Notfalltreffpunkte in den Gemeinden sind im Fall von Stromabschaltungen oder Stromausfällen zentrale Anlauf- und Informationsstellen. Daher ist es wichtig, den Standort zu kennen.
Der Bevölkerung wird in den nächsten Tagen eine Broschüre zugeschickt. Diese sollte gut aufbewahrt werden.
Ab 1. September 2023 hat Luzern einen neuen Kreiskommandanten: Der Ettiswiler Marcel Meier tritt die Nachfolge von Philippe Achermann an, der auf diesen Zeitpunkt hin in Pension geht.
Nach rund 22 Jahren als Leiter der Abteilung Militär, Kreiskommandant und Kommandant Waffenplatz Luzern geht Oberst Philippe Achermann per Ende August 2023 in Pension.
Staatsrat Mauro Poggia, zuständig für das Departement für Sicherheit, Bevölkerung und Gesundheit (DSPS), und der für die Sicherheit zuständige Verwaltungsratsmitglied von Vernier, Martin Staub, haben einen neuen lokalen Sicherheitsvertrag (CLS) zwischen dem Staat und der Stadt Vernier unterzeichnet.
Die lokalen Sicherheitsverträge (CLS) zwischen dem Kanton und mehreren Städten und Gemeinden in Genf haben zum Ziel, das Sicherheitsgefühl zu stärken und damit die Ruhe und das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen. Sie beruhen auf einer verstärkten Zusammenarbeit und Koordination der Aktivitäten der Kantons- und Stadtpolizei, um deren Präsenz und Effizienz vor Ort zu rationalisieren und zu verbessern.
Am Mittwoch, 25. Januar um 11.20 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 81-jährigen Einwohner von Cormondrèche gelenkt wurde, auf der Rue de la Gare in Peseux in Richtung Süden.
Nachdem er in die Avenue Fornachon eingebogen war, kam es zu einer Kollision mit dem Fahrrad, das von einem 50-jährigen Einwohner von Neuenburg gelenkt wurde und auf der Avenue Fornachon unterwegs war.
Die Knacknuss für heute war, ob aus dem Hochnebel Nieselregen oder Schnee fällt. Ausschlaggebend dafür ist die Temperatur. Damit Schnee entstehen kann, muss die Temperatur im Hochnebel deutlich unter dem Gefrierpunkt liegen.
Einen klar definierten Schwellenwert gibt es jedoch nicht. Liegt die Temperatur wie heute im Übergangsbereich, ist sowohl Nieselregen wie Schnee möglich.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde am 22.01.2023 im Raum Lugano ein 24-jähriger algerischer Staatsangehöriger wegen des Verdachts auf wiederholte Einbruchsdiebstähle mit und ohne Einbruch in Autos festgenommen.
Seine Identifizierung wurde dank der Meldung eines Bürgers möglich, der verdächtige Bewegungen in der Nähe seines Autos bemerkte.
Als Vorbereitung zur dreijährigen Ausbildung Rettungssanität HF, welche am 1. März beginnt, starteten sieben Frauen und ein Mann Anfang Januar in den Vorkurs bei der Sanitätspolizei.
In der ersten Phase geht es darum, sich mit den Grundlagen wie Materialkenntnis, Fahrtraining, Bergungstechniken sowie Beurteilung von Patient/innen vertraut zu machen.
In einer Stellenanzeige wird angeboten, durch Geldüberweisungen einfach und schnell Geld zu verdienen?
Seien Sie misstrauisch, es könnte sich um Geldwäsche handeln.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagmittag in Frauenfeld eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Der 44-Jährigen wurde der Führerausweis abgenommen.
Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht auf Donnerstag (26.01.2023) eine Glasscheibe des Feuerdepots in Buchberg beschädigt. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu dieser Sachbeschädigung.
Seit mehreren Wochen stellt die Kantonspolizei eine Zunahme von Diebstählen aus Fahrzeugen im Kanton fest. Seit dem vergangenen Wochenende wurden sechs mutmassliche Täter festgenommen.
Bei den laufenden Ermittlungen wurden mehrere Dutzend Diebstähle festgestellt, für die Anzeigen eingereicht wurden.
Zwischen der Schweiz und Österreich soll eine Autobahnverbindung entstehen. Das Land Österreich hat diese Woche über eine neue Linienführung informiert, die vertieft geprüft werden soll.
Der Kanton ist mit dieser Prüfung nicht einverstanden. Er zweifelt die Zweckmässigkeit der neuen Linienführung an. Zudem würden die Planungen um Jahre zurückgeworfen. Deshalb fordert der Kanton, die bislang am besten abgesicherte und zweckmässigste Variante weiterzuverfolgen und die Planungen rasch voranzutreiben.
In Lützelflüh-Goldbach ist am Donnerstagmorgen eine Fahrradfahrerin von einem Auto angefahren und dabei leicht verletzt worden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am späten Mittwochnachmittag (25.01.2023) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine massive Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurden vier Personen verletzt.
Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist.
Am Mittwoch, 1. Februar 2023, findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Bei der Rathausbrücke ist am Mittwochnachmittag (25.1.2023) ein Mann in die Limmat gestossen worden.
Der mutmassliche Täter ist kurze Zeit später verhaftet worden.
Am Mittwoch hat sich auf der Promenade in Davos Platz ein Anhänger von einem Lieferwagen gelöst.
Er überquerte ein Trottoir und kollidierte mit einer Hausfassade.
Am Dienstag, 24. Januar 2023, ertappten Fahnder zwei mutmassliche Taschendiebinnen im Kreis 1 auf frischer Tat und nahmen diese fest.
Am Dienstagnachmittag lokalisierten zivile Fahnder der Stadtpolizei Zürich zwei verdächtige Personen im Raum Paradeplatz.
Mutmasslich alkoholisiert verlor ein Automobilist am Mittwochnachmittag die Herrschaft über den Wagen. Dieser kam von der Strasse ab und prallte gegen einen Stützpfeiler.
Am Auto entstand Totalschaden.
Am Donnerstag, 26. Januar 2023, kurz nach 04.30 Uhr, hat ein unbekannter Mann eine 56-jährige Taxifahrerin in der Klingentalstrasse verletzt und beraubt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte die Geschädigte zur Behandlung ins Spital.
Am Mittwoch (25.01.2023), kurz nach 9:30 Uhr, ist im Skigebiet Chäserrugg ein 67-jähriger Skifahrer verunfallt. Dabei wurde er schwer verletzt und musste von der Luftrettung AP3 ins Spital geflogen werden.
Dort verstarb der Mann in Folge seiner Verletzungen.
Die Kantonspolizei Zürich hat nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus am Mittwoch (25.1.2023) in Neftenbach die drei mutmasslichen Täter verhaftet und Deliktsgut in Wert von mehreren tausend Franken sichergestellt.
Kurz nach 11 Uhr stellte ein Anwohner verdächtige Personen im Garten der Nachbarliegenschaft fest.
Am Dienstagnachmittag (24.01.2023) hat sich auf der A4-Schrägseilbrücke in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden.
Am kommenden Wochenende finden in Bern das Eishockeyspiel zwischen dem SC Bern und dem HC Fribourg-Gottéron sowie das Fussballspiel BSC Young Boys gegen den FC Winterthur statt.
Es ist daher im Grossraum Wankdorf mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Aufgrund der erwarteten hohen Besucherzahl wird die frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen.
Die Kantonspolizei führt in Zusammenarbeit mit der Regionalpolizei Visp im Areal des Bahnhofs Visp regelmässig Kontrollen durch.
Zwischen dem 15. und dem 18. Januar 2023 konnten dabei sieben mutmassliche Täterinnen angehalten werden.
Durch einen Brand in einem Einfamilienhaus ist am Donnerstagmorgen (26.01.2023) in Rheinau ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Eine Frau ist wegen Verdachts einer Rauchgasvergiftung hospitalisiert worden.
Auf der Autobahn A14 ist es zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen. Verletzt wurde niemand.
Der Unfall führte zu einem Rückstau im Morgenverkehr.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit der Dübelstein Consulting AG als „Gold Sponsor 2022/2023/2024“.
Als ehemaliger Militärpolizist weiss Davide Grimm (s. Titelbild), Geschäftsinhaber der Dübelstein Consulting AG, wie wichtig das Sicherheitsgefühl für einen Menschen ist. Gerne unterstützt Dübelstein Consulting die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere und die Dienststelle für Landwirtschaft präsentieren die Bilanz der Auswirkungen der Wolfspräsenz im Kanton Wallis im Jahr 2022. 51 Wölfe wurden formell identifiziert.
Bei 139 Angriffen wurden 415 Nutztiere gerissen. Fast 2,5 Millionen Franken wurden für den Herdenschutz auf den Alpen investiert.
Auf der A1 wendete ein Autofahrer vor einer Polizeikontrolle und fuhr als Falschfahrer zurück in Richtung Zürich. Dort wendete er abermals und flüchtete vor der Polizei in Richtung Aargau.
Nach einer Kollision in der Kontrollstelle nahm die Kantonspolizei Aargau den 64-Jährigen fest.
Nach einem Küchenbrand in Kreuzlingen mussten am Mittwochabend mehrere Personen zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Die Brandursache wird abgeklärt.
Der Sicherheitsdirektor und das Direktionssekretariat der Sicherheitsdirektion ziehen per Ende Januar 2023 vom Zeughaus (Lehnplatz 22) in die Ankenwaage (Tellsgasse 5) in Altdorf.
Ab Montag, 30. Januar 2023 lautet die Anschrift des Sicherheitsdirektors bzw. des Direktionssekretariats der Sicherheitsdirektion:
Am Mittwochabend kam es auf der Autobahneinfahrt in Ebikon zu einem Auffahrunfall.
Wegen Bergungs- und Rettungsarbeiten musste die Einfahrt vorübergehend gesperrt werden.
In der Nacht von Montag, 30. Januar, auf Dienstag, 31. Januar, wird der Flüelertunnel an der A4 Axenstrasse von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr wegen Unterhaltsarbeiten gesperrt.
Der Verkehr wird auf der Kantonsstrasse durch Flüelen umgeleitet.
Die Hofackerstrasse ist im Abschnitt Witikonerstrasse bis Freiestrasse von Montag, 30. Januar 2023, 9 Uhr, bis Mittwoch, 31. Mai 2023, 16 Uhr, in Fahrtrichtung Freiestrasse gesperrt.
Stadtauswärts wird der Verkehr via Hegibachstrasse und Forchstrasse umgeleitet.
Da sich Personen an einem parkierten Fahrzeug zu schaffen machten, wurde die Polizei alarmiert.
Ein mutmasslicher Täter wurde durch den Polizeihund gestoppt und darauf verhaftet.
Am Mittwoch, 25.01.2023, gegen 07:50 Uhr, ereignete sich in 4058 Basel, Wettsteinstrasse, Höhe Toiletten, ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde auf dem Fussgängerstreifen von einem unbekannten Motorrad angefahren und zu Boden geworfen.
Heftiger Selbstunfall auf der Emserstrasse
Der 59-jährige Autolenker, welcher gestern Mittag (25.01.2023) auf der Emserstrasse verunfallte (Polizei.news berichtete), ist am Abend im Spital verstorben.
Am Mittwochnachmittag ereignete sich in Bärau ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Zwei Fahrzeuglenkende wurden verletzt und ins Spital gebracht. Der Verkehr musste während mehreren Stunden umgeleitet werden.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Im Zusammenhang mit dem Brand in einem Haus in Avegno am Dienstag, 24.01.2023 [Polizei.news berichtete], geben die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei bekannt, dass ein 20-jähriger Schweizer, der im Raum Locarno wohnt, identifiziert, befragt und verhaftet worden ist.
Das Hauptdelikt gegen ihn ist die vorsätzliche Brandstiftung.
Am Montag, den 25. Januar 2023, gegen 06:10 Uhr, ereignete sich kurz vor Le Roselet in Richtung Les Emibois ein Verkehrsunfall.
Der Fahrer eines Lastwagens, der von Les Breuleux in diese Richtung fuhr, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich mit einem Autofahrer, der korrekt auf seiner Spur fuhr.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.