Ein Mann wollte am Donnerstagabend in Islikon in ein Ladengeschäft einbrechen.
Er konnte durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau festgenommen werden.
Am Donnerstag (01.12.2022), kurz vor 21:45 Uhr, haben in einer Tiefgarage an der Rosenbergstrasse zwei Autos Feuer gefangen. Der Brandmelder löste daraufhin Alarm aus.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Es ist von Brandstiftung auszugehen. Eine 41-jährige Frau wurde festgenommen.
Am Donnerstag (01.12.2022), kurz nach 21 Uhr, versuchte ein 29-jähriger Afghane mutmasslich in ein Geschäft an der St. Gallerstrasse einzubrechen.
Es besteht der Verdacht, dass er beabsichtigte, über das Flachdach ins Gebäude zu gelangen.
Am Donnerstagnachmittag (01.12.2022), in der Zeit zwischen 13:30 Uhr und 16:00 Uhr, haben eine 82-Jährige und eine 94-Jährige unbekannten Täterinnen, welche sich jeweils als Polizistinnen ausgaben, Bargeld im Wert von 100'000 und 17'000 Franken übergeben.
Beide Geschädigte erhielten jeweils einen sogenannten Schockanruf von falschen Polizistinnen. Das Vorgehen war in beiden Fällen identisch.
Am Donnerstag (01.12.2022), um 13:15 Uhr, kam es zu einem Zusammenstoss zwischen einer 14-Jährigen auf einem E-Trottinett und einem Auto. Die Jugendliche wurde dabei leicht verletzt und ins Spital gebracht. Es entstand geringer Sachschaden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstag (01.12.2022), kurz nach 11:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A1, auf dem Bürerstich, zu einem Unfall zwischen zwei Autos und einem Sattelschlepper gekommen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Der Normalstreifen musste für über eine Stunde gesperrt werden.
Das Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau hatte im Frühjahr 2022 eine Administrativuntersuchung gegen die Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Clienia Littenheid AG eingeleitet. Der externe Bericht liegt nun vor. Die Experten kommen zum Schluss, dass die Verschwörungserzählung „rituelle Gewalt/Mind Control“ in den Traumatherapie-Stationen der Klinik im untersuchten Zeitraum ein Thema war.
Andere Abteilungen sind nicht betroffen. Das Departement hat die erforderlichen Massnahmen eingeleitet.
Mit der Inbetriebnahme des Schwerverkehrs-Kontrollzentrums Giornico (TI) wird eine klaffende Lücke im Kontrollnetz geschlossen. Viele Jahre hat sich die Alpen-Initiative dafür stark gemacht. Jetzt ist dieses grosse Kontrollzentrum südlich des Gotthards endlich in Betrieb.
Das ist auch dringend nötig, denn jeder dritte kontrollierte Lastwagen auf Schweizer Strassen wird beanstandet, fast jeder zwölfte sogar direkt stillgelegt. Es darf nicht sein, dass zulasten anderer Verkehrsteilnehmenden und der Umwelt an der Sicherheit gespart wird.
Am Samstagnachmittag (26.11.2022) kam es in der Stadt Schaffhausen zu einem Verkehrsunfall.
Aufgrund unterschiedlichen Aussagen wird eine unbekannte Person gesucht, welche die Kollision beobachtet hat.
Am Donnerstagabend kollidierten zwei Personenwagen seitlich-frontal miteinander. Durch den Aufprall drehte es beide Fahrzeuge und sie kamen im angrenzenden Wiesland zum Stillstand. Ein drittes Fahrzeug überfuhr Teile und wurde ebenfalls beschädigt.
Drei Personen wurden verletzt und mussten mit mehreren Rettungswagen in verschiedene Spitäler transportiert werden. Die Strasse blieb für mehrere Stunden gesperrt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstag in Lommis einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 196 km/h unterwegs war.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Anfang September ist in einer Strohlagerhalle in Trubschachen ein Brand ausgebrochen. Die Ermittlungen zur Brandursache sind inzwischen abgeschlossen.
Den Erkenntnissen nach entzündeten die heissen Abgase eines Gabelstaplers Staub, der in der Folge das gelagerte Stroh in Brand setzte.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagmittag (1.12.2022) am Flughafen Zürich eine Frau verhaftet, die Kokain transportierte.
Kurz vor dem Mittag landete der Flug aus Sao Paulo in Zürich.
Am Morgen des 1. Dezember 2022 führte die Kantonspolizei auf der Rhône-Autobahn A9 im Mittelwallis eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Ein Autofahrer wurde mit einer Geschwindigkeit von 209 km/h anstelle der auf diesem Abschnitt erlaubten 120 km/h gemessen.
Sein Führerschein wurde ihm auf der Stelle entzogen.
Im Oktober 2022 führte die Einsatzkompanie Nord des Zivilschutzes Glarus ihren jährlichen Wiederholungskurs durch.
Im Rahmen des jährlichen Wiederholungskurses (WK) stand die Einsatzkompanie Nord des Zivilschutzes Glarus mit Fachbereichen wie Technische Hilfe (Pioniere), Logistik (Material und Verpflegung), Sanität und Betreuung, Führungsunterstützung sowie der Spezialformation Drohne im Einsatz. Rund 90 Angehörige des Zivilschutzes aus sämtlichen Fachbereichen rückten im WK ein.
71 amtierende und angehende Polizeioffiziere/-innen aus der Deutschschweiz nahmen am 1. Dezember im KKL Luzern ihr Diplom des CAS FIP – Führung im Polizeieinsatz entgegen – so viel wie noch nie.
In dieser berufsbegleitenden, rund 15-monatigen Weiterbildung werden höhere Polizeikader auf die Einsatzführung vorbereitet.
Am frühen Donnerstagmorgen (01.12.2022) hat eine unbekannte Täterschaft an der Mühlerainstrasse einen Bankomaten gesprengt.
Eine entsprechende Meldung ging um 4:15 Uhr bei der Polizei Basel-Landschaft ein.
Bei einem Selbstunfall hat sich am späten Mittwochabend (30.11.2022) ein Autolenker tödliche Verletzungen zugezogen.
Der 21-Jährige fuhr kurz vor 23:30 Uhr auf der Seestrasse von Greifensee kommend in Richtung Uster.
Sachschaden ist am Donnerstagabend, 1. Dezember 2022, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Hundwil entstanden.
Eine 64-jährige Lenkerin fuhr kurz vor 21.45 Uhr mit ihrem Personenwagen von Waldstatt kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Appenzell.
In Däniken ist am Donnerstag ein Lenker eines Kleinmotorrades mit zwei Kindern im Bereich eines Fussgängerstreifens kollidiert. Die beiden Kinder im Vorschulalter mussten mit einer Ambulanz respektive mit einem Rettungshelikopter in ein Spital gebracht werden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am frühen Donnerstagmorgen in Weinfelden einen 15-jährigen Einschleichdieb in flagranti festgenommen.
Beim Marokkaner konnte Deliktsgut sichergestellt werden.
Der Bundesrat will eine Meldepflicht für Cyberangriffe bei kritischen Infrastrukturen einführen. Zu diesem Zweck hat er an seiner Sitzung vom 2. Dezember 2022 die Botschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über die Informationssicherheit beim Bund gutgeheissen und zuhanden des Parlaments verabschiedet.
Die Vorlage schafft die gesetzlichen Grundlagen zur Meldepflicht für Betreiberinnen und Betreiber kritischer Infrastrukturen und definiert die Aufgaben des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit (NCSC), welches als zentrale Meldestelle für Cyberangriffe vorgesehen ist.
Am Mittwochmittag flog die Rega-Crew der Basis Bern eine Patientin trotz schlechter Sicht und tiefliegender Wolkendecke von La Chaux-de-Fonds (NE) nach Bern.
Sie musste nach einem Herzinfarkt möglichst schnell den Spezialisten des Inselspitals Bern übergeben werden. Überhaupt erst möglich machte den Einsatz die Infrastruktur der Instrumentenflugrouten.
Wenn das Jahresende naht, sorgt die Polizei dafür, dass die Feiertage schön und festlich werden!
Diebstähle, Überfälle, Trunkenheit und zahlreiche Gefahren im Strassenverkehr - das Jahresende naht und mit ihm eine ganze Reihe von Risiken. Um diese zu begrenzen und bestmöglich für die Sicherheit der Genfer Bevölkerung zu sorgen, verstärkt die Kantonspolizei ihre Präsenz vor Ort von Donnerstag, dem 1. Dezember 2022, bis Sonntag, dem 8. Januar 2023.
Die Bundesanwaltschaft, die Kantonspolizei und der Eidgenössische Zoll- und Grenzschutzdienst (EZV) geben bekannt, dass am 16.11.2022 ein 46-jähriger Mann und eine 39-jährige Frau, beide italienische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Italien, festgenommen wurden.
Sie werden verdächtigt, an einem Betrug beteiligt gewesen zu sein, bei dem die Kriminellen zunächst per Post verschickte Bankkarten (als Ersatz für abgelaufene Karten) entwendet haben. Anschliessend ermitteln sie die Telefonnummern der Opfer und recherchieren im Internet, um die grundlegenden Informationen für den Angriff zu sammeln.
"Course de l'Escalade" und "Walking" (Klettern und Wandern) am Samstag, den 3. und Sonntag, den 4. Dezember 2022
Die Polizei teilt mit, dass aufgrund der oben genannten Veranstaltungen mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist:
Am Samstag, 26. November 2022, gegen 9:45 Uhr, wurde ein Brand im Gebäude einer Industriehalle an der Route de Vannel in Bex gemeldet.
Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und eine Untersuchung durch die diensthabende Staatsanwältin eingeleitet. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Donnerstag, 01. Dezember, gegen 09:07 Uhr, fuhr ein Lieferwagen, der von einer 39-jährigen Bewohnerin von Ecorcheresses/BE gelenkt wurde, auf der AR A5 in Neuenburg im Osttunnel in Richtung Biel auf der rechten Fahrspur.
Aufgrund einer starken Verkehrsbehinderung, die durch Bauarbeiten verursacht wurde, kam es zu einer Kollision mit dem vor ihr fahrenden Auto, das von einer 44-jährigen Einwohnerin von Geneveys-sur-Coffrane gelenkt wurde.
Ab dem 2. Dezember 2022 kann ein QR-Code gescannt werden, um Informationen über eine von der Kantonspolizei Jura festgestellte Ordnungsbusse zu erhalten.
Der QR-Code wird somit das aktuelle Formular und den Einzahlungsschein ersetzen. Sobald der QR-Code mit der Kamera eines Smartphones oder Tablets gescannt wurde, wird die Person automatisch zu einem Portal weitergeleitet. Dieses wird einen schnellen, einfachen und sicheren Zugang zur Abfrage der Ordnungsgelder ermöglichen.
Am Dienstagabend ist ein Mann bei der Suche nach einem Schaf in einem Stall kopfüber in einer Spalte zwischen einer Wand und Strohballen stecken geblieben.
Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.
Im Jahr 1893 wurde der Bezirksanwalt Eduard Sulzer der erste Polizeiinspektor in der Stadt Zürich.
Das damals neugeschaffene Amt und die Aufstockung des Korps legten den Grundstein für die Stadtpolizei Zürich, wie wir sie heute kennen.
Am Mittwochabend ist in Furna ein Autofahrer von der Strasse abgekommen. Beim anschliessenden Überschlag wurden er sowie seine Mitfahrerin verletzt und der mitgeführte Hund kam zu Tode.
Der 68-Jährige fuhr am Mittwoch um 19.40 Uhr in Begleitung seiner 62-jährigen Ehefrau auf der Bodenstrasse bergwärts von Furna in Richtung Grüsch Danusa. Bei der Örtlichkeit Under Börtji fuhr er bei starkem Nebel rechts über den Fahrbahnrand.
Am Donnerstag, 1. Dezember 2022, kurz nach 7.00 Uhr, bremste der Lenker eines Lastwagens mit Zürcher Kontrollschildern auf der Autobahn A2 Richtung Süden aufgrund der Dosierung vor dem Gotthard-Strassentunnel bis zum Stillstand ab.
Dies bemerkte der nachfolgende niederländische Lenker eines Personenwagens inkl. eines Sachentransportanhängers zu spät.
In Rothenburg soll das kantonale Sicherheitszentrum entstehen. Es dient als Ersatzneubau für mehrere Abteilungen der Luzerner Polizei, die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz sowie den Veterinärdienst. Zudem sollen weitere sicherheitsrelevante Einheiten integriert werden.
Für die Planungsarbeiten beantragt die Regierung dem Kantonsrat einen Sonderkredit von 22 Millionen Franken.
Am 24. November 2022, konnte durch die Kantonspolizei St. Gallen, ein gesuchter mutmasslicher Einbrecher festgenommen und den baselbieter Behörden übergeben werden.
Der Festnahme des 54-jährigen Ungarn gingen umfangreiche Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft voran.
Am frühen Donnerstagmorgen, 1. Dezember 2022, kurz vor 04.15 Uhr, wurde durch eine unbekannte Täterschaft ein Bankomat an der Mühlerainstrasse in Füllinsdorf gesprengt. Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Die am Montagmittag verunfallte Frau (Polizei.news berichtete) ist im Spital verstorben.
Die 58-Jährige erlag am Donnerstagmorgen, 1. Dezember 2022, im Spital ihren schweren Verletzungen.
Unser Ausbildungschef Jan Bauke bildet auch den Nachwuchs aus und hielt am vergangenen Wochenende eine Kindervorlesung am Treffpunkt Science City - ETH Zürich.
Der Drache Grisu lebt im Drachental und will unbedingt Feuerwehrmann werden. Das ist aber gar nicht so einfach – denn als Drache spuckt Grisu selbst Feuer.
Am Mittwochabend (30.11.2022) ist ein mutmasslich alkoholisierter Motorradfahrer nach 18 Uhr auf der Zürcher Strasse auf die Fahrbahn umgekippt.
Dabei verletzte er sich nicht, jedoch entstand ein geringer Sachschaden.
Eine ältere Person meldete der Kantonspolizei den Diebstahl eines Umschlags mit 20'000.- Schweizer Franken. Was sie nicht wusste, in Wirklichkeit hat sie diesen verloren.
Durch ein Ehepaar, welches den Umschlag mitsamt dem Inhalt gefunden hatte, fand die Geschichte doch noch ein schönes Ende.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) haben am Grenzübergang St. Margrethen (SG) einen ausgestopften Geparden sichergestellt.
Gefährdete oder von der Ausrottung bedrohte Tiere dürfen nicht oder nur mit einer entsprechenden Bewilligung in die Schweiz eingeführt werden. Dasselbe gilt für Produkte, die aus solchen Tieren hergestellt worden sind.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.