In der Nacht auf Montag ist auf der Nordspur der Autobahn A13 in Maienfeld ein Automobilist mit der Mittelleitplanke kollidiert.
Eine Atemalkoholprobe fiel positiv aus.
Ein Lieferwagen mit Anhänger fährt auf der Autobahn in Fahrtrichtung Nord. Dahinter fährt ein Polizeiauto, welches den Lieferwagen überholt und ihn mittels Matrix verweist „bitte folgen“. Auf einem Rastplatz angekommen warten bereits weitere Polizeiangehörige, welche den Lieferwagen in Empfang nehmen.
Ein Polizist geht zum Lieferwagen und bittet den Chauffeur um Führerausweis und Fahrzeugpapiere.
Am Samstag ist es in Menznau zu einer Streifkollision zwischen einem Zug und einer Fussgängerin gekommen. Die 88-jährige Frau verstarb auf der Unfallstelle.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
In Sachseln rollte am Sonntag, 19.06.2022, ein Autorad den Berg hinunter. Dabei wurde eine Person nur knapp verfehlt.
Die Täterschaft konnte nach einem Aufruf auf Social Media ermittelt werden.
Ein Autofahrer kollidierte am Montag auf der Autobahn A1 bei Sirnach mit der Mittelleitplanke.
Er wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Beim Anschluss Kirchberg wird auf der Brücke über der A1 ein Fahrbahnübergang ersetzt.
Für gewisse Einfahrten muss deshalb ein kurzer Umweg in Kauf genommen werden.
An sonnigen Tagen stauen sich die Gummiboote beim Höngger Wehr.
Das Tiefbauamt der Stadt Zürich setzt Sofortmassnahmen um, die den Ausstieg sicherer machen.
Auf der Autobahn A4 ist es zu einem Selbstunfall gekommen. Der Beifahrer erwachte aus einem Traum und griff der Lenkerin ins Lenkrad.
Der Selbstunfall ereignete sich in der Nacht auf Montag (27. Juni 2022), um 03:00 Uhr, auf der Autobahn A4 in Fahrtrichtung Luzern, zwischen Lindencham und der Verzweigung Rütihof.
Am Sonntag, 26. Juni 2022, kurz vor 17.15 Uhr, fuhren drei Personenwagen mit britischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Nord.
Bei der Ausfahrt Altdorf bremste die an erster Stelle fahrende Lenkerin ihr Fahrzeug abrupt ab.
Das heftige Gewitter vom Mittwoch, 22. Juni 2022 hat in Zofingen Spuren hinterlassen. So fiel beispielsweise auf dem Heitern eine grosse Linde auf die Zufahrtsstrasse der Materialhütte.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wird die nationale und internationale Sicherheitspolitik nachhaltig beeinflussen.
Weiterhin wesentlich geprägt wird das sicherheitspolitische Umfeld der Schweiz durch die wachsende Konkurrenz der Grossmächte.
Auf einem Parkplatz prallte am Sonntag ein Auto gegen einen parkierten Wagen.
Beim Anblick des Geschädigten ergriff der Verursacher die Flucht und wird nun gesucht.
Am Mittwochmorgen, 15. Juni 2022, stellte die Stadtpolizei Zürich einen manipulierten E-Roller im Kreis 5 sicher.
Die anschliessende Messung ergab einen Bruttomesswert von 100 km/h.
Am frühen Sonntagnachmittag kam es in Rheinfelden zu einem Selbstunfall.
Dabei geriet ein Autolenker mit seinem PW an den rechten Fahrbahnrand und kollidierte mit einer Strassenlaterne.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden feiert dieses Jahr das 50-jährige Bestehen. Am Freitag 1. Juli 2022 findet in Trogen die offizielle Feier statt.
Die Polizei feiert mit geladenen Gästen und der Bevölkerung das Jubiläum.
Am Sonntagabend (26.6.2022) ist bei einem Verkehrsunfall auf der A3 bei Dietikon ein Rollerfahrer schwer verletzt worden.
Der Unfallhergang ist unklar.
Am heutigen Montag, 27.06.2022, ca. 03:00 Uhr, kam es in einem Schopf am Niederberg in Näfels zu einem Brand.
Die Feuersbrunst ereignete sich in einer Fahrnisbaute in der Nähe eines Bunkers am Niederberg.
Am Sonntag den 26. Juni 2022, um ca. 15:00 Uhr, hat sich in Dallenwil auf der Dallenwilerstrasse, beim Bahnübergang "Kreisel Büren", eine Streifkollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorradfahrer ereignet. Der Motorradfahrer hat sich dabei verletzt.
Die Polizei sucht nun die Lenkerin eines weissen BMW SUV.
Am Sonntag, den 26. Juni 2022, zirka um 22:30 Uhr, kam es auf der Kohltalstrasse in Emmetten zu einem Selbstunfall. Bei einem Wendemanöver geriet das Fahrzeug von der Strasse und landete im Bachbett.
Verletzt wurde niemand.
Vom Freitag, 1. Juli bis Sonntag, 3. Juli 2022 findet der Engadin Radmarathon mit Start und Ziel in Zernez statt.
Wegen dieser Radsportveranstaltung muss mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten gerechnet werden.
Die 75-jährige Frau stolperte auf dem Bergwanderweg zwischen Äscher und Chobel und stürzte in den Tod.
Am Sonntagvormittag (26.06.2022) wanderte eine 75-jährige Frau aus dem Kanton Bern zusammen mit Familienangehörigen vom Äscher in Richtung Chobel.
Am Sonntag (26.06.2022), um 14:50 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Drei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Am Sonntag (26.06.2022), kurz nach 15:50 Uhr, ist in der Südwestwand des Tschuggen ein 64-jähriger Mann tot aufgefunden worden.
Er stürzte in steilem Gelände. Sein 37-jähriger Begleiter alarmierte die Rega.
Am Samstag, kurz vor 18:00 Uhr ereignete sich auf der Brünigstrasse, mitten im Dorf Sachseln, ein Verkehrsunfall, zwischen einem PW und einer Fahrradlenkerin.
Der Fahrzeuglenker wendete sein Fahrzeug über die komplette Fahrbahn und übersah dabei die Fahrradlenkerin, welche korrekt auf der Brünigstrasse Richtung Sarnen fuhr.
Im August 2019 wurde ein Mann bei einer durch die Staatsanwaltschaft angeordneten Verhaftung der Kantonspolizei Aargau verletzt.
Die Untersuchungen wurden abgeschlossen und die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach hat das Verfahren gegen die Polizisten wegen Amtsmissbrauch, einfacher Körperverletzung und Sachbeschädigung im Rahmen eines Einsatzes eingestellt.
Am 26.06.2022, kurz vor 18.30 Uhr, wurde am Centralbahnplatz bei den Tramgeleisen ein 63-jähriger Mann angegriffen. Er wurde dabei verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Gestern Morgen informierte eine Drittperson die Kantonspolizei über die Entdeckung eines jungen Mannes, der nach einem Sturz aus mehreren Metern Höhe unterhalb der Autobahn A12 in Rossens verletzt worden war.
Er wurde von den Sanitätern versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Heute, am Nachmittag, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Semsales ein Verkehrsunfall. Eine Autofahrerin und ihre Beifahrerin wurden verletzt. Sie wurden von Sanitätern versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise, um die Umstände des Unfalls zu klären.
…besagt eine Regel aus der synoptischen Meteorologie und bei der Wettervorhersage. Und diese Regel scheint heute und in den nächsten Tagen sehr gut zuzutreffen.
Was es damit auf sich hat, erfahren Sie im heutigen Blog.
Die Kantonspolizei Zürich hat im Rahmen der Motorradkampagne „KEIN RISIKO! – KEIN LÄRM!“ am Sonntagnachmittag (26.6.2022) in Freienstein (Gemeindegebiet Freienstein-Teufen) eine Grosskontrolle durchgeführt.
Dabei sind Motorradlenkende, ihre Fahrzeuge und Mitfahrenden kontrolliert worden.
Am Samstagnachmittag, 25. Juni 2022, um ca. 15.20 Uhr, fuhr der Lenker eines Lastwagens auf der Sustenstrasse in Richtung Wassen. Im Bereich "Rässegg" kollidierte das Fahrzeug mit dem seitlichen Rohrgeländer.
Anschliessend durchbrach der Lastwagen das Geländer und stürzte ca. 220 Meter ins steil abfallende Gelände.
Am Sonntag, 26.06.2022, wurden den Rettungskräften in Basel in einer Liegenschaft mehrere Personen mit Unwohlsein gemeldet.
Heute Sonntag, 26. Juni 2022, um 10:15 Uhr wurden die Rettungskräfte über Unwohlsein von Bewohnern einer Liegenschaft an der Flughafenstrasse informiert, 3 Personen wurden zur Abklärung durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt ins Universitätsspital Basel-Stadt gebracht.
Eine alkoholisierte Autofahrerin musste am Samstagabend auf der Autobahn A7 bei Müllheim von der Polizei geweckt werden.
Ihr Führerausweis wurde eingezogen.
Ein Autofahrer verursachte am Samstagabend auf der Autobahn A7 bei Frauenfeld einen Selbstunfall.
Es entstand Sachschaden, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am frühen Sonntagmorgen, 26. Juni 2022, stürzte ein Velofahrer in Oberwinterthur und zog sich schwere Kopfverletzungen zu.
Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Sonntag (26.06.2022), um 08:45 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Motorrädern gekommen.
Ein 56-jähriger Mann wurde dabei verletzt.
Die Winterthurer Blaulichtorganisationen ziehen nach dem 49. Albanifest vom 24. bis 26. Juni 2022 eine erste positive Bilanz.
Die Einsatzkräfte waren während den drei Tagen gefordert, zu grösseren Zwischenfälle kam es aber erfreulicherweise nicht.
Am Samstag, 26.06.2022, ereignete sich in Niederurnen ein Unfall, bei dem eine Motorradfahrerin in einen parkierten PW fuhr.
Eine Motorradlenkerin fuhr auf der Windeggstrasse in Niederurnen Richtung Wiesenstrasse. Im Bereich der Einmündung in die Wiesenstrasse kollidierte sie mit einem parkierten Personenwagen, verlor die Kontrolle über das Motorrad und stürzte.
Am Sonntag, 26.06.2022, kam es auf der A3 Höhe Scherz zu einem Unfall, nachdem eine Lenkerin ein Warnsignal in einer Baustelle touchierte.
Die Fahrzeuglenkerin war auf der A3 Richtung Basel unterwegs. Auf Höhe Scherz, zu Beginn des Baustellenbereichs, touchierte sie zuerst eine der dort positionierten Warnsignale und geriet anschliessend mit der rechten Fahrzeugseite auf die mobile Baustellenabsicherung.
Gestern Samstag, den 25. Juni 2022, gegen 13:00 Uhr, verlor ein Gleitschirmpilot die Kontrolle über sein Fluggerät und blieb an einer Baumkrone über einem steilen Abhang hängen.
Er konnte durch Spezialisten unverletzt geborgen werden.
Am Sonntag, den 26. Juni 2022, zirka 09:00 Uhr hat sich im Seelisbergtunnel in Richtung Luzern ein Selbstunfall ereignet.
Verletzt hat sich niemand, der Sachschaden ist jedoch erheblich.
Am Sonntag (26.06.2022), kurz vor 2 Uhr, ist auf der Autobahn A3 ein 18-jähriger Autofahrer im Quartentunnel verunfallt. Nach dem Unfall brannte das Auto komplett aus.
Der Autofahrer und seine beiden Mitfahrer im Alter von 18 und 19 Jahren wurden leicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.