Tierwelt

Verbot stoppt Extremzuchten nicht

Menschliche Wunschvorstellungen sind im Hinblick auf das Erscheinungsbild von Heimtieren und wirtschaftliche Kriterien in der Nutztierzucht für viele immer noch wichtiger, als das Wohlbefinden und die Gesundheit der gezüchteten Tiere. Das zeigt eine Umfrage des STS, die bei Züchtern, Zuchtorganisationen und kantonalen Behörden eineinhalb Jahre nach Inkrafttreten konkreter Vorschriften gegen Extremformen in der Tierzucht durchgeführt wurde.

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Kohlmeisenmännchen: Gute Sänger erkennt man an grossen „Krawatten“

Kohlmeisenmännchen, die bessere Sänger sind, haben über der Brust ein breiteres schwarzes Federband als ihre weniger wohlklingenden Artgenossen. Zugleich haben sie einen höheren sozialen Status, mehr Erfolg bei Weibchen, mehr Nachkommen und sind resistenter gegen Parasiten. Das hat Prof. Heinz Richner vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern herausgefunden und in einer Studie in „Proceedingsofthe National Academy ofSciences PNAS“ veröffentlicht. Bach, Beethoven, Messiaen und andere Komponisten liessen sich von Vogelgesängen zu ihrenWerken inspirieren. Wenn man auf einem Frühlingsspaziergang vom flötenden Gesang einesPirols oder einer Singdrossel begleitet wird, lassen sich denn auch Parallelen zur Musik erkennen.Wie der Vogelgesang dient auch Musik hauptsächlich der Kommunikation mit Artgenossen, und esstellt sich deshalb die Frage nach dem Ursprung und der Evolution dieser komplexenKommunikationsform.

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Reptilien im Zoo Basel geniessen die Winterruhe

Für unsere einheimischen Reptilien und Amphibien wird es Zeit für die Winterruhe. Die kalte Jahreszeig überdauern sie dabei an frostfreien Orten und der Wasseroberfläche oder unter der Erde. Auch im Vivarium im Zoo Basel machen es die Echsen und Frösche so. Wer die Tiere in diesem Jahr noch einmal sehen möchte, sollte sich daher mit einem Besuch im Vivarium beeilen. Genau wie die einheimischen Reptilien und Amphibien machen sich manche ihrer tropischen Kollegen im Zoo Basel zurzeit bereit für die Winterruhe. In den Tropen und Subtropen, wo das Klima die meiste Zeit über warm und feuchtwarm ist, gibt es besonders viele Arten von Amphibien und Reptilien. Eigentlich ist Bewohnern tropischer Regenwälder das ganze Jahr über warm genug, um aktiv bleiben zu können. Allerdings sind auch in den Tropen gewisse Jahreszeiten spürbar, zum Beispiel wechseln sich trockenere mit regnerischen Jahreszeiten ab.

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VIER PFOTEN, ProTier und Tier im Recht gemeinsam für Wildtierverbot im Zirkus

Die Organisationen ProTier, VIER PFOTEN und Tier im Recht informieren die Besucher an einem Stand im Einkaufscenter „Volkiland“ in Volketswil über das traurige Leben von Wildtieren im Zirkus. Am Mittwoch und Freitag in der ersten Novemberwoche zeigen die Tierschützer auf, warum hochsensible Wildtiere in die Freiheit gehören und nicht in den Zirkus. Interessenten können die Aktion unterstützen und die laufende Petition unterschreiben und zudem tolle Preise gewinnen.

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Verbandsprüfung der Polizeihunde: Peter Wohlrab gewinnt mit "Roma vom Hause Diethelm"

Peter Wohlrab und sein Hund "Roma" haben die diesjährige Verbandsprüfung der Polizeihundeführer gewonnen, die am Donnerstag und Freitag in Mümliswil stattfand. Am Donnerstagnachmittag und Freitagvormittag, 28.-29. Oktober 2016, fand bei der Mehrzweckhalle Brühl in Mümliswil die diesjährige Prüfung der Polizeihunde statt, die im Kanton Solothurn im Einsatz stehen.

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Baby-Flusspferd im Zoo Basel geboren

In der Nacht auf den 25. Oktober ist im Zoo Basel ein Flusspferd zur Welt gekommen. Es wurde im kühlen Aussenbecken geboren und es hat eine Weile gedauert, bis Mutter Helvetia (25) überzeugt werden konnte, mit dem Kleinen in den geheizten Stall zu gehen. Noch ist nicht bekannt, ob es sich dabei um ein Weibchen oder ein Männchen handelt, weshalb das Baby-Flusspferd noch keinen Namen erhalten hat.

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„Delfie“ – für den fotogenen Hundeblick

Es gibt auch skurrile Ideen für Apps, die nichtsdestotrotz Begeisterung wecken. In diese Kategorie gehört sicher auch die neue Anwendung „Delfie“ (delfieapp.com). Sie soll es Hundebesitzern nun noch einfacher machen, Fotoshootings mit ihrem Lieblingsvierbeiner zu machen. Ziel der App ist es, einen fotogenen Hundeblick zu generieren. Dazu produziert sie lustige Geräusche, die die Aufmerksamkeit des Vierbeiners erregen und die Augen neugierig auf die Geräuschquelle lenken. 28 Sounds - vom verrückten Eichhörnchen bis hin zum quietschenden Spielzeug - stehen Selfie-Begeisterten zur Verfügung. Die App ist derzeit nur für iPhone-Besitzer zugänglich, eine Android-App ist in Planung.

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Wolfstag im Tierpark Bern

Der Tierpark Bern lädt zum Wolfstag ein – unter dem Motto „Faszination Wolf“. Im Dählhölzli kann man die Facetten des Wildtieres erleben, das bewundert, gehasst, geduldet oder mystifiziert wird. In der Welt der Wölfe entführt werden Besucher am Samstag, 29. Oktober, von 10 bis 16 Uhr. Der Wolfstag findet auf dem Gelände des Dählhölzli statt. Besucherinnen und Besucher finden diverse Infostände entlang des Tierparkweges und im Dählhölzli-Zoo zu folgenden Themen: der Wolf (Felle, Schädel, Spuren, etc.) zum Be-Greifen; vom wilden Wolf zum zahmen Hund; Domestikation des Wolfes; Herdenschutzhunde in der Schweiz; aktuelle Situation des Wolfes in der Schweiz und im Kanton Bern.

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Verbesserung des Tierschutzes in der Pharmaindustrie

Mit der Gründung der Tierschutzcharta sollen die Bedingungen bei Tierversuchen sowie der Schutz von Labortieren weiter verbessert und gefördert werden. Die Tierschutzcharta wurde 2010 von der forschenden Pharmaindustrie der Schweiz lanciert. Im diesjährigen veröffentlichten Jahresbericht informieren die Interpharma-Mitgliedsfirmen über ihre Forschungsaktivitäten im Bereich der 3 R und Errungenschaften zum Tierwohl.

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Zoo Basel: Straussenhahn Baringo adoptiert fünf Küken

Am 13. Oktober 2016 fand ein Kindertausch zwischen dem Galloway & Straussenhof in Bättwil und dem Zoo Basel statt. Dadurch kam der Straussenhahn Baringo überraschend zu fünf kleinen, zunächst ihm noch fremden Straussenküken. Mittlerweile kümmert er sich aber um die Kinderschar als wäre es seine eigene. Über das Geschlecht der Küken wird eine genetische Bestimmung Aufschluss geben.

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Studie: Gassigehen hält gesund

Eine Studie, die in BMC Public Health veröffentlicht wurde, ergab, dass Menschen, die ihre Hunde ausführen, häufiger körperlich aktiv sind. Zudem kann es dabei helfen, dass sie sich in ihrer Nachbarschaft sicherer fühlen. Die Studie, die von Dr. Hayley Christian von der University of Western Australia (UWA) in Zusammenarbeit mit dem WALTHAM Centre for Pet Nutrition, Teil von Mars Petcare, durchgeführt wurde, ist die erste internationale Studie ihrer Art, die einheitlich den Zusammenhang zwischen dem Ausführen von Hunden, körperlicher Aktivität und der Sicherheitswahrnehmung der Menschen in ihrer Gemeinschaft untersucht.

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Augenfalten bei Pferden können Sorgenfalten sein

Die Tierschutzforschung steht oft vor vielen Herausforderungen. Eine der grössten Herausforderungen ist es, zuverlässige Indikatoren für Wohlbefinden und Leiden bei Tieren zu etablieren. Forscher der Universität Bern und von Agroscope entwickelten daher ein Bewertungssystem. Damit können Pferdekennerinnen und -kenner die oft „Sorgenfalten“ genannten Hautfalten oberhalb des Augapfels zuverlässig bewerten. Die Studie ist in PLOS One erschienen.

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Neue Partnerschaft: Zoo Basel und Fondation Prince Albert II de Monaco

Hoher Besuch im Zoo Basel – Fürst Albert II von Monaco gab am Samstag, 15. Oktober, dem Zolli Bâle die Ehre. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr ganz im Zeichen des Meeresschutzes. Der Fürst würdigte mit seinem Besuch die Partnerschaft des Zoos mit der Fondation Prince Albert II de Monaco. Die nach ihm benannte Stiftung unterstützt Meeresschutzprojekte und widmet sich darüber hinaus dem Umweltschutz. Der Fürst zeigte grosses Interesse am geplanten Ozeanium auf dem Areal der Basler Heuwaage.

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Hundemüde? Neue Hundebetten von NATUREHOME

Ein Wiegenlied brauchen Hunde nicht unbedingt zum Einschlafen, wohl aber einen sicheren und gemütlichen Schlafplatz. Denn Ruhephasen sind für Hunde ebenso wichtig wie Auslauf und Futter. Schlafen sie zu wenig werden sie unkonzentriert, schnell reizbar und kränklich. Neue Kraft tanken sie zum Beispiel in den ökologischen Hundebetten von NATUREHOME – sie bestehen aus reinen Naturmaterialien und vereinen Funktionalität, Design sowie Komfort. Hunde sind Vielschläfer! Sie benötigen etwa 17 bis 20 Stunden Schlaf pro Tag. Dafür brauchen sie einen geeigneten Platz. Ideal ist ein Ort, an dem sie sich geborgen und sicher fühlen. Gerne ziehen sich Hunde in ruhige, nicht zugige Ecken zurück, die auch erhöht sein dürfen: Der beste Freund des Menschen hat gern den Überblick – eine Eigenschaft seiner Raubtier-Vergangenheit. Als Schlafplatz eignen sich spezielle Hundebetten, zum Beispiel von NATUREHOME (ab 240,00 Euro).

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Zuwachs für Wisente im Natur- und Tierpark Goldau

Der Natur- und Tierpark Goldau kann mit seiner Wisentzucht auf eine erfolgreiche Tradition zurückblicken. Seit 15 Jahren werden regelmässig Wisente aus seiner Nachzucht für Wiederansiedlungsprojekte oder Zuchtprojekte abgegeben. Am 5. Oktober stiess die junge Kuh Kirstin zur Wisentgruppe im Natur- und Tierpark Goldau. Sie stammt aus dem Kieler Tiergehege. Nach der Übersiedlung in die Schweiz verbrachte sie als erster Grosstiergast knapp zwei Wochen in der Quarantänestation im multifunktionalen Neubau "MUFU".

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Zoo Basel – engagiert für den neuen Säugetieratlas

Ein neuer Atlas erfasst alle aktuell verfügbaren Informationen zu den Säugetieren in der Schweiz und Liechtenstein. Die Schweizer sind aufgerufen, jede Beobachtung auf www.wildenachbarn.ch einzutragen. Nur so ist es möglich, ein vollständiges Bild zu erhalten. Der Zoo Basel wirkt bei der Erstellung des Atlas mit. Er hilft als Kompetenzzentrum bei der Aktualisierung und bestimmt im Zweifel Tiere. Wichtig ist jede Beobachtung auch von kleinen Säugetieren. Hat die Katze eine Maus gefangen oder findet man ein totes kleines Säugetier, welches sich nicht genau identifizieren lässt, packt man es am besten in ein Plastiksäckchen, friert es ein oder bringt es sofort in den Zoo Basel.

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Neuer Präsident des CITES-Tierkomitees aus der Schweiz

In den kommenden drei Jahren wird ein Schweizer Präsident des Tierkomitees von CITES sein. Mathias Lörtscher wurde zum Präsidenten gewählt. Das multilaterale Abkommen schützt sowohl Pflanzen als auch Tiere gegen die Übernutzung durch den Handel. Lörtscher leitet den Fachbereich Artenschutz und Drittlandimporte beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV).

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Kühe bei Überschlag aus Anhänger geworfen

In St. Moritz und Zizers sind am Dienstag zwei Fahrzeuggespanne verunfallt, bei welchen sich jeweils der Anhänger überschlug. Eine Kuh musste vom Tierarzt behandelt werden. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden. Kurz vor 17 Uhr fuhr ein Bauer mit einem Personenwagen und Tieranhänger auf der Engadinerstrasse H27 von Celerina in Richtung St. Moritz. Bei der Örtlichkeit Charnadüra begann der Tieranhänger zu schwanken. Der Lenker verlangsamte, doch der Tieranhänger schaukelte sich weiter auf, bis es ihn auf die rechte Seite überschlug. Im Anhänger befanden sich drei Kühe. Diese wurden beim Überschlag aus dem Anhänger geworfen.

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Hoffnung für Wildtiere – neues Zentrum Al Ma’wa in Jordanien

VIER PFOTEN Schweiz hat eine gute Nachricht für Tierfreunde anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober: sieben Löwen, zwei Tiger und ein Braunbär haben eine neues, artgemässes Zuhause im Wildtierschutzzentrum Al Ma’wa nahe der der jordanischen Hauptstadt Amman gefunden. Vorausgegangen war in den letzten Tagen ein aufwändiger Transfer. Doch Ende gut, alles gut: Die neuen Bewohner sind heil angekommen und dabei, sich an ihre neuen Gehege gewöhnen.

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Kind-und-Tier-Engagement mit „Tierwelt“-Preis 2016 ausgezeichnet

Das Ziel der Ethikschule Kind und Tier in Allschwil BL ist die Sozialkompetenz von Kindern durch den Kontakt zu Tieren zu stärken. Jährlich erfahren hier 1000 Schul- und Kindergartenkinder hautnah, wie man respektvoll mit Tieren umgeht, sie berührt und ihnen dabei gleichzeitig den nötigen Freiraum gewährt. Aufgrund des Engagements der Schule erhält sie den mit 20'000 Franken dotierten „Tierwelt“-Preis 2016 des Verbandes „Kleintiere Schweiz“. Der „Tierwelt“-Förderpreis, mit dem 5000 Franken einhergehen, wurde an die „Gemeinschaft Steinkauz Ajoie“ verliehen, die sich im Jura der Förderung des kleinen Kauzes verschrieben hat. Die Sozialkompetenz von Kindern durch den Umgang mit Tieren stärken. Das ist das Ziel der Ethikschule Kind und Tier in Allschwil BL. Jedes Jahr lernen hier 1000 Schul- und Kindergartenkinder, mit Tieren respektvoll umzugehen, sie zu verstehen, zu berühren, ihnen dabei aber gleichzeitig genügend Freiraum zu lassen. Für ihr Engagement erhält die Schule den mit 20'000 Franken dotierten „Tierwelt“-Preis 2016 des Verbandes „Kleintiere Schweiz“. Den „Tierwelt“-Förderpreis und damit 5000 Franken erhält die „Gemeinschaft Steinkauz Ajoie“, die sich im Jura für die Förderung des kleinen Käuzchens einsetzt.

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23. EuroBirdwatch – Zugvögel im Blick

Am Wochenende hat die Schweiz zusammen mit 39 weiteren Ländern am 23. EuroBirdwatch teilgenommen. Das ist ein jährlich stattfindendes Grossereignis der BirdLife-Partner in Europa und Zentralasien. 59 lokale Sektionen von BirdLife Schweiz hatten zur Beobachtung der herbstlichen Zugvögel-Formationen und –schwärme am Himmel eingeladen. 3‘000 Vogel-Begeisterte hierzulande sind dieser Einladung gefolgt und zählten insgesamt 50‘781 Zugvögel. Europaweit waren es 20‘000 Personen, die 5.5 Millionen Zugvögel auf dem Weg in ihre Winterquartiere registrierten.

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Tödliche Liebe in der Welt der Spinnen

Im Haus Australis im Baseler Zoo leben neben Kängurus noch viele andere Tiere. Darunter auch eine Gattung, die bei vielen Besuchern eine Mischung aus Schaudern und Faszination auslöst: die Rotrückenspinnen, die zur Familie der „Schwarzen Witwen“ zählen. Gefährliche Tiere – in vielerlei Hinsicht. Moment gibt es im Zolli Nachwuchs, die jungen Spinnen werden auch „Spiderlinge“ genannt. Die männlichen Rotrückenspinnen im Zoo Basel spielen mit ihrem Leben. Wenn sie geschlechtsreife Weibchen aufsuchen, ist dies normalerweise das Letzte, was sie in ihrem Leben tun. Paarungen sind für die ca. zwanzig Mal kleineren Männchen nicht einfach, da sie optimal ins Beuteschema der Weibchen passen. Männchen müssen, wenn sie sich den Weibchen in ihrem Netz nähern, die korrekten Vibrationen erzeugen, damit das Weibchen sie nicht als Beute wahrnimmt und auffrisst.

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Notfallausweis für Tierhalter

Viele Tierbesitzer machen sich zu Recht Gedanken, was in einem Notfall mit ihrem Haustier passiert und wer sich dann um die Tiere sorgt. Es kann immer mal passieren, dass ein Tierhalter zum Beispiel nach einem Unfall vorübergehend nicht ansprechbar ist und dessen Haustiere dann oft über längere Zeit ohne Betreuung alleine zu Hause sind. Bis sie endlich gefunden werden, kann es für einige leider bereits zu spät sein.

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Welttiertag am 4. Oktober: Tiere brauchen unsere Hilfe

Am 4. Oktober ist es wieder so weit: Dann wird der Welttiertag gefeiert. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz und der Zoofachhändler Qualipet haben sich zum vierten Mal zusammengetan, um heimatlosen Tieren zu helfen. Tag für Tag geraten Tiere in Not, durch den Menschen verursacht, sowohl im Ausland als auch in der Schweiz. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz ist seit über 15 Jahren unermüdlich im Einsatz, um Tierelend nachhaltig zu lindern.

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Königlicher Nachwuchs im Zoo Basel

Er trägt seinen Namen mit vollem Recht, ist er doch von geradezu königlicher Eleganz und Schönheit: der farbenprächtige Königsglanzstar. In europäischen Zoos ist der anmutige Vogel in gerade einmal 23 Zoos zu finden, darunter auch im Zolli. Umso größer war dort die Freude, als im Juli drei gesunde Jungvögel geschlüpft sind. Zoobesucher vor der Voliere der Königsglanzstare im Vogelhaus sind voller Bewunderung, denn: Diese Vögel sind wunderschön! Ihre Oberseite schimmert leuchtend blau, das Gesicht ist eher grünlich, die Iris der Augen ist zitronengelb, und die Federn auf der Brust und dem Bauch leuchten in einem kräftigen Gelb. Je nach Einfall der Sonnenstrahlen leuchten alle Farben in verschiedenen Variationen, ein unglaublich schöner Anblick.

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Shitstorm – wie sollen Unternehmen reagieren?

Shitstorm für die neuseeländische Tierhandelskette Animates! Sie hatte in ihrem Sortiment elektrische Schockhalsbänder angepriesen, die unfolgsame Hunde disziplinieren sollen. User Pat Pilcher hatte daraufhin auf der Facebook-Seite von Animates protestiert und Hundebesitzer aufgefordert sich, seinem Protest anzuschliessen. Seiner Meinung ist das E-Halsband tierquälerisch und müsse verboten werden, anstatt es als Trainingsgerät zu bewerben. Viele andere User im Netz sahen das ebenso. Für Animates ist die Kampagne mehr als unangenehm.

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Tauben zeigen verblüffende Sprachfähigkeiten

Test mit Tauben haben erstaunliche kognitive Fähigkeiten offenbart. Sie zeigen, dass die Tiere englische Wörter von Nicht-Wörtern unterscheiden können – dabei wenden sie die gleichen Regeln an wie Menschen. Dies haben Forscher der neuseeländischen University of Otago in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum herausgefunden. Ihre Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht.

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Was tun gegen Demenz bei Hunden und Katzen? 

Nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere Heimtiere werden immer älter. Möglich machen dies Verbesserungen in der Ernährung sowie in der Veterinärmedizin. Die negative Kehrseite ist, dass mit dem Alter auch das Risiko einer Demenzerkrankung steigt. Das altersbedingte Schwinden der kognitiven Fähigkeiten wie Erinnerung, Lernfähigkeit, Auffassungsgabe und Aufmerksamkeit hat starke Auswirkungen auf das Verhalten der Tiere und führt zu neuen Herausforderungen im Alltag.

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Brutvogelatlas nach 35.000 Stunden Einsatz vollendet

Es ist vollbracht. Der Abschluss des Erfassens der Schweizer Vogelbestände für den neuen Brutvogelatlas wurde in Freiburg gefeiert. Die Vogelwarte Sempach dankte den 2000 freiwilligen Mitarbeitern, die dieses Projekt ermöglichten. Die Zahlen sind beeindruckend: Knapp 35.000 Stunden haben Vogelkundlerinnen und Vogelkundler in den letzten vier Jahren in die Suche nach Vogelvorkommen investiert und dabei rund 2 Millionen Beobachtungen an die Vogelwarte Sempach übermittelt.

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Hoffnung für Europas traurigste Bären?

Endlich Schluss mit dem Leid? Die Kampagne von VIER PFOTEN bringt erste Hilfe für Europas traurigste Bären: Das albanische Umweltministerium hat nun offiziell den Bau einer Bären-Auffangstation angekündigt. Die Station soll im Mount Nationalpark Mali Dajti in der Nähe von Tirana errichtet werden. Damit soll eine für die leidenden Bären in Albanien eine nachhaltige Lösung geschaffen werden.

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Schweizer Tierschutz – Umsteuern beim Milchpreis!

Der Schweizer Tierschutz STS fordert ein grundlegendes Umdenken beim Milchvieh und der Milcherzeugung. Die Entwicklung laufe in die völlig falsche Richtung. Als Folge einer fehlgeleiteten Agrarpolitik werde Melken trotz moderner Technik immer unrentabler. Gleichzeitig würden die Tiere unter den Effzienzsteigerungen leiden. Laut Umfragen wäre eine grosse Mehrheit der Schweizer bereit, 50 Rappen mehr pro Liter Milch zu bezahlen (also rund CHF 2.-), wenn das Geld denjenigen Bauern zugutekäme, die ihren Kühen viel Weide, Auslauf und einheimisches Futter ohne Gentechnik anbieten. Der Schweizer Tierschutz STS fordert in diesem Sinne einen fairen Milchpreis. Weiter meint er:

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Bitter nötig: Artenschutzkonferenz in Johannesburg

Am 24. September beginnt in Johannesburg die 17. Artenschutzkonferenz CITES CoP17. Eine wahre Flut von Anträgen wartet bereits auf die Vertragspartner. Darunter ein Antrag zum Schutz des Pangolin, ein wenig bekanntes Tier, das aber zu den am häufigsten illegal gehandelten Arten zählt. Die 17. Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES CoP17) beginnt mit Anträgen unter anderem zu Elefant, Nashorn, Tiger und Hai, aber auch zum Pangolin. Letzteres wird auch Schuppen- oder Tannenzapfentier genannt. „Pangoline sind kaum bekannt, obwohl sie zu den am häufigsten illegal gehandelten Tieren gehören“, sagt Doris Calegari, Artenschutzexpertin beim WWF Schweiz.

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Spannendes über Wolf und Bär erfahren

Vor noch nicht allzu langer Zeit konnte man in der Schweiz sicher sein, niemals einem Bär oder einem Wolf in offener Natur gegenüberzustehen - beide Raubtiere waren ausgerottet. Doch diese Zeiten sind vorbei. Vor 20 Jahren wurden im Wallis die ersten Wölfe wieder entdeckt. Und ein Bär namens „Lumpaz“ wanderte vor 11 Jahren ins Engadin ein. Und dies geschah ganz ohne unser Zutun.

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Fällt der strenge Wolfsschutz?

Eine Standesinitiative des Kantons Wallis, die auf die Aufhebung der strengen Schutzbestimmungen für den Wolf gerichtet ist, wurde vom Nationalrat angenommen. Der Verein Lebensraum Schweiz ohne Grossraubtiere sieht den Bundesrat nun in der Pflicht, die Anliegen der Berggebiete ernst zu nehmen. Der Nationalrat verpasst dem Bundesrat einen Denkzettel. Bereits im Jahr 2010 entschied das Parlament, Vorbehalte gegenüber dem Schutzstatus des Wolfes anzubringen oder aus der Berner Konvention auszutreten. Nichts geschah, die Motion Fournier, die das verlangte, wurde nie umgesetzt.

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Öffentliche Anhörung wegen Wildtierkriminalität in Vietnam

Schockierender Fall von Wildtierkriminalität in Vietnam: Ein kriminelles Netzwerk aus 51 Personen hat illegalen Handel mit „Produkten“ und Körperteilen von Elefanten, Nashörner und Tigern betrieben. Der Gesamtwert wurde auf 53,1 Millionen US-Dollar beziffert. Das Wildtierhandelszentrum Nhi Khe in Vietnam hat ein Jahr lang in dem Fall ermittelt. Am 14. und 15. November führt die Wildlife Justice Commission im Friedenspalast im niederländischen Den Haag eine öffentliche Anhörung durch.

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VIER PFOTEN kämpft gegen Canned Lion Hunting in Südafrika

VIER PFOTEN hat am Dienstag eine Petition mit einer halben Million Unterschriften an Prinz Mangosuthu Buthelezi übergeben. Darin wird gegen die Praxis des Canned Lion Hunting in Südafrika protestiert. Eine repräsentative Meinungsumfrage dort zeigt, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Praxis als unethisch ansieht. Der Prinz ist Vorsitzender der Inkatha Freedom Party (IPF) und Parlamentsmitglied. Er wird die Petition dem südafrikanischen Umweltminister vorlegen. Ziel der Eingabe ist es, dass die südafrikanische Regierung ihre Gastgeberrolle bei der nächsten CITES Artenschutzkonferenz Ende September zum Anlass nimmt, ein Verbot in die Wege zu leiten.

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Nationalpark Coto de Doñana: Bald kein Weltnaturerbe mehr?

Industrielle Landwirtschaft und illegale Brunnen: Der spanische Nationalpark Coto de Doñana, eigentlich ein Feuchtgebiet, ist massiv ausgetrocknet. Das könnte dazu führen, dass der Nationalpark auf die Liste der „Unesco-Weltnaturerbe in Gefahr“ gesetzt wird. Es besteht akuter Handlungsbedarf, um ökologische, soziale und ökonomische Verluste abzuwenden, wie eine neue Studie des WWF zeigt. Der Nationalpark Coto de Doñana wird schlecht geführt und trocknet aus. Dabei ist das Weltnaturerbe im südlichen Spanien eine Stütze der regionalen Wirtschaft und bietet Lebensraum für über sechs Millionen Zugvögel und den stark gefährdeten Iberischen Luchs. Doch Wasserübernutzung, Vergrösserung des Flussbettes, Rohstoffgewinnung und Gasspeicheranlagen sind verantwortlich, dass das Feuchtgebiet austrocknet, zeigt eine neue für den WWF erarbeitete Studie.

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