Gestern Nacht gegen 2 Uhr wurde die Raiffeisenbank in La Brévine Opfer eines versuchten Einbruchsdiebstahls.
Die mutmasslichen Täter flüchteten, ohne Beute machen zu können.
Am Mittwoch, den 6. Juli 2022, gegen 10:00 Uhr wurde die Einsatz- und Fernmeldezentrale der Kantonspolizei Jura über einen Gasaustritt von Schwefelhexafluorid alarmiert, das zur Kühlung einer elektrischen Hochspannungsanlage in Delémont, Route de Bellerive, bestimmt war.
Das Gas ist nicht brennbar, kann aber zu Atemwegskomplikationen führen und musste belüftet werden.
Heute Donnerstag, 7. Juli 2022, kurz vor 12.30 Uhr, fuhr ein Velofahrer aus dem Kanton Zug von Flüelen herkommend auf der Axenstrasse in Richtung Sisikon.
Unmittelbar vor dem Gumpischbachtunnel beabsichtigte der Zweiradfahrer links abzubiegen.
In den letzten Tagen gingen bei der Schaffhauser Polizei mehrere Meldungen über Anrufe bzw. mögliche Betrugsversuche von "falschen Polizisten" ein.
Die Schaffhauser Polizei rät zu Vorsicht und bittet die Bevölkerung insbesondere Seniorinnen und Senioren diesbezüglich zu sensibilisieren.
Ein im Auftrag des Departementes des Innern erstellter Forschungsbericht zeigt: Die St.Galler Behörden haben bei Adoptionen aus Sri Lanka zwischen 1973 und 2002 wesentliche gesetzliche Vorgaben nicht eingehalten.
Die Regierung anerkennt die Verantwortung des Kantons für die einstigen Verfehlungen in kantonaler Zuständigkeit. Die Regierung unterstützt die Betroffenen daher weiterhin, etwa im Rahmen des Betreuungskonzepts von Back to the Roots, das Bund und Kantone seit Anfang 2022 finanzieren.
Am Donnerstag, 7. Juli 2022, verunfallte in Goldau ein Gleitschirmpilot.
Der 40-Jährige war um 11 Uhr im Landeanflug, als er gemäss ersten Erkenntnissen aufgrund eines Manövrierfehlers abstürzte.
Bei einem Verkehrsunfall auf einem Tankstellenareal an der Gwattstrasse in Pfäffikon wurde ein dreijähriger Knabe bei einer Kollision mit einem Personenwagen verletzt.
Der Junge fuhr auf einem Laufrad um eine Hausecke.
Beim Brand von zwei Fahrzeugen ist am Dienstagmittag (28.06.2022) Sachschaden entstanden.
Der Kantonalen Notrufzentrale wurde gemeldet, dass auf einem Parkplatz an der Zielstrasse ein Lieferwagen brenne.
Am späteren Donnerstagvormittag (07.07.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Verkehrsunfall ereignet, wobei ein Auto auf einen Lieferwagen aufgefahren war und diesen in ein weiteres Auto schob.
Personen sind bei diesem Verkehrsunfall keine verletzt worden. An den drei Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden.
Am Donnerstagmorgen (07.07.2022), kurz vor 07:30 Uhr, sind auf der Walderstrasse zwei Autos frontal zusammengestossen. Beide Autofahrer wurden dabei verletzt.
Ein Autofahrer musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Beide Autos erlitten Totalschaden.
Am Donnerstagmorgen (07.07.2022), kurz nach 08:30 Uhr, ist es an der Industriestrasse zu einem Arbeitsunfall bei einem Rangiermanöver gekommen. Einem 48-jährigen Rangierarbeiter wurde ein Bein zwischen zwei Güterwagen eingeklemmt.
Dadurch wurde der Mann schwer am Bein verletzt. Er musste ins Spital gebracht werden.
Die Sihltalstrasse wird zwischen Sihlbrugg Station und dem Kreisel Sihlbrugg zugunsten eines abgetrennten Radweges verschmälert und damit für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende sicherer gemacht.
Der Regierungsrat hat dazu 10,15 Millionen Franken bewilligt und das Projekt festgesetzt.
Die Schweizer Armee wird ab dem 01.07.2022 den Sold an die Angehörigen der Armee komplett digital auszahlen. Dieser Schritt in den elektronischen Zahlungsverkehr erfolgt nach einer sechsmonatigen Übergangsphase und entspricht zeitgemäss dem Bedürfnis der Truppe.
Zudem ist die Banküberweisung auch schnell, sicher und ein logischer Schritt in der Digitalisierung der Armee.
Das VBS hat die Anhörung und Mitwirkung zur dritten Serie der Objektblätter des Sachplans Militär eröffnet. Die betroffenen Kantone und Gemeinden können dazu bis am 26. September 2022 Stellung nehmen.
Die Bevölkerung kann sich vom 4. Juli 2022 bis am 26. August 2022 zu den Entwürfen äussern.
Die Polizeiausbildung ist sehr spannend und vielseitig. Gerne gewähren wir euch heute wiederum einige Einblicke.
Nebst theoretischem Wissen ist praktisches Training in der Ausbildung enorm wichtig.
In einem Erklärvideo und im Interview erklärt die Datenschutzbeauftragte, weshalb der Mensch nicht Risikofaktor ist, warum Datenschutzvorfälle gemeldet werden müssen und die Meldungen nützlich sind.
Die Videos wurden produziert durch Alexandra Juchler. Sie überraschte beim Datenschutz-Video-Wettbewerb 2020 mit ihrem Beitrag, der den dritten Platz eroberte.
Gestern ereignete sich auf der Egolzwilerstrasse in Nebikon eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem E-Bike-Fahrer.
Dieser verletzte sich beim Unfall erheblich und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Der Mann, der am vergangenen Sonntagvormittag bei einem Badeunfall schwer verletzt worden war (Polizei.news berichtete), ist am Mittwoch verstorben.
Am Sonntag war ein Mann nach einer Abkühlung im Lago di Poschiavo nicht mehr an die Oberfläche aufgetaucht.
Derzeit ist in der ganzen Schweiz ein starker Anstieg der Fälle zu verzeichnen, in denen falsche Polizisten involviert sind. Allein in der Westschweiz haben die Kriminellen seit Jahresbeginn fast CHF 800'000.- erbeutet.
Die Kantonspolizeien warnen eindringlich davor, auf solche Betrüger einzugehen.
Der Brand von Sonntagabend in Donzhausen (Polizei.news berichtete) ist geklärt. Die Täterschaft hat sich bei der Kantonspolizei selbständig gemeldet.
Die beiden Jugendlichen sind geständig.
Gemäss dem kantonalen Planungs- und Baugesetz dürfen durch Bepflanzungen weder der Verkehr behindert oder gefährdet, noch der Bestand und die Sicherheit des Strassenkörpers beeinträchtigt werden (Artikel 83 Planungs- und Baugesetz des Kantons Uri; RB 40.1111).
Zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden müssen Bäume, Sträucher und Hecken an Strassen und Trottoirs während des ganzen Jahres so geschnitten sein, dass die Übersicht auf Strassen und Trottoirs nicht beeinträchtigt wird. Während der Vegetationszeit müssen Hecken oftmals mehrmals im Jahr geschnitten werden. Verantwortlich dafür sind die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer.
Gestern ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Römerswil ein Auffahrunfall. Beteiligt waren ein Lieferwagen, ein Motorrad und ein Personenwagen.
Die Motorradfahrerin wurde beim Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Am Mittwochabend (06.07.2022), kurz nach 18:00 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf über 10'000 Franken.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (07.07.2022), ist eine unbekannte Täterschaft an der Morgentalstrasse in ein Firmengebäude eingebrochen.
Über ein schräggestelltes Fenster verschaffte sie sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude.
Das Internet bietet so viele Informationen, dass man immer wieder Neues dazulernen kann. Allerdings gibt es auch Täuschungsversuche, die sich als Informationen tarnen. In dieser Serie erzählen wir von dokumentierten Betrugsfällen, wie sie leider viel zu oft vorkommen.
Lesen Sie hier, wie Kriminelle handeln.
Gewisse Arbeiten im Rahmen der Gesamterneuerung der A8 Interlaken-Ost–Brienz bedingen eine einspurige Verkehrsführung.
Diese werden während der fünf Wochen Sommerferien aufgehoben und der Verkehr kann tagsüber die A8 durchgehend zweispurig befahren.
Unbekannte Einbrecher versuchten in der Nacht in Kaiseraugst, einen Geldautomaten aufzubrechen.
Das Vorhaben scheiterte, wodurch es bei Sachschaden blieb.
Am Mittwoch, 6. Juli 2022, ist es auf einem Bahnübergang in Gais zu einer Kollision zwischen einem Auto und der Bahn gekommen.
Personen wurde nicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwoch, den 06.07.2022, ereignete sich beim Rangierbahnhof in Brig ein Arbeitsunfall.
Ein 62-jähriger Mann geriet unter einen Zisternenwagen eines Rangierzuges und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Am Dienstagvesper (05.07.2022) fuhr ein 86-Jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Umfahrungsstrasse her kommend in Richtung Rankkreisel in Appenzell.
Bei der leichten Linkskurve vor der Verzweigung Umfahrungsstrasse-Gaiserstrasse fuhr der Mann aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem dortigen Kandelaber.
Am Mittwochnachmittag (06.07.2022) ist es auf der Schönbüelstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine Autofahrerin wurde dabei verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Mittwochabend (06.07.2022) ist es auf der Masanserstrasse, auf der Höhe der Baustelle beim Haus zur Kante zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Die Fahrzeuglenkerin wurde nicht verletzt.
Am Mittwoch, 6. Juli 2022, wurde eine Fussgängerin bei einem Unfall auf der Pfäffikonerstrasse in Schindellegi verletzt.
Die 55-Jährige überquerte kurz nach 18 Uhr die Fahrbahn auf einem Fussgängerstreifen, als sie und ihr Hund von einem herannahenden Personenwagen erfasst wurden.
Da heute auf der Alpensüdseite wiederum ein heisser Tag aufgezeichnet wurde, wird für einmal ein Blick auf das Vorkommen von Hitzetagen in den Niederungen der Alpensüd- und Alpennordseite geworfen.
Da die Alpensüdseite generell deutlich wärmer ist als die Alpennordseite, könnte man meinen, dies sei auch bei den Anzahl Hitzetagen und bei den absoluten Höchstwerten so.
Das Korps der Stadtpolizei Uster bietet Fachkompetenz in sämtlichen polizeilichen Belangen und ist Ihr Ansprechpartner bei Anliegen und Fragen rund um die polizeiliche Grundversorgung in der Stadt Uster und der Region.
Ein aktiver Austausch mit der Bevölkerung (Community Policing) ermöglicht der Stadtpolizei, bestmöglich und gezielt für die Sicherheit der Bürger zu sorgen und auf Veränderung reagieren zu können.
Am Mittwoch, 6. Juli 2022, ging bei der Kantonspolizei Schwyz um 9.30 Uhr die Meldung ein, dass aus einer Garage an der Talstrasse in Gersau Rauch dringe.
Die Feuerwehr Gersau konnte den Glimmbrand rasch lokalisieren und löschen.
Bei einem Arbeitsunfall in einem Mehrfamilienhaus in Grenchen haben sich am Mittwochmorgen, 6. Juli 2022, zwei Männer Brandverletzungen zugezogen.
Hergang und Ursache werden durch die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn abgeklärt. Im Einsatz stand ein grösseres Aufgebot an Rettungs- und Einsatzkräften, unter anderem ein Rettungshelikopter der REGA.
Seit der letzten Revision des Waffengesetzes 2019 fallen einige Waffen unter „neu verbotene Waffen“ und müssen der Kantonspolizei Zürich gemeldet werden.
Die Nachmeldefrist besteht noch bis zum 15. August 2022.
In Waldstatt ist am Mittwoch, 6. Juli 2022, ein Motorradfahrer mit seinem Töff gestürzt.
Der Zweiradfahrer erlitt dabei Verletzungen. Er wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (06.07.2022), kurz vor und nach Mitternacht, ist es in St. Gallenkappel sowie in Eschenbach zu drei Brandstiftungen sowie einem Fahrraddiebstahl gekommen.
Der mutmassliche Täter, ein 15-jähriger Schweizer, konnte angehalten werden. Die Schadenhöhe ist derzeit unbekannt.
Am Dienstagabend (05.07.2022), kurz nach 23:00 Uhr, ist an der Verzweigung Muolerstrasse/Bischofszellerstrasse ein 31-jähriger Rollerfahrer mit seinem Roller gegen zwei Autos geprallt.
Rollerfahrer zog sich dabei leichte Verletzungen zu und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstagnachmittag (05.07.2022), kurz nach 14:00 Uhr, ist eine 16-jährige Motorradfahrerin auf der Flawilerstrasse, Höhe der Bahnüberführung verunfallt.
Dabei zog sie sich unbestimmte Verletzungen zu.
Am Dienstagmittag (05.07.2022), um zirka 12:45 Uhr, ist in einem Schrebergarten am Neuhussträsschen ein Brand entdeckt worden.
Ein Gartenhaus brannte. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Dienstagmorgen (05.07.2022), kurz nach 05:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Bahnhofstrasse in eine Bar eingebrochen.
Durch das Aufbrechen eines Fensters verschaffte sich die Täterschaft Zutritt zum Gebäude und stahl Bargeld im Wert von zirka 2'000 Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.