Rasch beim Patienten eintreffen kann nur, wer bereits in der Nähe ist: Die Rega betreibt deshalb 14 über die ganze Schweiz verteilte Einsatzbasen und eine nationale Luftrettungszentrale. Erfahren Sie, wie das Einsatzdispositiv der Rega funktioniert und wie wir sicherstellen, dass auch Ihnen im Notfall rasch geholfen werden kann.
Die Einsatzbasen der Rega sind so über die ganze Schweiz verteilt, dass die Helikopter-Crews innerhalb von 15 Flugminuten jeden Ort in der Schweiz erreichen können. Den Grundstein für dieses Einsatzkonzept hatte der Rega-Gründer Dr. Rudolf Bucher bereits Anfang der 1950er-Jahre gelegt. In seinem Buch „Fliegen Retten Helfen“ hielt er fest: „Wie rasch auch unsere Flugzeuge startbereit sein mögen, wie schnell sie auch relativ weite Strecken zu überfliegen vermögen, (...) wir wollen von Anfang an unsere Einsätze nicht von einem einzigen zentralen Ausgangspunkt aus starten.“
Der 1. Advent startete im Flachland verbreitet mit teils hartnäckigem Nebelgrau.
In den Bergen sorgten Warmfrontausläufer zeitweise für Wolkengrau: Im Tagesverlauf zogen zunehmend dichtere hohe Wolkenfelder über die Schweiz hinweg. In diesem Blog stellen wir Ihnen die trüben Wetteraussichten der kommenden Woche vor. Zuviel grau? Dann möchten wir Ihnen die sehr schönen Fotoimpressionen von heute Morgen, eingefangen von unserem Kollegen Daniel Gerstgrasser, am Ende dieses Blogs dringendst ans Herz legen.
Am Samstag (26.11.2022), in der Zeit zwischen 18 Uhr und 18:15 Uhr ist eine 42-jährige Frau an der Langgasse von einem unbekannten Mann gestossen und anschliessend beraubt worden.
Sie wurde dabei leicht verletzt. Der unbekannte Mann konnte mit etwas Bargeld fliehen.
Am Samstag (26.11.2022), um 12:30 Uhr, ist ein Auto nach einem Ausweichmanöver an der Libingerstrasse verunfallt. Ein 19-jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Der Start in den Tag war heute spannend. Eine nach Osten abziehende Okklusion hat unterschiedliche Wettercharaktere in den bodennahen Schichten zurückgelassen.
Diese schauen wir im heutigen Blog an.
Menschenmengen und Gedränge sind der ideale "Arbeitsort" für Taschendiebe.
Achtet darum bei euren Weihnachtseinkäufen, beim Besuch von Weihnachtsmärkten oder auch in öffentlichen Verkehrsmitteln auf eure Wertsachen.
Am Samstag (26.11.2022), kurz nach Mitternacht, hat eine 39-jährige Autofahrerin mit ihrem Auto einen Selbstunfall verursacht.
Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, fuhr sie weiter. Sie wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Freitag (25.11.2022), um 11:35 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 6-jährigen Kind gekommen.
Es wurde leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Am Freitagabend (25.11.2022), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit dem TCS und der Botsberg-Garage eine Lichtkontrolle durchgeführt. Insgesamt wurden 38 Fahrzeuge kontrolliert.
Wo nötig, wurden die Einstellungen der Lichteinheiten korrigiert oder defekte Leuchtmittel repariert.
Am Donnerstag (24.11.2022), kurz nach 17:55 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Auffahrunfall mit zwei Autos gekommen.
Ein 61-jähriger Autofahrer und eine 27-jährige Autofahrerin wurden dabei leicht verletzt. Sie mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstagabend (24.11.2022), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit TCS und der AMAG-Garage eine Lichtkontrolle durchgeführt.
Insgesamt wurden 82 Fahrzeuge kontrolliert. Wo nötig, wurden die Einstellungen der Lichteinheiten korrigiert oder defekte Leuchtmittel repariert.
Am Donnerstag (24.11.2022), kurz nach 17:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einer Auffahrkollision mit vier Autos gekommen.
Dabei wurde eine 23-jährige Frau leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (25.11.2022), in der Zeit zwischen Mitternacht und 0:20 Uhr, ist es am Fliweg zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Eine 22-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Zwischen Donnerstagnachmittag und Freitagmorgen (25.11.2022), 00:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Lütschbach eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Haus.
Wie es für Westwindlagen typisch ist, zeigte sich das Wetter am Donnerstag von seiner abwechslungsreichen Seite.
Sowohl geografisch als auch zeitlich gab es grosse Unterschiede. Auf der Alpennordseite wurde es am Nachmittag, nach einem eher trüben und nassen Vormittag, zunehmend freundlich. Auf der Alpensüdseite schien ganztags die Sonne von einem meist wolkenlosen Himmel.
Am Mittwoch (23.11.2022), in der Zeit zwischen 9:20 Uhr und 20:45 Uhr, ist in eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Rotackerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zur Wohnung.
Am Mittwoch (23.11.2022), kurz nach 17:05 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Auffahrunfall mit vier Autos gekommen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Die Autobahn musste für kurze Zeit gesperrt werden.
Am Mittwoch, 23.11.20222, 22.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Benken SG (Zuständigkeitsgebiet Kapo GL) ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs und beabsichtigte bei der Verzweigung Reichenburg in Richtung Schmerikon zu fahren.
Sieht langweilig aus, ist es aber nicht. Der Wettercharakter heute Morgen wirkte nach einem ruhigem spätherbstlichen Tag.
Ein okkludierendes Frontensystem, welches im Tagesverlauf jedoch die Schweiz überquert, brachte aber doch noch Schwung in die Wetterküche.
Am 25. November 2022 startet die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, dieses Jahr mit dem Fokusthema Femizid. Bis zum 10. Dezember machen weltweit tausende Organisationen auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam.
Auch der Kanton St.Gallen beteiligt sich, zum Beispiel mit der Ausstellung „Willkommen zu Hause“.
Eine von den TCS-Sektionen in der ganzen Schweiz durchgeführte Zählung ergab, dass ein Drittel der Velos mit nicht konformer Beleuchtung oder sogar gänzlich ohne Beleuchtung unterwegs ist. Von insgesamt 4‘035 kontrollierten Langsamverkehrsmitteln waren 691 mit einer nicht konformen Beleuchtung ausgestattet und 735 fuhren ohne Beleuchtung. Die Ergebnisse waren in den verschiedenen Sprachregionen sehr unterschiedlich. Besonders besorgniserregend: 51% der Trottinetts waren nicht korrekt beleuchtet.
Zweiradfahrer, die auf unseren Strassen unterwegs sind, gehören neben den Fussgängern zu den gefährdetsten Verkehrsteilnehmern. Für diejenigen, die mit Velos, E-Bikes, E-Trottinetts oder anderen zweirädrigen Langsamverkehrsmitteln auf den Strassen unterwegs sind, ist es deshalb umso wichtiger, gut sichtbar zu sein, um von den anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig gesehen zu werden. Jetzt wo die Tage zunehmend kürzer werden und die Dämmerung mit den Hauptverkehrszeiten zusammenfällt, ist die Beleuchtung am eigenen Fahrzeug unbedingt notwendig.
In der Nacht sorgte eine Okklusion verbreitet für Niederschläge, wobei sich oberhalb von etwa 1200 Metern eine - wenn auch eher dünne - Schneedecke bilden konnte.
Heute schneite es aufgrund eines Mittelmeertiefs in den östlichen Alpen auch tagsüber.
Viele kostenlose Apps werden über interne Werbung finanziert. Dies kommt häufig auch bei Apps zum Scannen von QR-Codes vor.
Diese Apps sind mit Vorsicht zu benutzen, da sie den User dazu verleiten können, ungewollt auf Phishing-Webseiten oder Aboangebote zuzugreifen.
Am Wochenende stand die Rega gemeinsam mit zwei Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC nach einem Forstunfall beim Lauiberg (SG) im Einsatz.
Ein Waldarbeiter hatte seinen Unterschenkel unter einem grossen Baumstamm eingeklemmt. Da er sich nicht mehr selbstständig befreien konnte, alarmierte er mit der Rega-App die Rega.
Am Montag (21.11.2022). kurz nach 5:15 Uhr, ist auf einem Parkplatz an der Seelistrasse ein Auto in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Ein technischer Defekt steht im Vordergrund.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren hundert Franken.
Am Sonntag (20.11.2022), kurz nach 15:15 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 89-jähriger Mann wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Sonntag (20.11.2022), kurz nach 12:25 Uhr, ist es in der Küche eines Restaurants an der Haldenstrasse zu einem Brand eines Ventilators gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Eine Person musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (20.11.2022), kurz nach 10:20 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen eine Meldung über einen Einbruch an der Dietrichsguetstrasse erhalten.
Eine unbekannte Täterschaft ist in einen Garagenbetrieb eingebrochen.
Im Blog von gestern wurde die Planetarische Frontalzone mit ihren Rossby-Wellen schön beschrieben.
Heute schauen wir in weite Ferne, wo unser kommendes Wetter seinen Ursprung hat.
Am Samstagmorgen (19.11.2022), um 4:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Der Mann wurde nicht verletzt, war jedoch in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Sonntagmorgen (20.11.2022), um 1:30 Uhr, ist an der St.Gallerstrasse ein Autofahrer mit einer Verkehrsinsel kollidiert.
Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft und musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Seit anfangs der Woche hat sich das stabile Herbstwetter verabschiedet und wir befinden uns wettermässig auf einer Achterbahnfahrt.
Warum rasche Witterungs- und Temperaturwechsel momentan an der Tagesordnung stehen, versuchen wir im heutigen Meteoblog zu erklären.
Vorgestern Abend kontrollierten wir im Rahmen einer Präventionsaktion Velos auf ihre Licht-Ausstattung.
Bei fehlender Ausrüstung wurden die Velofahrenden von uns darauf aufmerksam gemacht und mit Lichtern, Leuchtklebern und reflektierenden Bändern vom TCS St. Gallen ausgestattet.
Am Freitag (18.11.2022), um 16:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurden zwei Autofahrer eher leicht verletzt.
Am Freitagabend (18.11.2022), gegen 21 Uhr, ist es an der Bitzistrasse zu einem bewaffneten Raub gekommen. Zwei mit einem Messer bewaffnete Männer forderten von einem Mann und einer Frau Geld und flüchteten danach. Verletzt wurde niemand.
Auf dem Weg zu den Drei Weihern gingen ein 23-jähriger Mann und eine 20-jährige Frau auf der Bitzistrasse an einer Gruppierung von 5-6 Personen vorbei.
Am Freitagnachmittag (18.11.2022) kam es an der Speicherstrasse auf einem Bahnübergang zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Zugskomposition.
Die Beifahrerin im Auto wurde verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Wir ziehen im heutigen Blog Bilanz über die teils kräftigen Regenfälle und den Neuschnee der vergangenen Nacht.
Zudem erfahren Sie am Schluss des Blogs, wieso die „Sonnenstube der Schweiz“ heute einmal mehr ihrem Namen gerecht wurde.
Bei einem Brand im Ausschaffungsgefängnis ist am Donnerstag (17.11.2022) ein Häftling unbestimmt verletzt worden.
Er wurde von der Rega ins Spital geflogen. Kurz nach 13:00 Uhr wurde aus einer Zelle ein Brandalarm ausgelöst.
Am Freitagmorgen (18.11.2022), kurz vor 6:24 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass ein Auto in den Steinenbach geraten sei. Eine Polizeipatrouille konnte einen 69-jährigen Mann aus dem versinkenden Auto retten.
Der Mann wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Er war unterkühlt, blieb aber weitgehend unverletzt. Die Unfallursache ist Gegenstand laufender Abklärungen durch die Kantonspolizei St.Gallen.
Am Freitag (18.11.2022), kurz nach 03:25 Uhr, ist es auf der Neuen Industriestrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Die beiden Autofahrer wurden dabei unbestimmt verletzt, ein Mitfahrer wurde eher leicht verletzt. Die beiden Autofahrer wurden von der Rega und vom Rettungsdienst in Spitäler gebracht. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
In der Nacht auf den Freitag (18.11.2022), kurz nach 01:45 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem verletzten Mann auf der Wilerstrasse erhalten.
Nach bisherigen Kenntnissen dürfte ein 27-jähriger Mann einen 34-jährigen Passanten anlässlich eines Raubversuchs tätlich angegangen und mit einem Messer verletzt haben. Der 34-Jährige wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Donnerstagabend (17.11.2022), kurz nach 17:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Einbruchversuch in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Unterzil erhalten.
Ein Bewohner hatte einen Einbrecher überrascht, welcher daraufhin in unbekannte Richtung flüchtete.
Am Donnerstag (17.11.2022), kurz vor 17:45 Uhr, ist es auf der Oberrietstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 45-jährige Fussgänger wurde dabei leicht verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Am Donnerstag (17.11.2022) kurz vor 13 Uhr kollidierte ein Personenwagen mit einem stillstehenden Bus. Der Lenker wurde durch die Rettungssanität ins Spital gebracht.
Es entstand ein hoher Sachschaden.
Bei einem Unfall mit einem Lastwagen ist am Mittwoch (16.11.2022) Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden.
Kurz vor 16:40 Uhr wollte ein 61-Jähriger mit seinem Lastwagen durch die Autobahnunterführung an der Spitzenmeilenstrasse fahren.
Spätestens zum Start der Fussball-Weltmeisterschaft bekennen viele Fans Flagge. Und wenn das Team des Herzens dann auch noch gewinnt, steht der Freudenfeier nichts mehr im Weg.
Wir erklären Ihnen Wichtiges zu Fahnen an und auf Fahrzeugen und zu Autocorsos.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.