Seit Anfang Dezember und während der Feiertage führen die Kantonspolizei und die Waadtländer Gemeindepolizeien eine Kampagne zur Verkehrsprävention gegen Alkohol am Steuer durch.
Die Visuals der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU): "Am Steuer reicht ein Glas, um die Sicht zu trüben" werden in unserem Gebiet plakatiert. Die Polizei fordert die Bevölkerung auf, sich in dieser festlichen Zeit verantwortungsvoll im Strassenverkehr zu verhalten.
Am Montag, 11. Dezember, gegen 17:30 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 30-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Avenue Léopold-Robert in La Chaux-de-Fonds.
Auf Höhe der Hausnummer 21 kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 33-jährigen Einwohner von Couvet gesteuert wurde und verkehrsbedingt angehalten hatte.
Im März 2023 konnte nach einem Raubversuch in Bern ein mutmasslicher Täter angehalten werden.
Im Zuge der Ermittlungen konnten dem Mann drei weitere Raubüberfälle zwischen 2019 und 2023 in Kirchlindach und Meikirch zugeordnet werden. Der Mann wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Montag, 11. Dezember 2023, kurz nach 17,15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A18 in Münchenstein, in Fahrtrichtung Basel, eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Drei Personen wurden zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Nach einem Selbstunfall in Lengwil mussten am Montagnachmittag ein Autofahrer und eine Mitfahrerin mit Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Gegen 15.30 fuhr ein Autofahrer auf der Dettighoferstrasse in Richtung Altnau.
An der Pilatusstrasse in der Stadt Luzern ist am Montagabend einer unbekannten Frau mutmasslich ein Portemonnaie gestohlen worden. Drei mutmassliche Taschendiebe konnten in der Folge festgenommen werden.
Die Luzerner Polizei sucht nun die unbekannte Geschädigte.
Ein Brand in einer Wohnung hat am Freitag (08.12.2023) Sachschaden in noch unbekannter Höhe verursacht.
Kurz vor 6:45 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale starker Rauch aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gemeldet.
Ein alkoholisierter Lieferwagenfahrer musste am Montagabend in Weinfelden seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz nach 20 Uhr auf der Dunantstrasse einen Lieferwagenfahrer bei einer Verkehrskontrolle an.
Am Montagnachmittag haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in Weinfelden einen fahrunfähigen Autofahrer gestoppt.
Der 33-Jährige war trotz Entzug des Führerausweises unterwegs.
Velo- und E-Bike-Unfälle haben im Alter besonders schwerwiegende Folgen. So verletzen sich Personen ab 75 Jahren zehnmal so oft tödlich wie Menschen unter 45.
Insgesamt haben Ältere pro gefahrene Kilometer ein stark erhöhtes Risiko für schwere Unfälle. Eine neue Analyse der BFU zeigt, dass es gezielte Präventionsmassnahmen braucht, um den Verkehr für Velos und E-Bikes sicherer zu machen. Davon profitieren letztlich alle Altersgruppen.
Beim Bahnhof Baar ist eine Fussgängerin von einem Auto angefahren und erheblich verletzt worden.
Weiter ist ein alkoholisierter Fahrzeuglenker in der Stadt Zug von der Strasse abgekommen und auf dem Vorplatz eines Landwirtschaftsbetriebs gelandet.
Mit viel Engagement sorgte die Regionalpolizei Zofingen auch in diesem Jahr in den 22 Gemeinden für Sicherheit und Ordnung.
Die Nähe zur Bevölkerung und die Vernetzung mit den Gemeinden ist ihr dabei sehr wichtig. Der Polizeichef-Stellvertreter Reto Tresch wurde am Jahresschlussrapport zum Leutnant befördert.
Aus unbekanntem Grund kam am Montagabend eine Automobilistin ausserhalb von Seon von der Strasse ab und prallte gegen einen Baum.
Sie blieb unverletzt.
Ausserhalb von Seon stiessen gestern zwei Autos zusammen. Eines davon kam unmittelbar neben dem angrenzenden Bahngleis zum Stillstand und blockierte die Strecke vorübergehend.
Es blieb bei grossem Blechschaden.
Am Montag (11.12.2023), kurz vor 21:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem brennenden Kleidercontainer an der Mitteldorfstrasse erhalten.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Verletzt wurde niemand.
Der Kanton Graubünden zeigt sich über das Vorgehen der Umweltschutzorganisationen überrascht und enttäuscht.
Nachdem nun die Details der Beschwerde vorliegen und klar ist, dass sich diese nur gegen einen Teil der proaktiven Regulation richtet, kann die proaktive Regulation in den nicht davon betroffenen Teilen fortgesetzt werden. Auch die Jägerschaft darf unterstützen.
Am Montag, den 11. Dezember 2023, und gemäss den Vorhersagen von MeteoSchweiz wurde für die Arve eine Hochwasserwarnung der Stufe 4 ausgegeben.
Die Abflüsse können in der Nacht potenziell über 750m3/Sekunde betragen, was dem Fünffachen des durchschnittlichen Abflusses des Flusses im Monat Dezember entspricht. Angesichts der Gefahren wird die Bevölkerung zu äusserster Vorsicht aufgerufen, wie schon beim Hochwasser am 15. November. Die Rettungsdienste haben Sicherheitsmassnahmen ergriffen und rechnen mit einer möglichen Schliessung von Brücken.
Am Sonntag, 10. Dezember 2023, zwischen 18:00 und 18:30 Uhr, ereignete sich auf dem gemischten Fuss- und Radweg zwischen Hauterive und St-Blaise, der entlang der BLS-Zuglinie verläuft, ein Unfall zwischen einem 74-jährigen Fussgänger und einem Radfahrer.
Die Neuenburger Polizei sucht den am Unfall beteiligten Radfahrer sowie alle Personen, die Auskunft geben können.
Die Kantonspolizei Genf teilt Ihnen mit, dass zahlreiche Genfer Polizeiposten vom 11. bis 17. Dezember 2023 geschlossen sind.
Von Montag, dem 11. bis Freitag, dem 17. Dezember 2023 werden nur die Polizeiposten Flughafen, Carouge und Cornavin geöffnet sein.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass heute ein 36-jähriger italienischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in der Region Locarno verhaftet wurde.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion befand sich der Verhaftete gestern Morgen kurz vor 03:00 Uhr in einem Nachtclub in der Via Stazione in Muralto.
Am Samstag, den 9. Dezember 2023, ab 22:00 Uhr, hat Frau Thèrèse E., 72 Jahre alt, ohne Grund die Notaufnahme des CHUV in Lausanne verlassen.
Sie befindet sich in einem verwirrten Zustand und ist möglicherweise desorientiert. Trotz intensiver Suche konnte sie bisher nicht gefunden werden.
Am Sonntag, den 10. Dezember 2023, gegen 10:15 Uhr, wurde die Zentrale der Kantonspolizei darüber informiert, dass in einem Haus in Asuel ein Brand ausgebrochen sei.
Die Feuerwehren des CRISP sowie der SIS La Baroche waren mit insgesamt 25 Mann und 6 Fahrzeugen vor Ort, um den Brand einzudämmen.
Am 09.12.2023 kam es beim Fussball-Super-League-Spiel Lausanne-Sport gegen FC Servette im Stade de la Tuilière in Lausanne zu Ausschreitungen von Genfer und Lausanner Fans.
Ein Polizist wurde leicht verletzt.
Der Niederschlagsschwerpunkt verlagerte sich am Montag vorübergehend von den westlichen Alpen zum zentralen und östlichen Alpennordhang.
Doch nicht nur entlang der Alpen, auch im Flachland regnete es zeitweise kräftig. Wie viel Niederschlag bislang gefallen ist und mit welchen Mengen noch zu rechnen ist, erfahren Sie in den nachfolgenden Zeilen.
Am Montagnachmittag ist es in Oberburg zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine Lenkerin und ein Lenker sowie eine Beifahrerin wurden dabei verletzt und mit zwei Ambulanzen ins Spital gebracht. Die Krauchthalstrasse war für die Unfallarbeiten rund eineinhalb Stunden gesperrt.
Aufgrund der starken Niederschläge hat sich im Laufe des Montags, 11. Dezember 2023 Erd- und Gesteinsmaterial oberhalb der Kantonsstrasse zwischen Rhäzüns und Rothenbrunnen gelöst und ist teilweise bis auf die Kantonsstrasse gelangt.
Aus Sicherheitsgründen bleibt diese bis mindestens Mittwochmittag, 13. Dezember 2023 gesperrt.
Am Montag (11.12.2023), kurz vor 07:30 Uhr, ist es auf der Mattstrasse zu einem Selbstunfall eines Rollers gekommen.
Ein 53-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Montagmorgen (11.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Oberrieterstrasse eingebrochen.
Über ein Fenster verschaffte sie sich gewaltsam Zugang zum Innern des Gebäudes.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagabend (10.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft im Bahnhofpark in zwei Kellerabteile eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten und stahl dort Sportausrüstung im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (13.12.2023), ab 13.00 Uhr, wird die Schaffhauser Polizei, im Einkaufszentrum Herblinger Markt in der Stadt Schaffhausen einen Infostand zu den Themen "Alkohol im Strassenverkehr" und "Einbruchschutz über die Festtage" betreiben.
Mit den anstehenden Festtagen steigt für gewöhnlich auch die Anzahl an Firmen- und Familienanlässen.
Am Montag, 11.12.2023, gab eine Person an zwei verschiedenen Orten in der Stadt Sitten mehrere Schüsse auf Personen ab. Zwei Personen starben und eine weitere wurde verletzt.
Der mutmassliche Täter wurde im Laufe des Nachmittages angehalten.
Heute Morgen wurden die Kantonspolizei und die Ambulanz zu einem schweren Verkehrsunfall gerufen, der sich in Posieux, an der Einfahrt zur Deponie Châtillon ereignet hatte.
Ein 50-jähriger Mann war unter die Räder eines Lastwagens geraten und verstarb. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Sonntagnachmittag, 10. Dezember 2023, sprang ein Jugendlicher an der Stadthausstrasse gegen die Frontscheibe eines Linienbusses und widersetzte sich anschliessend heftig der Festnahme durch die Polizei.
Dabei verletzte er eine Polizistin leicht.
Mit unseren Polizeihunden führen wir regelmässig Trainings durch, um die Einsatzbereitschaft jederzeit sicherzustellen.
Am letzten Mittwoch waren wir bei der Auto AG Schwyz zu Besuch und absolvierten mit unseren Betäubungsmittelspürhunden ein Training.
In der Nacht auf Montag (11.12.2023) hat in der Stadt Schaffhausen eine unbekannte Täterschaft ein parkiertes Auto durchsucht und daraus Waren gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt der Bevölkerung keine Waren in parkierten Fahrzeugen zu lagern und verweist auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Am Freitagabend (08.12.2023) kam es auf der Verzweigung Mövenstrasse/Bildweiherstrasse zu einem Verkehrsunfall aufgrund von Ablenkung durch das Smartphone.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden.
Nach der Ölverschmutzung vom vergangenen Freitag konnte der Broyekanal dank der unternommenen Reinigungs- und Sanierungsarbeiten am Montag wieder für die Schifffahrt geöffnet werden.
Zudem konnte das Risiko einer Verschmutzung des Trinkwassernetzes gebannt werden.
Am Sonntag konnte die Kantonspolizei Freiburg, in Zusammenarbeit mit der REGA, einen 41-jährigen Mann aus misslicher Lage retten.
Dieser stürzte einen felsigen Abhang hinunter und steckte am Ufer der Saane fest.
Fünf Zentralschweizer Polizeikorps planen eine gemeinsame Einsatzzentrale (ELZ) zu betreiben.
Unter dem Projektnamen „VISION 2025“ werden in Kaltbach/Schwyz sowie in Rothenburg/Luzern zwei redundante Einsatzleitzentralen geplant, welche auf der Gotthardachse von Schwyz (mit dem Partnerkanton Zug) und auf der Brünigachse von Luzern (mit den Partnerkantonen Nidwalden und Obwalden) betrieben werden sollen.
Der Verkehrsunfall ereignete sich am Samstag (09. Dezember 2023, nach 18:00 Uhr) auf der Hauptstrasse in Hochdorf.
Eine 78-jährige Frau wurde auf einem Fussgängerstreifen von einer 40-jährigen Autofahrerin übersehen und angefahren.
Am Samstagabend (09. Dezember 2023, nach 23:00 Uhr) verursachte ein 49-jähriger Eriträer auf der Bahnhofstrasse in Wolhusen einen Selbstunfall.
Der alkoholisierte Autofahrer (0.66 mg/l) fuhr gegen einen Baustellenabschrankung. Er blieb unverletzt.
Die Luzerner Polizei hat Ende Juni 2023 einen mutmasslichen Drogendealer festgenommen.
Der 27-jährigen Schweizer wird verdächtigt, seit 2017 bis zum Zeitpunkt seiner Festnahme über 300 Kilogramm Marihuana und mehrere hundert Gramm Kokain verkauft zu haben. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern, Abteilung Spezialdelikte.
Am Montag, 11.12.2023, hat eine Person an zwei verschiedenen Orten in der Stadt Sitten mehrere Schüsse auf Personen abgegeben.
Die Kantonspolizei errichtete umgehend ein grosses Dispositiv. Ergänzung zum Zeugenaufruf.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.