Am frühen Mittwochabend hat die Kantonspolizei Bern in Biel zwei Männer angehalten, die auf einem Motorrad mit einem abgeänderten Kontrollschild unterwegs waren. In einer Tasche, welche die beiden Männer dabei hatten, wurden diverse Betäubungsmittel aufgefunden.
Die Beschuldigten werden wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Strassenverkehrsgesetz zur Anzeige gebracht.
Heute Morgen verübte eine Person einen Raubüberfall auf eine Bank in Romont. Der mutmassliche Täter ist mit einer unbekannten Geldsumme auf der Flucht.
Es ist eine Ermittlung im Gange und die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Donnerstag (07.07.2022) hat die Kantonspolizei St.Gallen vier Personen wegen Fahrunfähigkeit zur Anzeige gebracht.
Einer Person wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen, drei Personen wurde der ausländische Führerausweis aberkannt.
Am Donnerstagabend (07.07.2022), kurz nach 17:30 Uhr, ist es an der Rosenbergaustrasse in einer Recyclinghalle zu einem Brand gekommen.
Eine Mulde mit Elektroschrott fing Feuer.
Am Donnerstagabend (07.07.2022), kurz vor 18:30 Uhr, ist ein 56-jähriger Motorradfahrer auf der Sarganserstrasse verunfallt.
Er musste mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 4'000 Franken.
Die amtliche Pilzkontroll- und Beratungsstelle befindet sich im Vorraum zur Zunftstube, Kornplatz 10, 7000 Chur.
Neue Öffnungszeiten: 14. August – 30. Oktober 2022, jeweils am Mittwoch und Sonntag, 16.00 – 17.00 Uhr
Aufmerksamkeit, Verantwortung und grosser Einsatz.
Die Ukraine Recovery Conference (URC22) stellte eine wichtige Prüfung für die Kantonspolizei und ihre Partner dar.
Bei der Verzweigung Rotsee auf der Autobahn A2 bei Ebikon brannte am 30. Juni 2022 ein Linienbus vollständig aus (Polizei.news berichtete).
Die Brandursache dürfte bei einem Defekt bei der Hydraulik liegen.
Am Donnerstag (07.07.2022), kurz nach 20:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass ein als entwendet gemeldetes Auto vom Geschädigten in Wil gesichtet worden sei. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte die Nachfahrt aufnehmen.
Die vorerst unbekannte Täterschaft flüchtete mit dem Auto bis nach Wila ZH, wo drei mutmasslich geflüchtete Männer durch die Kantonspolizei Zürich festgenommen werden konnten.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bischofszell den Raubüberfall vom 17. April 2021 auf den Tankstellenshop in Arbon geklärt.
Der 19-jährige Täter ist geständig.
Am Freitagmorgen, 08. Juli 2022, kurz nach 08.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Sissach BL, Fahrtrichtung Bern/Luzern, ein Selbstunfall eines Personenwagens (SUV).
Personen wurden dabei keine verletzt.
Gestern ereignete sich auf der Bernstrasse in Zell ein Verkehrsunfall. Beteiligt waren drei Personenwagen. Durch mehrere Ambulanzen wurden insgesamt acht Personen zur Kontrolle ins Spital gefahren.
Die Bernstrasse war für rund zwei Stunden gesperrt.
Am Donnerstag, den 7. Juli 2022, waren zwei Bergsteiger auf dem Weg zur Dent Blanche, als der erste Bergsteiger abstürzte.
Die vor Ort eingetroffenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Verunfallten feststellen.
Am Freitag, 8. Juli 2022, verunfallte ein Tiertransporter in der Autobahneinfahrt in Seewen.
Ein 23-jähriger Lastwagenfahrer bog kurz nach 6.30 Uhr von Lauerz kommend nach links in die Einfahrt ein.
Anlässlich einer Personenkontrolle durch die Regionalpolizei Lenzburg stellte sich heraus, dass diese Person mutmasslich kurz zuvor in Lenzburg versucht hat in eine Wohnung einzubrechen.
Die Person wurde vorläufig festgenommen.
Eine Autofahrerin fiel am Donnerstag in Bischofszell aus ihrem rückwärtsrollenden Fahrzeug.
Sie wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gestern Donnerstag, 7. Juli 2022, kurz nach 12.00 Uhr, beabsichtigte ein 23-jähriger Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern von der Adlergartenstrasse in die Gotthardstrasse einzubiegen.
Dabei übersah er einen 69-jährigen Lenker eines Personenwagens mit ebenfalls Urner Kontrollschildern, welcher zur selben Zeit auf der Gotthardstrasse in Richtung Bürglen fuhr.
Die Luzerner Polizei hat am Dienstag in Menznau einen mutmasslichen Drogendealer festgenommen.
Es konnten mehrere hundert Gramm Heroin, Kokain, Streckmittel und Bargeld sichergestellt werden. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
Eine Seniorin wurde gestern auf einem Parkplatz in Wildegg Opfer eines Trickdiebstahls.
Auf der Fahndung nahm die Polizei drei Männer unter dringendem Tatverdacht fest.
Am Sonntag findet in der Region Bern ein Frauenvelorennen statt. Die Strecke führt durch mehrere Gemeinden.
Bei der Durchfahrt des Fahrerinnenfeldes ist mit kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen zu rechnen. In der Berner Innenstadt bestehen vorübergehend mehrere Strassensperrungen.
Am Mittwochabend (06.07.2022) um ca. 18.30 Uhr hat sich an der Loëstrasse, Höhe Tiefgarageneinfahrt des Kantonsspitals Graubünden, ein Verkehrsunfall ereignet.
Dabei wurde ein Motorradfahrer leicht verletzt.
Am Donnerstag, den 7. Juli 2022, gegen 17:30 Uhr, fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn A16 durch den Mont-Russelin-Tunnel von Glovelier in Richtung Porrentruy.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt bremste das vor ihm fahrende Fahrzeug aufgrund des dichten Verkehrs stark ab. Der zweite Fahrer konnte nicht mehr anhalten und fuhr von hinten auf das besagte Auto auf. Einige Sekunden später fuhr eine dritte Autofahrerin trotz einer starken Bremsung auf das zweite Auto auf, ebenfalls von hinten.
Am Donnerstag, dem 7. Juli 2022, kippte ein Mann, der mit einem Gabelstapler einen Rückwärtsgang einlegte, aus einer Höhe von etwa einem Meter um.
Das Fahrzeug kippte daraufhin auf den Fahrer, der nicht überlebte.
Am Donnerstag, den 7. Juli um 10 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 65-jährigen Einwohner von Crans-Montana/VS gesteuert wurde, auf der Rue des Mille-Boilles in westlicher Richtung.
Als er in die Rue des Parcs einbiegen wollte, kam es zu einer Kollision zwischen der rechten Vorderseite des Autos und der linken Flanke eines Motorrollers, der von einem 57-jährigen Neuenburger gesteuert wurde, der auf derselben Strasse fuhr, aber die Absicht hatte, nach Peseux zu fahren.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, hat sich heute kurz nach 13:30 Uhr im Raum Locarno ein Verkehrsunfall ereignet.
Nach einer ersten Rekonstruktion war ein 55-jähriger Schweizer, der in der Region wohnt, mit einem Motorroller auf der Kantonsstrasse von Quartino unterwegs. Aus Gründen, die im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen noch zu klären sein werden, kollidierte er kurz vor dem Kreisverkehr des Flughafens mit dem vor ihm fahrenden Auto eines 26-jährigen Schweizer Bürgers aus dem Raum Bellinzona.
Im Kanton Neuenburg gehen die Betrügereien und Cyberbetrügereien auch während des Sommers weiter.
Uns werden weiterhin zahlreiche Fälle gemeldet, wie zum Beispiel Betrügereien mit falschem technischen Support von Microsoft oder Betrügereien nach Online-Einkäufen.
Derzeit stellen wir in der ganzen Schweiz einen starken Anstieg von Fällen fest, in denen falsche Polizisten involviert sind.
In der Westschweiz haben die Kriminellen seit Anfang des Jahres fast 800'000 CHF eingesteckt. Die Kantonspolizeien warnen eindringlich und bitten die kontaktierten Personen, nicht auf die Anrufe dieser Betrüger einzugehen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich gestern kurz vor 16 Uhr in der Ortschaft Corcapolo ein Verkehrsunfall.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion war ein 72-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Aargau mit seinem Motorrad auf der Kantonsstrasse in Richtung Camedo unterwegs. Als er die Kreuzung von Calezzo erreichte, hielt er an, um die Richtung zu ändern. Aus Gründen, die noch zu klären sein werden, stiess er, nachdem er wieder losgefahren war, mit dem Auto einer 23-jährigen Italienerin aus der Provinz Verbano Cusio Ossola zusammen, die in Richtung Camedo unterwegs war.
Was die Sicherheit betrifft, so war das Ergebnis der Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine, die am 4. und 5. Juli in Lugano stattfand, positiv. Die speziell für diese wichtige internationale Veranstaltung geplanten und durchgeführten Massnahmen sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Was die Auswirkungen auf die Bevölkerung betrifft, so hielten sich die Beeinträchtigungen ebenfalls in Grenzen.
Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Sicherheitspartnern war von entscheidender Bedeutung, und der bei dieser Gelegenheit gesammelte Erfahrungsschatz wird für die nahe Zukunft von unschätzbarem Wert sein.
Gestern Nacht gegen 2 Uhr wurde die Raiffeisenbank in La Brévine Opfer eines versuchten Einbruchsdiebstahls.
Die mutmasslichen Täter flüchteten, ohne Beute machen zu können.
Am Mittwoch, den 6. Juli 2022, gegen 10:00 Uhr wurde die Einsatz- und Fernmeldezentrale der Kantonspolizei Jura über einen Gasaustritt von Schwefelhexafluorid alarmiert, das zur Kühlung einer elektrischen Hochspannungsanlage in Delémont, Route de Bellerive, bestimmt war.
Das Gas ist nicht brennbar, kann aber zu Atemwegskomplikationen führen und musste belüftet werden.
Heute Donnerstag, 7. Juli 2022, kurz vor 12.30 Uhr, fuhr ein Velofahrer aus dem Kanton Zug von Flüelen herkommend auf der Axenstrasse in Richtung Sisikon.
Unmittelbar vor dem Gumpischbachtunnel beabsichtigte der Zweiradfahrer links abzubiegen.
In den letzten Tagen gingen bei der Schaffhauser Polizei mehrere Meldungen über Anrufe bzw. mögliche Betrugsversuche von "falschen Polizisten" ein.
Die Schaffhauser Polizei rät zu Vorsicht und bittet die Bevölkerung insbesondere Seniorinnen und Senioren diesbezüglich zu sensibilisieren.
Ein im Auftrag des Departementes des Innern erstellter Forschungsbericht zeigt: Die St.Galler Behörden haben bei Adoptionen aus Sri Lanka zwischen 1973 und 2002 wesentliche gesetzliche Vorgaben nicht eingehalten.
Die Regierung anerkennt die Verantwortung des Kantons für die einstigen Verfehlungen in kantonaler Zuständigkeit. Die Regierung unterstützt die Betroffenen daher weiterhin, etwa im Rahmen des Betreuungskonzepts von Back to the Roots, das Bund und Kantone seit Anfang 2022 finanzieren.
Am Donnerstag, 7. Juli 2022, verunfallte in Goldau ein Gleitschirmpilot.
Der 40-Jährige war um 11 Uhr im Landeanflug, als er gemäss ersten Erkenntnissen aufgrund eines Manövrierfehlers abstürzte.
Bei einem Verkehrsunfall auf einem Tankstellenareal an der Gwattstrasse in Pfäffikon wurde ein dreijähriger Knabe bei einer Kollision mit einem Personenwagen verletzt.
Der Junge fuhr auf einem Laufrad um eine Hausecke.
Beim Brand von zwei Fahrzeugen ist am Dienstagmittag (28.06.2022) Sachschaden entstanden.
Der Kantonalen Notrufzentrale wurde gemeldet, dass auf einem Parkplatz an der Zielstrasse ein Lieferwagen brenne.
Am späteren Donnerstagvormittag (07.07.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Verkehrsunfall ereignet, wobei ein Auto auf einen Lieferwagen aufgefahren war und diesen in ein weiteres Auto schob.
Personen sind bei diesem Verkehrsunfall keine verletzt worden. An den drei Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden.
Am Donnerstagmorgen (07.07.2022), kurz vor 07:30 Uhr, sind auf der Walderstrasse zwei Autos frontal zusammengestossen. Beide Autofahrer wurden dabei verletzt.
Ein Autofahrer musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Beide Autos erlitten Totalschaden.
Am Donnerstagmorgen (07.07.2022), kurz nach 08:30 Uhr, ist es an der Industriestrasse zu einem Arbeitsunfall bei einem Rangiermanöver gekommen. Einem 48-jährigen Rangierarbeiter wurde ein Bein zwischen zwei Güterwagen eingeklemmt.
Dadurch wurde der Mann schwer am Bein verletzt. Er musste ins Spital gebracht werden.
Die Sihltalstrasse wird zwischen Sihlbrugg Station und dem Kreisel Sihlbrugg zugunsten eines abgetrennten Radweges verschmälert und damit für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende sicherer gemacht.
Der Regierungsrat hat dazu 10,15 Millionen Franken bewilligt und das Projekt festgesetzt.
Die Schweizer Armee wird ab dem 01.07.2022 den Sold an die Angehörigen der Armee komplett digital auszahlen. Dieser Schritt in den elektronischen Zahlungsverkehr erfolgt nach einer sechsmonatigen Übergangsphase und entspricht zeitgemäss dem Bedürfnis der Truppe.
Zudem ist die Banküberweisung auch schnell, sicher und ein logischer Schritt in der Digitalisierung der Armee.
Das VBS hat die Anhörung und Mitwirkung zur dritten Serie der Objektblätter des Sachplans Militär eröffnet. Die betroffenen Kantone und Gemeinden können dazu bis am 26. September 2022 Stellung nehmen.
Die Bevölkerung kann sich vom 4. Juli 2022 bis am 26. August 2022 zu den Entwürfen äussern.
Die Polizeiausbildung ist sehr spannend und vielseitig. Gerne gewähren wir euch heute wiederum einige Einblicke.
Nebst theoretischem Wissen ist praktisches Training in der Ausbildung enorm wichtig.
In einem Erklärvideo und im Interview erklärt die Datenschutzbeauftragte, weshalb der Mensch nicht Risikofaktor ist, warum Datenschutzvorfälle gemeldet werden müssen und die Meldungen nützlich sind.
Die Videos wurden produziert durch Alexandra Juchler. Sie überraschte beim Datenschutz-Video-Wettbewerb 2020 mit ihrem Beitrag, der den dritten Platz eroberte.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.