In der Nacht auf Montag (05.12.2022) geriet auf einem Balkon eine Fritteuse in Brand.
Das Feuer breitete sich auf dem Balkon aus und schlug auf die Fassade über. Die Berufsfeuerwehr St.Gallen hatte den Brand rasch unter Kontrolle.
Am Sonntag (27.11.2022) hat eine unbekannte Person mit einem Auto eine Verkehrsinsel am Marktplatz beschädigt. Die Verursacherin oder der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Die Polizei sucht Zeugen.
Die Skigebiete haben sehnlichst auf Schnee gewartet, nun ist eine erste grössere Ladung eingetroffen. Wir schauen uns an, in welchen Regionen wieviel Niederschlag gefallen ist und wo die Schneefallgrenze lag.
Zudem gehen wir der kryptischen Bezeichnung "maskierter Kaltlufttropfen" nach.
Zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen (05.12.2022), ist es an der Engelhölzlistrasse zu sieben Einbrüchen in Geschäftsräume gekommen.
Auch an der nahegelegenen Rütistrasse wurde ein Einbruchversuch in ein Geschäft verübt.
Die Grenzbrücke zwischen Au und Lustenau erreicht mittelfristig das Ende ihrer Nutzungsdauer und muss ersetzt werden. Der Kanton St.Gallen und das Land Vorarlberg haben in der ersten Phase des Variantenstudiums vier Varianten ausgewählt.
Diese werden nun vertiefter ausgearbeitet und bewertet.
Zwischen 2024 und 2026 erneuert die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega ihre gesamte Helikopterflotte und setzt künftig auf eine Einheitsflotte bestehend aus 21 Rettungshelikoptern der neuesten Fünfblattversion des Typs H145 des Herstellers Airbus Helicopters.
Bereits im März dieses Jahres hatte die Rega neun H145 mit innovativem Fünfblatt-Rotor beschafft, nun wurde der Vertrag zum Kauf von zwölf weiteren Rettungshelikoptern dieses Typs unterzeichnet. Diese werden ab 2024 als Ersatz für die bestehende AW109SP „DaVinci“-Flotte auf den Gebirgsbasen der Rega im Einsatz stehen.
Am Sonntag (04.12.2022), kurz nach 14:15 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen zwei Autos gekommen.
Der 26-jährige Unfallverursacher war alkoholisiert.
Föhn – ein altbekannter Gast. Den meisten Bloglesern hoffentlich auch ein bekannter Begriff.
Doch Guggiföhn, was ist denn damit gemeint? Wir schauen uns diesen im heutigen Blog an.
Am Samstag (03.12.2022), zwischen 11:30 und 19 Uhr, ist es an der Zuckenrietstrasse zu vier Einbrüchen in Einfamilienhäuser gekommen.
Die Täterschaft entfernte sich mit dem Deliktsgut, noch bevor die Einbrüche bemerkt wurden.
Am Samstag (03.12.2022), zwischen 17:15 und 19:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Erlenstrasse eingebrochen.
Sie stieg auf den Balkon und brach gewaltsam ein Fenster auf. Anschliessend begab sie sich in das Haus und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am frühen Sonntagmorgen (04.12.2022), kurz nach 5 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Sportgeschäft an der Favrestrasse eingebrochen. Es wurden zwei E-Bikes gestohlen.
In dasselbe Geschäft war bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag (03.12.2022) eingebrochen worden. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber.
Am Samstag (03.12.2022), kurz vor 23:55 Uhr, ist in Rorschach ein 44-jähriger Autofahrer durch eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen kontrolliert worden.
Der Mann war alkoholisiert. Wie sich herausstellte, hatte er vorgängig in St. Margrethen an der Parkstrasse einen Unfall verursacht.
Nachdem gestern ein Höhentief über Frankreich die Hochnebelschicht teilweise auflösen konnte, kam es in der darauffolgenden Nacht zur Neubildung.
Immerhin brachte die südliche Strömungslage etwas Schnee am Alpensüdhang und teils föhnige Effekte im Norden mit Aufhellungen. Sonst hiess es nördlich der Alpen: „Zurück auf Feld 1“, oder anders ausgedrückt: oft neblig grau.
Damit alle die Wahl haben, wo sie am günstigsten tanken können, lanciert der TCS einen nationalen Preisradar für fossile Treibstoffe. Die von der Nutzergemeinschaft laufend aktualisierte Plattform auf der Website tcs.ch/benzin ermöglicht einen Überblick über die jeweiligen Preise an den Zapfsäulen. Damit lassen sich bis zu 300 Franken pro Jahr sparen. Mit dem kostenfreien, partizipativen Tool, welches allen zur Verfügung steht, will der TCS die Bevölkerung in dieser aus wirtschaftlicher Sicht schwierigen Zeit unterstützen.
Die Treibstoffpreise waren während des ganzen Jahres 2022 in aller Munde und den Konsumentinnen und Konsumenten fehlte bisher ein landesweites Vergleichstool, um zu entscheiden, wo sie am günstigsten tanken können. Die Kosten für einen Liter Benzin oder Diesel können nämlich von Tankstelle zu Tankstelle stark variieren und beispielsweise bei Benzin bis zu 30 Rappen pro Liter betragen. Die Preisunterschiede sind in der Schweiz so gross, dass Autofahrerinnen und Autofahrer, die jährlich(1) durchschnittlich 15'000 km (Verbrauch von 6,7 Litern(2) pro 100 km) zurücklegen, bis zu 300 Franken pro Jahr sparen könnten. Diese Berechnung zeigt das hohe Sparpotenzial. Bei über 3'000 Marken-Tankstellen und mehreren hundert unabhängigen Tankstellen ist es jedoch unmöglich, den Überblick über die Preise zu behalten. Mit dem Benzinpreis-Radar füllt der TCS eine Lücke in der Schweiz – die Nachbarländer verfügen bereits über ein solches Tool.
Am Freitag (02.12.2022) gingen bei der Kantonspolizei St.Gallen zwei Meldungen von Einbrüchen in Jugendtreffs an der Heiligkreuzstrasse und der Brauerstrasse ein.
Die Kantonspolizei St.Gallen klärt einen allfälligen Zusammenhang zwischen den Delikten ab.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (03.12.2022), kurz vor 4 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Sportgeschäft an der Favrestrasse eingebrochen.
Sie brach einen Türflügel im Eingangsbereich gewaltsam auf und betrat das Geschäft.
Am Freitag (02.12.2022), kurz nach 17 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Raubüberfall auf den LAVEBA-Tankstellen-Shop an der Staatsstrasse erhalten.
Ein unbekannter Täter bedrohte die Verkäuferin mit einer mutmasslichen Schusswaffe und erbeutete mehr als tausend Franken. Im Anschluss flüchtete er.
Am Freitag (02.12.2022) kam es auf dem Schorenweg zu einem Selbstunfall. Ein 40-Jähriger befuhr den Weg mit seinem Lieferwagen trotz dem signalisierten Fahrverbot.
Aufgrund der engen Verhältnisse auf dem Weg streifte er mit seinem Wagen einen Elektroverteilerkasten und einen Hydranten. Letztendlich konnte der Lenker sein Fahrzeug nicht mehr aus dem Weg heraus manövrieren. Für die Fahrzeugbergung mussten die St.Galler Stadtwerke aufgeboten werden. Es entstand geringer Flur- und Sachschaden.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (03.12.2022), kurz nach 01:20 Uhr ist bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen die Meldung eingegangen, dass beim Bahnhof Gossau eine Person auf einen Bahnwagen gestiegen und von einem Stromschlag getroffen worden sei.
Der 18-jährige Schweizer wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht.
In diesem Blog werfen wir einen ersten, zugegebenermassen sehr vorsichtigen Blick auf das Weihnachtswetter 2022. Ob das Lied „Leise rieselt der Schnee“ oder „Raindrops are falling on my head“ das Weihnachtswetter besser charakterisiert, erfahren Sie in den folgenden Zeilen.
Natürlich soll das heutige Wetter nicht zu kurz kommen, wir fassen es am Ende dieses Blogs zusammen.
Am Donnerstag (01.12.2022), kurz vor 21:45 Uhr, haben in einer Tiefgarage an der Rosenbergstrasse zwei Autos Feuer gefangen. Der Brandmelder löste daraufhin Alarm aus.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Es ist von Brandstiftung auszugehen. Eine 41-jährige Frau wurde festgenommen.
Am Donnerstag (01.12.2022), kurz nach 21 Uhr, versuchte ein 29-jähriger Afghane mutmasslich in ein Geschäft an der St. Gallerstrasse einzubrechen.
Es besteht der Verdacht, dass er beabsichtigte, über das Flachdach ins Gebäude zu gelangen.
Am Donnerstagnachmittag (01.12.2022), in der Zeit zwischen 13:30 Uhr und 16:00 Uhr, haben eine 82-Jährige und eine 94-Jährige unbekannten Täterinnen, welche sich jeweils als Polizistinnen ausgaben, Bargeld im Wert von 100'000 und 17'000 Franken übergeben.
Beide Geschädigte erhielten jeweils einen sogenannten Schockanruf von falschen Polizistinnen. Das Vorgehen war in beiden Fällen identisch.
Am Donnerstag (01.12.2022), um 13:15 Uhr, kam es zu einem Zusammenstoss zwischen einer 14-Jährigen auf einem E-Trottinett und einem Auto. Die Jugendliche wurde dabei leicht verletzt und ins Spital gebracht. Es entstand geringer Sachschaden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstag (01.12.2022), kurz nach 11:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A1, auf dem Bürerstich, zu einem Unfall zwischen zwei Autos und einem Sattelschlepper gekommen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Der Normalstreifen musste für über eine Stunde gesperrt werden.
Am Mittwochmittag flog die Rega-Crew der Basis Bern eine Patientin trotz schlechter Sicht und tiefliegender Wolkendecke von La Chaux-de-Fonds (NE) nach Bern.
Sie musste nach einem Herzinfarkt möglichst schnell den Spezialisten des Inselspitals Bern übergeben werden. Überhaupt erst möglich machte den Einsatz die Infrastruktur der Instrumentenflugrouten.
Am Mittwochabend (30.11.2022) ist ein mutmasslich alkoholisierter Motorradfahrer nach 18 Uhr auf der Zürcher Strasse auf die Fahrbahn umgekippt.
Dabei verletzte er sich nicht, jedoch entstand ein geringer Sachschaden.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) haben am Grenzübergang St. Margrethen (SG) einen ausgestopften Geparden sichergestellt.
Gefährdete oder von der Ausrottung bedrohte Tiere dürfen nicht oder nur mit einer entsprechenden Bewilligung in die Schweiz eingeführt werden. Dasselbe gilt für Produkte, die aus solchen Tieren hergestellt worden sind.
Am Mittwoch (30.11.2022), um 16:30 Uhr, ist es auf der Tiefrietstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Die 19-jährige Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (30.11.2022), kurz nach 18:25 Uhr, ist auf der Tobelmülistrasse ein 84-jähriger Autofahrer verunfallt. Er war alkoholisiert.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Am Mittwoch (30.11.2022), in der Zeit zwischen 14:30 Uhr und 19:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der St. Gallerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt in die Wohnung.
Der Schnee wird nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Wir haben die Bereifung unserer Patrouillenfahrzeuge bereits im Oktober der Witterung angepasst. Du auch?
Eine Faustregel besagt, wonach von O(ktober) bis O(stern) die Winterbereifung montiert sein sollte. Als St.Gallerin oder St.Galler ist natürlich auch die Eselsbrücke O(LMA) bis O(FFA) zulässig. Doch warum wechseln wir eigentliche die Bereifung je nach Jahreszeit?
Die Bise, man kann sie mögen oder nicht, aber sie sorgt je nach Jahreszeit und Ausprägung für unterschiedliche Wetterverhältnisse.
Heute schauen wir uns eine spezielle Ausprägung des Nordostwindes an - die schwarze Bise.
Am Dienstagmorgen (29.11.2022) kam es um 10.30 Uhr morgens zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Rollstuhlfahrerin.
Letztere wurde zur Kontrolle durch die Rettung ins Spital gebracht.
Am Dienstag (29.11.2022) kollidierten zwei Personenwagen kurz nach 22.30 Uhr seitlich-frontal miteinander.
An beiden Fahrzeugen entstand grosser Sach- bis Totalschaden.
Am Dienstag (29.11.2022), um 23 Uhr, ist es in einer Produktionshalle an der Badstrasse zu einem Brand einer Maschine gekommen.
Das Feuer konnte von einem Mitarbeiter gelöscht werden.
Am Dienstag (29.11.2022), kurz vor 14 Uhr, ist es in einem Zimmer eines Einfamilienhauses an der Chnobelbodenstrasse zu einem Brand gekommen.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 100'000 Franken.
Die Betrüger verschicken im angeblichen Namen der SIX Group AG haufenweise Phishingmails und gaukeln den potentiellen Opfer vor, dass die Debitkarte aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde.
Das Ziel der Betrüger ist hierbei an die Login- sowie Kreditkartendaten der Opfer zu gelangen.
Am Dienstag (29.11.2022), kurz vor 00:30 Uhr, ist im Loch ein 23-jähriger Autofahrer verunfallt.
Der Mann entfernte sich anschliessend vor der Unfallstelle. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Wolken hat es heute zu Hauf in der ganzen Schweiz gegeben. Löcher in dieser Bewölkung waren nur sehr schwer zu finden. Gestern hingegen gab es Löcher in den Wolken, unter anderem solche mit dem Namen „hole-punch cloud“.
Diese sehen wir uns etwas genauer an.
Am Sonntag (27.11.2022), kurz nach 17:10 Uhr und kurz nach 17:20 Uhr, haben sich auf der Autobahn A1 zwischen Oberbüren – Wil zwei Verkehrsunfälle mit je zwei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Insgesamt wurden sechs Personen verletzt und fünf der Verletzten mussten in Spitäler gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Sonntag (27.11.2022), ist ein 58-jähriger Mann mit seinem Velo auf dem Bergliweg verunfallt.
Der Mann fuhr mit seinem Velo den Bergliweg hinunter und prallte an dessen Ende in eine Mauer. Dabei wurde er schwer verletzt.
Am Sonntag (27.11.2022), kurz nach 17:40 Uhr, ist ein 57-jähriger Mann auf der Weisstannerstrasse mit seinem E-Bike auf der Fahrt Richtung Mels gestürzt.
Durch den Sturz wurde er unbestimmt verletzt.
Am Sonntag (27.11.2022) kurz nach 19:10 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem 12-jährigen Mädchen auf einem Kickboard gekommen.
Das Mädchen wurde dabei schwer verletzt. Sie musste vom Rettungswagen ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (27.11.2022), kurz nach 20:40 Uhr, ist ein 19-jähriger Mann auf der Rütistrasse mit seinem Auto gegen einen Baum geprallt.
Der 19-Jährige wurde dabei schwer verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Sein gleichaltriger Mitfahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.