Gestern am späten Nachmittag ereignete sich in Ecublens/FR ein Arbeitsunfall.
Trotz der schnellen Intervention der Rettungskräfte und eines Wiederbelebungsversuchs verstarb der Verunglückte noch am Unfallort. Eine Untersuchung ist im Gange.
Die 41-jährige Frau wurde vom Rettungsdienst in Spitalpflege gebracht.
Am späten Pfingstmontagnachmittag (06.06.2022) fuhr ein 52-jähriger Motorradlenker samt Beifahrerin vom St. Anton in Richtung Landmark.
Bauarbeiten auf Kantons- und Gemeindestrassen sind nötig, um die Strasseninfrastruktur instand zu halten.
Neu publiziert der Kanton aktuelle und geplante Strassen-Baustellen auf einer übersichtlichen Karte im Geoportal.
Auf der Blattenmoosstrasse hat die Stadt zu Testzwecken erstmals aufgehellte Strassenbeläge verbaut (s. Foto).
Aufgehellt wurde der Belag mit hellem Split aus Schweizer Kieswerken und nicht mit der Zugabe von Farbstoff. Nun wird dort 2 Jahre lang die Oberflächentemperatur gemessen.
Die Kantonspolizei hat Anfang Juni in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Graubünden in einem Mehrfamilienhaus in Chur eine Indoor-Hanfplantage ausgehoben.
Die Pflanzen wurden sichergestellt und vernichtet.
Ob Verkehrsunfall, Tierrettung, das Ausstellen von Bussen oder der Einsatz am World Economic Forum.
Auch während der Ausbildung sind unsere Aspirantinnen und Aspiranten überall mitten im Geschehen.
Im Kanton Luzern ist die Zahl der polizeilich registrierten Strassenverkehrsunfälle und der dabei verletzten Personen seit den 1990er-Jahren rückläufig.
2021 ereigneten sich auf Luzerner Strassen insgesamt 2'196 Verkehrsunfälle.
Am Pfingstmontag kurz vor 19.00 Uhr hat sich in Beringen ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin ereignet.
Die 21-jährige Fussgängerin wurde dabei schwer verletzt.
Am Sonntag, 12. Juni 2022 findet das Radrennen "Alpen Challenge" in mehreren Regionen Graubündens statt.
Auf verschiedenen Strassenabschnitten sind deshalb Verkehrsbehinderungen und kurze Wartezeiten möglich.
Am Pfingstwochenende flogen die Helikopter-Crews der Rega rund 130 Einsätze für Menschen in Not.
Eine besondere Transportlösung musste auf der Kleinen Scheidegg (BE) gefunden werden, nachdem eine Frau im Zug zum Eigergletscher ein medizinisches Problem erlitten hatte.
Am vergangenen Samstag, 4. Juni 2022, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, zum Anlass des 50-Jahr Jubiläums, die Bevölkerung zur Verkehrsgruppe in Trogen eingeladen. Sehr viele Besucher/innen nutzen die Möglichkeit, Eindrücke über die Polizeiarbeit zu gewinnen.Bereits am 1. Juli 2022 sind in Trogen die nächsten Feierlichkeiten.
Dann werden der offizielle Jubiläumsakt und die Präsentation der druckfrischen Chronik stattfinden. Die Bevölkerung ist wiederum herzlich eingeladen.
Am Montagnachmittag ist in einem Lager eines Einkaufszentrums in Wilderswil ein Brand ausgebrochen. Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen.
Verletzt wurde niemand. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Am Sonntagmittag ist in Schwarzenburg eine Velofahrerin bei einem Sturz schwer verletzt worden. Sie wurde in kritischem Zustand mit der Rega ins Spital geflogen.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Sonntag (05.06.2022), kurz vor 13 Uhr, ist anlässlich einer Verkehrskontrolle an der Iddastrasse ein Polizist der Stadtpolizei St.Gallen von einem Auto touchiert worden.
Der 38-jährige Autofahrer war in fahrunfähigem Zustand und trotz Entzug des Führerausweises unterwegs. Dieser war ihm erst am Sonntagmorgen abgenommen worden.
Am Montag (06.06.2022), kurz vor 3:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einkaufszentrum an der Wiesenbachstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude.
Am Pfingstmontag, 06.06.2022, gegen 08:30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Klausenpassstrasse von Unterschächen in Richtung Klausenpass.
Im Bereich Ahöri, direkt vor einer Linkskurve, überholte der Personenwagenlenker eine Fahrradfahrerin.
Am Pfingstmontagmittag ist auf der Oberalpstrasse in Tujetsch ein Auto ein steil abfallendes Wiesland hinuntergestürzt.
Der Fahrzeuglenker erlitt dabei leichte Verletzungen.
In Gais ist es am Sonntagnachmittag, 5. Juni 2022, zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Das Fahrzeug kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Die Autofahrerin wurde zur Kontrolle ins Spital überführt.
Am frühen Pfingstmontagmorgen, 6. Juni 2022, kurz vor 6 Uhr, ist es in Einsiedeln zu einem Selbstunfall eines Personenwagens gekommen. Ein 21-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Chatzenstrickstrasse bergwärts und bog rechts in den Tristelweg ein. Dort kam er nach wenigen Metern von der Kiesstrasse ab und stürzte den steilen Abhang hinunter. Dabei überschlug sich das Fahrzeug mehrmals.
Rund 45 Meter unterhalb der Strasse kam das Auto schliesslich zum Stillstand.
Bei einem Unfall mit einem Strommast auf der Autobahn A1 bei Wängi geriet heute kurz vor 06:30 Uhr ein Auto in Vollbrand.
Das Auto kam auf der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen, Höhe Wängi, von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug kollidierte daraufhin mit einem Strommast und fing sofort Feuer. Die Feuerwehr Münchwilen war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen.
Am Sonntag (05.06.2022), in der Zeit zwischen 12 Uhr und 18:20 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft eine Plakatwand in der katholischen Kirche an der Kaplaneistrasse angezündet.
Das Feuer erlosch selbstständig. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren hundert Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei St.Gallen hatte über das Pfingstwochenende bis Montagmorgen (06.06.2022) einiges zu tun. Insgesamt wurden rund 150 Einsätze wegen Hilfeersuchen, Kontrollersuchen, Ruhestörungen und Interventionen im zwischenmenschlichen Bereich geleistet. Darüber hinaus wurden vier Personen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen und drei Personen wegen Fahren in angetrunkenem Zustand bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Zwei Männer mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben. Im Weiteren konnten vier Personen angehalten werden, welche ein Fahrzeug lenkten ohne über eine gültige Fahrerlaubnis zu Verfügung.
Sie wurden ebenfalls zur Anzeige gebracht.
Am Sonntag, 05.06.2022, gegen 16.00 Uhr, wurde der Kantonspolizei Uri ein Feuer oberhalb dem Südportal des Flüelertunnels gemeldet.
Die Feuerwehr Flüelen konnte das Feuer auf einer ca. 2m2 grossen Fläche rasch lokalisieren und sofort löschen.
Am Sonntag, 05.06.2022, gegen 17.00 Uhr, wurde der Kantonspolizei Uri ein brennender Baum im Gruonwald in Gurtnellen gemeldet. Die Feuerwehr konnte die Brandstelle rasch in unwegsamem Gelände lokalisieren. Da der Brandherd weder mit Fahrzeugen noch zu Fuss umgehend erreicht werden konnte, wurde für die Löscharbeiten ein Helikopter aufgeboten. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Eindunkeln an.
Durch die Feuerwehr Silenen wurde eine Brandwache eingerichtet, welche den Schadenplatz in den Nachtstunden überwachte.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Freienwil wurden am Sonntag mehrere Autolenkende mit überhöhter Geschwindigkeit erfasst.
Mit einem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei gestern, 05.06.2022, auf der Badenerstrasse in Freienwil eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf diesen Strecken gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.
Sonntagnacht (5. Juni 2022) wurde eine Alphütte bei einem Brand in den Höhenlagen von Corbières vollständig zerstört.
Gegen 22.50 Uhr wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei Freiburg durch mehrere Dutzend Anrufe über einen Brand auf den Höhen von Corbières in Kenntnis gesetzt. Die Feuerwehr und die Polizeipatrouillen wurden sofort alarmiert und begaben sich an den Ort des Geschehens.
Am späten Pfingstsonntagnachmittag (5.06.2022) fuhr ein 26-jähriger Mann mit einem Lieferwagen auf der Schwendetalstrasse.
Aus noch nicht gänzlich geklärten Gründen fuhr er ins Bachbett des Schwendebaches.
Aus noch unbekannten Gründen brannte am Pfingstmontag in Kradolf ein Einfamilienhaus. Drei Personen wurden verletzt, davon eine schwer.
Der 36-Jährige musste ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag, 05.06.2022, kurz vor 15:00 Uhr, fuhren die Lenker von drei Personenwagen mit deutschen, belgischen und italienischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Süden.
Im Bereich der Ausfahrt Wassen mussten die Fahrzeuge verkehrsbedingt anhalten.
Am Samstagmittag (28.05.2022), kurz vor 12 Uhr, hat sich auf der Rickenstrasse, im Bereich Hinterer Hummelwald, ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos ereignet. Drei Personen mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, eine Person wurde leicht verletzt und musste nicht ins Spital gebracht werden.
Neun weitere Personen blieben unverletzt. Zwei Autos erlitten Totalschaden.
Der Ferienverkehr Richtung Süden verursachte am Pfingstsamstag auf der A 13 ein Verkehrsstau oder stark stockender Verkehr.
Die daraus folgende Verlagerung auf die Haupt- und Nebenstrassen verursachte auch auf der Deutschen Strasse vor der Stadt Chur eine fast permanente Stau-Situation von 10.00 bis ca. 18.30 Uhr.
Heute Pfingstsonntag, 05 Juni 2022, gegen 13.30 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich «Gumpisch» fest, die in der Folge zu Aufschlägen von Steinen in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse führten. Folgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge gewendet werden. Personen wurden keine verletzt.
Die Strasse und Brücke wurden gemäss ersten Erkenntnissen nicht beschädigt.
In Kandergrund ist am Samstagabend ein Motorrad mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. Der Lenker konnte in der Folge angehalten werden.
Er wird wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz angezeigt.
Am frühen Pfingstsonntagmorgen, 5. Juni 2022, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 2 einen mutmasslichen Einbrecher kurz nach der Tat fest.
Kurz nach 6 Uhr meldete eine Frau der Notrufzentrale der Stadtpolizei Zürich, dass sie soeben einen Einbrecher in ihrer Wohnung im Kreis 4 ertappt habe.
Am Sonntag (05.06.2022), um 4:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Die 53-jährige Autofahrerin war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Kurze Zeit später kam es zu einer weiteren Kollision zwischen einem nachfolgenden Auto und dem bereits verunfallten. Es wurde niemand verletzt.
Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere 10'000 Franken.
Am Sonntag, 5. Juni 2022, erlitt ein Motorradlenker bei einer Selbstkollision in Gersau erhebliche Verletzungen.
Der 18-Jährige war um 9.30 Uhr aus Richtung Vitznau auf der Seestrasse dorfeinwärts unterwegs, als er aus bislang ungeklärten Gründen in einer Kurve die Beherrschung über sein Motorrad verlor und stürzte.
Gestern konnte dank einer Suchaktion eine ältere Person gefunden werden, die in La Tour-de-Trême als vermisst gemeldet worden war.
Am Samstag, dem 4. Juni, gegen 1915 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei Freiburg über das Verschwinden eines 76-jährigen Mannes mit eingeschränkter Mobilität informiert. Er hatte sein Zuhause im Verlauf des Nachmittags verlassen, um einen Spaziergang in der Umgebung zu machen.
Am Sonntagmorgen entzündete sich im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses in Fruthwilen ein Akku.
Eine Person wurde leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt.
In der Nacht auf Pfingstsonntag (5.6.2022) hat die Kantonspolizei Zürich im Gubristtunnel (A1, Gemeindegebiet Regensdorf) einen Automobilisten mit 146 km/h gemessen.
Der Mann konnte festgenommen und polizeiliche befragt werden.
Auf dem Pannenstreifen der Autobahn A1 bei Oensingen ist am Samstag ein Auto in das Heck eines Patrouillenfahrzeugs gefahren.
Drei Personen wurden leicht verletzt.
Am späten Samstagabend, 4. Juni 2022, wurde ein junger Mann beim Bahnhof Hardbrücke beraubt, geschlagen und verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich nahm zwei mutmasslich an der Tat Beteiligte fest.
Am Samstag, 04.06.2022, gegen 16:00 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrades mit GB Kontrollschild auf der Oberalppasstrasse Richtung Andermatt.
In der Linkskurve des Grind - Tunnel touchierte er die rechte Tunnelwand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.