Heute Montag, 11. April 2022, kurz nach 11.30 Uhr, fuhr eine E-Bike-Lenkerin auf der Klausenstrasse in Spiringen talwärts.
Im Bereich Holzboden fuhr sie über ein Armierungseisen, welches aus zurzeit nicht geklärten Gründen auf der Fahrbahn lag.
Über das Wochenende von Freitag bis Montag, 8. – 11. April, stoppte die Stadtpolizei Winterthur vier Autolenkende, bei denen der Verdacht besteht, dass sie in fahrunfähigem Zustand ein Fahrzeug gelenkt hatten.
In der Nacht auf Samstag, 9. April, gegen 04.00 Uhr, fuhr ein Fahrzeuglenker auf dem Parkplatz eines Imbissrestaurants gegen einen Pfosten und beschädigte diesen.
Am Sonntagnachmittag stürzte ein Mann mit seinem Bike auf einem Biketrail in Kriens. Er zog sich derart schwere Kopfverletzungen zu, dass er auf der Unfallstelle verstarb.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Die Kantonspolizei Glarus stellt Ordnungsbussen neu mit QR-Code ohne Einzahlungsschein aus.
Der Vorteil: Gebüsste Personen gelangen über den QR-Code direkt zum Online-Bussenportal der Kantonspolizei Glarus. Alternativ kann der Einstieg auch im Internet über „bussen.gl.ch“ erfolgen.
Am Montag, 11.04.2022, 09.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Niederurnen ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Zürich unterwegs. Vor der Ausfahrt Niederurnen wurde der Verkehr einspurig auf die Überholspur geleitet.
Auf der A6 bei Brügg ist am Montagmorgen eine Motorradlenkerin bei einem Unfall mit einem Auto verletzt worden. Sie wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Der entsprechende Autobahnabschnitt musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden feiert dieses Jahr das 50-jährige Bestehen. Am vergangenen Samstag 9. April 2022 hat in Teufen der erste Event stattgefunden. Das Interesse der Bevölkerung war erfreulich gross.
Das Polizeikommando und die Mitarbeitenden freuen sich schon jetzt auf viele Begegnungen am nächsten Event in Heiden vom 7. Mai 2022.
In der Unfallstatistik des vergangenen Jahres gehören die 15- bis 17-Jährigen zu den klaren Verlierern: Unter ihnen gab es deutlich mehr Getötete und Schwerverletzte als in den Jahren zuvor. 123 Jugendliche wurden bei Töff-Unfällen schwer verletzt, zwei verunfallten zudem tödlich.
Die Kampagne „Don’t mess it up“, die sich an diese Altersgruppe richtet, geht in die nächste Phase.
Am Montag, 11. April, gegen 06:55 Uhr, als der Verkehr aufgrund von Bauarbeiten einspurig geführt wurde und der Verkehr stark verlangsamt war, ereignete sich auf der Höhe der Zwischenröhre des Gorges-du-Seyon-Tunnels in Richtung Neuenburg eine Kettenkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Für die Unfallaufnahme und den Abtransport der Autos wurde die Strasse zwischen Boudevilliers und Vauseyon für eine Stunde gesperrt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ging heute kurz nach 6:30 Uhr in der gemeinsamen Alarmzentrale in Avegno ein Hilferuf ein.
Die Leiche einer Frau wurde in einem Haus gefunden.
Auf einer Baustelle ist ein Arbeiter mehrere Meter in die Tiefe gestürzt.
Mit lebensbedrohlichen Verletzungen wurde er mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Konflikte, Krisen oder Krieg können Menschen in die Flucht zwingen.
Für Geflüchtete besteht die Gefahr, Opfer von Menschenhandel oder anderen Formen von Missbrauch zu werden.
Am Sonntagnachmittag kam es auf der Brünigstrasse in Lungern/OW, im Bereich Kaiserstuhl, zu einer heftigen Frontalkollision.
Ein in Richtung Brünig fahrender Kleinwagen geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich frontal mit einem entgegenkommenden grösseren Personenwagen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es heute kurz nach 10.30 Uhr zu einem Unfall auf einer Bahnbaustelle in Piotta.
Ein 45-jähriger Schweizer Arbeiter aus dem Bleniotal war dabei, mit einer Schleifmaschine ein Rohr zu schneiden, als er sich aus noch zu klärenden Gründen am rechten Unterarm verletzte.
Der seit Sonntag vermisste Mann kehrte am Montag gesund und unversehrt an seinen Wohnort zurück.
Der seit Sonntag, 10. April 2022, gesuchte Mann kehrte am Montag gegen 11 Uhr gesund und unversehrt an seinen Wohnort zurück.
Über das Wochenende vom Freitag bis Montag, 8. – 11. April, ereigneten sich in Winterthur vier Verkehrsunfälle, bei denen je eine Personen verletzt wurde.
Am Freitag, kurz nach 13.00 Uhr, verletzte sich an der Grüzefeldstrasse in Winterthur ein 16-jähriger Mofalenker, nachdem er nach einer Vollbremsung mit seinem Fahrzeug stürzte.
Dieses Jahr fällt Ostern auf den 17. April. Die Corona-Massnahmen sind schweizweit aufgehoben, dies gilt jedoch nicht für die benachbarten Länder.
Dennoch geht der TCS aktuell davon aus, dass gerade in der Osterzeit eine Reisewelle Richtung Süden zu erwarten ist und dass das Verkehrsaufkommen dem von vor der Pandemie entsprechen könnte.
Die Polizei Oberes Fricktal stellt per Mitte April 2022 auf QR-Bussen um. Damit geht das Polizeikorps mit der Zeit und digitalisiert den Bereich der Ordnungsbussen. Über eine App können Bussen inskünftig via Handy ausgestellt werden.
Mit dieser Digitalisierung reduziert sich der administrative Aufwand sowohl für die Polizei als auch für die Gebüssten.
In letzter Zeit wurden im Mittelland an einigen Orten Wölfe nachgewiesen.
Nun gilt es auch hier, sich auf dessen Präsenz einzustellen und die Nutztiere zu schützen. So gelingt das Nebeneinander von Mensch und Wolf.
Von April bis Oktober 2022 werden die Betriebs- und Sicherheitsanlagen des Umfahrungstunnels Gstaad auf den neusten Stand gebracht. Deshalb ist der Tunnel während insgesamt 65 Nächten gesperrt.
Es wird jeweils eine Umleitung durch Gstaad eingerichtet.
Die regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland hat nach einem langjährigen Verfahren einen nordmazedonischen Staatsbürger angeklagt. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, im Juni 1999 in Biel-Mett an einem mit einem Raub verbundenen Tötungsdelikt beteiligt gewesen zu sein.
Der Beschuldigte wurde im Januar 2021 nach umfassenden Ermittlungen festgenommen. Er befindet sich seither in Untersuchungshaft.
Auf der Dorfstrasse in Reiden ist am Freitagvormittag ein Motorradfahrer gestürzt und hat sich dabei verletzt. Gemäss seinen Aussagen habe er einem schwarzen Kleinwagen ausweichen müssen.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagnachmittag ereignete sich am Bundesplatz in Luzern ein Verkehrsunfall. Zwei Personen zogen sich dabei leichte Verletzungen zu.
Am Sonntag, 10. April 2022, 13:20 Uhr, war eine Autofahrerin auf der Bundesstrasse in der Stadt Luzern in Richtung Kreisverkehrsplatz Bundesplatz unterwegs.
Am frühen Montagmorgen, 11. April 2022, ist es in Herisau zu einem Raub in einer Wohnung gekommen. Die beraubte Person wurde ins Spital überführt. Eine verdächtige Person konnte durch die Polizei in Haft genommen werden.
Die genauen Tatumstände werden abgeklärt.
Vergangene Woche führte der Lernverband eine Verkehrskontrolle an der Bäumlihofstrasse durch.
Jeweils zwei Polizeianwärter, ein Betreuer und ein Einweiser bildeten ein Kontrollteam.
Am Samstagvormittag (09.04.2022) wurde der neue Polizeiposten der Kantonspolizei Zürich an der Sonnenbergstrasse 14 eröffnet.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr und der Kommandant der Kantonspolizei Zürich, Bruno Keller, sowie der Gemeindepräsident von Niederglatt, Kantonsrat Stefan Schmid, begrüssten die weiteren Behördenvertreter und die interessierte Bevölkerung.
Am frühen Montagmorgen, 11. April 2022, kurz nach 03.30 Uhr, kam es in den im Parterre befindlichen Gewerberäumlichkeiten eines Mehrfamilienhauses an der Binningerstrasse in Oberwil BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt.
Am Sonntagmittag, 10. April 2022, kurz nach 11.30 Uhr, ereignete sich im Kreisel Hinterfeld-/Baselstrasse in Zwingen BL, eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad.
Der Fahrradlenker wurde dabei verletzt.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad ist am Sonntagnachmittag (10.04.2022) in Adliswil der Zweiradlenker schwer verletzt worden.
Die Beifahrerin wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Die stürmische West- und anschliessende Nordwestwindlage, welche dem Alpenraum labile Polarluft gebracht hat, ist zu Ende.
Am heutigen Tag setzte sich allmählich der Hochdruckeinfluss durch, wenn auch in gewissen Regionen noch etwas zögerlich.
In der Nacht auf Sonntag ist es in Bern zu einer Auseinandersetzung unter mehreren Gästen eines Clubs gekommen. Polizeipatrouillen, die in der Nähe präventiv präsent waren, konnten die Konfliktsituation beruhigen.
In der Folge zeigte sich, dass ein Mann eine schwere Stichverletzung aufwies.
In der Nacht auf Sonntag ist in Saanen ein Autofahrer verunfallt. Das Fahrzeug kam von der Strasse ab und prallte gegen Bäume.
Der eingeklemmte Fahrer musste durch die Feuerwehr geborgen werden. Er wurde schwer verletzt mit der Rega ins Spital geflogen.
Heute Sonntag, 10. April 2022, gegen 14.00 Uhr, besammelten sich rund 300 Personen auf dem Rathausplatz in Altdorf zu einer unbewilligten Kundgebung.
Kurz nach 14.00 Uhr setzte sich im Bereich Hellgasse ein Umzug mit rund 100 Personen in Bewegung.
Bei einem Selbstunfall haben sich am Sonntagvormittag (10.04.2022) in Kloten zwei Frauen verletzt.
Gegen 10.50 Uhr fuhr eine 21-Jährige auf der A51 Richtung Bülach. Kurz vor der der Autobahneinfahrt Kloten-Nord touchierte das Fahrzeug aus zurzeit nicht geklärten Gründen den rechtsseitigen Grünstreifen, schlitterte daraufhin über beide Fahrstreifen und kollidierte mit der Mitteilleitplanke.
Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt von Freitagabend in Bern hat sich der Tatverdacht gegen einen im Zuge der ersten Fahndungsmassnahmen angehaltenen Mann erhärtet.
Das Opfer erlitt bei der Auseinandersetzung tödliche Stichverletzungen. Der Verstorbene konnte identifiziert werden. Die Ermittlungen dauern an.
In der Nacht auf Samstag, 09. April 2022, wurde in der Ziegelbrückstrasse in Niederurnen in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich durch Einschlagen einer Fensterscheibe und eingreifendes Betätigen des Fenstergriffs gewaltsam Zutritt. Ob Deliktsgut entwendet wurde, ist derzeit nicht bekannt.
Am Sonntag, 10.04.2022, kurz nach 04:00 Uhr, fuhr ein Personenwagen mit Urner Kontrollschildern auf der schneebedeckten Gotthardstrasse im Dorf Hospental Richtung Süden.
Unmittelbar nach der alten Bäckerei schlitterte das Fahrzeug über den Strassenrand und stürzte ca. 1.5 m in den Garten ab.
In der Zeit von Samstag bis Sonntag (10.04.2022), zwischen 23:15 Uhr und 06:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Dreilindenstrasse in ein Restaurant eingebrochen.
Sie stahl Bargeld in der Höhe von mehreren tausend Franken.
In Zihlschlacht brannte in der Nacht zum Sonntag eine Holzbeige. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Kurz vor 4.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass beim Waldgebiet Horchetaal ein Feuer ausgebrochen sei. Die Feuerwehr Felsenholz war rasch vor Ort und konnte den Brand einer Holzbeige sowie aufgehäufter Gartenstühle löschen.
Am Sonntag, 10. April 2022, kam es in Zürich 11 zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurde ein junger Mann schwer verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich nahm in diesem Zusammenhang fünf Personen fest.
Die Fahrzeuglenkerin und ihr Begleiter übersahen einen vor dem Rotlicht wartenden Personenwagen, fuhren auf ihn auf und kamen erst nach der Kollision mit einem Lichtsignalmast zum Stehen.
Die Fahrzeuglenkerin wurde dabei mittelschwer verletzt. Die beiden sich im stehenden PW befindlichen Personen wurden ebenfalls verletzt.
In Hubersdorf wurde am Samstagvormittag ein Mann bei einer tätlichen Auseinandersetzung erheblich verletzt. Der mutmassliche Täter stellte sich später bei der Polizei. Er wurde vorübergehend festgenommen.
Zur Klärung der genauen Umstände wurden Ermittlungen aufgenommen.
Am Samstagabend, 09. April 2022, kurz nach 17.00 Uhr, verursachte ein E-Bike-Fahrer in der Breitestrasse in Muttenz BL einen Selbstunfall.
Der E-Bike-Fahrer stürzte und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
In Halten brannte in der Nacht auf Sonntag, 10. April 2022, eine unbewohnte, landwirtschaftlich genutzte Liegenschaft nieder. Mehrere Schafe mussten aus dem Stall evakuiert werden.
Drei Tiere kamen infolge des Brandes ums Leben.
Am Sonntag (10.04.2022) kam es auf der Dreilindenstrasse zu einem Selbstunfall. Das Unfallfahrzeug geriet dabei über die Fahrbahn hinaus und kam zwischen Bäumen zum Stillstand. Lenker und Mitfahrer verletzten sich eher leicht.
Es entstand grosser Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.