Am Mittwoch, den 19.12.2018 betrat ein bisher noch unbekannter Mann gegen 19.00 Uhr die Geschäftsräume einer Tankstelle in der Reichshofstrasse.
Mit einem Messer bedrohte er die Angestellte und verlangte Bargeld. Der Geschädigten gelang es, die Person zu verjagen, so dass diese ohne Beute flüchtete.
Wie bereits durch die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg berichtet wurde, wird der 77-jährige Siegfried Siems aus Bad Sülze vermisst.
Er ist seit Freitagabend (04.01.2019) unbekannten Aufenthalts, leidet an Demenz und benötigt Medikamente. Zudem soll S. Siems nur leicht bekleidet und zu Fuss unterwegs sein (siehe Meldung unten).
Wie die Ermittlungen der EG Club zwischenzeitlich ergaben, liegen Hinweise auf einen weiteren mutmasslichen Täter der Tat vom 14. Oktober 2018 vor.
Ein unabhängiger Zeuge, der sich an diesem Abend ebenfalls in der Diskothek aufhielt, konnte den Mann beschreiben. Der Abgleich mit den bisher Festgenommen lässt den Schluss zu, dass es sich um einen weiteren - somit 11. Tatverdächtigen - handeln könnte.
Seit dem 06.01.2019 um 06:00 Uhr wird der 31-jährige Marcus Dießner aus Sternberg vermisst. Die Polizei bittet dringend um Hilfe bei der Suche.
Umfangreiche Suchmassnahmen der Polizei und der Rettungshundestaffel blieben bisher ohne Erfolg.
Auf der Deutschen Strasse in Landquart hat sich am frühen Sonntagmorgen ein Verkehrsunfall ereignet.
Der Fahrzeuglenker oder die Fahrzeuglenkerin ist ohne dies zu melden weitergefahren. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Seit Sonntagmorgen, 6. Januar 2019, wird die 59-jährige Ursula Wigger aus Neuendorf vermisst.
Die Polizei bittet die Bevölkerung bei der Suche nach der Vermissten um Mithilfe.
Am Samstag, 05.01.2019, ca. 16'40 Uhr, ereignete sich in Nidfurn, Hauptstrasse, ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 44-jähriger Fahrzeuglenker fuhr mit seinem Personenwagen von Nidfurn in Richtung Leuggelbach.
Am Samstagmittag wurde nahe der Bahnstrasse in Bern ein lebloser Mann im Gleisbereich aufgefunden. Er dürfte zuvor von einem Zug erfasst worden sein. Ein Unfallgeschehen steht im Vordergrund.
Es werden Zeugen gesucht.
Eine vermisste 15-Jährige aus dem Bereich Gieboldehausen beschäftigt inzwischen auch die Polizei in Nörten-Hardenberg.
Polizeihauptkommissar Jürgen Horst, Leiter der dortigen Polizeistation, bestätigte auf HNA-Anfrage, dass für Jasmin B. auch in Nörten eine Vermisstenanzeige vorliegt.
Die Polizei Wolfsburg sucht mittels Öffentlichkeitsfahndung nach einem flüchtigen Ladendieb.
Dazu ist durch eine Richterin des Amtsgericht Braunschweig ein Beschluss zur Veröffentlichung der Bilder der Überwachungskamera ergangen.
In der Nacht auf Samstag, 5. Januar 2019, wurde ein Mann im Kreis 1 bei einer tätlichen Auseinandersetzung mittelschwer verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Eine Polizeipatrouille kontrollierte am Samstagmorgen in Kreuzlingen einen alkoholisierter Autofahrer, der mit seinem beschädigten Fahrzeug unterwegs war.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Freitag (04.01.2019) ist in der Herrendusche im Mineralbad Leuze ein Exhibitionist aufgetreten.
Gegen 19.00 Uhr befand sich der 64-jährige Beschuldigte zusammen mit dem 28-jährigen Geschädigten in der Herrendusche im Saunabereich.
Seit dem 31. Dezember 2018 wird ein 40-jähriger Mann vermisst, der an Epilepsie leidet.
Mit der Veröffentlichung eines Fotos des Mannes bittet die Polizei um Mithilfe.
Vermisst wird seit dem 17.12.2018 die 67-jährige Evelyn B. aus Euskirchen. Aufgrund ihrer beruflichen Bezüge in die Bonner City unterhielt die Vermisste hier auch einen Zweitwohnsitz.
Nach den bisherigen Feststellungen wurde sie in ihrer Euskirchener Wohnung schon länger nicht mehr gesehen. Der letzte der Polizei bekannte Kontakt zu der Vermissten war am 17.12.2018 - an diesem Tag wurde die 67-Jährige aus einer Bonner Klinik entlassen.
Nach einem etwa 50 Jahre alten Mann sucht die Giessener Polizei nach einem Vorfall am Freitag, gegen 01.10 Uhr, am Giessener Riegelpfad.
Der Unbekannte, der etwa 170 Zentimeter gross sein soll, hatte den "Silvesterkracher", in der Nähe einer Diskothek gezündet. Durch den erheblichen Knall und die starke Druckwelle wurde der Giessener, der sich in unmittelbarer Nähe aufhielt, verletzt.
Mit einem Foto aus der Videobeobachtung der Polizei Köln fahndet die Kripo Köln nach einem derzeit noch nicht namentlich bekannten Mann.
Ihm wird vorgeworfen, am frühen Donnerstagmorgen (1. November) in der Kölner Innenstadt an einer jungen Frau (20) sexuelle Handlungen vorgenommen zu haben. Die Kripo Köln ermittelt gegen ihn wegen des Straftatbestands der Vergewaltigung.
In der Nacht auf Dienstag, 1. Januar 2019, kam es in der Nähe der Schiffsstation in Brunnen zwischen 2 und 3 Uhr zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 63-jährigen Mann und einer 25-jährigen Frau.
Mehrere Personen haben dann verbal eingegriffen, worauf der Mann den Platz verliess. Die unbekannten Helfer haben anschliessend kurz mit der 25-Jährigen gesprochen.
Bei einem Taschendiebstahl wurde einem 74-jährigen Mann am 13.10.2018 in Rheinbach eine Debitkarte entwendet, mit der dieser zuvor in einem dortigen Supermarkt bezahlt hatte.
Mit der gestohlenen Karte wurde dann am selben Tag um 13:31 Uhr ein dreistelliger Bargeldbetrag an einem Geldautomaten in Rheinbach abgehoben. Hierbei wurde ein unbekannter Mann am Automaten fotografiert. Ausserdem wurde die Karte um 15:19 Uhr bei einem Supermarkteinkauf in Düsseldorf benutzt.
Unbekannte Täter schubsten am Donnerstag (3.1., 16:45 Uhr) an der Meesenstiege unvermittelt eine Frau mit Rollator um und verletzten sie leicht.
Die 45-Jährige war auf dem Gehweg unterwegs. In Höhe des Supermarktes näherte sich das Duo unbemerkt von hinten und rempelten die Münsteranerin an. Diese fiel über ihren Wagen und stürzte auf den Weg.
Seit dem 03.01.2019 wird die 80 Jahre alte Erika Kolberg aus einer Pflegeeinrichtung in Bremen-Horn vermisst.
Die Polizei Bremen bittet bei der Suche um Mithilfe.
Kurzsachverhalt: Unbekannte Täter entwendeten einen auf dem Gelände eines Uslarer Autohauses zum Verkauf abgestellten Pkw.
Im Rahmen von Ermittlungen erhärtete sich nun der Verdacht gegen eine hier unbekannte männliche Person, die den tatbetroffenen Pkw geführt hat.
Mit Beschluss des Essener Amtsgerichts sucht die Bundespolizei im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung nach einem männlichen Tatverdächtigen.
Der Mann steht im Verdacht, am 06. Oktober 2018 das iPhone einer 17-jährigen Essenerin unterschlagen zu haben. Die Jugendliche hatte sich damals im Essener Hauptbahnhof auf eine Treppe gesetzt. Als sie die Örtlichkeit wieder verliess, vergass sie dort ihr Smartphone auf einer Treppenstufe.
Am Silvestertag kam es in einer Regiotram in der Kasseler Nordstadt zu einem versuchten Tötungsdelikt.
Ein noch unbekannter Täter hat nach einem verbalen Streit einen 38-jährigen Mann aus Kassel mit einem Messer in den Bauch gestochen und war an einer Haltestelle aus der Bahn geflüchtet. Das Opfer kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus und musste notoperiert werden.
Die Polizei bittet um Mithilfe: Gesucht wird eine Frau, die aus einem Bankautomaten in Gladbeck Geld genommen zu haben soll, das zuvor ein anderer Kunde dort abgehoben hatte.
Wer kann Angaben zur abgebildeten Tatverdächtigen machen?
Ein derzeit unbekannter Fahrzeuglenker ist in der Nacht auf Donnerstag auf der Biberiststrasse in Solothurn ins Heck eines parkierten Autos geprallt, wodurch dieses in ein weiteres Auto geschoben wurde.
Der Verursacher hat sich danach von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Am Samstagabend, 29. Dezember gegen 20.25 Uhr wurde ein toter Hund am Ufer der Ruhr, nahe der Schlossbrücke, gefunden und aus dem Wasser geborgen.
Zuvor beobachteten zwei Zeuginnen (19, 39) einen Mann, der sich mit seinem Hund auf der Schlossbrücke befand. Plötzlich habe der Mann den Hund genommen und über das Brückengeländer in die Ruhr geworfen [Polizei.news berichtete].
Die Polizei Salzbergen sucht mit Fotos einer Überwachungskamera nach einem jungen Mann, der in Verdacht steht, mehrere Fahrraddiebstähle begangen zu haben.
Im September des vergangenen Jahres wurde er am Fahrradstand des Bahnhofes an der Lindestrasse, an zwei unterschiedlichen Tagen, jeweils bei einem Fahrraddiebstahl aufgezeichnet.
Die Kriminalpolizei sucht einen bislang unbekannten Tatverdächtigen, der am Sonntag, den 07.10.2018 gegen 22.50 Uhr, eine Spielhalle auf der Geilenkirchener Strasse überfiel.
Der mit einem weissen Motorradhelm maskierte Täter forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe des Kasseninhalts.
Ein Mönchengladbacher fuhr am Neujahrsmorgen gegen 01:10 Uhr mit seinem Opel Astra über die Oststrasse in Richtung Korschenbroicher Strasse, als er plötzlich Flammen, aus dem Motorraum kommend, bemerkte.
Er hielt sofort an und alarmierte die Feuerwehr.
Seit gestern Nachmittag (02.01.2019, 14.00 Uhr) wird der 61-jährige Johannes Matthias Geisen vermisst.
Sein letzter bekannter Aufenthaltsort ist die Aureliusstrasse in Aachen.
Mit Fotos aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizei Köln nach zwei Unbekannten. Dem Mann und der Frau wird vorgeworfen, im Oktober 2018 in eine Wohnung in Köln-Chorweiler eingebrochen zu sein.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand verschafften sich die Gesuchten am Mittwochmorgen (31. Oktober) gegen 9 Uhr durch Klingeln Zugang zum Mehrfamilienhaus in der Florenzer Strasse.
Bereits am 11. Juni 2018 entwendeten unbekannte Täter die Geldbörse eines 56-jährigen Mannes in einem gastronomischen Betrieb in Wismar.
Neben Bargeld und Dokumenten befanden sich darin auch mehrere EC-Karten. Noch am selben Tag verfügte ein bislang unbekannter tatverdächtiger Mann mit einer dieser EC-Karten mehrere Bargeldabhebungen in insgesamt vierstelliger Höhe. Der Vorgang wurde durch eine Überwachungsanlage aufgezeichnet.
Zu einem Raubversuch kam es bereits 25. September am Bahnhof Essen-West. Dabei stürzte damals das Opfer, ein 36-jähriger Bahnmitarbeiter, in die Gleisanlagen.
Ein in den Bahnhof einfahrender Zug konnte bremsen und kam rechtzeitig vor dem 36-Jährigen zum Stehen.
Bereits am 30.04.2015 ging bei einer in Bad Homburg ansässigen und international agierenden Firma per E-Mail eine angeblich firmeninterne Aufforderung ein, gemäss derer eine Finanztransaktion im sechsstelligen Volumen auf ein Konto der in England beheimateten Muttergesellschaft durchgeführt werden sollte.
Entsprechend dieser Vorgabe überwies ein Mitarbeiter der Bad Homburger Dependance die angewiesene Summe auf das ihm vorgegebene Konto, welches bei einer slowakischen Bank geführt wurde und wo es wenige Tage später auch einging.
Die Dortmunder Polizei sucht einen 42-Jährigen aus Scharnhorst, der am 31.12.2018 gegen 17 Uhr seine Wohnanschrift an der Maximilian-Kolbe-Strasse verlassen hat und bis heute (3. Januar) nicht zurückgekehrt ist.
Alexander M. war am späten Nachmittag, gegen 17 Uhr, noch einmal nach draussen gegangen - angeblich zum Altglascontainer. Bis heute ist er nicht zurückgekehrt.
Die 10-jährige Ciara schlich sich am Nachmittag des 2. Januar 2019, nach einem Streit mit der Mutter aus dem Haus und besuchte eine Schulfreundin.
Von dieser verabschiedete sie sich gegen 16.30 Uhr und trat den Heimweg alleine an. Seither fehlt von dem Mädchen jede Spur. Die Überprüfungen möglicher Hinwendungsorte sowie Befragungen von Bekannten verliefen ebenso wie der Einsatz eines Personenspürhundes und die Absuche von Feldern und Waldbereichen mit einem Hubschrauber, ohne Erfolg.
Nach einem Kellerbrand am Donnerstagmorgen, 3. Januar 2019, im Kreis 3, fanden die Rettungskräfte eine tote Person.
Die Identität der verstorbenen Person sowie die Brandursache stehen im Moment nicht fest. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Traurige Nachricht zum Jahresbeginn: Der etwa zwölf Wochen alte Husky-Welpe, der Ende des Jahres ausgesetzt wurde, ist gestorben.
Das Hundebaby wurde am 30.12.2018 unterernährt und verwahrlost am Waldrand in der Nähe eines Neubaugebiets in Homburg-Jägersburg in illegal entsorgtem Müll gefunden. Nach dem Fund wurde es sofort in die Tierklinik Elversberg gebracht, doch jede Hilfe kam zu spät – es überlebte nicht. Das bestätigte die Polizei Homburg auf Nachfrage von RTL.de.
Seit dem Jahreswechsel wird ein 20-Jähriger aus Leisnig vermisst. Nun bittet die Polizei um Hinweise.
Am Dienstag hatten Angehörige Christian M. als vermisst gemeldet, nachdem er in der Neujahrsnacht nicht wie vereinbart von einer Feier heimkehrte. Zuletzt wurde der junge Mann von Freunden gegen 3.30 Uhr auf der Strasse Schlossberg gesehen. Zeugen fanden später gegen 11.30 Uhr unter anderem Kleidung und persönliche Dokumente des 20-Jährigen auf der Tragnitzer Muldenbrücke.
In der Neujahrsnacht haben unbekannte Täter ein Toilettenhäuschen im Schlehenweg in die Luft gesprengt.
Das Häuschen, das sich auf einem Baustellengelände gegenüber dem Realmarkt befand, war nach derzeitigen Erkenntnissen mit einem Böller zerstört worden.
In der Silvesternacht, während des Jahreswechsels, trafen Metallsplitter eine 39-jährige Mutter von drei Kindern in der Goethestrasse in Schönberg am Kopf und verletzten sie tödlich.
Die Staatsanwaltschaft Kiel und die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Kiel haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen Zeugen.
Vermisst wird seit den Abendstunden des 01.01.2019 der 67-jährige Reinhardt Dietl aus Hildesheim.
Herr Dietl ist aus dem St. Bernward-Krankenhaus in Hildesheim abgängig. Eine entsprechende Vermisstenanzeige liegt der Polizei vor. Der Vermisste ist teilweise orientierungslos.
Noch immer vermisst wird die 43-jährige Jeannine TUPPECK aus Rostock, die bereits seit dem 31.12.2018 verschwunden ist [Polizei.news berichtete].
Trotz umfangreicher Suchmassnahmen der Polizei, bei der u.a. ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, konnte die Vermisste bisher nicht aufgefunden werden.
Mit einem Fahndungsfoto aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Hamm einen Verdächtigen für einen räuberischen Diebstahl.
Der Unbekannte stahl am Freitag, 24. August 2018, gegen 19.20 Uhr, im Real-Markt an der Münsterstrasse Schuhe und besprühte anschliessend einen Ladendetektiv mit Pfefferspray.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.