Am Sonntagabend, 14. November 2021, ist es an der Siegwartstrasse in Küssnacht zu einem Küchenbrand gekommen. Kurz vor 18.45 Uhr musste die Stützpunktfeuerwehr Küssnacht zu einem Mehrfamilienhaus an die Siegwartstrasse ausrücken.
Die Einsatzkräfte konnten das Feuer in der Küche des Mehrfamilienhauses rasch löschen. Verletzt wurde niemand. Aus Sicherheitsgründen wurden die Hausbewohner evakuiert, sie konnten aber im Verlaufe des Abends wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Am Samstagabend, 13. November 2021, um 18:35 Uhr, musste die Feuerwehr Lachen wegen einer Rauchentwicklung zu einer Mehrfachgarage in die Spreite in Lachen aufgeboten werden.
Die Einsatzkräfte konnten den Brandherd rasch lokalisieren und löschen. Die Schutzhülle einer deponierten Matratze wurde durch eine brennende Glühbirne erhitzt, wodurch ein Mottbrand entstand.
In der dunklen Jahreszeit sind funktionierende Beleuchtungen an Motorfahrzeugen und Zweirädern besonders wichtig. Um auf diese Thematik aufmerksam zu machen, führte die Kantonspolizei Schwyz vom 8. bis 12. November 2021 auf dem ganzen Kantonsgebiet präventive Lichtkontrollen durch. Der TCS unterstützte die Kantonspolizei, indem die Lenker von Motorfahrzeugen mangelhafte Leuchten vor Ort beheben lassen konnten.
Im Zuge dieser Kontrollaktion wurden bei 139 Motorfahrzeugen nicht korrekt funktionierende Beleuchtungen festgestellt. Konnten ungenügende Lichtanlagen nicht auf der Kontrollstelle repariert werden, wurden die Fahrzeuglenker mittels Mängelliste zur Reparatur und anschliessender Nachkontrolle auf einem Polizeiposten innert nützlicher Frist aufgefordert.
Die Kanzlei wird angeblich vom CEO einer Firma aus dem Ausland kontaktiert und gebeten, eine Interessenkollisionsprüfung zwecks Übernahme eines Mandates durchzuführen. Es sei ein Vertrag zwischen einem Schweizer Startup und der Firma abgeschlossen worden.
Als Beweis wird ein mehrseitiger Vertrag über die Lizenzierung eines Patentes beigelegt.
In den letzten Wochen und Monaten war immer entweder der Samstag oder der Sonntag recht sonnig, letztmals durchgehend wenig Sonne gab es am Wochenende vom 7. und 8. August. Dieses Wochenende nun bringt mit einem Höhentief im Flachland höchstens wenig Sonne und gelegentlich etwas Niederschlag.
Bereits zu Beginn der Woche und bis zur Wochenmitte herrscht dann aber wieder Hochdruckeinfluss, allerdings gibt es im Flachland oft zähen Hochnebel und nur auf den Bergen recht viel Sonne.
Am Donnerstag, 11. November 2021, wurde ein Velofahrer um 15.45 Uhr bei einer Auffahrkollision auf der Seestrasse in Bäch verletzt.
Der 63-Jährige kollidierte mit dem Heck eines abgestellten Lieferwagens.
Am Freitag, 12. November 2021, gingen bei der Kantonspolizei Schwyz kurz vor 7 Uhr mehrere Meldungen über einen Brand an der Alten Kantonsstrasse in Brunnen ein.
Die Feuerwehr Ingenbohl konnte die brennende Thujahecke rasch löschen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 10. November 2021 die Anpassungen der Signalisationsverordnung sowie der Verordnung des UVEK über Tempo-30-Zonen in die Vernehmlassung gegeben. Mit den Anpassungen sollen die Einführung von Tempo-30-Zonen auf siedlungsorientierten Strassen vereinfacht und ein neues Symbol für Mitfahrgemeinschaften (Carpooling) eingeführt werden.
Um die Anordnung von Tempo-30-Zonen auf siedlungsorientierten Strassen innerorts zu erleichtern, schlägt der Bundesrat eine Anpassung der Signalisationsverordnung sowie der Verordnung des Eidgenössischen Departments für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) zu den Tempo-30-Zonen vor.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagnachmittag (08.11.2021) in Affoltern am Albis drei mutmassliche Raser angehalten und festgenommen sowie drei Sportwagen sichergestellt.
Gegen 16.15 Uhr ging bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass auf der A3, drei Sportwagenlenker mit massiv übersetzter Geschwindigkeit Richtung Zürich unterwegs seien. Die bezeichneten Fahrzeuge konnten durch die sofort ausgerückten Patrouillen bei der Autobahnraststätte in Affoltern am Albis angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden.
Das Telefon läutet. Eine Dame mit Ostblockakzent erklärt, dass sie eine Lieferung disponiere. Ansprechsperson sei der Geschäftsführer des KMU. Ob jemand anwesend sei. Wegen Corona habe sie den Lieferschein per Mail geschickt. Man müsse diesen nur ausdrucken, unterschreiben und dem Fahrer übergeben.
In der französischen Version ertönt eine automatische Roboterstimme, die auffordert, die Emailadresse zu bestätigen. Anschliessend kommt umgehend das Mail mit dem angeblichen Lieferschein.
In Sachen Wetter erwartet uns bis inklusive Freitag eine unspektakuläre Woche mit ruhigem spätherbstlichem Hochdruckwetter. Im Flachland gehört dazu Nebel oder Hochnebel, darüber hält dagegen für ein paar Tage der Martinisommer Einzug.
Heute Montag liegen bei uns noch die Reste einer schwachen Störung, durch den zunehmenden Hochdruckeinfluss wird die Luft aber von oben her abgetrocknet – oberhalb von 2000 bis 2500 Meter ist der Himmel inzwischen wieder blau.
Es kommt immer wieder vor, dass Kredit- oder Debitkarten unterwegs, z.B. im Büro, Restaurant oder auf Reisen, gestohlen werden.
Besonders häufig ist der Kartendiebstahl am Bancomaten.
Im Internet tummeln sich zahlreiche unseriöse Anbieter von Streaming-Plattformen. Mit fiktiven Webseiten und gefälschten Identitäten werben sie zunächst mit einem kostenlosen fünftägigen Abo. Schlussendlich endet das Angebot in einer teuren Abofalle.
Neuerdings schreiben die Betrüger Ihre Opfer mit personalisierten Mails an, die auf ein angeblich bereits bestehendes Kundenkonto führen.
Facebook Marketplace ist bei Verkäufern beliebt. Das wissen auch die Betrüger. Sie melden sich über Facebook Messenger beim Anbieter und interessieren sich angeblich für die Ware. Sie bieten an, dass DPD die Ware abholt und bei der Abholung das Geld in einem Couvert übergibt.
Allerdings müsse der Verkäufer PCS Aufladecoupons erwerben und diese dem Käufer übermitteln. Sind die Aufladecoupons erst einmal in den Händen der Betrüger, hört man nie mehr was von Ihnen.
Nehmen Sie Zahlungen auf TWINT entgegen und leiten Sie diese an eine andere Person weiter?
Dann kann es sein, dass Sie als Moneymule für einen Betrüger arbeiten uns sich wegen Geldwäscherei strafbar machen.
Seit gestern kam in den Bergen noch einmal eine ordentliche Portion Neuschnee dazu, durch die zum Teil hohen Niederschlagsintensitäten sank die Schneefallgrenze insbesondere in engeren Tälern bis in tiefe Lagen.
In den letzten 24 Stunden war unser Wetter eine Co-Produktion aus zwei kleinen Tiefdruckzentren – eines nördlich, das andere südlich der Alpen. Am Mittwochvormittag regnete und schneite es vor allem zwischen der Romandie und der Nordwestschweiz sowie im Süden. Die Schneefallgrenze lag dabei entlang des Juras zwischen 1000 und 1300 Metern, im Nordtessin um die 1500 Meter (mit erheblichen Unterschieden zwischen den verschiedenen Tälern) und 1700 bis 1900 Metern weiter südlich.
Am Donnerstag, 4. November 2021 findet zum fünfzehnten Mal der „Tag des Lichts“ statt. In der dunklen Jahreszeit ist das Unfallrisiko auf der Strasse höher – insbesondere für Personen, die zu Fuss oder mit einem Zweirad unterwegs sind.
Die Zentralschweizer Polizeikorps unterstützen die Kampagne, die unter dem Motto „Nur wer leuchtet, wird rechtzeitig gesehen“ steht.
Bei einem Einsatz der Kantonspolizei Schwyz in Lachen kam es in der Nacht (2. November 2021) zu einem Schusswaffeneinsatz durch einen Polizeibeamten. Die Polizei war ausgerückt, nachdem sie eine Meldung über einen mutmasslichen Einbruch in ein Wohnhaus erhalten hatte. Für die strafrechtliche Untersuchung des Vorfalls wurde eine ausserordentliche Staatsanwältin aus dem Kanton Zürich eingesetzt.
Beim Schusswaffeneinsatz wurde ein Mann verletzt. Er ist ansprechbar und befindet sich in ausserkantonaler Spitalpflege. Um der Strafuntersuchung nicht vorzugreifen, können derzeit keine weiteren Angaben zum Hergang und zu den involvierten Personen gemacht werden.
In der Nacht vom Dienstag, 2. November 2021, auf den Mittwoch, 3. November 2021, kam es in Lachen zu einem polizeilichen Schusswaffeneinsatz. Dabei wurde ein Mann verletzt.
Er wurde zur Behandlung in eine ausserkantonale Spezialklinik überführt.
Gestern zog pünktlich zu Beginn des neuen Monats eine aktive Kaltfront über uns hinweg und brachte auf den Bergen ab etwa 1500 bis 1700 Metern verbreitet Schnee.
Im Bündnerland sank die Schneefallgrenze teils noch deutlich tiefer, hier gab es lokal Flocken bis knapp unter 1000 Meter.
Am Samstag, 30. Oktober 2021, führte die Kantonspolizei Schwyz von 17 bis 19 Uhr auf der Kantonsstrasse in Reichenburg eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Von den insgesamt 218 gemessenen Fahrzeugen war im Schnitt jeder fünfte Verkehrsteilnehmer innerorts zu schnell unterwegs.
Am Abend des 31. Oktobers 2021 fuhr ein 34-jähriger Automobilist von Vorderthal kommend über die Sattelegg, als er kurz vor der Passhöhe auf Rauch an seinem Fahrzeug aufmerksam wurde.
Das militärische Oldtimer-Fahrzeug fing Feuer und wurde in Folge durch Passanten unter Beizug eines Feuerlöschers bekämpft.
Mit Freude durften die Patrouillen der Kantonspolizei Schwyz am Sonntagabend, 31. Oktober 2021, etliche Kindergruppen - oft im Beisein ihrer Eltern - antreffen, welche friedlich Halloween feierten. Die Polizistinnen und Polizisten hoffen, dass es dabei viel "Süsses" und nur wenig "Saures" gab.
Im Rahmen der geplanten Patrouillendienste mussten trotzdem auf dem gesamten Kantonsgebiet mehrere Gruppierungen von Jugendlichen präventiv angesprochen und wo nötig kontrolliert werden. In Goldau wurde eine Sprayerei festgestellt. Die Verursacher konnten bereits ermittelt werden.
Der seit Samstag, 23. Oktober 2021, in Goldau vermisste 73-jährige Rentner ist am Sonntagnachmittag, 31. Oktober 2021, durch die Crew eines Polizei-Helikopters im Gebiet Ober Stockbann an der Rigi gesichtet worden.
Der Vermisste konnte von der Besatzung eines Rega-Helikopters nur noch leblos aus dem unwegsamen Gelände geborgen werden.
Am Samstagabend, 30. Oktober 2021, kurz vor 18.45 Uhr, ist es auf der Talstrasse in Pfäffikon zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und zwei parkierten Kühlanhängern gekommen.
Ein 36-jähriger Automobilist verlor mutmasslich aufgrund eines medizinischen Problems die Kontrolle über seinen Personenwagen und kollidierte ausserhalb der Fahrbahn mit zwei parkierten Anhängern. Herbeigeeilte Drittpersonen mussten zur Betreuung des Lenkers zwei Scheiben einschlagen. Zudem stellten sie den Motor das Unfallfahrzeuges ab.
Am Freitagvormittag, 29. Oktober 2021, führte die Kantonspolizei Schwyz in Schindellegi eine Schwerverkehrskontrolle durch.
Kurz vor elf Uhr wurde ein Sattelschlepper angehalten, an dem vier Reifen nicht über die erforderliche Profiltiefe verfügten und total abgelaufen waren.
Am Donnerstag, 28. Oktober 2021, musste die Feuerwehr der Gemeinde Arth um 11.30 Uhr an die Parkstrasse in Goldau ausrücken. Ein Arbeiter hatte seine Hand in einer Maschine eingeklemmt.
Die Feuerwehr konnte den Verunfallten befreien.
Erfahrungsgemäss steigt die Zahl der Einbruchsdelikte, wenn die Dunkelheit früher einsetzt. Die Zentralschweizer Polizeikorps führen auch in diesem Jahr zusammen mit anderen Polizeikonkordaten eine gezielte Aktion gegen Dämmerungseinbrüche durch.
Mit dem „Nationalen Tag des Einbruchschutzes“ am Dienstag, 2. November 2021, startet die Präventionsaktion „Bei Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbrecher“. Bis Ende Februar 2022 wird die Polizei in den Abendstunden verstärkt in den Wohnquartieren präsent sein und die Fahndung nach Straftätern intensivieren. Die Bevölkerung wird aufgerufen, bei verdächtigen Wahrnehmungen die Notrufnummer 117 zu wählen. Unterstützt wird die Kampagne mit leuchtfarbigen Plakaten und Flugblättern sowie gezielten Beiträgen auf Online-Kanälen und in den Printmedien.
Bis Sonntag bleibt es in den Bergen für die Jahreszeit mild, in einigen Alpentälern liegen am Wochenende mit Föhn 20 Grad und knapp mehr drin.
Naturschnee ist auf den Bergen noch Mangelware, trotzdem wollen einige Skigebiete bereits am Wochenende öffnen. In der kommenden Woche wird es dann kühler, dazu gibt es vor allem am Montag und Mittwoch auf den Bergen einiges an Neuschnee, Good News für die Wintersportorte...
Am Sonntag, 24. Oktober 2021, entdeckten zwei Wanderer um 11 Uhr im Chanzel in Studen eine leblose Person und alarmierten die Kantonspolizei Schwyz.
Die aufgebotene Rega konnte nur noch den Tod des 43-jährigen Deutschen aus dem Kanton Zürich feststellen.
Am Freitag, 22. Oktober 2021, ging nach 15.30 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, wonach ein Haus an der Oberhöflistrasse in Schübelbach brenne.
Bis zum Eintreffen der Feuerwehr versuchten Anwohner erfolglos, den Brand an der Hausfassade mit einem Gartenschlauch zu löschen.
Die letzten beiden Tage brachten ein windiges Intermezzo, nun aber stellt sich wieder zunehmend ruhiges herbstliches Hochdruckwetter ein.
In den vergangenen Stunden hat noch einmal eine schwache Störung die Alpennordseite erreicht, sie bringt heute Vormittag oft viele Wolken sowie da und dort ein paar Regenschauer.
Am Mittwoch, 20. Oktober 2021, ging bei der Kantonspolizei Schwyz um 14.15 Uhr die Meldung ein, wonach in Lachen möglicherweise ein Enkeltrickbetrug stattfinde. Die ausgerückten Polizeikräfte konnten bei einer vereinbarten Geldübergabe drei Männer verhaften.
Die 21- und 23-jährigen Kosovaren und ein 39-jähriger Rumäne werden des Betrugsversuchs verdächtigt und befinden sich in Haft. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
Interesse am Polizeiberuf und Lust, die spannende und abwechslungsreiche Ausbildung zur Polizistin / zum Polizisten zu machen?
Dann nutze die Gelegenheit und informiere dich an unserem nächsten Infoanlass am Mittwoch, 3. November 2021, 19.00 Uhr, über den Polizeiberuf und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung.
Der erste Herbststurm hat vielerorts seinen Höhepunkt erreicht und im Flachland teilweise Sturmböen und örtlich sogar Orkanböen gebracht (Aesch BL 126 km/h, Cressier NE 125 km/h, St. Chrischona BS 119 km/h).
Auch auf den Jurahöhen und den Bergen konnten stellenweise Orkanböen registriert werden, wobei die stärksten Böen mit 137 km/h auf dem Moleson (FR) und mit 134 km/h auf dem Chasseral (BE) verzeichnet wurden. Die Winde bleiben am Vormittag noch teilweise stark bis stürmisch und werden dann am Nachmittag langsam schwächer.
Über Skandinavien hat sich ein riesiges Sturmtief namens Ignatz installiert. Sein Windfeld tangiert grosse Teile Europas, vor allem in Frankreich, in den Benelux-Staaten, in Deutschland sowie später in Polen und im Baltikum gibt es einen veritablen Herbststurm.
Die Schweiz wird allerdings nur randlich davon betroffen, die stärksten Windböen erreichen dabei im Flachland zwischen etwa 60 und 80 km/h, auf den Jurahöhen und ausgesetzten Voralpengipfeln liegen auch lokal Orkanböen (Böen ≥ 118 km/h) drin!
Am Sonntag, 17. Oktober 2021, ging kurz vor 8 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass es auf einem Spielplatz am Kanalweg in Hurden gebrannt hat. Passanten versuchten den Mottbrand im Bereich eines Holztischs zu löschen. Die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon schwemmte den Bereich ein.
Gemäss ersten Erkenntnissen haben Unbekannte im Verlaufe der Nacht ausserhalb der Feuerstelle ein Feuer entfacht, welches einen Glimmbrand am Tisch und Beschädigungen am Überdachungszelt zur Folge hatte.
Heute überqueren uns die Wolken einer Warmfront, mit ihr gelangt ein Schub markant milderer Luft zu uns in den Alpenraum. In Kombination mit im Flachland aufkommendem Südwestwind sowie Föhn in den Alpen wird morgen noch einmal verbreitet die 20-Grad-Marke geknackt.
Wie ungewöhnlich ist das für diese Jahreszeit?
Abgesehen vom Nebel im Flachland durften wir uns am Wochenende über goldenes Oktoberwetter freuen, auch heute ändert sich daran nur im Detail etwas. Im Laufe dieser Woche wird unser Wetter aber dann doch wieder dynamischer. Dabei zeigt die Temperaturkurze bis zur Wochenmitte nach oben, der Knick nach unten lässt aber nicht lange auf sich warten!
Heute Montag liegt im Flachland zunächst Nebel mit einer Obergrenze von 500 bis 600 Metern. Diese Schwaden lösen sich zwar auf, die meiste Geduld braucht es dabei aber wieder im Zürcher Unterland, im Thurgau und am Bodensee – hier kann sich das bis Mitte Nachmittag hinziehen.
Die medizinische Hilfe aus der Luft war an diesem sonnigen Herbstwochenende häufig gefragt. Die Helikopter-Einsatzzentrale der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega organisierte am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Oktober, schweizweit rund 90 Helikopter-Einsätze für in Not geratene, schwer erkrankte oder verletzte Menschen.
Die Einsätze über das Wochenende deckten das breite Einsatzspektrum der Rega ab: Die Crews standen unter anderem für Patientinnen und Patienten mit akuten Erkrankungen, für Verlegungsflüge von peripheren Spitälern in Zentrumsspitäler sowie nach Berg-, Sport- und Verkehrsunfällen im Einsatz. Allgemein widerspiegeln die Einsatzzahlen der Helikopter-Crews die Wetterbedingungen, das Freizeitverhalten und die Reisetätigkeit der Bevölkerung sowie ausländischer Touristen in der Schweiz.
In der Nacht brachte eine Kaltfront teilweise kräftige Regengüsse und in den Bergen eine Portion Neuschnee. In Höhenlagen ab 1300 Metern ist die Landschaft heute Morgen angezuckert.
Bis zum Eindunkeln gab es gestern nur da und dort ein paar Schauer, dies am ehesten ganz im Osten. In der vergangenen Nacht erfasste uns dann allerdings von Norden her eine etwas aktivere Kaltfront, sie brachte vorübergehend kräftigere Regenschauer.
Am Montagabend, 11. Oktober 2021, ereignete sich in Rickenbach ein Arbeitsunfall mit tödlichem Ausgang. Ein 68-jähriger Landwirt war gegen 18 Uhr mit Arbeiten in einem mit Silage gefüllten Silo beschäftigt, als er aufgrund der freigesetzten Gase das Bewusstsein verlor.
Trotz sofortiger Bergung durch Angehörige und umgehenden Reanimationsmassnahmen verstarb der Verunfallte vor Ort.
Der Montagmorgen war eine ziemlich frische Angelegenheit und fühlte sich schon fast nach Winter an, etliche Stationen verzeichneten den ersten Frost. Davon abgesehen erwartet uns aber noch einmal ein ruhiger Herbsttag. In den Bergen gibt es eine super Fernsicht sowie den Blick auf die sich lichtenden Nebelfelder.
Morgen stellt sich die Wetterlage aber um, zwei Kaltfronten bringen bis Mittwoch eine Portion Neuschnee.
Am Samstagabend, 9. Oktober 2021, hat sich in Brunnen der 45-jährige Fahrer eines grauen Personenwagens mit BE-Kontrollschildern mehrfach einer Polizeikontrolle entzogen.
Bei der Fahndung standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Schwyz im Einsatz. Der beschuldigte PW-Lenker konnte gegen 20.45 Uhr in Brunnen von der Kantonspolizei Schwyz angehalten werden.
Bereits heute Freitag sorgt ein Hoch auf den Bergen für viel Sonnenschein, im Flachland gibt es dagegen zumindest teilweise hochnebelartige Wolken.
Am Wochenende ändert sich am sonnigen Wetter in den Bergen nichts, im Flachland liegt dagegen unverändert teilweise Hochnebel. Nach einem nach Nebelauflösung noch freundlichen Montag sorgt ein Höhentrog bis Mittwoch für unbeständiges Wetter und in den Bergen für eine deutliche Abkühlung, die Schneefallgrenze kann gegen 1000 Meter sinken!
Der Oktober hat nicht nur farblich durch die Laubverfärbung viel zu bieten, er ist auch ein Monat, der wettermässig eine grosse Palette abdeckt. So sind zu Beginn im Flachland noch vereinzelt Sommertage möglich.
Gleichzeitig gibt es aber auch teilweise die ersten Fröste, vor allem in der zweiten Hälfte ist sehr selten auch schon der erste Schnee möglich. Ein Blick in die Statistik gibt einen Einblick.
Die Kantonspolizei Schwyz kümmert sich mit mehr als 300 Mitarbeitenden um die Abwendung drohender Gefahren und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.
Auch die Beratung der Bevölkerung zu präventiven Massnahmen übernehmen die Bediensteten der Kantonspolizei Schwyz.
Die Organisation der Polizei Schwyz
Die Organisation der Polizei Schwyz teilt sich in fünf verschiedene Bereiche auf:
Recht
Kommandoabteilung
Abteilung Spezialdienste
Sicherheitspolizei
Kriminalpolizei
An der Spitze des gesamten Korps steht der Kommandant, der von einem Stellvertreter sowie den Leitenden der jeweiligen Abteilungen unterstützt wird. Sitz des Polizeikommandos ist in der Bahnhofstrasse in Schwyz.
Die Kommandoabteilung der Kantonspolizei Schwyz kümmert sich um alle finanziellen und personellen Angelegenheiten des Korps. Auch die Informatik und Technik sowie die Logistik liegen in den Händen dieses Bereichs.
Die Einsatzleitzentrale der Polizei Schwyz ist über den Polizeinotruf 117 und die Feuermeldestelle 118 jederzeit zu erreichen. Bei einer Notfallmeldung kümmern sich die Bediensteten um schnell Hilfe und Unterstützung.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schwyz
Die Sicherheitspolizei hat ihren Sitz am Stützpunkt Biberbrugg in Bennau. Innerhalb des Kantons sind verschiedene Haupt- und Polizeiposten der Sicherheitspolizei für Arbeit in den verschiedenen Regionen zuständig. Hauptposten sind in Lachen, Einsiedeln, Schwyz und Küssnacht angesiedelt, während es in Pfäffikon, Siebnen, Unteriberg, Goldau, Brunnen und Muothal Polizeiposten gibt.
Die Schwyzer Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei im Kanton Schwyz gliedert sich in die Bereiche Wirtschaftsdelikte & Cybercrime, Ermittlungsdienst, Staatsschutz, den kriminaltechnischen Dienst und die Spezialfahndung. Die Spezialdienste der Kantonspolizei Schwyz kümmern sich um den Verkehr im Kanton, übernehmen das Einsatztraining und die Führungsunterstützung. Auch Präventionsaufgaben und eine Kontaktstelle Radikalisierung fallen in den Bereich der Spezialdienste.
Waffen und Sprengstoff im Kanton Schwyz
Die Fachstelle Waffen und Sprengstoffe des Kantons ist zuständig für die Erteilung von Waffenerwerbsscheinen und Waffentragsscheinen. Auch wenn es um den Erwerb von Sprengmitteln geht oder der Kauf pyrotechnischer Gegenstände geplant ist, übernimmt dieser Bereich.
Die Ausbildung bei der Kantonspolizei Schwyz
Wer sich für die Ausbildung bei der Polizei Schwyz interessiert, hat die Möglichkeit, sich bei einer Veranstaltung über den Polizeiberuf zu informieren. Nach Angaben der Polizei Schwyz dauert das gesamte Auswahlverfahren rund vier Monate und besteht aus verschiedenen Phasen. Am Anfang steht eine Aufnahmeprüfung, auf die Vorstellungsgespräche folgen. Psychologische Eignungsablärungen und eine sportmedizinische Untersuchung sowie ein Fitnesstest sind weitere Bestandteile der Bewerberprüfungen. Dazu kommt ein Schlussgespräch vor dem Start der Ausbildung. Sechs Monate bevor die Polizeischule startet, erhalten die Bewerberinnen und Bewerber einen Bescheid, ob sie angenommen wurden.
Wer sich für den Dienst bei der Polizei Schwyz bewerben möchte, muss verschiedene Anforderungen erfüllen. Eine Schweizer Staatsangehörigkeit ist ebenso erforderlich wie eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine Matura. Die Bewerbenden müssen mindestens 22 Jahre alt sein – eine Altersgrenze gibt es nicht. Ein einwandfreier Leumund ist die Voraussetzung für den Beginn der polizeilichen Karriere. Zudem prüft die Polizei Schwyz die physische und psychische Eignung und erwartet einen Führerausweis der Kat. B.
Um eine Einladung zur Aufnahmeprüfung zu erhalten, ist das Bewerbungsdossier fristgerecht einzureichen. Interessenten erhalten die Unterlagen auf der Internetpräsenz der Polizei in Schwyz. Im ersten Teil der Aufnahmeprüfung erfolgt ein körperlicher Leistungstest, im zweiten Teil werden die Bewerbenden einem Wissens- und Fähigkeitstest unterzogen. Bei entsprechender Eignung kommt eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Verläuft das erfolgreich, prüft die Kantonspolizei die psychische und physische Eignung, bevor die endgültige Auswahl stattfindet.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre und startet mit einer Einführungswoche. Danach erfolgt ein zehnmonatiger Besuch der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch, wobei der theoretische Teil durch Tätigkeiten in praktischen Bereichen der Schwyzer Polizei unterbrochen wird. Am Ende absolvieren die Polizeischülerinnen und -schüler eine Prüfung. Bei erfolgreichem Abschluss beginnt eine praktische Ausbildung bei der Sicherheitspolizei. Hier übernehmen die Auszubildenden vor allem Bereitschaftsdienst. Am Ende findet die Berufsprüfung statt. Bestehen die Auszubildenden alle Prüfungen, werden Sie ins Polizeikorps aufgenommen. Auf Wunsch arbeiten die Korpsangehörigen weiter bei der Sicherheitspolizei oder wechseln in einen der Spezialbereiche, sofern es freie Stellen gibt.
Nach der Ausbildung bietet die Kantonspolizei Schwyz ein breitgefächertes Aufgabenspektrum. Mitarbeitende haben nach fünf Jahren Berufserfahrung die Möglichkeit, Sonderfunktionen zu übernehmen. Dazu zählen beispielsweise Tätigkeiten in der Verhandlungsführung, in der alpinen Einsatzgruppe oder in der Hundestaffel. Die Mitarbeit in den Sondereinheiten ist ein Nebenamt, das neben der eigentlichen Tätigkeit ausgeführt wird.
Präventionsarbeit der Polizei Schwyz
Die Prävention ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Polizeiarbeit im Kanton Schwyz. Die Kantonspolizei sorgt mit zahlreichen Massnahmen für die Verhinderung von Straftaten. Ein wichtiges Thema ab dem Kindergarten- und Schulalter ist die Verkehrsinstruktion. Bedienstete übernehmen die altersgerechte Vermittlung des Verhaltes im Strassenverkehr bei den Schulkindern des Kantons. Dabei geht es um die Sicherheit auf dem Schulweg und das sichere Bewegen im Strassenverkehr. Auch das Fahrradfahren ist Teil der Schulungen. Nach Angaben der Polizei in Schwyz verunfallten im Jahr 2020 11 Kinder im Kanton (Zahlen für 2022 hier). Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 18 Kinder einen Unfall im Strassenverkehr erlitten, konnte die Zahl gesenkt werden. Durch die Präventionskampagnen im Kanton soll die Zahl weiter reduziert werden.
Ein weiterer zentraler Bereich der Prävention ist die Vorbeugung von Straftaten. Bei ihrer Arbeit fokussiert die Kantonspolizei Schwyz unter anderem auf die Aufklärung bei Kindern und Jugendlichen. Die Heranwachsenden lernen nicht nur, welche Konsequenzen unrechtmässige Handlungen haben, sondern auch, wie sie vermeiden, Opfer krimineller Handlungen zu werden. Zudem bringen die Mitarbeitenden den jungen Leuten näher, wie sie in bestimmten Situationen am besten reagieren. Die Themen Gewalt, Alkohol und Drogen sowie der Umgang mit Internet und Smartphone sind für Jugendliche besonders entscheidend. Dabei setzt die Polizei Schwyz nicht nur auf die Arbeit mit den jungen Leuten, sondern auch mit den Eltern. Auf Elternabenden bringen die Bediensteten den Eltern wesentliche Themen näher.
Ältere Menschen werden leider häufig Opfer bestimmter Betrugsmaschen, so dass hier wichtige Präventionsarbeit zu leisten ist. Mit zunehmenden Alter steigt das Bedürfnis nach Sicherheit, darum zeigt die Polizei Schwyz Möglichkeiten, sich zu schützen und klärt über Gefahren im Alltag auf.
Leider kommt es auch im Kanton Schwyz zu Einbrüchen, so dass die Polizei des Kantons auch Sicherheitsberatungen zum Schutz des Eigentums anbietet. Wer möchte, kann sei Zuhause auf Schwachpunkte, die Kriminelle ausnutzen könnten, überprüfen lassen.
Die Statistik der Polizei Schwyz
Die Polizei Schwyz nahm eigenen Angaben zufolge im Jahr 2020 zahlreiche Kontrollen vor und führte eine Vielzahl von Einsätzen durch. Die Anzahl der Verkehrsunfälle lag bei 782 und damit um 80 niedriger als noch im Jahr 2019 (Zahlen für 2022 hier). Vor allem die Missachtung der Vorfahrt und überhöhte Geschwindigkeit waren die Ursachen für die Unfälle. Trotz rückläufiger Unfallzahlen stieg die Anzahl der Todesfälle im Strassenverkehr von sechs auf zehn im Jahr 2020. Auch bei den Verletzungen infolge eines Unfalls verzeichnete die Polizei Schwyz steigende Zahlen.
Laut Polizei sind die Straftaten im Kanton im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent angestiegen. Bei den Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz sowie im Bereich der Cyberkriminalität und der Geldwäsche wurden Zuwächse verzeichnet. Auch bei den jugendlichen Straftätern gab es einen Anstieg. Bei der Aufklärung der Straftaten war die Kantonspolizei Schwyz im Jahr 2020 erfolgreicher als im Vorjahr. Die Quote lag im Jahr 2020 bei 61,7 Prozent, im Vorjahr bei 59,8 Prozent. Im schweizweiten Vergleich überzeugt das Kanton Schwyz, der Durchschnitt liegt bei 52,2 Prozent.
Auffällig hoch ist die Zahl der Cyberdelikte, die nach Angaben der Polizei von 420 auf 520 im Jahr 2020 gestiegen sind (Zahlen für 2022 hier). Bei mehr als der Hälfte der Fälle handelte es sich um Betrug, wobei sich die Summen laut Polizei Schwyz auf mehr als 5 Millionen CHF beliefen. Vor diesem Hintergrund sollten Internetnutzer sehr wachsam sein und sich vor Phishing- und Malware-Attacken zu schützen. Dabei versuchen Cyberkriminelle sich Zugang zu den persönlichen Daten der Internetnutzer zu verschaffen. Vorsicht ist auch bei der Weitergabe persönlicher Kontodaten geboten. Immer wieder suchen kriminellen Menschen, die über ihre Bankkonten Geld ins Ausland weiterleiten. Die Schweizer Polizei weist darauf hin, dass sich diese Personen der Geldwäsche schuldig machen und keinesfalls auf dubiose Angebote eingehen sollten.
Wissenswertes zum Kanton Schwyz
Im Kanton Schwyz leben knapp 160’000 Einwohner, Hauptort des Kantons ist Schwyz. Grösste Gemeinde von Schwyz ist mit mehr als 16’000 Einwohnern Freienbach gefolgt von Einsiedeln mit etwa 15’8000 Einwohnern. Weitere Orte sind Küssnacht, Arth und Schübelbach. Insgesamt ist der Kanton in sechs Bezirke und 30 Gemeinden aufgeteilt. Die Bezirke im Überblick: Schwyz, Einsiedeln, Gersau, Höfe, Küssnacht und March.