Tierwelt

Notfallausweis für Tierhalter

Viele Tierbesitzer machen sich zu Recht Gedanken, was in einem Notfall mit ihrem Haustier passiert und wer sich dann um die Tiere sorgt. Es kann immer mal passieren, dass ein Tierhalter zum Beispiel nach einem Unfall vorübergehend nicht ansprechbar ist und dessen Haustiere dann oft über längere Zeit ohne Betreuung alleine zu Hause sind. Bis sie endlich gefunden werden, kann es für einige leider bereits zu spät sein.

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Welttiertag am 4. Oktober: Tiere brauchen unsere Hilfe

Am 4. Oktober ist es wieder so weit: Dann wird der Welttiertag gefeiert. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz und der Zoofachhändler Qualipet haben sich zum vierten Mal zusammengetan, um heimatlosen Tieren zu helfen. Tag für Tag geraten Tiere in Not, durch den Menschen verursacht, sowohl im Ausland als auch in der Schweiz. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz ist seit über 15 Jahren unermüdlich im Einsatz, um Tierelend nachhaltig zu lindern.

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Königlicher Nachwuchs im Zoo Basel

Er trägt seinen Namen mit vollem Recht, ist er doch von geradezu königlicher Eleganz und Schönheit: der farbenprächtige Königsglanzstar. In europäischen Zoos ist der anmutige Vogel in gerade einmal 23 Zoos zu finden, darunter auch im Zolli. Umso größer war dort die Freude, als im Juli drei gesunde Jungvögel geschlüpft sind. Zoobesucher vor der Voliere der Königsglanzstare im Vogelhaus sind voller Bewunderung, denn: Diese Vögel sind wunderschön! Ihre Oberseite schimmert leuchtend blau, das Gesicht ist eher grünlich, die Iris der Augen ist zitronengelb, und die Federn auf der Brust und dem Bauch leuchten in einem kräftigen Gelb. Je nach Einfall der Sonnenstrahlen leuchten alle Farben in verschiedenen Variationen, ein unglaublich schöner Anblick.

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Shitstorm – wie sollen Unternehmen reagieren?

Shitstorm für die neuseeländische Tierhandelskette Animates! Sie hatte in ihrem Sortiment elektrische Schockhalsbänder angepriesen, die unfolgsame Hunde disziplinieren sollen. User Pat Pilcher hatte daraufhin auf der Facebook-Seite von Animates protestiert und Hundebesitzer aufgefordert sich, seinem Protest anzuschliessen. Seiner Meinung ist das E-Halsband tierquälerisch und müsse verboten werden, anstatt es als Trainingsgerät zu bewerben. Viele andere User im Netz sahen das ebenso. Für Animates ist die Kampagne mehr als unangenehm.

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Tauben zeigen verblüffende Sprachfähigkeiten

Test mit Tauben haben erstaunliche kognitive Fähigkeiten offenbart. Sie zeigen, dass die Tiere englische Wörter von Nicht-Wörtern unterscheiden können – dabei wenden sie die gleichen Regeln an wie Menschen. Dies haben Forscher der neuseeländischen University of Otago in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum herausgefunden. Ihre Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht.

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Was tun gegen Demenz bei Hunden und Katzen? 

Nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere Heimtiere werden immer älter. Möglich machen dies Verbesserungen in der Ernährung sowie in der Veterinärmedizin. Die negative Kehrseite ist, dass mit dem Alter auch das Risiko einer Demenzerkrankung steigt. Das altersbedingte Schwinden der kognitiven Fähigkeiten wie Erinnerung, Lernfähigkeit, Auffassungsgabe und Aufmerksamkeit hat starke Auswirkungen auf das Verhalten der Tiere und führt zu neuen Herausforderungen im Alltag.

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Brutvogelatlas nach 35.000 Stunden Einsatz vollendet

Es ist vollbracht. Der Abschluss des Erfassens der Schweizer Vogelbestände für den neuen Brutvogelatlas wurde in Freiburg gefeiert. Die Vogelwarte Sempach dankte den 2000 freiwilligen Mitarbeitern, die dieses Projekt ermöglichten. Die Zahlen sind beeindruckend: Knapp 35.000 Stunden haben Vogelkundlerinnen und Vogelkundler in den letzten vier Jahren in die Suche nach Vogelvorkommen investiert und dabei rund 2 Millionen Beobachtungen an die Vogelwarte Sempach übermittelt.

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Hoffnung für Europas traurigste Bären?

Endlich Schluss mit dem Leid? Die Kampagne von VIER PFOTEN bringt erste Hilfe für Europas traurigste Bären: Das albanische Umweltministerium hat nun offiziell den Bau einer Bären-Auffangstation angekündigt. Die Station soll im Mount Nationalpark Mali Dajti in der Nähe von Tirana errichtet werden. Damit soll eine für die leidenden Bären in Albanien eine nachhaltige Lösung geschaffen werden.

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Schweizer Tierschutz – Umsteuern beim Milchpreis!

Der Schweizer Tierschutz STS fordert ein grundlegendes Umdenken beim Milchvieh und der Milcherzeugung. Die Entwicklung laufe in die völlig falsche Richtung. Als Folge einer fehlgeleiteten Agrarpolitik werde Melken trotz moderner Technik immer unrentabler. Gleichzeitig würden die Tiere unter den Effzienzsteigerungen leiden. Laut Umfragen wäre eine grosse Mehrheit der Schweizer bereit, 50 Rappen mehr pro Liter Milch zu bezahlen (also rund CHF 2.-), wenn das Geld denjenigen Bauern zugutekäme, die ihren Kühen viel Weide, Auslauf und einheimisches Futter ohne Gentechnik anbieten. Der Schweizer Tierschutz STS fordert in diesem Sinne einen fairen Milchpreis. Weiter meint er:

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Bitter nötig: Artenschutzkonferenz in Johannesburg

Am 24. September beginnt in Johannesburg die 17. Artenschutzkonferenz CITES CoP17. Eine wahre Flut von Anträgen wartet bereits auf die Vertragspartner. Darunter ein Antrag zum Schutz des Pangolin, ein wenig bekanntes Tier, das aber zu den am häufigsten illegal gehandelten Arten zählt. Die 17. Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES CoP17) beginnt mit Anträgen unter anderem zu Elefant, Nashorn, Tiger und Hai, aber auch zum Pangolin. Letzteres wird auch Schuppen- oder Tannenzapfentier genannt. „Pangoline sind kaum bekannt, obwohl sie zu den am häufigsten illegal gehandelten Tieren gehören“, sagt Doris Calegari, Artenschutzexpertin beim WWF Schweiz.

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Spannendes über Wolf und Bär erfahren

Vor noch nicht allzu langer Zeit konnte man in der Schweiz sicher sein, niemals einem Bär oder einem Wolf in offener Natur gegenüberzustehen - beide Raubtiere waren ausgerottet. Doch diese Zeiten sind vorbei. Vor 20 Jahren wurden im Wallis die ersten Wölfe wieder entdeckt. Und ein Bär namens „Lumpaz“ wanderte vor 11 Jahren ins Engadin ein. Und dies geschah ganz ohne unser Zutun.

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Fällt der strenge Wolfsschutz?

Eine Standesinitiative des Kantons Wallis, die auf die Aufhebung der strengen Schutzbestimmungen für den Wolf gerichtet ist, wurde vom Nationalrat angenommen. Der Verein Lebensraum Schweiz ohne Grossraubtiere sieht den Bundesrat nun in der Pflicht, die Anliegen der Berggebiete ernst zu nehmen. Der Nationalrat verpasst dem Bundesrat einen Denkzettel. Bereits im Jahr 2010 entschied das Parlament, Vorbehalte gegenüber dem Schutzstatus des Wolfes anzubringen oder aus der Berner Konvention auszutreten. Nichts geschah, die Motion Fournier, die das verlangte, wurde nie umgesetzt.

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Öffentliche Anhörung wegen Wildtierkriminalität in Vietnam

Schockierender Fall von Wildtierkriminalität in Vietnam: Ein kriminelles Netzwerk aus 51 Personen hat illegalen Handel mit „Produkten“ und Körperteilen von Elefanten, Nashörner und Tigern betrieben. Der Gesamtwert wurde auf 53,1 Millionen US-Dollar beziffert. Das Wildtierhandelszentrum Nhi Khe in Vietnam hat ein Jahr lang in dem Fall ermittelt. Am 14. und 15. November führt die Wildlife Justice Commission im Friedenspalast im niederländischen Den Haag eine öffentliche Anhörung durch.

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VIER PFOTEN kämpft gegen Canned Lion Hunting in Südafrika

VIER PFOTEN hat am Dienstag eine Petition mit einer halben Million Unterschriften an Prinz Mangosuthu Buthelezi übergeben. Darin wird gegen die Praxis des Canned Lion Hunting in Südafrika protestiert. Eine repräsentative Meinungsumfrage dort zeigt, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Praxis als unethisch ansieht. Der Prinz ist Vorsitzender der Inkatha Freedom Party (IPF) und Parlamentsmitglied. Er wird die Petition dem südafrikanischen Umweltminister vorlegen. Ziel der Eingabe ist es, dass die südafrikanische Regierung ihre Gastgeberrolle bei der nächsten CITES Artenschutzkonferenz Ende September zum Anlass nimmt, ein Verbot in die Wege zu leiten.

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Nationalpark Coto de Doñana: Bald kein Weltnaturerbe mehr?

Industrielle Landwirtschaft und illegale Brunnen: Der spanische Nationalpark Coto de Doñana, eigentlich ein Feuchtgebiet, ist massiv ausgetrocknet. Das könnte dazu führen, dass der Nationalpark auf die Liste der „Unesco-Weltnaturerbe in Gefahr“ gesetzt wird. Es besteht akuter Handlungsbedarf, um ökologische, soziale und ökonomische Verluste abzuwenden, wie eine neue Studie des WWF zeigt. Der Nationalpark Coto de Doñana wird schlecht geführt und trocknet aus. Dabei ist das Weltnaturerbe im südlichen Spanien eine Stütze der regionalen Wirtschaft und bietet Lebensraum für über sechs Millionen Zugvögel und den stark gefährdeten Iberischen Luchs. Doch Wasserübernutzung, Vergrösserung des Flussbettes, Rohstoffgewinnung und Gasspeicheranlagen sind verantwortlich, dass das Feuchtgebiet austrocknet, zeigt eine neue für den WWF erarbeitete Studie.

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Fotowettbewerb Vogelwarte Sempach 2016: Das sind die Sieger

Auch 2016 war der Fotowettbewerb der Vogelwarte Sempach wieder ein voller Erfolg. In Zahlen ausgedrückt, haben knapp 480 Fotografierende aus siebzehn europäischen Ländern rund 6‘000 Vogelfotos eingereicht. Als Gesamtsieger ausgezeichnet wurde das seltene Bild eines Wendehalses, der sich an seiner Leibspeise, den Ameisen, gütlich tut. Die wunderbaren Aufnahmen des diesjährigen Fotowettbewerbs der Schweizerischen Vogelwarte Sempach rückten unsere gefiederten Nachbarn ins beste Licht. In vier Kategorien wurden rund 6‘000 Fotos von 480 Fotografierenden aus siebzehn europäischen Ländern eingereicht. Die Fotos stammten sowohl von Amateuren als auch von Profis. Eine professionelle Jury hat in Sempach nun die schönsten Bilder ausgezeichnet.

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Angeschossene Wildtiere - Eine traurige Seite der Jagd

Selten wird darüber gesprochen, dabei ist es beinahe schon Alltag bei der Jagd: Allein im Jahr 2014 wurden 334 tote Wildtiere mit Schussverletzungen aufgefunden, wie die eidgenössische Jagdstatistik bekanntgibt. Darunter befanden sich 191 Rehe, 30 Hirsche und 15 Gämse. Leider sind diese Totfunde nur die Spitze des Eisbergs. Denn es werden bei Weitem nicht alle toten Wildtiere gefunden. Es muss etwas geschehen! Daher fordert der Schweizer Tierschutz STS sowohl jagdliche als auch gesetzliche Verbesserungen.

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Einweihung des Diensthundezentrums mit Tag der offenen Türe

Nach Abschluss der Umbauarbeiten im Diensthundezentrum der Kantonspolizei Zürich in Dübendorf findet am Samstag, 17. September 2016, die Einweihungsfeier mit einem Tag der offenen Türe statt. Am Vormittag wird der offizielle Einweihungsanlass stattfinden, wo unter anderem Regierungsrat Mario Fehr seine Worte an die geladenen Gäste aus verschiedenen Polizeikorps und Organisationen richten wird.

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Tierische Schicksale

Einigen Menschen fehlt es an Fürsorge für ihre Tiere und einige geben die Verantwortung, die sie einst für ein Lebewesen übernommen haben, an ein Tierheim ab. Die STS-Sektionen haben 2015 18‘645 Tiere aufgenommen. Verglichen zum Vorjahr ist die Gesamtzahl der Tierheim-Tiere unverändert hoch geblieben. Zeitgleich sind innerhalb eines Jahres 208 Meldungen über tierschutzwidrige Tierhaltungen beim Schweizer Tierschutz STS eingegangen.

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Märchenstunde mit dem Moschusochsen Max

Besucher des Tierparks Dählhölzli (Bern) haben bestimmt schon ihre Bekanntschaft gemacht: Die Rede ist von den jungen Muschusochsen, die vorwitzig durch ihre Anlange tollen. Am Mittwoch, 14. September 2016 werden sie die Hauptrolle im spannenden Märchen der Märlifrau spielen. „Dr Moschusochs Max erläbt mit sine Fründe es grosses Abetür“: In dieser Märchenstunde dreht sich alles um den kleinen Moschusochsen Max, der ein leuchtendes Geheimnis in der Polarnacht findet. Da es ihm nicht ganz geheuer ist, holt er seine Freunde zu Hilfe. Was er wohl gefunden hat?

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Ganz im Zeichen des Krokodils - das Dählhölzli-Fest

Am kommenden Samstag, dem 10. September, findet im Tierpark Bern wieder das Dählhölzli-Fest statt. Dabei können sich Besucher einen ersten Eindruck von der neuen Krokodilanlage verschaffen – und natürlich einen tierisch schönen Tag geniessen. Unter dem Motto „Mehr Platz für weniger Tiere“ soll auch die grösste Spezies im Tierpark mehr Raum erhalten. Für die Strumpfkrokodile des Dählhölzli ist ein neuer, grösserer und artgemässer gestalter Platz zum Leben geplant.

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Neuverpachtungen der Luzerner Jagdreviere

Die 122 Jagdreviere im Kanton Luzern werden für die Periode 2017 bis 2025 neu verpachtet. Jagdgesellschaften können sich ab sofort um die ausgeschriebenen Reviere bewerben. Für die Reviergemeinden und den Kanton ist es zentral, dass die Reviere verpachtet und von den Jagdgesellschaften bewirtschaftet werden. Die Bewirtschaftung trägt zur natürlichen Verjüngung des Waldes und zur Erhaltung von Lebensräumen und Arten bei.

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Taubenzählung in Bern: Schulklassen helfen aktiv mit

In diesem Jahr wird die Taubenzählung in Bern tatkräftig wieder unterstützt: Zwei Schulklassen sowie freiwillige Helfer/innen machen engagiert mit. Zudem hat der Tierpark Bern beschlossen, das Taubenkonzept neu zu taufen: „Tauben Bern“ ist der neue Name für das erfolgreiche Projekt, das in der Bevölkerung zu mehr Akzeptanz und Verständnis für die Stadttauben geführt hat. Der bisherige Name „Taubenmutter“ fällt weg, da er dem professionellen Engagement der Tierpfleger/innen nicht gerecht wird.  Anfang Juni 2011 hat der Tierpark Bern offiziell die Betreuung der Berner Stadttauben übernommen. Ziel des Taubenkonzeptes ist es, einen gesunden und kontrollierten Bestand zu etablieren. Die Tauben werden im Tierpark tierärztlich untersucht, männliche Tiere sterilisiert und alle in die betreuten Taubenschläge in der Stadt eingesetzt.

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Afrika: Dramatischer Rückgang bei Steppenelefanten

Die Auswertung des Elefanten-Zensus von Paul G. Allens Vulcan Inc. bringt traurige Gewissheit: Die Bestände des Afrikanischen Steppenelefanten gehen dramatisch zurück. In einem Zeitraum von nur sieben Jahren ist die Population um 30 % gesunken. Wilderei ist die Hauptursache für diese bestürzenden Ergebnisse. Um das Überleben der Afrikanischen Elefanten zu gewährleisten, werden die Ergebnisse des Zensus weltweit in wichtige naturschutzpolitische Entscheidungen einfliessen, wie heute beim Weltkongress für Naturschutz der IUCN angekündigt wurde.

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Neuzugang im Baseler Zoo: Felix aus Prag

Der Zolli hat einen neuen Bewohner: Felix ist ein Rappenantilopenbock, 2,5 Jahre alt und kam im Prager Zoo auf die Welt. Sein Charakter sei freundlich, aber bestimmt, wie der Zoo Basel mitteilt. Diese Wesenszüge und sein imposantes Aussehen führten zu seiner schnellen Integration in die bestehende Gruppe. Felix ist schon seit dem 19. Juli in Basel, stand aber einen Monat lang unter Quarantäne. Anschließend durfte er die fünf Basler Weibchen und die vier Jungtiere kennenlernen. Die Integration in die Herde verlief sehr gut. Zu Beginn durfte Felix die Anlage alleine erkunden, dann kamen nach und nach die Kühe mit den Jungen hinzu.

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Zentralschweiz-West: Mehr Luchse nachgewiesen

Im vergangenen Winter 2015/16 ist im westlichen Teil der Zentralschweiz zum zweiten Mal mittels Fotofallen der Luchsbestand untersucht worden. Dabei sind mehr Luchse nachgewiesen worden als bei der letzten Untersuchung im Winter 2012/13. Die Ergebnisse einer von der Koordinationsstelle für Raubtierökologie und Wildtiermanagement (KORA) in Zusammenarbeit mit kantonalen Fachstellen und freiwilligen Helfern durchgeführten Untersuchung zeigen, dass der Luchsbestand im westlichen Teil der Zentralschweiz in den letzten Jahren leicht angestiegen ist.

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Umwelt-DNA zeigt Artenvielfalt von Flüssen

Forscher der Universität Zürich und der Eawag haben erstmals mit der sogenannten Umwelt-DNA die Artenvielfalt eines Flusses bestimmt. Bisher mussten dafür alle darin lebenden Organismen gesammelt und einzeln identifiziert werden. Mit der Umwelt-DNA gelingt es, die Biodiversität nicht nur des Flusses, sondern auch der ihn umgebenden Landschaft zu charakterisieren. Um Ökosysteme zu schützen, sollten die darin lebenden Organismen bekannt sein. Daher ist es für Ökologie und Naturschutz von zentraler Bedeutung, den Zustand und die Veränderung der biologischen Vielfalt zu beurteilen. Allerdings sind die klassischen Methoden oft nur geeignet für die Bestimmung einer Untergruppe von Organismen, sie sind teuer und die Organismen selbst müssen dafür gesammelt werden.

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Gegen die Ausbreitung des Wolfes in der Schweiz

Äusserst kritisch sieht der Verein „Lebensraum Schweiz ohne Grossraubtiere“ das Grossraubtierkonzept des Bundes. Es bleibt nach seiner Ansicht ein Flickwerk, die kürzlich eröffnete Vernehmlassung zum Jagdgesetz bewertet der Verein nur als Fortsetzung des bisherigen „Gebastels“. Die Gesetzesrevision wolle das Zusammenleben von Wolf und Schweizer Bevölkerung regeln. Herausgekommen sei aber nur eine weitere Gesetzeskosmetik, die die Anliegen der betroffenen Menschen nicht ernst nehme. Man rücke nicht vom Grundsatz der flächendeckenden Ausbreitung des Wolfes ab und ein präventiver Abschuss von Grossraubtieren werde verunmöglicht.

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Seehund-Nachwuchs: Grosse Freude im Tierpark Bern

Hurra – es ist da und es ist gesund: Am 29. August hat Seehunddame „Yuma“ nach elf Monaten Tragzeit ein weibliches Jungtier im Tierpark Bern geboren. Die elf Jahre alte Mutter kam ebenfalls im Tierpark auf die Welt. Nun brauch die Kleine mit den grossen Kulleraugen noch einen Namen mit dem Anfangsbuchstaben „Y“. Hierzu bittet der Tierpark um Namensvorschläge. Die Mutter und ihr Junges wurden von der Gruppe separiert. Die beiden sind wohlauf und munter. Die Seehundmutter wird ihr Junges rund fünf Wochen säugen. Dank der nahrhaften Milch dürfte das Junge sein Gewicht von momentan ca. 9 kg in dieser Zeit verdreifachen. Danach werden die Tierpflegerinnen und Tierpfleger ihm beibringen, dass die Hauptnahrung von Seehunden aus Fischen besteht. Alles will gelernt sein.

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Erlebnistage im Zoo Zürich

Der Zoo Zürich startet am 3. und 4. September 2016 erstmalig Erlebnistage für bedrohte Tiere. Unter dem Motto „Going Wild!“ wartet ein vielfältiges Programm rund um die Naturschutzprojekte des Zoos auf die Besucher. Es gibt Informationen und Führungen, Tierpräsentationen und Fütterungen. Für ein reiches kulinarisches Angebot ist ebenfalls gesorgt. Zudem stellen weitere Naturschutz- und Hilfsorganisationen ihre Projekte vor. Im Masoala Regenwald können die Besucher für einmal auch einen tropischen Regenguss erleben (Regenjacke mitnehmen!) und am Samstag ist der Zoo im Rahmen der „Langen Nacht der Zürcher Museen“ bis um 2 Uhr nachts geöffnet.

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Gaza Zoo: Für ein Damhirsch-Baby kam VIER PFOTEN zu spät

Für ein Damhirsch-Baby im Zoo von Gaza kam die Hilfe des VIER PFOTEN-Rettungsteams zu spät. Kurz nach dem Eintreffen vor Ort erfuhren die Helfer, dass das Tier an einer entzündeten Wunde verstorben war. Eigentlich hätte in wenigen Tagen der Transport stattfinden sollen. Das Team von VIER PFOTEN setzt nun alles daran, die übrigen Tiere sobald wie nur möglich in ihr neues Zuhause zu bringen. Nach der Ankunft des VIER PFOTEN-Teamleiters Dr. Amir Khalil in Amman, Jordanien, war er informiert worden, dass das Damhirsch-Baby verstorben war. Es hatte sich offensichtlich verletzt. Die Wunde entzündete sich daraufhin so schwer, dass das Tier das nicht überlebte. Lokale Tierärzte hatten zwar versucht zu helfen, verfügten jedoch nicht über ausreichend Kenntnisse und Mittel, um das bereits stark geschwächte Tier angemessen zu versorgen.

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Rasante Bestandserholung des bedrohten Steinkauzes

Der Steinkauz wäre um die Jahrtausendwende in der Schweiz fast ausgestorben. Schuld daran waren die Überbauung seiner Lebensräume und die Intensivierung der Landwirtschaft. Glücklicherweise konnte seitdem jedoch eine langsame Bestandserholung bewirkt werden. Die BirdLife Schweiz und seine Partner geben eine rasante Zunahme auf 152 Reviere bekannt. Diese Zunahme sei auf Schutzmassnahmen, die sie in fünf Regionen der Schweiz gemeinsam mit engagierten Landwirten umsetzten sowie auf den heissen Sommer 2015 zurückzuführen.

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Tierquälerei in Albanien: „Bier-Bären“ und “Selfie-Bären“

VIER PFOTEN setzt sich für ein Ende der grausamen Bärenhaltung in Albanien ein: Dort leben derzeit rund 50 Braunbären unter schlimmsten Bedingungen. Neben Hotels; Restaurants oder am Strand werden sie zur Schau gestellt, um Touristen und Kunden anzulocken. VIER PFOTEN hat eine Petition gestartet, um das albanische Umweltministerium darin zu bestärken, die geltenden Rechtsvorschriften strenger durchzusetzen und die grausame Bärenhaltung zu beenden. Bären müssen in Albanien der Unterhaltung der Menschen dienen, doch sie selbst führen ein überaus trauriges Leben. VIER PFOTEN Experten haben mehrere Monate lang vor Ort recherchiert und viele Misshandlungs-Fälle dokumentiert. „Diese Bären leiden unter extrem schlechten Haltungsbedingungen”, erklärt Thomas Pietsch, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN. „Viele von ihnen leben elendig und vernachlässigt auf blossem Betonboden in Käfigen, die nur einige wenige Quadratmeter umfassen. Die meisten leiden dadurch unter Verhaltensstörungen und haben offene Wunden. Manche stehen sogar kurz vor dem Hungertod.”

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Es geht voran: Turmbau im Tierpark Goldau

Er soll Nähe zwischen Natur und Mensch schaffen, zugleich Fledermäusen und Vögeln Höhlen und Nistplätze bieten: Der Turmbau im Natur- und Tierpark Goldau geht voran, das Holz von der Rigi-Nordlehne wurde angeliefert. 1,167 Millionen wird der Bau kosten. Ein Grossteil davon wurde bereits aufgebracht, einerseits durch die Schwyzer Kantonalbank, die im Rahmen ihres 125-Jahr-Jubiläums einen namhaften Beitrag spendete, und andererseits durch die Stiftung Natur- und Tierpark Goldau sowie weitere Stiftungen und private Spender. Heute Morgen wurden die statisch tragenden Elemente für die Holzkonstruktion des Turms im Natur- und Tierparks Goldau angeliefert. Es handelt sich um bis zu 13,5 Meter lange und teils mehrere Meter breite Brettschicht-Träger, die nach den Plänen der Annen Holzbau AG in Goldau bei der Schilliger Holz AG zugeschnitten, geleimt und ausgefräst wurden. „Die grösste Herausforderung beim Transport waren die Steilheit und der schmale Tierparkweg“, sagt Chauffeur Louis Blum.

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Abschiedsstimmung im Zoo Basel

Der Zoo Basel muss derzeit von vielen Tieren Abschied nehmen. Einige sind nur über den Winter fort, andere gehen für immer – in andere Zoos. Die Störche verabschieden sich vorübergehend in den Süden und kehren hoffentlich wohlbehalten im Frühling zurück. Die ersten sind schon ausgeflogen, täglich werden es weniger. Die Jungstörche üben noch für die grosse Reise und fliegen in der Region herum. Leerer geworden ist es auch im Löwen- und im Schneeleopardengehege: Drei junge Männchen – zwei Löwen und ein Schneeleopard - wurden an andere Zoos gegeben. Jetzt, wo wir Menschen aus den Sommerferien zurück sind, beginnt die Reisesaison der Störche. Bereits seit anfangs August ziehen die Jungstörche in der Region herum und üben sich im Fliegen. Einzelne haben sich bereits auf den Weg gemacht. Fast täglich zählt der Tierpfleger im Zoo Basel immer weniger Störche und Ende September werden die Horste verwaist sein.

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3R-Pinzipien bei Tierversuchen – in der Schweiz umgesetzt

Tierversuche sind nach wie vor hoch umstritten. Trotzdem kann nicht ganz darauf verzichtet werden. Dass den Forschern, die mit Tierversuchen befasst sind, das Wohl der Versuchstiere nicht gleichgültig ist, macht der Verein „Forschung für Leben“ deutlich. Er weist darauf hin, dass in den Schweizer Tierversuchslabors die 3R-Prinzipien (replace, reduce, refine) eine hohe Akzeptanz geniessen. In der Grundlagenforschung sei der Ersatz von Tierversuchen allerdings nur sehr beschränkt möglich. Seit Jahren werde von Tierversuchsgegnern die mangelnde Umsetzung der 3R-Prinzipien in der biomedizinischen Forschung angeprangert. Die Umfrage, die „Forschung für Leben“ zu Beginn dieses Jahres durchgeführt habe und bei der 526 Fragebogen ausgewertet worden seien, zeige jedoch ein anderes Bild.

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Grosse Sorge um die Zukunft der Tiere im Strickler-Fall

Können die Tiere des Raubtierparks Subingen gerettet werden? Das Bundesgericht in Lausanne wies die Beschwerde von René Strickler gegen den Räumungsbefehl ab. Die Tiere müssen also weg. Da das erste Räumungsdatum vom 14. Juli bereits verstrichen ist, wird der Druck auf die Beteiligten immer grösser: Wann die Tiere gehen und vor allem wohin, ist immer noch unklar. VIER PFOTEN Schweiz zeigt sich sehr besorgt um die Tiere und appelliert an die involvierten Parteien, langfristige Lösungen zu suchen. „Das oberste Ziel von VIER PFOTEN ist in jedem Fall die Rettung und das Wohl von Tieren in Not. Daher begrüssen wir den heutigen Bundesgerichtsentscheid. Die involvierten Parteien müssen nun endlich eine Lösung finden“, so Julie Stillhart, Länderchefin von VIER PFOTEN Schweiz. Bereits seit 2014 ist VIER PFOTEN mit dem Besitzer des Tierparks René Strickler im Gespräch und hat sich für die gemeinsame Erstellung eines Rettungsplanes seiner Tiere im Falle einer Zwangsräumung eingesetzt.

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Empörender Anstieg tierschutzwidriger Versuche

Der Schweizer Tierschutz STS nimmt Stellung zur Tierversuchsstatistik 2105. Diese ruft bei Tierfreunden Verständnislosigkeit und Empörung hervor: ein Anstieg von 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – aber angeblich kein Geld für Alternativmethoden. Einen „Verbrauch“ von 682'000 Tieren weist die jüngst veröffentlichte eidgenössische Tierversuchsstatistik aus. Das entspricht einer Erhöhung der Gesamtzahl von 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Schweiz „verheizt“ demnach heute 20 Prozent mehr Versuchstiere als noch vor 15 Jahren! Das ist ein entsetzlicher Anstieg der Tierversuchszahlen.

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TIR zeigt Circus Royal wegen Löwennummer an

Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) erstattet Strafanzeige gegen den Schweizer Circus Royal wegen Tierquälerei. Anlass ist eine fragwürdige Löwennummer, deren sofortige Einstellung die Organisation fordert. TIR sieht in der Nummer eine Missachtung der gesetzlich geschützten Tierwürde. TIR argumentiert, das Schweizer Tierschutzgesetz schütze neben dem Wohlergehen von Tieren auch ihre Würde. Der Schutz der auch verfassungsrechtlich garantierten Tierwürde besage, dass Tiere einen Eigenwert haben und in erster Linie um ihrer selbst willen existierten. Darum schütze das Tierschutzgesetz Tiere auch vor Erniedrigungen und übermässigen Instrumentalisierungen, die nicht zwingend mit körperlichen Schmerzen oder Leiden verbunden sein müssten.

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