Dieser dritte Teil der Kampagne 2021 konzentriert sich auf eine besondere Art von Online-Betrug, den Anlagebetrug.
In diesem Fall nutzen Betrüger die unsichere Wirtschaftslage und das Aufkommen neuer Investitionsmethoden (wie Kryptowährungen) aus, um ihren Opfern attraktive gefälschte Finanzprodukte anzubieten.
Wie die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei mitteilten, wurden am 23.09.2021 in Lugano zwei Personen festgenommen: ein 60-jähriger Mann und ein 66-jähriger Mann, beide italienische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Italien.
Die beiden Männer stehen im Verdacht, einen versuchten Raubüberfall begangen zu haben.
Bezirk Freistadt. Bislang unbekannte Täter stehen im Verdacht mit einer fingierten Trading-Website, über das Anbieten von "BROKER-Dienstleistungen", einen 31-Jährigen aus dem Bezirk Freistadt im niedrigen fünfstelligen Eurobereich am Vermögen geschädigt zu haben.
Dies erfolgte im Zeitraum zwischen dem 10. Februar 2021 bis 18. Mai 2021. Die Täter lockten zunächst das Opfer mit einem Telefonat, indem ihm das System von Bitcoin-Trading erklärt und ein Testkonto angeboten wurde.
Worms. Unbekannte Betrüger waren gestern in Worms erneut mit der Variante des sogenannten Schockanrufs erfolgreich. Diese Variante wenden die Betrüger vor allem bei älteren Menschen an. Sie melden sich per Telefon bei ihren Opfern und behaupten, dass ein Enkel oder ein anderer naher Verwandter in einen Verkehrsunfall, ein Strafverfahren oder ein anderes schreckliches Ereignis verwickelt sei und deshalb dringend finanzielle Unterstützung bräuchte. Das Geld werde eine Person, die im Auftrag des Verwandten handelt, abholen. Ohne Erfolg blieb zunächst ein Anruf um 13 Uhr bei einer 80-Jährigen aus Worms.
Eine vermeintliche Rechtsanwältin meldete sich bei der Rentnerin und schilderte, ihre Enkelin habe in Frankenthal einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Fußgänger tödlich verletzt wurde. Nun sitze sie bei der Polizei und könne nur gegen Zahlung von 40.000 EUR wieder auf freien Fuß kommen. "Oma, hilf mir!" war mit weinerlicher Stimme aus dem Hintergrund zu hören. Da die Wormserin diese Summe nicht aufbringen konnte, wurde sie angewiesen, ihren Schmuck bis zum Abend zu verkaufen.
Stuttgart/Filderstadt. Polizeibeamte haben am Mittwoch (01.09.2021) die Wohnung einer 49 Jahre alten Frau im Raum Filderstadt durchsucht, die im Verdacht steht, mehrere tausend Packungen eines Medikaments unberechtigterweise im Namen von Patienten bestellt zu haben.
Umfangreiche Ermittlungen führten auf die Spur der ehemaligen Mitarbeiterin einer Stuttgarter Arztpraxis.
Flughafen-Berlin Brandenburg. Da staunten die Beamtinnen und Beamten des Zollamts Flughafen-Berlin Brandenburg nicht schlecht, als sie drei Luftfrachtsendungen nach Großbritannien zur Kontrolle auswählten.
Anstelle der angemeldeten Outdoor- und Campingartikel von geringem Wert, kamen insgesamt 40.000 illegale Zigaretten zum Vorschein. Die vermutlich aus Weißrussland stammenden Schmuggelzigaretten wurden in Leipzig von einer Privatperson an einen Kurierdienstleister übergeben und sollten als Luftfrachtsendungen über den BER an Empfänger im Vereinigten Königreich geliefert werden.
Gengenbach / Reichenbach. Ein mutmaßlicher Betrüger ist am Freitagnachmittag bei seinen kriminellen Machenschaften im letzten Moment aufgeflogen. Bei einer in diesem Zusammenhang gegen 12:40 Uhr eingeleitete Fahndung nach einem als dunkelhäutig und circa 175 Zentimeter groß beschriebenen Mann mit kräftiger/sportlicher Figur wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt.
Die Fahndung mit Ausgangslage in der Straße "Am Knotzbühl" erstreckte sich über das Wohngebiet "Reichbachtal", den "Mittelbach" bis "Schwärzenbach".
Fulda. Für erheblichen Ärger im Bahnhof Fulda sorgten gestern Abend (26.8., 22 Uhr) ein 19-jähriger aus Ilmenau (Thüringen) und eine 19-jährige aus Lauterbach (Vogelsbergkreis). Mit einem hohen Maß an Gewaltbereitschaft wehrten sich die Heranwachsenden gegen die Maßnahmen der Bundespolizisten. Eine Beamtin erlitt durch Tritte eine Verletzung am Bein und musste ihren Dienst anschließend abbrechen.
Ohne Fahrkarte im ICE erwischt
Stadt Linz. Eine 52-jährige Linzerin wurde via Pop-up im Internet auf ein Investmentunternehmen aufmerksam und nahm Kontakt auf.
Drei unbekannte Täter lockten sie mit falschen Versprechungen und zeigten ihr dabei auch auf einer Internetseite, dass innerhalb kurzer Zeit beachtliche Gewinne möglich seien. Sie war beeindruckt und folgte den Anweisungen.
Innsbruck. Anfang April 2021 bekam ein 88-jähriger Österreicher ein seriös wirkendes E-Mail einer Investitionsfirma und klickte auf die Homepage dieser Firma.
Dort füllte der Einheimische ein Kontaktformular aus und wurde anschließend von einem Mitarbeiter mehrmals telefonisch kontaktiert.
Salzburg. Ein bisher unbekannter Täter verleitete eine 52-jährige Salzburgerin dazu, ihm insgesamt 16.000 Euro zu senden.
Der Täter stellte bereits im Juni 2021 über eine Social-Media-Plattform den ersten Kontakt zur Salzburgerin her und täuschte ihr seine Liebe vor.
Hattingen/Sprockhövel. Am vergangenen Wochenende (21. und 22.08) schlugen Trickdiebe mehrmals in Hattingen und Sprockhövel zu. Drei Fälle sind der Polizei bisher bekannt geworden. Am Samstag, gegen 10:30 Uhr, wurde eine Frau auf dem Parkplatz eines Gartencenters an der Schmiedestraße Opfer der falschen Spendensammler.
Während die Geschädigte die Spende quittierte, entwendete einer der Täter Bargeld aus der Tasche der Frau. Dies bemerkte sie und rief lautstark "Polizei". Daraufhin erschraken die Täter und sie ließen das Bargeld zurück und flüchteten mit einem dunklen BMW Touring in Fahrtrichtung Wuppertal.
Flughafen Leipzig. Am 30. Juli 2021 beschlagnahmte der Zoll am Flughafen Leipzig Luxusuhren eines namhaften Herstellers im Wert von 16,2 Millionen Euro.
Die Ware wurde in Hongkong aufgegeben und sollte über das Luftfrachtdrehkreuz Leipzig einen Empfänger in Großbritannien erreichen. Die Sendung bestand aus vier Packstücken, die insgesamt 540 verschiedene Uhren enthielten. Der Rechteinhaber hat bestätigt, dass es sich um gefälschte Waren handelt.
Diepholz. Im Landkreisgebiet Diepholz häufen sich die Fälle, in denen überwiegend ältere Menschen Opfer von Betrügern werden, die sich als Polizeibeamte ausgeben. Die Polizei möchte auf dieses Thema gezielt hinweisen und sensibilisieren, um auf eventuelle Anrufe gedanklich vorbereitet zu sein.
Am gestrigen Tag wurden im Bereich rund um Syke und Bruchhausen-Vilsen insgesamt neun Fälle dieser Betrugsmaschine zur Anzeige gebracht. Dabei gaukelten die Täter am Telefon vor im Zuge von Einbrüchen in der Nachbarschaft Lichtbilder des Hauses des Angerufenen gefunden zu haben.
Lichtenau / Brunn. 31.400 Schmuggelzigaretten fanden Zöllner/innen der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Nürnberg am Wochenende bei Fahrzeugkontrollen.
Bereits am vergangenen Freitag kontrollierten Beamte in der Mittagszeit auf einem Rastplatz an der A6 bei Lichtenau einen Kleintransporter aus Osteuropa. Der Fahrer gab auf Befragen an, keine zoll- oder verbrauchsteuerpflichtigen Waren mitzuführen. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs erweckten drei Koffer, in Plastikfolie eingewickelt und zusätzlich mit Zahlen- und Vorhängeschloss gesichert, die besondere Aufmerksamkeit der Zöllner. Wie sich herausstellte zu Recht: die Koffer enthielten ausschließlich Zigaretten. Insgesamt kamen 22.000 Stück Zigaretten ohne deutsche Steuerzeichen zum Vorschein.
Bad Homburg. Nachdem im März dieses Jahrs eine Bad Homburger Seniorin durch Telefonbetrüger um mehrere Zehntausend Euro sowie Goldmünzen gebracht wurde, bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Da umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei bisher nicht zur Identifizierung der Täter führten, wird nun auf Beschluss des Amtsgerichts Frankfurt am Main mit einem vorliegenden Lichtbild des Abholers öffentlich nach der Person gefahndet.
Die Tat ereignete sich am Dienstag, den 16.03.2021. Eine ältere Dame erhielt einen Telefonanruf eines angeblichen Verwandten, der vorgab, für einen Wohnungskauf kurzfristig Geld zu benötigen. Hilfsbereit entschied sich die Angerufene dazu, auszuhelfen, sodass es gegen 13.00 Uhr zur Übergabe von mehreren Zehntausend Euro Bargeld sowie Goldmünzen an der Wohnanschrift der Frau im Güldensöller Weg kam.
HC/ Bielefeld-Gütersloh. Die Polizei Bielefeld sucht diesen Tankstellenräuber.
Nach den Tankstellenüberfällen am 09.08.2021 richtete die Polizei Bielefeld die Ermittlungskommission "Goten" unter Leitung des Kriminaloberkommissars Moritz Rawe ein.
Darmstadt. Weil sie eine ungewöhnliche Vorrichtung an dem Geldautomaten ihrer Bankfiliale feststellte, alarmierte eine 44-Jährige die Polizei.
Bereits am Samstag, den 7. August, hat sich der Vorfall am Luisenplatz zugetragen. Dort haben bislang Unbekannte eine Vorrichtung an einem Geldautomaten angebracht, mit dem Ziel an die Bankdaten und schließlich an das Geld der Bankkunden zu gelangen. Eine aufmerksame 44-Jährige stellte die ungewöhnliche Vorrichtung fest und alarmierte gegen 13.10 Uhr die Polizei. Die eingesetzte Polizeistreife konnte daraufhin zwei verschiedene technische Veränderungen, sogenannte "Skimming"-Geräte, feststellen.
Ruchheim / A650. Gleich 2-faches Pech hatte am frühen Sonntagmorgen (08.08.2021, 01:30h) ein 33-jähriger Mann aus Mutterstadt.
Nachdem eine aufmerksame Verkehrsteilnehmerin ein spurunsicher fahrendes Motorrad auf der A650 gemeldet hatte konnte der Fahrzeuglenker durch eine schnell herbeigeführte Polizeistreife an der Anschlussstelle Oggersheim-Süd kontrolliert werden.
Bezirk Gmunden. In der letzten Woche kam es im gesamten Bezirk Gmunden zu mehreren Anzeigen über einen ca. 60-jährigen Mann, der Personen in den Ortszentren für diverse Musikkapellen um Geldspenden ersuchte.
Der "Bettler" ist jedoch kein Mitglied einer dieser Musikkapellen, sondern verdient sich damit auf betrügerische Weise seinen Lebensunt...
Bezirk Linz-Land. Falsche Polizistinnen lockten einer 78-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land am 11. August 2021 mit dem sogenannten "Polizisten-Trick" Bargeld heraus. Gegen 13:30 Uhr rief eine Frau mit deutschem Akzent bei der Pensionistin an, stellte sich als "Polizei Wels" vor und teilte ihr mit, dass ihre Tochter einen Unfall gehabt habe und ein hoher Schaden entstanden sei.
Damit diese nicht im Gefängnis bleiben müsse, solle die Frau mit Bargeld, Schmuck, Goldmünzen oder Goldbarren bezahlen. Da die Pensionistin gar keine Tochter hat, ging sie davon aus, dass es sich um ihre Enkelin handle.
Dortmund. Nach einem besonders schweren Fall des Diebstahls sowie Betrugs im März dieses Jahres fahndet die Polizei nun mit Lichtbildern nach einem Tatverdächtigen. Der Mann steht im Verdacht, am 23. März ein Portemonnaie samt EC-Karte aus einer Praxis an der Hansastraße entwendet zu haben.
Die Karte wurde anschließend gegen 13.40 Uhr an einer Zweigstelle eines Geldinstitutes an der Betenstraße genutzt, um Geld abzuheben. Als der Abhebevorgang scheiterte, ging der Tatverdächtige offenbar zu einer Filiale an der Münsterstraße und hob dort einen vierstelligen Bargeldbetrag ab.
Wien. (Vorfallszeit: 08.08.2021, 15:00 Uhr) Ein 25-jähriger deutscher Staatsangehöriger soll am Morgen in der deutschen Stadt Landshut mit einer Taxilenkerin eine Fahrt nach Wien ausgemacht haben. In Wien angekommen, habe der Mann dann jedoch die kostenpflichtige Fahrt nicht bezahlen können.
Er habe sich weiter gegenüber der Taxilenkerin aggressiv verhalten und soll versucht haben, sie zu attackieren. Passanten wurden darauf aufmerksam und verständigten die Polizei.
Im Raum Heinzenberg haben sich Telefonanrufe von falschen Polizisten gehäuft. Bis jetzt haben alle Personen, die von diesen Betrügern angerufen wurden, richtig reagiert und das Telefongespräch beendet. Es ist immer dieselbe Masche:
In der Nachbarschaft wurden Einbrecher angeblich verhaftet.
Dabei sei dein Name aufgetaucht.
Wer sich heutzutage verlieben will, stösst im Internet auf eine schier unendliche Auswahl potenzieller Märchenprinzen und -prinzessinnen. Doch Vorsicht!
Hungrige Herzen sind offen für Schmeicheleien und Liebesschwüre, die keineswegs ernst gemeint sein müssen. Diese offenen Herzen werden von Betrügern und Betrügerinnen gezielt ausgenutzt, um sich finanziell zu bereichern.
Dortmund. Er steht unter dem Verdacht, mit einer illegal erlangten EC-Karte in der Nacht zum 3. April 2021 um 3.27 Uhr an einem Geldautomaten am Freistuhl in der Innenstadt Geld vom Konto des rechtmäßigen Besitzers abgehoben zu haben.
Dabei erbeutete er Bargeld im unteren vierstelligen Bereich.
Berlin. Mit der Veröffentlichung eines Bildes erhofft sich die Polizei Berlin Hinweise zu einem gesuchten Mann.
Der Unbekannte steht im Verdacht, im Internet Verkäufe getätigt zu haben.
Oberösterreich. In den letzten Tagen wurden mehrere Oberösterreicher Opfer von sogenannten Anlagebetrügern.
Der zur Anzeige gebrachte Schaden, alleine in diesen aktuellen Fällen, übersteigt 1 Million Euro.
Die Kantonspolizei Aargau warnt vor Betrügern, die auf Online-Kleinanzeigen reagieren. Anstelle des Geldes für eine teure Uhr hatten gleich drei Geschädigte schlussendlich nur einen Umschlag voller Papier in der Hand.
Eine junge Frau aus dem Freiamt bot auf der Verkaufsplattform Marketplace von Facebook eine Omega-Uhr für mehrere tausend Franken an. Prompt zeigte ein Mann Interesse daran, worauf er mit der Verkäuferin ein Treffen zur Übergabe vereinbarte. Dort erschien am Mittwoch, 28. Juli 2021, ein etwa 50- bis 60-jähriger Südländer, der englisch und gebrochen Deutsch sprach.
Hannover. So, oder so ähnlich, lauten die Worte von Trickbetrügern am Telefon. Falsche Polizisten rufen ältere Menschen an und überrumpeln diese am Telefon mit einer schreienden und weinenden Stimme. Die Senioren verfallen in eine Schockstarre und glauben tatsächlich, dass ein Familienmitglied in Not geraten ist.
Im Bereich der Region Hannover haben sich solche Trickanrufe in den letzten Tagen gehäuft. Die Betrüger geben sich am Festnetztelefon mal als Verwandte oder als Mitarbeiter einer Behörde (Polizei oder Staatsanwaltschaft) aus. Die Betrüger schildern, dass das vermeintliche Familienmitglied einen Menschen totgefahren habe.
Die Waadtländer Kantonspolizei hat in letzter Zeit eine Zunahme von Betrügereien des Typs Zairean Connection im Kanton Waadt festgestellt.
Die Finanzbrigade der Sicherheitspolizei führt derzeit eine Untersuchung durch, die durch die Strafanzeigen mehrerer Opfer ausgelöst wurde.
Seit Juli 2021 häufen sich im Kanton Schaffhausen Meldungen über Betrugsmails im Namen von Zollbehörden.
Die Schaffhauser Polizei hat in Monat Juli 2021 vermehrt Meldungen über Betrugsmails im Namen der "Zollpaketdienste des Schweizer Zolls" erhalten. In den Emailnachrichten wird darauf hingewiesen, dass ein für den Kunden versendetes Paket nicht lieferbar ist, bis die Zollgebühren beglichen werden. Über einen Link in der Emailnachricht, soll man diese Gebühren begleichen können.
Stadt Wels. Eine 83-Jährige aus Wels erhielt am 21. Juli 2021 einen Anruf (unbekannte Nummer) von einer Frau, die sich als Polizistin ausgab.
Diese gab an, dass die Tochter des Opfers einen schweren Autounfall gehabt habe.
Seit Mitte Juli 2021 häufen sich im Kanton Schaffhausen Meldungen von mutmasslichen Betrugsversuchen.
Dabei wird immer dieselbe Vorgehensweise beschrieben. Die Schaffhauser Polizei mahnt zur Vorsicht und zu einer gesunden Portion Misstrauen.
Mit dem Phänomen 'Falscher Polizist' oder ähnlichen Maschen sind Betrüger nach wie vor sehr aktiv. Eine Rentnerin übergab in Wohlen, einer unbekannten Person, Schmuck. In Oftringen wurde eine Bankkarte übergeben.
Der mutmassliche 'Kurier' im Fall Oftringen konnte angehalten werden. Die Kantonspolizei Aargau mahnt wiederholt zur Vorsicht.
Im den vergangenen Wochen gingen bei der Kantonspolizei zwei Anzeigen wegen Anlagebetrugs im Internet ein.
Doch; wie laufen diese Fälle typischerweise ab und wie können sich Anleger dagegen schützen? Hier die Antworten dazu.
Am Dienstagabend (13.07.2021) und Mittwochmorgen (14.07.2021) gingen bei der Schaffhauser Polizei mehrere Meldungen über Anrufe bzw. mögliche Betrugsversuche von "falschen Polizisten" ein.
Die Schaffhauser Polizei rät zu Vorsicht und bittet die Bevölkerung insbesondere Seniorinnen und Senioren diesbezüglich zu sensibilisieren.
Bezirk Rohrbach. Eine 29-jährige rumänische Staatsangehörige aus dem Bezirk Linz-Land ist verdächtig, einen sehr betagten und kranken 87-jährigen Pensionisten aus dem Bezirk Rohrbach von 2017 bis Anfang 2021 zur Herausgabe von zahlreichen Geldbeträgen überredet zu haben.
Durch Aufbau eines Vertrauensverhältnisses und Vortäuschung von Arbeitslosigkeit, anstehenden Operationen, Autokauf, Autoreparatur und dgl. lockte sie ihm Geldbeträge im Wert von mehreren zehntausend Euro heraus.
Kriminelle versenden aktuell gefälschte E-Mails im Namen des Bundesamtes für Finanzen, um an Zugangsdaten von Kunden zu gelangen. Die E-Mails sollten unbedingt gelöscht werden.
Zurzeit sind fiktive E-Mails des Bundesamtes für Finanzen im Umlauf. Die E-Mails informieren darüber, dass Zahlungsdaten verifiziert werden müssen ansonsten wird die Zahlungskarte deaktiviert. Sie fordern auf, dies über einen Link zu tun. Danach wird man aufgefordert, Kreditkartenangaben zu tätigen.
Zwei ältere Personen sind auf die perfide Masche der Betrüger reingefallen. Die Täterschaft erbeutete Schmuck im Wert von rund 100`000 Franken. Die Polizei warnt und ruft zur Vorsicht auf.
Die Masche der Betrüger ist seit längerer Zeit bekannt und funktioniert immer nach dem gleichen Schema; das Telefon klingelt und am anderen Ende der Leitung meldet sich eine Person, die sich als Polizist ausgibt. Die unbekannte Person warnt eindringlich vor Einbrechern, die es angeblich auf das Vermögen der angerufenen Person abgesehen haben oder erzählt eine andere, frei erfundene Geschichte.
Die Luzerner Polizei konnte drei Männer ermitteln, welche sich als falsche Polizisten ausgegeben und mit der Betrugsmasche im Kanton Luzern mehrere Personen geschädigt hatten.
Die Deliktsumme liegt bei 42’000 Franken. Bei den Männern handelt es sich um drei Schweizer im Alter zwischen 21 und 33 Jahren. Sie sind geständig. Die Untersuchungen führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Vier rumänische Staatsbürger sollen am 5. Juli 2021 einer Hausbesitzerin in Langenzersdorf angeboten haben, ihr für wenige hundert Euro ihre alte Dachrinne abzumontieren und ihr dafür eine neue hochpreisige zu montieren.
Der Eigentümerin sei dies seltsam vorgekommen. Sie habe das Angebot abgelehnt und verständigte die Polizei.
Köln. Die Polizei Köln hat am Vormittag (1. Juli) in Köln und Bergheim Wohnungen und Geschäftsräume von Betreibern zweier bereits im Juni vom Kölner Gesundheitsamt geschlossener Corona-Teststationen durchsucht.
Die 25, 26 und 31 Jahre alten türkischstämmigen Betreiber der Teststationen sollen laut Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei im Mai und Juni im Zusammenhang mit dem Betrieb der Teststationen in der Innenstadt sowie im Stadtteil Ehrenfeld Schnelltestunterlagen gefälscht und nicht durchgeführte Tests bei der Kassenärztlichen Vereinigung zur Bezahlung eingereicht haben.
Die Kantonspolizei Freiburg verzeichnet einen starken Anstieg an Online-Anlagebetrugsfällen. Alleine dieses Jahr hat sie 19 Strafanzeigen für eine Deliktsumme von über 1,8 Mio. Schweizer Franken registriert. Die Bevölkerung wird aufgefordert, misstrauisch zu sein.
Die aktuelle Nullzinspolitik sowie die unsichere Wirtschafts- und Börsenlage animiert viele, sich von dubiosen Tradern (Händler mit Finanzprodukten) beraten zu lassen. Diese versprechen via diversen Plattformen garantiert hohe Renditen, entweder mit Aktien oder immer häufiger auch mit Kryptowährungen (auch Boiler-Room genannt).
Am Donnerstag (24.06.2021), um ca. 13 Uhr, haben Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen an der Churerstrasse einen 21-jährigen Rumänen festgenommen, der als Spendenbetrüger vor Einkaufsgeschäften Spendengelder erschleichen wollte.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Vom Migrationsamt des Kantons St.Gallen wurde er bereits in Ausschaffungshaft versetzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochnachmittag (16.6.2021) am Hauptbahnhof Zürich eine Liebesbetrügerin verhaftet und ihr Opfer vor noch grösserem Schaden bewahrt.
Gegen 16 Uhr fielen Kantonspolizisten im Hauptbahnhof Zürich ein älterer Mann und eine jüngere Frau auf. Aufgrund der Situation sind die Polizisten davon ausgegangen, dass der Mann gerade Opfer eines Trickdiebstahls wurde. Sie schritten umgehend ein und kontrollierten die beiden Personen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei der 33-jährigen Rumänin um eine mutmassliche Liebesbetrügerin handelt.