Am Donnerstagvormittag hat die Kantonspolizei Graubünden in Unterrealta einen Anhängerzug angehalten. Bei der Kontrolle wurden gravierende Mängel an der Fahrzeugkombination festgestellt.
Ein 38-jähriger Chauffeur fuhr mit einem in Italien eingelösten Anhängerzug um 07.30 Uhr auf der Autostrasse N13 in Richtung Süden und wurde ins Schwerverkehrskontrollzentrum in Unterrealta abgeleitet. Nebst weiteren Mängeln wurde bei der Kontrolle der Fahrzeugkombination festgestellt, dass die Reifen am Anhänger teilweise bis auf die Karkasse abgefahren waren. Zudem konnten am Zugfahrzeug schwerwiegende Mängel am Bremssystem festgestellt werden.
Die Regierung genehmigt umfangreiche Korrektionen der Bernina-, der Valser- und der Seraplanastrasse.
Zudem schliesst sie eine Leistungsvereinbarung mit dem Verein Schadensorganisation Erdbeben.
Am Mittwochabend (13.10.2021) ist in Zürich-Altstetten eine 30-jährige Frau tot aufgefunden worden (Polizei.news berichtete). Aufgrund der vorgefundenen Situation ist von ein einem Tötungsdelikt auszugehen. Der mutmassliche Täter wurde verhaftet.
Gegen 01.00 Uhr fand sich auf der Regionalwache Aussersihl der Stadtpolizei Zürich ein schwer verletzter 46-jähriger Türke ein, der unverzüglich in ein Spital gebracht wurde. Polizeiliche Ermittlungen zeigten, dass es sich beim Verletzten um den Ehemann der verstorbenen Frau bzw. dringend Tatverdächtigen des Tötungsdelikts handelt.
Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat das Gesuch des Kantons Glarus um eine Abschussbewilligung von drei Jungwölfen aus dem Kärpf-Rudel abgelehnt. Die Schäden in geschützten Nutztierherden liegen unter der Schwelle, die für einen Eingriff erreicht sein muss.
Am 24. September 2021 hat der Kanton Glarus beim BAFU ein Gesuch eingereicht für eine Regulierung des Wolfrudels am Kärpf.
Aus Anlass zu 300 Jahren Schloss Hindelbank und 125 Jahren Nutzung durch den Kanton Bern als Anstalt öffnet die Justizvollzugsanstalt für Frauen einige ihrer Türen. In einer Ausstellung wird die Schloss- und Anstaltsgeschichte erlebbar gemacht.
Eine umfangreiche Publikation zeichnet die Kultur- und Sozialgeschichte sowie die Entwicklung des Strafvollzugs seit dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart nach.
Ein junger Motorradfahrer kam gestern Abend ausserorts von der Strasse ab und stürzte. Er wurde verletzt ins Spital gebracht.
Der 18-Jährige fuhr am Mittwoch, 13. Oktober 2021, kurz nach 21 Uhr auf der Hauptstrasse von Möhlin in Richtung Mumpf. Dabei musste er ausserorts eine Vollbremsung einleiten. Als Folge davon verlor er die Herrschaft über die 125 ccm-Maschine und stürzte. Ersthelfer fanden den jungen Mann ansprechbar neben der Strasse liegend und betreuten ihn bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
Auf der Autobahn A1 bei Oensingen in Richtung Zürich hat sich am Mittwochnachmittag eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos ereignet. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Aufgrund dieses Ereignisses kam es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.
Am Mittwoch, 13. Oktober 2021, ereignete sich kurz vor 15.40 Uhr auf dem Überholstreifen der Autobahn A1 bei Oensingen in Richtung Zürich eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos. Dabei wurde die Lenkerin des vordersten Autos (BMW) und der Lenker des mittleren Autos (Audi) leicht verletzt.
Am Mittwochabend, 13. Oktober 2021, wurde eine Frau im Kreis 9 schwer verletzt. Die Frau ist ihren Verletzungen erlegen. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Kurz vor 20.45 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Stadtpolizei gemeldet, dass eine Frau im Bändliquartier im Kreis 9 um Hilfe ruft. Als die alarmierte Polizei eintraf, fanden sie eine bewusstlose Frau mit Stichverletzungen am Boden vor. Die sofort eingeleiteten Reanimationsversuche durch die Sanität von Schutz & Rettung Zürich blieben leider erfolglos. Die 30-jährige Frau verstarb noch vor Ort.
Die Staatsanwaltschaft Luzern hat die Verfahren gegen eine 70-jährige Frau und ihren 33-jährigen Sohn abgeschlossen. Um sich einen luxuriösen Lebensstil zu ermöglichen, haben die beiden Beschuldigten u.a. gefälschtes pornografisches Bildmaterial verkauft und Heiratsschwindel betrieben. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie damit mehrere hundert tausend Franken ergaunert haben. Die Staatsanwaltschaft hat beide Personen beim Kriminalgericht des Kantons Luzern angeklagt. Sie fordert je Freiheitsstrafen von 3.5 Jahren und Geldstrafen. Für beide Personen gilt die Unschuldsvermutung.
Im Jahr 2016 starteten die Beschuldigten ihr Geschäft mit dem Verkauf von pornografischem Material. Bis zur ihrer Verhaftung im Oktober 2018 haben sie pornografisches Material von einer kanadischen Website heruntergeladen und dieses Material anschliessend auf einschlägigen Websites als "eigenes Material" verkauft. Sie gaben sich gegenüber den Käufern als die betreffenden Frauen aus und führten diese so hinters Licht. Sie ergaunerten so mehrere hunderttausend Franken.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 6 Uhr morgens auf der A2 in Richtung Norden bei Melano ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, stiess ein 37-jähriger italienischer Autofahrer aus der Provinz Lecco mit einem vor ihm fahrenden Fahrzeug zusammen, das von einem 33-jährigen italienischen Staatsbürger aus der Provinz Varese gesteuert wurde.
Am 12. Oktober 2021, gegen 14.45 Uhr, verursachte ein Autofahrer am Steuer eines Personenwagens vor dem Hôtel de Ville in Sierre einen Selbstunfall. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass sich der Fahrer vor dem Unfall in der Stadt Sierre gefährlich verhalten hat. Wer durch diesen Autofahrer gefährdet wurde, wird gebeten, sich bei der Walliser Kantonspolizei zu melden.
Ein Mann fuhr am Steuer eines braunen Personenwagens der Marke BMW mit Walliser Kontrollschildern innerorts Siders. Er kollidierte heftig mit einem Betonblock vor dem Rathaus. Infolge des Aufpralls landete der Block etwa 24 Meter von seiner ursprünglichen Position entfernt an einem Baum auf der Terrasse der Bar "Le Soho". Es wurde niemand verletzt.
In Riggisberg ist am Mittwochnachmittag ein Auto von der Strasse abgekommen und hat sich überschlagen. Der Fahrer wurde schwer verletzt geborgen und mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Am Mittwoch, 13. Oktober 2021, kurz nach 14.15 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern ein Verkehrsunfall in Riggisberg gemeldet. Gemäss aktuellen Erkenntnissen war ein Autofahrer auf der Grabenstrasse in Richtung Riggisberg unterwegs gewesen, als das Fahrzeug nach einem Waldstück, auf Höhe einer Sägerei, aus noch zu klärenden Gründen von der Strasse abkam und über das angrenzende abschüssige Grasbord geriet. Dabei überschlug sich das Auto und kam schliesslich auf dem Dach liegend zum Stillstand.
In Kriens ist auf der Obernauerstrasse am Mittwochmorgen eine Frau auf dem Fussgängerstreifen erfasst worden. Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital überführt werden.
Am Mittwoch, 13. Oktober 2021, 9:40 Uhr, fuhr ein Autofahrer auf der Obernauerstrasse in Kriens in Richtung Obernau. Vor einem Fussgängerstreifen hielt er an, um einer Fussgängerin die Möglichkeit zu geben, die Fahrbahn zu queren. Ein nachfolgender Fahrer eines Lieferwagens erfasste die Situation zu spät und prallte ins Heck des stillstehenden Autos. Durch den Anprall wurde der Personenwagen nach vorne geschoben, wodurch die Fussgängerin vom Auto erfasst wurde.
Ein junger Mann ist am Dienstagabend in Biel nach einer Auseinandersetzung angehalten worden. Er war im Besitz einer Stichwaffe. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Die Meldung zu einer Auseinandersetzung auf dem Bahnhofplatz in Biel ging bei der Kantonspolizei Bern am Dienstag, 12. Oktober 2021, kurz nach 23.00 Uhr, ein.
Der Bundesrat mischte sich heute im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern unters Volk.
Wir waren mit einem entsprechenden Aufgebot präsent, um die Landesregierung zu schützen, und kontrollierten des weiteren sämtliche Zugänge. Der Besuch verlief friedlich und ereignisfrei.
Am Dienstag (12.10.2021) nahm die Stadtpolizei einen Jugendlichen in polizeilichen Gewahrsam. Dieser war stark betrunken und wurde zuvor in einem Zug von der Transportpolizei schlafend angetroffen und aus dem Zug begleitet. Anschliessend äusserte er mehrere Beleidigungen gegen die anwesenden Polizisten. Er führte zudem ein Messer mit sich.
Am Dienstagabend kurz vor 23 Uhr wurde die Stadtpolizei zum Bahnhof St.Gallen gerufen. Die Transportpolizei musste zuvor einen stark betrunkenen Jugendlichen aus einem Zug begleiten, da er nicht geweckt werden konnte.
Eine derzeit unbekannte Lieferwagenlenkerin ist am Dienstagmittag beim „Coop Supermarkt“ in Hägendorf in ein Metallgeländer gefahren. Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, fuhr die Frau anschliessend davon. Die Polizei hat Ermittlungen zur Identität der Schadenverursacherin aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Dienstag, 12. Oktober 2021, gegen 12.30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines weissen Lieferwagens (evtl. Ford Transit) auf der Nordseite vom „Coop Supermarkt“ in Hägendorf beim Rückwärtsfahren in ein Metallgeländer. Ohne sich um den angerichteten Schaden von mehreren CHF 1'000.- zu kümmern, entfernte sich die zirka 30-40-jährige, blonde Frau von der Kollisionsstelle. Das Verursacherfahrzeug dürfte hinten links im Bereich der Lichtanlage beschädigt sein. Die Polizei hat Ermittlungen zur Identität der Verursacherin aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
In der Zeit zwischen Dienstagnacht und Mittwochmorgen (13.10.2021), sind unbekannte Täterschaften in drei Restaurants in St.Gallen und in Rorschach eingebrochen. Sie stahlen unter anderem Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken.
Unbekannte Täterschaften sind in St.Gallen in Restaurants an der Hinteren Bahnhofsstrasse, an der Neugasse und in Rorschach an der Feldmühlestrasse eingebrochen. In allen drei Fällen verschafften sie sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude.
Am Dienstag ist in Niederbipp ein Quad gekippt, wobei dessen Lenker unter das Fahrzeug geriet und schwer verletzt wurde. Er musste mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen werden. Der Unfallhergang wird untersucht.
Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 12. Oktober 2021, um zirka 17.55 Uhr, beim Waldenalp in Niederbipp. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Angehöriger der Feuerwehr Niederbipp nach einer Meldung zu einem Vegetationsbrand mit einem Quad unterwegs, als das Fahrzeug in steilem Gelände kippte. Dabei geriet der Mann unter den Quad und wurde schwer verletzt.
Am Dienstag, 12. Oktober 2021, konnte in Muttenz BL ein Mann im Zusammenhang mit Anrufen von falschen Polizisten angehalten werden. Die Polizei Basel- Landschaft warnt und ruft zur Vorsicht vor dieser Betrugsmasche auf.
Gestützt auf polizeiliche Ermittlungen konnte am 12. Oktober 2021 in Muttenz BL der mutmassliche Betrüger, ein 18-jähriger deutscher Staatsangehöriger, welcher als Abholer in einem Fall von „falschem Polizisten“ unterwegs war, durch die Polizei angehalten werden. Bereits am Tag zuvor wurde das Opfer von einem falschen Polizisten kontaktiert und übergab anschliessend einem unbekannten Abholer einen grösseren Geldbetrag und Schmuck.
In der Nacht brachte eine Kaltfront teilweise kräftige Regengüsse und in den Bergen eine Portion Neuschnee. In Höhenlagen ab 1300 Metern ist die Landschaft heute Morgen angezuckert.
Bis zum Eindunkeln gab es gestern nur da und dort ein paar Schauer, dies am ehesten ganz im Osten. In der vergangenen Nacht erfasste uns dann allerdings von Norden her eine etwas aktivere Kaltfront, sie brachte vorübergehend kräftigere Regenschauer.
Nützliche Tipps zur Lebensmittelzubereitung ohne Strom gibt unsere Mitarbeiterin des Amts für Bevölkerungsschutz, Sport & Militär in der SRF-Sendung „À point“.
Selbst Blumentöpfe und Backofengitter können genutzt werden, um Mahlzeiten zuzubereiten. Dies und mehr können Sie in der Broschüre „Kochen ohne Strom“ nachlesen.
Am Mittwoch, 11.08.2021, 10.15 Uhr, wurden in Glarus zwei Männer einer Personenkontrolle unterzogen. Die beiden hatten zuvor mehrere Tage illegal in einem Werkzeugschuppen beim Bahnhof Glarus logiert.
Bei der Kontrolle des Schuppens konnten diverse Gegenstände verdächtiger Herkunft festgestellt werden. Die beiden 51- und 21-jährigen rumänischen Staatsbürger wurden daraufhin verhaftet und es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl eingeleitet.
Am Dienstag (12.10.2021), kurz nach 23:00 Uhr, ist auf der St.Gallerstrasse ein Mann auf seinem Velo mit einem Fussgänger zusammengestossen. Dabei wurden beide Männer verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand geringer Sachschaden.
Ein 27-jähriger Mann fuhr mit seinem Velo auf dem Rad-/Gehweg der St.Gallerstrasse Richtung Zuzwil. Gleichzeitig lief ein 51-jähriger Mann zu Fuss auf demselben Rad-/Gehweg in entgegengesetzte Richtung nach Wil.
Am Sonntag (10.10.2021), in der Zeit zwischen 09:30 Uhr und 11:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Härdlistrasse eingebrochen. Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude.
Im Inneren stahl sie Schmuck sowie einen Tresor. Anschliessend begab sie sich in die Garage, wo sie den Tresor gewaltsam öffnete und Bargeld sowie Uhren im Wert von mehreren tausend Franken stahl.
Am Montag (11.10.2021), um 07:15 Uhr, hat eine unbekannte männliche Person mit seinem Auto eine Fussgängerin auf einem Fussgängerstreifen der Hauptstrasse angefahren. Dabei wurde die Frau leicht verletzt. Nachdem der unbekannte Autofahrer Erstbestreuung leistete, fuhr er mit seinem Auto weiter. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Eine 23-jährige Frau war zu Fuss auf der Hauptstrasse unterwegs. Sie überquerte einen Fussgängerstreifen in der Nähe eines Kreisverkehr Platzes auf Höhe Mineralbad Business Hotel. Gleichzeitig fuhr ein unbekannter Autofahrer mit seinem Auto aus dem Kreisverkehrsplatz in Richtung des Fussgängerstreifens. Aus bislang unbekannten Gründen kam er zur Kollision zwischen dem Auto und der Frau auf dem Fussgängerstreifen.
Weil sie das Rotlicht missachtete, verursachte eine Automobilistin heute Morgen auf einer Kreuzung in Lenzburg einen Verkehrsunfall. Verletzt wurde niemand. Der Schaden ist beträchtlich.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 13. Oktober 2021, um 6.15 Uhr auf der Neuhofkreuzung in Lenzburg. Vom Zentrum kommend wartete die Lenkerin eines VW Caddy an der roten Ampel, um nach links in Richtung Autobahn abzubiegen. Dabei achtete sie sich versehentlich auf die falsche Ampel und fuhr vermeintlich bei grün los. In der Folge kam es zur Kollision mit einem von Wohlen kommenden Mazda, der tatsächlich bei grün gefahren war.
Bei einem Balkonbrand in einem Mehrfamilienhaus ist am späten Dienstagabend (12.10.2021) in Winterthur-Wülflingen ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden. Verletzte hat es keine gegeben.
Kurz vor 22.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur die Meldung eines Balkonbrandes in einem Mehrfamilienhaus ein. Die sofort ausgerückten Löschkräfte brachten den Brand rasch unter Kontrolle. Sämtliche Bewohner konnten die Liegenschaft rechtzeitig verlassen; verletzt wurde niemand. In der betroffenen Wohnung blieben erhebliche Russ- und Rauchschäden zurück. Die Höhe des Gesamtschadens wird auf über hunderttausend Franken geschätzt.
Stark alkoholisiert prallte eine Automobilistin gestern auf der A1 gegen die Leitplanke. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr sie weiter. Die Polizei traf sie später an und nahm ihr den Führerausweis ab.
Der BMW war am späten Dienstagabend, 12. Oktober 2021, auf der A1 in Richtung Zürich unterwegs. Augenzeugen fiel zunächst die unsichere Fahrweise des BMW auf. Sie sahen dann, wie dieser nach rechts schwenkte und gegen die Randleitplanke prallte. Ohne anzuhalten fuhr der Wagen weiter und verliess die Autobahn bei Spreitenbach.
Die Luzerner Polizei kontrollierte am Dienstag einen Milchtransporter. Dabei wurden fünf Reifen am Lastwagen festgestellt, die über praktisch kein Profil mehr verfügten. Die Weiterfahrt wurde dem Lenker untersagt.
Am Dienstag, 12. Oktober 2021, 14:20 Uhr, kontrollierte eine Patrouille der Luzerner Polizei an der Surseestrasse in Kottwil, Gemeinde Ettiswil, einen Lastwagen mit Schweizer Zulassung. Beim Milchtransporter wurden fünf abgefahrene Reifen festgestellt – je zwei auf der rechten und der linken Antriebsachse sowie einer auf der linken Vorderachse.
Am Dienstagvormittag ist in Konolfingen bei einem Unfall ein Verkehrsdienstmitarbeiter unter einem Lieferwagen eingeklemmt und schwer verletzt worden. Er wurde mit der Rega ins Spital geflogen. Die Strasse war längere Zeit gesperrt.
Am Dienstag, 12. Oktober 2021, kurz nach 11.15 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass sich in Konolfingen auf der Burgdorfstrasse, zwischen Höhenweg und Alpenstrasse, ein schwerer Verkehrsunfall ereignet habe. Gemäss aktuellen Erkenntnissen beabsichtigte der Fahrer eines Lieferwagens mit Brücke den dortigen Baustellenbereich zu befahren und tätigte ein Rückwärtsmanöver.
Am Dienstag (12.10.2021) wurden durch die Schaffhauser Polizei in der Stadt Schaffhausen an diversen Örtlichkeiten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt Fahrräder / E-Bikes durchgeführt.
Die Schaffhauser Polizei machte am Dienstag (12.10.2021) an diversen Standorten in der Stadt Schaffhausen Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt Fahrräder und E-Bikes. Dabei wurden 26 Personen einer Verkehrskontrolle unterzogen. Es resultierten 15 Ordnungsbussen, unter anderem aufgrund "Missachten einer Lichtsignalanlage", "unerlaubtem Befahren des Trottoirs", "Loslassen der Lenkvorrichtung mit beiden Händen", "Verwenden eines Mobiltelefons" oder "Fahren ohne Licht bei Nacht". Weiter müssen sich vier Motorfahrzeuglenker wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz vor der Staatsanwaltschaft Schaffhausen verantworten.
Gestern Dienstag, 12. Oktober 2021, gegen 16.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Zürcher Kontrollschildern vom Furkapass herkommend in Richtung Realp.
Im Bereich "Feld" verlor er aus derzeit unbekannten Gründen die Beherrschung über sein Fahrzeug, kam von der Strasse ab, touchierte das linksseitig steilaufsteigende Wiesland, drehte sich um 90 Grad und kam anschliessend auf der Strasse zum Stillstand.
Der im Zugersee vermisste Mann sowie das Boot sind geborgen worden. An der anspruchsvollen Bergung waren viele verschiedene Spezialisten beteiligt.
Die Suche auf dem Zugersee nach dem seit Sonntagnachmittag (3. Oktober 2021) vermissten Mann und dem gesunkenen Motorboot ist beendet (Polizei.news berichtete). Spezialisten der Seepolizei der Kantonspolizei Zürich konnten das Boot mittels Sonartechnik in einer Tiefe von rund 200 Metern auf dem Seegrund lokalisieren. Für die Bergung mussten Spezialisten der Seepolizei der Kantonspolizei Genf (Brigade de la navigation de la Police cantonale de Genève) beigezogen werden, die über das erforderliche Equipement und die Erfahrung verfügen.
Am Dienstag, den 12. Oktober, gegen 17:55 Uhr, fuhr der Wagen eines 38-Jährigen aus Cernier auf der Rue de la Forge in Chézard-St-Martin in Richtung Westen.
Als er die Kreuzung mit der Rue du Petit-Chézard erreichte, stiess er mit einem ordnungsgemäss geparkten Fahrzeug zusammen.
Am Dienstag, den 12.10.2021, ereignete sich gegen 08:45 Uhr ein Verkehrsunfall mit einem Lastwagen am Bahnübergang der Route de la Communance in Delémont.
Der Autofahrer fuhr in Richtung Courtemelon-Kreisel und prallte gegen die SBB-Schranke, die gerade heruntergelassen wurde, und beschädigte sie.
Die Übung "Rhodanus" ist in den Kantonen Waadt und Wallis im Gange.
Beteiligt sind das Mechanisierte Brigade Stabsbataillon 1, das Aufklärungsbataillon 1 und die Artillerieabteilung 1, unterstützt durch das Richtstrahlbataillon 16 und die Elektronische Kriegführung Abteilung 51.
Unseren im Einsatz stehenden Kolleginnen und Kollegen zeigen sich Bilder, die nicht leicht wegzustecken sind.
Noch vor Ort übernehmen deshalb speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizisten (die Peers) die notfallpsychologische Erstbetreuung der Einsatzkräfte.
Aktuell ist der Kanton Basel-Landschaft erneut von zahlreichen Anrufen „falscher Polizisten“ betroffen. In den letzten Tagen gingen vermehrt Meldungen bei der Polizei Basel-Landschaft ein. Die Polizei rät zur Vorsicht.
Zur Zeit ist die Bevölkerung des Kantons Basel-Landschaft wieder stark von Anrufen falscher Polizistinnen und Polizisten betroffen. Ganz aktuell häufen sich Meldungen über Anrufe eines Polizisten, der Hochdeutsch spricht und Abklärungen über Wertsachen im Hause vornehmen möchte. Betroffen sind vor allem die Gemeinden Münchenstein und Allschwil.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagmittag (11.10.2021) im Flughafen Zürich zwei Drogenkuriere festgenommen. Im Reisegepäck der Festgenommenen wurden rund zehn Kilogramm Kokain sichergestellt.
Eine 26-jährige Brasilianerin und 28-jähriger Brasilianer reisten von Sao Paulo nach Zürich. Bei einer Kontrolle durch die Kantonspolizei Zürich kam der Verdacht auf, dass es sich bei den beiden Personen um Drogenkuriere handeln könnte. Bei der Durchsuchung des Reisegepäcks wurde unter doppelten Böden je rund fünf Kilogramm Kokain festgestellt.
Bei der Kontrolle eines aus Deutschland einreisenden Personenwagens stiessen Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung auf 79 Kilogramm bengalische Fackeln und Rauchtöpfe, die Fahrer und Beifahrer illegal in die Schweiz transportierten. Des Weiteren kam im Fahrzeug ein Teleskopschlagstock zum Vorschein.
Rafz (ZH): Am 30. September 2021 stoppten Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) am Grenzübergang Rafz-Solgen ein im Kanton Zürich immatrikuliertes Fahrzeug, um eine Kontrolle durchzuführen. Bei dieser fanden sie im Fahrzeug 79 Kilogramm illegal eingeführtes, nicht-handhabungssicheres pyrotechnisches Material in Form von bengalischen Fackeln und Rauchtöpfen sowie einen Teleskopschlagstock. Wegen Vergehens gegen das Waffen- sowie Sprengstoffgesetz wurden die beiden Fahrzeuginsassen der Kantonspolizei Zürich für das weitere Verfahren übergeben.
Für Instandhaltungs- und Reinigungsarbeiten wird der Seelisbergtunnel an folgenden Daten von 19.30 bis 5.00 Uhr im Gegenverkehr geführt: Montag, 18. Oktober bis Freitag, 22. Oktober 2021 (4 Nächte). Die Südröhre ist gesperrt, Gegenverkehr in der Nordröhre. Montag, 25. Oktober bis Freitag, 29. Oktober 2021 (4 Nächte).
Die Nordröhre ist gesperrt, Gegenverkehr via Südröhre. Mittwoch, 10. November auf Donnerstag, 11. November 2021. Die Südröhre Ist gesperrt, Gegenverkehr in der Nordröhre. Donnerstag, 11. November auf Freitag, 12. November 2021.
Auf einem Rad- und Fussweg sind am Dienstagmorgen zwei Velofahrerinnen seitlich kollidiert. Sie mussten mit Rettungsfahrzeugen in Spitäler gebracht werden. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.
Am Dienstag, 12. Oktober 2021, 7:35 Uhr, war in Ruswil eine 52-jährige E-Bike-Fahrerin auf dem Rad- und Fussweg entlang der Kantonsstrasse von Ruswil in Richtung Hellbühl unterwegs. Gleichzeitig fuhr eine 62-Jährige auf ihrem Fahrrad in Richtung Ruswil. Auf der Höhe des Weilers Moos kam es zu einer Kollision der Fahrzeuge, worauf beide Lenkerinnen stürzten.
Zwischen Montagnacht und Dienstagmorgen (12.10.2021), hat eine unbekannte Täterschaft eine Kapelle an der Alten Wilenstrasse betreten und darin vandaliert. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Zeit zwischen 21:00 Uhr und 07:15 Uhr hat eine unbekannte Täterschaft eine unverschlossene Schlosskapelle an der Alten Wilerstrasse betreten. Anschliessend nahm sie diverse Gegenstände unter anderem eine Holzfigur, ein Weihwasserbehältnis und eine ausgehängte Fensterscheiben aus der Kapelle und deponierte diese vor dem Eingang. Einige Gegenstände wurden dabei beschädigt. Der genaue Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Gemäss jetzigen Erkenntnissen hat die Täterschaft nichts aus der Kapelle gestohlen.
Am Montagnachmittag ist es oberhalb von Pontresina zu einem Bergunfall gekommen. Eine Wanderin stürzte ab und konnte nur noch tot geborgen werden.
Die 71-jährige Frau lief gemeinsam mit ihrem Ehemann um 13.30 Uhr von der Segantini Hütte kommend in Richtung Alp Languard. Auf einer Höhe von knapp 2'500 m ü. M stürzte sie und fiel rund 200 Meter einen felsdurchsetzten Hang hinunter. Die Rega Ärztin konnte nur noch den Tod der Frau feststellen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.