Aus noch zu klärenden Gründen kam es am Donnerstag in einem leerstehenden Reiheneinfamilienhaus in Olten zu einem Brand. Verletzt wurde dabei niemand.
Am Donnerstag, 11. März 2021, kurz vor 12.25 Uhr, stellte eine Polizeipatrouille an der Ziegelfeldstrasse in Olten einen Brand in einem leerstehenden Reiheneinfamilienhaus fest.
Am Mittwoch, 10.03.2021, 10.40 Uhr, kam es im Autschachenpark in Näfels zu einem Brandfall auf einer Baustelle.
Der Inhalt einer grossen Abfallmulde für brennbares Material war aus noch ungeklärten Gründen in Brand geraten. Die Feuerwehr Näfels-Mollis konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen.
Beim Brand in einer Liegenschaft in Amlikon-Bissegg entstand am Dienstag Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Gegen 21.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass bei einer Liegenschaft an der Frauenfelderstrasse ein Feuer ausgebrochen sei.
Am Dienstagabend, 9. März 2021, um 23.30 Uhr, musste die Feuerwehr Lachen wegen Rauchentwicklung in einem Einfamilienhaus an den Kiebitzweg in Lachen ausrücken.
Die Einsatzkräfte konnten das Feuer im Bereich einer Steckdose rasch löschen. Die Hausbewohnerin blieb unverletzt.
Am Montagabend, 8. März 2021, kurz nach 20.15 Uhr, ist in einer Halle in Rothenthurm ein Abbruchauto in Brand geraten.
Anwesende versuchten das brennende Fahrzeug mit einem Feuerlöscher und Wasser zu löschen.
Am Dienstagmorgen (09.03.2021), kurz nach 08:45 Uhr, ist an der Heimatstrasse ein Brand entdeckt worden.
Passanten meldeten der Kantonalen Notrufzentrale St. Gallen Rauch und Feuer aus einem Mehrfamilienhaus. Ein 56-jähriger Bewohner erlitt eine leichte Rauch-Gasvergiftung. Das Mehrfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Franken.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos in Sulgen entstand am Montagnachmittag Sachschaden.
Ein 72-jähriger Autofahrer beabsichtigte kurz vor 15.45 Uhr aus Richtung Gutbertshausen kommend die Weinmossstrasse zu überqueren.
Am Montag (08.03.2021) kurz vor 23:15, ist an der Uznabergstrasse von einen aufmerksamen Nachbarn ein starke Rauchentwicklung entdeckt worden.
Dieser stieg aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses auf. Es entstand geringer Sachschaden.
Am frühen Montagabend (08.03.2021) kam es in einem Mehrfamilienhaus in Löhningen zu einem Brand in einer Waschküche. Verletzt wurde bei diesem Vorfall niemand.
Am Montagabend (08.03.2021), kurz nach 18.30 Uhr, meldete ein Mieter eines Mehrfamilienhauses an der Hauptstrasse in Löhningen, dass es im Erdgeschoss aus der Waschküche, welche sich direkt unterhalb seiner Wohnung befindet, brennen würde.
Am Sonntagabend hat auf der Julierstrasse in Malix ein Auto gebrannt. Dabei wurde niemand verletzt.
Eine Automobilistin fuhr am Sonntag um 18.40 Uhr oberhalb Malix auf der Julierstrasse bergwärts. Ein ihr folgender Fahrzeuglenker bemerkte vom Auto der Frau ausgehende Funken und machte die Lenkerin mittels Lichthupe darauf aufmerksam.
Es kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden.
In der Nacht auf Montag, (8.03.2021) kurz nach 03.00 Uhr ging die Meldung ein, wonach es auf der Alp Dornesseln im Bezirk Schwende brenne.
Am Montagmorgen (08.03.2021), kurz vor 1:00 Uhr, ist es im Industriegebiet Haslen zu einem Brand in einer Autogarage gekommen. Die Höhe des Sachschadens kann zurzeit noch nicht beziffert werden, dürfte aber weit über hunderttausend Franken sein.
Die Löscharbeiten dauern noch an.
Am Samstag, 6. März 2021, kurz nach 17:00 Uhr, wurde der Einsatzzentrale der Kantonspolizei eine Rauchentwicklung aus einem Gebäude der Entsorgungsstelle des Zweckverbandes für die Abfallentsorgung March (ZAM) an der Alpenblickstrasse in Lachen, gemeldet.
Die Einsatzkräfte stellten in der Folge im Gebäudeinnern in einer Mulde mit Grüngut-Abfällen ein Mottfeuer fest.
Am Freitagmittag (05.03.2021) kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt Schaffhausen zu einem Brand auf einem Balkon.
Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Verletzt wurde bei diesem Vorfall niemand.
Am Freitag (05.03.2021), kurz nach 10:20 Uhr, hat ein aufmerksamer Passant der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine Rauchentwicklung an der Hauptstrasse gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Brand bereits gelöscht.
Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Bei einem Lastwagenbrand im Aeschertunnel (Gemeindegebiet Aesch, Fahrtrichtung Chur) ist am Freitagmorgen (5.3.21) am Fahrzeug Total- und an der Tunnelinfrastruktur hoher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 8.15 Uhr entdeckte eine zivile Patrouille der Kantonspolizei einen auf dem Pannenstreifen stehenden, brennenden Sattelschlepper.
Am Donnerstag (04.03.2021), kurz nach 14:40 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand in einem Einfamilienhaus an der Bürgstrasse gemeldet worden.
Das Haus stand in Vollbrand. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Als Ursache des Grossbrandes im Industriegebiet von Laufen im Juli 2020 steht eine technische Ursache klar im Vordergrund.
Da im Rahmen der umfangreichen Untersuchungen der Forensik der Polizei Basel-Landschaft keine Spuren oder Hinweise auf eine vorsätzliche oder fahrlässige strafbare Handlung oder Unterlassung gefunden werden konnten, eröffnet die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft kein Strafverfahren und hat die Nichtanhandnahme des Verfahrens verfügt.
Bei einem Grossbrand in einem Firmengebäude ist am Mittwochnachmittag (3.3.2021) in Hinwil ein Sachschaden in zurzeit noch unbekannter Höhe entstanden.
Verletzt wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand niemand.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Romanshorn entstand in der Nacht zum Mittwoch Sachschaden. Eine Person wurde leicht verletzt.
Kurz vor 1.30 Uhr meldete ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Arbonerstrasse einen Brand im Badezimmer.
Weingarten. Während der Brandbekämpfung anlässlich eines Wohnungsbrandes in der Doktor-Wohnlich-Straße in Weingarten ist am Dienstagvormittag die 95 Jahre alte Wohnungsinhaberin tot aufgefunden worden.
Aufgrund der ersten objektiven Befunde war die Ursache zunächst unklar. Allerdings erbrachte die Begutachtung durch Kriminaltechniker der Karlsruher Kriminalpolizei - gemeinsam mit einem Vertreter der Rechtsmedizin-, dass die betagte Frau wohl Opfer eines tragischen Unglücksgeschehens wurde.
Bei Reparaturarbeiten ist es in einem Heizungsraum zu einer Rauchentwicklung gekommen. Verletzt wurde niemand.
Der Raum wurde durch die Feuerwehr entraucht.
Am Dienstag kam es in einem Industriegebäude in Amriswil zu einem Brand, es wurde niemand verletzt.
Kurz nach 11.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einem Industriegebäude an der Sommeristrasse in einem Trocknungsofen für Schafwolle ein Brand ausgebrochen sei.
Am späteren Montagnachmittag (01.03.2021) konnte durch einen Hauswart ein aufflammender Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt Schaffhausen gelöscht werden. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Brandvorfall.
Borken. Nach dem Brand eines Einfamilienhauses am Dienstagmorgen (2.3., 3 Uhr) am Schückerskamp in Borken entdeckten Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten einen 60-jährigen Bewohner und konnten ihn nur noch tot bergen.
Im Gebäude wird noch ein weiteres Opfer im Alter von 97 Jahren vermutet. Das Haus ist einsturzgefährdet.
Am Dienstag (02.03.2021), kurz nach 04:20 Uhr, ist im Weiler Gumpist-Vorderlaad ein Brand entdeckt worden. Ein Schopf wie auch das Haus brannten vollständig ab.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken. Die Brandursache ist nicht bekannt.
Am Sonntagmorgen (28.02.2021), kurz vor 07:00 Uhr, hat in der Schulstrasse, bei der Schrebergartenanlage Dornacker, ein Gartenhaus gebrannt.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Nacht von Sonntag auf Montag sind die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Sanität und Polizei wegen eines Kellerbrandes in Zürich Nord im Einsatz gestanden.
Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vor Ort medizinisch erstversorgt und anschliessend ins Spital gebracht.
Am Sonntagabend (28.02.2021) brannte es in einer Loggia (nach der Aussenseite offener, überdachter Raum) einer Mietwohnung am Bleicheplatz in Schaffhausen.
Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Verletzt wurde bei diesem Vorfall niemand.
Am Sonntagmittag, 28. Februar 2021, kurz vor 14.00 Uhr, gerieten zwei parkierte Personenwagen auf einem Garagenvorplatz in einem Industrieareal an der Dornacherstrasse in Aesch BL in Brand.
Personen wurden keine verletzt.
Gelsenkirchen. Seit 04:30 Uhr brennen hunderte Autoreifen in Gelsenkirchen-Ückendorf. Anrufer berichteten der Leitstelle von Rauch und Feuerschein im Bereich eines dortigen Gewerbebetriebs.
Einheiten der Wache Altstadt und Heßler sowie der Führungsdienst der Wache Buer rückten darauf hin aus.
Heute Nachmittag rückten die Feuerwehr des Stützpunkts, das CSPI von Estavayer sowie die Kantonspolizei wegen eines Brandes in einem sich in Bau befindlichen Haus in Murist aus.
Die Feuerwehr konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Die Brandursache ist unbekannt. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet.
Am Samstag (27.02.2021), kurz nach 11 Uhr, hat auf der Autobahn A13 das Auto eines 31-jährigen Mannes gebrannt.
Er und sein gleichaltriger Beifahrer konnten das Auto noch rechtzeitig auf dem Pannenstreifen abstellen und blieben unverletzt.
Heute Freitag, 26. Februar 2021, kurz nach 13.15 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Meldung zu einem Brand an der Gotthardstrasse 183 in Erstfeld ein.
Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte der Feuerwehr Erstfeld konnten das Feuer im Holzschuppen rasch unter Kontrolle bringen und so ein Übergreifen der Flammen auf das nahestehende Wohnhaus verhindern.
Im Zeitraum von Juli 2020 bis Oktober 2020 kam es zu 6 Brandstiftungen, wobei Sachschaden in Wert von mehreren Zehntausend Franken entstand.
Personen wurden keine verletzt.
In einem Einfamilienhaus in Fehren kam es am Donnerstagabend zu einem Brand. Die Rentnerin, welche die Liegenschaft bewohnt, blieb unverletzt.
Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn untersucht.
Bezirk Braunau. Aus noch ungeklärter Ursache brach am 25. Februar 2021 gegen 19:10 Uhr in einer Wohnung einer Wohnhausanlage in Mattighofen ein Brand aus.
Die 72-jährige Bewohnerin befand sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte noch in ihrer Wohnung und konnte diese nicht mehr selbstständig verlassen.
Im Autobahntunnel Schlund in Kriens ist gestern Abend ein Lieferwagen ausgebrannt. Für die Löscharbeiten mussten die Tunnelröhren in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Verletzt wurde niemand. Es entstand grosser Sachschaden.
Gießen. Am vergangenen Dienstag konnten ein Autofahrer und eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiautobahnstation Mittelhessen auf einem Gelände einer Tankstelle in Reiskirchen offenbar Schlimmeres verhindern.
Zwar brannte ein PKW aus. Aufgrund der schnellen Reaktion konnte verhindert werden, dass das Feuer sich nicht weiter ausbreitete und niemand verletzt wurde.
Dormagen. Zwischen Mittwochabend (24.02.), etwa ab 21:10 Uhr, und dem frühen Donnerstagmorgen (25.02.), gegen 4:20 Uhr, haben Unbekannte an mehreren Stellen in Dormagen Müll- und Altpapiercontainer in Brand gesetzt.
Zunächst riefen gegen 21:10 Uhr Anwohner der Straße "Am Rath" die Feuerwehr, weil dort drei Müllcontainer brannten. Als die Polizeibeamten eintrafen, war der Brand bereits gelöscht.
Nach der Benützung eines Elektrogrills geriet gestern Abend ein Balkon eines Mehrfamilienhauses in Ruswil in Brand. Die Bewohner mussten die Nacht auswärts verbringen. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch, 24. Februar 2021, verwendete ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Ruswil auf dem Balkon einen Elektrogrill. Vermutlich wurde dieser nach der Benützung nicht richtig ausgeschaltet. Gegen 23:30 Uhr wurde eine Rauchentwicklung festgestellt. Die aufgebotene Feuerwehr Ruswil konnte den Brand löschen.
Wie berichtet, wurden am Samstagabend, 20. Februar 2021, die Fassade und die Dachkonstruktion eines Neubaus an der Bielstrasse in Bettlach bei einem Brand beschädigt.
Die Abklärungen zur Brandursache durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass sich beim Verschweissen von Bitumenbahnen offensichtlich ein Schwellbrand im Bereich der Fassade entwickeln konnte.
Am Donnerstag (25.02.2021), um 00:20 Uhr, ist es an der Industriestrasse zu einem Brand gestapelter Paletten mit Isolationsmaterial gekommen. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Die Brandursache wird abgeklärt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 20'000 Franken geschätzt.
Gestern Abend sind die Feuerwehr und die Kantonspolizei wegen eines Brandes in einem im Bau befindlichen Gebäudes an der Route André-Piller in Givisiez interveniert.
Es wurde niemand verletzt. Eine Untersuchung ist im Gange.
In der Nacht auf Dienstag, 23. Februar 2021, musste die Feuerwehr Ingenbohl-Brunnen ins Grand Palais in Brunnen ausrücken.
Um 3.30 Uhr löste ein automatischer Brandalarm aus und die Bewohner verliessen das Gebäude unverletzt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.