Im heutigen Blog blicken wir auf die gestrigen Gewitter zurück, welche besonders in den östlichen Alpen stellenweise heftig waren.
In der Nacht auf heute erreichte zudem eine Kaltfront die Alpennordseite, welche besonders am östlichen Alpennordhang für weitere Niederschläge sorgte. Hinter der Front floss mit einer schwachen nordwestlichen Strömung deutlich kühlere Luft zur Alpennordseite.
Die Nullgradgrenze ist ein fester Bestandteil des Wetterberichts. Sie markiert diejenige Höhe, ab der die Temperaturen in den Frostbereich sinken.
Aktuell liegt diese Grenze jenseits der höchsten Alpengipfel, was nicht sehr häufig vorkommt.
Nach dem gestrigen heissen Tag brachten eine schwache Kaltfront und abendliche Gewitter eine leichte Abkühlung. Heute sorgte ein Höhentrog für Bewölkung und weitere Schauer.
Dadurch gab es in der Deutschschweiz keinen Hitzetag, südlich der Alpen hingegen war es weiterhin drückend heiss.
Ein Segelboot, das etwa 500 Meter vor dem Hafen von Saint-Blaise normal segelte, wurde gegen 22:00 Uhr von einem Zodiac gerammt, der offensichtlich ohne Person am Steuer mit eingeschaltetem Motor fuhr.
Es wurden umfangreiche Mittel eingesetzt, um nach dem 48-jährigen, im Kanton Bern wohnhaften Steuermann des Zodiacs zu suchen. Derzeit gilt er als vermisst und die Suche nach ihm wird fortgesetzt.
Am Dienstag, 19. Juli, gegen 16.15 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 45-jährigen Einwohner von Neuenburg gelenkt wurde, auf der Passstrasse La Vue des Alpes in Richtung Neuenburg.
In der Linkskurve, in der Kurve Pré-de-Suze, prallte er gegen die Felswand auf der rechten Seite der Fahrbahn.
Kreisel bieten viele Vorteile für die Verkehrssicherheit und sind in der Schweiz weit verbreitet. Schlecht gebaut können sie jedoch vor allem für Velofahrerinnen und Velofahrer und E-Bike-Fahrende gefährlich werden.
In den letzten fünf Jahren war bei über 40% aller Unfälle in Kreiseln ein Velo oder E-Bike beteiligt. In einer neuen Analyse stellt die BFU Massnahmen vor, um die Sicherheit für den Veloverkehr im Kreisel zu verbessern.
Am Samstag, den 16. Juni 2022 um 22:15 Uhr fuhr ein von einer 62-jährigen Frau aus Boudry gesteuertes Auto auf der Rue de la Fusion in La Chaux-de-Fonds in südlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue Numa-Droz kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einem 20-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, der normalerweise auf der letztgenannten Strasse von Ost nach West fuhr.
Wir beobachten derzeit in der Schweiz einen deutlichen Anstieg an Betrugsfällen mit gefälschtem technischen Support (auch Microsoft-Betrug genannt). Allein in der Westschweiz haben die Betrüger seit Anfang des Jahres bereits fast CHF 900'000.- erbeutet.
Aus diesem Grund bitten die Kantonspolizeien die von Betrügern kontaktierten Personen eindringlich, nicht auf ihre Warnungen vor angeblichen Computerproblemen einzugehen.
Am Freitag, den 15. Juli 2022 um 1550 Uhr fuhr ein unbekannter Autofahrer mit einem schwarzen, in Frankreich zugelassenen Audi auf der Route de Pierre-à-Bot in Neuenburg in südlicher Richtung.
Kurz vor dem gleichnamigen Kreisel stieg er auf den Sockel eines Bienenpollers und riss diesen im Vorbeifahren ab.
Am Donnerstag, den 14. Juli gegen 02:00 Uhr morgens fuhr ein grünes Auto der Marke Audi A6 auf der Passstrasse Vue-des-Alpes in Richtung Neuenburg.
Auf der Höhe von Les Loges kollidierte das Fahrzeug mit mehreren Baken, bevor es eine Böschung hinunterstürzte.
Am Donnerstag, den 14. Juli um 17.30 Uhr meldete ein Zeuge der Neuenburger Notfallzentrale (CNU) über die Notrufnummer 118, dass sich im Wald von Chaumont, am Ort "Châble-aux-Raves", ein Feuer ausbreite.
Es wurden umfangreiche Löschmittel eingesetzt, um den Waldbrand einzudämmen und unter Kontrolle zu bringen.
Am Freitag, den 15. Juli um 1227 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS 1 des Montagnes in La Chaux-de-Fonds an der Rue Léopold-Robert 74 zu einem Dachbrand aus, der durch Renovierungsarbeiten ausgelöst wurde.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Herumliegende Gegenstände auf der Autobahn, was nun? Wie verhält man sich in einem solchen Fall richtig?
Tempo reduzieren, keine brüsken Brems- und Lenkmanöver, wenn möglich ausweichen ohne zu gefährden und schnellstmöglich die Polizei 📞117 informieren.
Am Dienstag, 12.07.2022, gegen 21:00, fuhr ein gelber, in Deutschland zugelassener Mercedes-Benz Vito Bus, der von einer im Wallis wohnhaften Person gelenkt wurde, auf der Route de La Vue-des-Alpes von La Chaux-de-Fonds in Richtung Neuenburg.
Kurz vor der Passhöhe setzte dieses Fahrzeug zum Überholen eines schwarzen Mini Cooper an.
Am Montag, 11. Juli, gegen 22.50 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 46-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue de l'Hôtel-de-Ville in La Chaux-de-Fonds in nördlicher Richtung.
Auf der Höhe des Gebäudes Nr. 115 kollidierte er mit einem Poller auf der Insel in der Mitte der Fahrbahn.
Am Sonntag, den 10. Juli, um 15:55, fuhr ein Auto, das von einer 81-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue du Petit-Château in La Chaux-de-Fonds in Richtung Süden.
In einer Linkskurve prallte das Fahrzeug gegen eine niedrige Mauer.
Für viele Kinder heisst es in wenigen Wochen: Kindergarten- oder Schuleintritt. Die BFU empfiehlt, bereits jetzt den Schulweg zu üben. Denn das Gefahrenbewusstsein ist bei so kleinen Kindern noch kaum entwickelt. Deshalb sind Eltern und Betreuungspersonen dafür verantwortlich, dass die Kinder das sichere Verhalten im Strassenverkehr trainieren.
Die BFU unterstützt Eltern mit einem Übungsplan in sieben Schritten.
Das derzeit angenehm warme Sommerwetter wird im Laufe der kommenden Woche von zunehmend sehr warmen bis heissen Tagen abgelöst.
Schon viel ist über die drohende heisse Wetterperiode oder gar Hitzewelle berichtet worden. Aber wie sicher ist die Temperaturentwicklung denn wirklich?
Gestern Abend und in der Nacht hat eine Kaltfront die zentralen und östlichen Landesteile gestreift.
Heute wurde bereits wieder Hochdruckeinfluss wetterwirksam. Dieser bleibt uns - mit einem kurzen Unterbruch in der Nacht auf Sonntag - bis auf Weiteres erhalten.
Am Donnerstag, den 7. Juli um 10 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 65-jährigen Einwohner von Crans-Montana/VS gesteuert wurde, auf der Rue des Mille-Boilles in westlicher Richtung.
Als er in die Rue des Parcs einbiegen wollte, kam es zu einer Kollision zwischen der rechten Vorderseite des Autos und der linken Flanke eines Motorrollers, der von einem 57-jährigen Neuenburger gesteuert wurde, der auf derselben Strasse fuhr, aber die Absicht hatte, nach Peseux zu fahren.
Gestern Nacht gegen 2 Uhr wurde die Raiffeisenbank in La Brévine Opfer eines versuchten Einbruchsdiebstahls.
Die mutmasslichen Täter flüchteten, ohne Beute machen zu können.
Derzeit ist in der ganzen Schweiz ein starker Anstieg der Fälle zu verzeichnen, in denen falsche Polizisten involviert sind. Allein in der Westschweiz haben die Kriminellen seit Jahresbeginn fast CHF 800'000.- erbeutet.
Die Kantonspolizeien warnen eindringlich davor, auf solche Betrüger einzugehen.
Das Internet bietet so viele Informationen, dass man immer wieder Neues dazulernen kann. Allerdings gibt es auch Täuschungsversuche, die sich als Informationen tarnen. In dieser Serie erzählen wir von dokumentierten Betrugsfällen, wie sie leider viel zu oft vorkommen.
Lesen Sie hier, wie Kriminelle handeln.
Da heute auf der Alpensüdseite wiederum ein heisser Tag aufgezeichnet wurde, wird für einmal ein Blick auf das Vorkommen von Hitzetagen in den Niederungen der Alpensüd- und Alpennordseite geworfen.
Da die Alpensüdseite generell deutlich wärmer ist als die Alpennordseite, könnte man meinen, dies sei auch bei den Anzahl Hitzetagen und bei den absoluten Höchstwerten so.
Am Montag, 4. Juli um 17:50, fuhr ein 26-jähriger Einwohner von Courgenay/JU mit einem Fahrrad auf der Avenue de Neuchâtel in St-Aubin in westlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue de la Gare kollidierte er mit einem 7-jährigen Fussgänger, der in St-Aubin wohnte und die Strasse von West nach Ost überquerte.
Am Montag, den 4. Juli um 20:55, fuhr ein Wohnmobil, das von einem 64-jährigen Einwohner von Cudrefin/VD gelenkt wurde, auf der Faubourg in Buttes in Richtung Ste-Croix/VD.
An einem Punkt kam er nach links und überquerte die Gegenfahrbahn.
Die Feierlichkeiten des Festes der Promotionen von Le Locle "Music Festival Promo" sind am Sonntagmorgen mit einer positiven Bilanz in Bezug auf die öffentliche Sicherheit zu Ende gegangen.
Diese besondere Ausgabe, die aufgrund ihrer Verlegung in die oberen Teile der Stadt stattfand, verlief aus sicherheitstechnischer Sicht perfekt und wurde durch keine besonderen Ereignisse auf dem Gelände des Festes gestört.
Am Montag, den 04. Juli um 08:50 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 75-jährigen Einwohner von Gals gelenkt wurde, auf der Ausfahrt St-Blaise der AR A5 in Richtung Lausanne.
An dieser Stelle verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, das auf der linken Seite der Fahrbahn gegen den Stossdämpfer der Leitplanke prallte, bevor es die Fahrspur überquerte und auf der rechten Seite gegen die Leitplanke prallte.
Am Montag, den 04. Juli um 05:23 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 19-jährigen französischen Staatsbürger gesteuert wurde, auf der AR N20 in Boudevilliers in Richtung Neuenburg.
Im gedeckten Graben verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, das auf der linken Seite der Fahrbahn gegen eine Servicetür prallte und auf der linken Spur zum Stehen kam.
Dieser Blog widmet sich der wechselhaften Wetterlage und schaut sich ein besonderes Phänomen genauer an.
Dieses Phänomen lässt sich besonders bei sehr starken Gewittern beobachten und was das mit Pfannkuchen zu tun hat, finden Sie im heutigen Blog heraus.
Passen Sie auf! Auch wenn Sie nur auf "diskreter Partnersuche für besondere Momente" sind, müssen sie Vorsicht walten lassen.
Es kann sonst in einer üblen Erpressung enden.
Gestern Sonntagnachmittag, 3. Juli besuchte Bundesrat Alain Berset zusammen mit dem italienischen Gesundheitsminister Roberto Speranza die Einsatzbasis Samedan. Vor Ort boten verschiedene Rega-Spezialisten einen Einblick in ihre Tätigkeit.
Der Besuch stand in Zusammenhang mit einem zweitägigen Austausch zwischen den beiden Gesundheitsministern und ihren Delegationen.
Zwischen Donnerstag und Freitag entwickelten sich beidseits der Alpen teils heftige Gewitter.
Im Laufe des Freitags erfolgte aus Westen eine Wetterberuhigung.
Einmal ins Visier der Betrüger geraten, lassen diese keine Gelegenheit aus, ihre Opfer erneut über den Tisch zu ziehen.
So hat unlängst ein Betroffener eines Liebesbetrugs ein Jahr später die Nachricht über den vermeintlichen Tod seiner Online-Beziehung erhalten.
Am Donnerstag, den 30. Juni 2022 um 17:15 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS 2 von Couvet nach St-Sulpice zu den Räumlichkeiten des Vieux-Vapeur aus, wo ein Holzstapel in Brand geraten war.
Vor Ort hatten die Feuerwehrleute den Brand schnell unter Kontrolle.
Am Donnerstag, 30. Juni, gegen 07:00 Uhr, fuhr ein Auto, gelenkt von einem 31-jährigen Einwohner von Bottens/VD, auf der N20 in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Im Vue-des-Alpes-Tunnel kam es zu einer Kollision mit einem Fahrzeug, das von einem 62-jährigen Neuenburger gelenkt wurde und verkehrsbedingt angehalten hatte.
Am Mittwoch, 29. Juni 2022, um 17:25, fuhr ein Fahrzeug, das von einem 22-jährigen Einwohner von La Brévine gelenkt wurde, auf der Kantonsstrasse in Richtung Buttes.
In der Ortschaft La Caroline setzte er zum Überholen eines Autos an.
Die Feierlichkeiten in der Abtei von Fleurier sind am Montagabend mit einer positiven Bilanz in Bezug auf die öffentliche Sicherheit und die Gesundheit zu Ende gegangen.
Während des gesamten Wochenendes herrschte eine sehr gute Feststimmung und keine besonderen Vorkommnisse auf dem Festgelände störten den Ablauf des Festes.
Am Mittwoch, 29. Juni um 04:50 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 25-jährigen Einwohner von Pont-de-Claix (F) gelenkt wurde, auf der AR A5 in Richtung Biel.
Kurz vor dem Einschnitt von Chanélaz geriet sein Fahrzeug nach links und er prallte gegen den Tunneleingang.
Am Dienstag, den 28. Juni 2022 um 14:40 Uhr fuhr ein unbekannter Fahrer mit einem weissen, in Frankreich zugelassenen Lastwagen auf der Rue des Milles-Boilles in Neuchâtel in Richtung Peseux.
Im Vauseyon-Kreisel, als er sich auf der linken Spur befand, kam es zu einem Zusammenstoss mit einem Auto, das von einer 63-jährigen Frau aus Chézard gesteuert wurde und auf der rechten Spur in die gleiche Richtung fuhr.
Am Dienstag, 28. Juni 2022, um 15:20 Uhr, fuhr ein 31-jähriger Mann aus Chézard mit seinem Motorrad auf der RC170 von Corcelles nach Montmollin.
Am Ausgang einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über seine Maschine und fuhr auf den Grasstreifen auf der rechten Seite der Strasse.
Am Dienstag, den 28. Juni um 06:45 fuhr ein Auto, das von einem 29-jährigen Einwohner von Prilly gesteuert wurde, auf der A5 in Richtung Biel.
Auf der Höhe der Ausfahrt Neuchâtel Centre, in einer leichten Linkskurve, prallte das Fahrzeug zunächst gegen die Mittelleitplanke und schliesslich gegen eine Mauer auf der rechten Fahrspur.
Gestern Nacht ereignete sich auf der H10 auf der Höhe des Schwimmbads Les Combes ein tödlicher Verkehrsunfall.
Zwei junge Männer wurden leider leblos an der Unfallstelle aufgefunden.
Die Zufuhr feuchtwarmer und labiler Luft hält weiter an. Ein kleinräumiger Höhentrog sorgte heute vor allem im Süden und in den Alpen für zahlreiche Schauer und Gewitter.
Eine besonders markante Gewitterzelle mit Hagel zog am Vormittag über das Tessin hinweg.
Die Polizei im Kanton Neuenburg setzt sich 24 Stunden am Tag für die Sicherheit der Bevölkerung ein. Die Polizeipatrouillen sind rund um die Uhr unterwegs, um bei dringenden Ereignissen sofort einzugreifen.
Egal ob es um die Mediation, den Kampf gegen die lokale Kriminalität oder andere Vorfälle geht – die Bediensteten sind jederzeit im Einsatz und schnell erreichbar. Unter der Rufnummer 117 ist die Polizei jederzeit zu kontaktieren. Sitz der Polizei Neuenburg ist in Neuchâtel.
Die Kantonspolizei Neuchâtel im Überblick
Die Gemeindepolizei in Neuenburg ist in einzelne Sektoren aufgeteilt. Wer Unterstützung benötigt, wird vom Einsatzzentrum an die nächstgelegene Polizeistation weitergeleitet. Polizisten sind mit einem neuen Polizeiausweis ausgestattet, um sich zu legitimieren. In Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Jura wurde das neue Ausweisdokument entwickelt, das verschiedene Sicherheitselemente enthält, und so vor Fälschungen schützt. Neben dem kantonalen Wappen zeigen die Ausweise ein Foto sowie den Namen, das Geburtsdatum und die Registriernummer des Bediensteten. Der Ausweis soll nach Angaben der Polizei Neuenburg die Corporate Identity innerhalb des Korps stärken.
Geht es um Ereignisse im Strassenverkehr, übernimmt die Verkehrspolizei Neuenburg. Die Mitarbeitenden sind für die Überwachung des Verkehrs zuständig, übernehmen neben dem Verkehrsmanagement aber auch Präventionsaufgaben. Dabei werden Schülerinnen und Schüler für die Risiken im Strassenverkehr sensibilisiert. Zudem übernimmt die Verkehrspolizei die Analyse von Unfallursachen und entwickelt massgeschneiderte Lösungen. Verschiedene Kampagnen wie Messungen während des Winters und das Fahren bei Schnee und Glätte oder das korrekte Verhalten von Fussgängern sorgen für Aufklärung der Bevölkerung.
Die Kriminalpolizei ermittelt bei mittleren und schweren Straftaten. Auch bei Körperverletzungen, Sexualdelikten oder in der Bekämpfung des Drogenhandels sind die Bediensteten dieser Abteilung ebenso aktiv wie bei der Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und der organisierten Kriminalität. Unterstützung liefern dabei Bereiche wie die Forensik, die unter anderem die Spurensicherung und die Untersuchung von Beweisen übernimmt.
Innerhalb der Polizei Neuenburg gibt es eine operative Gruppe, die sich um die Planung, Durchführung und Überwachung von Grossveranstaltungen kümmert. Direkt unter der Leitung des Kommandanten arbeiten die einzelnen Stabsabteilungen, die für einen reibungslosen Ablauf innerhalb des Korps zuständig sind.
Das kantonale Bedrohungsmanagement arbeitet abteilungsübergreifend, um Risiken frühzeitig zu erkennen und schnell zu reagieren. Die Bediensteten dieser Gruppe werden zu Themen wie Risikobewertung, Deeskalation von Gewalt und Verhalten bei Bedrohungen und Eskalationen speziell geschult. Zudem befasst sich ein Teil der Abteilung mit Fällen schwerwiegender Bedrohung durch Gewalt im häuslichen Bereich, Morddrohungen oder Stalking und Radikalisierung. Die Mitarbeitenden entwickeln geeignete Möglichkeiten zur Prävention.
Die Präventionsarbeit der Polizei Neuenburg
Eine wichtige Aufgabe der Polizei Neuenburg ist nicht nur die Aufklärung von Straftaten, sondern auch die Prävention. Die Bediensteten ergreifen geeignete Massnahmen, um Kriminalität zu verhindern. Um Straftaten zu verhüten, müssen die Mitarbeitenden die Entwicklung und die geographische Verteilung der Kriminalität im Kanton kennen. Wichtige Erkenntnisse dazu liefert die Kriminalstatistik, die genau zeigt, an welchen Orten der Einsatz der Polizei besonders gefragt ist.
Ein wichtiger Bestandteil der Präventionsarbeit ist die Aufklärung der Bevölkerung. Idealerweise arbeiten Einwohner und Polizei so effektiv zusammen, dass bestimmte Straftaten erst gar nicht verübt werden dazu ist die Wachsamkeit jedes einzelnen gefragt.
Aufklärung der Bevölkerung – Wachsamkeit bei Einbrüchen
In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Zentrum für Kriminalprävention gibt es zahlreiche Broschüren, die für eine Aufklärung der Bevölkerung sorgen. Auch die Polizei in Neuenburg händigt die Unterlagen auf Wunsch gern aus. Einbrüche kommen leider immer wieder vor, es handelt sich schweizweit um eines der häufigsten Delikte. Das Kanton Neuenburg ist besonders betroffen, im Vergleich mit anderen Kantonen gelangte Neuchâtel im Jahr 2015 auf den dritten Rang. Besonders betroffen waren Wohnungen und Villen, bei denen die Sicherheitsmassnahmen der Eigentümer nur unzureichend waren. In diesem Zusammenhang hat die Polizei Neuenburg ein Netzwerk aus Gebäudemanagern, Eigentümern und Versicherungen sowie Architekten gebildet. Gemeinsam soll mit dieser Kampagne gegen die Häufung der Delikte vorgegangen werden.
Gerade in diesem Bereich kann auch die Bevölkerung sich aktiv an der Prävention beteiligen. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte nicht zögern, die Polizei in Neuenburg zu kontaktieren. Macht sich jemand an den Fenstern, der Eingangstür oder anderweitig auf dem Nachbargrundstück zu schaffen, ist Aufmerksamkeit gefragt! Wer Zeuge einer Straftat wird, sollte möglichst umgehend die Polizei informieren, genau beobachten und falls möglich auch filmen oder fotografieren. Wichtig ist, sich selbst keiner Gefahr auszusetzen.
Nach Angaben der Schweizer Polizei bevorzugen Einbrecher die Uhrzeiten, zu denen die meisten Menschen arbeiten oder unterwegs sind. Handelt es sich hingegen um Diebstähle aus gewerblichen Lagern oder ähnlichem, schlagen die Langfinger gern nachts zu, wenn niemand vor Ort ist.
Nach einem Einbruch übernimmt die Polizei Neuenburg die Arbeit. Die mitarbeitenden sichern Spuren, befragen Zeugen und nehmen unter Umständen die Fahndung auf. Nach Angaben der Schweizer Polizei ist die Aufklärungsquote bei diesen Delikten jedoch gering, so dass der Fokus klar auf der Verhinderung der Prävention liegen sollte. Die Polizei rät, beim Verlassen der Wohnung die Türen stets abzuschliessen, das gilt auch für eine nur kurze Abwesenheit. Diebe nutzen gern die Gelegenheit, durch ein offenes Fenster einzusteigen. Vorm Verlassen des Heims sollten daher die Fenster und Balkon- oder Terrassentüren geschlossen werden. Übrigens hält auch ein gekipptes Fenster einen Kriminellen nicht vom Einbruch ab. Gern stehen die Experten der Polizei in Neuenburg für eine Beratung zur Verfügung und zeigen, wie Diebstähle am wirkungsvollsten verhindert werden können. Die Beratung durch die Fachleute ist kostenlos!
Prävention im Internet
Ein weiteres wichtiges Thema, von denen ein grosser Teil der Bevölkerung betroffen ist, ist der Internetbetrug. Auch in diesem Bereich geht die Polizei Neuenburg gegen die zunehmende Kriminalität vor. Die Experten geben verschiedene Ratschläge, Betrugsfälle zu vermeiden. Wer etwas online einkauft, sollte stets den Preis im Blick haben, verlockend günstige Angebote sollten Misstrauen wecken. Wachsamkeit ist gefragt, wenn es sich um ein Unternehmen handelt, das nicht in der Schweiz ansässig ist und auch Zahlungen ins Ausland verlangt. Betrügerische Unternehmen verlangen oftmals Zahlungen durch Transferunternehmen. Auch bei Geschäften, bei denen eine Geldsumme im Voraus zu zahlen ist, ist Wachsamkeit gefragt. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei diesen Fällen um einen sogenannten Vorschussbetrug. Nachdem der Betroffene bezahlt hat, hört er nichts mehr von den Tätern. Das Geld zurückzubekommen ist äusserst unwahrscheinlich.
Zudem sollten Internetnutzer niemals Ihre Passwörter Dritten zugänglich machen, das Anklicken von Links in unbekannten Mails sollte ebenfalls unterbleiben, denn auf diese Weise könnten Kriminelle sich Zugang zu persönlichen Daten verschaffen. Einige Kriminelle versuchen, telefonisch Daten der Opfer abzufragen, auch hier ist Vorsicht geboten! Wichtig ist zudem, den PC, das Smartphone und Tablet auf dem aktuellen Stand zu halten und Update zu installieren.
Wer von einem Internetbetrug betroffen ist, sollte auf jeden Fall die Polizei einschalten, falsche Scham ist in diesem Fall fehl am Platz. Auch wenn wenig Aussicht besteht, das Geld zurückzubekommen, kann die Polizei unter Umständen die Täter ermitteln und dingfest machen. Jeder Betrugsversuch sollte daher unbedingt den Behörden gemeldet werden!
Die Polizei Neuenburg klärt Straftaten auf, ist aber auch für die Opfer der Delikte ein wichtiger Ansprechpartner. Das Beratungszentrum für Opfer von Straftaten steht dafür zur Verfügung. Opfer sexueller Übergriffe, Vergewaltigungen, schwerer Körperverletzungen oder Verkehrsunfällen erhalten hier ebenso wie Angehörige wichtige Unterstützung. Die Beratungsstelle gibt Informationen zum Strafverfahren und hilft beim rechtlichen Verfahren. Auch eine Notunterkunft zum Schutz wird ebenso wie materielle Unterstützung bei Bedarf bereitgestellt. Um die Betroffenen bestmöglich zu begleiten, arbeitet die Neuenburger Polizei mit dem SAVI-Beratungszentrum zusammen.
Die Ausbildung bei der Polizei in Neuenburg
Jährlich bildet die Neuenburger Polizei 20 Anwärterinnen und Anwärter aus. Die Ausbildung dauert insgesamt zwei Jahre und findet im Trainingscenter in Colombier statt. Am Ende der Ausbildung werden die Kandidaten als Gendarme oder Inspektoren eingestellt. Eigenen Angaben zufolge stellt die Polizei Neuenburg mehrmals jährlich Mitarbeitende ein. Über die Bedingungen, die für eine Einstellung zu erfüllen sind, informiert die Polizei auf ihrer Internetpräsenz.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei in Neuenburg interessiert, muss die Schweizer Staatsangehörigkeit besitzen oder über eine Siedlungserlaubnis C verfügen. Zudem sind ein einwandfreier Leumund und ein sauberes Strafregister wichtige Voraussetzungen. Darüber hinaus müssen die Anwärter über eine einwandfreie körperliche und geistige Gesundheit verfügen. Es gilt eine Mindestgrösse von 160 cm, zudem ist der Führerschein B eine Voraussetzung für die Laufbahn.
Polizist im Kanton Neuenburg werden
Wer bereits eine Polizeiausbildung absolviert hat, kann sich ebenfalls bei der Polizei Neuchâtel bewerben. Die Beamte werden in verschiedenen Einheiten Eingesetz und haben sehr gute Karrierechancen durch ein modernes Personalmanagement. Über die Webseite der Polizei Neuenburg ist eine Online-Bewerbung möglich, Unterlagen wie Zeugnisse und Lebenslauf oder Diplome können direkt hochgeladen werden.
Wissenswertes zum Kanton Neuenburg
Im französischsprachigen Kanton Neuenburg, auch Neuchâtel, leben knapp 177‘000 Einwohner. Neuchâtel ist der Hauptort des Kantons, hier wohnen rund 45’000 Menschen. Zweitgrösster Ort Neuenburgs ist La Chaux-de-Fonds, danach folgen Val-de-Ruz und La Locie. Der Kanton gliedert sich in vier geografische Regionen: Littoral mit den Ortschaften Neuenburg und Boudry, Val-de-Ruz, Val-de-Travers und Montagnes.