Kanton LU: Mutter und Sohn angeklagt - 3.5 Jahre Freiheitsstrafe und Geldstrafe gefordert
Polizei.news Redaktion Luzern Polizeinews Schweiz
Die Staatsanwaltschaft Luzern hat die Verfahren gegen eine 70-jährige Frau und ihren 33-jährigen Sohn abgeschlossen. Um sich einen luxuriösen Lebensstil zu ermöglichen, haben die beiden Beschuldigten u.a. gefälschtes pornografisches Bildmaterial verkauft und Heiratsschwindel betrieben. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie damit mehrere hundert tausend Franken ergaunert haben. Die Staatsanwaltschaft hat beide Personen beim Kriminalgericht des Kantons Luzern angeklagt. Sie fordert je Freiheitsstrafen von 3.5 Jahren und Geldstrafen. Für beide Personen gilt die Unschuldsvermutung. Im Jahr 2016 starteten die Beschuldigten ihr Geschäft mit dem Verkauf von pornografischem Material. Bis zur ihrer Verhaftung im Oktober 2018 haben sie pornografisches Material von einer kanadischen Website heruntergeladen und dieses Material anschliessend auf einschlägigen Websites als "eigenes Material" verkauft. Sie gaben sich gegenüber den Käufern als die betreffenden Frauen aus und führten diese so hinters Licht. Sie ergaunerten so mehrere hunderttausend Franken.
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