In den vergangenen drei Monaten gingen bei der Kantonspolizei Schwyz rund 50 Anzeigen aufgrund von Sachbeschädigungen in Form von Sprayereien im Bezirk Einsiedeln ein.
Die mutmasslichen Täter konnten dank umfangreichen Ermittlungen, Hausdurchsuchungen und Verhaftungen ermittelt werden. Es handelt sich um vier Schweizer im Alter zwischen 16 und 22 Jahren. Zwei von ihnen aus dem Raum Einsiedeln, zwei aus anderen Kantonen.
Die letzte Zeit prägte ein stabiles Hoch das Wetter in weiten Teilen Europas, nun aber stellt sich die Grosswetterlage um.
Dies gilt nicht nur für die Schweiz, sondern betrifft natürlich auch andere Teile des Kontinents. Wir nehmen Sie mit auf eine kleine meteorologische Weihnachts-Rundreise durch Europa.
Am Montag, 20. Dezember 2021, ging um 15.15 Uhr bei Schutz und Rettung Zürich die Meldung ein, dass im Bergli in Wollerau ein Wohnhaus brenne. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Haus bereits in Vollbrand.
Die Feuerwehren Wollerau und Wädenswil konnten den Brand rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Ein Autofahrer wurde am Dienstag, 21. Dezember 2021, bei einer Auffahrkollision in Immensee verletzt.
Der 66-Jährige fuhr um 8 Uhr auf der Artherstrasse, als er aus bislang ungeklärten Gründen auf einen vor ihm fahrenden Schreitbagger auffuhr. Der Personenwagen fing Feuer.
Am heutigen 21. Dezember steht die Sonne um 16 Uhr 59 genau über dem südlichen Wendekreis, was bedeutet, dass kalendarisch bzw. astronomisch der Winter beginnt. Man spricht auch von der Wintersonnenwende.
Heute gibt es gleichzeitig auch den kürzesten Tag des Jahres und die längste Nacht, von nun an werden die Tage wieder länger.
Alkohol verursacht im Schweizer Strassenverkehr jährlich mehr als 30 Todesopfer und 420 Schwerverletzte.
Wer Alkohol konsumiert, etwa an den Feiertagen, sollte anschliessend kein Fahrzeug lenken. Denn es besteht auch bei geringem Alkoholkonsum ein Risiko – daran erinnert die BFU mit einer neuen Kampagne mit Plakaten in der ganzen Schweiz und auf Social Media.
Am Montag, 20. Dezember 2021, ging um 15.15 Uhr bei Schutz und Rettung Zürich die Meldung ein, dass im Bergli in Wollerau ein Wohnhaus brenne. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Haus bereits in Vollbrand.
Die Feuerwehren Wollerau und Wädenswil konnten den Brand rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
An Weihnachten zeichnet sich typisches Tauwetter ab. So ist es veränderlich und recht mild mit gelegentlich auch etwas Niederschlag. Damit klärt sich auch die Frage nach weissen Weihnachten im Flachland...
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, geht das ruhige Hochdruckwetter am Mittwoch zu Ende. Ab Donnerstag bis über Weihnachten stellt sich dann eine wechselhafte und recht milde West- bis Südwestlage ein. Damit stellt dieses Jahr wieder typisches Weihnachtstauwetter ein. Auch wenn es für detaillierte Prognosen noch zu früh ist, soll nachfolgend übersichtsmässig das Wetter an den einzelnen Weihnachtstagen kurz beschrieben und dann noch auf den Begriff Weihnachtstauwetter eingegangen werden.
Am Samstagnachmittag, 18. Dezember 2021, ist in Unteriberg ein ziviler Helikopter aus wenigen Metern abgestürzt.
Der 47-jährige Pilot, welcher sich dabei leicht verletzte, konnte das Spital inzwischen bereits wieder verlassen.
Am Samstagnachmittag, 18. Dezember 2021, ist kurz nach 16.00 Uhr in Unteriberg ein ziviler Helikopter aus wenigen Metern ins schneebedeckte Wiesland abgestürzt. Der 47-jährige Pilot, welcher sich alleine im Flugzeug befand, erlitt dabei leichte Verletzungen und musste vom Rettungsdienst hospitalisiert werden.
Der Helikopter wurde beim Absturz stark beschädigt.
In der Nacht auf Samstag, 18.12.2021, kam es in Einsiedeln zu einem Unfall, als ein alkoholisierter 16-Jähriger von der Strasse abkam.
Der Jugendliche war kurz nach Mitternacht auf der Kornhausstrasse unterwegs, als er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und von der Strasse geriet.
Im Strassenverkehr rechtzeitig gesehen zu werden, kann Unfälle verhindern. Die Kantonspolizei Schwyz hat während der vergangenen Wochen präventive Kontrollen durchgeführt und Verkehrsteilnehmende im Langsamverkehr auf die Wichtigkeit einer erhöhten Sichtbarkeit aufmerksam gemacht.
Wer dunkle Kleidung trägt und nicht beleuchtet ist, wird im Strassenverkehr erst spät wahrgenommen. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten sowie bei schlechten Sichtverhältnissen führt dies vermehrt zu gefährlichen Situationen. Dunkel gekleidete Zweiradfahrer oder Fussgänger erkennt man erst in etwa 25 Metern Entfernung. Helle Kleidung- oder Neonfarben verbessern die Sichtbarkeit bereits auf 40 Meter, reflektierende Zusatzausrüstungen sogar auf 140 Meter. Dank besserer Sichtbarkeit bleibt den anderen Verkehrsteilnehmern also deutlich mehr Zeit zum Reagieren und Unfälle zu verhindern.
Ab Montag, 20. Dezember 2021, gelten in der Schweiz verschärfte Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Zu Innenräumen von Restaurants, von Kultur-, Sport- und Freizeitbetrieben sowie zu Veranstaltungen im Innern haben nur noch geimpfte und genesene Personen Zugang (2G).
Damit wird das Risiko reduziert, dass nicht immunisierte Personen infiziert werden. Sie geben das Virus leichter weiter und erkranken viel häufiger schwer. Als zusätzlicher Schutz muss an diesen Orten eine Maske getragen und es darf nur im Sitzen gegessen und getrunken werden. Wo die Maske nicht getragen werden kann, wie bei Blasmusikproben, oder wo nicht im Sitzen konsumiert werden kann, wie in Discos und Bars, sind nur noch geimpfte und genesene Personen zugelassen, die zusätzlich ein negatives Testresultat vorweisen können (2G+).
Das vierte Adventswochenende steht vor der Tür. Für die einen eine hektische, für andere eine besinnliche Zeit. Das Wetter passt sich jedenfalls eher der zweiten Variante an, Hoch Zafira sorgt für ruhige Verhältnisse.
Heute Freitag liegt im Flachland und einigen angrenzenden Tälern Hochnebel mit einer Obergrenze von 1100 bis 1200 Metern. Eine Ausnahme bildet das Rheintal, hier ist es aktuell nebelfrei. Am Nachmittag bleibt die graue Suppe meist zäh, von den Rändern her sind ein paar Auflockerungen möglich. Bei leichter Bise werden zwischen 2 und 4 Grad erreicht. Ober- und ausserhalb des Nebels lacht die Sonne von einem blauen und meist gänzlich wolkenlosen Himmel, zudem ist es deutlich milder – die Nullgradgrenze liegt auf 3000 bis 3200 Metern.
Wenn sich plötzlich Email Kontakte melden und fragen, ob das Mail mit dem Inhalt wirklich vom Absender stammt, dann müssen die Alarmglocken läuten.
"Bitte lesen Sie dies so schnell wie möglich" oder "Bitte schauen Sie sich die angehängte Datei an" DOKUMENT DOWNLOAD LINK so oder ähnlich lauten die Mailtexte.
Am Dienstagvormittag, 14. Dezember 2021, wurde die Schallisolation im Tunnel auf der H8 in Schindellegi beschädigt.
Ein unbekanntes Fahrzeug touchierte die Wandelemente in Fahrtrichtung Biberbrugg. Sein Fahrer setzte die Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Am Mittwochmorgen, 15. Dezember 2021, ereignete sich auf der Churerstrasse in Pfäffikon ein Verkehrsunfall. Eine Fussgängerin überquerte die Strasse kurz vor 8 Uhr auf einem Fussgängerstreifen.
Dabei wurde die 59-Jährige frontal von einem Lieferwagen erfasst und erlitt lebensbedrohliche Verletzungen.
In 10 Tagen ist Weihnachten, so langsam taucht immer häufiger die Frage auf, ob diese im Flachland weiss oder grün werden. Für die Beantwortung dieser Frage ist es noch zu früh, ein Blick in die Statistik der letzten 20 Jahre zeigt grundsätzlich die Chancen dazu.
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, ist in 10 Tagen bereits Weihnacht. Wie jedes Jahr kommt dabei schon früh die Frage auf, ob es weisse oder grüne Weihnachten gibt. Zunächst soll nachfolgend für ausgewählte Stationen eine Statistik der letzten 20 Jahre zeigen, wie gross grundsätzlich die Wahrscheinlichkeit dafür ist.
Kapo ZH. Wir erhalten immer wieder Meldungen von Diebstählen aus verschlossenen und unverschlossenen Fahrzeugen.
Im Grossteil der Fälle haben es die Täter auf Wertgegenstände, Taschen und Portemonnaies abgesehen, die sichtbar im Auto liegen.
Am Montag, 13. Dezember 2021, brach eine unbekannte Täterschaft zwischen 16.15 und 21 Uhr in eine Wohnung in Wilen ein.
Sie durchsuchte die Räumlichkeiten und erbeutete Schmuck im Wert von einigen Zehntausend Franken sowie einige Tausend Franken Bargeld.
Am Montag, 13. Dezember 2021, musste die Feuerwehr Gersau kurz nach 12.30 Uhr an die Gütschstrasse in Gersau ausrücken.
Eine Hausbewohnerin hatte in der benachbarten Küche eine Rauchentwicklung bemerkt und schlug Alarm.
Betrüger sind nach wie vor auf Kleinanzeigeplattformen aktiv und haben ihre Betrugsmasche angeblich im Namen der Schweizer Post erweitert.
Auf der betrügerischen Website, welche optisch eine Website der Schweizer Post imitieren soll, ist nun eine Chat-Funktion vorhanden, über welche die Betrüger oder ein Bot mit den Opfern kommunizieren.
Wettertechnisch erwartet uns eine ruhige und unspektakuläre Woche. In ihrem Verlauf etabliert sich ein Hoch, das sich zudem stetig weiter verstärkt. Im Flachland macht sich oft Hochnebel breit, auf den Bergen dominiert bis auf wenige Ausnahmen die Sonne. In der kommenden Nacht lohnt sich zudem ein Blick zum Himmel!
Heute Montag gibt es im Osten noch einige Wolkenfelder, sonst ist es oft sonnig. Im Flachland liegt gebietsweise Nebel, der sich tagsüber zumindest teilweise lichtet.
Facebook Nutzer berichten, dass Ihr Konto gehackt und anschliessend Kinderpornografie hochgeladen wird. Daraufhin sperrt Facebook das Konto.
Vorsicht: Der unschuldige Nutzer kann so ins Visier der Strafverfolgungsbehörden geraten.
Am Dienstag, 7. Dezember 2021, fiel einer Angestellten eines Verkaufsgeschäfts in Brunnen am frühen Nachmittag auf, dass sich drei Personen auffällig verhalten und Waren einpacken.
Daraufhin informierte die Angestellte die Polizei. Zwei Frauen - Rumäninnen im Alter von 20 und 32 Jahren - konnten anschliessend vor dem Einkaufsgeschäft festgenommen werden. Die dritte Person, ein 20-jähriger Rumäne, verliess kurz vor dem Eintreffen der Polizei das Ladenlokal, konnte aber wenig später durch eine zivile Polizeieinheit ausserhalb des Einkaufscenters ebenfalls angehalten und festgenommen werden.
Am frühen Donnerstagmorgen, 9. Dezember 2021, kurz vor 3 Uhr, geriet ein Stallgebäude in Goldau in Brand.
Die ausgerückten Feuerwehren der Gemeinden Arth und Lauerz trafen auf eine bereits in Vollbrand stehende Scheune.
In der Nacht auf morgen Mittwoch erreicht uns aus Westen eine Störung, die danach nur sehr langsam über uns hinwegzieht und bis Donnerstagmorgen vor allem im östlichen Mittelland, in den Alpen und auch im Süden einiges an Neuschnee bringt.
Kaum oder keinen Schnee ist dagegen im westlichen Mittelland, am Genfersee und in der Nordwestschweiz zu erwarten.
Auch diese Woche steht im Zeichen von unbeständigem Wetter mit immer wieder durchziehenden Störungen. Diese bringen vor allem in der Nacht auf Dienstag und am Mittwoch teilweise Schnee bis in tiefe Lagen. Vor allem am Mittwoch gibt es viel Niederschlag, allerdings wird es im Flachland für Schneefall knapp, in der West- und Nordwestschweiz fällt in tiefen Lagen Regen.
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, bleibt unser Wetter auch in dieser Woche im Wesentlichen tiefdruckbestimmt und damit unbeständig. Mitte der Woche installiert sich dabei ein Höhentrog über Mitteleuropa, der insbesondere am Mittwoch auch stärkere Niederschläge mit Schnee bis teilweise in tiefe Lagen bringt. Nachfolgend soll die Wetterentwicklung in dieser Woche näher erläutert werden.
Am Samstagnachmittag, 4. Dezember 2021, kurz vor 16 Uhr, ist es im Dachstock eines Einfamilienhauses in Goldau zu einem Brand gekommen.
Die sofort ausgerückte Feuerwehr der Gemeinde Arth konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Am 2.12.2021 erhielten einige tausend Handynutzer eine SMS mit Absender CT_KantonZH.
Weil man aus einem Risikogebiet für die COVID-19-Variante OMIKRON in die Schweiz eingereist sei, müsse man innert 48 Stunden einen PCR Test machen und diesen an eine Email Adresse schicken.
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Aktuell rufen wieder englischsprechende Männer und Frauen mit indischem Akzent Schweizer Telefonnummern an und versuchen die Angerufenen zu überzeugen, dass sie Computerprobleme haben.
Die Betrugsmasche
Am Samichlaustag vom kommenden Montag stehen die Chancen, dass im Flachland eine geschlossene Schneedecke liegt, nicht allzu gut, es gibt höchstens ein Zückerchen. Die Statistik zeigt, dass Schnee am Samichlaustag im Flachland sowieso recht selten ist.
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, sich die Chancen für etwas Schnee im Flachland am Samichlaustag vom kommenden Montag nicht allzu hoch. Am Sonntag ist zwar im Bereich eines Höhentrogs vor allem am Nachmittag auch im Flachland mit ein paar Schneeschauern zu rechnen, die aber kaum ansetzen.
Während einer Suche mit Google wird plötzlich ein Fenster eingeblendet und nichts geht mehr. Der Computer reagiert nicht und das Fenster lässt sich mit Mausklicks nicht mehr schliessen. Der PC sei mit Viren verseucht und man müsse unbedingt Microsoft anrufen. Eingeblendet wird eine Schweizer Telefonnummer. Ruft man dort an, so nimmt ein Call Center ab und behauptet von Microsoft zu sein. Dies stimmt aber nicht. Es handelt sich um Betrüger.
Neu an dieser Masche: Nicht die Betrüger rufen an, sondern man soll die Betrüger selber anrufen.
Bis zu Beginn der kommenden Woche bleibt uns im Norden das sehr unbeständige Wetter mit immer wieder durchziehenden Fronten erhalten.
Dabei pendelt die Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und rund 1500 Metern. Auf den Bergen kommt viel Neuschnee dazu, die Lawinengefahr bleibt mindestens erheblich. Dazu ist es zeitweise auch windig, auf den Bergen sogar stürmisch, insbesondere am Samstag. Für Abwechslung ist also weiterhin gesorgt!
In der Adventszeit sind viele Menschen in Einkaufscentern und in den Dörfern oder Städten unterwegs, um ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Diese Zeit nutzen Taschendiebe für Beutezüge. Damit die Festtage auch die erwartete Freude bereiten, empfehlen die Zentralschweizer Polizeikorps, die persönlichen Wertsachen im Auge zu behalten.
Trick- und Taschendiebe sind in der Adventszeit in und um die Warenhäuser unterwegs. Normalerweise nutzen sie Menschenansammlungen und das Gedränge in den Läden, auf den Weihnachtsmärkten und den öffentlichen Verkehrsmitteln aus. Auch die Hektik an Bahnhöfen ist für Langfinger ausgesprochen attraktiv.
Im Dezember 2020 deckte die Kantonspolizei Schwyz in Ried-Muotathal in einem Gebäude eine Hanfindooranlage auf. Im Rahmen der nachfolgenden Ermittlungen entdeckten die Ermittler weitere fünf Hanfindooranlagen und eine Haschischküche im gleichen Industriegebäude.
Zudem wurden 7500 Hanfpflanzen und mehrere Zehntausend Franken sichergestellt. In den Indooranlagen wurden sowohl legaler CBD-Hanf als auch Drogenhanf angebaut.
Am Montagabend, 29. November 2021, gingen um 18 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz mehrere Anrufe über einen Brand im Chalberweidli in Morschach ein.
Aufgrund dieser Meldungen wurden die Feuerwehren Morschach und Stoos alarmiert. Da im Gebiet akute Lawinengefahr und starker Schneefall herrschte, musste aus Sicherheitsgründen auf eine Ausrückung zur brennenden Hütte verzichtet werden.
In den letzten Tagen waren wieder einige Autofahrer als sogenannte Iglu-Fahrer unterwegs. Nur ein Guckloch in die Frontscheibe kratzen reicht nicht. Die Sicht ist dann so stark eingeschränkt, dass solche Verkehrsteilnehmer sich und andere gefährden.
Dieses Verhalten kann einen Führerausweisentzug zur Folge haben.
Am Montag, 29. November 2021, musste ein 25-jähriger Autofahrer auf der Grepperstrasse in Küssnacht kurz nach 17.30 Uhr im Kolonnenverkehr abbremsen.
Dabei verlor er die Beherrschung über sein Fahrzeug, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen.
Zwischen 10 und 12.30 Uhr gingen am Montag, 29. November 2021, bei der Kantonspolizei Schwyz sechs weitere Meldungen über Verkehrsunfälle auf schneebedeckten Fahrbahnen ein.
Ein 80-jähriger Autofahrer erlitt bei einer Frontalkollision auf der Bergstrasse in Goldau leichte Verletzungen. Ein Lastwagen blieb beim Schlössli in Steinerberg stecken und konnte erst nach knapp zwei Stunden unter Mithilfe des Strassenunterhaltsdienstes aus seiner misslichen Lage befreit werden.
In der Nacht auf Montag, 29. November 2021, setzte im Kanton Schwyz Schneefall ein. Bis um 10 Uhr ging bei der Kantonspolizei Schwyz aus dem ganzen Kantonsgebiet ein Dutzend Meldungen über Verkehrsunfälle ein, verletzt wurde niemand.
Aufgrund von steckengebliebenen Fahrzeugen kam es auf der Autobahn A4 zwischen Schwyz und Goldau sowie auf der Hauptstrasse H8 zu Verkehrsbehinderungen.
Am Sonntag, 28. November 2021, verunfallte ein Autofahrer um 20 Uhr auf der Siegwartstrasse in Küssnacht.
Der 84-Jährige kollidierte aufgrund eines medizinischen Problems mit einem Metallzaun und einer Leitplanke und prallte anschliessend in einen Fahrradunterstand. Der Verunfallte wurde vom Rettungsdienst in Spitalpflege gebracht.
Gestern gab es zunächst nur einzelne Schneeschauer, in den tiefsten Lagen waren auch noch Regentropfen mit dabei. Im Laufe des Nachmittags breiteten sich die Niederschläge weiter aus, in der Nacht konzentrierte sich der Schneefall entlang der Alpen. Das Resultat ist ein winterlicher Wochenstart!
Wie geht es nun mit dem Schnee weiter?
Am Samstag, 27. November 2021, verunfallte ein Personenwagen in Muotathal. Dabei wurden eine Person tödlich und zwei erheblich verletzt.
Die Kantonspolizei Schwyz hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Schon in den letzten Tagen war oft die Rede vom ersten Schnee – jetzt ist er da! In der Nacht breiteten sich Niederschläge aus, dabei sank die Schneefallgrenze schon bis in tiefe Lagen.
In der Folge gab es heute vielerorts ein winterliches Erwachen, die Landschaft ist leicht angezuckert. Der Winter gibt also im Flachland seine Ouvertüre. Aber ist er gekommen, um zu bleiben?
An seiner Sitzung vom 24. November 2021 hat der Bundesrat die aktuelle Lage der Pandemie vertieft analysiert. Er schätzt die epidemische Situation als kritisch ein. Angesichts der aktuell relativ tiefen Belastung der Intensivpflegestationen mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten und der grossen regionalen Unterschiede hält er eine schweizweite Verschärfung der Massnahmen derzeit nicht für angezeigt.
Er hält an der mit den Kantonen vereinbarten Zusammenarbeit fest, wonach bei regional unterschiedlicher Entwicklung der Pandemie die Kantone die notwendigen Massnahmen ergreifen. Mit kantonalen Massnahmen und der konsequenten Umsetzung der Basismassnahmen durch die Bevölkerung wie Abstand halten, Maske tragen, Lüften und Testen will der Bundesrat eine Überlastung der Spitäler möglichst verhindern.
Die Kantonspolizei Schwyz kümmert sich mit mehr als 300 Mitarbeitenden um die Abwendung drohender Gefahren und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.
Auch die Beratung der Bevölkerung zu präventiven Massnahmen übernehmen die Bediensteten der Kantonspolizei Schwyz.
Die Organisation der Polizei Schwyz
Die Organisation der Polizei Schwyz teilt sich in fünf verschiedene Bereiche auf:
Recht
Kommandoabteilung
Abteilung Spezialdienste
Sicherheitspolizei
Kriminalpolizei
An der Spitze des gesamten Korps steht der Kommandant, der von einem Stellvertreter sowie den Leitenden der jeweiligen Abteilungen unterstützt wird. Sitz des Polizeikommandos ist in der Bahnhofstrasse in Schwyz.
Die Kommandoabteilung der Kantonspolizei Schwyz kümmert sich um alle finanziellen und personellen Angelegenheiten des Korps. Auch die Informatik und Technik sowie die Logistik liegen in den Händen dieses Bereichs.
Die Einsatzleitzentrale der Polizei Schwyz ist über den Polizeinotruf 117 und die Feuermeldestelle 118 jederzeit zu erreichen. Bei einer Notfallmeldung kümmern sich die Bediensteten um schnell Hilfe und Unterstützung.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schwyz
Die Sicherheitspolizei hat ihren Sitz am Stützpunkt Biberbrugg in Bennau. Innerhalb des Kantons sind verschiedene Haupt- und Polizeiposten der Sicherheitspolizei für Arbeit in den verschiedenen Regionen zuständig. Hauptposten sind in Lachen, Einsiedeln, Schwyz und Küssnacht angesiedelt, während es in Pfäffikon, Siebnen, Unteriberg, Goldau, Brunnen und Muothal Polizeiposten gibt.
Die Schwyzer Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei im Kanton Schwyz gliedert sich in die Bereiche Wirtschaftsdelikte & Cybercrime, Ermittlungsdienst, Staatsschutz, den kriminaltechnischen Dienst und die Spezialfahndung. Die Spezialdienste der Kantonspolizei Schwyz kümmern sich um den Verkehr im Kanton, übernehmen das Einsatztraining und die Führungsunterstützung. Auch Präventionsaufgaben und eine Kontaktstelle Radikalisierung fallen in den Bereich der Spezialdienste.
Waffen und Sprengstoff im Kanton Schwyz
Die Fachstelle Waffen und Sprengstoffe des Kantons ist zuständig für die Erteilung von Waffenerwerbsscheinen und Waffentragsscheinen. Auch wenn es um den Erwerb von Sprengmitteln geht oder der Kauf pyrotechnischer Gegenstände geplant ist, übernimmt dieser Bereich.
Die Ausbildung bei der Kantonspolizei Schwyz
Wer sich für die Ausbildung bei der Polizei Schwyz interessiert, hat die Möglichkeit, sich bei einer Veranstaltung über den Polizeiberuf zu informieren. Nach Angaben der Polizei Schwyz dauert das gesamte Auswahlverfahren rund vier Monate und besteht aus verschiedenen Phasen. Am Anfang steht eine Aufnahmeprüfung, auf die Vorstellungsgespräche folgen. Psychologische Eignungsablärungen und eine sportmedizinische Untersuchung sowie ein Fitnesstest sind weitere Bestandteile der Bewerberprüfungen. Dazu kommt ein Schlussgespräch vor dem Start der Ausbildung. Sechs Monate bevor die Polizeischule startet, erhalten die Bewerberinnen und Bewerber einen Bescheid, ob sie angenommen wurden.
Wer sich für den Dienst bei der Polizei Schwyz bewerben möchte, muss verschiedene Anforderungen erfüllen. Eine Schweizer Staatsangehörigkeit ist ebenso erforderlich wie eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine Matura. Die Bewerbenden müssen mindestens 22 Jahre alt sein – eine Altersgrenze gibt es nicht. Ein einwandfreier Leumund ist die Voraussetzung für den Beginn der polizeilichen Karriere. Zudem prüft die Polizei Schwyz die physische und psychische Eignung und erwartet einen Führerausweis der Kat. B.
Um eine Einladung zur Aufnahmeprüfung zu erhalten, ist das Bewerbungsdossier fristgerecht einzureichen. Interessenten erhalten die Unterlagen auf der Internetpräsenz der Polizei in Schwyz. Im ersten Teil der Aufnahmeprüfung erfolgt ein körperlicher Leistungstest, im zweiten Teil werden die Bewerbenden einem Wissens- und Fähigkeitstest unterzogen. Bei entsprechender Eignung kommt eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Verläuft das erfolgreich, prüft die Kantonspolizei die psychische und physische Eignung, bevor die endgültige Auswahl stattfindet.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre und startet mit einer Einführungswoche. Danach erfolgt ein zehnmonatiger Besuch der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch, wobei der theoretische Teil durch Tätigkeiten in praktischen Bereichen der Schwyzer Polizei unterbrochen wird. Am Ende absolvieren die Polizeischülerinnen und -schüler eine Prüfung. Bei erfolgreichem Abschluss beginnt eine praktische Ausbildung bei der Sicherheitspolizei. Hier übernehmen die Auszubildenden vor allem Bereitschaftsdienst. Am Ende findet die Berufsprüfung statt. Bestehen die Auszubildenden alle Prüfungen, werden Sie ins Polizeikorps aufgenommen. Auf Wunsch arbeiten die Korpsangehörigen weiter bei der Sicherheitspolizei oder wechseln in einen der Spezialbereiche, sofern es freie Stellen gibt.
Nach der Ausbildung bietet die Kantonspolizei Schwyz ein breitgefächertes Aufgabenspektrum. Mitarbeitende haben nach fünf Jahren Berufserfahrung die Möglichkeit, Sonderfunktionen zu übernehmen. Dazu zählen beispielsweise Tätigkeiten in der Verhandlungsführung, in der alpinen Einsatzgruppe oder in der Hundestaffel. Die Mitarbeit in den Sondereinheiten ist ein Nebenamt, das neben der eigentlichen Tätigkeit ausgeführt wird.
Präventionsarbeit der Polizei Schwyz
Die Prävention ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Polizeiarbeit im Kanton Schwyz. Die Kantonspolizei sorgt mit zahlreichen Massnahmen für die Verhinderung von Straftaten. Ein wichtiges Thema ab dem Kindergarten- und Schulalter ist die Verkehrsinstruktion. Bedienstete übernehmen die altersgerechte Vermittlung des Verhaltes im Strassenverkehr bei den Schulkindern des Kantons. Dabei geht es um die Sicherheit auf dem Schulweg und das sichere Bewegen im Strassenverkehr. Auch das Fahrradfahren ist Teil der Schulungen. Nach Angaben der Polizei in Schwyz verunfallten im Jahr 2020 11 Kinder im Kanton (Zahlen für 2022 hier). Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 18 Kinder einen Unfall im Strassenverkehr erlitten, konnte die Zahl gesenkt werden. Durch die Präventionskampagnen im Kanton soll die Zahl weiter reduziert werden.
Ein weiterer zentraler Bereich der Prävention ist die Vorbeugung von Straftaten. Bei ihrer Arbeit fokussiert die Kantonspolizei Schwyz unter anderem auf die Aufklärung bei Kindern und Jugendlichen. Die Heranwachsenden lernen nicht nur, welche Konsequenzen unrechtmässige Handlungen haben, sondern auch, wie sie vermeiden, Opfer krimineller Handlungen zu werden. Zudem bringen die Mitarbeitenden den jungen Leuten näher, wie sie in bestimmten Situationen am besten reagieren. Die Themen Gewalt, Alkohol und Drogen sowie der Umgang mit Internet und Smartphone sind für Jugendliche besonders entscheidend. Dabei setzt die Polizei Schwyz nicht nur auf die Arbeit mit den jungen Leuten, sondern auch mit den Eltern. Auf Elternabenden bringen die Bediensteten den Eltern wesentliche Themen näher.
Ältere Menschen werden leider häufig Opfer bestimmter Betrugsmaschen, so dass hier wichtige Präventionsarbeit zu leisten ist. Mit zunehmenden Alter steigt das Bedürfnis nach Sicherheit, darum zeigt die Polizei Schwyz Möglichkeiten, sich zu schützen und klärt über Gefahren im Alltag auf.
Leider kommt es auch im Kanton Schwyz zu Einbrüchen, so dass die Polizei des Kantons auch Sicherheitsberatungen zum Schutz des Eigentums anbietet. Wer möchte, kann sei Zuhause auf Schwachpunkte, die Kriminelle ausnutzen könnten, überprüfen lassen.
Die Statistik der Polizei Schwyz
Die Polizei Schwyz nahm eigenen Angaben zufolge im Jahr 2020 zahlreiche Kontrollen vor und führte eine Vielzahl von Einsätzen durch. Die Anzahl der Verkehrsunfälle lag bei 782 und damit um 80 niedriger als noch im Jahr 2019 (Zahlen für 2022 hier). Vor allem die Missachtung der Vorfahrt und überhöhte Geschwindigkeit waren die Ursachen für die Unfälle. Trotz rückläufiger Unfallzahlen stieg die Anzahl der Todesfälle im Strassenverkehr von sechs auf zehn im Jahr 2020. Auch bei den Verletzungen infolge eines Unfalls verzeichnete die Polizei Schwyz steigende Zahlen.
Laut Polizei sind die Straftaten im Kanton im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent angestiegen. Bei den Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz sowie im Bereich der Cyberkriminalität und der Geldwäsche wurden Zuwächse verzeichnet. Auch bei den jugendlichen Straftätern gab es einen Anstieg. Bei der Aufklärung der Straftaten war die Kantonspolizei Schwyz im Jahr 2020 erfolgreicher als im Vorjahr. Die Quote lag im Jahr 2020 bei 61,7 Prozent, im Vorjahr bei 59,8 Prozent. Im schweizweiten Vergleich überzeugt das Kanton Schwyz, der Durchschnitt liegt bei 52,2 Prozent.
Auffällig hoch ist die Zahl der Cyberdelikte, die nach Angaben der Polizei von 420 auf 520 im Jahr 2020 gestiegen sind (Zahlen für 2022 hier). Bei mehr als der Hälfte der Fälle handelte es sich um Betrug, wobei sich die Summen laut Polizei Schwyz auf mehr als 5 Millionen CHF beliefen. Vor diesem Hintergrund sollten Internetnutzer sehr wachsam sein und sich vor Phishing- und Malware-Attacken zu schützen. Dabei versuchen Cyberkriminelle sich Zugang zu den persönlichen Daten der Internetnutzer zu verschaffen. Vorsicht ist auch bei der Weitergabe persönlicher Kontodaten geboten. Immer wieder suchen kriminellen Menschen, die über ihre Bankkonten Geld ins Ausland weiterleiten. Die Schweizer Polizei weist darauf hin, dass sich diese Personen der Geldwäsche schuldig machen und keinesfalls auf dubiose Angebote eingehen sollten.
Wissenswertes zum Kanton Schwyz
Im Kanton Schwyz leben knapp 160’000 Einwohner, Hauptort des Kantons ist Schwyz. Grösste Gemeinde von Schwyz ist mit mehr als 16’000 Einwohnern Freienbach gefolgt von Einsiedeln mit etwa 15’8000 Einwohnern. Weitere Orte sind Küssnacht, Arth und Schübelbach. Insgesamt ist der Kanton in sechs Bezirke und 30 Gemeinden aufgeteilt. Die Bezirke im Überblick: Schwyz, Einsiedeln, Gersau, Höfe, Küssnacht und March.