Beim Bahnhof Schönenwerd verlor am Donnerstagvormittag eine Seniorin die Kontrolle über ihr Auto und kollidierte mit zwei Bäumen und einem Geländer.
Die beiden Insassen verletzten sich leicht.
Im Freibad in Solothurn ist am Mittwochnachmittag ein Kind ins Schwimmbecken geschubst worden, wo es auf einen Schwimmer fiel.
Dieser wurde verletzt und mit der Rega in ein Spital gebracht.
Auf der Oltnerstrasse in Obergösgen hat am frühen Sonntagmorgen ein angetrun-kener Automobilist einen Selbstunfall verursacht. Bevor er in einen Lichtkandela-ber prallte und dort zum Stillstand kam, kollidierte er mit zwei Inselleuchtpfosten und einem parkierten Auto.
Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Solothurn organisierte in diesem Jahr die 64. Schweizerische Polizeifussballmeisterschaft in der Region Grenchen. Insgesamt 37 Mannschaften aus mehreren Polizeikorps wollten den Schweizermeistertitel für die nächsten zwei Jahre mit in ihren Kanton nehmen.
In einem intensiv geführten Finalspiel gewann das Team der Stadtpolizei Zürich.
In Hochwald kam es am Mittwochabend zu einer Streifkollision zwischen einem roten Personenwagen und einem Postauto.
Der Autolenker entfernte sich vom Unfallort. Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise.
Am Donnerstag kam es bei Walterswil zu einem Brand eines Sattelmotorfahrzeuges. Rasch rückten Feuerwehr und Polizei an den Einsatzort auf der Autobahn A1 zwischen Oftringen und Kölliken aus. Der Brand führte rasch zu Rückstau und Verkehrsbehinderungen.
Am Donnerstag, 27. Juni 2019, zirka 1410 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale KNZ die Meldung über einen Fahrzeugbrand auf der Autobahn A1, Fb Zürich, nach der Einfahrt Oftringen ein. Rasch rückten die Stützpunktfeuerwehr Zofingen sowie Patrouillen der Kantonspolizei vor Ort aus.
Das Polizeikonkordat Nordwestschweiz (PKNW), das die Kantone Bern, Solothurn, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Aargau umfasst, hat zuhanden der fünf Kantonsregierungen die „Interkantonale bzw. interbehördliche Vereinbarung über den Datenaustausch zum Betrieb von Lage- und Analysesystemen im Bereich der seriellen Kriminalität“ verabschiedet.
Ziel ist es, das gemeinsame Wissen zu bündeln und damit rascher gegen die hochmobile Täterschaft vorzugehen. Die Vereinbarung, die durch die Kantonsparlamente genehmigt werden muss, soll die rechtlichen Rahmenbedingungen dazu schaffen. Einmal in Kraft gesetzt, werden dieser Vereinbarung auch weitere Kantone oder Bundesstellen beitreten können.
Auf einem Parkplatz vor der Amtsschreiberei in Balsthal wurde am Dienstagmorgen eine Frau durch deren Ehemann traktiert und dabei mittelschwer verletzt. Der mutmassliche Täter wurde vorläufig festgenommen.
Zur Klärung des Hergangs und der Umstände wurde eine Untersuchung eingeleitet.
Auf der Autobahn A1, zwischen Oensingen und Härkingen in Fahrtrichtung Zürich, hat sich am Montagnachmittag eine Auffahrkollision zwischen zwei Sattelmotorfahrzeugen ereignet.
Ein Fahrzeuglenker wurde dabei verletzt.
In Egerkingen hat sich am Montagnachmittag ein Selbstunfall ereignet. Dabei verletzen sich sowohl der Fahrzeuglenker als auch seine Beifahrerin schwer.
Beide mussten mit einem Helikopter in ein Spital geflogen werden.
Unbekannte haben am vergangenen Wochenende bei einem Einbruch in einen Industriebetrieb in Fulenbach Bohrer und Fräser im Wert von mehreren 10'000 Franken entwendet.
Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
Auf der Balmbergstrasse in Günsberg verlor am Sonntagmorgen ein Autolenker die Herrschaft über sein Fahrzeug.
Er stand unter Alkoholeinfluss und sein Auto war nicht eingelöst.
Auf der Hochwaldstrasse in Seewen verlor am Samstagnachmittag ein Automobilist die Herrschaft über sein Fahrzeug.
Der Lenker verletzte sich dabei leicht. Sein Auto musste mit einem Kran geborgen werden.
In Trimbach kam es am frühen Donnerstagmorgen zu einem Selbstunfall. Der Personenwagen, welcher zum Unfallzeitpunkt mit vier Personen besetzt war, kam in einer abschüssigen Böschung zum Stillstand.
Verletzt wurde niemand.
Auf der Autobahn A5, kurz vor der Verzweigung Luterbach, kam es am Montagnachmittag zu einem Verkehrsunfall, bei welchem ein Auto und ein Auto mit Anhänger beteiligt waren.
Aufgrund unterschiedlicher Aussagen zum Unfallhergang sucht die Polizei Zeugen.
Am Freitagabend, 14. Juni 2019, wurde in Olten ein 34-jähriger Mann als vermisst gemeldet.
Nach intensiven Suchaktionen konnte der Vermisste am Sonntagmorgen, 16. Juni 2019, durch einen Suchtrupp des Schweizerischen Vereins für Such- und Rettungshunde (REDOG) leicht verletzt in einem Waldgebiet im Raum Olten aufgefunden werden.
Seit Freitagabend, 14. Juni 2019, wird der 34-jährige Romano Gasser aus Olten vermisst. Er leidet an Autismus und ist auf Medikamente angewiesen.
Die Polizei bittet die Bevölkerung bei der Suche nach dem Vermissten um Mithilfe.
In der Autobahnausfahrt Rothrist kollidierte am Sonntagabend ein Auto mit der Leitplanke. Die Insassen wurden leicht verletzt.
Zur Klärung des Hergangs sucht die Polizei Zeugen.
Am Mittwoch ist auf der Hauptstrasse in Niedergösgen ein Lieferwagen wegen eines technischen Defekts vollständig ausgebrannt. Wegen des Feuers wurde auch eine Hausfassade in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand.
In Niedergösgen fuhr am Mittwoch, 5. Juni 2019, um zirka 13.50 Uhr, ein Lieferwagenlenker auf der Hauptstrasse auf das Trottoir, weil er an seinem Fahrzeug technische Probleme feststellte. Eine Passantin machte ihn darauf aufmerksam, dass der Lieferwagen in Brand geraten sei, worauf er diesen umgehend verliess.
In einem metallverarbeitenden Betrieb in Horriwil ist am Mittwochmorgen ein Lösungsmittel ausgetreten. Dadurch wurde ein Mitarbeiter im Gebäude verletzt, 10 weitere wurden zur Kontrolle in verschiedene Spitäler gebracht. Für die Bevölkerung und die Umwelt bestand keine Gefahr.
Am Mittwoch, 5. Juni 2019, gegen 7.45 Uhr meldete ein metallverarbeitender Betrieb in Horriwil, dass in einem Gebäude ein Stoff freigesetzt und dadurch ein Arbeiter verletzt wurde.
Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung und einer kurzen Verfolgung zu Fuss konnte die Kantonspolizei Solothurn am frühen Dienstagmorgen in Oensingen zwei mutmassliche Einschleichdiebe festnehmen.
Die Polizei bittet die Bevölkerung, weiterhin wachsam zu sein und verdächtige Feststellungen umgehend zu melden.
Die in Olten seit Mittwoch, 22. Mai 2019 vermisste 84-jährige Frau, wurde am Sonntag in der Aare bei Olten tot geborgen.
Es bestehen keine Hinweise auf Dritteinwirkung.
In einem Industriebetrieb in Hägendorf kam es am Dienstagvormittag bei Umfüllarbeiten zu einer chemischen Reaktion, bei welcher Gas ausgetreten ist. Verletzt wurde dabei niemand.
Ebenfalls bestand keine Gefahr für Umwelt und Bevölkerung.
Im Wald bei Starrkirch-Wil hat eine noch unbekannte Täterschaft in den vergangenen Tagen eine Hausfassade durch Sprayereien beschädigt.Für sachdienliche Hinweise wurde eine Belohnung von 800 Franken ausgesetzt.
Auf der Autobahn A1 bei Kriegsstetten ist es am Montagnachmittag zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Lastwagen gekommen. Ein Lenker wurde dabei verletzt. Es entstand Stau in Fahrtrichtung Bern.
Am Montag, 27. Mai 2019, kurz vor 15.15 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass es auf der Autobahn A1 bei Kriegsstetten zu einem Unfall mit zwei Lastwagen gekommen sei.
Unbekannte haben am Samstagabend in Grenchen den Avec-Shop am Bahnhof bestohlen und den Regionalzug an der Weiterfahrt gehindert.
Die Fussballfans sind schliesslich wieder in den Zug gestiegen und nach Solothurn gefahren.
Am Freitag, 24. Mai 2019 wurde ein Mann im Bereich des Coop-Kreisels in Biberist durch Unbekannte angegriffen und leicht verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Vorfall machen können.
Am Freitagmittag kam es in Grenchen zu einer Kollision zwischen einem Kind und einem Motorrad. Dabei wurde das Mädchen leicht verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallverursacher machen können.
Seit Mittwoch, 22. Mai 2019 wird die 84-jährige R. H. vermisst. Es bestehen keine Hinweise darüber, wo sich die Vermisste aufhalten könnte.
R. H. verliess am Mittwoch, 22. Mai 2019, gegen 9 Uhr das Alters- und Pflegeheim Stadtpark an der Habeggerstrasse in Olten und kam nicht wie üblich zurück.
Jugendlicher Drohungen gegen einzelne Schüler ausgesprochen hat und nach ersten Erkenntnissen mit einer Waffe unterwegs gewesen sein soll
Nachdem am Mittwoch in Büren ein Jugendlicher auf dem Areal der Schule Dorneckberg Drohungen gegenüber Schülern ausgesprochen hatte, rückte die Polizei mit einem grösseren Aufgebot vor Ort aus. Kurz nach 15 Uhr konnte der junge Mann durch die Polizei angehalten und die Polizeiaktion im Anschluss beendet werden. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochmorgen kollidierte auf der Dorfstrasse in Oberbuchsiten eine Fahrradlenkerin mit einem Auto. Dabei wurde sie mittelschwer verletzt.
Ohne sich um die Verunfallte und die Schadensregulierung zu kümmern, entfernte sich der Autolenker im Anschluss von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.
Ein unbekannter Autolenker verursachte am Montagnachmittag bei der Autobahnausfahrt Solothurn-Ost einen Selbstunfall mit grösserem Sachschaden.
Der Mann setzte danach seine Fahrt fort, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Von Mitte Mai bis Anfang Juli finden im Kanton Solothurn die Veloprüfungen statt.
Die Kantonspolizei Solothurn und die Lehrerschaft haben über 2300 Viertklässler darauf vorbereitet und bitten alle Verkehrsteilnehmende, entsprechend Rücksicht zu nehmen.
Am Donnerstagabend kollidierte auf der Falkensteinerstrasse in Balsthal ein Postauto mit einem Auto. Verletzt wurde niemand.
Wegen widersprüchlichen Aussagen der Unfallbeteiligten sucht die Polizei Zeugen.
Die Kantonspolizei Bern hat anlässlich mehrerer Hausdurchsuchungen in den Kantonen Bern und Solothurn rund drei Kilogramm Crystal Meth sowie mehrere tausend Franken Bargeld sichergestellt. Im Zuge der gezielten Aktion gegen mehrere Beteiligte an einem umfangreichen Betäubungsmittelhandel wurden vier Personen in Haft genommen.
Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Im „Schöngrün-Kreisel“ in Solothurn kam es am Donnerstag, kurz nach dem Mittag, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Velo mit Anhänger.
Dabei wurde die Velolenkerin leicht verletzt. Zwei im Anhänger mitgeführte Kinder blieben unverletzt.
Beim Ländiweg rettete sich am Nachmittag (09.05.) ein junges Reh aus der Aare an Land.
Passanten riefen die Polizei und hielten Neugierige vom erschöpften Tier fern.
Ein Lastwagen hat am Mittwochnachmittag in einer Quartierstrasse einen grossen Stein mitgerissen, der später auf der Aarauerstrasse liegenblieb.
Die Polizei sucht Zeugen.
Auf der «Schweissacker-Kreuzung» in Kestenholz hat sich am Sonntagmorgen ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos ereignet.
Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt.
Am Dienstagabend, 23. April 2019, soll der Lenker eines weissen VW Golfs auf der Köllikerstrasse in Gretzenbach mehrere Fahrzeuge riskant überholt haben.
In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen.
In Selzach haben Unbekannte in den vergangenen Monaten zahlreiche Sachbeschädigungen begangen. Dabei wurden unter anderem Scheiben zerschlagenen, Gegenstände beschädigt, Wände besprayt und Brandstiftungen verübt.
Für Hinweise, die zur Ermittlung der Verursacher führen, hat die Gemeinde nun eine Belohnung von 1'000 Franken ausgesetzt.
Am Montag wurde eine Seniorin im Schwarzbubenland Opfer einer perfiden Betrugsmasche. Der Täter gab sich als Polizist aus und erbeutete auf diese Weise Goldschmuck und Bargeld im Gesamtbetrag von mehreren 10'000 Franken.
Die Polizei warnt einmal mehr vor Telefonbetrügern.
Die Polizei im Kanton Solothurn ist für die Sicherheit der Bevölkerung und die Abwehr von Gefahren zuständig.
Die Mitarbeitenden verhindern Straftaten oder klären Delikte auf. Dabei arbeitet die Kantonspolizei Solothurn bürgernah und vorausschauend und setzt auf viel Teamgeist. Grundlage für die Polizeiarbeit ist das Gesetz über die Kantonspolizei aus dem Jahr 1990.
Die Polizei in Solothurn definiert in einem eigenen Leitbild Visionen und Ziele. Demnach soll eine hohe Sicherheit für die Solothurner Bevölkerung zu jeder Zeit sichergestellt werden. Zudem steht eine professionelle Arbeit mit Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden im Vordergrund. Jeder Mitarbeitende wird durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmassnahmen individuell gefördert. Ein vertrauensvoller Umgang und ein gutes Betriebsklima sind dabei selbstverständlich.
Die Solothurner Polizei versteht sich als innovative, flexible und moderne Organisation, die eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung geniesst. Zahlreiche Standorte im Kanton sorgen dafür, dass die Einwohnerinnen und Einwohner überall von der Arbeit der gut ausgebildeten und motivierten Belegschaft profitieren. Im Jahr 2014 entstanden verschiedene Kurzfilme, bei denen die Polizei Solothurn in vier Folgen Einblicke in die Polizeiarbeit gibt. So geht es um Einsätze bei häuslicher Gewalt, Verkehrsunfällen, Einbruchdiebstählen und den Einsatz für die lokale Sicherheit.
Für die strategische, operative und personelle Ausrichtung der Polizei Solothurn ist das Polizeikommando zuständig. Dem Polizeikommandanten stehen Stabsabteilungen zur Seite, die für die Organisation und die Personalentwicklung zuständig sind. Auch die Medienarbeit und die Rechtsgeschäfte obliegen dem Stab ebenso wie verwaltungspolizeiliche Aufgaben. Zudem hält der Stab den Kontakt zum Bundesnachrichtendienst. Insgesamt sind die Stabsabteilungen für rund 500 Mitarbeitende zuständig.
Der Dienst für Aus- und Weiterbildung DAW
Zuständig für die Ausbildung und die Weiterbildungsmassnahmen im Korps ist der DAW. Die Mitarbeitenden der Abteilung begleiten die Polizeianwärterinnen und -anwärter während der Ausbildung an der Polizeischule in Hitzkirch und planen die einzelnen Ausbildungsblöcke der angehenden Polizistinnen und Polizisten.
Geht es um die Weiterbildung, kümmert der DAW sich unter anderem um die Kurse, das Schiesswesen und das Einsatzmitteltraining. Dazu arbeitet die Abteilung eng mit anderen Korps zusammen.
Die Personal- und Organisationsentwicklung der Polizei im Kanton Solothurn
Der psychologische Dienst unterstützt Mitarbeitende bei Problemen am Arbeitsplatz. Kommt es zu Burnout, Konflikten oder andern Schwierigkeiten, leiten die Experten geeignete Massnahmen ein. Zu den Aufgaben gehört auch die Schulung der Korpsangehörigen zu polizeipsychologischen Themen. Auch bei notfallpsychologischen Einsätzen sind die Mitarbeitenden des Diensts vor Ort.
Die Abteilung Kommunikation und Medien
Eine zeitgerechte und transparente Information ist die Hauptaufgabe der Bediensteten im Mediendienst der Polizei Solothurn. Die Abteilung informiert die Bevölkerung zeitnah über wichtige Ereignisse, sucht nach Vermissten oder Zeugen. Auch PR- und Werbemassnahmen sowie Ausstellungen und Präventionskampagnen liegen in der Verantwortung dieses Bereichs. Unter anderem übernehmen die Mitarbeitenden Besucherführungen und planen Aktionen des jährlichen Ferienpasses im Kanton.
Der Nachrichtendienst der Polizei Solothurn
Der Nachrichtendienst, kurz ND, im Kanton Solothurn steht in engem Kontakt mit dem Bundessicherheitsdienst BSD. Bei den Aufgaben geht es vor allem um die frühzeitige Erkennung von Extremismus, die Bekämpfung von Terrorismus und die Aufklärung von verbotenem Handel mit Waffen oder radioaktiven Materialien.
Rechtsdienst und Waffenbüro der Polizei im Kanton Solothurn
Juristische Anliegen von Korpsangehörigen oder der Bevölkerung und den Medien bearbeiten die Bediensteten des Rechtsdiensts. Auch wenn es um die juristische Unterstützung von Polizeiangehörigen geht, ist die Abteilung zuständig. Die Erarbeitung von Gesetzesvorlagen und Regierungsratbeschlüssen gehört ebenfalls zu den Aufgaben dieses Bereichs.
Rund um das Thema Waffen geht es im Waffenbüro der Polizei Solothurn. Die Abteilung prüft Anträge auf einen Waffenerwerb und unterstützt das Korps bei Kontrollen, Tatbestandsaufnahmen und anderen Aufgaben.
Die Kriminalabteilung der Kantonspolizei Solothurn
Die Kriminalabteilung kümmert sich um die Bekämpfung der Kriminalität im Kanton Solothurn. Die Aufklärung von Straftaten und komplexe Ermittlungen gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Ziel ist eine hohe Aufklärungsquote bei Gewaltverbrechen. Die Kriminaltechnik unterstützt die Kriminalabteilung unter anderem mit der Sicherung von Spuren an Tatorten und der Auswertung von Beweismitteln. Mit der Ermittlungsunterstützung gibt es einen weiteren Bereich, der für die Kriminalabteilung verschiedene Aufgaben erledigt. Dazu zählen unter anderem die IT-Forensik, digitale Ermittlungen und die Analyse von Kriminaldaten. Auch das Erstellen von Lagebildern gehört zu den Tätigkeiten der Ermittlungsunterstützung.
Bei komplexen und zeitlich lang andauernden Verfahren übernimmt der Ermittlungsdienst, der ebenfalls zur Kriminalabteilung gehört. Tätig werden die Mitarbeitenden bei Tötungsdelikten, schweren Fällen von Betäubungsmittelhandel, Menschenhandel oder bei internationaler Rechtshilfe und Auslieferungen.
Die Fahndung setzt sich aus den Diensten Fahndung Ost und Fahndung West zusammen. Die Mitarbeitenden sind für Ermittlungsverfahren und die Beschaffung von Personen- und Sachbeweisen zuständig. Fälle wie Delikte gegen Leib und Leben, Vermögensdelikte und Vermisstenfälle fallen in den Verantwortungsbereich dieser Abteilung.
Auch die Jugendpolizei JUPO gehört zur Kriminalabteilung der Polizei Solothurn. Hier geht es um Delikte von Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren sowie die Präventionsarbeit für diese Altersgruppe. Darum besuchen die Mitarbeitenden regelmässig Schulklassen und klären über Themen wie Cybermobbing auf. Bei der Prävention arbeitet die Polizei mit verschiedenen Beratungsstellen des Kantons zusammen. Zudem sind die Bediensteten bei Jugendtreffs und im öffentlichen Raum präsent und gehen gezielt auf die Jugendlichen zu. Vermisstenfälle bearbeitet die Jugendpolizei ebenfalls.
Der Dienst Observation ist der Kriminalabteilung zugeordnet. Die Mitarbeitenden beschaffen durch verdecktes Beobachten im öffentlichen Raum Beweise und Informationen, die für Ermittlungsverfahren von Belang sind.
Ermittlungen im Bereich der Wirtschaftskriminalität sind sehr zeitaufwändig. Der Dienst Wirtschaftsdelikte beschäftigt sich mit diesen Aufgaben, führt Finanzanalysen durch und klärt unter anderem Fälle von Vorschussbetrug oder ähnliche Delikte auf.
Die Sicherheitsabteilung der Polizei in Solothurn
Die Sicherheitsabteilung übernimmt die polizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Mitarbeitenden sind bei Gefahren und Notfällen sofort zur Stelle und sind auch für die verkehrspolizeiliche Spezialversorgung und die Verkehrsüberwachung. Auch präventive Aktionen und Präsens im Strassenverkehr zählen zu den Aufgaben. Durch die Präsenz im öffentlichen Raum verhindern die bediensteten Straftaten und stellen die Sicherheit der Bevölkerung sicher. Auch der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern gehört zur Arbeit der Sicherheitspolizei.
Teil der Sicherheitsabteilung ist die mobile Einsatzpolizei MEPO. Der Bereich setzt sich aus der mobilen Polizei, der Einsatzpolizei und der Einsatzplanung zusammen. Die mobile Polizei ist 24 Stunden täglich für die Notfallintervention im Kanton zuständig. Unter anderem leiten die Mitarbeitenden Sofortinterventionen bei bestimmten Ereignissen ein und übernehmen die Klärung des Sachverhalts bei polizeirelevanten Delikten. Die Einsatzpolizei ist an Brennpunkten vor Ort, um etwa die regionalen Polizeien bei Drogenrazzien oder Spezialeinsätzen zu unterstützen. Die Einsatzplanung verantwortet die Planung grösserer Einsätze und koordiniert Einsätze des Ordnungsdienstes und der Hundeführer.
Die Regionenpolizei im Kanton Solothurn
Das Kanton teilt sich in die fünf Regionen West, Mitte, Olten, Jura-Süd und Jura-Nord auf. Insgesamt gibt es 16 Polizeiposten, die von den jeweils zuständigen Regionenpolizeien betreut werden. An folgenden Orten gibt es Polizeiposten im Kanton Solothurn:
Grenchen
Biberist
Solothurn
Zuchwil
Derendingen
Breitenbach
Dornach
Mariastein
Egerkingen
Hägendorf
Balsthal
Oensingen
Olten
Olten-City
Trimbach
Dulliken
Schönenwerd
Zu den Aufgaben der Regionenpolizei und der Polizeiposten gehört insbesondere die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und der Verkehrssicherheit. Auch die Prävention und allgemeine Kontrollen sowie die Ermittlung der Täterschaft bei Vergehen und Verbrechen übernehmen die Polizeiposten. Ebenso klären die Korpsangehörigen Ereignissen wie Verkehrs- und Arbeitsunfälle auf und stehen als Ansprechpersonen für Menschen, die in Not geraten sind, zur Verfügung.
Die Regionenpolizei und die Polizeiposten in Solothurn sind auf den Strassen des Kantons präsent und erhöhen sie die objektiver Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Darum gibt es immer wieder proaktive Massnahmen und eine aktive Polizeiarbeit. Wichtig sind der Polizei Solothurn n kleinere und niederschwellige Begebenheiten im öffentlichen Raum sowie ein regelmässiger Austausch mit der Bevölkerung. Durch gezielte Präsens soll die lokale Sicherheit gesteigert werden.
Die Verkehrstechnik ist Teil der Sicherheitsabteilung und für die Aufnahme und Bearbeitung von Verkehrsunfällen, Verkehrskontrollen und andere Massnahmen rund um die Verkehrslenkung zuständig.
Das kantonale Bedrohungsmanagement gehört zur Sicherheitsabteilung der Polizei Solothurn. Als erstes Kanton führte Solothurn im Jahr 2013 ein. Schwere Gewalttaten sollen durch das ämter- und institutionsübergreifend arbeitende Bedrohungsmanagement verhindert werden. Zudem soll der Bereich Gefährdungen durch einzelne Täter oder Personengruppen möglichst frühzeitig erkennen und mit geeigneten Massnahmen eingreifen. An das kantonale Bedrohungsmanagement angegliedert ist die Fachstelle Brückenbauer und Radikalisierung, die im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde. Nach Angaben der Polizei Solothurn besteht im Kanton ein grosser Bedarf am interkulturellen Austausch der im Kanton lebenden unterschiedlichen Ethnien. Die Polizei will daher mit der Fachstelle die Integration fördern und als kompetenter Ansprechpartner dienen.
Sondergruppen der Polizei Solothurn
Innerhalb der Kantonspolizei Solothurn gibt es verschiedene Sondergruppen, wie Hundeführer, Führungsgehilfen oder die Sondergruppe Schifffahrt, die verschiedenen spezifischen Aufgaben im Kanton übernehmen. Die Sondereinheit Falk ist dabei für die Durchsetzung von Zwangsmassnahmen, bei der normale Polizeieinsätze nicht ausreichend sind, zuständig. Wichtig für die Mitarbeit in dieser Einheit sind eine sehr gute körperliche Fitness und eine hohe Belastbarkeit. Die Bediensteten dieser Gruppe werden regelmässig weitergebildet.
Wissenswertes zum Kanton Solothurn
Der Kanton Solothurn hat rund 275’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Grösster Ort des Kantons ist Olten mit mehr als 18’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Hauptort Solothurn leben knapp 17’000 Menschen. Weitere grössere Gemeinden in Solothurn sind Grenchen, Zuchwil und Biberist. Der Kanton liegt zwischen den Kantonen Bern, Basel-Landschaft, Aargau und Jura und ist extrem verzweigt. Mit einer Dichte von 348 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer liegt Solothurn etwas über dem Schweizer Durchschnitt.