Die Schaffhauser Polizei hat am Mittwochmorgen (18.01.2023) einen mutmasslichen Exhibitionisten verhaftet, der sich in einem Waldstück der Stadt Schaffhausen mehrfach vor Passanten entblösst gezeigt hatte.
In den vergangenen Monaten kam es in einem Waldstück auf dem Stadtgebiet Schaffhausen zu mehreren Vorfällen, bei welchen sich der Täter Spaziergängern entblösst zeigte.
Kalt und meist klar – so startete der heutige Tag. Vielerorts war es ähnlich kalt wie gestern, regional gab es allerdings deutlich tiefere Minimum-Temperaturen und teils war es die kälteste Nacht des bisherigen Winters.
Während wir uns mit warmen Kleidern oder einer Heizung gegen die Kälte wappnen können, müssen sich beispielsweise frühblühende Pflanzen mit anderen Strategien gegen die schwierigen Witterungsverhältnisse behaupten.
Am Donnerstag, 19. Januar, um 07:35 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 26-jährigen Einwohner von Les Fins (F) gelenkt wurde, von Süden nach Norden auf der Strecke zur Migrolino-Tankstelle in Marin.
An der Kreuzung mit der Rue des Perveuils kam es zu einer Kollision mit einem Lastzug, der von einem 49-jährigen Einwohner von Sévaz (FR) gelenkt wurde.
Mit Neuschnee und nächtlichen Aufklarungen sank die Temperatur bis heute Morgen regional in den zweistelligen Minusbereich. In diesen Gebieten war es damit eine der bisher kältesten Nächte des laufenden Winters.
Zum Teil muss man auch länger zurückgehen, um noch kältere Nächte zu finden.
Am Donnerstagnachmittag, 19. Januar 2023, kurz nach 13.30 Uhr, ereignete an der Schulstrasse in Oberwil BL ein schwerer Arbeitsunfall.
Eine Person wurde dabei tödlich verletzt.
Im Zusammenhang mit dem Brandereignis vom 7. Januar 2023 in Erlinsbach konnten die Ermittlungen zur Brandursache nun abgeschlossen werden.
Demnach steht ein menschliches Verschulden im Vordergrund.
Die Sirenen müssen periodisch überprüft werden, denn im Ereignisfall können sie nur zuverlässig alarmieren, wenn sie auch richtig funktionieren. Am Mittwoch1. Februar 2023 findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Wie in den letzten Jahren werden gleichzeitig auch die Alertswiss-Kanäle getestet.
Die Zahl der Alertswiss-Nutzerinnen und –Nutzer beträgt derzeit rund 1,8 Millionen, das entspricht ca. 20 Prozent der Bevölkerung der Schweiz.
Am Donnerstagmorgen, 19. Januar 2023, kurz nach 09.15 Uhr, kam es in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der General Guisan-Strasse in Arlesheim BL zu einem Brandausbruch.
Eine Person begab sich zur Kontrolle zum Hausarzt.
Im 2-Jahres Rhythmus werden die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Basel-Stadt in Basic Life Support (BLS) geschult.
Das Erkennen von Notfallsituationen wie etwa Herzkreislaufstillstand, verlegten Atemwegen, Herzinfarkt oder Krampf-/Schlaganfall wird repetiert und die Handlungsabläufe Beatmung, Herzdruckmassage und der Einsatz eines automatisierten externen Defibrillators (AED) werden trainiert.
Getreu der Devise „Sicherheit durch Sichtbarkeit“, haben wir diese Woche in Sursee eine Schulwegkontrolle durchgeführt.
Unser Augenmerk lag dabei hauptsächlich auf den Schülerinnen und Schülern.
Gestern Abend verlor eine Autofahrerin auf der Strasse entlang des Broyekanals in Sugiez die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Als sie aus ihrem Auto aussteigen wollte, stürzte sie ins Wasser.
Glücklicherweise wurde sie von einem Ehepaar gerettet und mit einer Ambulanz in ein Krankenhaus gebracht.
Am Dienstagmorgen (17.01.2023) und am Donnerstagmorgen (19.01.2023) hat die Schaffhauser Polizei je vier Fahrzeuge mit vereisten Scheiben angehalten.
Eingeschränkte Sichtverhältnisse sind eine grosse Gefahr im Strassenverkehr.
Am Mittwochnachmittag, 18.01.2023, musste an der Industriestrasse in Näfels die Ladung eines Sattellastzuges mithilfe der Feuerwehr geborgen werden.
Der Chauffeur eines tschechischen Sattelzuges beabsichtigte 8 Tonnen Gefahrgut abzuladen.
Am späten Mittwochabend (18.1.2023) hat die Kantonspolizei Zürich in Horgen drei mutmassliche Betäubungsmittelhändler verhaftet.
Bei den Hausdurchsuchungen stellte die Polizei Kokain, Bargeld sowie Waffen sicher.
Heute, 19.01.2023 um 07:20 Uhr ereignete sich an der Voltastrasse/Elsässerstrasse ein Verkehrsunfall, bei welchem ein Fahrradfahrer und ein Personenwagenlenker beteiligt waren.
Personen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizei, Tel. 061 208 06 00 oder über KapoVrk.VLZ@jsd.bs.ch zu melden.
Die Lawinenpräventionsgruppe Wallis warnt. Die nächsten Tage und das Wochenende werden aufgrund der Lawinensituation besonders gefährlich sein. Es wird zur Vorsicht aufgerufen.
In den letzten Tagen kam es zu starken Schneefällen (mehr als ein Meter Neuschnee in verschiedenen Regionen des Wallis). Zudem bremst die aktuelle Kälte die Stabilisierung der Schneedecke. Die Lawinengefahrenstufe beträgt für den grössten Teil des Kantons 3, an einigen Orten 4.
Am Donnerstag ist auf der Südspur der Autobahn A13 ein Lieferwagen auf ein langsam fahrendes Auto aufgefahren.
An den Fahrzeugen entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am Mittwochnachmittag (18.01.2023) ist es auf der Speicherstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine 75-jährige Frau war stadteinwärts unterwegs, als ihr Fahrzeug auf der mit Schnee bedeckten Fahrbahn in einer Kurve rutschte und mit einer Betonmauer kollidierte.
Zur Kontrolle musste die 75-Jährige ins Spital. Es entstand mittlerer Sachschaden.
Am Montagmorgen (16.01.2023) haben Klimaaktivisten kurz nach 7:30 Uhr am Flughafen St.Gallen-Altenrhein eine Kundgebung gestartet.
Sie wollten damit gegen die Klimakrise und das WEF in Davos mobil machen.
Der Winter und auch die kalten Temperaturen sind zurück - und mit ihnen auch die vereisten Scheiben.
Bitte nehmt euch die Zeit und befreit eure Front- und Seitenscheiben sowie die Beleuchtungseinrichtungen von Eis und Schnee.
Bei einem Bauunfall ist am Mittwoch (11.01.2023) ein Mann tödlich verletzt worden.
Der 55-Jährige war kurz vor 16:00 Uhr mit einem Kleinbagger in einem Raum neben einer Tiefgarage einer Industrieliegenschaft mit Aushubarbeiten beschäftigt.
Am Mittwochabend hat es in einem Zimmer einer leerstehenden Liegenschaft in Dulliken gebrannt. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen.
Da sich in dem Gebäude öfters Personen illegal aufhalten, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.
Das Kantonsgericht St.Gallen hat am 17. Januar 2023 im Wattwiler Zugfall (ST.2022.111-SK3) die Verurteilung des heute 33-jährigen Beschuldigten wegen versuchten Mordes zu einer Freiheitsstrafe von 12 Jahren bestätigt.
Der Beschuldigte hat nach Auffassung des Gerichts besonders skrupellos gehandelt.
Wie sieht die Jahresbilanz 2022 von Alkohol- und Tabakverkauf an Jugendliche aus? Insgesamt sind es deutlich bessere Resultate als im Vorjahr, aber es besteht immer noch Handlungsbedarf, insbesondere beim Verkauf von Spirituosen an Minderjährige.
Im vergangenen Jahr wurden auf Stadtgebiet insgesamt 170 Testkäufe zur Einhaltung der Jugendschutzgesetze durchgeführt.
Am Donnerstag, 19.01.2023, 07.40 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war bei winterlichen Strassenverhältnissen auf der Überholspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Anlässlich des Jahresrapportes der Polizei Oberes Fricktal vom 11. Januar 2023 konnte Gemeindeammann Daniel Suter eine Beförderung im Polizeikorps vornehmen. Der neue Leiter der Verkehrsinstruktion, Rafael Müller, wurde zum Wm mbA befördert.
Am Mittwoch, 11. Januar 2023 führte die Polizei Oberes Fricktal den traditionellen Jahresrapport durch.
Am gestrigen Mittwochabend kollidierten zwei Personenwagen auf schneebedeckter Strasse frontal miteinander.
Beide Fahrzeuglenker mussten anschliessend in Spitalpflege verbracht werden.
Am Mittwochabend (18.1.2023) ist es auf der Zürichsee-Fähre zwischen Horgen und Meilen zu starker Rauchentwicklung gekommen. Die Fähre konnte sicher in Meilen anlegen und entladen werden.
Es wurde niemand verletzt.
Derzeit haben wir Meldungen, dass ältere Mitbürger Telefonanrufe von vermeintlichen Polizisten erhalten.
Dahinter versteckt sich eine perfide Betrugsmasche.
Am Mittwoch, 18. Januar 2023, hat sich in Stein eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Die Fahrzeuglenker wurden durch den Rettungsdienst ins Spital überführt.
An den Fahrzeugen entstand Totalschaden.
In Waldstatt und in Herisau ist es Mittwochnachmittag, 18. Januar 2023, zu Verkehrsunfällen gekommen. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.
Es entstand Sachschaden.
In der Solothurner Altstadt wurde am Mittwoch kurz vor Mittag eine Marktfahrerin bedroht und bestohlen. Der mutmassliche Täter flüchtete vorerst und konnte dank Hinweisen aus der Bevölkerung und aufgrund eines guten Signalements im Verlauf der eingeleiteten Fahndung am Nachmittag angehalten werden.
Er wurde für weitere Abklärungen vorläufig festgenommen.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Mittwochabend in Arbon ein Velofahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Wie die Bauherrengemeinschaft des Projektes A4 Neue Axenstrasse kommuniziert, sind im Zusammenhang mit der Stahlbaumontage der Hilfsbrücke Gumpisch nächtliche Teil- und Vollsperrungen der Axenstrasse erforderlich.Nächtliche Vollsperrung
Dienstag. 24. Januar 2023, ab 22 Uhr, bis Mittwoch, 25. Januar 2023, 5 Uhr.
Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Donnerstag (12.01.2023) ein Trottinettfahrer unbestimmt verletzt worden.
Der 23-Jährige fuhr kurz vor 18.00 Uhr auf der Butzenstrasse in Richtung Blumenweg.
Am Mittwochnachmittag, 18. Januar 2023, ist es in Walzenhausen zu einem Ölwehreinsatz gekommen. Der Dieseltank eines Lastwagens erlitt beim Manövrieren ein Leck. Durch die Feuerwehr konnte der Treibstoff gebunden werden.
Für die Umwelt entstand keine Gefahr.
Am Mittwoch (18.01.2023), um 23:30 Uhr ist es bei der Autobahneinfahrt nach Wil zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Eine 50-jährige Frau wurde als fahrunfähig eingestuft.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus sind am Freitag (13.01.2023) vier Personen leicht verletzt worden.
Kurz vor 19:00 Uhr gingen bei der Einsatzleitzentrale mehrere Meldungen ein, wonach aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses starker Rauch dringe. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, wurde umgehend mit der Evakuation begonnen.
Auf vereister Fahrbahn kam es gestern im Schwanderholzstutz zwischen Wolhusen und Entlebuch zu einem Unfall, bei dem fünf Fahrzeuge involviert waren.
Eine Person musste durch den Rettungsdienst hospitalisiert werden.
Ein Autofahrer ist am Sonntagabend (15.01.2023) rund sechs Meter in die Tiefe gestürzt. Der 29-Jährige fuhr kurz nach 19:00 Uhr von Affoltern am Albis in Richtung Albis-Pass.
Kurz vor der Passhöhe verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug.
Die Genossenschaft Migros Aare erweitert ihre Logistikplattform Schönbühl. Dafür wurden unter anderem neue Brücken über die A6 gebaut. Nun wird die temporäre Passerelle abgebaut.
Dafür kommt es zu einer Sperrung.
Ein Neulenker verlor am Mittwochabend die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser kam von der Strasse ab und prallte heftig gegen einen Baum.
Die beiden Insassen wurden leicht verletzt.
Das Ausschaffungsgefängnis Bazenheid hat per Ende 2022 seinen Betrieb eingestellt. Grund dafür ist ein Urteil des Bundesgerichts.
Bis zur Eröffnung der Erweiterung des Regionalgefängnisses Altstätten bringt der Kanton St.Gallen Häftlinge in ausländerrechtlicher Administrativhaft im ehemaligen Flughafengefängnis im Kanton Zürich unter.
Am Mittwochabend (18.01.2023) kurz nach 20:30 Uhr ist es auf der Kasernenstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen. Der Unfallverursacher entfernte sich nach der Kollision.
Er konnte kurze Zeit darauf durch die Stadtpolizei Chur gestellt werden.
In der Nacht auf Donnerstag wurde in Villmergen ein Einfamilienhaus ein Raub der Flammen. In der Brandruine fand die Feuerwehr ein Todesopfer.
Die Brandursache ist noch unklar.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.