Heute Nacht ereignete sich auf der Autobahn A1 in Kerzers ein Verkehrsunfall. Trotz des Einsatzes der Notärzte verstarb ein Automobilist noch am Unfallort.
Am Dienstag, den 18. April 2023, gegen 00:05 Uhr, fuhr ein 47-jähriger Automobilist auf der Autobahn A1 von Murten in Richtung Bern.
Heute Morgen musste ein LKW-Fahrer in Courlevon ein Ausweichmanöver durchführen, um einen Zusammenstoss mit einem entgegenkommenden Auto zu vermeiden, das mitten auf der Fahrbahn fuhr.
Der Lkw kam von der Strasse ab und landete auf der rechten Seite. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise!
In der Nacht auf Samstag ergriffen in Schmitten Einbrecher zu Fuss die Flucht. Die feine Spürnase des Polizeihundes führte die Fährte zu deren Anhaltung. Die mutmasslichen Täter wurden vorläufig festgenommen und werden bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Am Samstag, 15. April 2023, gegen 04:30 Uhr informierte eine Drittperson die Polizei, dass Einbrecher in Schmitten zu Fuss die Flucht ergriffen hätten.
Cyberkriminelle nutzen eine neue Taktik, um unvorsichtige Empfänger dazu zu bringen, auf einen Link in einer E-Mail zu klicken und angeblich ausstehende Zollgebühren zu bezahlen.
Unter dem Betreff "Lieferung des ausgesetzten Pakets" werden solche E-Mails versendet, die den Empfänger darum bitten, die ausstehenden Gebühren zu begleichen.
Auf Verlangen der Staatskanzlei untersuchte die Staatsanwaltschaft die persönlichen Wahlkampfkonten von Staatsrat Philippe Demierre.
Sie stellte fest, dass die Strafnormen des Gesetztes über die Politikfinanzierung in diesem Fall nicht anwendbar sind und verfügte am 11. April 2023 eine Nichtanhandnahme.
Während der Osterfeiertage von Karfreitag bis Ostermontag hat die Air Zermatt insgesamt 46 Rettungseinsätze mit dem Helikopter durchgeführt.
Die meisten Einsätze waren aufgrund von Skiunfällen erforderlich, aber es gab auch Spaltenrettungen, einen Absturz, Evakuationen und einen Grosseinsatz nach einem Lawinenniedergang am Alphubel, bei denen die Retter zur Hilfe gerufen wurden. Besonders intensiv war der Samstag.
Die Rega stand am Osterwochenende von Karfreitag bis Ostermontag rund 150 Mal im Einsatz.
Ob bei der Evakuation von blockierten Personen in der Eiger-Nordwand oder nach Unfällen im unwegsamen Gelände: Besonders gefragt war die Zusammenarbeit zwischen den „Rettungsspezialisten Helikopter“ des Schweizer Alpen-Club SAC und den Rega-Crews.
Vergangene Nacht wurde der Kantonspolizei zugetragen, dass in einem Wald im Gros-Mont eine illegale (Rave-)Party veranstaltet werde. Der Oberamtmann des Greyerzerbezirks ordnete die Beendigung dieser Veranstaltung an.
Zwei Organisatoren wurden identifiziert und werden angezeigt. Der Einsatz verlief friedlich.
Frühmorgens hat die Kantonspolizei in Düdingen 2 mutmassliche Täter eines in Düdingen begangenen Einbruchsdiebstahls angehalten.
Sie wurden vorläufig festgenommen und werden bei der zuständigen Behörde angezeigt.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag führte die Kantonspolizei Freiburg zusammen mit Experten des ASS, eine gezielte Polizeiaktion durch.
Dabei wurden gleichzeitig zahlreiche Fahrzeuge, die nicht dem Strassenverkehrsgesetz entsprachen, angehalten und kontrolliert.
Der 41-jährige Mann, welcher seit Freitag, 7. April 2023 in Billens vermisst wird, wurde heute von der Polizei in einem Wald in der Nähe seines Wohnortes aufgefunden.
Am Freitag, den 7. April 2023, gegen 7.50 Uhr fand die Polizei den 41-jährigen Mann, der seit 00.30 Uhr als vermisst gemeldet war, bei guter Gesundheit in einem Waldstück in der Nähe seines Wohnortes.
Gestern Nachmittag musste die Kantonspolizei in Kerzers zu einer schweren Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ausrücken, bei welcher ein Mann ums Leben kam und zwei weitere Personen verletzt wurden, eine davon schwer.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
Cyberkriminelle versenden E-Mails im Namen einer unbekannten Stromfirma und behaupten, dass weitere Informationen zu den Rechnungen im Anhang zu finden sind.
Dies ist jedoch nicht der Fall.
Gestern Abend rückten die Feuerwehr und die Kantonspolizei Freiburg zu einem Brand eines Bauernhauses in Brünisried aus. Das Gebäude wurde durch die Flammen vollständig zerstört. Es wurde niemand verletzt.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Heute Morgen wurden ein Rollerfahrer und sein Beifahrer bei einem Verkehrsunfall in Villars-sur-Glâne verletzt.
Sie wurden mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Cyberkriminellen verschicken E-Mails im Namen der Raiffeisenbank an beliebige Empfänger und behaupten, dass aufgrund eines aktualisierten E-Bankingsystems ein Online-Formular mit den persönlichen Daten ausgefüllt werden müsse.
Die Betrugsmasche
Mehr als 120 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren wurden im letzten Jahr bei einem Töffunfall schwer verletzt, zwei verloren ihr Leben.
Die Zahl der schwer verunfallten Töfffahrerinnen und Töfffahrer in diesem Alterssegment bleibt auf hohem Niveau, seit das Mindestalter für das Fahren von 125er-Maschinen herabgesetzt wurde. Die BFU ist besorgt über diese Entwicklung und sensibilisiert die Jugendlichen erneut mit ihrer Kampagne „Don’t mess it up“ dafür, das eigene Fahrverhalten zu reflektieren.
Gestern Morgen wurde eine Automobilistin von einer Drittperson tot in der Nähe eines verunfallten Fahrzeugs in Charmey (Region Schwarzsee), beim Chemin du Breccaschlund, aufgefunden.
Eine Ermittlung zur Klärung der Unfallursache ist im Gange. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Der Sturm MATHIS zog gestern über unseren Kanton hinweg. Ein umgestürzter Baum forderte eine leicht verletzte Person in Domdidier.
Über dreissig Interventionen beschäftigten die Rettungskräfte.
Wechselnd bis stark bewölkt, vor allem im Flachland und inneralpin auch sonnige Abschnitte. Aus Westen einige, teils kräftige Schauer, lokal auch Gewitter. Schneefallgrenze von 1800 bis am Abend gegen 1400 Meter sinkend.
In den Niederungen Temperatur am Nachmittag um 15 Grad. Stürmischer Südwest- bis Westwind, in Gewitternähe böiger Südwest- bis Nordwestwind.
Die Kantonspolizei war im Jahr 2022 mit einer Zunahme der klassischen Kriminalität konfrontiert, während sie sich gleichzeitig an neue sicherheitsbezogene und operative Herausforderungen anpasste.
Die Cyberkriminalität verursachte weiterhin grossen Schaden. Die Polizeikräfte wurden auf eine harte Probe gestellt.
Gestern Abend wurden zwei Autofahrer bei einem Verkehrsunfall in Cressier schwer verletzt.
Einer der Lenker wurde mit dem Hubschrauber, der andere mit der Ambulanz in ein Spital gebracht.
Gestern Vormittag ergriff ein Auto beim Erblicken der Polizei die Flucht auf der Autobahn A12 in Richtung des Restoroute de la Gruyère. Nachdem es zahlreiche Verstösse begangen hatte, wurden die beiden Insassen des Fahrzeugs in Posieux angehalten.
Eine Waffe sowie Drogen wurde entdeckt. Das Fahrzeug wurde auf Anordnung des Magistrats beschlagnahmt. Eine Ermittlung ist im Gange.
Gestern Nachmittag intervenierten der Wildhüter, das Amt für Umwelt und die Kantonspolizei wegen einer Verschmutzung des Wasserlaufs Palon in Prez-vers-Noréaz. Das Ökosystem wurde beeinträchtigt.
Das beteiligte Unternehmen wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Gestern hat die Kantonspolizei in Avry-devant-Pont drei Personen angehalten, die zuvor in Bulle einen Ladendiebstahl begangen haben.
Sie wurden vorläufig festgenommen und werden bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Bisher war wenig darüber bekannt, welche Auswirkungen Erdbeben in der Schweiz auf Personen und Gebäude haben können. Im Auftrag des Bundesrates hat der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS), der EPFL und weiteren Partnern aus der Industrie das erste öffentlich zugängliche und bisher fundierteste Erdbebenrisikomodell für die Schweiz entwickelt.
Das Modell schafft eine neue Grundlage für Bevölkerung, Behörden und Wirtschaft, um sich auf Erdbeben vorzubereiten und das nächste Schadensbeben besser zu bewältigen.
Die Kantonspolizei wurde über Betrügereien zur Erneuerung von Konten informiert. Es handelt sich dabei um Phishing-Angriffe; geben Sie niemals persönliche Daten, Codes oder Passwörter online preis.
Am Dienstag, 21. März 2023, wurde die Kantonspolizei über Betrügereien zu Kontoerneuerungen, wie zum Beispiel „Disney+“ informiert.
Die Betrüger verschicken E-Mails angeblich im Namen von Hostpoint, in denen sie behaupten, dass die Zahlungsmethode aktualisiert werden müsse, um eine Sperrung des Domainnamens zu verhindern.
Ihr Ziel ist es, an die Kreditkartendaten der potentiellen Opfer zu gelangen.
Am kommenden Wochenende findet die Swiss RetroMecanika im Forum Freiburg in Granges-Paccot statt. Rund 11'000 Personen werden zu dieser Veranstaltung erwartet, was zu Verkehrsbehinderungen in diesem Sektor führen wird.
Die Autobahnausfahrt Freiburg-Nord wird vorübergehend geschlossen sein.
In der Nacht des Dienstags, 21. März 2023, stand die Rega zusammen mit Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC für zwei Alpinisten am Piz Badile (GR) im Einsatz. Beim Abseilen stürzte einer der beiden Männer rund 30 Meter in die Tiefe und verletzte sich.
Seinem Kollegen gelang es, ihn nach dem Sturz noch bis zum Wandfuss abzuseilen. Die Rega-Crew konnte die beiden Männer in der Dunkelheit an der Rettungswinde ausfliegen.
Die 79-jährige Frau, die seit dem 17. Februar 2023 aus Châtel-St-Denis verschwunden war, wurde am vergangenen Samstag tot aufgefunden. Ihr Leichnam wurde in der Veveyse de Fégire lokalisiert.
Am Samstag, den 18. März 2023, wurde kurz nach Mittag ein lebloser Körper von Drittpersonen in Châtel-St-Denis in den Felsen des Flusses, Veveyse de Fégire, entdeckt.
Eine gute Strasseninfrastruktur und Signalisation erhöhen die Verkehrssicherheit. Anhand der GIS-Plattform MEVASI kann die BFU erstmals die Wirksamkeit von Infrastrukturmassnahmen abschätzen.
Darin sind 2500 Massnahmen aus 28 Massnahmentypen detailliert erfasst. Für sieben dieser Typen sind statistisch gesicherte Bewertungen ihrer Wirksamkeit vorhanden: Die unfallreduzierenden Effekte reichen von 11 % bis 66 %.
Am Dienstag wurde die Kantonspolizei über die Verschmutzung durch Gülle von zwei Wasserläufen in der Gemeinde St. Ursen informiert. Das Ökosystem wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Eine Ermittlung ist im Gange.
„Hallo Mama, mein Handy ist kaputt. Das ist meine neue Handynummer…“
So oder ähnlich klingt die Nachricht der Betrüger. Die Absicht hinter dem Messenger- oder auch WhatsApp-Betrug: Geld.
Letzte Woche haben Unbekannte in Belfaux einen Bankautomaten gesprengt. Umfangreiche Ermittlungen wurden eingeleitet. Die Polizei sucht ein bestimmtes Fahrzeug.
Zur Erinnerung, am Freitag 10. März 2023, gegen 2.55 Uhr haben unbekannte Täter einen Geldautomaten in Belfaux gesprengt (Polizei.news berichtete).
Heute Morgen ereigneten sich auf der A12 bei Rossens mehrere Unfälle, die zu Verkehrsbehinderungen führten. Zwei Personen wurden verletzt und eine von ihnen wurde von den Sanitätern ins Spital gebracht.
Die Feuerwehr von Freiburg, der Strassenunterhaltsdienst und die Kantonspolizei waren gemeinsam im Einsatz.
Heute Morgen wurden die Feuerwehr und die Kantonspolizei alarmiert, weil ein Auto auf der A12, Gemeinde Corminboeuf, in Brand geraten war. Es wurde niemand verletzt.
Die A12 war während 2 Stunden für den Verkehr gesperrt.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben Unbekannte in Belfaux einen Bankautomaten gesprengt und sind dann in unbekannte Richtung geflüchtet. Ein großes Polizeiaufgebot wurde aufgezogen. Eine Untersuchung ist aktuell im Gange.
Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Gestern Morgen verlor ein Autofahrer in Courgevaux die Kontrolle über sein Auto. Die Feuerwehr musste die Insassen befreien. Der Strassenabschnitt wurde für den Verkehr vorübergehend gesperrt.
Am Mittwoch, 8. März 2023, gegen 10:45 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei über einen Verkehrsunfall in Courgevaux in Kenntnis gesetzt.
Gestern Morgen überraschte eine Einwohnerin von Marly einen Einbrecher, der daraufhin die Flucht ergriff. Das Suchdispositiv ermöglichte schliesslich die Anhaltung des mutmasslichen Täters.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
Vermehrt sind wieder betrügerische E-Mails im angeblichen Namen der SBB im Umlauf. In den Nachrichten wird eine Ticketrückerstattung vorgetäuscht.
Die Betrüger versuchen die persönlichen Angaben sowie Kreditkartendaten der potentiellen Opfer abzuphishen.
Heute Morgen ist ein Fahrzeug auf der Autobahn A12 zwischen Bulle und Rossens aufgrund eines Sekundenschlafs in die Mittelleitplanke geprallt und quer auf der linken Fahrbahn zum Stehen gekommen.
Verletzt wurde dabei niemand.
Am Donnerstag gegen 12.30 Uhr brach in den Käsekellern in Vuisternens-en-Ogoz ein Feuer aus.
Es wurden umfangreiche Rettungsmittel eingesetzt. Mehrere Personen, die sich durch den Rauch belästigt fühlten, wurden evakuiert. Der Einsatz der Feuerwehr dauert noch an, um den Brand einzudämmen. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Vergangenen Mittwoch informierte ein Wildhüter die Kantonspolizei über eine Gewässerverschmutzung in St. Ursen. Dabei gelangte mit Kiesschlamm kontaminiertes Abwasser in den Galternbach. Das Ökosystem wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Eine Ermittlung ist im Gange.
Gestern Vormittag musste ein Motorradfahrer in Villaz-St-Pierre eine Notbremsung machen, um eine Kollusion mit einem Auto zu vermeiden, das ihm den Weg abgeschnitten hatte. Bei seinem Manöver stürzte er und verletzte sich.
Die Polizei lanciert einen Zeugenaufruf!
Die Kantonspolizei Freiburg kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Aufrechterhaltung der Ordnung. Polizeiposten gibt es an verschiedenen Standorten im Kanton. Die Mitarbeitenden sind rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr im Einsatz. Notfalleinsätze, die Aufklärung von Straftaten und Kriminalitätsprävention sind nur einige der Aufgaben, die die Kolleginnen und Kollegen übernehmen. Auch für den Strassenverkehr ist die Polizei in Freiburg zuständig.
Die Polizei Freiburg ist der Sicherheits- und Justizdirektion des Kantons Freiburg angegliedert. Die SJD ist für den Schutz der Bevölkerung und die Sicherheit im Kanton zuständig. Bei Notsituationen und Katastrophen übernimmt die SJD. Im gesamten Kantonsgebiet gibt es seit 2010 die bürgernahe Polizei, die einen intensiven Kontakt zur Bevölkerung und lokalen Partnern pflegt.
Die Organisation der Polizei in Freiburg
Die Organisation der Polizei Freiburg setzt sich aus der Gendarmerie und der Kriminalpolizei sowie den Kommandodiensten, dem Personalbereich und den Stabsabteilungen zusammen.
Folgende Bereiche zählen zu den Kommandodiensten:
Kommunikation und Prävention
Plattform CH Hooliganismus
Nachrichtendienst
Buchhaltung
Rechtsdienst
Die Stabsdienste gliedern sich in folgende Bereiche:
Info Center
Informatik und Telekommunikation
Gebäudeverwaltung
Garage
Bekleidung, Ausrüstung und Bewaffnung
Die Gendarmerie der Polizei im Kanton Freiburg
Die Gendarmerie der Polizei in Freiburg besteht aus drei Regionen: der Region Nord, der Region Zentrum und der Region Süd. Es gibt drei Interventionszentren, die sich in Domdidier, in Granges-Paccot und in Valuruz befinden. Alle Gendarmerien verfügen über eine bürgernahe Polizei und eine mobile Polizei. In der Region Zentrum gibt es einen zusätzlichen Bereich für Veranstaltungen und Transporte. In den Gendarmerien arbeiteten Ende 2017 insgesamt 388 Beamte sowie 22 Hilfspolizisten und -polizistinnen und 28 Zivilbedienstete.
Die Verkehrs- und Schiffahrtspolizei, die Interventionsgruppe und die Einsatz- und Alarmzentrale EAZ sind Teil der Gendarmerien. Die Schifffahrtspolizei hat ihren Standort in Granges-Paccot.
Die Gendarmerien in den Regionen sind für den Ordnungsdienst und die uniformierte Polizei zuständig. Jeder Bedienstete kann in jedem Bereich eingesetzt werden, da es hier keine spezifische Aufgabenteilung gibt.
Die bürgernahe Polizei als Teil der Gendarmerie
Die bürgernahe Polizei sorgt für die Sicherheit der Einwohner. Die Bediensteten stehen im engen Kontakt mit der Bevölkerung. Ziel der Arbeit ist die Minderung der Unsicherheit sowie das Verhindern von Kriminalität und haltlosem Verhalten. Die Mitarbeitenden fördern und bewahren das Vertrauen zwischen der Bevölkerung und der Polizei Freiburg. Insgesamt sorgt die bürgernahe Polizei für eine Verbesserung der Lebensqualität. Durch eine gut sichtbare Präsenz vor allem in Problemzonen bietet die bürgernahe Polizei der Bevölkerung Schutz und stärkt das Sicherheitsgefühl. In einigen Fällen übernehmen die mitarbeitenden Aufgaben zur Unterstützung der mobilen Polizei und führen administrative Tätigkeiten durch.
Die bürgernahe Polizei nimmt Strafanträge entgegen und ist auch für die Verlustmeldung eines offiziellen Dokuments zuständig. Auch wenn es um Fragen zum Verkehr oder der allgemeinen Sicherheit und Ordnung geht, ist die bürgernahe Polizei der Polizei in Freiburg die richtige Anlaufstelle. Geht es beispielsweise um Lärmbelastungen übernehmen die Bediensteten. Die Mitarbeitenden vermitteln auch bei Nachbarschaftsstreitigkeiten oder beraten, wenn es um die Planung einer Veranstaltung geht. Geht es um einen akuten Notfall, sollten Betroffene nicht die bürgernahe Polizei, sondern die Alarmzentrale kontaktieren.
Die Jugendbrigade der Polizei in Freiburg
Seit 2015 gibt es bei der Freiburger Polizei eine Jugendbrigade für Straftäter unter 18 Jahren. Die Inspektorinnen und Inspektoren legen den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf Jugendkriminalität, werden aber auch bei Entweichungen oder Kindesentführungen tätig. Die Mitarbeitenden intervenieren in Schulen und arbeiten auch im präventiven Bereich. Verschiedene Partner unterstützen die Tätigkeiten der Präventionsbeauftragten, die im gesamten Kantonsgebet in Schulen eingesetzt werden.
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Freiburg
Innerhalb der Kriminalpolizei der Kantonspolizei Freiburg gibt es insgesamt vier Abteilungen:
das Kommissariat Operationen mit der Betäubungsmittelbrigade, der Brigade mit speziellen Aufträgen, der Observationsbrigade und der Kriminalanalysestelle
das Kommissariat Spezialermittlungen
das Kriminalkommissariat
das kriminaltechnische Kommissariat
Die Kriminalpolizei verfügte Ende des Jahres 2017 über 114 Polizistinnen und Polizisten sowie 18 Zivilbedienstete. Nach Angaben der Polizei Freiburg arbeiten die Inspektoren und Inspektorinnen in Zivil und sind bewaffnet. Zur Unterstützung der Kriminalpolizei gibt es das Kriminaltechnische Kommissariat, in dem Spezialisten die Spurensicherung am Tatort und Ermittlungen im Informatik- und Internetbereich vornehmen.
Die Kriminalpolizei im Kanton Freiburg verfügt über sehr gut ausgebildete Ermittler und Ermittlerinnen, die ihre Aufgaben motiviert und engagiert übernehmen. Die Mitarbeitenden sind auch in der Opferhilfe tätig, führen Befragungen durch, unter Umständen unterstützt dabei ein psychologischer Dienst.
Die Stabsabteilungen der Polizei Freiburg
Die Stabsdienste der Polizei in Freiburg übernehmen verschiedene Aufgaben und unterstützen unter anderem mit der Logistik, der Datenverarbeitung oder der Finanzplanung. In den Abteilungen des Stabs sind zivile Angestellte und Polizistinnen und Polizisten tätig.
Die Abteilung Informatik und Telekommunikation
Die Informatik und Telekommunikation setzt sich aus den Gruppen Telekommunikation und dem Informatik-Kompetenzzentrum zusammen. Innerhalb des Kompetenzzentrums gibt es mit der Systemverwaltung, der Hardware, die Datebanken- und Programmverwaltung, der Projektleitung und dem Helpdesk fünf verschiedene Bereiche.
Die Wartung und Erneuerung der Geräte für den Funkverkehr obliegen der Informatik und der Telekommunikation. Die Mitarbeitenden sind für das kantonale Antennennetz, die Funkgeräte und die Kommunikationseinrichtungen der Einsatzzentrale zuständige. Zudem übernehmen die Bediensteten die Überwachung der EDV in der Einsatz- und Alarmzentrale. Dazu zählen auch die IT-Sicherheit und die Zugangsberechtigungen der elektronischen Post. Fehlerbehebung in der Hardware, die Verwaltung von Datenbanken und die Realisierung von Informatikprojekten gehören ebenso zu den Aufgaben wie die Betreuung des Helpdesks.
Die Abteilung Bekleidung, Ausrüstung und Bewaffnung BAB
Die Stabsdienste zeichnen für die Bekleidung, Ausrüstung und Bewaffnung der Polizei in Freiburg verantwortlich. Im Jahr 2006 wurden die Mitarbeitenden der Gendarmerie mit neuen Uniformen ausgerüstet. Alle Polizistinnen und Polizisten der Westschweiz tragen die gleiche Uniform, ein Logo weist auf die jeweilige Kantonszugehörigkeit hin.
Umfangreiche Aufgaben rund um die Bewaffnung wie die Verwaltung der Waffen und der Munition sowie die Betreuung der Schiessstände gehören zu den Aufgaben der Stabsdienste. Nach Angaben der Polizei in Freiburg werden jährlich rund einhundert Kilogramm Patronenhülsen eingesammelt, die auf den Schiessständen während des Trainings verschossen wurden.
Die Aufgaben der Gebäudeverwaltung
Die Gebäudeverwaltung gehört zu den Aufgaben der Stabsabteilung. Alle Gebäude der Polizei in Freiburg werden von den zuständigen Bediensteten verwaltet. Dabei arbeiten sie mit dem Hochbauamt und dem Amt für Drucksachen und Material zusammen. Insgesamt liegen 43 Objekte in der Verantwortung dieses Bereichs. Die Objekte sind über das gesamte Kantonsgebiet verteilt. Wechselt ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeitern der Polizei Freiburg den Arbeitsplatz innerhalb der Behörde übernehmen die Bediensteten der Gebäudeverwaltung den Umzug.
Die Garage der Polizei in Freiburg
Bei einem Einsatz sind die Polizistinnen und Polizisten der Polizei in Freiburg auf die Einsatzfahrzeuge angewiesen. Der Bereich Garage betreut den Fuhrpark der Kantonspolizei, der insgesamt 260 Fahrzeuge umfasst. Dazu zählen nicht nur Pkws, sondern auch Motorräder, Elektrovelos und Anhänger. Laufende Reparaturen und die Wartung stellen die Mitarbeitenden dieses Bereichs sicher.
Die Arbeit des Info-Centers der Polizei Freiburg
Das Info-Center der Polizei in Freiburg verwaltet das zentrale Informations- und Datenspeichersystem Zephyr, das die Grundlage für die gesamte Polizeiarbeit bietet. Personen werden zur Verhaftung und Fahndung ausgeschrieben, gestohlene Fahrzeuge und Gegenstände werden gemeldet. Im Info-Center arbeiten spezialisierte Fachkräfte, die in verschiedenen Bereichen tätig sind.
Der Personalbereich der Kantonspolizei Freiburg
Der Personalbereich unterstützt die einzelnen Einheiten mit der Personalverwaltung und einem Ausbildungszentrum. Darüber hinaus gibt es mit dem Bereich „zwischenmenschliche Beziehungen“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die als vertrauliche Ansprechpartner dienen. Gerade wenn es während der Berufsausübung zu emotional belastenden Situationen kommt, sind diese Kontakte besonders wichtig.
Das Ausbildungszentrum übernimmt die Grundausbildung in der Polizeiaspirantenschule des Kantons. Auch Weiterbildungen laufen über das Ausbildungszentrum, ebenso wie die Ausbildung externer Partner und die Koordination sportlicher Aktivitäten.
Eine Ausbildung bei der Polizei im Kanton Freiburg
Wer sich für eine Ausbildung bei der Polizei Freiburg interessiert, sollte zunächst prüfen, ob er die Anstellungsbedingungen erfüllt. Neben einer guten psychischen und physischen Widerstandsfähigkeit sind sicheres Auftreten, gute Ausdrucksweise in Wort und Schrift und weitere Bedingungen gefragt. Es gilt eine Mindestgrösse von 160 cm für Frauen und 170 cm für Männer. Zudem ist ein einwandfreier Leumund vonnöten, Einträge im Strafregister darf der Bewerber oder die Bewerberin nicht haben.
Eine medizinische Untersuchung sowie weitere Prüfungen sind für eine Annahme obligatorisch, ebenso sollten Bewerber und Bewerberinnen einen Führerausweis der Kategorie B vorweisen können. Zum Zeitpunkt der Bewerbung reicht auch ein Lernfahrausweis.
Die genauen Bedingungen für die Aufnahme sowie den Aufnahmeantrag finden Interessenten auf den Webseiten der Polizei Freiburg. Sind zwei Bewerbungen erfolglos, ist eine dritte und letzte Bewerbung erst nach Ablauf von fünf Jahren möglich.
Wissenswertes zum Kanton Freiburg
Der Kanton Freiburg liegt im Westen der Schweiz. Insgesamt leben hier rund 319’000 Einwohner, die zu zwei Drittel französischsprachig, zu einem Drittel deutschsprachig sind. Hauptort des Kantons ist die gleichnamige Stadt Freiburg. Weitere Orte und Gemeinden sind Bulle, Villars-sur-Glâne und Estavayer.