In Freiburg wurden ein Dutzend Einschleichdiebstähle und Paketdiebstähle aufgeklärt.
Der mutmassliche Täter gestand den Sachverhalt. Er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am 13. Juni 1917 geriet auf der Badenerstrasse in Zürich ein Personenwagen zwischen zwei Trams.
Nähere Angaben zu diesem Unfall sind leider nicht überliefert.
Am Mittwochabend, 21. Februar 2024, meldete eine Frau auf der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur, dass ihr Auto gerade von einem anderen Autofahrer angefahren worden sei und dieser dann die Flucht ergriffen habe.
Kurz vor 20.00 Uhr fuhr eine Autofahrerin auf der Zürcherstrasse stadtauswärts. Bei der Schützenstrasse blieb die 22-jährige Lenkerin vor einem roten Lichtsignal stehen. Dort kam es zur Kollision mit einem nachfolgenden Auto.
Auf der Kirchfeldstrasse in Emmen geriet am Mittwochabend ein Auto in Brand. Verletzt wurde niemand.
Der Sachschaden beläuft sich mehrere tausend Franken.
Heute Donnerstag, 22. Februar 2024, kurz nach 9.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit französischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 von Erstfeld herkommend in Richtung Seedorf.
Kurz nach der Auffahrt in Altdorf verlor er aus derzeit ungeklärten Gründen die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte in der Folge mit der dortigen Verkehrsleiteinrichtung.
Am Mittwoch (21.02.2024), um 8:35 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einer Velofahrerin und einem Lieferwagen gekommen.
Die 20-jährige Velofahrerin wurde unbestimmt verletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 2'000 Franken.
Am Donnerstag (22.02.2024), kurz vor 2:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale die Meldung von einem Einbruchalarm in ein Geschäft an der Friedbergstrasse erhalten.
Die ausgerückten Patrouillen konnten einen Einbruch feststellen. Ermittlungen führten zur Festnahme eines 15-jährigen Jugendlichen. Er wird verdächtigt, den Einbruch begangen zu haben.
Am Donnerstag (22.02.2024), kurz vor 6:15 Uhr, sind auf der Querverbindung der Autobahnausfahrt Goldach/Rorschach ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
E Bsuech vo dr andere Art hän unseri Polizistinne und Poliziste dörfe erläbe, wo „D Schuggerei“ für e kleins Privatständli ufem Poschte verby koh isch.
Viele Dangg, dass mir in dr Kaffiipause eure Värs hän dörfe zueloose!
Obwohl die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Rettung Basel-Stadt, „wie allewyl“, zu verschiedenen Einsätzen gerufen wurden, verliefen die „drei scheenschte Dääg“ ruhig und ohne grössere Zwischenfälle.
Bei der Sanität der Rettung Basel-Stadt war jedoch eine deutliche Zunahme der Einsätze zu verzeichnen.
Am Mittwochabend (21.02.2024) hat ein 44-jähriger Mann zwei Polizisten der Stadtpolizei St.Gallen bedroht und tätlich angegangen.
Der Mann wurde auf den Polizeiposten gebracht, wo schliesslich ein polizeilicher Gewahrsam verfügt wurde. Neben einer Anzeige wegen Gewalt und Drohung wurde der Mann für 30 Tage aus der Stadt St.Gallen weggewiesen.
Seit vorgestern sind unsere Mitarbeitenden vom Strasseninspektorat mit dem Boot unterwegs.
Sie reinigen nach den Fasnachtstagen das Ufer des Luzerner Seebeckens und der Reuss.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung anlässlich einer Auseinandersetzung in einer Berner Pop-Up Bar im März des vergangenen Jahres ist ab sofort unverdecktes Bildmaterial veröffentlicht.
Die gezeigten Personen werden dringend verdächtigt, an einer Körperverletzung beteiligt gewesen zu sein. Personen, die Hinweise zur Identität der Gesuchten geben könne, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Bern zu melden.
Am Samstag, 23. März 2024 findet der alljährliche Fundvelo-Verkauf der Stadtpolizei Uster statt.
Die verwaisten oder zurückgelassenen Fundvelos, wurden im vorletzten Jahr auf öffentlichem Grund durch die Stadtpolizei eingesammelt und suchen nun eine neues Zuhause.
Um Erfahrungen mit aktuell auf dem Markt verfügbaren E-Fahrzeugen für den Polizeialltag zu sammeln, ist seit ein paar Tagen ein VW ID.
Buzz als neuer "Limmat 1" von der Regionalwache City aus unterwegs.
In Kägiswil kam ein Fahrzeuglenker von der Kernserstrasse ab, durchschlug einen Wildzaun und fuhr auf die Autostrasse A8, wo es zu einer heftigen Kollision mit einem weiteren Auto kam.
Der Unfallverursacher verstarb noch auf der Unfallstelle, zwei weitere Personen wurden verletzt. Die Autostrasse musste für 2½ Stunden gesperrt werden.
Die Hamas soll in der Schweiz verboten werden. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Februar 2024 beschlossen, den Entwurf der dafür nötigen Rechtsgrundlage in die Vernehmlassung zu schicken.
Das Verbot schliesst auch Tarn- und Nachfolgeorganisationen der Hamas sowie Organisationen und Gruppierungen ein, die im Auftrag oder im Namen der Hamas handeln.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA nimmt auf der A4 Massnahmen zur Erhöhung der passiven Sicherheit vor.
Für die Arbeiten muss die Fahrbahn Richtung Winterthur auf der A4 zwischen der Ein- und Ausfahrt des Anschlusses Nord gesperrt werden. Die Baustelle kann über den Anschluss Nord umfahren werden.
Seit dem 8. Januar 2024 wird das Fahrverbot an der Langstrasse zwischen der Brauer- und der Dienerstrasse mit einer automatischen Zufahrtskontrolle umgesetzt.
Im ersten Monat wurden 17 310 Bussen ausgesprochen.
Der Regierungsrat unterstützt die geplanten Änderungen zu den Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten von Fahrpersonal im grenzüberschreitenden Verkehr.
In seiner Vernehmlassungsantwort zur Chauffeurverordnung fordert er, die gleiche Regelung auch im Binnenverkehr anzuwenden.
Zwei Fahrzeuge kollidierten am Dienstagnachmittag auf der Birrfeldstrasse seitlich-frontal miteinander. An beiden Autos und einem Baukompressor entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch (21.02.2024), um 10:45 Uhr, ist es auf der Stadtbühlstrasse zu einem Unfall zwischen einem 88-jährigen Fussgänger und einem Fahrzeug, mutmasslich einem Last- oder Lieferwagen, gekommen.
Der 88-jährige Mann wurde unbestimmt verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Heute, Mittwoch, 21. Februar 2024 kam es in der Burgfelderstrasse, unmittelbar vor dem Burgfelderplatz, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einer Frau mit einem Fahrrad.
Dabei wurde die Frau mittelschwer verletzt.
Wir suchen eine/n Funksystem- und Netzwerkspezialist/in als Verstärkung unseres Teams!
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Dr Kinderumzug z’Lieschdel isch voll im Gang, jung und alt si voller Tatädrang.
Au mir vo dr Polizei si mit vo dr Partie, diä fridligi Stimmig chönt nit schöner si.
Zwei unbekannte Männer haben am Mittwoch in Arbon einer Frau die Handtasche entrissen und das Portemonnaie gestohlen. Die 59-Jährige wurde mittelschwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Mitte Februar wurde ein Motorrad in einer 50er-Zone mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Der Lenker konnte ermittelt werden und wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
In der Bauphase 9.0 muss die Tunnelröhre stadtauswärts in Fahrtrichtung Winterthur/St.Gallen an zwei Wochenenden komplett gesperrt werden.
Grund dafür sind abschliessende Belagsarbeiten im Bereich der Einfahrt Schwamendingen stadtauswärts.
Am Mittwoch (21.02.2024), kurz vor 13:00 Uhr, ist es am Maschgenkamm im Bereich des Restaurants zu einem Wächtenabbruch gekommen.
Dabei wurde eine 12-jährige Jugendliche eines Ski- und Snowboardlagers teilweise verschüttet. Sie konnte unverletzt geborgen werden.
Am Mittwoch, 21. Februar 2024, um 10.30 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse von Oberurnen Richtung Niederurnen ein Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 56-jähriger Lenker kam auf Höhe Abzweiger Eternit infolge Sekundenschlaf von der Fahrbahn ab und fuhr gerade aus.
Am Montagabend ist ein Autofahrer mit 63 km/h zu schnell auf der Neuenkirchstrasse in Emmenbrücke gefahren.
Der 21-Jährige konnte angehalten und festgenommen werden. Ein Drogenschnelltest fiel positiv aus.
Unter dem Deckmantel der Migros versenden Betrüger E-Mails, in denen behauptet wird, dass die Sicherheit des Migros-Accounts gefährdet sei.
Das Ziel der Täuschung besteht darin, die ahnungslosen Empfänger dazu zu bringen, ihre Kreditkartendaten preiszugeben.
Bei herrlichem Wetter hatte am Fasnachtsdsischdig vor allem die Sanität viel zu tun.
Die Kinderfasnacht und das Guggenkonzert verliefen derweil friedlich und die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler erlebten einen Tag mit viel Publikum und grossartiger Stimmung.
Das Obergericht des Kantons Zürich hat mit Beschluss vom 25. Januar 2024 im Strafverfahren gegen den ehemaligen Verwaltungsrats-Präsidenten der Aduno und ehemaligen CEO der Raiffeisen, gegen einen ehemaligen CEO und Verwaltungsrat der Aduno sowie gegen fünf Mitbeschuldigte die Urteile des Bezirksgerichts Zürich aufgehoben und das Verfahren an die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich zurückgewiesen.
Die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich entnimmt dies der Medienmitteilung des Obergerichts vom 20. Februar 2024.
Am Samstag (17.02.2024), ist nach einem Brand in einer Scheune ein toter Mann aufgefunden worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber. Seit Sommer 2021, ist dies der vierte Brand in der Gemeinde Oberhelfenschwil (25.7.2021, 23.12.2021, 02.11.2023 und 17.2.2024).
In der zweiten Januarhälfte ist in Grüsch ein gewilderter Hirsch aufgefunden worden.
Dem für den Abschuss Verantwortlichen werden weitere widerrechtlich erlegte Wildtiere angelastet.
In der Nacht auf Mittwoch hat die Kantonspolizei Solothurn in Lostorf zwei mutmassliche Diebe angehalten.
Vorausgegangen war ein Hinweis aus der Bevölkerung. Die beiden Algerier wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In einer Welt, die ständig im Wandel ist, wird die Sicherheit unserer Gemeinschaft zu einer immer komplexeren Herausforderung.
Um immer für euch da zu sein, sind Zusammenarbeiten mit Partnerorganisationen wie dem Rettungsdienst Lachen enorm wichtig.
Nach einem erfolgten Einbruchdiebstahl in Nottwil wurde von der Polizei beabsichtigt, ein verdächtiges Fahrzeug zu kontrollieren.
Der Fahrzeuglenker entzog sich einer Kontrolle, indem er mit dem Fahrzeug in die allgemeine Richtung Sursee flüchtete.
Am Dienstagabend, 20. Februar 2024, wurde ein Mann im Kreis 11 bei einem Streit durch eine Stichwaffe mittelschwer verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich nahm in diesem Zusammenhang eine Person fest.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.