Am Donnerstag, den 2. Februar 2023, gegen 18:20, rückte die Feuerwehr des Val-de-Travers an der Rue du Quarre 27 in Couvet zu einem Dachbrand aus.
Es gab keine Verletzten und die Mieter konnten in der Nähe untergebracht werden.
Am Freitag, den 03. Februar 2023 gegen 03:40 Uhr ereignete sich in Soyhières ein Verkehrsunfall in der Bahnunterführung.
Ein Autofahrer, der mit einem Personenwagen unterwegs war, kam vom Kurs ab und prallte mit der linken Flanke zweimal gegen die Tunnelwand.
Gestern Nachmittag erzwang ein Autofahrer eine Polizeikontrolle in Onnens.
Er flüchtete in Richtung Lentigny und beging dabei mehrere Verstösse und Gefährdungen. In der letztgenannten Ortschaft konnte er von der Polizei gestoppt werden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise!
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich gestern kurz nach 19:45 Uhr ein Verkehrsunfall in der Gegend von Gnosca.
Ein 50-jähriger Schweizer Autofahrer aus der Region Locarno war auf der Kantonsstrasse in Richtung Norden unterwegs.
Am 02.02.2023, um 14:30, ereignete sich kurz nach dem Dorf Le Boechet in Richtung Les Bois ein Verkehrsunfall.
Ein Autofahrer kam am Ausgang einer Linkskurve vom Kurs ab und prallte mit seiner linken Front in die linke Flanke eines entgegenkommenden Fahrzeugs.
Zum Vollmond oder zum Mond allgemein existiert eine Menge an Mythen. Beispielsweise wird gesagt, dass der Wolf den Vollmond anheult.
Auch eine vermeintliche Verbindung zwischen Vollmond und dem Wetter hält sich hartnäckig.
Im Jahre 1973 hat die Kantonspolizei Zürich die ersten Polizisten als Grenadiere ausbilden lassen, nachdem ein Jahr zuvor in München ein schweres Attentat am Rande der Olympischen Spiele für weltweites Entsetzen gesorgt hatte.
Heuer feiert nun die Einsatzgruppe Diamant ihr 50-jähriges Bestehen.
Ab dem 3. Februar 2023 ist die Kantonspolizei Uri mit einem eigenen Kanal auf Instagram präsent. Mit regelmässigen Beiträgen wird der Bevölkerung ein Blick hinter die Kulissen gewährt.
Die Kantonspolizei Uri will durch die Nutzung von Instagram als zusätzlicher Kommunikationskanal die vielseitige, interessante Arbeit der Polizei direkt, unvermittelt und noch bürgernaher aufzeigen und einen zeitgemässen Kommunikationsauftritt gewährleisten.
Am vergangenen Montag führte die Polizei Oberes Fricktal in Frick und Ueken jeweils mobile Geschwindkeitskontrollen durch. Bei der Messung in Frick fuhren 16 Fahrzeuglenker zu schnell, in Ueken waren es 21. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 66 km/h.
An beiden Messstellen gilt eine signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
Am Freitagnachmittag ist ein Fussgänger beim Bahnhofplatz in Burgdorf von einem Lastwagen erfasst worden. Er wurde dabei schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Zur Klärung des Unfallhergangs werden Zeugen gesucht.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Freitag, 3. Februar 2022, kurz nach 14.10 Uhr, gemeldet, dass es auf der Bahnhofstrasse in Burgdorf zu einem Verkehrsunfall gekommen sei.
Seit 10 Jahren feiert der Rettungssanitäter Horst Heckendorn am 26. Januar seinen zweiten Geburtstag. Um ein Haar wäre er nämlich an diesem Tag bei einem Notfalleinsatz erschossen worden.
Aus diesem dramatischen Erlebnis resultierte eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), welche der 56-Jährige mittlerweile in mehreren Büchern verarbeitete.
Im Kanton Freiburg wurde sei letzten Sommer eine Zunahme von Betrugsfällen des Typs „Marabut“ festgestellt. Der Schaden beläuft sich bereits auf CHF 300'000.-.
Seit dem Sommer 2022 hat die Kantonspolizei Freiburg eine Zunahme der Betrugsfälle des Typs „Marabut“ im Kanton Freiburg festgestellt. Es wurden bereits mehrere Strafanzeigen für einen Gesamtschaden von über CHF 300'000.- eingereicht.
Nach einem Einbruchalarm in ein Firmengebäude in Hägendorf konnte die Polizei einen mutmasslichen Täter anhalten.
Dieser wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Freitag, 03.02.2023, 12.00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Schwanden ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 53-jährige Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Linthal unterwegs und beabsichtigte nach links auf einen Parkplatz abzubiegen.
Am Donnerstagabend ist ein Automobilist auf der Autostrasse A13 in Rothenbrunnen einem anderen Fahrzeug aufgefahren.
Der Automobilist war nie im Besitze eines Führerausweises.
Am Donnerstagmorgen (02.02.2023) kam es auf der St.Josefen-Strasse zu einem Selbstunfall. Aus Angst mit einem entgegenkommenden Lastwagen zu kollidieren, riss ein lernender Fahrzeuglenker das Steuer herum und krachte gegen einen Baum.
Am Fahrzeug entstand ein mässiger Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Gestern Donnerstag, 2. Februar 2023, um ca. 17.30 Uhr, ereignete sich auf der Reussbrücke in Altdorf ein Auffahrunfall.
Der Lenker eines weissen Personenwagens mit Urner Kontrollschildern wollte auf der Reussbrücke in Richtung Seedorf abbiegen.
Bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus am Donnerstagabend (2.2.2023) in Zollikon haben Einbrecher Deliktsgut im Wert von mehrere zehntausend Franken mitgenommen.
Im Schutz der Dunkelheit wuchteten Einbrecher bei einem Einfamilienhaus die Terrassentür auf, durchsuchten das Haus und stahlen Bargeld, Schmuck und Uhren im Wert von rund 20'000 Franken. Mit dem Deliktsgut flüchtete die Täterschaft unentdeckt. An der Terrassentür und einem Fester entstand ein Sachschaden von über tausend Franken.
In der Zeitspanne zwischen Montag (23.01.2023) und dem späteren Montagnachmittag (30.01.2023) hat eine unbekannte Täterschaft Einbruchsdelikte in der Schaffhauser Altstadt begangen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise hierzu und verweist auf ihre Präventionskampagne "Gemeinsam gegen Einbruch".
Am Donnerstagnachmittag, 02. Februar 2023, erhielt ein in Pratteln BL wohnhafter Rentner einen Schockanruf, wobei ihm mitgeteilt wurde, dass seine Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe.
Zur Bezahlung einer Kaution bezog der Mann eine grosse Summe an Bargeld und übergab diese in der Folge einem unbekannten Mann.
Am Mittwoch (01.02.2023), in der Zeit zwischen 20 und 22 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Erlenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Terrassentür gewaltsam Zugang ins Gebäude und durchsuchte die Räume.
Am Donnerstagabend (02.02.2023), um 20:30 Uhr, hat sich auf der Kriessernstrasse ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Der 59-jährige Autofahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht.
Es entstand ein Sachschaden im Wert von über 10'000 Franken.
Am Donnerstag (02.02.2023), kurz vor 14:30 Uhr, hat eine 86-jährige Frau einer unbekannten Abholerin, die sich als falsche Polizistin ausgab, Geld und Schmuck im Wert von rund 30'000 Franken übergeben.
Die 86-jährige Frau erhielt einen sogenannten Schockanruf von einem angeblichen Polizisten.
Smiley-Geschwindigkeitsanzeigen sind eine Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Wechselanzeigen von Geschwindigkeit und Smiley-Symbol (Lob oder Tadel) ohne Repression weisen auf freundliche Weise auf korrektes Fahrverhalten oder Überschreiten des Tempolimits hin.
Ab Anfang Februar 2023 nehmen 20 neu beschaffte Geräte ihren Betrieb auf. Die Verantwortung für diese Aufgabe wechselte per November 2022 vom Bau- und Verkehrsdepartment (Amt für Mobilität) zum Justiz- und Sicherheitsdepartment (Kantonspolizei).
Am Donnerstag, 2. Februar 2023, ist es in Walzenhausen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen gekommen.
Eine Person verletzte sich dabei leicht. Es entstand Sachschaden.
Am Freitagmorgen prallte in Mägenwil ein Auto gegen eine Fussgängerin. Diese wurde verletzt.
Da der Unfallhergang unklar ist, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.
Am Donnerstagnachmittag ist es in einem Auto in Tarasp zu einem Brand gekommen.
Als Brandursache steht eine Selbstentzündung eines Akkus im Vordergrund.
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, die Sicherheit auf den Strassen des Kantons oder einen Einbruch, sind die Bediensteten der Kantonspolizei Aargau zur Stelle. Engagiert und kompetent setzen sich die Mitarbeitenden zu jeder Zeit für die Sicherheit der Bevölkerung ein.
Die Aargauer Polizei gliedert sich in sechs verschiedene Abteilung, die unter der Führung des Polizeikommandanten sowie sechs Abteilungschefs stehen.
Die Blaulichtorganisationen im Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt haben im Jahr 2022 eine hohe Zahl an Einsätzen bewältigt. Die Kantonspolizei Basel-Stadt verzeichnete auf gleichbleibend hohem Niveau 31’090 Einsätze (2021: 31’410).
Mit 27’457 Einsätzen hat die Sanität der Rettung Basel-Stadt den Rekordwert aus dem Vorjahr (2021: 23'305) nochmals deutlich übertroffen. Die Berufs- und Milizfeuerwehr leistete 2022 mit 3’221 Einsätzen ebenfalls deutlich mehr Einsätze (2021: 2’670).
Die beiden genannten Schlittelunfälle wurden uns in einem Abstand von 2h gemeldet. Unsere Ermittlungen haben zwischenzeitlich ergeben, dass es sich um ein und denselben Unfall handelt.
Beim Erfassen der Daten ist uns zudem leider ein Fehler passiert: Beim Verunfallten handelt es sich um einen 67-jährigen Mann und nicht wie von uns fälschlicherweise geschrieben 10-jährigen Jungen.
Stadtrat Mario Senn hat im Rahmen einer kleinen Feier der Feuerwehr Stadt Adliswil ein zusätzliches Ersteinsatzfahrzeug mit Wassertank und Pumpe übergeben.
Bei Einsätzen mit der Autodrehleiter kann mit diesem wasserführenden Ersteinsatzfahrzeug die selbständige Wasserversorgung der Autodrehleiter gewährleistet werden.
Am frühen Donnerstagnachmittag (02.02.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Verkehrsunfall ereignet, wobei ein Unfallauto Totalschaden erlitt.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen des Unfallhergangs und die Fahrerin eines roten Autos.
Bei einem Brand in einer Küche hat sich am Donnerstag (02.02.2023) eine Frau mittelschwere Verletzungen zugezogen.
Die 84-Jährige wurde von einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Kurz nach 10:30 Uhr wollte die Frau einen Kachelofen in der Küche anfeuern.
170 711 Anrufe bearbeitete unsere Einsatzzentrale im Jahr 2022, also durchschnittlich 467 Notrufe pro Tag.
Damit liegt die Zahl der Notrufe rund 1.7% unter der Vorjahreszahl.
Bei einem Arbeitsunfall am Donnerstagvormittag (2.2.2023) ist in Winterthur ein Mann in einem ungesicherten Graben verschüttet worden.
Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.
Donnerstag, 02. Februar 2023, ca. 08:05 Uhr, ereignete sich an der Verzweigung Feldbergstrasse / Riehenring eine Auffahrkollision zwischen einem Personenwagen und einem gelben Lieferwagen.
Dabei wurde die beteiligte Personenwagenlenkerin verletzt.
Am frühen Dienstagabend (31.01.2023) hat ein unbekannter Mann in einer Garage in der Stadt Schaffhausen ein unverschlossenes Auto durchsucht. Die Autobesitzerin stellte den Mann, worauf dieser flüchtete.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall bzw. zum Unbekannten und verweist auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit der Primewood.ch GmbH als „Silber Sponsor 2023/2024/2025“.
Die Primewood.ch GmbH mit den Sparten PrimeWood, PrimeCube, PrimeTyres und PrimeSec betrachtet das Thema Sicherheit als Herzensangelegenheit. Gerne unterstützt die Primewood.ch GmbH die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Am Donnerstag, 02. Februar um 08:50 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 33-jährigen Bielerin gelenkt wurde, auf der A5 in Richtung Lausanne.
Im Chanelaz-Tunnel bemerkte sie aufgrund einer Verkehrsüberlastung und einer starken Verlangsamung das Fahrzeug vor ihr erst spät.
Am Donnerstag, den 02. Februar um 07:00 Uhr fuhr ein Fahrzeug, das von einem 64-jährigen Einwohner von Cortaillod gelenkt wurde, auf der A5 in Richtung Biel.
Auf der Höhe der Einfahrt Areuse, wo der Verkehr stark verlangsamt wurde, leitete der Fahrer eine Notbremsung ein. Bei diesem Manöver prallte das Fahrzeug mit der linken Seite gegen die Mittelleitplanke, wodurch das Auto über beide Fahrspuren hinweg gegen die rechte Mauer geschleudert wurde und dabei ein Auto touchierte, das von einer 48-jährigen Frau aus Cortaillod gesteuert wurde.
Am Donnerstag, den 2. Februar, gegen 06:25 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 63-jährigen Frau aus Boudry gesteuert wurde, vom Reitzentrum Le Cudret in Corcelles in südlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der H10 kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 30-jährigen Neuenburger gesteuert wurde und von Corcelles in Richtung Westen fuhr.
Am Donnerstag, den 2. Februar 2023, wurde der Bancomat in Bière durch eine Explosion stark beschädigt.
Die Täter wurden nicht gefunden und die Beute ist unbekannt.
Am Donnerstag, 2. Februar um 06:00 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 38-jährigen Einwohner von Villers-le-Lac (F) gelenkt wurde, auf der Rue des Envers in Le Locle in östlicher Richtung.
Auf der Höhe von Nr. 13 kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 38-jährigen Einwohner von Villeret (BE) gelenkt wurde und in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Am Mittwoch, den 01. Februar 2023 um 14:40 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS1 des Montagnes in La Chaux-de-Fonds auf der Rue Abraham-Robert in La Chaux-de-Fonds auf Höhe der Nr. 64a zu einem Brand eines Autos aus, bei dem der Motorblock in Brand geraten war.
Der Brand wurde mit Wasser eingedämmt.
Heute, kurz vor 1800 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei einen Anruf wegen Gülle, die in den Wasserlauf der Scheulte im Dorf Courchapoix geflossen war.
Die Feuerwehrleute der SIS Val-Terbi, die vom CRISD verstärkt wurden, wurden alarmiert und trafen schnell am Ort des Geschehens ein.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.