Schweiz

Flughafen Zürich ZH: Einsatz mit Rettungswinde auf der Lägern AG

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat heute Sonntagmittag eine Wanderin auf der Lägern (AG) gerettet. Die Frau war gestürzt und hatte sich so schwer am Fuss verletzt, dass sie nicht mehr weitergehen konnte. Im Einsatz standen die Rega-Crew aus Basel und ein Bergretter des Schweizer Alpen-Club SAC. Kurz vor 13 Uhr wurde die Rega-Einsatzzentrale mittels Notfall-App der Rega alarmiert: Eine Frau war unweit des «Lägern Sattel» gestürzt und hatte sich dabei am Fuss verletzt, was ein Wei- terkommen im steilen Gelände verunmöglichte. Aufgrund des unwegsamen und bewaldeten Ein- satzortes bot die Einsatzleiterin zusätzlich zur Helikopter-Crew einen Bergretter des Schweizer Alpen-Club auf. Mit Unterstützung des Bergretters konnte die Rega-Crew die Frau schliesslich an der Rettungswinde ausfliegen, medizinisch erstversorgen und ins nächste, geeignete Spital fliegen.

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Roggwil TG / A23: Schwerer Verkehrsunfall – vier Personen schwer verletzt

Bei einer Frontalkollision auf der Autostrasse A23 bei Roggwil wurden am Sonntagnachmittag vier Personen teils schwer verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen. Ein Autofahrer war gegen 13.45 Uhr auf der Autostrasse A23 bei Roggwil in Richtung St. Gallen unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen geriet sein Fahrzeug kurz nach der Einfahrt Arbon West auf die Gegenfahrbahn, wo es zur Frontalkollision mit einem korrekt entgegenkommenden Wohnmobil kam.

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Riaz FR / A12: Tödlicher Verkehrsunfall auf Autobahn

Am frühen Sonntagnachmittag kam bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A12, Gemeinde Riaz, eine Person ums Leben. Der Abschnitt zwischen Bulle und der Raststätte Gruyère war mehrere Stunden lang gesperrt und eine Umleitung wurde eingerichtet. Am Sonntag 3. Oktober 2021, gegen 13:00 Uhr, fuhr ein 33-jähriger Automobilist mit seinem Fahrzeug auf der Autobahn A12, von Bulle in Richtung Rossens. Auf Höhe der Ortschaft Riaz bemerkte er, als er auf der linken Spur fuhr, eine Person auf der Fahrbahn.

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Solothurn SO: Mann wird mit Messer verletzt – tatverdächtige Person angehalten

In der Nähe vom Hauptbahnhof Solothurn wurde am Sonntagmorgen ein Mann durch einen vorerst unbekannten Täter mit einem Messer verletzt. Im Verlauf der eingeleiteten Ermittlungen konnte die Polizei einen tatverdächtigen Mann anhalten. Am Sonntag, 3. Oktober 2021, wurde der Kantonspolizei Solothurn um 11.10 Uhr gemeldet, dass in der Nähe vom Hauptbahnhof Solothurn ein Mann durch einen vorerst unbekannten Täter mit einem Messer verletzt worden sei.

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Mollis GL: Versuchter Einbruchdiebstahl - Polizei bittet um Hinweise

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 02./03.10.2021 versuchte eine unbekannte Täterschaft an der Vorderdorfstrasse in Mollis, in einen Verkaufswagen eines Confiseurs der Kilbi Mollis einzudringen. Die unbekannten Täter versuchten erfolglos einen Rollladen aufzudrücken um in den Verkaufswagen zu gelangen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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Olten SO: Mann (Bulgare, 40) greift Passantin mit Messer an - Zeugenaufruf

Im Bereich vom McDonald's in Olten ist am Samstagnachmittag eine Frau von einem Mann mit einem Messer angegriffen worden. Die Frau blieb unverletzt. Der mutmassliche Täter konnte durch die Polizei angehalten werden. Hergang und Umstände bilden Gegenstand eingeleiteter Ermittlungen. Am Samstag, 2. Oktober 2021, ging auf der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn kurz nach 17 Uhr die Meldung ein, wonach im Bereich vom McDonald's an der Kirchgasse in Olten eine Passantin durch einen Mann mit einem Messer angegriffen worden sei. Beim Eintreffen der Polizei konnte der mutmassliche Täter angehalten werden.

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Arosa GR: Feuerwehreinsatz wegen Kaminbrand

Am Sonntag ist es in einem Ferienhaus mit drei Wohnungen in Arosa zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Die Feuerwehr Arosa stand mit 35 Personen im Einsatz. Der Brand wurde kurz nach 7 Uhr gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr, war eine Rauchentwicklung im Dachstock sowie Flammen nähe Kamin ersichtlich. Alle Personen konnten das Wohnhaus selbständig verlassen. Sie wurden durch den Rettungsdienst medizinisch begutachtet.

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Bregaglia GR: Selbstunfall mit Motorrad

Am Samstag ist es auf der Malojastrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Dabei wurden der Motorradfahrer und die Sozia verletzt. Am Samstagmittag fuhr ein 39-jähriger Italiener mit seinem Motorrad von Castasegna in Richtung Maloja. Höhe Vicosoprano im Gebiet Nasciarina geriet das Motorrad auf einer Geraden über den rechten Strassenrand hinaus. Folglich kam das Motorrad zu Fall.

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Wattwil SG: Wilde Autofahrt - vor Kontrolle geflüchtet – Zeugenaufruf

Am Samstag (02.10.2021), kurz vor Mitternacht, hat sich eine Person mit einem blauen Auto im Raum Wattwil einer Kontrolle entzogen. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stellte kurz vor Mitternacht auf der Waisenhausstrasse ein blaues Auto mit einer auffälligen Fahrweise fest und wollte dieses in der Folge zur Kontrolle anhalten. Der oder die Autofahrerin leistete der Aufforderung anzuhalten keine Folge und setzte die Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit fort.

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Oberhallau SH: Alleinunfall fordert mehrere Verletzte

Am Samstagabend (02.10.2021) hat sich in Oberhallau ein Unfall mit einem Personenwagen ereignet. Dabei wurden mehrere Personen verletzt. Kurz nach 23.00 Uhr am Samstagabend (02.10.2021) fuhr eine Autolenkerin mit mehreren Mitinsassen im Fahrzeug in Oberhallau die Bergstrasse abwärts in Richtung Dorfzentrum. Aus noch unbekannten Gründen verlor die Lenkerin in einer scharfen Linkskurve, Höhe Vorderer Berghof, die Herrschaft über ihr Fahrzeug und fuhr einige Meter über ein abfallendes Wiesenbord, wobei sie mit einem angrenzenden Baum kollidierte und das Fahrzeug zum Stillstand brachte. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

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St.Gallen SG: 44-jähriger Fahrzeuglenker übersieht Auto

Am Samstag (02.10.2021) kam es in der Stadt St.Gallen an der Zürcher Strasse zu einem zweiten Verkehrsunfall mit Sachschaden. Auch bei diesem Unfall wurden keine Personen verletzt. Um 18.25 Uhr beabsichtigte ein 44-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem Auto von der Fürstenland- nach links in die Zürcher Strasse einzubiegen. Dabei übersah er einen auf der Zürcher Strasse stadteinwärts fahrenden Personenwagen. In der Folge kam es zu einer frontalen Kollision.

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St.Gallen SG: Verkehrsunfall mit Sachschaden

Am Samstag (02.10.2021) kam es auf der Zürcherstrasse zu einer frontalseitlichen Kollision. Es entstand hoher Sachschaden. Es wurde niemand verletzt. Am Samstagvormittag kurz vor 9 Uhr kam es auf der Zürcher Strasse zu einer frontalseitlichen Kollision. Ein 19-jähriger und ein 36-jähriger Fahrzeuglenker fuhren auf der Zürcher Strasse hintereinander in Richtung stadteinwärts.

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Flamatt FR: Verkehrsunfall mit 3 Verletzten

Am Freitagabend ereignete sich im Dorf Flamatt ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden. Am Abend des Freitags 01.10.2021, um 19:30 Uhr fuhr eine 27-jährige Automobilistin in Flamatt, auf der Bernstrasse, von der Autobahnausfahrt in Richtung Dorfzentrum. Beim Linksabbiegen zu einem Grundstück übersah sie ein Fahrzeug, welches in entgegengesetzter Richtung fuhr.

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Basel BS: Angetrunkener Mann (27) von zwei Unbekannten beraubt – Zeugenaufruf

Am 03.10.2021, um 06.00 Uhr, wurde ein 27-jähriger Mann auf dem Birsig-Parkplatz, Höhe Theatergässlein, Opfer eines Raubes. Er wurde dabei leicht verletzt. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der angetrunkene 27-Jährige bemerkte, wie zwei Unbekannte ihm das Portemonnaie wegnahmen. Als er dieses zurückverlangte kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Dabei wurde das Opfer leicht verletzt. Die beiden Täter, flüchteten in unbekannte Richtung. Eine sofortige Fahndung verlief bislang erfolglos.

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Schwyz SZ: Drei Verletzte nach Kollision zweier Personenwagen

Am Samstagabend, 2. Oktober 2021, ist es auf der Grundstrasse in Schwyz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen gekommen. Drei Personen wurden leicht verletzt und mussten hospitalisiert werden. Für die Bergung der Verunfallten, die Tatbestandsaufnahme und die Reinigung der Unfallstelle blieb die Strasse zwei Stunden gesperrt. Um 18.15 Uhr fuhr eine 22-Jährige von Schwyz Richtung Muotathal. Kurz vor dem Schlattli verlor sie die Kontrolle über den Personenwagen und kollidierte in einer Linkskurve mit einem entgegenkommenden Auto. Dessen 49-jähriger Lenker und die beiden Personen im Richtung Muotathal fahrenden Auto erlitten leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst ins Spital überführt.

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Vorderthal SZ: 18-jährige Motorradfahrerin verunfallt - in Spezialklinik geflogen

Am Samstagnachmittag, 2. Oktober 2021, ist eine 18-jährige Motorradfahrerin in Vorderthal verunfallt. Um 15.30 Uhr fuhr die junge Frau auf der Wägitalstrasse von Innerthal talwärts nach Vorderthal und verlor in einer Linkskurve die Kontrolle über das Zweirad. Die Verunfallte geriet mit dem Motorrad rechts von der Strasse und kollidierte mit einem Zaun.

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Werdenberg SG: Unter Alkoholeinfluss Selbstunfall verursacht

Am Sonntag (03.10.2021), um 00:15 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 53-jährige Autofahrer stand unter Alkoholeinfluss. Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben. Der 53-jährige Mann fuhr mit seinem Auto auf der Staatsstrasse von Grabs Richtung Buchs. Beim Kreisel St.Gallerstrasse / Staatsstrasse fuhr der 53-Jährige mit seinem Auto über die Grünfläche in der Mitte des Kreisverkehrs und fuhr geradeaus weiter. In der Folge kollidierte das Auto mit einer Verkehrsinsel, welche sich in der Mitte der Kreisverkehrs-Ausfahrt in Richtung Buchs befand und riss die darin verankerten Signaltafeln mit.

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Rebstein SG: Selbstunfall mit Auto fordert eine Schwerverletzte – Zeugenaufruf

Am Sonntag (03.10.2021), kurz vor 02:00 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Eine 25-jährige Autofahrerin wurde schwer verletzt und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 10'000 Franken. Die 25-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf der Rietstrasse von Rebstein Richtung Kriessern. Auf Höhe der Einmündung Rietachstrasse verlor sie aus zurzeit unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Auto und kam rechtsseitig von der Fahrbahn ab. In der Folge dürfte die 25-Jährige eine Lenkbewegung nach links getätigt haben, wodurch sie mit ihrem Auto zurück auf die Rietstrasse geschleudert wurde.

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Oberriet SG / A13: 88-jähriger Geisterfahrer verursacht Frontalkollision - Zeugenaufruf

Am Samstag (02.10.2021), kurz nach 15:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem Geisterfahrer auf der Autobahn A13 erhalten. In der Folge kam es zwischen Kriessern und Oberriet zu einer Frontalkollision zwischen dem Auto eines 88-jährigen Geisterfahrer und dem Auto einer korrekt entgegenkommenden 37-jährigen Frau. Beide Personen wurden beim Unfall verletzt. Der 88-jährige Autofahrer fuhr mit seinem Auto aus bislang unbekannten Gründen in Oberriet in die falsche Autobahneinfahrt der A13 ein. Er fuhr schliesslich als Geisterfahrer von Oberriet Richtung Kriessern und prallte mit seinem Auto frontal ins Auto einer korrekt entgegenkommenden 37-jährigen Frau.

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Pratteln BL: E-Bike-Fahrerin bei Streifkollision verletzt

Am Samstagmittag, 02. Oktober 2021, kurz vor 13.30 Uhr, kam es in der Salinenstrasse in Pratteln BL zu einer Streifkollision zwischen einem Personenwagen und einer E-Bike-Fahrerin. Die E-Bike-Fahrerin stürzte folglich zu Boden und wurde dabei mittelschwer verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 57-jährige Personenwagenlenker, von Pratteln kommend, in der Salinenstrasse Richtung Rheinstrasse / Schweizerhalle.

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Teufen AR: Personenwagenlenkerin verursacht Selbstunfall

Am Samstag, 2. Oktober 2021, ist es in Teufen zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Die Personenwagenlenkerin verletzte sich dabei leicht. Am Samstagvormittag, kurz vor 10.30 Uhr, beabsichtigte eine 86-jährige Frau ihr Auto auf der Schützenbergstrasse zu wenden. Aufgrund einer Fehlmanipulation der Lenkerin beschleunigte ihr Fahrzeug, überquerte die Schützenbergstrasse und kollidierte mit einem korrekt parkierten Personenwagen.

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Niederdorf ZH: Mann (20) nach Angriff verhaftet - Zeugenaufruf

Am Samstag, 2. Oktober 2021, wurden im Niederdorf zwei Passanten angegriffen und verletzt. Ein Mann wurde festgenommen. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen. Am frühen Samstagmorgen, ca. 02.30 Uhr kam es im Bereich Predigerplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Dabei wurde ein 25-Jähriger am Kopf verletzt. Nur wenige Minuten später griff die Tätergruppe an der Niederdorfstrasse, Höhe Mühlegasse, weitere Passanten an.

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Zug ZG: Rettungshelikoptereinsatz nach Selbstunfall

Eine E-Bikefahrerin ist gestürzt. Mit lebensbedrohlichen Verletzungen wurde sie mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Am Samstagmittag (2. Oktober 2021) kurz nach 12:15 Uhr, fuhr eine 77-jährige E-Bikelenkerin auf der Loretostrasse in der Stadt Zug talwärts. Im Baustellenbereich verlor die Frau aus noch unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrrad und stürzte.

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Frauenfeld TG: Autobrand nach Verkehrsunfall

Bei einem Verkehrsunfall in Frauenfeld wurde am Samstagvormittag eine Autofahrerin verletzt, das Fahrzeug brannte aus. Gegen 9.30 Uhr befuhr eine Autofahrerin den Parkplatz eines Verkaufsgeschäfts. Aus bislang ungeklärten Gründen verlor die Frau die Kontrolle über das Auto, worauf dieses in zwei parkierte Fahrzeuge prallte. Anschliessend fuhr der Personenwagen auf dem Parkplatz weiter, überquerte das Trottoir samt einer Fahrbahn der Zürcherstrasse und prallte in einen Baum auf der Verkehrsinsel.

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Sumvitg GR: Arbeitsunfall - 61-jähriger Mann stürzt ca. 4 Meter von Leiter

In Sumvitg ist es am Freitag zu einem Arbeitsunfall gekommen. Ein Mann wurde verletzt. Ein 61-jähriger Arbeiter war am Freitag gegen 16 Uhr mit Dachsanierungsarbeiten beschäftigt. Dabei stürzte der Mann von einer Leiter zirka drei bis vier Meter tief auf den gartenplatten Boden. Der Verunfallte wurde durch einen anwesenden Arbeitskollegen bis zum Eintreffen der Rega-Crew betreut.

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Kanton TG: Vorsicht! Tiere auf der Strasse

Im September kam es im Kanton Thurgau zu zahlreichen Kollisionen mit Tieren, welche die Strasse überqueren wollten. Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht. Seit Anfang September 2021 registrierte die Kantonale Notrufzentrale nahezu 200 Verkehrsunfälle mit Tieren. Vorwiegend handelte es sich dabei um Füchse, Rehe und Katzen. Die Zunahme der Unfälle steht unter anderem in Zusammenhang mit der Dämmerung, die im Herbst und Winter früher einsetzt.

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St.Gallen SG: Fahrradfahrer nach Unfall gesucht - Zeugenaufruf

Am Donnerstagnachmittag (30.09.2021) kam es auf der Reherstrasse zu einer Streifkollision zwischen einer Fussgängerin und einem E-Bike-Fahrer. Die Fussgängerin stürzte zu Boden und verletzte sich dabei leicht. Der Fahrradlenker fuhr ohne anzuhalten weiter. Am Donnerstag um 16:15 Uhr beabsichtigte eine 27-jährige Fussgängerin die Reherstrasse, Höhe der Liegenschaft Nr. 19, zu überqueren. Dabei kam es zu einer Streifkollision mit einem E-Bike-Fahrer der in Richtung Tablatstrasse fuhr. In der Folge stürzte die Fussgängerin zu Boden und verletzte sich an der linken Schulter leicht. Der Fahrradlenker entfernte sich, ohne sich um die Frau zu kümmern.

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St.Gallen SG: Drei Verkehrsunfälle mit Verletzten

Am Donnerstag (30.09.2021) kam es in der Stadt St.Gallen zu drei Verkehrsunfällen mit verletzten Personen. Es handelte sich um zwei Auffahrkollisionen und einen Selbstunfall. Am Donnerstagmittag kurz vor 12.30 Uhr kam es auf der St.Jakob-Strasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorfahrzeug und einem Personenwagen. Eine 26-Jährige brachte ihr Auto zum Stillstand um einer Person, welche den Fussgängerstreifen überqueren wollte, den Vortritt zu gewähren. Der 46-jährige Motorradfahrer hinter ihr bemerkte dies zu spät und prallte in das Heck des Autos. Dabei verletzte er sich leicht am Arm und im Brustbereich. Es entstand leichter Sachschaden (siehe Titelbild und unten).

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Schlieren ZH: Feuer zerstört Dachstock

Bei einem Brand eines Mehrfamilienhauses ist der Dachstock zerstört worden. Personen sind keine verletzt worden. Der Sachschaden ist hoch einzuschätzen. Gegen 2 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung eines Brandes in einem Mehrfamilienhaus an der Limmataustrasse ein. Beim Eintreffen der Rettungskräfte standen bereits grosse Teile des Gebäudes in Vollbrand.

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Herisau AR: Widerhandlungen gegen das Geldspielgesetz

Am Freitag, 1. Oktober 2021, hat die Kantonspolizei von Appenzell Ausserrhoden in Herisau, im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle wegen möglichen Widerhandlungen gegen das Geldspielgesetz, mehrere Gebäude und Räumlichkeiten kontrolliert. Dabei wurden mehrere Verstösse gegen das Bundesgesetz über Geldspiele festgestellt. Zwei Personen wurden in Haft genommen.

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Aesch BL: PW-Lenker kollidiert mit Fussgänger und begeht Fahrerflucht

Am Freitagabend, 01. Oktober 2021, kurz nach 17.00 Uhr, kollidierte der Lenker eines weissen Personenwagens in der Bahnhofstrasse in Aesch BL mit einem Fussgänger. Ohne sich um den leicht verletzten Fussgänger zu kümmern, entfernte sich der unbekannte Lenker von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der unbekannte Lenker eines weissen Personenwagens in der Bahnhofstrasse Richtung Hauptstrasse. Im Bereich der Einmündung Bahnhof- / Hauptstrasse kollidierte er frontal mit einem Fussgänger, welcher die Bahnhofstrasse, von rechts nach links, vor dem Personenwagen überqueren wollte. Nach der Kollision stürzte der Fussgänger auf die Fahrbahn und zog sich dabei leichte Verletzungen zu.

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Glarus GL: Sachbeschädigungen am Bahnhof - Polizei bittet um Hinweise

In der Nacht von Freitag auf Samstag, 01. / 02.10.2021 verübte eine unbekannte Täterschaft beim Bahnhof Glarus mehrere Sachbeschädigungen. Die unbekannten Personen entzündeten neben dem Güterschuppen einen Metallabfalleimer und beschädigten Parkplatzschilder. Der rauchende Abfalleimer konnte ohne die Hilfe der Feuerwehr gelöscht werden.

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Waltenschwil AG: Überholmanöver führt zu Unfall

Aufgrund eines Überholmanövers kam es am Freitagabend zu einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurde niemand verletzt. Es entstand jedoch an mehreren Fahrzeugen Sachschaden. Die Unfallstelle war für zirka zwei Stunden für den Verkehr gesperrt. Am Freitagabend, kurz vor 21:30 Uhr, fuhr eine 19-jährige PW-Lenkerin aus der Region auf der Hauptstrasse zwischen Waltenschwil und Wohlen in Fahrtrichtung Wohlen.

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Widnau SG: Nach Selbstunfall geflüchtet – Autofahrer ermittelt

Am Samstag (02.10.2021), um 02:45 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse, Höhe ehemals Backstube, zu einem Selbstunfall gekommen. Obwohl sich der Autofahrer von der Unfallörtlichkeit entfernte, konnte die Kantonspolizei St.Gallen den Autofahrer ermitteln. Er stand unter Alkoholeinfluss. Ein 41-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto von Widnau Richtung St.Margrethen. Als er sich auf der Bahnhofstrasse, Höhe ehemals Backstube, befand, touchierten die rechten Autoreifen den rechtsseitigen Randstein. In der Folge machte der 41-Jährige eine Lenkbewegung nach links und das Auto prallte gegen die Eisenpfähle in der Mitte der Fahrbahn.

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Engwilen TG: Alkoholisierter Autofahrer (54) verursacht Selbstunfall

Ein Autofahrer verursachte in der Nacht zum Samstag in Engwilen einen Selbstunfall. Es wurde niemand verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein Autofahrer kurz nach Mitternacht auf der Hauptstrasse in Richtung Tägerwilen unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen geriet das Fahrzeug Höhe Schulstrasse auf die Gegenfahrbahn, kollidierte mit einer Gartenmauer und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Es wurde niemand verletzt.

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Basel BS: Radfahrer flüchtet nach Unfall mit anderer Radfahrerin (70)

Am Freitag, 01.10.2021, um ca. 23:05 Uhr, kam es bei der Kreuzung Viaduktstrasse und Inneren Margarethenstrasse zu einer Kollision zwischen einem bisher unbekannten Radfahrer und einer 70-jährigen Radfahrerin. Die Dame stürzte durch den Aufprall und verletzte sich dabei leicht. Während sich Passantinnen und Passanten um die verletzte Radfahrerin kümmerten und auch die Sanität alarmierten, ergriff der Radfahrer die Flucht und fuhr dabei durch die Innere Margarethenstrasse in Richtung Heuwaage.

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Glarus GL: Gewaltsame Auseinandersetzung zwischen drei Männern

Am Freitag, 01.10.2021 um ca. 18.20 Uhr, ereignete sich an der Landstrasse 55 in Glarus im Eingangsbereich einer Wohnung, eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen drei Männern. Das 24-jährige Opfer, öffnete auf ein Klingeln seine Wohnungstüre und wurde in der Folge von zwei männlichen Tätern körperlich angegriffen. Durch die körperliche Gegenwehr und Hilfeschreie des Opfers flüchteten die Täter in unbekannte Richtung aus dem Hochhaus.

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St. Imier BE: Person bei Brand verstorben

Am Freitagnachmittag ist es in St. Imier zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus gekommen. Dabei erlitt eine Person so schwere Verletzungen, dass sie trotz umgehender Rettungsmassnahmen noch vor Ort verstarb. Zahlreiche Rettungskräfte standen im Einsatz. Es wurden Ermittlungen zur Brandursache und dem Todesfall aufgenommen. Die Meldung, dass an der Rue Baptiste-Savoye in St. Imier Rauch aus einem Wohn- und Geschäftshaus vis-à-vis der Denner-Filiale austrete, ging am Freitag, 1. Oktober 2021, um zirka 15.35 Uhr bei der Kantonspolizei Bern ein. Umgehend wurden mehrere Ambulanzteams und die Feuerwehr Erguël aufgeboten.

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Männedorf ZH: Verkehrsunfall fordert zwei verletzte Personen

Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen haben sich die beiden Fahrzeuglenkenden am Freitagnachmittag (01.10.2021) in Männedorf leichte bis schwere Verletzungen zugezogen. Kurz vor 13 Uhr fuhr eine 78-jährige Lenkerin mit ihrem Personenwagen auf der Aufdorfstrasse Richtung Stäfa. Gleichzeitig fuhr eine 40-jährige Automobilistin in entgegengesetzte Richtung. Als sich die beiden Fahrzeuge kreuzten stiess das in Richtung Stäfa fahrende Auto in das Entgegenkommende.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.