Tierwelt

Weisse Zirkuslöwen – mehr Elend als Glanz

Am heutigen Mittwoch, dem 10. August, ist Welt-Löwen-Tag. Dieses Erinnerungs-Datum nehmen die die Tierschutzorganisationen VIER PFOTEN, PROTIER und die Stiftung für das Tier gemeinsam zum Anlass, auf die Problematik rund um weisse Löwen aufmerksam. Sie betrifft auch die Schweiz direkt, denn derzeit sind einige dieser Tiere mit einem Schweizer Zirkus unterwegs. Der Zirkus Royal wirbt für die diesjährige Tournee mit seinen „preisgekrönten weissen Löwen“. Die Löwen mögen zwar schön aussehen und auch majestätisch wirken. Zirkusbesucher sind sicher fasziniert. Tatsache ist jedoch, dass weisse Löwen keineswegs magisch sind. Es handelt sich weder um Albinos noch um eine eigene, seltene Spezies. Sie gehören der gleichen Art an wie normalfarbige Löwen und kommen in der freien Natur nur äusserst selten vor.

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Hund aus heissem Auto befreit

Die Stadtpolizei St.Gallen musste am Sonntag (07.08.2016) einen Hund aus einem Auto befreien. Das Auto war in der prallen Hitze abgestellt worden. Der Hundehalter hatte seinen Hund allein im Fahrzeug zurückgelassen. Er wurde angezeigt. Am Sonntagnachmittag um 13:30 Uhr meldete eine Passantin, dass in einem Auto ein Hund eingesperrt ist. Der Autofahrer stellte dabei sein Fahrzeug in der prallen Sonne ab. Der Hund hechelte stark und die Temperatur im Auto war bereits erhöht. Da der Hundehalter nicht erreicht werden konnte, wurde beim Fahrzeug eine Scheibe eingeschlagen. Der Hund konnte anschliessend aus seiner Lage befreit werden. Der Halter des Hundes wurde angezeigt.

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Papiliorama freut sich über Faultier-Nachwuchs

Das Papiliorama ist ein spezieller Zoo für Schmetterlinge und typische Tiere aus dem südamerikanischen Regenwald in Kerzers im Kanton Freiburg. Dazu gehört natürlich auch das Faultier, das fast ein Wahrzeichen dieser bedrohten Gebiete ist. Eine der Faultiergruppen im Papiliorama in Kerzers hat jetzt Nachwuchs bekommen. Damit ist die Faultier-Population im Nocturama auf sechs Tiere angewachsen. Im Papiliorama hat die siebenjährige Faultier-Mutter unlängst ihr drittes Junges zur Welt gebracht. Besucher haben gute Chancen, die Mutter mit ihrem acht Wochen alten Baby bei Streifzügen unter der Nocturama-Kuppel zu beobachten. Noch trägt sie zwar ihren Nachwuchs immer auf ihrem Bauch, hat dabei aber keine Angst, sich auch in der Nähe von Menschen zu bewegen.

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Olympische Spiele – tierische Rekordhalter

Bis zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro sind es nur noch wenige Tage. Dann werden Spitzensportler aus aller Welt wieder nach Medaillen jagen und Rekorde brechen. Was Menschen begeistert, reicht im Tierreich allerdings meist nur für Mittelmass. WWF gibt einen kurzen Überblick über tierische Rekorde, die den Menschen in den Schatten stellen. Auch das Faultier gehört für den WWF zu den Rekordhaltern.

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„Lemon Challenge“ – Hoffnung für Zootiere in Gaza

Rettung für Tiger Laziz und 15 weitere notleidende Tiere im Khan-Younis-Zoo in Gaza unter dem Hashtag #2sour2ignore: VIER PFOTEN setzt sich seit Monaten dafür ein, den Tieren den Umzug aus dem „schlimmsten Zoo der Welt“ in ein artgemässes Zuhause bei angemessener Versorgung zu ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat VIER PFOTEN die „Lemon Challenge“ gestartet. Als Zeichen der Solidarität beissen Unterstützer in eine saure Zitrone – oder spenden für die leidenden Wildtiere.

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WWF – illegale Tigerfarmen schliessen

Der 29. Juli ist der internationale Tag des Tigers. Aus diesem Anlass hat der WWF die asiatischen Tigerstaaten dazu aufgerufen, Tigerfarmen in ihren Ländern zu schliessen, die die Raubkatzen für den illegalen Handel züchten. Aktuell soll es über 200 solche Einrichtungen geben, in denen bis zu 8‘000 Tiger gehalten werden. Zum Vergleich: in freier Wildbahn leben schätzungsweise nur noch 3‘900 Tiere. Betroffen von der illegalen Züchtung sind u.a. China, Laos, Vietnam und Thailand. Erst im Juni erfolgte die Schliessung des berüchtigten „Tigertempels“ in Thailand. Dort wurde ein grausamer Fund gemacht: 137 lebende Tiger, 70 Tigerbabys in einem Kühlschrank und in Konservierungsgefässen sowie tausend Amulette aus Tigerhaut. Die Tigerbabys waren für den illegalen Handel bestimmt. Viele andere Tigerfarmen sind ebenso in den illegalen Handel mit Tigern und Tigerprodukten verwickelt. Nur Zoos mit artgerechter Haltung und Zuchtstationen für Naturschutzzwecke sollen von einer Schliessung ausgenommen werden, fordert der WWF.

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Tierische Angst am 1. August

In der ganzen Schweiz werden am Nationalfeiertag wieder die Feuerwerke zu hören und zu riechen sein. Das fröhliche Spektakel ist für Haustiere – und ebenso für Wildtiere – der pure Stress. Wie können Tierbesitzern ihren Schützlingen am besten die Angst nehmen? VIER PFOTEN gibt hilfreiche Tipps. Viele Haustiere reagieren mit grosser Angst, mitunter sogar panisch, auf laute Feuerwerke. Vor allem Hunde suchen bei ihren Besitzern oft Schutz. „Ängstliche Hunde sollten nicht getröstet werden. Sie fühlen sich dadurch in ihrer Unsicherheit bestärkt. Am besten bleibt der Hundehalter ruhig und gelassen und ignoriert das furchtsame Verhalten seines Tieres weitestgehend. Damit strahlt er die nötige Gelassenheit aus“, empfiehlt Lucia Oeschger, Kampagnenleiterin VIER PFOTEN Schweiz.

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Neue Muntjaks für den Baseler Zoo

Der Zoo Basel hat Zuwachs bekommen: Ende Juni zogen drei weibliche Muntjaks aus dem Leipziger Zoo nach Basel. Insgesamt leben damit fünf Muntjaks-Weibchen auf der Nashornanlage in Basel. Das restliche Ensemble dieser speziellen Lebensgemeinschaft besteht aus Panzernashörnern, Pfauen und Zwergottern. Chinesische Muntjaks sind sehr kleine Hirsche, die lediglich 50 Zentimeter hoch werden. Sie verstecken sich gerne im hohen Gras der Pflanzeninseln. Da braucht es schon ein gutes Auge und etwas Zeit, um diese Mini-Hirsche sehen zu können. Es sei denn, es ist gerade Fütterungszeit, dann erlebt der Besucher, wie ein Zwei-Tonnen-Tier bereitwillig den Tisch mit einem Winzling teilt.

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Tierschutz am Nationalfeiertag

Die Schweizer sind stolz darauf, dass ihr Land als tierfreundlich gilt und eines der weltweit strengsten Tierschutzgesetze hat. Gerade am 1. August aber versetzen wir unsere Tiere – meist unwissentlich – in Angst und Panik. Swissness wird an diesem Tag gefeiert, eidgenössische Traditionen und Werte werden gross geschrieben, aber die Tiere stehen unter Stress, viele geraten in Panik. Für Tiere – egal ob zu Hause oder in der freien Natur – bedeuten die Knalleffekte von Feuerwerk erheblichen Stress. Der ungewohnte, unvermittelte Lärm macht Katzen panisch und Hunde ängstlich.  Verantwortungsbewusste Tierhalter lassen ihre Tiere am Nationalfeiertag nicht alleine und sorgen für eine möglichst ruhige Umgebung und Rückzugsorte. Tiere, ins besonders Hunde, orientieren sich an Stimmungslage und Reaktion des Menschen. Wer selber ruhig und gelassen bleibt, signalisiert seinem Tier: Nur keine Panik. Es droht kein Weltuntergang.

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Feuerwerk zum Nationalfeiertag: purer Stress für Tiere

Traditionell wird der Nationalfeiertag laut gefeiert, vor allem mit Raketen und Böllern. Für unsere Heimtiere ist das aber alles andere als ein Spass, viele haben schreckliche Angst oder geraten sogar in Panik. So kommt es wegen der enormen Knallerei am 1. August immer wieder zu Verletzungen und Unfällen: Hunde nehmen vor Angst nichts mehr wahr und laufen ins Auto, Katzen verkriechen sich in engen Verstecken und können sich nicht mehr selbst befreien. Mit einigen Vorsorgemassnahmen können Sie Ihr Tier vor solchen und ähnlichen Vorfällen bewahren. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz hat für Tierhalter ein paar Tipps zusammengestellt:

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Waldrapp „Hannibal“ auf Schweizer Gebiet

Der Waldrapp (Geronticus eremita), ein etwa gänsegrosser Ibis, scheint eine Vorliebe für die Schweiz zu haben. Nach Shorty gelangte erneut ein Exemplar dieser Vogelart auf seinem Weg ins Winterquartier schlussendlich auf Schweizer Staatsgebiet – diesmal im Tessin. Das Waldrappteam um Johannes Fritz will den Vogel „Hannibal“ jetzt einfangen. Bis zu seiner Rückreise und Integration in die Wildpopulation wird Hannibal in der neuen Quarantänestation des Natur- und Tierparks Goldau unterkommen.

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Ungewöhnlicher Babysitter für Sumbawa-Drosseln

Aussergewöhnlich und rührend ist die Geschichte, die sich derzeit im Zoo Basel abspielt: Ein weiblicher Brillenvogel hilft eifrig bei der Aufzucht zweier kleiner Sumbawa-Drosseln. Ebenso emsig wie die Eltern bringt sie den jungen Drosseln Futter ans Nest. Es ist das erste Mal, dass im Zoo Basel ein solches Verhalten bei Vögeln beobachtet wird. Bei den Sumbawa-Drosseln im Vogelhaus hat es Nachwuchs gegeben und die Eltern sind eifrig bemüht, die hungrigen Mäuler ihrer beiden Sprösslinge zu stopfen. Dieses Mal haben die Eltern überraschend Hilfe erhalten. Ein Brillenvogelweibchen hat Gefallen an den kleinen Sumbawa-Drosseln gefunden und unterstützt die Eltern beim Füttern der Jungen.

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Das grosse Krabbeln – jetzt im Naturmuseum Solothurn

Insekten gelten – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nicht unbedingt als Sympathieträger im Tierreich. Nur Insektenforscher können die verbreitete Apathie nicht nachvollziehen. Für sie sind die Krabbeltiere ein Faszinosum und ein Ausbund an Vielfalt und Nützlichkeit – so auch für Elsa Olbrecht und Christoph Germann vom Naturmuseum Solothurn. Dabei hat jeder von beiden seine Favoriten und Spezial-Gebiete. Käfer mit dem für sie typischen Rüssel – Rüsselkäfer eben – sind die grosse Leidenschaft von Christoph Germann, dem neuen Mitarbeiter im Naturmuseum Solothurn. Zum 1. November 2015 hat der 38-jährige Entomologe die Stelle der Sammlungsbetreuung der wirbellosen Tiere angetreten und dies mit Elan und einem grossen „Fach-Rucksack“. Diesen konnte er zuvor an den Universitäten Bern und Zürich, am Naturhistorischen Museum in Bern, am Natur-Museum Luzern und bei etlichen Exkursionen füllen.

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Keine artgerechte Haltung in Zirkussen

Wofür jeder Zoo eine Anzeige wegen Verstosses gegen das Tierschutzgesetz bekommen würde, ist in den Schweizer Zirkussen erlaubt. Die Zirkusse Royal und Gasser-Olympia GO stellen auf ihrer diesjährigen Tournee Löwen in beengter und artwidriger Haltung zur Schau. Den Segen der Behörden haben sie dafür. Der Schweizer Tierschutz STS fordert, dass diese skandalösen und widersinnigen gesetzlichen Sonderregelungen für Zirkusse ein Ende nehmen.

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Biber im BirdLife-Naturzentrum La Sauge

Die Lebensräume von La Sauge werden seit zwei Jahren von Bibern besiedelt. In diesem Frühling gab es tolle Neuigkeiten: Die ersten drei Junge kamen zur Welt. Interessierte Besucher können nun an drei Sommerabenden die Nagetiere im BirdLife-Naturzentrum La Sauge beobachten, ohne sie zu stören. Biber sind für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen der Gewässer enorm wichtig.

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Wolf im Kanton Uri: Abschuss keine Lösung

Im Kanton Uri wurde ein Wolf zum Abschuss freigegeben. Gemäss dem Wolfskonzept und der eidgenössischen Jagdverordnung sind die Bedingungen für den Abschuss erfüllt: Die Schadenschwelle ist erreicht, zudem sind die Risse in einem Gebiet erfolgt, in dem vorher keine Wölfe aufgetreten sind. Das sieht auch die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) so. Als langfristige Prävention kommt aber nur ein verstärkter Herdenschutz als zufriedenstellende Lösung in Betracht. Es präsentiert sich eine sehr ähnliche Situation wie im vergangenen Jahr, als ein anderer Wolf zum Abschuss freigegeben wurde. Der neu zugewanderte Wolf, welcher nun Schäden an ungeschützten Nutztierherden anrichtet, zeigt aber, dass die Abschussbewilligungen Konflikte mit Wölfen eben nicht nachhaltig lösen können. Verschwindet ein Wolf, sei es durch Abschuss oder Abwanderung, folgt bald der nächste.

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Kanton Uri: Wolf soll abgeschossen werden

25 Schafe hat ein Wolf in Wassen und Gurtnellen in letzter Zeit gerissen. Die Bedingungen für einen Abschuss sind damit erfüllt: Der „schadenstiftende“ Wolf soll abgeschossen werden. Eine entsprechende Abschussverfügung hat die Sicherheitsdirektion für das betroffene Gebiet erlassen. Der Wolf hat seit Mitte Mai 2016 auf Alpen und Heimbetrieben der Gemeinden Erstfeld und Isenthal 16 Schafe gerissen. Dieses Gebiet ist als Präsenzgebiet des Wolfs ausgeschieden. In den vergangenen drei Wochen hat ein Wolf zudem auf verschiedenen Alpen in Gurtnellen und Wassen 25 Schafe gerissen und 2 verletzt. Dieses Gebiet war bis anhin als Nichtpräsenzgebiet des Wolfes ausgeschieden.

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„HABIT“ übersetzt Tiersprache

Tiere verstehen können – das ist ein alter Menschheitstraum. Forscher der University of Nottingham wollen ihn jetzt erfüllen. Sie haben HABIT entwickelt – das "Horse Automated Behaviour Identification Tool". Es versucht, Gefühle und Gedanken von Tieren zu erkennen, in menschliche Sprache zu übersetzen und so verständlich zu machen. Pferde dienen dabei als „Versuchsobjekt“. „Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem Technologie in der Gesellschaft so verbreitet ist, dass auch Tiere ihr ausgesetzt sind. Trotzdem sind wir immer noch ganz am Anfang, Technik zu entwickeln, die mit Tieren als User interagieren kann“, erklärt Wissenschaftlerin Clara Mancini. Aus diesem Grund möchten die Forscher aus Nottingham in Zusammenarbeit mit Experten für Tierverhalten, Informatik und Biomedizintechnik eine Software erstellen, die das Verhalten von Tieren identifiziert und für den Menschen übersetzt.

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Faire Milch – für Tierwohl und gute Preise

Noch nie haben Schweizer Bauern so viel Milch produziert wie heute. Mehr als vier Milliarden Liter wurden allein im letzten Jahr gemolken. Trotzdem leiden viele Betriebe unter den verfallenden Milchpreisen. Längst ist die Milch ein industriell erzeugtes Massenprodukt - nicht unbedingt zum Wohl von Mensch und Tier, wie eine Analyse des Schweizer Tierschutzes STS zeigt. Die neu vorliegende STS-Broschüre „Milchproduktion und Tierschutz“ zeichnet ein zwiespältiges Bild vom Tierschutz in hiesigen Milchviehställen. Zwar haben Weidegang, Auslauf und freie Bewegung der Kühe in den vergangenen zwanzig Jahren zugenommen und die Vorschriften der Schweizer Tierschutzgesetzgebung geben den Tieren im Vergleich zum Ausland wenigstens einen gewissen Schutz.

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Überhitzung: Basler Polizei befreit zwei Hunde aus Auto

Hunde haben bei Hitze besonders zu leiden. Das gilt gerade dann, wenn sie in geschlossenen Fahrzeugen eingesperrt sind. Diese können schnell zur tödlichen Gefahr werden. Das erlebte jetzt auch die Kantonspolizei Basel-Stadt. Spezialisten der Diensthundegruppe der Kantonspolizei mussten zwei Hunde aus einem Auto in einem Parkhaus befreien. Eine Passantin hatte der Polizei gemeldet, dass ihr im Parkhaus ein Auto aufgefallen sein, in welchem sich zwei Hunde befanden. Die Spezialisten der Diensthundegruppe kontrollierten die Situation und stellten fest, dass vor Ort Temperaturen von über 30 Grad herrschten. Obwohl beim betroffenen Personenwagen einzelne Fenster leicht geöffnet waren, reichte dies nicht aus, um die Temperatur im Inneren in einem vertretbaren Bereich zu halten.

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Multifunktionsgebäude für den Natur- und Tierpark Goldau

Ein Tierpark, der über hundert einheimische Tierarten beherbergt und eine Fläche von 42 Hektaren besitzt, benötigt eine grosse Infrastruktur für die Haltung der Tiere, den Unterhalt und den Betrieb der Anlagen. Der Bau des „Multifunktionalen Gebäudes“ des Natur- und Tierparks Goldau ist einzigartig in Europa. Das technisch hochkomplexe Gebäude umfasst eine Auffang-, Pflege- und Quarantänestation sowie Futterversorgung und tiermedizinische Behandlungsräume. Mit dem „MUFU“, wie das neue Gebäude genannt wird, erfüllt der Tierpark nicht nur wichtige Anforderungen für den Betrieb, sondern nimmt auch Aufgaben im Interesse der Öffentlichkeit und des aktiven Tierschutzes wahr.

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Cornufer hedigeri – ein neuer Frosch-Name

Es können nur wenige Menschen von sich sagen, dass ein Tier nach ihnen benannt wurde. Diese Ehre wird jetzt dem früheren Direktor des Zoos Zürich, Heini Hediger (1908 -1992), zuteil – nicht zum ersten Mal. „Cornufer hedigeri“ kommt auf den Salomonen in der Südsee vor. Beschrieben wurde der Frosch bereits 1884, der neue Namen war aktuell im Rahmen einer Reklassifikation notwendig. Bisher hiess er Platymantis guppyi. Mit der Wahl des neuen Artnamens hedigeri würdigen die Wissenschaftler um Rafe M. Brown von der Universität Kansas (USA) Heini Hedigers Verdienste auf dem Gebiet der „Frosch-Forschung“. Es ist nicht Hedigers erste Ehrung dieser Art: Unter anderem gibt es auch bereits eine Hedigerella fasciatella (Gottesanbeterin), eine Parapistocalamus hedigeri (Giftnatter) und eine Japonia hedigeri (Schnecke). Heini Hediger war von 1954 bis 1973 Direktor des Zoo Zürich.

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Säugetiere bei uns – ein neuer Atlas zeigt’s 

Rund 90 wildlebende Säugetierarten gibt es bei uns. Üblicherweise sind die meisten davon kaum bekannt. Das Wildschwein ist zwar fast jedem ein Begriff, beim Gartenschläfer oder Fischotter sieht es aber schon anders aus. Dabei bestimmen die Säugetiere seit Vorzeiten das Leben des Menschen mit – sei es als Jagdbeute, als Nahrungskonkurrent oder als domestiziertes Haus- und Nutztier. Für die Schweizerische Gesellschaft für Wildtierbiologie SGW-SSBF war das Anlass genug, hieran etwas zu ändern und einen neuen Säugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins herauszubringen. Dabei ist Mithilfe gefragt.

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Tier- & Erlebnispark Seeteufel – gestreifter Nachwuchs

Eine Geburt ist immer ein besonderes Erlebnis – gerade und besonders bei Tieren. Daher war die Freude im Seeländer Tier- & Erlebnispark Seeteufel riesengross, als kürzlich das neueste Mitglied der Zebraherde begrüsst werden konnte. Grant-Zebra „Luna“ (19) schenkte dem kleinen Hengst „Curaçao“ das Leben. Für die erfahrene Zebra-Dame war es schon fast Routine und alles klappte wie am Schnürchen. Es sollte nicht der einzige Nachwuchs sein.

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Ein Problem – Futtertiere für Reptilien

Es gibt nicht wenige Schweizer, die Reptilien als Heimtiere halten – klar, dass diese auch gefüttert werden müssen. Während die Reptilien-Haltung zu Hause häufiger im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht, interessiert sich kaum jemand für das Schicksal der Futtertiere. Dabei werden jährlich hunderttausende Ratten und Mäuse verfüttert, von den Insekten gar nicht zu reden. Die Umstände der Zucht, des Transports und der Verfütterung dieser Futtertiere sind wenig bekannt und werden gerne verdrängt. Dabei müssen sie oft ein erbärmliches Leben fristen.

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Hitze im Auto – Gefahr für Hunde

Hitze im Auto ist schon für Menschen schwer zu ertragen. Für Hunde bedeutet sie eine Quälerei. Was viele nicht wissen: schon bei Aussentemperaturen ab 20 Grad kann es für im Auto eingeschlossene Hunde lebensbedrohlich werden. Sie sollten daher dort nie länger ohne Aufsicht zurückgelassen werden. Wenn Sie eine solche Situation beobachten, ist sofortiges Handeln angesagt. Hunde können nicht wie Menschen schwitzen. Ihr Körper hat daher grössere Mühe, den Temperaturhaushalt zu regulieren. Ganz besondere Vorsicht ist im Auto geboten: Wer keine Klimaanlage hat, sollte längere Fahrten mit dem Hund möglichst in die Morgen- und Abendstunden legen.

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VIER PFOTEN prüft Online-Tieranzeigen

Der Tierhandel im Internet läuft gut. Doch auf vielen Schweizer Kleinanzeigen-Plattformen gibt es auch Betrüger. VIER PFOTEN will umfassende Sicherheitsmassnahmen fördern, durch die die in den Anzeigen angebotenen Tiere ebenso wie die Konsumenten geschützt werden sollen. Im Rahmen der neuen Kampagne „Tatort Internet“ hat VIER PFOTEN mit den Marktführern anibis.ch und tutti.ch gesprochen.

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Junge Mufflons entzücken Tierpark-Besucher

Im Natur- und Tierpark Goldau gibt es Nachwuchs bei den Wildschafen: Ende April wurden mehrere Jungtiere geboren. Und auch im nächsten Jahr ist mit Nachwuchs zu rechnen. Dafür sorgen „knackige“ Mufflon-Männchen aus dem Wildpark Pforzheim. Bei der Brunft im Herbst mussten die Mufflon-Damen noch mit den „alten“ Widdern Vorlieb nehmen. Mit Erfolg. Das Resultat der Paarung entzückt jetzt die Besucher des Natur- und Tierparks Goldau. Die Durststrecke für die weiblichen Mufflons ist bald vorbei.

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Gadget bringt Hunde „zum Reden“

Mit dem smarten Tracker "Tracy" können sich Hunde ihrem Frauchen oder Herrchen mitteilen. Das Gadget analysiert mittels Künstlicher Intelligenz das Verhalten des Trägers und zeigt an, ob der Vierbeiner genügend isst, trinkt und sich ausreichend bewegt. Das Interesse der Hundebesitzer ist auf jeden Fall gegeben: Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo hat die Werbekampagne zum Gerät ihr Ziel von 10.000 Dollar bereits mehr als verdoppelt.

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Katzen kennen sich mit Nährwerten aus

Hauskatzen lernen, ihr Futter aufgrund des Nährwertprofils auszuwählen, auch wenn der Geschmack des Futters zu Beginn sehr wichtig ist. Das haben Forscher des WALTHAM Centre for Pet Nutrition –  zu Mars Petcare gehörend – und der University of Sydney in Australien herausgefunden. Die heute in Royal Society Open Science veröffentlichte Studie bestätigt, dass Katzen mit der Zeit lernen, wie viel Fett und Eiweiss in ihrem Futter enthalten ist, und ihre Nahrungsaufnahme so regulieren, dass sie eine bestimmte Zielmenge dieser Nährstoffe zu sich nehmen.

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Bärenspuren im Gebiet Riedlig / Plangg, Bürglen

Im Gebiet Riedlig / Plangg in der Gemeinde Bürglen (UR) wurde im feuchten Erdreich eine Bärenspur entdeckt. Eine entsprechende Meldung machte heute ein Landwirt beim gebietszuständigen Wildhüter. Der Wildhüter hat die Spur und die Gesamtsituation in diesem Gebiet untersucht: Die Umstände weisen eindeutig darauf hin, dass es sich um Spuren eines Bären handelt. Das Amt für Forst und Jagd geht davon aus, dass es sich bei diesem Bären um jenes Tier handelt, welches im Mai 2016 zuerst in Trun (GR) und dann im Hoch Ybrig (SZ) eindeutig nachgewiesen wurde. Er scheint sehr scheu zu sein, und er befindet sich auf der Wanderschaft.

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Jungstörche im Zoo Zürich beringt

In diesem Jahr haben sich 18 Paare freifliegender Weissstörche im und um den Zoo Zürich eingefunden. Das ist ein Paar mehr als letztes Jahr – der Zuwachs ist eine „Kooperation“ zwischen dem Zoo Zürich (Männchen) und dem Basler Zolli (Weibchen). Acht Jungvögel wurden mit einem auf Distanz ablesbaren Ring markiert. Dabei wurde eine Autodrehleiter von Schutz & Rettung Zürich zu Hilfe genommen. Unklar ist noch, ob und wie viele Jungstörche auf den beiden mit der Drehleiter nicht erreichbaren Horsten sitzen.

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Eine unvergessliche Nacht im Dählhölzli

Wollten Sie schon immer einmal neben Ihrem Lieblingstier einschlafen? Der Tierpark Bern macht es möglich. Denn auch dieses Jahr heisst es wieder: Übernachten im Tierpark! Was die Kinder schon ein paar Mal erleben durften, dürfen auch die Erwachsenen. Verbringen Sie eine aussergewöhnliche Nacht mit den Tieren im Dählhölzli. Nach einem gemütlichen „Brätli-Plausch“ am offenen Feuer in Nachbarschaft zum Berner Wolfsrudel werden Sie auf der anschliessenden Führung viele spannende Beobachtungen erleben, welche eben nur in der Nacht möglich sind. Danach suchen Sie sich einen gemütlichen Schlafplatz aus und schlummern neben dem Tier Ihrer Wahl bis zum nächsten Morgen.

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Damit die Katze gesund bleibt – Ernährungstipps

Die richtige Ernährung ist für ein gesundes und langes Katzenleben unerlässlich. Durch richtiges Füttern lassen sich Über- oder Untergewicht sowie Mangelerscheinungen und die damit einhergehenden Folgen für die Gesundheit vermeiden. Grundsätzlich muss die Katzennahrung auf individuelle Bedürfnisse wie beispielsweise Alter, Energieverbrauch und Trächtigkeit abgestimmt sein. VIER PFOTEN rät deshalb allen Katzenhaltern, sich mit den Nahrungsbedürfnissen seines Tieres auseinanderzusetzen, um bei Fertigprodukten nach den richtigen zu greifen und bei eigenhändiger Zubereitung auf eine ausgeglichene Zusammenstellung achten zu können.

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Für Delikatessen leiden Tiere Folter

Jedes Jahr importiert die Schweiz 300 t Stopfleber, 200 t lebende Hummer, 90 t Froschschenkel und 450'000 lebende Frösche. Für diese und weitere fragwürdige „Delikatessen“ müssen Millionen Tiere ein erbärmliches Dasein fristen und sterben einen oft qualvollen Tod. Der Schweizer Tierschutz STS zeigt erstmals in einem umfassenden Report Hintergründe zu Produktion und Verbreitung solch tierquälerischer Produkte auf. Ein monatelanges Martyrium liegt hinter lebenden Hummern die vermeintlich „fangfrisch“ an Schweizer Fischtheken und in Gourmet-Tempeln angeboten werden. Nach dem Fang vegetieren sie mit gefesselten Scheren, aufeinander gestapelt und in ständiger Atemnot vor sich hin, in Lagerhallen irgendwo in Nordamerika auf ihren Versand nach Europa wartend, wo zumeist der Tod im kochenden Wasser ihr Leben beendet.

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Zoo Basel: Baby-Boom bei den Mufflons

Der Zoo Basel freut sich über einen fünffachen Mufflon-Nachwuchs. Die fünf entdeckungsfreudigen Mufflon-Kinder sind zwischen dem 15. und 19. April zur Welt gekommen. Flink jagen sie durch das Gehege, während die Mütter laut blökend nach ihnen rufen. Noch tragen die Kleinen ihr Jugendkleid. In wenigen Monaten sind sie bereits selbstständig und das flauschige Fell wird durch ein glattes Haarkleid ersetzt.

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Uhu und Schnee-Eule erleben

Sie fliegen lautlos durch die Nacht, haben riesige Augen und können bei einer Kopfdrehung nach links über die rechte Schulter blicken. Im Tierpark Dählhölzli in Bern kann man Uhu und Schnee-Eule in ihrer neuen Voliere aus nächster Nähe erleben.    Eulen sind faszinierende, nachtaktive Tiere. Damit sie auch im Dunkeln ihre Beute sehen können, sind ihre Augen extrem lichtempfindlich und gross. Hätte der Mensch so gute Augen, müssten diese gross wie Äpfel sein. In der neuen Voliere können unsere Eulen nun auch ihre Flügel richtig ausbreiten.

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Zürcher Tierschutz lanciert neues Jugendprogramm

Der Zürcher Tierschutz investiert in die Zukunft und lanciert zum 160. Geburtstag ein neues Programm für Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche schon früh für den Schutz von Tieren und den Respekt vor Mitgeschöpfen zu sensibilisieren. Ab Juni gibt es verschiedene Angebote rund um den Schutz von Heim-, Nutz- und Wildtieren. Am 18. Juni findet ein erster Heimtierworkshop für Eltern mit tierbegeisterten Kindern statt. Er bietet Antworten auf viele Fragen der Heimtierhaltung. Für junge Tierfans wird die Tierschutzwoche in der letzten Ferienwoche ein Highlight.

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Rekord: Mehr als 70 Lachse auf dem Weg nach Basel

Für den Lachs im Rhein scheint 2016 erneut ein Rekordjahr zu werden. Bis Ende April konnten bereits über 70 Lachse auf dem Weg nach Basel beobachtet werden. Auch 2015 galt als Rekordjahr, als es 220 Lachsen gelang, sich durch die Passage in Iffezheim im Elsass auf den Weg nach Basel zu machen. Bis 2020 müssen die letzten Hindernisse auf dem Weg zurück in die Schweiz beseitigt sein. Die Rückkehr der Lachse in die Schweiz, um in den Geburtsgewässern zu laichen, nimmt weiter zu. Es werden jedes Jahr mehr Tiere, die auf die „Homing“ genannte Wanderung in die Schweiz aufbrechen. Bis jetzt versperren den Fischen allerdings immer noch unüberwindbare Hindernisse den Weg. Ab 2020 könnte sich der Lachs seine alten Laichgewässer allerdings wieder zurückerobern.

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60 Minuten laufen für den Wolf

Am 24. und 26. Mai 2016 veranstaltet der WWF in Bern Sponsorenläufe für den Wolf. Den Erlös der Läufe setzt der WWF für die Unterstützung von Herdenschutzprojekten ein. Rund 270 Schulkinder rennen an den beiden Tagen von 10.00 bis 11.00 Uhr auf einer Runde beim Seilpark (markiert ab Thunplatz). Auch Einzelläufer/innen können mitmachen.

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Motion fordert Importverbot für Jagdtrophäen

Tiere im Visier: Selbst international geschützte Tierarten wie Eisbären, Löwen, Elefanten und Grosshaie werden auf Jagdsafaris jedes Jahr zu Tausenden getötet. Auch Schweizerinnen und Schweizer reisen rund um den Globus und erlegen gefährdete Tiere, die sie als makabere Jagdtrophäen mit nach Hause bringen. OceanCare, die Stiftung für das Tier im Recht, Animal Trust und Pro Wildlife fordern gemeinsam mit Nationalrätin Maya Graf von der Schweiz den zeitgemässen Entscheid, die Ein- und Durchfuhr von Tiertrophäen hierzulande zu verbieten. Denn erst die Trophäe macht die Grosswildjagd attraktiv.

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Neu: Mithelfen im Tierpark Bern

Hatten Sie schon immer mal den Wunsch, bei der Tierfütterung im Tierpark Bern mitzuhelfen? Möglich macht es das neuste Angebot im Dählhölzli und BärenPark unter dem Motto „Tatort Tier“. Sie sind hautnah dabei und packen mit an, wenn unsere Tiere gefüttert werden. Das Angebot „Tatort Tier“ garantiert Ihnen ein unvergessliches Erlebnis hinter den Kulissen.

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Für ein Verbot belastender Affenversuche

Die Nationalrätin Maya Graf und Schweizer Tierschützer machen mobil gegen belastende Affenversuche. In einer Motion fordert Graf ein Verbot solcher Tierversuche. Unterstützt wird sie dabei unter anderem vom Schweizer Tierschutz STS, dem Zürcher Tierschutz und der Stiftung für das Tier (TIR) im Recht. Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, begrüsst die Forderung von Graf. 2007 deckte eine amerikanische Zitationsanalyse (gibt Aufschluss darüber, ob/wie häufig Versuchsresultate weiter verwendet wurden) auf, dass über 85% der Tierversuchsstudien mit Schimpansen, die zwischen 1995 und 2004 durchgeführt wurden, anschliessend entweder gar nicht oder lediglich von wissenschaftlichen Arbeiten zitiert wurden, welche nichts mit humanmedizinischen Entwicklungen zu tun haben.

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