Seit Samstag sind auf der Alpensüdseite sehr grosse Regenmengen gefallen. In der vergangenen Nacht gab es aber nur noch wenig Niederschlag, heute Mitttwoch sorgt Nordföhn nun nach lokal letzten Tropfen für trockene Verhältnisse und zunehmend sonniges Wetter.
Zeit, um eine Schlussbilanz des Starkregenereignisses zu ziehen.
Seit Samstag sind auf der Alpensüdseite bereits sehr grosse Regenmengen gefallen, in Robiei sind es inzwischen 221 mm. Allein seit gestern kamen hier rund 100 mm Regen dazu!
Auch Mosogno im Valle Onsernone nähert sich inzwischen der Marke von 200 mm.
Der gestrige Sonntag stand auf der Alpennordseite im Zeichen des Föhns. Im Süden regnete es bereits seit Samstag – zunächst nur gelegentlich und leicht, zuletzt aber immer kräftiger.
In Robiei fielen in den letzten 48 Stunden bereits über 120 mm, und in den kommenden Stunden kommt entlang des Alpensüdhangs noch einiges dazu.
Der September 2021 geht als sonniger und überdurchschnittlich warmer Monat in die Wetterstatistik ein.
An einigen Stationen gehört er sogar zu den drei wärmsten Septembermonaten seit Aufzeichnungsbeginn.
Dank Hoch Merle gestalten sich der Donnerstag und der morgige Freitag ruhig und unspektakulär. Doch das ändert sich im Laufe des Wochenendes und zu Beginn der neuen Woche – eine spannende Wetterlage mit einer Kombination aus stürmischem Föhn, grossen Regenmengen und sinkender Schneefallgrenze bahnt sich an.
Die heute Morgen entlang der Alpen und im Osten zunächst noch vorhandenen Restwolken sind inzwischen meist schon verschwunden, nur in den Bündner Tälern gibt es noch hochnebelartige Wolkenreste. In der Romandie und in der Nordwestschweiz ist es seit der Früh sonnig. Heute Nachmittag dominiert die Sonne praktisch im ganzen Land.
Der September 2021 machte bislang vieles wieder wett, was insbesondere Juli und August vermissen liessen.
Bezüglich Anzahl der Sommertage machte er seinem Vormonat ordentlich Konkurrenz. Im Gegensatz zum Vorjahr blieb allerdings die Hitzemarke von 30 Grad ausser Reichweite.
Das Wetter in dieser Woche ist zunächst eine Coproduktion zwischen einer flachen Hochdruckzone sowie einem Tief zwischen den Britischen Inseln und Island. Davon ausgehend erreichen uns immer wieder schwache Störungsausläufer. Wirklich spannend wird unser Wettergeschehen dann wahrscheinlich erst wieder im Laufe des nächsten Wochenendes.
Aktuell liegt im Flachland gebietsweise Nebel, der sich nun aber mehr und mehr lichtet. Davon abgesehen ist es vorübergehend recht sonnig. Von Westen her ziehen in den kommenden Stunden aber wieder zunehmend hohe und mittelhohe Wolken über den Himmel – Vorboten einer schwachen sich nähernden Kaltfront.
Wie schon das vergangene Wochenende zeigt sich auch das nun anstehende in Sachen Wetter zweigeteilt, allerdings sind die Kontraste etwas weniger krass. Heute und morgen hat die Sonne das Sagen, am Sonntag ziehen Regenschauer durch.
Hier unser detaillierter Wochenend-Wetterfahrplan:
Heute um exakt 21:21 Uhr ist astronomischer Herbstanfang. Dank Hochdruckgebiet Kerstin zeigt sich das Wetter in den nächsten Tagen von seiner ruhigen, oft sonnigen und am Nachmittag warmen Seite. In der Meteorologie ist eine solche Schönwetterphase im Herbst auch bekannt als Altweibersommer - eine sogenannte meteorologische Singularität.
Was hat es damit auf sich? Und woher stammt der Name?
Für uns Meteorologen ist der Herbst inzwischen schon drei Wochen alt, aus astronomischer Sicht ist es morgen Mittwoch um 21:21 Uhr soweit. Was passiert da genau?
Die Unterscheidung zwischen meteorologischen und astronomischen Jahreszeiten hat statistische Gründe. In der Meteorologie werden für die Aufzeichnungen immer ganze Monate verwendet, sodass die Zeiträume identischen bleiben.
Zwischen dem Azorenhoch und einem Hoch über Skandinavien ist gestern Sonntag Tief Sven ziemlich genau über die Alpen gezogen. Das vor allem in der Höhe gut ausgeprägte Tief hat nicht nur für viel Regen und in den Bergen für Schnee gesorgt, auch bei den Temperaturen gab es einen ordentlichen Dämpfer.
Auf seiner Vorderseite hat Sven viel Feuchtigkeit vor allem zum Alpensüdhang geführt. Im Südtessin gab es schon im Laufe des Samstags erste Regengüsse, diese breiteten sich in der Nacht zum Sonntag weiter aus. Auch in der Romandie begann es von Frankreich her zu regnen. Im Tessin gab es gestern weitere intensive und gewittrig durchsetzte Niederschläge. Auch im Wallis, im Berner Oberland, der Gotthardregion sowie Teilen Graubündens kam einiges zusammen.
Die höheren Alpenpässe sind teils schneebedeckt, meist ab einer Höhe von 1700 bis 2000 Metern.
Diese Pässe bis morgen früh unbedingt meiden, wer noch keine Winterreifen montiert oder Winterausrüstung dabei hat.
Im Grossteil des Landes darf man sich auf einen sonnigen Nachmittag freuen, einzig im Südtessin dominieren die Wolken und es gibt weitere Regenschauer. Morgen Sonntag sieht die Sache dann leider auch im Norden ganz anders aus...
Quasi eingeklemmt zwischen dem Azorenhoch im Westen und einem Skandinavienhoch liegt morgen Tief Sven über Mitteleuropa, es ist besonders in den oberen Schichten der Atmosphäre ausgeprägt.
Heute Freitag stellt sich nach Nebel im Westen und dichten Wolken im Osten teilweise sonniges und warmes Wetter ein. Das Wochenende wird dann zweigeteilt: Am Samstag ist es recht sonnig und warm, am Sonntag dann oft bewölkt, zeitweise nass und kühler.
In der kommenden Woche dürfte es nach einem veränderlichen Montag bis über die Wochenmitte freundlich und etwa jahreszeitgemäss warm sein. Für Details ist es allerdings noch zu früh.
Der bisherige September war gegenüber dem langjährigen Mittel bisher deutlich zu warm. Die Abweichungen betragen vielerorts zwischen 3 und 4 Grad. Dazu war es recht verbreitet deutlich zu trocken, lokal ist bisher weniger als 5% des normalen Septemberniederschlags gefallen.
Bezüglich Sonnenscheindauer sind wir verbreitet zu sonnig unterwegs, in der Zentral- und Ostschweiz fehlen teilweise nur noch etwas mehr als 10%, bis die normale durchschnittliche September-Sonnenscheindauer erreicht ist.
Heute Morgen starteten wir mit vergleichsweise milden Temperaturen in den Tag, die nächtliche Abkühlung hielt sich in Grenzen. Wovon hängt das eigentlich ab? Welche Faktoren beeinflussen, wie tief die Temperaturen im Laufe einer Nacht absinken?
Alles beginnt natürlich mit der Sonne, sie ist der treibende Motor für jegliche Wettervorgänge auf der Welt. Von ihr ausgehend erreicht uns ein breites Strahlungsspektrum, es reicht von langwelliger Wärmestrahlung über das sichtbare Licht bis hin zum kurzwelligen UV-Anteil.
Aktuell bedrohen zwei tropische Wirbelstürme grosse Metropolregionen. Vor Shanghai liegt der ehemalige Supertaifun Chanthu, inzwischen hat er sich zum Tropensturm abgeschwächt. Die umgekehrte Entwicklung gab es im Golf von Mexiko, hier verstärkte sich Nicholas zum Hurrikan. Er zieht nun mit Houston auf die 4. grösste Stadt der USA zu.
Vor zwei Tagen bildete sich im Golf von Mexiko Tropensturm Nicholas, es ist dies der 14. Sturm mit Namen in der Atlantischen Hurrikansaison 2021. Nicholas zog in weiterer Folge fast parallel zur Küste von Mexiko und Texas nordwärts, heute Morgen wurde er schliesslich zu einem Hurrikan heraufgestuft. Vor kurzem traf Nicholas nun im Bereich der Matagorda Bay mit mittleren Windgeschwindigkeiten um 120 km/h auf die Küste von Texas.
Der September war bis jetzt oft sonnig und regenarm.
Die Aneinanderreihung der sonnigen Spätsommertage wird diese Woche allerdings beendet, auf der Vorderseite eines Höhentrogs stellt sich wechselhaftes und teils gewittriges Wetter ein.
Heute Freitag sorgt ein Tief über den Britischen Inseln vor allem am Nachmittag und in den Alpen für Regengüsse und Gewitter. Morgen Samstag zieht das Tief nach Skandinavien weiter und verliert langsam an Einfluss.
Gleichzeitig wölbt sich langsam ein Höhenrücken über Frankreich auf. Ab Sonntag ist Letzterer dann aktiv und sorgt bis Dienstag für viel Sonnenschein und spätsommerliche Temperaturen. Am Montag und Dienstag wird vielerorts sogar die Sommermarke von 25 Grad erreicht und überschritten!
Gestern war der bisher wärmste Tag im September, lokal wurde an der Hitzemarke von 30 Grad gekratzt. Wie aussergewöhnlich sind eigentlich heisse Tage im September und wann gab es im Norden und im Süden den letzten Hitzetag des Jahres? Ein Blick in die Statisik verräts...
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, konnte gestern der bisher wärmste Tag des Septembers und damit des meteorologischen Herbstes verzeichnet werden, lokal gab es bis nahe 30 Grad.
Für viele Stationen lautet die Antwort wahrscheinlich ja! Der Mittwoch brachte auf der Alpennordseite strahlenden Sonnenschein und sommerliche Temperaturen, oft war es noch etwas wärmer als zuletzt. Im Süden tat sich die Sonne dagegen schwer.
Am wärmsten wurde es in Sitten mit bis zu 29 Grad, gefolgt von Genf und der Nordwestschweiz mit Maxima um 28 Grad. Ähnliche Werte wurden auch im leicht föhnigen Rheintal erreicht. Für einmal hinkte das Tessin in dieser Hinsicht etwas hinterher, oft ausgedehnte Bewölkung bremste die Sonneneinstrahlung und die tageszeitliche Erwärmung.
Die atlantische Hurrikansaison ist in vollem Gang, Hurrikan Larry wirbelt das Wasser auf.
Auch im westlichen Pazifik hat sich inzwischen ein sehr starker Sturm entwickelt – Supertaifun Chanthu!
Seit Anfang September ist für uns Meteorologen zwar bereits Herbst, in der Realität macht sich aber – Hoch Hermelinde sei Dank – der Spätsommer bei uns breit.
Heute Dienstag ziehen zwar zum Teil ausgedehnte Schleierwolken durch, trotzdem wird es am Nachmittag wieder angenehm warm – die Höchstwerte liegen im Bereich um 25 Grad. Wird dieser Wert erreicht oder überschritten, spricht man von einem Sommertag. Wie viele davon sind für einen September eigentlich normal?
Gestern bildete sich bei Jamaika ein tropisches Tiefdruckgebiet (tropical depression nine). Es verstärkte sich rasch und wurde am Donnerstagabend bereits zum Tropensturm – er erhielt den Namen Ida.
Ida zieht heute in nordwestlicher Richtung über die Cayman Islands, die Isla de la Juventud sowie den westlichen Teil von Kuba. Neben dem Wind gibt es in kurzer Zeit enorme Regenmengen von mehreren 100 Litern pro Quadratmeter, Erdrutsche und Vermurungen sind zu befürchten.
Im August lagen die Temperaturen bisher so ziemlich in der Norm, bis Ende des Monats dürfte durch die vor allem ab Freitag recht kühlen Tage im Norden ein leichtes Defizit herausschauen.
Ausser im Süden und im Oberengadin ist es zudem bisher vielerorts zu trocken. Bezüglich Sonnenscheindauer zeichnet sich ausser im Süden, im Wallis und im Oberengadin ein gewisses Defizit ab.
Inzwischen herbstelt es bereits ordentlich. Heute Vormittag macht sich eine hochnebelartige Wolkenschicht mit einer Obergrenze von 1700 bis 1900 Meter über der Alpennordseite breit. Im Übergangsbereich von Nebel zu Sonne kann es ab und zu ein wenig "spuken", auch heute Morgen zeigte sich zum Teil das sogenannte Brockengespenst.
Was hat es damit auf sich?
Gestern gingen die vom 23. Juli bis 23. August dauernden Hundstage zu Ende. Häufig ist diese Periode die heisseste Zeit des Jahres. Im Norden gab es allerdings während der Hundstage nur vereinzelte heisse Tage, im Süden waren dagegen Hitzetage häufiger.
Der heisseste Tag des Sommers fiel vielerorts nicht in diese Zeit, sondern war meistens schon im Juni.
Der vergangene Samstag präsentierte sich noch als lupenreiner Sommertag, nächtliche Gewitter leiteten dann aber zum Sonntag hin eine Wetterumstellung ein. Wie geht es nun in Sachen Sommer weiter? Leider schaut es für die meteorologisch gesehen letzten Tage der Sommersaison 2021 nicht nach einem Comeback aus.
Beim Blick auf die Bodendruckkarte erkennt man heute ein mächtiges Hoch mit Zentrum bei den Britischen Inseln, es trägt den Namen Gaya. Die Schweiz liegt an seiner Südostflanke, es beginnt sich allmählich eine Bisenströmung aufzubauen. Über Bayern und Tschechien liegen allerdings noch die vor allem in grösserer Höhe ausgeprägten Überbleibsel von Tief Manfred, dem wir den Wetterwechsel eigentlich zu verdanken haben.
Der heutige Freitag und der morgige Samstag stehen im Zeichen des Sommers. Am Sonntag beendet dann eine Kaltfront die sommerliche Phase, in der kommenden Woche sieht es nicht mehr nach sommerlichen Temperaturen aus.
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, gibt es heute im Norden nach einem herbstlich anmutenden Start in den Tag mit recht viel Sonne sommerliche Temperaturen um 25 Grad. Morgen Samstag steigen die Temperaturen mit viel Sonne noch etwas weiter an.
Der eigentliche Sommer kann in Früh-, Hoch- und Spätsommer unterteilt werden. Dabei ist eine Gliederung mit Hilfe des Kalenders oder des Entwicklungszustands verschiedener Pflanzen (Phänologie) möglich. Wenig bis gar nichts mit dem eigentlichen Sommer zu tun haben zudem der Altweibersommer und der Martinisommer.
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, kann der eigentliche Sommer in Früh-, Hoch- und Spätsommer unterteilt werden. Die Aufgliederung kann dabei mit Hilfe des Kalenders oder der Pflanzen (Phänologie) erfolgen. Beim Kalender ergibt sich zudem das Problem, dass der meteorologische Sommer (1. Juni - 31. August) vom kalendarischen (dieses Jahr 21. Juni -
21. September) abweicht. Nachfolgend sollen die einzelnen Sommerarten sowie im Anschluss auch die Begriffe Altweibersommer und Martinisommer näher erläutert werden.
Nach einem sehr warmen bis heissen Wochenende schwingt bei uns aktuell schon ein gewisser herbstlicher Unterton mit. Aber das ändert sich in den kommenden Tagen, der Hochsommer gibt noch einmal ein – wenn auch nur kurzes – Comeback.
Der heutige Mittwoch startete im Norden oft wolkenverhangen, im Osten gab es aus der Nacht heraus zum Teil auch noch ein wenig Regen. Tagsüber wird es nun aber langsam freundlicher, zwischen den Wolken zeigt sich zunehmend auch die Sonne.
Der bisherige August war gegenüber dem langjährigen Mittel vielerorts leicht zu warm. In weiten Teiles des Tessins, Südbündens und im Oberengadin fiel zudem schon mehr Niederschlag als sonst im ganzen August.
Bezüglich Sonnenscheindauer sind wir an den meisten Orten so ziemlich normal unterwegs.
Am kommenden Wochenende beschert uns ein Hochdruckrücken mit Zentrum über dem Mittelmeer nochmals viel Sonnenschein, höchstens lokale Schauer oder Gewitter und Temperaturen von bis zu 30 Grad.
Nächste Woche sieht es dann allerdings wieder anders aus.
Das bald vergangene Pollenjahr 2021 war infolge vielfach recht wechselhafter Wetterverhältnisse im Vergleich zum langjährigen Mittel und der letzten Jahre recht moderat. Insbesondere die im Frühjahr blühenden Bäume Birke, Esche, Eiche und Buche streuten teilweise deutlich weniger Pollen als in anderen Jahren.
Die am stärksten allergenen Gräserpollen blühten infolge des sehr unbeständigen Mais später als normal. Nach teilweise sehr hohen Konzentrationen in der ersten Junihälfte sorgte die sehr wechselhafte Witterung danach nur noch gelegentlich für hohe Konzentrationen, die häufigen Niederschläge führten immer wieder zu einem Auswaschen der Pollen. Die Pollensaison neigt sich nun dem Ende zu, sodass eine Bilanz gezogen werden kann.
Ab heute ist es sommerlich warm, ab Donnerstag dann sogar hochsommerlich heiss. Ob sich sogar eine Hitzewelle einstellt, ist momentan noch nicht klar, dies hängt von der genauen Position eines Tiefs ab, das sich je nach Wettermodell über dem Atlantik, über dem nördlichen Grossbritannien, über der Nordsee oder über Skandinavien befindet. Nach den aktuellen Unterlagen scheint eine Hitzewelle aber eher wenig wahrscheinlich.
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, ist es ab heute bis mindestens zu Beginn der kommenden Woche sommerlich warm. Ab Donnerstag dürfte dann sogar zumindest teilweise die Hitzemarke von 30 Grad geknackt werden. Nachfolgend soll der Verlauf des Wetters bis zu Beginn der kommenden Woche kurz besprochen werden.
In der letzten Woche war es in Südosteuropa sowie in Süditalien sehr heiss, die Hitze hält dabei aktuell noch an. Die Folge waren und sind unzählige Waldbrände in Griechenland, in der Türkei und in Italien.
Im Laufe der Woche verlagert sich die grosse Hitze nach Südwesteuropa und dabei vor allem nach Spanien und Portugal.
Am Wochenende zieht noch eine aktive Kaltfront durch, in der kommenden Woche stellt sich dann aber allmählich recht stabiles Sommerwetter ein.
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, erwartet uns ein recht durchzogenes Wochenende. So erreicht uns morgen Samstag in der zweiten Tageshälfte eine aktive Kaltfront. Zuvor ist es in den Alpentälern teilweise etwas föhnig und am Vormittag noch freundlich.
Der bisherige Sommer wird von den meisten im Vergleich zu den letzten paar Sommern als zu wenig warm, zu nass und zu trüb empfunden.
Der Vergleich mit den letzten drei Sommern der Stationen Zürich-Flughaften als Referenzstation für den Norden und Lugano für den Süden bestätigt dieses Empfinden weitgehend.
Nachdem uns am Wochenende noch eine aktive Störung überquert, stellt sich zu Beginn der kommenden Woche wieder freundlicheres, aber vorerst noch nicht sommerlich warmes Wetter ein.
Dies könnte sich dann aber im Verlauf der kommenden Woche ändern, spätestens in der zweiten Wochenhälfte dürfte es mit einem Hochdruckrücken sommerlich warm werden. Allerdings liegen wir dann mit den Prognosen an der absoluten Grenze der Ansage, sodass noch grössere Unsicherheiten herrschen.
Nachdem bereits einige niederschlagsreiche Tage hinter uns liegen, muss auch diese Woche mit stellenweise grösseren Niederschlagssummen gerechnet werden.
Das Augenmerk liegt dabei auf dem Süden, hier sind bis zum Ende der Arbeitswoche Niederschlagssummen von 50 bis 70 mm möglich, manche Modelle prognostizieren lokal sogar knapp über 100 mm.
Der vergangene Juli war gegenüber dem langjährigen Mittel von 1981 bis 2010 recht verbreitet etwas zu wenig warm, überall deutlich zu nass mit sogar örtlichen Julirekorden und verbreitet klar zu bewölkt.
Nachfolgend noch einige nähere Informationen dazu.
Der vergangene Juli war vielerorts leicht zu wenig warm, teilweise deutlich zu nass und zu bewölkt.
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, war der vergangene Juli vielerorts leicht zu wenig warm, teilweise deutlich zu nass und zu bewölkt. Nachfolgend sollen die einzelnen Wetterparameter Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer kurz beschrieben werden.
Der heutige Donnerstag präsentiert sich zwar nicht strahlend schon, aber doch freundlich. In dieser Form geht es allerdings nicht weiter! Unser Wetter bleibt tiefdruckbestimmt. Morgen Freitag leiten teilweise kräftige Gewitter in ein sehr durchzogenes Wochenende über. Leider wird der 1. August über weite Strecken eine ziemlich trübe Angelegenheit.
Heute Morgen störten im Flachland und entlang der Voralpen zwar noch Wolkenfelder den Sonnenschein, der Donnerstagnachmittag präsentiert sich aber meist recht sonnig und sommerlich warm mit Höchstwerte um die 25 Grad. Die sich über den Bergen bildenden Quellwolken bleiben im Wesentlichen harmlos, einzelne lokale Regenspritzer bleiben die Ausnahme.
Das immer wieder nasse und gewittrige Wetter im Juli hat dazu geführt, dass mit ganz wenigen Ausnahmen die durchschnittliche Julisumme der Niederschläge schon jetzt übertroffen worden sind, lokal ist sogar im Juli noch nie so viel Niederschlag gefallen wie im bisherigen Juli! Und der Monat dauert noch einige Tage...
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, hat das im Juli immer wieder nasse und gewittrige Wetter dafür gesorgt, dass mit ganz wenigen Ausnahmen teilweise deutlich überdurchschnittlich viel Regen gefallen ist. Die Spanne reicht bei den Messstationen dabei von 74 Litern in Brig bis 492 Litern in Robiei (siehe nachfolgende Tabelle mit den 10 niederschlagsreichsten Stationen sowie die Karte mit den bisherigen Regensummen im Juli).
Am Montagnachmittag, 26. Juli 2021, ist erneut ein heftiges Gewitter mit Hagel und Starkregen über Teile des Kantons Schwyz gezogen. In der Zeit von 15.15 Uhr bis 17.00 Uhr gingen bei der Kantonspolizei über 200 Notrufe ein.
Diese betrafen hauptsächlich überflutete und verschüttete Strassen, Wassereinbruch in Gebäuden, kleine Erdrutsche und umgestürzte Bäume.
In Fernost sorgen aktuell gleich zwei Tropenstürme für Schlagzeilen.
Der ehemalige Taifun In-Fa bringt dem Osten Chinas grosse Regenmengen und neue Überflutungen, der neu entstandene Sturm Nepartak nimmt Kurs auf Japan und tangiert dabei die Olympischen Spiele.