Zeugenaufrufe

16-Jähriger von drei männlichen Personen überfallen

Am 09.01.19 wurde auf dem Sable-Platz in Bückeburg gg. 19.00 Uhr ein 16-jähriger Bückeburger von drei männlichen Personen überfallen. Dem Jugendlichen wurde Bargeld und eine Halskette gestohlen bzw. das Mobiltelefon beschädigt Über den Vorfall wurde bereits in einer Pressemittteilung vom 10.01.19 berichtet (siehe unten im Text).

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Freddy B. seit Dienstagmittag vermisst - wer hat den 59-Jährigen gesehen?

Der 59-jährige Freddy B. aus Dornstetten wird seit Dienstagmittag vermisst. Er wurde beim Mittagessen zuletzt gesehen. Die Gesamtumstände lassen vermuten, dass sich der Vermisste in einer lebensbedrohlichen, hilflosen Lage befindet. Freddy B. ist 170 bis 175 cm gross, hat graues Haar, einen grauen Oberlippenbart und ist korpulent. Auffallend sind ausgeprägte Tränensäcke. Über seine Bekleidung ist nichts bekannt. Er ist in seinem Auto, einem schwarzen Fiat Doblo mit FDS-Kennzeichen, weggefahren.

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Der Hund hat nichts falsch gemacht - wird trotzdem von der Polizei gesucht

Im Normalfall sind es Lichtbilder von Straftätern, die die Polizei veröffentlicht, um Hinweise auf ihre Identität zu erhalten. Bei einem Fall aus dem Oktober 2018 in Altenstadt geht die Polizei nun einen anderen Weg und bittet um Hinweise auf einen Hund. Fleissig schnüffelnd und recht freudig wirkend lief das Tier am 29. Oktober in der Glauburger Strasse in Stockheim in den Vorraum einer Bank - vermutlich zu seinem Herrchen, welches gerade eine Straftat beging.

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Wo ist Sarah Jacquline Schmitte? - Polizei bittet die Bevölkerung dringend um Mithilfe

Seit Dienstagabend wird die 17 Jahre alte Sarah Jacquline Schmitte vermisst. Gegen 20.00 Uhr verliess sie das Kinderheim Am Stadtwald in unbekannte Richtung. Sarah Jacquline ist ca. 1,66 m gross und schlank. Sie trägt blonde, schulterlange Haare und eine Brille. Vermutlich ist sie mit einem schwarzen Parker, einer schwarzen Jogginghose mit weissen länglichen Streifen und Boots bekleidet. Möglicherweise führt sie einen schwarzen Rucksack mit einem neongrünen Adidas-Logo mit sich. Es ist nicht auszuschliessen, dass sich die Vermisste in orientierungsloser Lage befindet.

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Nach brutalem Überfall auf Senior: Ermittlungsgr. geht an die Öffentlichkeit

Im Zusammenhang mit den laufenden Ermittlungen wegen "Raubes mit Todesfolge" zum Nachteil eines 87 Jahre alten Göttingers im September letzten Jahres ist die zur Klärung des Verbrechens eingerichtete Ermittlungsgruppe am Dienstagvormittag (05.02.19) mit einem Foto des Opfers an die Öffentlichkeit gegangen. Ein entsprechender Beschluss des Amtsgerichts Göttingen für die Durchführung der Massnahme liegt vor.

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Unbekannter Mann greift 35-jährige Frau mit 3-jährigem Kind an

Polizeibeamte kamen gestern Abend (04.02.2019) aufgrund eines Körperverletzungsdeliktes zum Nachteil einer 35-jährigen Frau zum Einsatz. Die 35-Jährige spazierte gegen 17:15 Uhr mit ihrem im Kinderwagen befindlichen Kind (3) die Dehmelstrasse entlang, als sie auf Höhe des dortigen Gymnasiums unvermittelt von einem bislang Unbekannten in einen dortigen Zaun gestossen wurde. Anschliessend griff er die Frau mit Schlägen an und beschimpfte sie in ausländischer Sprache.

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Rebstein SG: Fussgängerin (†67) verstorben - nachträglicher Zeugenaufruf

Am Freitag (01.02.2019), kurz nach 19:30 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer 67-jährigen Fussgängerin gekommen (vgl. Meldungen vom 02.02.2019 und 04.02.2019). Die 67-Jährige erlag später ihren schweren Verletzungen. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber und sucht nachträglich nach Zeugen.

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Villars-sur-Glâne FR: 21-jähriger Mann wird vermisst – Wer kann Hinweise geben?

Vermisst wird seit Dienstag, 5. Februar 2019, um zirka Mitternacht; in Villars-sur-Glâne: Guillaume G., geb. 13.03.1997, wohnhaft in Villars-sur-Glâne. Signalement 21-jähriger Mann, 190 cm, dunkelblonde Haare, schlanke Statur. Er trägt eine bordeauxfarbene Hose, einen schwarzen Pullover, graue Turnschuhe der Mark...

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15-Jährige von Hund gebissen - Hundehalterin ging weiter

Erst am Montagnachmittag hat eine 15-jährige Willicherin in Begleitung ihrer Mutter einen Hundebiss zur Anzeige gebracht. Bereits am Mittwoch, 30. Januar, gegen 15 Uhr ging die 15-Jährige in Willich zu Fuss von der Robert-Schumann-Gesamtschule nach Hause und nutze dabei den Alleenradweg. Im Bereich der Ackerstrasse kam ihr eine Frau entgegen, die einen schwarz-weissen Hund an einer langen Leine führte. Vermutlich handelte es sich bei dem Hund um einen Border Collie.

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Mit entwendeter EC-Karte mehrfach Bargeld an Geldautomaten verfügt

Bereits am Donnerstag, den 18.10.2018, entwendeten Unbekannte gegen 18:00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz die Geldbörse aus der Handtasche einer 64-jährigen Gelsenkirchenerin. In der Geldbörse waren Bargeld, persönliche Papiere und die EC-Karte der Gelsenkirchenerin. Mit dieser EC-Karte verfügte eine bislang unbekannte Person wenige Minuten später mehrfach rechtswidrig Bargeld an Geldautomaten in der Altstadt.

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Basel BS: Frau (84) von Räuber in Mehrfamilienhaus überfallen – Zeugenaufruf

Am 04.02.2019, zwischen ca. 10.30 und 13.30 Uhr, wurde in einem Mehrfamilienhaus in der Hegenheimerstrasse eine 84-jährige Frau Opfer eines Raubes. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass die Rentnerin die Waschküche aufgesucht hatte und in ihre Wohnung zurückkehren wollte. Als sie aus dem Lift stieg, wurde sie plötzlich von einem maskierten Mann angegangen, welcher sie in ihre Wohnung drängte und fesselte.

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Fotofahndung nach unbekanntem Betrüger

Bereits am 27. August 2018 versuchte der auf dem beigefügten Lichtbild abgebildete Mann, in der Postfiliale am Willy-Brandt-Platz ein Paket auszulösen. Den dortigen Mitarbeitern fiel jedoch auf, dass der Ausweis offenbar gefälscht war. Ohne das im Paket befindliche hochwertige Handy und ohne seinen falschen Ausweis mitzunehmen, flüchtete der Unbekannte vor Eintreffen der Polizei.

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Thayngen SH: Eisplatte fällt von Sattelschlepper auf Auto – Warnung

Am späten Montagvormittag (04.02.2019) hat sich in Thayngen, auf der J15, ein Verkehrsunfall zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Personenwagen ereignet. Vom Dach des Sattelmotorfahrzeugs flog eine Eisplatte herunter und traf den Personenwagen. Der Autofahrer und seine Beifahrerin kamen mit dem Schrecken davon. Vom beteiligten Sattelmotorfahrzeug fehlt jede Spur.

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Gelterkinden BL: Mobiles Toilettenhäuschen in Brand gesteckt – Zeugenaufruf

Am Sonntagabend, 3. Februar 2019, kurz nach 19.00 Uhr, brannte beim Balkenweg in Gelterkinden BL ein mobiles Toilettenhäuschen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen. Die entsprechende Meldung an die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal erfolgte um 19.10 Uhr durch eine Drittperson. Beim Eintreffen der Polizei brannte das mobile Toilettenhäuschen. Durch die angerückte Feuerwehr konnte der Brand rasch gelöscht werden.

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Winterthur ZH: Verkehrsunfälle am Wochenende – Zeugen gesucht

Unfallchronik vom 01.02.-03.02.2019 Am Samstag, 02.02.2019, ca. 14:50 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen, wobei Sachschaden entstand. Ein 32-jähriger Personenwagenlenker fuhr auf der Gewerbestrasse Richtung Industriestrasse und gewährte einem 52-jährigen Lenker eines Personenwagens, welcher auf der Industriestrasse Richtung Seenerstrasse unterwegs war, den Vortritt nicht. Durch den Zusammenstoss entstand ein Gesamtschaden von rund Fr. 7000.--.

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Stadt Zürich ZH: Bewusstloser, verletzter Mann an der Langstrasse aufgefunden

Am Samstagmorgen, 02. Februar 2019, fanden Polizisten einen bewusstlosen und offensichtlich am Kopf verletzten Mann im Kreis 4 auf offener Strasse. Kurz nach 4.00 Uhr entdeckte eine Streifenpatrouille der Stadtpolizei Zürich an der Langstrasse Höhe Marmorgasse einen Mann bewusstlos am Boden liegend. Sofort kümmerten sich die Polizisten um den Mann, der offensichtlich am Kopf verletzt war. Gemäss ersten polizeilichen Erkenntnissen hatte der 41-jährige Mann kurz zuvor Streit in und ausserhalb einer Bar, nahe des Ortes, wo er von den Polizisten gefunden wurde.

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Empfehlungen

Wappen des Kantons Schaffhausen



Die Polizei im Kanton Schaffhausen

Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.

Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.

Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.


Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung.

Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen

Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.

Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.

Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.

Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen

Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.

Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen

Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:

  • Aus- und Weiterbildung
  • Zentrale Dienste
  • Einsatz und Planung
  • Instruktion

Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.

Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.

Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.

Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.

Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.


Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig.

Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen

Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.

Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.

Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.

Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.

Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.

Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.

Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen

Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.

Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:

  • Innenfahndung
  • Fahndung
  • Gewaltdelikte
  • Betäubungsmitteldelikte
  • Vermögensdelikte
  • Kriminaltechnik

Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.

Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.

Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.

Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.

Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.

Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen

Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.


Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.

Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen

Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.

Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.

Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.

Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen

Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.

Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.

Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.



Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.