Am späten Samstagabend (30.03.2024) schlief ein Mann während des Kochens in seiner Wohnung an der Kolumbanstrasse ein.
Es kam zu einer Rauchentwicklung, weshalb ein Bewohner Alarm schlug. Verletzt wurde niemand.
Nutzen Sie die Chance und profitieren Sie von den vielseitigen Entwicklungsmöglichkeiten und einem abwechslungsreichen Einsatzgebiet bei der Kantonspolizei Zürich.
www.zh.ch/kapojobs
23. April '24, nächste Infoveranstaltung
Die Einsatzkräfte der Luzerner Polizei konnten beim 1. Liga Promotion-Spiel zwischen dem FC Luzern und dem FC St. Gallen ein direktes Aufeinandertreffen von Fan-Gruppierungen verhindern.
Rund 50 Anhänger des FC St. Gallen waren nach Luzern gereist und suchten in der Folge, teils vermummt, die Konfrontation mit ebenfalls teilweise vermummten Anhängern des FCL. Im Rahmen des Polizeieinsatzes wurden rund 50 Personen kontrolliert. Dabei konnten zahlreiche Gegenstände sichergestellt werden.
Am Samstagabend, 30. März 2024, fand in Winterthur auf der Schützenwiese das Fussballspiel zwischen dem FC Winterthur und dem Servette FC statt.
Nach dem Spiel kam es zu Sachbeschädigungen und Angriffen auf die Polizeikräfte.
Das Osterwochenende zeigt sich von der turbulenten Seite. In den Alpen tobt ein Föhnsturm, auf der Alpensüdseite haben anhaltende und ergiebige Niederschläge eingesetzt ein und ein ferner Gast ist zu Besuch.
Aber schauen wir uns das alles der Reihe nach an.
Am Freitagabend ist es auf dem Zälggässli in Kaufdorf zu einem Selbstunfall eines Lieferwagens mit zwei Fahrzeuginsassen gekommen.
Eine Person wurde schwer verletzt an der Unfallstelle angetroffen. Eine zweite Person konnte wenig später angehalten werden. Ermittlungen zu den Ereignissen laufen.
Am Samstag, 30. März 2024, 13.10 Uhr, kam es auf der Bahnhofstrasse 166 in Seewen zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden zwischen zwei Personenwagen.
Wir suchen Zeugen.
In einem Einfamilienhaus in Solothurn ist am Samstag ein Brand ausgebrochen.
Die Bewohner/innen waren zum Zeitpunkt nicht zuhause, verletzt wurde niemand.
Denkt daran, diese Nacht, 31.03.2024, um 02:00 Uhr, wird die Uhr wieder eine Stunde vorgestellt, also auf 03:00 Uhr.
Stellt entsprechend alle Uhren um, insbesondere den Wecker, dass ihr nach Ostern am Dienstagmorgen auch pünktlich am Arbeitsort seid.
Am Freitagnachmittag ist in Gwatt im Rahmen einer Verkehrskontrolle ein Auto mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. Der Lenker konnte angehalten werden.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Die Kantonspolizei Zürich und die Polizei Region Meilen haben am Samstagmorgen (30.03.2024) einen Mann verhaftet, welcher kurz zuvor in Männedorf ein Verkaufsgeschäft überfallen und Bargeld erbeutet hat.
Kurz nach 8 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass in Männedorf ein Verkaufsgeschäft überfallen worden sei.
Am Freitag (29.03.2024), um 15:40 Uhr, ist es auf der Oberseestrasse zu einem Unfall zwischen einer Frau auf einem Velo und einem Auto gekommen.
Die 28-jährige Velofahrerin wurde leicht verletzt. Sie wurde vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch betreut. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Eine Anwohnerin stellte zwei Unbekannte in ihrem Wohnwagen fest.
Die beiden Männer konnten kurze Zeit später durch die Polizei angehalten werden. Diese hatten noch mutmassliches Deliktsgut dabei.
Am Freitag (29.03.2024), kurz nach 06:30 Uhr, ist es auf der Seebleichestrasse zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Freitag (29.03.2024), kurz nach 13:00 Uhr, ist es auf einer Terrasse eines Einfamilienhauses an der Rheinstrasse zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Am frühen Freitagabend, 29.03.2024, kam es auf dem Campingplatz Jakobsbad zu einem Unfall.
Nach jetzigen Erkenntnissen ist ein Vordach eines fest montierten Wohnwagen-Vorbaus durch eine starke Windböe aus der Verankerung gerissen worden und stürzte auf eine 60-jährige Frau eines benachbarten Stellplatzes.
Im Süden steht ein graues und verregnetes Osterwochenende an.
Am Alpensüdhang wird mit der anhaltenden Südstaulage oberhalb von 1800 bis 2000 Metern viel Neuschnee fallen, lokal sind sogar Neuschneemengen über 1.5 m möglich. Gleichzeitig weht nördlich der Alpen stürmischer Föhn.
Anojen Kanagasingam (30) ist am 1. Juli 2018 im Rahmen des Reformprojekts „BGK 2020“ als Spezialist für Bildungskonzeption und Qualitätssicherung ans SPI gekommen.
Per 1. Dezember 2020 übernahm er die Leitung des Geschäftsbereichs Prüfungen und Zertifizierungen und per 1. September 2022 die Geschäftsstelle OdA Polizei.
Philipp Hochstrasser (47) hat nach der Matura im Tessin und der militärischen Ausbildung zum Offizier ein Studium in Geografie an der Universität Zürich abgeschlossen.
2011 absolvierte er die Polizeischule und war während mehrerer Jahre als Polizist bei der Stadtpolizei Zürich und der Regionalpolizei Brugg tätig.
Fünf Zentralschweizer Polizeikorps führten mit Unterstützung des BAZG und der TPO am Donnerstag, 28. März 2024 eine koordinierte Kontrolle im Bereich des öffentlichen Verkehrs durch.
Insgesamt wurden 234 Personen in Zügen und an Bahnhöfen kontrolliert. Zwei Personen mussten vorläufig festgenommen werden.
Grazia fitg Stadtpolizei St.Gallen für die Nominierung zur Kopfentscheidung, denn kluge Köpfe schützen sich.
Die Schweizer Polizei hat eine Präventionskampagne gestartet und möchte Fahrradfahrende motivieren, einen Helm zu tragen.
Der Karfreitag, 29. März 2024, stand ganz im Zeichen des Föhnsturms. Gut ein Dutzend Meldungen generiete der Föhnsturm bei der Kantonspolizei Schwyz - mehrheitlich im inneren Kantonsteil.
Bei den meisten Meldungen handelte es sich um umgekippte Abschrankungen, verschobene Baustelenzäune und gelösten Blachen, sowie diverse Gegenstände auf den Strassen.
Am Freitag, 29. März 2024, kurz nach 12.30 Uhr, verursachte ein Motorradlenker auf der Sundgauerstrasse in Arlesheim einen Selbstunfall.
Eine Person wurde beim Unfall verletzt.
Das Bau- und Verkehrsdepartement, die BVB und IWB erneuern ab 2. April 2024 die St. Jakobs-Strasse von der Zeughausstrasse bis zur Tramschlaufe Schänzli. Für Velofahrende entstehen anlässlich der Sanierungsarbeiten sicherere und direktere Verbindungen.
Die Tram- und Bus-Haltestellen „St. Jakob“ und „Zeughaus“ werden so umgestaltet, dass Fahrgäste neu stufenlos ein- und aussteigen können. Von Ende April bis Ende September 2024 und von August bis November 2025 verkehrt auf dem Abschnitt ein Tramersatz mit Bussen.
Bei Notfällen mit Kreislaufstillstand muss es schnell gehen.
Es ist zentral, dass die lebensrettenden Defibrillatoren möglichst rasch zum Einsatz kommen und deshalb öffentlich zugänglich sind.
Die Gemeinde Glarus Nord wurde Opfer eines vermögensrechtlichen Deliktes. Die Schadenfolge beträgt knapp CHF 48'000.
Die Gemeinde hat umgehend verschiedene Schritte ausgelöst.
Am Freitag (29.03.2024), kurz nach 14:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung über einen Brand in einem Dachstock eines leerstehenden Gebäudes an der Rosenstrasse erhalten (Polizei.news berichtete).
Der Brand im leerstehenden Haus sowie im angrenzenden Mehrfamilienhaus konnte mittlerweile gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken. Die Brandursache ist Gegenstand von laufenden Ermittlungen.
Am Freitag (29.03.2024), kurz nach 14:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung über einen Brand in einem Dachstock eines leerstehenden Gebäudes an der Rosenstrasse erhalten.
Aufgrund des Föhns breitete sich das Feuer auf den Dachstock eines anliegenden Mehrfamilienhauses aus.
Am Freitag (29.03.2024), um 10:50 Uhr, ist es auf der Wattwilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 17-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Der genaue Unfallhergang ist unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitagmorgen wurden beim Brand in einem Mehrfamilienhaus in Kreuzlingen mehrere Personen leicht verletzt.
Acht Personen wurden medizinisch vor Ort versorgt, zwei von ihnen mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag, 28. März 2024, kurz vor 18.30 Uhr, wurde an der Langackerstrasse in Münchenstein in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte nach kurzer Fahndung zwei mutmassliche Einbrecher festnehmen.
In Oensingen kam es an der Jurastrasse am Donnerstagnachmittag zu einem Vorfall zwischen einem Mann und Schülerinnen.
Dabei wurden zwei Schülerinnen durch den Mann unvermittelt auf die Fahrbahn gestossen, wobei sie stürzten und sich leicht verletzten. Zur Klärung der genauen Umstände sucht die Polizei Zeugen.
Bei uns ist jeder Tag wie Ostern... wir suchen ja immer etwas oder jemanden.
Liebe Schaffhauser, wir wünschen Euch gemütliche, friedliche Osterfeiertage.
Im Fundbüro bei der Kapo AI wurden letztes Jahr 232 Fundgegenstände abgegeben.
Sie haben etwas verloren: Suchen Sie selbstständig unter www.easyfind.ch.
Wir wünschen euch einen schönen Karfreitag und einen guten Start ins Osterwochenende.
Seid stets aufmerksam und vorsichtig im Strassenverkehr unterwegs.
Am Donnerstag, 28. März 2024, führte die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld eine Carkontrolle durch.
Während rund sieben Stunden wurden 25 Gesellschaftswagen (2 CH / 19 EU / 4 Drittstaaten), die in Richtung Süd fuhren, deren Lenker und Fahrzeug einer umfassenden Kontrolle unterzogen.
Am Donnerstag (28.03.2024), kurz nach 16:30 Uhr, hat ein 43-jähriger Mann mit einem Mofa auf einem Vorplatz an der Curtibergstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Der 43-Jährige lenkte das Mofa in alkoholisiertem Zustand. Sein Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.
Am Donnerstag (28.03.2024), um 17:00 Uhr, ist es in einem Doppelkreisverkehrsplatz auf der Georg-Rennerstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstag (28.03.2024), kurz nach 17:50 Uhr, hat ein 55-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Arbonerstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Der 55-Jährige war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Donnerstag (28.03.2024), kurz nach 20:50 Uhr, ist es auf der Husenstrasse zu einem Selbstunfall einer Motorradfahrerin gekommen.
Die 17-jährige Motorradfahrerin wurde dadurch unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund tausend Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.