Am Freitagabend kam es in einem Keller in Möhlin zu einem kleineren Brand. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Die Brandursache ist noch unklar.
Am Donnerstagnachmittag kollidierten zwei Personenwagen seitlich-frontal miteinander. Vier von fünf Insassen wurden verletzt. Diese mussten mit zwei Rettungswagen und einem Rettungshelikopter in verschiedene Spitäler überführt werden. An den Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden.
Die Strecke blieb für mehrere Stunden gesperrt.
Am Mittwochnachmittag geriet ein Lastwagen auf den Pannenstreifen und kollidierte dort mit einem stehenden TCS-Patrouillenfahrzeug. Nur durch grosses Glück wurde niemand verletzt.
Es entstand grosser Sachschaden.
Am frühen Mittwochabend wurde ein Fussgänger beim Überqueren eines Fussgängerstreifens von einem PW erfasst und zu Boden geschleudert.
Er wurde mit unbekannten Verletzungen in ein Spital eingeliefert.
Am frühen Mittwochmorgen kollidierte ein PW-Lenker mit einem Baum. Die beiden Insassen blieben unverletzt. Am Fahrzeug entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Der Lenker war stark alkoholisiert.
Die Kantonspolizei Aargau blickt im Grossen und Ganzen auf ruhige Festtage zurück. So blieben Grossereignisse aus und der Kanton blieb von schweren Delikten verschont.
Die Kantonspolizei Aargau konnte einen Rückgang der Ausrückungen in diversen Bereichen zwischen dem 24. und dem 26. Dezember 2022 feststellen. So kann generell von ruhigen Festtagen gesprochen werden.
Ein betrunkener Lastwagenfahrer hat am Donnerstagabend (22.12.2022) einen Selbstunfall verursacht.
Er fuhr um 20:20 Uhr mit seinem Sattelzug auf der Unterdorfstrasse in Richtung Kreisverkehr.
Das teilweise trübe und milde Winterwetter bescherte den Helikopter-Crews der Rega relativ ruhige Festtage. Von Heiligabend bis zum Stephanstag standen sie rund 70-mal für in Not geratene, verletzte oder schwer erkrankte Menschen im Einsatz. Die Ambulanzjets der Rega waren über die Festtage weltweit für Patientinnen und Patienten unterwegs.
Das durchzogene Winterwetter sorgte für relativ ruhige Festtage bei der Rega: Vom 24. bis 26. Dezember 2022 rückten die Helikopter-Crews insgesamt rund 70-mal aus. Die häufigste Ursache für Helikopter-Einsätze waren schwere oder akute Krankheiten, wie beispielsweise Schlaganfälle oder Herzkreislauf-Erkrankungen, sowie verunfallte Wintersportler. Auch für Verlegungsflüge von Regional- in Zentrumsspitäler standen die Crews der Rega im Einsatz.
Am Sonntagmorgen brannte auf einer Dachterrasse eine Sitzlounge. Drittpersonen stellten den Brand fest und alarmierten umgehend die Feuerwehr. Diese war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Personen kamen nicht zu schaden.
Es entstand jedoch mittlerer Sachschaden.
Gestern Freitagabend, 23.12.2022 kam es auf der Nigglishäuserstrasse in Oftringen zu einem Verkehrsunfall.
Ein Fussgänger wurde dabei auf dem Fussgängerstreifen angefahren und verletzt.
Mit einem gemieteten Sportwagen wurde ein 19-jähriger Neulenker am späten Donnerstagabend bei Bremgarten ausserorts mit 203 km/h gemessen.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Betrüger verschicken E-Mails angeblich im Namen der SBB und behaupten: "Glückwünsche! Sie wurden von SBB Rewards ausgewählt." Als einer der 500 auserwählten Kunden können Sie ein kurze Umfrage ausfüllen und erhalten im Gegenzug CHF 100.00.
Die Betrüger phishen Ihre persönlichen Angaben sowie Ihre Kreditkartendaten ab. Anschliessend wird versucht, den per SMS übermittelten Sicherheits-Code des Kreditkarteninstitutes zu ergattern (Umgehung der Zwei-Faktor-Authentifizierung).
Stark betrunken verursachte ein Lastwagenfahrer am Donnerstagabend in Villmergen einen Selbstunfall. Sein Anhängerzug landete im Bachbett und musste aufwändig geborgen werden.
Verletzt wurde niemand.
Jeweils stark betrunken verursachten ein Autofahrer in Baden sowie eine Automobilistin in Ueken (siehe Titelbild) einen Verkehrsunfall.
Immerhin wurde niemand verletzt.
Zwei junge Männer bedrängten im fahrenden Zug einen Reisenden und entwendeten ihm das Portemonnaie. Auf der Fahndung konnte die Polizei zwei Verdächtige festnehmen.
Der Vorfall ereignete sich am Montag, 19. Dezember 2022, um 21 Uhr im Regionalzug von Brugg nach Olten.
In einem Parkhaus in Aarau verlor eine Seniorin die Herrschaft über ihren Wagen. Dieser prallt heftig gegen eine Mauer.
Die Frau wurde mittelschwer verletzt.
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, die Sicherheit auf den Strassen des Kantons oder einen Einbruch, sind die Bediensteten der Kantonspolizei Aargau zur Stelle. Engagiert und kompetent setzen sich die Mitarbeitenden zu jeder Zeit für die Sicherheit der Bevölkerung ein.
Die Aargauer Polizei gliedert sich in sechs verschiedene Abteilung, die unter der Führung des Polizeikommandanten sowie sechs Abteilungschefs stehen.
Nach einem Diebstahl in einem Verkaufsgeschäft konnten nach kurzer Fahndung zwei verdächtige Personen angehalten werden.
Am späten Nachmittag vom 17. Dezember 2022, ging bei der Kantonspolizei Aargau die Meldung über einen Ladendiebstahl ein.
Ein Automobilist verlor in der Nacht auf Montag in Umiken die Herrschaft über seinen Wagen. Dieser prallte heftig gegen eine Mauer.
Verletzt wurde niemand.
Bevor das weihnächtliche Tauwetter einsetzt noch einmal die verschneite Winterlandschaft geniessen:
Die zehn besten Winterbilder des heutigen Sonntags.
Bei einer Kontrolle auf der Autobahn A1 wurden sieben Fahrzeuglenker vorläufig aus dem Verkehr gezogen – Zu viel Alkohol und Drogen.
Die Vorweihnachtsstimmung bei der Kantonspolizei Aargau wurde am heutigen Morgen, vom 18. Dezember 2022, arg gedämpft.
In der Nacht auf Sonntag geriet ein Automobilist von der Fahrbahn ab und kollidierte mit dem Wildschutzzaun.
Er schleuderte zurück auf die Autobahn und kam an der Randleitplanke zum Stillstand.
Die Temperaturen sind wieder zurückgegangen und in der Nacht auf Freitag hat eine Gegenstromlage vielerorts für Schnee gesorgt.
In der Westschweiz hat es keinen nennenswerten Neuschnee gegeben, auf der Alpensüdseite hingegen hatten heute früh die Wetterbeobachtenden einiges an Neuschnee zu messen.
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Gestern verursachte im Flachland der Deutschschweiz vereisender Regen seit längerer Zeit wieder einmal spiegelglatte Strassen.
Wir werfen heute einen Blick zurück auf diese markante Wetterlage.
Die Polizeikorps der Schweiz und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) setzen sich gemeinsam für die Prävention von Cyberbetrug und Cyberdelikten ein.
Aktuell startet ein neuer Teil der nationalen Kampagne zur Prävention von Cyberkriminalität "Und Sie? Hätten Sie ja gesagt?" zum Thema Fake-Shops.
Die Schalter der kantonalen Verwaltung und der aargauischen Gerichte sind zwischen Weihnachten und Neujahr grösstenteils geschlossen.
Spitäler, Polizei und weitere Amtsstellen leisten ihre Dienste auch über die Festtage.
In den vergangenen 24 Stunden kam es im Kantonsgebiet zu mehreren kleineren Unfällen auf Grund von Glätte.
Durch die erneuten Schneefälle und frostigen Temperaturen kam es auf den Strassen im Aargau zu insgesamt fünfzehn Verkehrsunfällen. In wenigen Ereignissen kam es zu leicht verletzten Personen, im Grossteil blieb es bei Blechschaden.
In der Nacht nahm die Polizei in Brugg zwei mutmassliche Diebe fest.
Bereits am vergangenen Sonntag hatte die Polizei in Rheinfelden zwei Burschen festgenommen, denen Fahrraddiebstähle zur Last gelegt werden.
Gegenseitige Provokationen führten auf der Autobahn A1 zu einem Verkehrsunfall. Drei Personen wurden leicht verletzt.
Die Polizei nahm zwei Lenkern den Führerausweis ab.
Bei einem Bahnübergang in Seon missachtete eine Automobilistin das Rotlicht. In der Folge kam es zur Kollision mit einem herannahenden Zug.
Verletzt wurde niemand.
Ein Auto kam am Dienstagmorgen auf der rutschigen Benkenstrasse von der Strasse ab und drehte sich aufs Dach.
Die beiden Insassen wurden ins Spital transportiert.
Aus Südwesten hat in der Höhe eine markante Erwärmung eingesetzt. Gleichzeitig kommt allmählich schwacher Niederschlag auf. In einer ersten Phase fällt dieser in Form von Schnee. In der Nacht auf Mittwoch und am Mittwochvormittag geht der Niederschlag jedoch in Regen über.
Kommt es in der bodennahen Kaltluftschicht zu gefrierendem Regen? Wir schauen uns die Details an.
Es braucht erstaunlich wenig, um zu viel Alkohol im Blut zu haben. Abbauen kann der Körper hingegen nur 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde. Die BFU empfiehlt deshalb, auch am Tag nach dem Betriebsfest oder der Weihnachtsfeier vorsichtig zu sein.
Im letzten Jahr gab es auf Schweizer Strassen 441 Schwerverletzte bei Unfällen mit der Hauptursache Alkohol – 21 Menschen starben. Fast jeder dritte dieser Unfälle wurde von einer Person auf dem Velo oder E-Bike verursacht.
Eine Polizeipatrouille kontrollierte am Nachmittag ein verdächtiges Fahrzeug. Bei der Durchsuchung konnten mutmasslich gestohlene Waren im Wert von über fünftausend Franken sichergestellt werden.
Die drei Insassen wurden vorläufig festgenommen.
Die vergangene Nacht war in der ganzen Schweiz frostig kalt, an vielen Orten war es die bisher kälteste Nacht des Winters. Tagsüber herrschte auch im Flachland oft Dauerfrost mit Temperaturen unter 0 Grad.
Damit wurde verbreitet ein Eistag registriert.
Aus einem Ermittlungserfolg im September 2022 gegen eine Ransomware-Gruppierung resultierte bereits eine Entschlüsselungssoftware für das Schadprogramm „LockerGoga“.
Auf der Webseite des No More Ransom Project ist nun auch ein Decryptor für die Ransomware „MegaCortex“ veröffentlicht worden.
Am Sonntagabend, 13. November 2022, wurde eine männliche Person in Wildegg von mehreren Personen angegriffen und dabei schwer verletzt. Er musste sich in Spitalpflege begeben.
Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe und sucht Augenzeugen.
Vermehrt stellen wir wieder Fahrzeuge fest, welche auf der linken Strassenseite parkiert sind.
Neben der Tatsache, dass Autos vorne keine Reflektoren aufweisen und somit nachts für den nahenden Verkehr zu spät gesehen werden könnten, beschwören Linksparkierer auch beim Wegfahren gefährliche Situationen herauf, weil sie die ersten Meter beim Hinausfahren aus dem Parkplatz ohne Sicht auf den Gegenverkehr zurücklegen müssen.
Am vergangenen Wochenende kam auf der Aaretalstrasse ein Fahrzeug von der Fahrbahn ab und kollidierte mit zwei parkierten Fahrzeugen sowie einem Steinblock. Anschliessend entfernte sich die lenkende Person mit dem Fahrzeug, ohne den Schaden zu melden.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
In der Nacht auf Sonntag nahm die Kantonspolizei in Oftringen zwei algerische Asylbewerber fest. Sie werden dringend verdächtigt, für Diebstähle aus parkierten Autos verantwortlich zu sein.
Einer Anwohnerin fielen am Sonntag, 11. Dezember 2022, kurz nach zwei Uhr in einem Wohnquartier in Oftringen zwei Männer verdächtig auf.
Die Kantonspolizei Aargau sorgt für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.
Sichere Strassen, Hilfe bei Unfällen und der Kampf gegen die Kriminalität gehören zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Abteilungen der Polizei Aargau
Die Polizei Aargau gliedert sich in sechs Abteilungen, die einem Kommandanten unterstehen. Die Abteilungen im Überblick:
Kriminalpolizei
Mobile Polizei
Stationierte Polizei
Führung & Einsatz
Polizeitechnik
Kommandobereiche
Die Aufgaben der Kriminalpolizei Aargau
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten wie Kapitalverbrechen oder schweren Raub, nimmt die Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Auch bei Wirtschaftskriminalität, Fälschungen oder bandenmässigen Einbrüchen ist diese Abteilung der Polizei Aargau zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahnden gezielt nach Personen und arbeiten zudem in der Verbrechensprävention. Einen wesentlichen Anteil an der Ermittlungsarbeit hat die Kriminaltechnik. Bei der Polizei Aargau kümmern sich Spezialisten der Kriminalpolizei um die Analyse der Beweise.
Die Mobile Polizei im Kanton Aargau
Die Mobile Polizei ist Tag und Nacht auf den Strassen des Kantons unterwegs. Kommt es zu einem Unfall, sind die Polizisten schnell vor Ort und leiten ersten Massnahmen ein. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den engen Kontakt zu anderen Abteilungen sind die Patrouillen in der Lage, direkt einzugreifen. Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Aufnahme von Verkehrsunfällen zu den Aufgaben der Mobilen Polizei im Kanton Aargau.
Stützpunkte der Polizei Aargau
Aargauer Bürgerinnen und Bürger wenden sich mit ihren Anliegen an die Stationierte Polizei. Im Kanton gibt es insgesamt neun Stützpunktkreise, die für die Bevölkerung zuständig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermitteln bei Straftaten und sorgen für Sicherheit im Kanton Aargau. Dabei zeigt die Polizei Aargau Präsenz und dient als Anlaufstelle für Anzeigen.
Die Abteilung Führung & Einsatz
Die Abteilung Führung & Einsatz kümmert sich um die Unterstützung der Polizisten vor Ort. Mit spezieller Technik oder besonderen Dienstleistungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kollegen da. Im Lage- und Analysezentrum werten die zuständigen Polizisten die aktuelle Situation aus und koordinieren und führen Einsätze. In der Notrufzentrale werden die Notrufe aus dem Kanton abgewickelt.
Abteilungsübergreifende Einsätze plant und koordiniert der Dienst Operationen, der auch für die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien zuständig ist. Einsatztrainings und die Sondereinheit ARGUS gehören ebenfalls zur Abteilung Führung & Einsatz. Die Kompetenzstelle SIWAS ist für Waffen, Sprengstoff und Ähnliches zuständig.
Polizeitechnik für einen reibungslosen Betrieb
Eine funktionierende Technik ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf bei der Polizei Aargau. Die Abteilung Polizeitechnik ist unter anderem für das digitale Funknetz, die Hausinstallationen und die Informatik zuständig. Die Einsatzfähigkeit der rund 220 Polizeifahrzeuge obliegt ebenfalls dieser Abteilung. Nach Angaben der Polizei Aargau sind die Fahrzeuge jährlich mehr als 4 Millionen Kilometer unterwegs – ein einwandfreier Zustand der Wagen ist daher Pflicht. In der Verantwortung der Abteilung liegt auch die Uniformierung der Polizisten.
Die Kommandobereiche der Polizei Aargau
Die betrieblichen Abläufe der Polizei Aargau obliegen den Kommandobereichen. Das Personalmanagement und die Ausbildung sowie die Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Kommandobereiche. Auch das Controlling und die Finanzen der Polizei Aargau werden aus dieser Abteilung verwaltet. Rechtliche Fragen des Korps werden ebenfalls im Kommandobereich bearbeitet.
Mit der Sondereinheit „ARGUS“ gibt es eine spezielle Abteilung der Polizei Aargau, die für Einsätze mit erhöhten Risiken ausgebildet wurde. Die Spezialisten treten bei gefährlichen Einsätzen in Aktion.
Polizeihunde unterstützen Kolleginnen und Kollegen
Neben den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Aargau sind auch Polizeihunde im Dienst. Bei der Mobilen Polizei oder den Stützpunkten und der Kriminalpolizei unterstützen die Vierbeiner die Polizisten bei ihrer Arbeit. Wer einen Polizeihund führen möchte, muss besondere Voraussetzungen erfüllen. Bei der Aargauer Polizei sind insgesamt 30 Hunde für verschiedene Aufgaben im Einsatz. Unter anderem arbeiten die Tiere als Such- und Schutzhunde und helfen beim Aufspüren von Betäubungsmitteln.
Ordnungsdienst für besondere Situationen
Mit dem Ordnungsdienst arbeitet die Polizei Aargau in Situationen zusammen, bei denen mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft zu rechnen ist. Bei Kundgebungen, Fussballspielen oder ähnlichen Grossanlässen kommt der Ordnungsdienst zum Einsatz. Abhängig vom Event übernimmt der Dienst Aufgaben in anderen Kantonen und unterstützt nach Angaben der Polizei Aargau beim World Economics Forum in Davos.
Gewässerpolizei im Kanton Aargau
Die Gewässerpolizei übernimmt bei Unfällen auf Gewässern die Arbeit und unterstützt beispielsweise bei der Suche und Bergung vermisster Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren Bootsführer auf den Gewässern des Kantons und überprüfen die Einhaltung der Schifffahrtsvorschriften. Durch die Präsenz auf den Gewässern erhöht die Gewässerpolizei die Sicherheit. Polizisten aus dem Bereich der Mobilen Polizei, die als Schiffsführer ausgebildet sind, übernehmen die Aufgaben der Gewässerpolizei.
Duales Sicherheitssystem des Kantons Aargau
Im Kanton Aargau gibt es ein duales Sicherheitssystem. Demnach besteht eine Aufgabenteilung zwischen der Kantonspolizei und den einzelnen Regionalpolizeien des Kantons. Für die Bevölkerung spielen die Zuständigkeiten keine Rolle, wenn Unterstützung der Polizei Aargau gefragt ist, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Welche Polizeibehörde zuständig ist, entscheiden die Polizisten vor Ort.
Sicherheit im Strassenverkehr
Die Kantonspolizei Aargau steht im Dienste der Bevölkerung und sorgt in allen Bereichen für Sicherheit. Gerade im Verkehr können Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen einiges zur Unfallvermeidung beitragen. Die Polizei Aargau gibt dazu verschiedene Tipps. Wer sicher und unfallfrei unterwegs sein will, sollte auf jeden Fall auf Rasen verzichten. Jeder, der mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, nimmt in Unfälle in Kauf. Die Polizei weist darauf hin, dass Raser mit Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren rechnen müssen und der Führerausweis im schlimmsten Fall für immer entzogen werden kann. Die Polizisten prüfen daher mit Kontrollen, ob die Lenkerinnen und Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Dazu ist die Polizei Aargau Tag und Nacht mit mobilen Messgeräten auf den Autobahnen und Strassen im Kanton unterwegs.
Polizei Aargau berät zum Einbruchschutz
Im privaten Bereich spielt der Schutz vor Einbruch eine wesentliche Rolle. Die Polizei Aargau rät zur Wachsamkeit. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte aufmerksam sein und nicht wegschauen, sondern die Polizei rufen. Gerade ältere und kranke Nachbarn sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Der Türöffner eines Mehrfamilienhauses sollte nicht unbedacht betätigt werden, idealerweise überzeugen die Bewohner sich vorher, wer da geläutet hat.
Auch in Fahrzeuge wird häufig eingebrochen. Die Experten der Polizei Aargau raten daher, keine Wertsachen im Auto zu lassen. Von aussen sollte direkt sichtbar sein, dass sich nichts Wertvolles im Wagen befindet. Das Auto sollte auch in Tiefgaragen oder anderen vermeintlich sicheren Orten stets abgeschlossen werden.
Taschen- und Trickdiebstähle vermeiden
Taschen- oder Trickdiebstähle sind häufige Delikte im Kanton Aargau. Vorsicht ist an Orten wie Bahnhöfen oder auch Autobahnraststätten und Fussgängerzonen geboten. Im Gedränge schlagen Langfinger gern zu. Die Polizei Aargau empfiehlt, Wertsachen direkt am Körper zu tragen und keinesfalls in Rucksäcken oder Aussentaschen zu transportieren. Wer nachts ohne Begleitung in einem Zug unterwegs ist, sollte möglichst nicht schlafen.
Bei einem Trickdiebstahl gehen die Täter raffiniert vor und versuchen, das Opfer abzulenken. Wichtig ist, in ungewohnten Situationen wachsam zu bleiben und misstrauisch zu reagieren. Vor allem die Frage nach Kleingeld wird oftmals genutzt, um dem Opfer Bargeld zu entwenden.
Die Betrugsmaschen Krimineller
Leider sind nicht nur Diebstähle an der Tagesordnung, Betrüger versuchen, Opfer in die Falle zu locken. Eine häufige Masche ist der sogenannte Enkeltrick oder ein falscher Polizist, der am Telefon behauptet, die Wertsachen des Angerufenen seien nicht mehr sicher und ein Kollege der Kriminalpolizei würde gleich vorbeikommen, und die Dinge abholen. In diesen Fällen sollte sofort die Polizei Aargau eingeschaltet werden, um die Täter möglichst schnell dingfest zu machen.
Auch falsche Anrufe, die angeblich von Microsoft kommen, werden immer wieder gemeldet. Der Anrufer behauptet, der Computer des Opfers hätte ein Problem und er müsse aus der Ferne zugreifen. In Folge wird eine Mail mit einem Link zugesendet und eine Schadsoftware auf dem Rechner des Betroffenen installiert. Wichtig ist, nicht auf derartige Anrufe zu reagieren, sondern sofort aufzulegen. Wachsamkeit ist bei der Bestellung in Online-Shops gefragt. Die Seiten lassen sich sehr leicht fälschen und Betroffene, die eine Vorauszahlung geleistet haben, warten vergeblich auf die Ware. Vorsicht ist vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen geboten!
Wichtiger Teil der Polizeiarbeit – die Vermeidung von Gewaltdelikten
Ein wichtiger Aufgabenbereich der Polizei Aargau ist die Aufklärung von Gewalttaten. Die Experten beschreiben zielgerichtete Gewalt als Teil einer Eskalation, in der Regel zeichnet sich eine Krise also schon länger ab. Verschiedene Warnsignale sollten unbedingt ernstgenommen werden und der polizeiliche Gewaltschutz rechtzeitig als Unterstützung angefordert werden. Im Notfall stehen die Polizisten unter der Rufnummer 117 jederzeit zur Verfügung.
Wissenswertes zum Kanton Aargau
Im Kanton Aargau leben etwa 630’000 Einwohner, damit handelt es sich um das viertgrösste Kanton der Schweiz. Insgesamt gliedert sich das Kanton in 11 Bezirke und mehr als 200 Gemeinden. Hauptstadt ist die Stadt Aarau. Wichtige Städte sind unter anderem Baden, Brugg, Wohlen und Rheinfelden.