Am Donnerstag, 18. August 2022, ist es in Urnäsch zu einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Eine Person verletzte sich dabei leicht. Es entstand Sachschaden.
Weil die Wetteraussichten für die Nacht von Freitag, 19. August 2022 auf Samstag, 20. August 2022, schlecht sind, entfällt der geplante Belagseinbau an der Bristenstrasse.
Die Strasse wird nicht gesperrt, die Durchfahrt in der Nacht ist möglich.
Gestern Nachmittag ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Altishofen ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Anhängerzug.
Eine Person wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Die zweite wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Die Kantonsstrasse war für rund drei Stunden gesperrt.
Am Donnerstagmorgen hat sich in Biel auf einer Baustelle ein tödlicher Arbeitsunfall ereignet. Dabei wurde ein Arbeiter von einem Stahlträger getroffen. Trotz sofortiger Reanimationsmassnahmen konnte nicht verhindert werden, dass der Mann verstarb.
Der Unfall wird untersucht.
Gestern Morgen ist die Kantonspolizei wegen eines bewaffneten Raubüberfalls (Soft Air Waffe) auf einen Kiosk in Estavayer-le-Lac interveniert. Es wurde niemand verletzt.
Zwei mutmassliche Täter konnten angehalten und vorläufig festgenommen werden. Eine Untersuchung ist im Gange.
Am Donnerstag, 18.08.2022, 14.50 Uhr, ereignete sich auf der Habergschwändstrasse in Filzbach ein Selbstunfall mit einem Sporttrottinett.
Der Trottinettfahrer fuhr die Habergschwändstrasse in Richtung Talalp hinunter, als er in einer Rechtskurve aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und stürzte.
Um ein besseres Verständnis von Strategie zu erhalten, müssen die vielfältigen und kaskadenartigen Interdependenzen zwischen der politisch-strategischen Ebene und der operativen und taktischen Umsetzung durchdrungen werden.
Eine Strategie sollte in enger Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren erarbeitet werden und den Frieden als Ziel haben.
Die Kantonspolizei gibt bekannt, dass die Leiche des 83-jährigen Schweizer Bürgers, der jenseits des Gotthards wohnte und am 12.08.2022 kurz nach 15.00 Uhr in Vira Gambarogno im Gebiet Vignascia verschwand [Polizei.news berichtete], geortet und anschliessend geborgen wurde.
Er wurde im Laufe des Tages in einer Tiefe von etwa 106 Metern und 550 Meter vom Ufer entfernt gefunden.
Am späten Nachmittag des Mittwoch, 17. August 2022, entdeckte das Personal des Prison de la Croisée in Orbe einen leblosen Häftling in seiner Zelle.
Er wurde sofort von den Vollzugsbeamten versorgt, die daraufhin den Rettungsdienst einschalteten. Trotz medizinischer Versorgung verstarb er noch vor Ort.
Zum Schulbeginn im August 2022 wird die neue Verkehrspräventionskampagne: "Stoppen für Schulkinder", die vom Verkehrsclub der Schweiz (VCS) und Fussverkehr Schweiz in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) entwickelt wurde, von der Kantonspolizei und den Gemeindepolizeien des Kantons Waadt verbreitet.
Für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die in der Nähe von Schulen unterwegs sind, ist Vorsicht geboten - eine Erinnerung, die vor allem während der Zeit des Schulbeginns von Bedeutung ist.
Nach den gestrigen, stark von Gewittern geprägten Niederschlägen, wurden immerhin grössere Gebiete der Schweiz mit grösseren Niederschlagsmengen bedient.
Nach einer vorübergehenden Entlastung begann heute eine neue Niederschlagsphase, welche von der Alpensüdseite her in der Nacht auf Freitag zur Alpennordseite übergreifen wird.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am frühen Donnerstagmorgen (18.08.2022) auf der A1, Gemeindegebiet Winterthur, hoher Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstag, den 13. August 2022, waren zwei Bergsteiger im Abstieg über das Feschtijoch unterwegs, als einer der beiden Alpinisten abstürzte.
Die vor Ort eingetroffenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Verunfallten feststellen.
Am 14. August 2022, kam es am Weissmies zu einem Bergunfall. Dabei verlor eine Person ihr Leben.
Am Sonntagmorgen kurz nach 06:30 Uhr, meldeten Alpinisten der Einsatzzentrale der Kantonspolizei, dass sie eine leblose Person in der Südwand des Weissmies entdeckt haben.
Das schöne Wetter lockt viele Menschen in die Badis.
Leider hat der warme Sommer auch dazu geführt, dass es vermehrt Diebstähle in den Zürcher Freibädern gab.
Am Mittwochabend (17.08.2022), um zirka 18:15 Uhr, ist es auf der Höfenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Trottinett und einem Auto gekommen. Ein 14-jähriges Mädchen wurde dabei leicht verletzt.
Der Autofahrer erkundigte sich kurz beim Bruder der Gestürzten, fuhr dann aber weiter. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In Lommiswil ist am Donnerstagmorgen ein ehemaliges Bauernhaus durch einen Brand vollständig zerstört worden.
Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt und wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn untersucht.
Viele Schnittwunden an Händen oder Splitter in den Augen: Das Unfallrisiko von Lernenden ist fast doppelt so hoch wie jenes von ausgelernten Arbeitnehmenden.
Drei Körperbereiche sind besonders gefährdet.
Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) findet vom 26. bis 28. August 2022 in Pratteln (BL) statt.
Es werden 400 000 Besucherinnen und Besucher erwartet.
Die Air Zermatt evakuierte in Zusammenarbeit mit der Rettungsstation Zermatt am Donnerstag in den frühen Morgenstunden zwei polnische Alpinisten am Matterhorn.
Die beiden Bergsteiger hatten am Mittwochabend einen Hilferuf abgesetzt. Wegen Nebel war eine Rettung jedoch weder zu Fuss noch per Helikopter möglich. Erst am Donnerstagmorgen gelang den Rettern die Evakuierung der beiden Bergsteiger.
Am Freitag, 12. August 2022, um circa 23.50 Uhr, haben Unbekannte einen 42-jährigen Mann in der Steinenvorstadt beraubt und dabei verletzt.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge hatten mehrere Männer den Geschädigten angegriffen.
Gestern Abend wurde ein Lenker, der unter Führerausweisentzug unterwegs war, von der Polizei kontrolliert.
Da dies der dritte Verstoss dieser Art in weniger als sechs Monaten war, wurden die Fahrzeuge des Lenkers beschlagnahmt.
Ab Ende August 2022 starten Sanierungsarbeiten an der Unterführung Kantonsstrasse 236 zwischen Kölliken und Holziken sowie an der Brücke Suhre in Oberentfelden. Die beiden Brücken werden im Randbereich verstärkt.
Weiter erfolgen Instandsetzungsarbeiten wie die Erneuerung der Brückenlager und der Ersatz von Belag.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochnachmittag (17.08.2022) auf der A1, Gemeindegebiet Seuzach und in Laufen-Uhwiesen (Rheinfall) während mehreren Stunden Reisebusse und deren Fahrer kontrolliert.
In der Zeit von 14 bis 18 Uhr wurden an den beiden Kontrollplätzen insgesamt sieben Cars und deren Chauffeure genauen Kontrollen unterzogen.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen sind am Mittwochabend (17.8.2022) in Au (Gemeinde Wädenswil) zwei Fussgänger schwer verletzt worden.
Ein 41-jähriger Autofahrer fuhr um 21.45 Uhr mit seinem Fahrzeug auf der alten Landstrasse Richtung Wädenswil. Auf der Höhe Liegenschaft Nr.18a kam es zu einer heftigen Kollision mit zwei Fussgängern, welche von rechts herkommend die Strasse überquerten.
Im Rahmen des SBB-Projektes Entflechtung Basel-Muttenz muss für den Einbau von Spundwänden eine Fahrspur der Birsfeldstrasse gesperrt werden.Halbseitige Sperrung Birsfelderstrasse zwischen A18 Muttenz Nord Autobahneinfahrt Fahrtrichtung Basel/Bern/Luzern/Zürich respektive Autobahnausfahrt Fahrtrichtung Delémont und Hagnaustrasse
Dienstag, 23. August 2022, ab 6 Uhr bis Freitag, 26. August 2022, 18 Uhr
Am vergangenen Sonntag waren der Wildhüter und die Kantonspolizei in Enney wegen einer Verschmutzung durch Treibstoff im Einsatz.
Die Stützpunktfeuerwehr Bulle errichtete eine schwimmende Sperre. Eine Untersuchung ist im Gange.
Am Mittwochabend ist in Lauterbrunnen ein Mann tödlich verletzt worden. Die mutmassliche Täterin konnte angehalten werden. Unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft wurden Ermittlungen eingeleitet.
Die Kantonspolizei Bern wurde am Mittwoch, 17. August 2022, kurz vor 20.20 Uhr informiert, dass eine Frau einen Mann in Lauterbrunnen tödlich verletzt habe.
Am Mittwoch (17.08.2022), in der Zeit zwischen 00:00 Uhr und 04:30 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft an der Neugrubenstrasse mehrere E-Bikes aus einer Gemeinschaftstiefgarage gestohlen.
Mutmasslich beobachtete die Täterschaft das Objekt, bis jemand die Garage verliess. In der Folge verschaffte sie sich unbefugten Zutritt über das Garagentor.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (17.08.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Staatstrasse in ein Restaurant eingebrochen und hat ein Auto gestohlen. Die Kantonspolizei berichtete darüber.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen erkannte kurz vor Mitternacht (17.08.2022) das gesuchte Auto in Rebstein.
Bei einer Auseinandersetzung wurde am Mittwochabend in Weinfelden eine Person mittelschwer verletzt. Ein tatverdächtiger Mann wurde festgenommen.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Mittwochabend (17.08.2022), kurz vor 17:00 Uhr, ist es auf der Töberstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Velo gekommen.
Ein 36-Jähriger fuhr mit seinem Velo von Rheineck Richtung Thal.
Am Donnerstag (18.08.2022), kurz vor 02:00 Uhr, ist auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall gekommen.
Der 23-jähriger Autofahrer war alkoholisiert. Der Sachschaden dürfte sich auf mehrere zehntausend Franken belaufen.
Am Mittwochmittag (17.08.2022), kurz vor 12:00 Uhr, ist es an der Blattenstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 31-jähriger Arbeiter stürzte beim Bau eines Einfamilienhauses von einem zirka 1.7 Meter hohen Gerüst.
Zum zweiten Mal in Folge wurden im Kanton Zürich weniger Minderjährige wegen Pornografie und Gewaltdarstellungen verzeigt.
Der positiven Entwicklung zum Trotz: Vermehrt stellen gerade jüngere Jugendliche von sich selbst pornografisches Material her.
Die Staatsanwaltschaft Emmen hat die Untersuchung gegen eine 46-jährige Frau abgeschlossen. Sie wird beschuldigt, im April 2020 in Meierskappel eine Frau ermordet zu haben.
Der Fall wurde zur Beurteilung dem Kriminalgericht des Kantons Luzern überwiesen. Die Staatsanwaltschaft fordert u.a. eine lebenslängliche Freiheitsstrafe. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung.
Während des letzten verlängerten Wochenendes hat die Kantonspolizei mehr als ein Dutzend Autofahrer/innen angehalten, die nicht im Stande waren, ein Fahrzeug zu lenken. Einige waren unter mutmasslichem Drogeneinfluss und in angetrunkenem Zustand unterwegs.
Sie werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht und müssen mit strafrechtlichen und administrativen Folgen rechnen.
Am kommenden Sonntag findet im Luzerner Seetal der slowUp statt. Aufgrund dieser autofreien Veranstaltung kommt es in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr zu diversen Strassensperrungen.
Bereits ab 07:30 dürften die Aufbauarbeiten zu temporären Verkehrsbehinderungen führen. Die Luzerner Polizei empfiehlt, das Seetal grossräumig zu umfahren.
Am Mittwochnachmittag hat sich in Studen ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo ereignet. Die Velofahrerin wurde verletzt und von einem Ambulanzteam ins Spital gebracht.
Das Auto hatte nicht angehalten. Die Kantonspolizei Bern bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Am Mittwoch, 17.08.2022, 22.00 Uhr, ereignete sich in der Gerbi in Näfels ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens parkierte auf einem seitlichen Parkfeld an der Nebenstrasse und öffnete die linke hintere Fahrzeugtüre.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Mittwochnachmittag in Ettenhausen ein Motorradfahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ab dem 29. August 2022 beginnt das Strassenkreisinspektorat Gossau mit Unterhaltsarbeiten an der Zürcherstrasse vom Abschnitt Schwanenkreisel bis zur Thurgauer Kantonsgrenze.
Bis voraussichtlich am 28. September muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
In einem Schopf in Möriken brach gestern Abend ein Brand aus, den die Feuerwehr rasch löschen konnte.
In Asp schlug der Blitz in ein Haus ein, was aber ebenfalls keine schlimmeren Folgen hatte.
Am Mittwochabend, 17. August 2022, ab 16.50 Uhr, kam es in den Bezirken Laufen und Arlesheim zu starken Regenfällen, wobei Wasser in viele Gebäude eindrang. Die Ereignisdienste standen während Stunden im Dauereinsatz.
Personen wurden keine verletzt.
Am Mittwochnachmittag (17.08.2022) ereignete sich auf der Rheinuferstrasse in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall. Die Fahrzeuglenkerin verwechselte die Einfahrt zum Parkplatz mit einer Treppe.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochmittag (17.08.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen auf der Emmersbergstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Roller ereignet.
Dabei wurde der Lenker des Rollers verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.