Am Mittwoch, 20. Oktober 2021, ging bei der Kantonspolizei Schwyz um 14.15 Uhr die Meldung ein, wonach in Lachen möglicherweise ein Enkeltrickbetrug stattfinde. Die ausgerückten Polizeikräfte konnten bei einer vereinbarten Geldübergabe drei Männer verhaften.
Die 21- und 23-jährigen Kosovaren und ein 39-jähriger Rumäne werden des Betrugsversuchs verdächtigt und befinden sich in Haft. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
Interesse am Polizeiberuf und Lust, die spannende und abwechslungsreiche Ausbildung zur Polizistin / zum Polizisten zu machen?
Dann nutze die Gelegenheit und informiere dich an unserem nächsten Infoanlass am Mittwoch, 3. November 2021, 19.00 Uhr, über den Polizeiberuf und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung.
Der erste Herbststurm hat vielerorts seinen Höhepunkt erreicht und im Flachland teilweise Sturmböen und örtlich sogar Orkanböen gebracht (Aesch BL 126 km/h, Cressier NE 125 km/h, St. Chrischona BS 119 km/h).
Auch auf den Jurahöhen und den Bergen konnten stellenweise Orkanböen registriert werden, wobei die stärksten Böen mit 137 km/h auf dem Moleson (FR) und mit 134 km/h auf dem Chasseral (BE) verzeichnet wurden. Die Winde bleiben am Vormittag noch teilweise stark bis stürmisch und werden dann am Nachmittag langsam schwächer.
Über Skandinavien hat sich ein riesiges Sturmtief namens Ignatz installiert. Sein Windfeld tangiert grosse Teile Europas, vor allem in Frankreich, in den Benelux-Staaten, in Deutschland sowie später in Polen und im Baltikum gibt es einen veritablen Herbststurm.
Die Schweiz wird allerdings nur randlich davon betroffen, die stärksten Windböen erreichen dabei im Flachland zwischen etwa 60 und 80 km/h, auf den Jurahöhen und ausgesetzten Voralpengipfeln liegen auch lokal Orkanböen (Böen ≥ 118 km/h) drin!
Am Sonntag, 17. Oktober 2021, ging kurz vor 8 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass es auf einem Spielplatz am Kanalweg in Hurden gebrannt hat. Passanten versuchten den Mottbrand im Bereich eines Holztischs zu löschen. Die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon schwemmte den Bereich ein.
Gemäss ersten Erkenntnissen haben Unbekannte im Verlaufe der Nacht ausserhalb der Feuerstelle ein Feuer entfacht, welches einen Glimmbrand am Tisch und Beschädigungen am Überdachungszelt zur Folge hatte.
Heute überqueren uns die Wolken einer Warmfront, mit ihr gelangt ein Schub markant milderer Luft zu uns in den Alpenraum. In Kombination mit im Flachland aufkommendem Südwestwind sowie Föhn in den Alpen wird morgen noch einmal verbreitet die 20-Grad-Marke geknackt.
Wie ungewöhnlich ist das für diese Jahreszeit?
Abgesehen vom Nebel im Flachland durften wir uns am Wochenende über goldenes Oktoberwetter freuen, auch heute ändert sich daran nur im Detail etwas. Im Laufe dieser Woche wird unser Wetter aber dann doch wieder dynamischer. Dabei zeigt die Temperaturkurze bis zur Wochenmitte nach oben, der Knick nach unten lässt aber nicht lange auf sich warten!
Heute Montag liegt im Flachland zunächst Nebel mit einer Obergrenze von 500 bis 600 Metern. Diese Schwaden lösen sich zwar auf, die meiste Geduld braucht es dabei aber wieder im Zürcher Unterland, im Thurgau und am Bodensee – hier kann sich das bis Mitte Nachmittag hinziehen.
Die medizinische Hilfe aus der Luft war an diesem sonnigen Herbstwochenende häufig gefragt. Die Helikopter-Einsatzzentrale der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega organisierte am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Oktober, schweizweit rund 90 Helikopter-Einsätze für in Not geratene, schwer erkrankte oder verletzte Menschen.
Die Einsätze über das Wochenende deckten das breite Einsatzspektrum der Rega ab: Die Crews standen unter anderem für Patientinnen und Patienten mit akuten Erkrankungen, für Verlegungsflüge von peripheren Spitälern in Zentrumsspitäler sowie nach Berg-, Sport- und Verkehrsunfällen im Einsatz. Allgemein widerspiegeln die Einsatzzahlen der Helikopter-Crews die Wetterbedingungen, das Freizeitverhalten und die Reisetätigkeit der Bevölkerung sowie ausländischer Touristen in der Schweiz.
In der Nacht brachte eine Kaltfront teilweise kräftige Regengüsse und in den Bergen eine Portion Neuschnee. In Höhenlagen ab 1300 Metern ist die Landschaft heute Morgen angezuckert.
Bis zum Eindunkeln gab es gestern nur da und dort ein paar Schauer, dies am ehesten ganz im Osten. In der vergangenen Nacht erfasste uns dann allerdings von Norden her eine etwas aktivere Kaltfront, sie brachte vorübergehend kräftigere Regenschauer.
Am Montagabend, 11. Oktober 2021, ereignete sich in Rickenbach ein Arbeitsunfall mit tödlichem Ausgang. Ein 68-jähriger Landwirt war gegen 18 Uhr mit Arbeiten in einem mit Silage gefüllten Silo beschäftigt, als er aufgrund der freigesetzten Gase das Bewusstsein verlor.
Trotz sofortiger Bergung durch Angehörige und umgehenden Reanimationsmassnahmen verstarb der Verunfallte vor Ort.
Der Montagmorgen war eine ziemlich frische Angelegenheit und fühlte sich schon fast nach Winter an, etliche Stationen verzeichneten den ersten Frost. Davon abgesehen erwartet uns aber noch einmal ein ruhiger Herbsttag. In den Bergen gibt es eine super Fernsicht sowie den Blick auf die sich lichtenden Nebelfelder.
Morgen stellt sich die Wetterlage aber um, zwei Kaltfronten bringen bis Mittwoch eine Portion Neuschnee.
Am Samstagabend, 9. Oktober 2021, hat sich in Brunnen der 45-jährige Fahrer eines grauen Personenwagens mit BE-Kontrollschildern mehrfach einer Polizeikontrolle entzogen.
Bei der Fahndung standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Schwyz im Einsatz. Der beschuldigte PW-Lenker konnte gegen 20.45 Uhr in Brunnen von der Kantonspolizei Schwyz angehalten werden.
Bereits heute Freitag sorgt ein Hoch auf den Bergen für viel Sonnenschein, im Flachland gibt es dagegen zumindest teilweise hochnebelartige Wolken.
Am Wochenende ändert sich am sonnigen Wetter in den Bergen nichts, im Flachland liegt dagegen unverändert teilweise Hochnebel. Nach einem nach Nebelauflösung noch freundlichen Montag sorgt ein Höhentrog bis Mittwoch für unbeständiges Wetter und in den Bergen für eine deutliche Abkühlung, die Schneefallgrenze kann gegen 1000 Meter sinken!
Der Oktober hat nicht nur farblich durch die Laubverfärbung viel zu bieten, er ist auch ein Monat, der wettermässig eine grosse Palette abdeckt. So sind zu Beginn im Flachland noch vereinzelt Sommertage möglich.
Gleichzeitig gibt es aber auch teilweise die ersten Fröste, vor allem in der zweiten Hälfte ist sehr selten auch schon der erste Schnee möglich. Ein Blick in die Statistik gibt einen Einblick.
Seit Dienstag, 5. Oktober 2021, gehen bei den Zentralschweizer Polizeikorps Meldungen über Erpresserbriefe ein, die den Betroffenen per Post zugestellt werden. Unter Todesandrohung wird die Überweisung von Bitcoins gefordert.
Es handelt sich hierbei um Fake-Erpresserbriefe. Die Zentralschweizer Polizeikorps raten dringend, keine Zahlungen zu tätigen und die Polizei beizuziehen.
Der gestrige Sonntag stand auf der Alpennordseite im Zeichen des Föhns. Im Süden regnete es bereits seit Samstag – zunächst nur gelegentlich und leicht, zuletzt aber immer kräftiger.
In Robiei fielen in den letzten 48 Stunden bereits über 120 mm, und in den kommenden Stunden kommt entlang des Alpensüdhangs noch einiges dazu.
Am Samstagabend, 2. Oktober 2021, ist es auf der Grundstrasse in Schwyz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen gekommen. Drei Personen wurden leicht verletzt und mussten hospitalisiert werden. Für die Bergung der Verunfallten, die Tatbestandsaufnahme und die Reinigung der Unfallstelle blieb die Strasse zwei Stunden gesperrt.
Um 18.15 Uhr fuhr eine 22-Jährige von Schwyz Richtung Muotathal. Kurz vor dem Schlattli verlor sie die Kontrolle über den Personenwagen und kollidierte in einer Linkskurve mit einem entgegenkommenden Auto. Dessen 49-jähriger Lenker und die beiden Personen im Richtung Muotathal fahrenden Auto erlitten leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst ins Spital überführt.
Am Samstagnachmittag, 2. Oktober 2021, ist eine 18-jährige Motorradfahrerin in Vorderthal verunfallt. Um 15.30 Uhr fuhr die junge Frau auf der Wägitalstrasse von Innerthal talwärts nach Vorderthal und verlor in einer Linkskurve die Kontrolle über das Zweirad.
Die Verunfallte geriet mit dem Motorrad rechts von der Strasse und kollidierte mit einem Zaun.
Am Donnerstag, 30. September 2021, fand die erste Präventionsveranstaltung zum Thema Cyber-Kriminalität in Küssnacht statt.
Die Anwesenden erfuhren anhand von echten Beispielen wo im Cyberbereich Gefahren lauern und wie man sich davor schützen kann.
Dank Hoch Merle gestalten sich der Donnerstag und der morgige Freitag ruhig und unspektakulär. Doch das ändert sich im Laufe des Wochenendes und zu Beginn der neuen Woche – eine spannende Wetterlage mit einer Kombination aus stürmischem Föhn, grossen Regenmengen und sinkender Schneefallgrenze bahnt sich an.
Die heute Morgen entlang der Alpen und im Osten zunächst noch vorhandenen Restwolken sind inzwischen meist schon verschwunden, nur in den Bündner Tälern gibt es noch hochnebelartige Wolkenreste. In der Romandie und in der Nordwestschweiz ist es seit der Früh sonnig. Heute Nachmittag dominiert die Sonne praktisch im ganzen Land.
In Göschenen und Airolo wurde heute der Spatenstich zum Bau des zweiten Gotthard-Strassentunnels gefeiert. Im Beisein der gesamten Tessiner Kantons-regierung, von Mitgliedern der Urner Regierung und Vertretern der anliegenden Gemeinden feierten über 150 geladene Gäste aus Politik, Verwaltung und am Bau beteiligten Planer und Unternehmen den Start der Arbeiten.
Es war ein symbolischer Spatenstich, denn ursprünglich war die Feier auf den Start der eigentlichen Arbeiten im Frühling 2021 angesetzt. Aufgrund der Massnahmen zur Eindämmung der COVID19-Pandemie wurde die Feier aber auf den 29. September verschoben.
Am Montagmittag, 27. September 2021, ist in Pfäffikon ein Personenwagen mit einem Kind auf einem Kickboard kollidiert.
Gegen 11.45 Uhr beabsichtigte ein 10-jähriges Mädchen mit einem Kickboard einen Fussgängerstreifen an der Schindellegistrasse zu überqueren. Dabei kam es zur Kollision mit einem herannahenden Personenwagen.
Am Samstagnachmittag, 25. September 2021, nach 16 Uhr, mussten die Feuerwehr Muotathal und die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz wegen starker Rauchentwicklung im Schiesstunnel der Schiessanlage Selgis nach Ried ausrücken.
Die Einsatzkräfte konnten das Feuer im Zielfang des 100 Meter Tunnels rasch eindämmen und löschen. Personen wurden keine verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.
Das Wetter in dieser Woche ist zunächst eine Coproduktion zwischen einer flachen Hochdruckzone sowie einem Tief zwischen den Britischen Inseln und Island. Davon ausgehend erreichen uns immer wieder schwache Störungsausläufer. Wirklich spannend wird unser Wettergeschehen dann wahrscheinlich erst wieder im Laufe des nächsten Wochenendes.
Aktuell liegt im Flachland gebietsweise Nebel, der sich nun aber mehr und mehr lichtet. Davon abgesehen ist es vorübergehend recht sonnig. Von Westen her ziehen in den kommenden Stunden aber wieder zunehmend hohe und mittelhohe Wolken über den Himmel – Vorboten einer schwachen sich nähernden Kaltfront.
Am Samstag, 25. September 2021, zur Mittagszeit, verunglückte auf dem Stoos ein Landwirt mit seinem Landwirtschaftsfahrzeug beim Einholen von gemähtem Gras.
In steiler Hanglage kippte das Arbeitsfahrzeug seitlich talwärts und überschlug sich.
Am Freitag, 24. September 2021, wurden in der Kapelle St. Katharina in Haltikon zwei Polizeianwärter nach Abschluss ihres ersten Ausbildungsjahres vereidigt.
Oberstlt Damian Meier, Kommandant der Kantonspolizei Schwyz, hiess Mike Schönbächler, der auf dem Hauptposten Einsiedeln Dienst leisten wird, und Mario Zehnder, der auf dem Hauptposten Küssnacht seine polizeiliche Tätigkeit aufnimmt, im Korps herzlich Willkommen: "Ihr habt in der Polizeischule ein sehr gutes Rüstzeug für eure berufliche Tätigkeit erhalten.
Ein Verkehrsunfall auf der Seestrasse in Lauerz erforderte am Freitag, 24. September 2021, eine halbstündige Sperrung der Strasse.
Eine 26-jährige Autofahrerin bog kurz nach 13 Uhr in die Strasse ein.
Am Freitag, 24. September 2021, stellten Mitarbeitende eines Restaurationsbetriebes an der Gotthardstrasse in Arth um 11.15 Uhr eine Rauchentwicklung an der Hausfassade fest und alarmierten die Feuerwehr.
Diese konnte den Brandherd zwischen zwei Mehrfamilienhäusern ausmachen und das Feuer löschen. Während des Feuerwehreinsatzes mussten die Bewohner dieser beiden Gebäude sicherheitshalber evakuiert werden. Die Gotthardstrasse war aufgrund des Feuerwehreinsatzes bis um 16 Uhr gesperrt.
Wie schon das vergangene Wochenende zeigt sich auch das nun anstehende in Sachen Wetter zweigeteilt, allerdings sind die Kontraste etwas weniger krass. Heute und morgen hat die Sonne das Sagen, am Sonntag ziehen Regenschauer durch.
Hier unser detaillierter Wochenend-Wetterfahrplan:
Am Donnerstag, 23. September 2021, wurde eine Schülerlotsin bei einem Verkehrsunfall in Schwyz verletzt. Die Elfjährige betrat kurz vor 13.30 Uhr einen Fussgängerstreifen auf der Herrengasse, wobei es zur Kollision mit dem Auto eines 65-Jährigen Mannes kam, der in diesem Moment vorbeifuhr.
Das Mädchen erlitt erhebliche Verletzungen am Bein. Sie wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen.
In Zusammenarbeit mit den Primarschulen und mit Unterstützung verschiedener Veloclubs hat die Kantonspolizei Schwyz zwischen dem 25. Mai und dem 23. September 2021 im ganzen Kanton insgesamt 22 Radfahrerprüfungen durchgeführt. Sie sind wesentlicher Bestandteil in der Verkehrsbildung unserer Kinder und geniessen allseits einen hohen Stellenwert.
Im Kanton Schwyz durchlaufen die Schulkinder eine mehrstufige Radfahrerausbildung. In mehreren, aufeinander abgestimmten Unterrichtseinheiten werden sie ab der 3. Klasse durch die Lehrpersonen und die Verkehrsinstruktoren der Kantonspolizei Schwyz während zwei Jahren mit dem Radfahren im Strassenverkehr vertraut gemacht. Die Eltern erhalten gezielte Informationen, um ihr Kind dabei unterstützen zu können. Ersatzweise für die traditionellen Elternabende hat die Kantonspolizei Schwyz in diesem Jahr digitale Informationsvideos zur Verfügung gestellt, in welchen die Eltern auch die Prüfungsstrecke ihrer Kinder mit dem korrekten Fahrverhalten 1:1 miterleben konnten.
Beim Versuch, sich im Raiffeisen Konto einzuloggen, erscheint plötzlich die Meldung auf dem Bildschirm: "Aufgrund verdächtiger Aktivitäten wurde Ihr Konto gesperrt. Bitte wenden Sie sich umgehend an unseren Kundensupport. +41 33 533 xxxx Fehlercode - RF301".
Ruft man zurück, nimmt tatsächlich jemand das Telefon ab. Aber Achtung - es sind Betrüger - nicht Mitarbeiter von Raiffeisen.
Heute um exakt 21:21 Uhr ist astronomischer Herbstanfang. Dank Hochdruckgebiet Kerstin zeigt sich das Wetter in den nächsten Tagen von seiner ruhigen, oft sonnigen und am Nachmittag warmen Seite. In der Meteorologie ist eine solche Schönwetterphase im Herbst auch bekannt als Altweibersommer - eine sogenannte meteorologische Singularität.
Was hat es damit auf sich? Und woher stammt der Name?
Am Montag, 20. September 2021, ging bei der Kantonspolizei Schwyz kurz nach 21 Uhr die Meldung ein, dass in einem Stall am Chlösterliweg in Trachslau ein Brand ausgebrochen sei.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Sie konnte ein Übergreifen des Feuers auf eine angrenzende Biogasanlage und ein Wohnhaus verhindern. Personen wurden keine verletzt, zwei Kälber konnten nicht mehr rechtzeitig gerettet werden.
Am Samstag, 18. September 2021, ist ein Berggänger am Grossen Mythen tödlich verunfallt. Kurz vor 16 Uhr ging bei der Kantonspolizei Schwyz ein Notruf ein, wonach durch Kletterer am Grossen Mythen, im Gebiet Mythenmatt eine leblose Person aufgefunden wurde. Diese dürfte im unwegsamen Gelände zu einem bis jetzt unbekannten Zeitpunkt abgestürzt sein.
Die Rega konnte den aus dem Kanton Zürich stammenden 42-jährigen Mann nur noch tot bergen.
Am Samstag, 18. September 2021, flog ein 64-jähriger Pilot um 16 Uhr mit seinem Kleinflugzeug vom Flugplatz Bad Ragaz Richtung Flugplatz Wangen. Während dem Flug kam es zu technischen Proble- men, weshalb der Pilot im Gebiet Burst in Reichenburg auf einer Wiese eine Notladung machte.
Die Notlandung verlief ohne Probleme, es wurde niemand verletzt.
Im Grossteil des Landes darf man sich auf einen sonnigen Nachmittag freuen, einzig im Südtessin dominieren die Wolken und es gibt weitere Regenschauer. Morgen Sonntag sieht die Sache dann leider auch im Norden ganz anders aus...
Quasi eingeklemmt zwischen dem Azorenhoch im Westen und einem Skandinavienhoch liegt morgen Tief Sven über Mitteleuropa, es ist besonders in den oberen Schichten der Atmosphäre ausgeprägt.
Am Samstag, 18. September 2021, ereignete sich kurz vor 14 Uhr in Brunnen ein Verkehrsunfall. Ein 37-jähriger Lenker eines Elektrotrottinetts kam auf der Mosistrasse ohne Dritteinwirkung zu Fall, wobei er sich erhebliche Verletzungen zuzog und mit der Rega in Spital geflogen wurde.
Die Unfallursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Ein Lastwagen hatte den Verkehrsfluss auf der Schwyzerstrasse in Brunnen unterbrochen.
Das Fahrzeug konnte am Freitag, 17. September 2021, um 11.15 Uhr geborgen und die Strasse für den Verkehr wieder freigegeben werden.
Heute Freitag stellt sich nach Nebel im Westen und dichten Wolken im Osten teilweise sonniges und warmes Wetter ein. Das Wochenende wird dann zweigeteilt: Am Samstag ist es recht sonnig und warm, am Sonntag dann oft bewölkt, zeitweise nass und kühler.
In der kommenden Woche dürfte es nach einem veränderlichen Montag bis über die Wochenmitte freundlich und etwa jahreszeitgemäss warm sein. Für Details ist es allerdings noch zu früh.
In der Nacht auf Montag, 30. August 2021, wurden bei einem Brand im Segelhafen Spreitenbach in Lachen zehn Schiffe zerstört und mehrere Boote beschädigt.
Die Kantonspolizei Schwyz konnte mit Unterstützung des Forensischen Instituts Zürich den Brandausbruch auf einem der Boote lokalisieren.
Der September war bis jetzt oft sonnig und regenarm.
Die Aneinanderreihung der sonnigen Spätsommertage wird diese Woche allerdings beendet, auf der Vorderseite eines Höhentrogs stellt sich wechselhaftes und teils gewittriges Wetter ein.
Am Montag, 13. September 2021, ging bei der Kantonspolizei Schwyz kurz vor 6.30 Uhr die Meldung ein, dass jemand in Merlischachen in ein Mehrfamilienhaus eingebrochen sei.
Der mutmassliche Täter hatte beim Eintreffen der Polizeipatrouille das Haus bereits verlassen, konnte aber nach einer kurzen Fahndung in Merlischachen verhaftet werden.
Heute Freitag sorgt ein Tief über den Britischen Inseln vor allem am Nachmittag und in den Alpen für Regengüsse und Gewitter. Morgen Samstag zieht das Tief nach Skandinavien weiter und verliert langsam an Einfluss.
Gleichzeitig wölbt sich langsam ein Höhenrücken über Frankreich auf. Ab Sonntag ist Letzterer dann aktiv und sorgt bis Dienstag für viel Sonnenschein und spätsommerliche Temperaturen. Am Montag und Dienstag wird vielerorts sogar die Sommermarke von 25 Grad erreicht und überschritten!
Am Mittwoch, 8. September 2021, verunfallte ein Motorradlenker auf der Pragelstrasse in Muotathal. Er war um 15.30 Uhr auf der Glarner Seite bergwärts unterwegs, als ihm ein Personenwagen entgegenkam.
Um eine Kollision zu vermeiden, wich der Zweiradlenker auf einen Ausstellplatz aus, wo er zu Fall kam. Dabei erlitt der 57-Jährige erhebliche Verletzungen und wurde von der Rega hospitalisiert. Seine Mitfahrerin blieb unverletzt. Das entgegenkommende Fahrzeug hielt kurz an, setzte seine Fahrt aber anschliessend fort.
Gestern war der bisher wärmste Tag im September, lokal wurde an der Hitzemarke von 30 Grad gekratzt. Wie aussergewöhnlich sind eigentlich heisse Tage im September und wann gab es im Norden und im Süden den letzten Hitzetag des Jahres? Ein Blick in die Statisik verräts...
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, konnte gestern der bisher wärmste Tag des Septembers und damit des meteorologischen Herbstes verzeichnet werden, lokal gab es bis nahe 30 Grad.
Die Kantonspolizei Schwyz kümmert sich mit mehr als 300 Mitarbeitenden um die Abwendung drohender Gefahren und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.
Auch die Beratung der Bevölkerung zu präventiven Massnahmen übernehmen die Bediensteten der Kantonspolizei Schwyz.
Die Organisation der Polizei Schwyz
Die Organisation der Polizei Schwyz teilt sich in fünf verschiedene Bereiche auf:
Recht
Kommandoabteilung
Abteilung Spezialdienste
Sicherheitspolizei
Kriminalpolizei
An der Spitze des gesamten Korps steht der Kommandant, der von einem Stellvertreter sowie den Leitenden der jeweiligen Abteilungen unterstützt wird. Sitz des Polizeikommandos ist in der Bahnhofstrasse in Schwyz.
Die Kommandoabteilung der Kantonspolizei Schwyz kümmert sich um alle finanziellen und personellen Angelegenheiten des Korps. Auch die Informatik und Technik sowie die Logistik liegen in den Händen dieses Bereichs.
Die Einsatzleitzentrale der Polizei Schwyz ist über den Polizeinotruf 117 und die Feuermeldestelle 118 jederzeit zu erreichen. Bei einer Notfallmeldung kümmern sich die Bediensteten um schnell Hilfe und Unterstützung.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schwyz
Die Sicherheitspolizei hat ihren Sitz am Stützpunkt Biberbrugg in Bennau. Innerhalb des Kantons sind verschiedene Haupt- und Polizeiposten der Sicherheitspolizei für Arbeit in den verschiedenen Regionen zuständig. Hauptposten sind in Lachen, Einsiedeln, Schwyz und Küssnacht angesiedelt, während es in Pfäffikon, Siebnen, Unteriberg, Goldau, Brunnen und Muothal Polizeiposten gibt.
Die Schwyzer Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei im Kanton Schwyz gliedert sich in die Bereiche Wirtschaftsdelikte & Cybercrime, Ermittlungsdienst, Staatsschutz, den kriminaltechnischen Dienst und die Spezialfahndung. Die Spezialdienste der Kantonspolizei Schwyz kümmern sich um den Verkehr im Kanton, übernehmen das Einsatztraining und die Führungsunterstützung. Auch Präventionsaufgaben und eine Kontaktstelle Radikalisierung fallen in den Bereich der Spezialdienste.
Waffen und Sprengstoff im Kanton Schwyz
Die Fachstelle Waffen und Sprengstoffe des Kantons ist zuständig für die Erteilung von Waffenerwerbsscheinen und Waffentragsscheinen. Auch wenn es um den Erwerb von Sprengmitteln geht oder der Kauf pyrotechnischer Gegenstände geplant ist, übernimmt dieser Bereich.
Die Ausbildung bei der Kantonspolizei Schwyz
Wer sich für die Ausbildung bei der Polizei Schwyz interessiert, hat die Möglichkeit, sich bei einer Veranstaltung über den Polizeiberuf zu informieren. Nach Angaben der Polizei Schwyz dauert das gesamte Auswahlverfahren rund vier Monate und besteht aus verschiedenen Phasen. Am Anfang steht eine Aufnahmeprüfung, auf die Vorstellungsgespräche folgen. Psychologische Eignungsablärungen und eine sportmedizinische Untersuchung sowie ein Fitnesstest sind weitere Bestandteile der Bewerberprüfungen. Dazu kommt ein Schlussgespräch vor dem Start der Ausbildung. Sechs Monate bevor die Polizeischule startet, erhalten die Bewerberinnen und Bewerber einen Bescheid, ob sie angenommen wurden.
Wer sich für den Dienst bei der Polizei Schwyz bewerben möchte, muss verschiedene Anforderungen erfüllen. Eine Schweizer Staatsangehörigkeit ist ebenso erforderlich wie eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine Matura. Die Bewerbenden müssen mindestens 22 Jahre alt sein – eine Altersgrenze gibt es nicht. Ein einwandfreier Leumund ist die Voraussetzung für den Beginn der polizeilichen Karriere. Zudem prüft die Polizei Schwyz die physische und psychische Eignung und erwartet einen Führerausweis der Kat. B.
Um eine Einladung zur Aufnahmeprüfung zu erhalten, ist das Bewerbungsdossier fristgerecht einzureichen. Interessenten erhalten die Unterlagen auf der Internetpräsenz der Polizei in Schwyz. Im ersten Teil der Aufnahmeprüfung erfolgt ein körperlicher Leistungstest, im zweiten Teil werden die Bewerbenden einem Wissens- und Fähigkeitstest unterzogen. Bei entsprechender Eignung kommt eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Verläuft das erfolgreich, prüft die Kantonspolizei die psychische und physische Eignung, bevor die endgültige Auswahl stattfindet.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre und startet mit einer Einführungswoche. Danach erfolgt ein zehnmonatiger Besuch der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch, wobei der theoretische Teil durch Tätigkeiten in praktischen Bereichen der Schwyzer Polizei unterbrochen wird. Am Ende absolvieren die Polizeischülerinnen und -schüler eine Prüfung. Bei erfolgreichem Abschluss beginnt eine praktische Ausbildung bei der Sicherheitspolizei. Hier übernehmen die Auszubildenden vor allem Bereitschaftsdienst. Am Ende findet die Berufsprüfung statt. Bestehen die Auszubildenden alle Prüfungen, werden Sie ins Polizeikorps aufgenommen. Auf Wunsch arbeiten die Korpsangehörigen weiter bei der Sicherheitspolizei oder wechseln in einen der Spezialbereiche, sofern es freie Stellen gibt.
Nach der Ausbildung bietet die Kantonspolizei Schwyz ein breitgefächertes Aufgabenspektrum. Mitarbeitende haben nach fünf Jahren Berufserfahrung die Möglichkeit, Sonderfunktionen zu übernehmen. Dazu zählen beispielsweise Tätigkeiten in der Verhandlungsführung, in der alpinen Einsatzgruppe oder in der Hundestaffel. Die Mitarbeit in den Sondereinheiten ist ein Nebenamt, das neben der eigentlichen Tätigkeit ausgeführt wird.
Präventionsarbeit der Polizei Schwyz
Die Prävention ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Polizeiarbeit im Kanton Schwyz. Die Kantonspolizei sorgt mit zahlreichen Massnahmen für die Verhinderung von Straftaten. Ein wichtiges Thema ab dem Kindergarten- und Schulalter ist die Verkehrsinstruktion. Bedienstete übernehmen die altersgerechte Vermittlung des Verhaltes im Strassenverkehr bei den Schulkindern des Kantons. Dabei geht es um die Sicherheit auf dem Schulweg und das sichere Bewegen im Strassenverkehr. Auch das Fahrradfahren ist Teil der Schulungen. Nach Angaben der Polizei in Schwyz verunfallten im Jahr 2020 11 Kinder im Kanton (Zahlen für 2022 hier). Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 18 Kinder einen Unfall im Strassenverkehr erlitten, konnte die Zahl gesenkt werden. Durch die Präventionskampagnen im Kanton soll die Zahl weiter reduziert werden.
Ein weiterer zentraler Bereich der Prävention ist die Vorbeugung von Straftaten. Bei ihrer Arbeit fokussiert die Kantonspolizei Schwyz unter anderem auf die Aufklärung bei Kindern und Jugendlichen. Die Heranwachsenden lernen nicht nur, welche Konsequenzen unrechtmässige Handlungen haben, sondern auch, wie sie vermeiden, Opfer krimineller Handlungen zu werden. Zudem bringen die Mitarbeitenden den jungen Leuten näher, wie sie in bestimmten Situationen am besten reagieren. Die Themen Gewalt, Alkohol und Drogen sowie der Umgang mit Internet und Smartphone sind für Jugendliche besonders entscheidend. Dabei setzt die Polizei Schwyz nicht nur auf die Arbeit mit den jungen Leuten, sondern auch mit den Eltern. Auf Elternabenden bringen die Bediensteten den Eltern wesentliche Themen näher.
Ältere Menschen werden leider häufig Opfer bestimmter Betrugsmaschen, so dass hier wichtige Präventionsarbeit zu leisten ist. Mit zunehmenden Alter steigt das Bedürfnis nach Sicherheit, darum zeigt die Polizei Schwyz Möglichkeiten, sich zu schützen und klärt über Gefahren im Alltag auf.
Leider kommt es auch im Kanton Schwyz zu Einbrüchen, so dass die Polizei des Kantons auch Sicherheitsberatungen zum Schutz des Eigentums anbietet. Wer möchte, kann sei Zuhause auf Schwachpunkte, die Kriminelle ausnutzen könnten, überprüfen lassen.
Die Statistik der Polizei Schwyz
Die Polizei Schwyz nahm eigenen Angaben zufolge im Jahr 2020 zahlreiche Kontrollen vor und führte eine Vielzahl von Einsätzen durch. Die Anzahl der Verkehrsunfälle lag bei 782 und damit um 80 niedriger als noch im Jahr 2019 (Zahlen für 2022 hier). Vor allem die Missachtung der Vorfahrt und überhöhte Geschwindigkeit waren die Ursachen für die Unfälle. Trotz rückläufiger Unfallzahlen stieg die Anzahl der Todesfälle im Strassenverkehr von sechs auf zehn im Jahr 2020. Auch bei den Verletzungen infolge eines Unfalls verzeichnete die Polizei Schwyz steigende Zahlen.
Laut Polizei sind die Straftaten im Kanton im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent angestiegen. Bei den Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz sowie im Bereich der Cyberkriminalität und der Geldwäsche wurden Zuwächse verzeichnet. Auch bei den jugendlichen Straftätern gab es einen Anstieg. Bei der Aufklärung der Straftaten war die Kantonspolizei Schwyz im Jahr 2020 erfolgreicher als im Vorjahr. Die Quote lag im Jahr 2020 bei 61,7 Prozent, im Vorjahr bei 59,8 Prozent. Im schweizweiten Vergleich überzeugt das Kanton Schwyz, der Durchschnitt liegt bei 52,2 Prozent.
Auffällig hoch ist die Zahl der Cyberdelikte, die nach Angaben der Polizei von 420 auf 520 im Jahr 2020 gestiegen sind (Zahlen für 2022 hier). Bei mehr als der Hälfte der Fälle handelte es sich um Betrug, wobei sich die Summen laut Polizei Schwyz auf mehr als 5 Millionen CHF beliefen. Vor diesem Hintergrund sollten Internetnutzer sehr wachsam sein und sich vor Phishing- und Malware-Attacken zu schützen. Dabei versuchen Cyberkriminelle sich Zugang zu den persönlichen Daten der Internetnutzer zu verschaffen. Vorsicht ist auch bei der Weitergabe persönlicher Kontodaten geboten. Immer wieder suchen kriminellen Menschen, die über ihre Bankkonten Geld ins Ausland weiterleiten. Die Schweizer Polizei weist darauf hin, dass sich diese Personen der Geldwäsche schuldig machen und keinesfalls auf dubiose Angebote eingehen sollten.
Wissenswertes zum Kanton Schwyz
Im Kanton Schwyz leben knapp 160’000 Einwohner, Hauptort des Kantons ist Schwyz. Grösste Gemeinde von Schwyz ist mit mehr als 16’000 Einwohnern Freienbach gefolgt von Einsiedeln mit etwa 15’8000 Einwohnern. Weitere Orte sind Küssnacht, Arth und Schübelbach. Insgesamt ist der Kanton in sechs Bezirke und 30 Gemeinden aufgeteilt. Die Bezirke im Überblick: Schwyz, Einsiedeln, Gersau, Höfe, Küssnacht und March.