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3, Fahrtrichtung Basel, in Kaiseraugst AG ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen ins Schleudern geriet und mehrfach mit der Leitplanke kollidierte.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Zwei alkoholisierte Autofahrer mussten am Dienstag in Lommis und Eschlikon ihren Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz nach 15 Uhr auf der Flugplatzstrasse einen Autofahrer an, der durch seine Fahrweise aufgefallen war.
Am 5. Dezember findet jährlich der internationale Tag des Ehrenamtes statt.
Im Feuerwehrwesen leisten Milizeinheiten den grössten Teil der Feuerwehrarbeit in der Schweiz und sind somit unverzichtbar.
Vermisstmeldung – Mariana N. C. – Revokation.
Wir teilen Ihnen mit, dass Mariana N.C, welche seit dem 5. Dezember 2023 als vermisst gemeldet war, am selben Abend in der Region Montreux wohlauf aufgefunden wurde.
Am Montag, den 4. Dezember 2023, um 18:40, fuhr ein Auto, das von einem 19-jährigen Einwohner von Fleurier gesteuert wurde, auf der Kantonsstrasse H10 in Richtung Fleurier.
Nach einem Überholmanöver am Ausgang des Dorfes Rochefort prallte das Fahrzeug gegen eine Mauer, die sich nördlich der Fahrbahn befand.
Seit dem Frühjahr 2023 haben das Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt (SAN), die Kantonspolizei Waadt (PCV) und die Gemeindepolizeien die Verkehrskontrollen zur Bekämpfung der Problematik lauter, nicht konformer und veränderter Fahrzeuge verstärkt.
Die Verwaltungsmassnahmen können bis zur sofortigen Beschlagnahmung des Fahrzeugs und der Zerstörung nicht zugelassener Teile, mit denen das Fahrzeug möglicherweise ausgestattet ist, reichen.
Am Montag, 4. Dezember 2023, um 06:45 Uhr, fuhr ein Motorrad, das von einem 47-jährigen Einwohner von Neuenburg gelenkt wurde, auf der Rue des Parcs in Neuenburg in östlicher Richtung.
Auf der Höhe des Fussgängerstreifens in Vauseyon kam es zu einem Zusammenstoss mit einem Fussgänger, der den Fussgängerstreifen von rechts nach links überquerte.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 9 Uhr ein Arbeitsunfall in einem Privathaus in der Via Brione in Orselina.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion stieg ein 58-jähriger Schweizer Arbeiter, der in der Region wohnt, auf eine an die Wand gelehnte Leiter, als er aus noch zu klärenden Gründen aus einer Höhe von rund sechzig Zentimetern abstürzte.
Am Montag, 4. Dezember 2023, um 15:30, fuhr ein Auto, das von einem 36-jährigen Einwohner von Charquemont/Frankreich gelenkt wurde, auf der Kantonsstrasse von La Chaux-de-Fonds nach Biaufond.
In einer Rechtskurve geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Auto, das von einer 60-jährigen Frau aus La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde und normalerweise in Richtung La Chaux-de-Fonds unterwegs war.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ist gestern kurz nach 14:30 Uhr in einem Gebäude an der Via Trevano in Lugano ein Brand ausgebrochen.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, brach das Feuer in einer Wohnung im ersten Stock des Gebäudes aus. Als Vorsichtsmaßnahme mussten etwa 40 Personen evakuiert werden.
Am Montag, 4. Dezember 2023, um 16:45, fuhr ein Auto, das von einem 32-jährigen Einwohner von Vitry-sur-Seine/Frankreich gelenkt wurde, auf der Kantonsstrasse von Valangin in Richtung Neuenburg.
Das Fahrzeug geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Auto, das von einer 21-jährigen Einwohnerin von Valangin gesteuert wurde und normalerweise in Richtung Valangin unterwegs war.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 30.11.2023 im Rahmen einer Untersuchung ein 42-jähriger slowakischer Staatsangehöriger verhaftet wurde, der im Verdacht steht, an drei "Schockanrufen" zum Nachteil älterer Menschen in den Regionen Bellinzona und Lugano beteiligt gewesen zu sein.
Der Modus Operandi entspricht demjenigen, der in der Vergangenheit bereits mehrfach in verschiedenen Varianten aufgefallen ist. In den zuletzt gemeldeten Fällen verlangen die Täter (die sich als Mediziner oder Polizisten ausgeben) eine hohe Geldsumme für die Pflege eines Angehörigen, der an einer schweren Krankheit leidet oder in einen Verkehrsunfall verwickelt ist. Sie nutzen die kurze Zeit, die ihnen zur Verfügung steht (angesichts des befürchteten Ernstes der Lage nur wenige Stunden), um das Opfer unter Druck zu setzen und es zur sofortigen Herausgabe des verfügbaren Geldes oder der im Haus befindlichen Gegenstände zu drängen.
Keine Prognose ist zuverlässiger als diese: Sobald sich der November dem Ende zuneigt, erhalten wir auf der Wetterzentrale Anfragen, ob wir schon etwas über das Weihnachtswetter sagen können.
Die Antwort auf diese brennende Frage ist in diesem Jahr dieselbe wie letztes Jahr.
Im kompakten, digitalen Veranstaltungsformat „BFU live“ diskutiert die BFU mit Expertinnen und Experten über aktuelle Themen der Unfallprävention.
Die Talks werden live gestreamt. Hier stehen die Aufzeichnungen der letzten Veranstaltungen zur Verfügung.
Heute, 5. Dezember 2023, kurz vor 01.30 Uhr, traf eine Patrouille der Kantonspolizei Uri während einer regulären Patrouillenfahrt im Bereich der alten Kirche in Flüelen auf einen verletzten Mann.
Laut Angaben des 31-Jährigen wurde er aufgrund einer Auseinandersetzung von einem 33-jährigen eritreischen Staatsangehörigen mit einem spitzen Gegenstand verletzt.
Am Freitagmittag (01.12.2023) hat sich in Rüdlingen eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos vor einer Lichtsignalanlage ereignet.
Dabei wurde ein Autofahrer verletzt.
Eine Welle von Telefonbetrug hat den Kanton Basel-Stadt erfasst. Die Polizei warnt die Öffentlichkeit vor betrügerischen Anrufen, bei denen die Opfer zu grossen Geldabhebungen oder -übergaben verleitet werden sollen.
Diese Mitteilung dient als dringender Appell, wachsam zu bleiben und die eigenen Angehörigen zu informieren.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.