Am 24. und 26. Mai 2016 veranstaltet der WWF in Bern Sponsorenläufe für den Wolf. Den Erlös der Läufe setzt der WWF für die Unterstützung von Herdenschutzprojekten ein.
Rund 270 Schulkinder rennen an den beiden Tagen von 10.00 bis 11.00 Uhr auf einer Runde beim Seilpark (markiert ab Thunplatz). Auch Einzelläufer/innen können mitmachen.
Tiere im Visier: Selbst international geschützte Tierarten wie Eisbären, Löwen, Elefanten und Grosshaie werden auf Jagdsafaris jedes Jahr zu Tausenden getötet. Auch Schweizerinnen und Schweizer reisen rund um den Globus und erlegen gefährdete Tiere, die sie als makabere Jagdtrophäen mit nach Hause bringen.
OceanCare, die Stiftung für das Tier im Recht, Animal Trust und Pro Wildlife fordern gemeinsam mit Nationalrätin Maya Graf von der Schweiz den zeitgemässen Entscheid, die Ein- und Durchfuhr von Tiertrophäen hierzulande zu verbieten. Denn erst die Trophäe macht die Grosswildjagd attraktiv.
Hatten Sie schon immer mal den Wunsch, bei der Tierfütterung im Tierpark Bern mitzuhelfen? Möglich macht es das neuste Angebot im Dählhölzli und BärenPark unter dem Motto „Tatort Tier“.
Sie sind hautnah dabei und packen mit an, wenn unsere Tiere gefüttert werden. Das Angebot „Tatort Tier“ garantiert Ihnen ein unvergessliches Erlebnis hinter den Kulissen.
Die Nationalrätin Maya Graf und Schweizer Tierschützer machen mobil gegen belastende Affenversuche. In einer Motion fordert Graf ein Verbot solcher Tierversuche. Unterstützt wird sie dabei unter anderem vom Schweizer Tierschutz STS, dem Zürcher Tierschutz und der Stiftung für das Tier (TIR) im Recht. Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, begrüsst die Forderung von Graf.
2007 deckte eine amerikanische Zitationsanalyse (gibt Aufschluss darüber, ob/wie häufig Versuchsresultate weiter verwendet wurden) auf, dass über 85% der Tierversuchsstudien mit Schimpansen, die zwischen 1995 und 2004 durchgeführt wurden, anschliessend entweder gar nicht oder lediglich von wissenschaftlichen Arbeiten zitiert wurden, welche nichts mit humanmedizinischen Entwicklungen zu tun haben.
Mama mit um die 80: Die Galapagos-Riesenschildkröte Nigrita im Zoo Zürich macht es vor.
1946, im Alter von etwa 10 Jahren, kam die erste Galapagos-Riesenschildkröte in den Zoo Zürich. Eben ist Nigrita, wie das Tier genannt wurde, wieder Mutter geworden. Aus Eiern, die sie im vergangenen Herbst gelegt hat, sind im Februar und April dieses Jahres insgesamt neun Jungtiere geschlüpft.
Galgenvögeln schlägt ihr letztes Stündlein. Gartenvögeln aber schlägt vom 6. – 8. Mai 2016 ihre grosse Stunde: BirdLife Schweiz ruft dazu auf, am nächsten Wochenende eine Stunde lang in Garten oder Park zu schauen, welche Vögel dort leben. Die Ergebnisse sollen dann auf www.birdlife.ch/gartenvoegel gemeldet werden.
Die Aktion „Stunde der Gartenvögel“ von BirdLife Schweiz findet am Wochenende vom 6. bis am 8. Mai 2016 statt. Alle sind eingeladen, eine Stunde lang vor das Haus, auf den Balkon oder in einen nahen Park zu sitzen, die Vögel zu beobachten und diese BirdLife Schweiz zu melden.
Ein Report des Schweizer Tierschutz STS zum Thema „Brieftaubensport in der Schweiz“ offenbart: Viele Sporttauben werden tierschutzwidrig gehalten und am Ende einer Flugsaison sind bis zur Hälfte aller Tiere tot.
Keine andere Sportart in der Schweiz praktiziert einen derart rücksichtslosen Umgang mit Tieren. Fernab der Öffentlichkeit, ohne behördliche Kontrolle, werden Brieftauben von Schweizer Züchtern an Sportanlässen im In- und Ausland zu Extremleistungen gezwungen.
Wenn ein Hund in sein neues Zuhause kommt, ist der Besuch einer Hundeschule zu empfehlen. Hier lernen Hund und Besitzer unter fachkundiger Anleitung miteinander umzugehen und zu kommunizieren. Der Hund kommt ausserdem in Kontakt mit anderen Hunden – entscheidend für den späteren Umgang mit Artgenossen. VIER PFOTEN gibt Tipps, wie man die geeignete Hundeschule findet.
Eine Hundeschule ist hilfreich für Hunde in jedem Alter. Nicht nur Welpen profitieren enorm vom wöchentlichen Training. Auch für ausgewachsene Hunde kann sich der Besuch einer Hundeschule lohnen, wie Lucia Oeschger, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN Schweiz, erklärt:
Reichten früher noch Striegel und Bürste, nehmen mit der Amerikanisierung der Schweizer Viehzucht an Viehausstellungen hierzulande das Kuhstyling und die Präsentation von Hochleistungskühen mit Rieseneutern zu.
Dabei wird mit tierschutzrelevanten und teilweise verbotenen Massnahmen nachgeholfen, wie eine Recherche des Schweizer Tierschutz STS zeigt.
Wer heutzutage an den Ufern vom Bodensee, Vierwaldstättersee oder Brienzersee entlang spaziert, ahnt wohl nichts davon, dass hungergeplagte Fische unter der glitzernden Wasseroberfläche schwimmen. Seit Ende der 1970er-Jahre wird den ehemals mit Phosphaten überdüngten Seen ein striktes Reinhalteprogramm aufgezwungen.
Der lebenswichtige Nährstoff Phosphor, der natürlicherweise in jedem Gewässer vorhanden ist, fehlt heute in vielen Schweizer Seen beinahe gänzlich. Das hat schwerwiegende Folgen für die Fischbestände.
„Babysitting“ gibt es auch bei Gorillamüttern. Bei den Gorillas im Zoo Basel hat dies sogar Tradition. Vor allem die betagte Goma (57) passt gerne auf den Nachwuchs der anderen Gorillas auf. Zurzeit beweist sie beim Hüten von Mobali (1) und Makala (1), dass sie dies auch besonders gut kann.
Goma ist als verlässliche Babysitterin bekannt. Nur einmal in ihrem langen Leben hatte sie selber Nachwuchs, viel Zeit blieb ihr also, um die Kinder anderer Mütter zu hüten. Goma geniesst dabei die Aufmerksamkeit der Besucher, ist aber gleichzeitig eine speziell gewissenhafte Aufpasserin.
Die Schweiz gründet ein Polarinstitut. Das Swiss Polar Institute wird sich der Erforschung der Pole und extremer Umgebungen widmen. Sein erstes Projekt ist ehrgeizig: eine internationale wissenschaftliche Antarktis-Expedition, bei der 55 Forscher aus 30 Ländern an 22 Forschungsprojekten zusammenarbeiten.
Die Zukunft der Pole ist von entscheidender Bedeutung. Diese Regionen, die besonders stark unter den Auswirkungen der Erderwärmung leiden, werden in den kommenden Jahrzehnten auf internationaler Ebene Gegenstand umfassender Verhandlungen sein. Die Schweiz kündigt heute die Gründung des Swiss Polar Institute (SPI) an, um ihr Scherflein beizutragen und sich auf einem Gebiet, auf dem sie bereits über solides Fachwissen verfügt, Gehör zu verschaffen.
Am Abend wird es ruhig im Tierpark Bern. Nach einem Tag mit vielen Besuchern sind die Tiere wieder „unter sich“. Einige machen es sich gemütlich und bereiten sich auf die Nachtruhe vor. Aber nicht alle. Wie tierisch aktiv ein solcher Abend sein kann, zeigt eine spannende und nicht alltägliche Dämmerungstour quer durch den Tierpark.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich auf dem Parkplatz des Restaurants Dählhölzli. Die Führung findet bei jedem Wetter statt. Die Kosten betragen Fr. 25.- pro erwachsene Person und für Kinder ab 8 Jahren Fr. 15.- (inkl. Eintritt ins Vivarium). Anmeldungen sind unter Telefon 031 357 15 15 unbedingt erforderlich.
Wildtiere müssen in Zirkusbetrieben unter völlig ungeeigneten Bedingungen leben. Darauf machen die Tierschutzorganisationen ProTier – Stiftung für Tierschutz und Ethik, VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz und Stiftung für das Tier im Recht (TIR) mit der Lancierung einer Petition aufmerksam; den Anlass bildet der Welt-Zirkus-Tag vom kommenden Samstag.
Die Tiere können auf Tournee kein artgemässes Leben in Würde führen und leiden unter permanentem Stress. Viel zu kleine Gehege und ständige Standortwechsel sind nur zwei Faktoren, welche die Wildtierhaltung im Zirkus inakzeptabel machen.
Die Anzahl der Tiger erhöht sich und liegt laut neuesten Zahlen derzeit bei 3890 Tigern. Damit ist die Bedrohung für das Raubtier jedoch noch nicht vorüber. Die neusten Zahlen haben der WWF und das Global Tiger Forum anlässlich der am Dienstag beginnenden Tigerkonferenz in New Dehli bekannt gegeben.
Aktuellste Daten der Weltnaturschutzunion IUCN und nationale Tigerzählungen zeigen, dass in der Wildnis wieder mehr Tiger leben. Waren es im Jahr 2010 noch 3200 Tiger, stieg die Anzahl seither auf 3890 Tiere. Das entspricht einer Zunahme von rund 20 Prozent. Der Anstieg ist auf Tiger in Indien, Russland, Nepal und Butan, auf erhöhte Schutzbemühungen, aber auch auf präzisere Zählmethoden zurückzuführen.
Die Weltmeere kränkeln. Ihr Zustand ist ein Resultat der globalen Energienutzung. Zum einen führt die Störung des empfindlichen meeresbiologischen Gleichgewichts dazu, dass Korallensterben oder Ozeanversauerung immer grössere Areale bedrohen. Zum anderen mangelt es in Politik und Gesellschaft nach wie vor am nötigen Problembewusstsein.
Zu dieser wenig begeisternden Feststellung kommt der Energieforscher Jeffrey Michel. Er fordert die Definition von Kohlendioxid (CO2) als Umweltschadstoff und den Einsatz von intelligenten Stromzählern ein.
Steigende Diesel-Emissionen erschweren es Bienen immer stärker, Nahrung zu finden. Grund dafür ist das darin enthaltene Stickstoffmonoxid – es stört das sensible Geruchssystem der Insekten.
Dieser Effekt könnte dazu führen, dass die für die Bienen verfügbaren Aromen verschiedener Pflanzenarten schon bald halbiert sind. Zu diesem Ergebnis gelangen Forscher der Universitäten von Southampton und Reading.
Armani, eines der grössten und erfolgreichsten Modeunternehmen der Welt, wird ab der kommenden Herbst-/Winter-Saison auf Verarbeitung und Verkauf von Echtpelz verzichten. Der Schweizer Tierschutz STS lobt diesen Entscheid als vorbildlich für das Anliegen des Tierschutzes.
Firmengründer und Patron Giorgio Armani spricht von einem wichtigen Schritt, der den Fokus seines Unternehmens auf Tierschutz- und Umweltthemen widerspiegle.* Entscheidend beigetragen zu dem bemerkenswerten Entscheid hat das Engagement der Fur Free Alliance, einem internationalen Zusammenschluss führender Tier- und Umweltschutzverbände gegen Pelzmode, dem auch der Schweizer Tierschutz STS angehört.
Die Stiftung „Fondation Yves Rocher“ verleiht seit 2006 in der Schweiz jedes Jahr den Preis „Trophée de Femmes“ an aussergewöhnliche Frauen und belohnt damit deren Einsatz für die Natur.
2016 geht der Preis an Regina Frey, die sich für den Schutz des Orang-Utans und seines Lebensraumes auf Sumatra einsetzt. Sie engagiert sich für die Pflege und Auswilderung dieser bedrohten Tiere, betreibt Feldforschung für eine optimale Auswilderung und beschäftigt sich mit dem Schutz des tropischen Regenwaldes. Mit Hilfe ihrer 1996 gegründeten Stiftung „PanEco“ hat sie bereits 220 Orang-Utans erfolgreich ausgewildert.
Im Vivarium des Tierparks Bern findet an diesem Samstag (26. März 2016) der begehrte Abendrundgang statt. Besucher haben einmalig die Chance, in Stille, nach geschlossenen Tierparktoren viel Erstaunliches über die Bewohner aus den fernen Ländern zu erfahren.
Zeit schlafen zu gehen? Zuerst ist aber noch eine Runde „Fangis“ angesagt! So wie die Kinder oft vor dem Zubettgehen noch einmal richtig „aufdrehen“, toben auch die Totenkopfaffen ausgiebig um ihre Lodge, bevor sie sich in ihren Nestern für die Nacht gemütlich zurecht kuscheln.
Die Volksinitiative „Für die Würde der landwirtschaftlichen Nutztiere (Hornkuh-Initiative)“ macht deutlich, wie wichtig der Bevölkerung das Wohl der Tiere in der Landwirtschaft ist.
Um mit dieser Initiative allerdings Formen der Produktion zu etablieren, die gut mit dem Leben der horntragenden Nutztiere umgehen, wird noch viel Hilfe und Aktivität von Menschen erforderlich sein, die sich dafür einsetzen, dass in Gesetz und Verordnung ein freundlicher Umgang mit den Tieren verankert wird.
Der Plättli Zoo Frauenfeld freut sich über Nachwuchs im Streichelzoo: Seit dem 28. Februar sind bereits 12 Zwergziegen zur Welt gekommen. Die erfahrenste Mutter Blacky hat Drillinge geworfen.
Die Zicklein befinden sich mit ihren Müttern im Streichelzoo und können dort gestreichelt werden. Zwergziegen bringen ihre Jungen nach einer Tragzeit von rund 145 Tagen zur Welt. In der Regel werden ein bis zwei Jungtiere geboren.
Spinnen gelten traditionell als klassische Insektenfresser. Neue Studienergebnisse von Zoologen aus der Schweiz, den USA und Grossbritannien zeigen nun: Die Tiere bringen mit vegetarischer Kost gerne auch mal Abwechslung in ihren Speiseplan.
Die Fachzeitschrift „Journal of Arachnology“ hat die Resultate publiziert.
Inwiefern werden Reitschulen ihrer Vorbildfunktion in der Pferdehaltung gerecht? Um dies herauszufinden, besuchte der Schweizer Tierschutz STS 15 Reiterhöfe. Fazit: Während Ordnung, Sauberkeit und der Umgang mit den Pferden mehrheitlich zufriedenstellend bis gut ausfielen, ist bei mehr als zwei Drittel aller Betriebe hinter die Qualität der Tierhaltung ein grosses Fragezeichen zu setzen.
Reiten lernt man am besten in einer guten Reitschule. Eine gute Reitschule zeichnet sich nicht nur durch ein angenehmes Klima für Reiterinnen und Reiter aus, sondern vor allem auch durch tierfreundliche Bedingungen für die Reitschulpferde. Dass dies oftmals nicht der Fall ist, zeigen die Resultate einer neuen Recherche des Schweizer Tierschutz STS.
Der Ständerat hat heute die Motion Imoberdorf/Rieder abgelehnt. WWF und Pro Natura begrüssen diesen Entscheid. Der Ständerat folgte damit der Empfehlung seiner Umweltkommission nicht und zeigt, dass er bei emotionsgeladenen Themen einen kühlen Kopf bewahren kann.
Die Motion Imoberdorf/Rieder hatte zum Ziel, den Wolf als einziges einheimisches Säugetier zur ganzjährig jagdbaren Art ohne Schonzeit zu erklären. Das wäre weder mit der von der Schweiz unterzeichneten Berner Konvention, dem bisherigen Artenschutz, noch mit der Verfassung vereinbar gewesen.
Das haben die meisten Menschen noch nie gehört: Innerhalb der Winterruhe müssen Bären als die einzigsten Tiere nicht koten. Wenn es also soweit ist und der erste „Bäreschiss“ auftaucht, ist das ein verlässliches Zeichen dafür, das die Winterzeit vorbei ist.
Darum veranstalten der Natur- und Tierpark Goldau und der Outdoor-Bekleidungs-Profi Helly Hansen Workwear Center eine gemeinsame Aktion rund um diese biologische Besonderheit.
Weltweit wird am 19. März die inzwischen zehnte Earth Hour stattfinden.
Das Augenmerk der diesjährigen Jubiläumsaktion liegt auf den positiven Ergebnissen des Klimaschutzes. Unter den weltweit rund 7000 teilnehmenden Städten sind auch zahlreiche in der Schweiz.
Die Tage werden länger – ein untrügliches Zeichen, dass schon bald die ersten Zugvogelarten zurückkehren. Bereits im Anflug sind die Rauchschwalbe und der Weissstorch, die vereinzelt schon beobachtet werden konnten.
BirdLife Schweiz lädt dazu ein, bei der europaweiten Beobachtungsaktion Spring Alive mitzumachen, die Rückkehr von Rauchschwalbe, Weissstorch und drei weiterer Zugvogelarten via Internet zu melden und auf einer interaktiven Karte mitzuverfolgen. Kinder können an einem Malwettbewerb teilnehmen und schöne Preise gewinnen.
Über das Alter einer „Dame“ spricht man nicht – und schon gar nicht über ihr Gewicht. Bei Indi ist das etwas anders: Die asiatische Elefantenkuh feiert an diesem Sonntag, 28. Februar 2016, ihren 30. Geburtstag. Sie ist eine der gewichtigen Vertreterinnen der Elefantengruppe im Zoo Zürich.
Indi wurde 1986 im Tharwaddy Camp in Myanmar (Burma) geboren. Im März 1988 kam sie in die Schweiz zum Circus Knie. Im Oktober 1999 siedelte sie in den Zoo Zürich über, wo sie in die Gesellschaft der drei Kühe Ceyla-Himali, Chhukah (†2006) und Druk kam. Ihr erstes Zusammentreffen mit Bulle Maxi war sehr stürmisch und von gegenseitigem Interesse geprägt. Das Resultat: Rund 22 Monate später brachte Indi 2002 ihre erste Tochter Chandra zur Welt. Zwei weitere Kinder folgten: 2005 der Bulle Fahim (heute in Belgien) und 2014 kurz nach der Eröffnung des Kaeng Krachan Elefantenparks ihre zweite Tochter Omysha.
In der Schweiz gibt es geschätzt über 250‘000 Streunerkatzen. Von der Problematik besonders betroffen sind unter anderem auch Bauern, die zum Teil grosse Populationen auf ihren Höfen beherbergen.
Am 8. August 2015 wurden anlässlich des Weltkatzentages 88 Gutscheine an Bauern ausgegeben, die etwas gegen die sich unkontrolliert vermehrenden Katzen auf ihren Bauernhöfen unternehmen wollten. Alle Gutscheine konnten erfolgreich eingelöst werden.
Im Vivarium des Zoo Basel ist das Aquarium Nr. 14 neu eingerichtet worden. Zu sehen ist nun unter anderem eine Gruppe von Elefantenrüsselfischen.
Elefantenrüsselfische haben die Fähigkeit entwickelt, sich mithilfe von Elektrizität zu orientieren und zu kommunizieren. Ihr Rüssel in Form einer auffälligen Verlängerung des Unterkiefers ist ihnen dabei behilflich.
Zum zweiten Mal nach 2014 führte der Schweizer Tierschutz STS im Jahr 2015 eine schweizweite verdeckte Zoofachhandelsrecherche durch.
Trotz diverser Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr waren weiterhin tierschutzwidrige Käfige sowie in der Anwendung verbotene, tierquälerische Artikel in den Sortimenten vorzufinden. Das in jeder Hinsicht vorbildliche Schweizer Zoofachgeschäft suchte der STS weiterhin vergeblich.
900‘000 Schafe, 850'000 Rinder und 5'000 Ziegen wurden im Zeitraum 2010 bis 2015 aus der EU in die Türkei exportiert. Für 2016 rechnet die EU mit einem weiteren Anstieg der Exporte. Der Tierschutzbund Zürich, die Animal Welfare Foundation (Deutschland) und Eyes on Animals (Niederlande) haben in diesem Zeitraum am türkischen Grenzübergang Kapikule Tiertransportkontrollen durchgeführt.
Das Ergebnis dieser ersten Langzeituntersuchung beschreibt gravierende Missstände. 70 % der kontrollierten Tiertransporte verstossen gegen die EU-Tiertransportverordnung 1/2005. Die EU sieht tatenlos zu, die Mitgliedsstaaten genehmigen die systematische Tierquälerei.
Der Beweis ist erbracht und im Film festgehalten: Der Biber ist zu Besuch! Er hält sich seit Jahresanfang im renaturierten Aussenbereich des Papiliorama auf.
Bereits seit 2004 versucht das Papiliorama in Kerzers FR, das umliegende Wäldchen und die Weiden so umzugestalten, dass sie möglichst naturbelassen und vielfältig sind.
Das Ja der nationalrätlichen Umweltkommission zur Regulierung der Höckerschwanbestände stösst auch heftigen Protest von BirdLife Schweiz.
Der Naturschutzverband betont, dass es nicht sein kann, dass wegen ein paar verkoteten Wiesen in Nid- und Obwalden der beliebte, geschützte Vogel massiv bekämpft werden soll.
Kämpfe lenken Buntbarsche so sehr von ihrer Umgebung ab, dass sie lauernde Gefahren erst spät bemerken. Allerdings besitzen die Fische eine Strategie, die ihnen wahrscheinlich das Leben rettet: Anstatt vor Raubfischen die Flucht zu ergreifen, greifen sie diese an und wehren sich.
Diese erstaunliche Entdeckung machten Forschende aus Bern, England und Australien, als sie den Buntbarsch „Prinzessin vom Tanganjikasee“ bei territorialen Kämpfen beobachteten.
Im Wasser sind sie zuhause – elegant und lautlos gleiten sie in hohem Tempo durch die Fluten. Behänd tauchen sie unter den Wurzeln und zwischen den Steinen hindurch und gönnen sich beim Rückenschwimmen eine Pause.
Fischotter haben einen hohen Energieverbrauch, sie müssen regelmässig Nahrung aufnehmen. Sobald sie einen Fisch oder eine Maus erhascht haben, wird die Beute im Maul an Land gebracht und dort gefressen.
Der Tierpark Bern lädt am Donnerstag, 18. Februar 2016 zu einer Führung zu den exotischen Reptilien ein.
Zu Unrecht werden Schlangen häufig mit schleimig, gefährlich, giftig oder kurz „gruusig“ assoziiert. Dass dies absolut nicht der Fall ist, können die Besucher zusammen mit Andreas Hofer, dem „Reptilien-Tierpfleger“, auf der ganz speziellen Führung erleben.
Der Grund für den Abschuss zweier Jungwölfe am Calanda ist hinfällig. Dies zeigen neue Fakten, welche die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) vorlegt.
Noch bis Ende März haben die Wildhüter am Calanda Zeit, zwei Jungwölfe aus dem Rudel zur Strecke zu bringen. Begründet wird dies mit der mangelnden Scheu und der mehrfachen Annäherung an Siedlungen. Dieses Verhalten muss aus eigenem Antrieb erfolgen.
Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates (UREK-S) hat gestern die Motion Imoberdorf/Rieder angenommen, die den Wolf zu einer ganzjährig jagdbaren Art ohne Schonzeit werden lässt.
Dieser Entscheid kommt faktisch einer Ausrottungsstrategie gleich. Das widerspricht dem internationalen und nationalen Schutz des Wolfes als einheimische Tierart und ist sogar verfassungswidrig, wie auch der Bundesrat in seiner Stellungnahme festhielt.
Die Zukunft der 19 Grossraubtiere im Raubtierpark Subingen ist äusserst ungewiss. Es steht eine Zwangsräumung des Geländes ins Haus.
VIER PFOTEN konnte der heutigen Gerichtsverhandlung zwischen dem Raubtierparkbesitzer René Strickler und der Espace Real Estate AG in Solothurn beiwohnen. Nachdem die Mieterstreckung für das Gelände des Parkes am 31. Dezember 2015 definitiv ausgelaufen war, wurde heute vor dem Richteramt abgeklärt, wie die Umsetzung der angekündigten Zwangsräumung unter besonderer Berücksichtigung der dort untergebrachten 19 Grossraubtiere aussehen kann. Die Zukunft der Tiere ist äusserst ungewiss, obwohl sich alle Parteien um eine Lösung bemühen.
Katzen- und Hundehalter unterscheiden sich fundamental. Was allgemein bekannt war, zeigt sich jetzt durch die Ergebnisse einer Studie in ungeahnter Heftigkeit.
Die Persönlichkeit von Katzenhaltern und Hundebesitzern unterscheidet sich signifikant und lässt sogar Rückschlüsse auf ein glücklicheres Leben zu, wie Forscher des Manhattan Ville College in New York herausgefunden haben. Die Ursache für dieses Phänomen spaltet die Meinung der Experten jedoch.
Winterthur wird vom 5. - 7. Februar zur Schweizer "Hundeshauptstadt": Dann findet die grösste nationale Leitveranstaltung für Kynologie in den Eulachhallen statt. An der 13. Schweizer Hundefachmesse präsentieren sich 160 Aussteller, darunter alle relevanten nationalen Verbände und Organisationen für das Hundewesen, den Tierschutz und Tiergesundheit.
Das vielseitige Begleitprogramm mit Dogdance, Rassendemos, Filzen und Marzipanhunde-Basteln, Fachreferaten bis zur Sonntagsbesinnung mit Tiersegnung bietet eine vielseitige hündische Erlebniswelt.
Wegen seines Einsatzes für die Tiere wurde ein Schweizer von der Armee ausgeschlossen. Jetzt erhält er eine Tierrechtsauszeichnung.
Wie jeder Veganer verzehrt der 19-jährige Antoni Da Campo ausschliesslich pflanzliche Mahlzeiten und trägt lederfreie Schuhe. Das genügte der Schweizer Armee, um den jungen Mann als dienstuntauglich zu erklären. Da Campo will nun gegen diese Entscheidung vor Gericht ziehen. Aufgrund seiner Überzeugung, all diejenigen zu unterstützen, die in der Schweiz für die Rechte der Tiere kämpfen, verleiht PETA Antoni Da Campo jetzt die Auszeichnung „Held für Tiere“.
Was Import von Reptilienleder angeht, liegt nur Singapur vor der Schweiz. Verantwortlich dafür ist hauptsächlich die hiesige Uhrenindustrie. Zugleich werden qualitativ hochwertige Schweizer Tierhäute tonnenweise ins Ausland exportiert. Der Schweizer Tierschutz STS fordert von der Schweizer Uhren- und Luxusgüterindustrie den Verzicht auf tierquälerisch produzierte Reptilienleder.
Stattdessen sollen vermehrt hochwertige Tierhäute inländischer Herkunft verarbeitet werden.
Die Rotwangenschmuck-Schildkröte sieht schön aus und macht sich gut in Aquarien. In freier Wildbahn wird sie aktuell zur Bedrohung für heimische Schildkrötenarten, weil sie sich auch ausserhalb des Mittelmeerraumes vermehrt.
Zu diesem Fazit gelangen Wissenschaftler des Senckenberg-Forschungsinstitutes. Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Schildkröte stellt somit eine massive Bedrohung für die heimische Schildkrötenfauna dar und sollte laut den Autoren der kürzlich im Fachjournal "Conservation Genetics" veröffentlichten Studie in Europa abgefangen werden.