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Ran an die Wurst: Jüngstes Volksbegehren zum Mehrwertsteuersatz wurde abgelehnt

15.11.2014 |  Von  |  Konsum  |  1 Kommentar
Ran an die Wurst: Jüngstes Volksbegehren zum Mehrwertsteuersatz wurde abgelehnt

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es bleibt alles wie es war, die Wurst wird weiter diskriminiert. Der geplante Fastfood-Entscheid für einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz, die sogenannte Gastroinitiative, wurde Ende September vom Parlament abgeschmettert. Die Befürworter wollen weiter kämpfen.

Das Thema wird weiterhin heiss diskutiert. Worum genau ging es? Die Volksinitiative „Schluss mit der Mehrwertsteuer-Diskriminierung des Gastgewerbes!“ verlangte, dass für verarbeitete Lebensmittel im Gastgewerbe der gleiche Mehrwertsteuersatz gelten solle, wie für verkaufte Nahrungsmittel aus dem Handel, von dem auch Imbissgeschäfte profitieren. Damit sollte eine Gleichbehandlung von Gastwirtschaft und Take-Away erreicht werden. Initiatoren waren Mitglieder des Verbandes Gastrosuisse.

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Acht Vorschläge eingereicht: Schweizer Traditionen für die UNESCO-Liste

11.11.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
Acht Vorschläge eingereicht: Schweizer Traditionen für die UNESCO-Liste

Ende September fand zum Thema „Immaterielle Weltkulturerbe“ eine Medienkonferenz des Bundesrates statt. Acht Schweizer Anwärter kamen in die engere Wahl und wurden vorgestellt.

Der Bundesrat stützt sich bei seinen Vorschlägen auf eine bereits 2012 erstellte nationale Selektion. Gut Ding will Weile haben. Die vom Bundesrat befürworteten Kandidaturen werden nun schrittweise bei der UNESCO eingereicht. Die erste Einreichung ist für 2015 geplant.

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Der Mauerfall brachte die Stars aus dem Osten in den Westen

11.11.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
Der Mauerfall brachte die Stars aus dem Osten in den Westen

Viele Schauspieler, Musiker und Entertainer waren im DDR-Fernsehen omnipräsent – bis zum Mauerfall 1989. Dann mussten sie sich quasi über Nacht neu orientieren. Inzwischen ist die deutschsprachige Fernsehlandschaft ohne die alten und neuen Stars aus dem Osten kaum mehr denkbar.

Künstler mit ostdeutschen Wurzeln flimmern auch in der Schweiz in Vorabendserien, im Tatort oder in Unterhaltungsshows über die Bildschirme. In diesem Bereich hat die Vereinigung des lange Zeit geteilten Deutschlands prima geklappt. Wussten Sie, dass die nachfolgende Schauspieler oder Entertainer ursprünglich aus der ehemaligen DDR stammen? Ohne die Wende hätten Sie diese Künstler möglicherweise nie kennengelernt.

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Schneeweisse Schwarznasen – die Walliser und ihre Schafe

06.11.2014 |  Von  |  Natur  |  1 Kommentar
Schneeweisse Schwarznasen - die Walliser und ihre Schafe

Bereits vor acht Jahren hat die Walliser Filmemacherin Sylviane Neuenschwander einen zauberhaften Dokumentarfilm über die Walliser Schwarznasenschafe gedreht, der seitdem als Lehrfilm für die Züchter dieser Liebhabertiere gilt. Diese Schafrasse, die erstmals im 14. Jahrhundert Erwähnung findet, wird ausschliesslich in Oberwallis gehalten.

Wallis als drittgrösster Kanton der Schweiz liegt vollständig im Gebiet der Alpen. Die Ziele und Wünsche der Menschen, die Generationenunterschiede und ihre tiefe Heimatverbundenheit zu Bergwelt werden in dem Streifen beleuchtet. Die Filmemacherin nahm für die Realisierung ihres Films Kontakt zum Oberwalliser Schwarznasen Verband in Eggerberg auf. Anderthalb Jahre dauerten die Arbeiten für dieses ethnografische Meisterwerk. Herausgekommen ist eine Liebeserklärung an das Walliser Schwarznasenschaf und ein soziokulturelles Dokument für die Oberwalliser Alpenregion, das einen neuen Blick auf Tradition und Moderne der Alpenregion wirft.

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Können auch in der Schweiz Giftspinnen aus den Bananen krabbeln?

31.10.2014 |  Von  |  Natur  | 
Können auch in der Schweiz Giftspinnen aus den Bananen krabbeln?

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Sie verstecken sich in den Bananenkisten, sitzen auf und zwischen den Früchten und betreiben sogar Brutpflege: Brasilianische Wanderspinnen. Diese Spinnenart gehört zu den gefährlichsten und giftigsten Spinnen der Welt und ihr Gift kann einen Menschen binnen zwei Stunden töten. Immer öfter tauchen sie auch in Europa auf.

Die Gefahr scheint allgegenwärtig und lässt sich nur schwer verhindern, denn ihr Name ist Programm: Wanderspinne. Zum wiederholten Mal sind in London Konsumenten Opfer von südamerikanischen Giftspinnen geworden. Todesfälle gab es keine, denn die pelzigen Achtbeiner konnten von den gerufenen Experten eingefangen werden, doch es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, wann der erste Mensch in Europa durch eine solche „Bananenspinne“ verletzt oder gar getötet wird. Sind die Schweizer Kliniken auf solche Notfälle vorbereitet, gibt es genügend Gegengift? Oft bleiben nach einem Biss nur wenige Minuten Zeit, um Hilfe zu holen.

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10 Stunden Chaos am Set für 5 Minuten Film

30.10.2014 |  Von  |  Film  | 
10 Stunden Chaos am Set für 5 Minuten Film

[vc_row][vc_column][vc_column_text]In der Schweiz werden Filme produziert, die europaweit Beachtung finden. Der letzte Schweizer Tatort erhielt gute Kritiken. War auch Ihre Strasse schon einmal gesperrt, weil ein Juwelierladen überfallen wurde oder ein Hund eingefangen werden musste?

In Luzern wird momentan der neue Tatort gedreht (Regie: Manuel Hendry), in Zürich noch bis Mitte Dezember der gesellschaftskritische Film „Upload“ unter der Regie von Tobias Ineichen. Für letzteren Streifen werden händeringend Statisten gesucht, bevorzugt echte Punks. Ansonsten sehen Statisten aus wie du und ich. Ohne diese Leute würden die Schauspieler in menschenleeren Strassen zu sehen sein, Auto- und Velo-Fahrer inbegriffen. Wie ein solcher Drehtag aussieht, habe ich hautnah erlebt, als ich vor ein paar Tagen in Markkleeberg bei Leipzig zu Besuch war.

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Hausschädlinge auf dem Vormarsch

29.10.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
Hausschädlinge auf dem Vormarsch

[vc_row][vc_column][vc_column_text]In vielen Wohnungen und Häusern breitet sich Ungeziefer aus, und wir haben verlernt, damit umzugehen. Weil uns das vorausschauende Denken und Handeln unserer Grosseltern abhandengekommen ist, greifen wir schneller zur chemischen Keule – oder lassen greifen. Schädlingsbekämpfer haben Hochkonjunktur.

Früher wurden Bettzeug und Matratzen noch täglich gelüftet und regelmässig ausgetauscht, Teppiche wurden im Freien ausgeklopft, Vorratsbehälter und Vorratsschränke aus Kunststoff waren beliebt. Die Rückbesinnung auf natürliche Werkstoffe wie Holz, Rattan oder Bambus sowie lange haltende Teppichböden gefällt leider auch dem Ungeziefer. Mäuse sowie die in Grossstädten weitverbreiteten Ratten sind nicht in der nachfolgenden Aufzählung genannt. Hier geht es nur um Insekten. Welchen dieser ungeliebten Gesellen geben auch Sie in Ihren vier Wänden ein unfreiwilliges Zuhause?

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Schweizer Sprachenstreit: Welche Sprache ist die wichtigste?

24.10.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
Schweizer Sprachenstreit: Welche Sprache ist die wichtigste?

Die Schweiz ist ein mehrsprachiges Land. In den 26 Kantonen werden Deutsch, Französisch und Italienisch als Muttersprachen gesprochen. Auch Rätoromanisch, wie es im Graubündner Land tönt, gilt als Muttersprache und gleichzeitig als Amtssprache im Kanton Graubünden. Schweizerdeutsch zählt dabei nicht als eigenständige Sprache, sondern als Dialekt, ebenso wie das südbairische Samnaun.

Wenn in anderen Ländern bei der Erziehung des Nachwuchses eine Zwei- oder Mehrsprachigkeit als erstrebenswert gilt und mit spielerischen Übungsstunden bereits im Kindergarten vorbereitet wird, so wird die Sprachenvielfalt von den Schweizern buchstäblich mit der Mutterbrust aufgesogen. Schön wär’s! Denn neben der Muttersprache müssen die anderen Landessprachen von den Kindern ebenfalls erst erlernt werden, es sei denn, in ihren Familien wird von Haus aus mehrsprachig der Alltag bestritten. Die meisten Schweizer sprechen neben ihrer Muttersprache eine weitere Landessprache. Doch nur wenige Schweizer beherrschen alle vier Landessprachen zugleich. In manchen Kantonen verstehen sich die eigenen Landsleute untereinander nicht, wenn sie zu Besuch sind.

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Ist künstliche Intelligenz nicht erwünscht?

24.10.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
Ist künstliche Intelligenz nicht erwünscht?

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Universität Zürich, im Speziellen das Institut für Informatik, hat das international bekannte Labor für künstliche Intelligenz (AI Lab) geschlossen, obwohl es bis vor Kurzem noch zu den grössten und effektivsten Forschungseinrichtungen seiner Art zählte.

Ob die Schliessung des AI Lab mit dem Ausscheiden eines bestimmten Professors zu tun hat, wird nun kontrovers diskutiert. Denn entgegen aller Kritik und entgegen gut funktionierender Fördermittelpolitik und privaten Zuwendungen wurde die Forschung ersatzlos eingestellt. Ein Teil der knapp 20 Mitarbeiter erhielt anderweitige Aufgaben oder wurde entlassen. Sind Roboter und ihre geistigen Eltern in der Schweiz nicht willkommen?

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