Rund um die Verzweigung Sierre-Est sowie zwischen Sierre-Ouest und Sion-Est werden Bohrungen bis zu einer Tiefe von 50 Metern durchgeführt, um die Beschaffenheit des Untergrunds zu klären.
Der Verkehr in Richtung Pfynwald wird lokal umgeleitet.
Ab Sommer 2024 bis voraussichtlich im Herbst 2027 wird die A6 zwischen Thun-Süd und Spiez/Wimmis erneuert.
Dies ist der letzte Abschnitt des Gesamterneuerungsprojekts der A6 Rubigen – Thun – Spiez.
Am vergangenen Mittwochnachmittag hat die Kantonspolizei in der Stadt Freiburg eine Aktion mit gezielten Kontrollen des Verhaltens der Verkehrsteilnehmer durchgeführt.
Dabei wurden innerhalb weniger Stunden fast hundert Verstösse festgestellt.
Am Montagabend kam es auf der N1R in Buchs Fahrtrichtung Aarau zu einer Auffahrkollision zwischen vier Fahrzeugen.
Drei Personen zwecks Abklärungen ins Spital verbracht. Es entstand Sachschaden.
Mit der gestrigen Uniformanprobe fängt für 16 Aspirantinnen und Aspiranten der Klasse 2024/2 das Abenteuer Polizei endlich an.
Ab dem 1. Oktober 2024 werden sie gemeinsam die Schulbank drücken, Fallbeispiele lösen und sich intensiv auf den Polizeialltag vorbereiten.
Am 26.05.2024, um ca. 19 Uhr kam es auf der Polenstrasse Richtung Alpnach Dorf zwischen einem 18-jährigen E-Bike-Lenker und einem entgegenkommenden 67-jährigen Autofahrer zu einer seitlich-frontalen Kollision.
Der E-Bike-Lenker stürzte kopfüber auf die Windschutzscheibe des Autofahrers.
Am 25.05.2024, kurz nach 18:30 Uhr wurde durch eine Drittperson gemeldet, dass in Stalden, auf der Schwanderstrasse ein Velofahrer gestürzt sei.
Der 29-jährige angetrunkene Mann stürzte mit einem zuvor entwendeten Fahrrad.
In einem Produktionsgebäude einer Chemiefirma an der Hauptstrasse in Bubendorf BL kam es am Montagnachmittag, 27. Mai 2024, um kurz vor 14.30 Uhr, zu einem Zwischenfall.
Dabei wurden zehn Personen leicht verletzt.
In der Nacht von Sonntag, 26.05.2024 auf den Montag, 27.05.2024, wurde in einen Werkstattbetrieb sowie in ein Verkaufsgeschäft an der Wiesenstrasse in Bilten eingebrochen.
Beim Werkstattbetrieb (siehe Titelbild) brach die unbekannte Täterschaft gewaltsam einen Schlüsselkasten auf und verschaffte sich mit dem darin deponierten Schlüssel Zugang zu den Räumlichkeiten.
Am Montag, 27.05.2024, ca. 05:35 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Nidfurn ein Selbstunfall.
Eine 21-jährige Personenwagenlenkerin fuhr von Luchsingen herkommend in Fahrtrichtung Schwanden.
Welche Auswirkungen hat die wechselhafte Witterung auf andere Fachbereiche als die Meteorologie?
Wir beleuchten ein paar davon – natürlich nicht tiefgründig, da unser Expertenwissen beim Wetter und Klima liegt.
Am Samstag, den 25. Mai 2024 um 16:50, fuhr ein Fahrzeug, das von einem 88-jährigen Einwohner von Boudry gelenkt wurde, auf der Avenue des Alpes in Neuenburg in Richtung Peseux.
Vor dem Kreisel der Alpen verlor er die Kontrolle über sein Auto und kam auf der Rue Auguste Bachelin zum Stehen.
Ein alkoholisierter Radladerfahrer musste am Montagmorgen in Weiningen seinen Führerausweis abgeben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz vor 10 Uhr an der Käsereistrasse einen Radladerfahrer.
Auf der Pfaffnauerstrasse in Mehlsecken ist es heute Morgen zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Der mutmassliche Unfallverursacher entfernte sich nach dem Unfall, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Eine Person wurde leicht verletzt. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Gestern Sonntag, 26. Mai 2024, kurz nach 12.30 Uhr, fuhren ein Personenwagen mit Deutschen Kontrollschildern und ein Personenwagen mit Zürcher Kontrollschildern in dieser Reihenfolge von Glarus herkommend auf der Klausenstrasse in Richtung Klausenpass.
In einer Linkskurve auf dem Urnerboden beabsichtigte der 54-jährige Fahrer des Zürcher Fahrzeuges, das vor ihm fahrende Deutsche Fahrzeug zu überholen.
Am Samstagmorgen, 25. Mai 2024, fanden sich 28 Schülerinnen und Schüler aus den Schulen Andermatt, Göschenen, Wassen und Gurtnellen in Andermatt ein, um den praktischen Teil der Schülerverkehrsprüfung zu absolvieren.
Die Polizei hatte zuvor in den Schulklassen Verkehrsunterricht erteilt und in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft die theoretische Prüfung durchgeführt.
Am Montagmorgen, 27. Mai 2024 hat die Kantonspolizei Basel-Stadt die besetzten Liegenschaften der Universität am Petersgraben geräumt.
20 Personen wurden kontrolliert und mit einem Platzverweis belegt.
Am frühen Samstagmorgen, 25. Mai 2024, kam es am Limmatquai zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt.
Die Polizei sucht Zeug/innen.
In den letzten drei Tagen, Samstag bis Montag, 25./26./27. Mai 2024, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Arlesheim, Aesch, Reinach, Binningen und Gelterkinden insgesamt sieben mutmassliche Diebe anhalten und vorübergehend festnehmen.
Sie werden verdächtigt, mehrere Fahrzeuge durchsucht und aus Fahrzeugen Gegenstände gestohlen zu haben.
Die Luzerner Polizei hat am Samstag zwei Marokkaner festgenommen, die aus einem Auto in Meierskappel Gegenstände und eine Bankkarte entwendet hatten.
Massgeblich zum Erfolg haben die beiden Diensthunde Norak (siehe Titelbild) und IQ beigetragen.
Am Freitagnachmittag (24. Mai 2024, nach 15:00 Uhr) ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos auf der Obergrundstrasse in Luzern.
Die beiden Fahrzeuglenker wurden vom Rettungsdienst 144 zur Kontrolle in das Spital gefahren.
Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagabend (24. Mai 2024, nach 20:15 Uhr) auf der Luzernerstrasse im Ortsteil Gelfingen.
Nach einem Überholmanöver verlor ein Autofahrer die Kontrolle über sein Auto und kam damit auf die Zuggleise.
Am Samstagabend (25. Mai 2024, kurz vor 18:15 Uhr) kam es zu einem Verkehrsunfall in Hitzkirch.
Auf der Seetalstrasse übersah ein Autofahrer beim Bahnübergang die Wechselblinkanlage.
Am Samstagmorgen (25. Mai 2024, ca. 09.45 Uhr) kam es auf der Luzernerstrasse in Udligenswil zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Eine Person wurde vom Rettungsdienst 144 zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Zwei von der Kantonspolizei Freiburg gesuchte mutmassliche Einbrecher wurden im Kanton Aargau festgenommen.
Sie werden verdächtigt, mehr als zwanzig Einbrüche in Einfamilienhäuser in der Romandie begangen zu haben.
Am Sonntag (26.05.2024), kurz vor 15 Uhr, ist es auf der Ziegelbrückstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Eine 61-jährige Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntag (26.05.2024), kurz vor 15:25 Uhr, ist es im Bereich Hindermurg zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 16-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntag (26.05.2024), kurz vor 16:55 Uhr, ist es auf der Verzweigung Dorfplatz zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Der 64-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Am Montag (27.05.2024), kurz nach 1:20 Uhr, ist es im Bereich Rumpf zu einem Brand einer Scheune gekommen.
Die ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand löschen. An der Scheune entstand Totalschaden.
Im Rahmen der Gesamterneuerung der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz wird die Lüftungssteuerung im Giessbachtunnel erneuert.
Dafür muss die Strecke während einer Nacht eine Stunde früher gesperrt werden.
Ende April ereignete sich in Hildisrieden ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Bike. Ein 40-jähriger Velofahrer verstarb noch an der Unfallstelle.
Der Unfallhergang konnte weitgehend rekonstruiert werden.
Zur Klärung des Unfallhergangs vom Montag, 13.05.2024 auf der Nauenstrasse werden Zeugen gesucht.
Am Montag, 13.05.2024, um 15.37 Uhr, ereignete sich auf der Nauenstrasse 55, 4052 Basel, ein Verkehrsunfall zwischen einer Autofahrerin und einer E-Bike-Fahrerin.
Am Freitag und Samstag (24. und 25. Mai 2024) hat die Luzerner Polizei Kontrollen auf der A14 sowie im Gebiet Root, Dierikon und Ebikon durchgeführt.
Dabei wurden mehrere Verkehrsteilnehmer gestoppt, die massiv zu schnell unterwegs waren.
In der Nacht und heute Sonntagmorgen sorgte ein Höhenrücken für eine vorübergehende Stabilisierung der Luftmasse.
Wer sich nach trockenem und sonnigem Wetter sehnt, war gut beraten früh aufzustehen, um die sonnigen Verhältnisse noch bei blauem Himmel zu geniessen.
Am Sonntag, 26.05.2024, ca. 12:30 Uhr, ereignete beim sog. Gumengrat in Braunwald ein Gleitschirmunfall.
Gemäss ersten Erkenntnissen beabsichtigte ein 63-jähriger Gleitschirmpilot ab dem Gumengrat in Richtung Linthal zu starten.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen 8:00 Uhr (26.5.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Vereinslokal an der Rheinaustrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Lokal und durchsuchte verschiedene Behältnisse.
Gestern Samstag, hat sich in Wolfenschiessen ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Der Motorradfahrer ist noch auf der Unfallstelle verstorben.
Zugegeben, wir haben bereits gestern ein Bild von der Arbon Classics hier gepostet.
Aber wenn die Patrouille Suisse ihre Flugshow genau vor und über unserer TG12 abliefert, wollen wir euch das natürlich nicht vorenthalten.
In Olten in der Nähe des Hauptbahnhofs kam es in der Nacht auf Sonntag, 26. Mai 2024, zu zwei Raubversuchen.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Samstagabend, 25. Mai 2024, wurde einer Frau in Olten an der Gösgerstrasse die Handtasche entrissen. Die Täterin oder der Täter flüchtete zu Fuss in unbekannte Richtung.
Die Polizei sucht Zeugen.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Samstag in Amriswil nach einem Selbstunfall seinen Führerausweis abgeben.
Ein Autofahrer wollte kurz vor 18.30 Uhr an der Weiherstrasse in eine Tiefgarage einfahren und kollidierte dabei mit einer Mauer.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.