Der ambulante ärztliche Notfalldienst wird im Rahmen eines Pilotprojekts per Freitag, 22. Dezember 2023, 18.00 Uhr, angepasst.
Für die Bevölkerung bleibt der Notfalldienst wie bisher rund um die Uhr an sieben Tage die Woche über die ärztliche Notrufnummer 0900 401 501 (Fr. 3.23 pro Minute) oder via medicalguide.ch erreichbar.
Die neue Direktorin für die Justizvollzugsanstalt (JVA) Hindelbank heisst Andrea Wechlin. Sie folgt auf Annette Keller, die das Amt im Mai 2024 nach 13 Jahren als Direktorin weitergibt.
Andrea Wechlin führt seit über fünf Jahren die JVA Grosshof im Kanton Luzern. Sie tritt ihre neue Funktion per 1. Juni 2024 an.
Am Dienstag, den 19. Dezember 2023 konnte am Stanserhorn eine im Kanton Zürich vermisste Person aufgefunden werden.
Rettungskräfte konnten den Schneeschuhwanderer nur noch tot bergen.
Kurz nach 06:30 Uhr fuhr ein Autofahrer in Ebikon auf der Schmiedhofstrasse Richtung Luzernerstrasse.
Dabei kam es zu einer Kollision mit einer Fussgängerin, welche die Schmiedhofstrasse überquerte.
Am Mittwoch, (20. Dezember 2023, kurz vor 07:15 Uhr) fuhr ein Autofahrer von der Sälistrasse her durch die Bruchstrasse.
Unmittelbar vor der Kreuzung der Pilatusstrasse überquerte eine Fussgängerin auf dem Fussgängerstreifen die Bruchstrasse.
Am Dienstag (19.12.2023), um 13 Uhr, ist es auf der Engenmoosstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Ein 90-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz nach 13 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 64-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist auf der Autobahn A1 ein Auto in Brand geraten.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A3 zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein 32-jähriger Mann fuhr mit seinem Lieferwagen in einen Prellbock-Anhänger. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz nach 15:30 Uhr, ist es auf dem Rathausplatz zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Ein 91-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Er war fahrunfähig unterwegs.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz nach 18:30 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Eine 50-jährige Fussgängerin wurde unbestimmt verletzt.
Die Polizeiwache Lengnau zieht Ende Dezember in neue Räumlichkeiten um.
Ab Anfang Januar ist die Wache am neuen Standort an der Solothurnstrasse 12 vorzufinden.
Bei einem Selbstunfall eines Motorradlenkers am Montagabend (18.12.2023) auf der A3 in Lachen SZ ist dieser lebensbedrohlich verletzt worden (Polizei.news berichtete).
Er erlag am Mittwochmorgen im Spital seinen schweren Verletzungen.
Nach Mitternacht ist es heute auf der Stationsstrasse in Emmenbrücke zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Dieses kam von der Strasse ab und prallte in einen Beleuchtungskandelaber.
Verletzt wurde niemand.
Im Visier von Telefonbetrügern hatte eine Seniorin das Geld bereits abgehoben, als die richtige Polizei eingeschaltet wurde.
Dieser gelang es, einen mutmasslichen Geldabholer festzunehmen.
Am Dienstagmittag hat Kommandant Marius Weyermann mit dem Kader der Kantonspolizei und Gästen aus Politik, Verwaltung und Partnerorganisationen auf das zu Ende gehende Jahr zurückgeblickt.
Anlass war der traditionelle Jahresschlussrapport im PJZ in Zürich.
Auch wenn brennende Kerzen auf Weihnachtsbäumen für eine festliche Stimmung sorgen, bergen sie stets die Gefahr eines Brandes.
Insbesondere auf Weihnachtsbäumen ist das Risiko besonders hoch. Die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB zeigt auf, wie man das Risiko während der kommenden Weihnachtstage signifikant reduzieren kann.
Beim Zusammenstoss zwischen zwei Autos wurde am Dienstagnachmittag in Güttingen eine Autofahrerin mittelschwer verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (19.12.2023) kam es bei einem Fussgängerstreifen auf der Rorschacher Strasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei schwer verletzt.
In der Nacht auf Dienstag ist es in Fideris zu einem Wohnungsbrand gekommen.
Ein Mann verstarb vor Ort, zwei Personen wurden zur Kontrolle in ein Spital transportiert.
Der Regierungsrat ändert die der Verordnung zur Ordnungsbussengesetzgebung des Bundes.
Ab dem 1. Januar 2024 ist es möglich, mehr Verstösse beim Parkieren und Halten durch die Gemeinden ahnden zu lassen.
Die Rastplätze auf dem Schweizer Nationalstrassennetz befinden sich in einem guten bis sehr guten Zustand.
Zu diesem Schluss kommt der Touring Club Schweiz (TCS), der im Auftrag des Bundesamts für Strassen (ASTRA) die Infrastruktur getestet hat.
Am Samstag, 16. Dezember 2023, um 14.30 Uhr, kam es unterhalb des Älpetligrat zum Abgang einer Schneebrettlawine.
Dabei wurde eine Person verschüttet und schwer verletzt. In kritischem Zustand wurde der Schwerverletzte in ein ausserkantonales Spital überführt.
Am Dienstagvormittag, 19. Dezember 2023, kurz vor 10.30 Uhr, geriet ein fahrender Personenwagen auf der Challstrasse in Röschenz BL in Brand.
Personen wurden keine verletzt. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Gestern, kurz vor 13 Uhr, verunfallte ein 17-jähriger Motorradlenker selbständig und aus noch unbekannten Gründen beim Verlassen des Kreisels Wijer in Kerns.
Dabei stürzte er zu Boden und zog sich unbestimmte Verletzungen zu.
Die Sicherheitsdirektion hat Vivien Hofer zur neuen Abteilungsleiterin Kreiskommando und Wehrpflichtersatz gewählt.
Sie tritt ihre neue Stelle im Amt für Bevölkerungsschutz und Militär am 1. März 2024 an. Mit dieser Aufgabe verbunden ist der Vollzug der Gesetzgebung der Militär- und Wehrpflichtersatzabgabe, insbesondere die Veranlagung der Ersatzpflichtigen im Kanton Uri. Ausserdem repräsentiert die Stelleninhaberin den Kanton Uri als Kreiskommandantin.
Heute Dienstag, 19. Dezember 2023, kurz vor 04.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit deutschen Kontrollschildern in falscher Fahrtrichtung in Wassen auf die Autobahn A2.
Er setzte seine Fahrt als Geisterfahrer bis nach Amsteg fort, wo er durch die Polizeipatrouille der Kantonspolizei Uri angehalten wurde. Der fehlbare Lenker musste ein Bussendepositum abgeben.
Bei einem Selbstunfall eines Motorradlenkers am Montagabend (18.12.2023) auf der A3 in Lachen SZ ist dieser lebensbedrohlich verletzt worden.
Am späteren Montagabend war ein Motorradlenker auf der A3 Richtung Chur unterwegs. Nachdem er gegen 22.20 Uhr in Wollerau, im Tunnel Blatt, einen Patrouillenwagen der Kantonspolizei Schwyz überholt hatte, stellten die Polizisten fest, dass sich am Motorrad kein Kontrollschild befand, worauf sie ihn anhalten wollten.
Am Dienstagmorgen, 19. Dezember 2023, um 07.00 Uhr, ereignete sich auf der vereisten Lützelstrasse in Röschenz BL ein Selbstunfall eines Personenwagens.
Dieser wurde massiv beschädigt. Kurz darauf ereignete sich eine Folgekollision eines nachfolgenden Personenwagens. Eine Person wurde verletzt.
Am Dienstagvormittag ist es in einem Schulhaus in Bern zu einem Polizeieinsatz gekommen.
Da bei der angeblichen Bedrohungslage eine Gefahr nicht ausgeschlossen werden konnte, waren verschiedene Einsatzkräfte vor Ort. Nach den Abklärungen vor Ort hat sich die angebliche Bedrohungslage nicht bestätigt.
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 18. / 19. Dezember 2023, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Tecknau BL drei mutmassliche Diebe anhalten und vorübergehend festnehmen.
Sie werden verdächtigt, aus mehreren Fahrzeugen Wertgegenstände entwendet zu haben.
Unter Einbezug verschiedener Fachstellen des Bundes, der Kantone und Gemeinden sowie der Wirtschaft und Wissenschaft hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS die 3. Auflage des Katalogs der Gefährdungen erarbeitet.
Er bildet einen zentralen Bestandteil der nationalen Risikoanalyse „Katastrophen und Notlagen Schweiz“ (KNS) und stellt eine wichtige Grundlage für das integrale Risikomanagement dar.
Bei einem Verkehrsunfall am Samstagmorgen (14.10.2023) ist auf der Bahnhofstrasse in Schwerzenbach eine Frau angefahren und überrollt worden.
Die geflüchtete Unfallverursacherin konnte in der Zwischenzeit ermittelt und verhaftet werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Dienstag (19.12.2023) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG drei Einbrecher verhaftet.
Kurz nach 2 Uhr ging über den Notruf 117 in der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass ein Mann in Pfungen Einbrecher in seinem Hause überrascht habe. Nach einem kurzen Handgemenge mit dem Hausbewohner seien diese geflüchtet.
Bei einer Kollision zwischen einem Personen- und einem Lieferwagen ist am Dienstagmorgen (19.12.2023) ein Lenker mittelschwer verletzt worden.
Kurz vor 8 Uhr fuhr ein 19-jähriger Lenker eines Personenwagens auf der Gerlisbergstrasse Richtung Kloten.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz vor 12:15 Uhr, hat sich auf der Wilerstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto ereignet.
Ein 65-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt.
Am Montag ist in Landquart eine Schülerin von einem ausparkierenden Auto angefahren und verletzt worden.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht die Fahrzeuglenkerin eines orange/roten Kleinwagens.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz vor 12:00 Uhr, ist auf der St. Gallerstrasse bei der Abzweigung zur Rheinstrasse zu einem Unfall zwischen einem 6-jährigen Knaben und einem Lastwagen gekommen.
Der 6-jährige Schweizer wurde dabei tödlich verletzt.
Besonders in der Vorweihnachtszeit floriert der Online-Handel.
Im Handumdrehen kann man bei einem betrügerischen Online-Shop ein vermeintliches Sonderangebot erwerben, das dann aber nie geliefert wird.
Am Freitagabend haben unbekannte Täter einen Einbruch in ein Fahrradgeschäft in der Stadt Luzern verübt. Es wurden acht E-Bikes entwendet und vermutlich mit einem unbekannten Fahrzeug abtransportiert.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montag, 18.12.2023, 14.05 Uhr, ereignete sich auf der Badstrasse in Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die 27-jährige Lenkerin eines Personenwagens war von Bilten herkommend auf der Badstrasse unterwegs und beabsichtigte nach links auf die Brunnernstrasse abzubiegen.
Häusliche Gewalt und Stalking ist eine grosse Belastung für die davon betroffenen Personen und kann schwerwiegende Folgen haben.
Es gibt Beratungsstellen, die Unterstützung bieten und mit Ihnen zusammen Lösungen suchen.
Am Montag ist es auf der Nationalstrasse N28 in Landquart zu einer Frontalkollision zweier Personenwagen gekommen.
Die Lenker und ihre Mitfahrerinnen wurden dabei verletzt.
Am Sonntag (17.12.2023), kurz nach 21 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen auf der St.Gallerstrasse eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Dabei wurde ein 20-jähriger Mann angehalten, welcher mit seinem Auto im Innerortsbereich mit 99 km/h unterwegs war.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.