Am Montag (27.06.2022) findet im Osten der Stadt St.Gallen der B2RUN Firmenlauf statt. Im Bereich Heiligkreuz kommt es aufgrund dessen zwischen 18.30 und 20.15 Uhr zu teils Strassensperrungen sowie zu Verkehrsbehinderungen.
Die Stadtpolizei St.Gallen empfiehlt, das Gebiet zu umfahren.
In den vergangenen zwei Tagen sind aus der Region Bern vermehrt telefonische Betrugsversuche gemeldet worden.
In vier Fällen in den letzten zwei Wochen erbeutete die unbekannte Täterschaft Geld und Wertsachen in der Höhe von insgesamt rund 160'000 Franken.
Eine 46-jährige Frau hat in Luzern und Umgebung rezeptpflichtige Medikamente, die sie aus dem Ausland eingeführt hatte, auf dem Schwarzmarkt verkauft.
Die Luzerner Polizei konnte die Frau festnehmen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Im Januar 2023 wird Adjutant Elmar Amrein vorzeitig seinen wohl verdienten Ruhestand antreten. Als seinen Nachfolger hat die Geschäftsleitung der Luzerner Polizei den 40-jährigen Marcel Gut (siehe Titelbild) zum neuen Chef der Polizeiregion Sursee gewählt.
Er wird sein Amt am 1. November 2022 antreten.
Der angebliche Webshop verlangt vom Käufer eine Zahlung auf eine "Revolut" Kreditkarte. Stimmt der Käufer zu, so übermittelt der Webshop die Angaben der "Revolut" Kreditkarte und den zu bezahlenden Preis.
Gibt der Käufer die Zahlung bei seiner eigenen Kreditkarte in Auftrag, erhält er eine Push Nachricht zur Bestätigung in seiner Kreditkarten App.
Am 24.06.2022, kurz vor 10.00 Uhr, ereignete sich in der Colmarerstrasse auf Höhe der Allschwilerstrasse ein Arbeitsunfall.
Es wurde niemand dabei verletzt.
Bürgernah, innovativ und vorausschauend – unter dieser Prämisse arbeitet die Kantonspolizei Zürich im Dienste der Bevölkerung.
Um die Aufgaben effizient erledigen zu können, teilt sich die Kantonspolizei Zürich in fünf verschiedene Hauptabteilungen auf, die durch verschiedene Kommandobereiche, die im Hintergrund arbeiten, unterstützt werden.
Die Kantonspolizei Bern passt aufgrund veränderter Lebensgewohnheiten die Schalteröffnungszeiten in der Region Bern auf den Wachen Ostermundigen, Zollikofen, Ittigen und Bümpliz per 1. Juli 2022 an.
Im Rahmen eines Pilotprojekts ist es auf mehreren Wachen im Kanton möglich, für bestimmte Anzeigen online einen Termin zu vereinbaren.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (24.06.2022) verhielt sich ein Mann in einem Zug auffällig.
Einsatzkräfte der Polizei kontrollierten den 45-Jährigen am Bahnhof, wobei er sich sehr renitent verhielt und die Polizisten tätlich angegangen ist.
Die Frau, die am Dienstagvormittag, 21. Juni 2022, nach einem Badeunfall in kritischem Zustand ins Spital gebracht wurde, ist verstorben.
Die Stadtpolizei Zürich teilte am Dienstag, 21.Juni 2022 mit, dass eine 79-jährige Frau nach einem Badeunfall im Strandbad Tiefenbrunnen ins Spital gebracht wurde, nachdem sie bewusstlos im Wasser entdeckt worden war (Polizei.news berichtete).
Am Donnerstag, 23. Juni 2022, kam es kurz vor 18 Uhr auf der Grepperstrasse in Küssnacht zu einer Streifkollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad.
Ein 84-jähriger Autolenker fuhr auf der Höhe der Talstation Seebodenalp an einem Fahrradfahrer vorbei, wobei sich die beiden Fahrzeuge touchierten.
Der Dorfpolizist von Moos Alois begab sich spät am Abend ins Hotel Engel nach Sachseln.
Er erhielt durch die Zürcher Kollegen zuvor einen Hinweis, dass sich der damals gesuchte Mörder, Vollenweider Hans, vermutlich unter falschem Namen dort aufhält.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei gestern ausserhalb von Obersiggenthal einen Automobilisten mit 155 km/h.
Mit einem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei Aargau am Donnerstagnachmittag, 23. Juni 2022, zwischen Freienwil und Obersiggenthal eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Am Donnerstagabend, 23. Juni 2022, ist es in Urnäsch zu einer Kollision mit einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der Zweiradlenker und der Autofahrer blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstagnachmittag ist eine Frau von einem angeblichen Polizisten telefonisch kontaktiert worden.
Sie übergab darauf einer unbekannten Person mehrere tausend Franken.
Am 23. Juni 2022 wurde in Oberiberg, Alp Mürlen, ein Schaf gerissen. Die vorgefundenen Rissbilder deuten auf einen Wolf hin.
Im Auftrag der kantonalen Wildhut wurde durch die Einsatzzentrale der Kantonspolizei der Herdenschutzalarm ausgelöst.
Am gestrigen Abend, Donnerstag, 23. Juni 2022, zogen kräftige Gewitter (auch) über den Kanton Solothurn.
Innerhalb weniger Stunden gingen bei der Alarmzentrale über 130 Meldungen von Wassereinbrüchen in Liegenschaften ein.
Zwischen 19 und 21.45 Uhr verzeichnete die Notrufzentrale 34 Einsätze von Feuerwehr und Polizei.
Diese betrafen in erster Linie umgestürzte Bäume und Baustellenabschrankungen. Hauptsächlich betroffen war der Westaargau.
Am Donnerstagnachmittag (23.6.2022) ist es auf der A1 (Gemeindegebiet Wallisellen), in Meilen und in Wil ZH zu Verkehrsunfällen mit verletzten Personen gekommen.
Die betroffenen Strassen mussten zwischenzeitlich gesperrt werden.
An der Bahnhofstrasse in Triengen touchierte gestern Abend ein Traktor mit Anhänger ein parkiertes Fahrzeug.
Beim Traktorfahrer verliefen der Atemalkoholtest wie auch ein Drogenschnelltest positiv.
Am Mittwochabend (22.06.2022) führte die Schaffhauser Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Schaffhausen eine koordinierte Kontrollaktion in einem Gastronomiebetrieb in der Stadt Schaffhausen durch.
Dabei wurden sechs Personen vorläufig festgenommen.
Gestern Donnerstag, 23. Juni 2022, kurz vor 06.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Nidwaldner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd und beabsichtigte, die Autobahn bei der Ausfahrt Amsteg zu verlassen.
Aufgrund der mangelnden Ortskenntnisse verwechselte er die Ausfahrt des Rastplatzes mit der Autobahnausfahrt und bog abrupt auf den Rastplatz ein.
Anlässlich der diesjährigen Radfahrerprüfungen gab es wiederum Preise zu gewinnen.
Giada Somoza, Michelle Bissig und Lino Arnold durften sich über einen Gutschein für das „Tatort Tell Forschungsteam“ freuen, welche die Urner Kantonalbank gesponsert hat.
Eine Autofahrerin ist durch ein Garagentor gefahren und parkierte auf dem dahinterliegenden Parkplatz.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist beträchtlich.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Donnerstagmorgen in Romanshorn ein Mofafahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Unser Fussballteam hat am 23./24. Juni 2022 an den 65. Polizei-Fussball-Schweizermeisterschaften in Thun/BE teilgenommen.
Dank guten Leistungen (zwei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage) erreichte der FC Kapo Schwyz das gesteckte Ziel des Klassenerhalts.
Der Mc Cay Imbiss in der St. Gallerstrasse in Rorschach SG bietet Pizza, Pide, Kebab, Pasta, Sandwiches und mehr!
Der beliebte, gemütliche Imbiss bietet eine grosse Auswahl an leckeren Gerichten für jeden Hunger und jeden Geschmack. Gerne scharf und würzig, immer frisch und gesund.
Wie die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei mitteilen, ging gestern kurz vor 15 Uhr bei der gemeinsamen Alarmzentrale ein Hilferuf aus einer Wohnung in der Via Muro della Rossa in Solduno ein, wo die Leiche eines Mannes gefunden wurde, dessen Identität noch nicht geklärt ist.
Beamte der Kantonspolizei und des Rettungsdienstes Salva waren vor Ort und konnten nur noch den Tod des Mannes bestätigen.
Am Donnerstag, 23. Juni um 06:30 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 32-jährigen Mann aus St-Imier/BE gelenkt wurde, auf der Strasse von Les Ponts-de-Martel nach Le Locle.
In der Ortschaft Belle-Roche kam er in einer Rechtskurve nach links. In der Folge kam es zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden Postauto, das von einem 41-jährigen Mann aus La Corbatière gelenkt wurde.
Am Donnerstag (23.06.2022), um 01:50 Uhr, ist es auf dem Gonzenweg zu einem Selbstunfall gekommen. Ein 19-jähriger Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Der Führerausweis auf Probe wurde ihm auf der Stelle abgenommen.
Heute Morgen geriet in Möhlin eine Fahrzeugkombination ausser Kontrolle.
Dabei kippte der mit Baumaterial beladene Anhänger. Drei Personen wurden ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Zürich hat die Ermittlungen gegen einen jungen Raser aufgenommen, der durch die Stadtpolizei Dietikon am Mittwochnachmittag (22.6.2022) in Schlieren verhaftet wurde.
Der 17-jährige Schweizer hatte sich zuvor durch Flucht einer Kontrolle entzogen und einen Selbstunfall verursacht.
Im Rahmen der Direktionsverteilung hat der Regierungsrat entschieden, das Amt für Gefahrenmanagement neu der Landwirtschafts- und Umweltdirektion zuzuteilen.
Dies hat eine Änderung der Regierungsratsverordnung zur Folge. Gleichzeitig erhält das Amt einen neuen Namen.
Am Mittwochabend (22.06.2022) kam es auf der Lehnstrasse zu einem Unfall zwischen einem Kleinmotorrad und einem Velo. Die Lenkerin des Kleinmotorrades bemerkte den herannahenden Velofahrer zu spät und es kam zur Kollision.
Der Velofahrer verletzte sich schwer.
Am Mittwochmorgen (22.06.2022) kam es zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen an der St.Leonhard-Strasse 65 vor der Lichtsignalanlage.
Die Fahrzeuglenkenden sind sich uneinig, ob das vordere Fahrzeug zurückgerollt oder das hintere aufgefahren ist. Die Stadtpolizei sucht nach Zeugen.
Am Samstagabend, 11. Juni 2022, kurz vor 18.45 Uhr, verübte ein bislang unbekannter Täter einen Raubüberfall auf eine Migros-Filiale an der Spitzwaldstrasse in Allschwil BL. Personen wurden dabei keine verletzt.
Der Täter erbeutete Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch (22.06.2022) ist es in Vaduz zu einer Streifkollision gekommen. An einem Fahrzeug entstand beträchtlicher Sachschaden.
Gegen 16:30 Uhr fuhr eine Fahrzeuglenkerin mit ihrem Personenwagen auf der Nebenstrasse ‘Fürst-Franz-Josef-Strasse’ bergwärts.
Zwei Gerichtsurteile haben zur Klärung der Frage beigetragen, durch wen Strafverfahren bei mutmasslichem Subventionsbetrug im öffentlichen Verkehr zu führen sind.
Auf dieser Basis leitet das Bundesamt für Verkehr (BAV) Strafuntersuchungen in den Fällen BLS und Bus Ostschweiz ein.
Heute Morgen konnte die Luzerner Polizei einen mutmasslichen Einbrecher festnehmen. Dieser dürfte zuvor in ein Restaurant in der Stadt Luzern eingebrochen sein.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
Am Donnerstag, 23.06.2022, 09.05 Uhr, ereignete sich im Leimen in Glarus ein Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war von Mitlödi herkommend in Richtung Glarus unterwegs.
Der kürzlich als vermisst gemeldete Aargauer ist wohlauf.
Die Kantonspolizei Aargau konnte den Aufenthaltsort des Vermissten ermitteln und mit ihm Kontakt aufnehmen. Der 37-jährige Mann ist wohlauf.
Für Unterhaltsarbeiten wird der Flüelertunnel vom Montagabend, 27. Juni auf Dienstagmorgen, 28. Juni 2022, zwischen 22.00 und 5.00 Uhr gesperrt.
Der Verkehr wird über das Dorf Flüelen umgeleitet.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.