Eine Autolenkerin hat am Sonntagmorgen auf der Autobahn A1 bei Subingen einen Selbstunfall verursacht. Die beiden Insassen mussten zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
Das Auto erlitt Totalschaden, an der Infrastruktur der Autobahneinrichtung entstand Sachschaden.
In Bärschwil brannte am Samstagmorgen ein Einfamilienhaus. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden.
Verletzt wurde niemand. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Freitagvormittag brannte in Obergösgen an der Aarauerstrasse ein ehemaliges Bauernhaus. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird zurzeit untersucht.
Die Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn erhielt am Freitag, 14. Juli 2017, kurz vor 10.30 Uhr, mehrere Meldungen über ein brennendes Hausdach in Obergösgen. Beim Eintreffen der Feuerwehren stand der Dachstock des ehemaligen Bauernhauses an der Aarauerstrasse bereits in Vollbrand.
Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung und einer Verfolgung zu Fuss konnte die Kantonspolizei in der Nacht auf Mittwoch in Olten einen mutmasslichen Einbrecher festnehmen.
Am Mittwoch, 12. Juli 2017, ging gegen 3.40 Uhr bei der Alarmzentrale die Meldung ein, dass an der Solothurnerstrasse in Olten offenbar eine Scheibe zu Bruch gegangen sei und eine Person wegrenne. Mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Solothurn wurden umgehend dorthin beordert.
Der Kantonspolizei Solothurn ist es dank Hinweisen aus der Bevölkerung gelungen, die mutmasslichen Täter zu ermitteln, welche in der Nacht vom 26./27. Mai 2017 auf dem Schulgelände in Hägendorf verschiedene Sachbeschädigungen verübt haben.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, 26./27. Mai 2017, verursachte eine vorerst unbekannte Täterschaft diverse Sprayereien und Sachbeschädigungen auf dem Schulgelände sowie einen Einbruch in den Kindergarten Oberdorf in Hägendorf.
Mit dem Beginn der Sommerferien und den steigenden Temperaturen werden wieder vermehrt sowohl Schlauchboote und Luftmatratzen als auch Schwimmer auf und in der Aare oder der Emme zu sehen sein.
Die Polizei mahnt zu besonderer Vorsicht und zur Beachtung verschiedener Sicherheitshinweise.
Am frühen Montagmorgen hat ein unbekannter Fahrzeuglenker auf der A5 im Birchitunnel bei Biberist einen grossen Sachschaden verursacht.
Ohne sich um die Regulierung zu kümmern setzte der unbekannte Verursacher seine Fahrt fort. Die Polizei bittet um Hinweise und sucht Zeugen.
Am Sonntagmittag verlor eine Autolenkerin in Büren die Kontrolle über ihr Auto und kam schliesslich auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die Lenkerin blieb unverletzt.
Am Sonntag, 9. Juli 2017, gegen 12.15 Uhr, fuhr eine 22-jährige Autolenkerin von Liestal herkommend auf der Liestalerstrasse in Richtung Büren.
Bei der Kantonalen Alarmzentrale gingen am Samstagabend 60 Meldungen in Zusammenhang mit den sommerlichen Gewittern ein. Betroffen von Wassereinbrüchen in Häusern war vor allem der östliche Kantonsteil, insbesondere die Gemeinde Gretzenbach.
Die örtlichen Feuerwehren waren zum Teil stark gefordert.
Zwischen Trimbach und Winznau geriet am Samstagmittag ein Autolenker von der Strasse ab und kollidierte mit einer Gartenmauer.
Die Strasse war rund eine Stunde gesperrt.
Bei einer heftigen Kollision beim Hauptbahnhof Solothurn wurde in der Nacht auf Samstag der Lenker eines Motorrollers mittelschwer verletzt.
Am Freitag, 7. Juli 2017, wollte ein Autofahrer gegen 23.30 Uhr vom Parkplatz beim Hauptbahnhof Solothurn in die Luzernstrasse in Richtung Stadt nach links abbiegen.
Auf der Fridaustrasse in Egerkingen SO ist am Freitagvormittag ein Kleinbagger auf die Seite gekippt. Der Lenker wurde nach ersten Erkenntnissen schwer verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstag (04.07.2017), kurz nach 9 Uhr ereignete sich im Bahnhof Olten Hammer ein Rangierunfall. Bei Rangierarbeiten von SBB Cargo sind im Bereich einer Weiche mehrere sogenannte Flachwagen aufeinandergeprallt.
Daraufhin sind 5 Wagen entgleist.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle am Montagvormittag auf dem Rastplatz Gunzgen-Nord fuhren knapp 60 % der Fahrzeuge zu schnell. Viele wollten auf diese Weise den Stau umfahren.
Am Montagmorgen, 3. Juli 2017, hat die Kantonspolizei Solothurn zwischen 7 und 8 Uhr auf dem Autobahn-Rastplatz Gunzgen-Nord eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Die Kantonspolizei Solothurn konnte in der vergangenen Woche in Aeschi zwei mutmassliche Einbrecher anhalten. Beide befinden sich in Haft.
In der Nacht auf Freitag, 30. Juni 2017, konnte die Kantonspolizei Solothurn gegen 0.30 Uhr in den Räumen der Gemeindeverwaltung in Aeschi zwei Personen festnehmen. Die Eingangstür sowie mehrere Schränke wurden gewaltsam geöffnet.
Am Montag, 10. Juli 2017 beginnen im Kanton Solothurn die Sommerferien. Dies wissen auch die Einbrecher, welche während der Ferienzeit besonders aktiv werden. Beugen Sie unliebsamen Überraschungen während Ihrer Ferienabwesenheit vor.
Die bevorstehenden Sommerferien nutzen viele Familien, Bürgerinnen und Bürger für einen längeren Urlaub. Dies wissen auch die Einbrecher, welche während der Ferienzeit besonders aktiv werden. Helfen Sie mit Einbrüche zu verhindern. Durch erhöhte Aufmerksamkeit, richtiges Verhalten und geeigneten Massnahmen kann das Risiko Opfer eines Einbruchs zu werden minimiert werden.
Am Samstagabend hat ein unbekannter Fahrzeuglenker auf der Zentralstrasse in Däniken eine Doppelverkehrsinsel überfahren und dadurch grossen Sachschaden verursacht. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte der Verursacher seine Fahrt fort.
Zur Ermittlung des verantwortlichen Lenkers sucht die Polizei Zeugen.
Ein alkoholisierter Automobilist verlor am frühen Samstagmorgen in Schönenwerd die Kontrolle über sein Fahrzeug und verursachte einen Selbstunfall. Dabei beschädigte er einen Inselleuchtpfosten sowie einen Kandelaber.
Der Autolenker blieb unverletzt.
In Lohn-Ammannsegg kollidierte am Freitagnachmittag eine Autofahrerin mit einem Kandelaber. Die Automobilistin musste zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Am Mittwochabend hat die Polizei bei Winznau eine männliche Leiche aus der Aare geborgen.
Es handelt sich dabei um die am Sonntag bei Olten in der Aare treibenden Person, einen 33-jährigen Tunesier.
Bei einer Personenkontrolle am vergangenen Freitag in Zuchwil kam eine grössere Menge Drogen zum Vorschein. Drei Männer werden wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.
Am Freitagnachmittag, 23. Juni 2017, führte eine Patrouille der Kantonspolizei in Zuchwil eine Kontrolle beim Lilienweg durch. Beim Anblick der Polizei ergriffen zwei Personen aus einer Dreier-Gruppe die Flucht, konnten jedoch später durch die Polizei angehalten werden.
Bei der Kollision mit einem Signalisationsanhänger am Mittwochmittag auf der Autobahn A1 in Richtung Bern wurde eine Autolenkerin leicht verletzt.
Am Mittwochmittag, 28. Juni 2017, gegen 12.40 Uhr war die Lenkerin eines silbernen Audis auf der rechten Fahrspur unterwegs in Richtung Bern.
Auf der Autobahn A1 bei Härkingen ist am Montagnachmittag, 26. Juni 2017, ein Wohnwagen in Brand geraten und vollständig abgebrannt (s. Meldung vom 27. Juni 2017).
Verletzt wurde niemand.
Auf der Autobahn A1 fuhr am Dienstagabend ein 89-jähriger rund 10 Kilometer in falscher Fahrtrichtung. Die Polizei konnte ihn bei Kriegstetten stoppen.
Auf seiner Falschfahrt kam es zu einer Streifkollision, glücklicherweise ohne Verletzte.
In Luterbach wurde anlässlich eines Feuerwehreinsatzes in einem Transformatorenhaus ein Einbruch festgestellt. Ebenfalls in Luterbach wurde fast zur gleichen Zeit ein Mann mit mittelschweren bis schweren Brandverletzungen aufgefunden. Er musste mit der Rega in eine Spezialklinik gebracht werden.
Ob die beiden Ereignisse im Zusammenhang stehen wird gegenwärtig geprüft.
Auf der Autobahn A1 bei Härkingen ist am Montagnachmittag ein Wohnwagen in Brand geraten. Trotz raschem Löscheinsatz der Feuerwehr erlitt der Wohnwagen Totalschaden. Verletzt wurde niemand.
Am Montagnachmittag, 26. Juni 2017, kurz vor 14 Uhr, ging bei der Polizei die Meldung ein, dass auf der Autobahn A1 vor der Verzweigung Härkingen in Fahrtrichtung Zürich ein Wohnwagen in Brand geraten sei. Die aufgebotene Stützpunktfeuerwehr Oensingen brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand.
In Olten wurde am Sonntagabend eine mit der Strömung treibende Person in der Aare festgestellt. Kurz darauf wurde diese an der Wasseroberfläche nicht mehr gesehen.
Trotz unverzüglich eingeleiteten Suchmassnahmen, konnte die Person bis zur Stunde nicht gefunden werden. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und sucht Zeugen.
Nach einer heftigen Auffahrkollision am Samstagnachmittag vor dem Kunstmuseum in Solothurn mussten vier Personen zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
In der Werkhofstrasse in Solothurn auf Höhe Kunstmuseum ereignete sich am Samstag, 24. Juni 2017, gegen 15.15 Uhr eine heftige Auffahrkollision.
Bei einem Selbstunfall auf der Gempenstrasse am Samstagabend wurde ein Motorradlenker leicht verletzt. Das Motorrad geriet in der Folge in Brand.
Die Gempenstrasse war rund eineinhalb Stunden gesperrt.
Am Freitagmittag rettete ein Passant mit einem beherzten Einsatz einen Mann aus der Aare, der bei Niedergösgen im Wasser abtrieb und das Bewusstsein verlor.
Bei Niedergösgen konnte am Freitagmittag, 23. Juni 2017, ein Mann einen schweren Badeunfall verhindern.
Am Donnerstagabend geriet auf dem Spielplatz bei der Schule ein Spielturm in Brand. Die Polizei bittet um Hinweise.
Am Donnerstagabend, 22. Juni 2017, gegen 19.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Solothurn die Meldung über einen Brand auf dem Spielplatz beim alten Schulhaus in der Bahnhofstrasse ein. Die aufgebotene Feuerwehr Dulliken konnte den Brand rasch löschen.
In Wolfwil hat sich am Montagabend ein Motorradlenker bei einem Selbstunfall schwere Verletzungen zugezogen.
Er musste nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
In Langendorf ist am vergangenen Mittwoch eine Rentnerin Opfer eines Enkeltrick-Betrugs geworden. Sie übergab einem unbekannten Mann mehrere 10‘000 Franken.
Die Polizei warnt einmal mehr vor dieser Art Betrug.
Auf der Baslerstrasse in Trimbach hat sich am Samstagnachmittag eine Kollision zwischen einem Lieferwagen sowie einem Fahrrad ereignet.
Aufgrund widersprüchlicher Aussagen der Unfallbeteiligten sucht die Polizei Zeugen.
Der Brand des Dachstockes eines Einfamilienhauses (s. Meldung vom 14. Juni 2017) wurde durch einen Mangel an Frischluft im Cheminée ausgelöst.
Wie am Mittwoch, 14. Juni 2017 gemeldet, brannte in Erschwil der Dachstock eines Einfamilienhauses.
In Erschwil kam es am Mittwochmorgen aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand in einem Einfamilienhaus. Verletzt wurde niemand.
Die Brandmeldung ging bei der Kantonspolizei Solothurn am Mittwoch, 14. Juni 2017 um 9.36 Uhr ein. Umgehend wurde die Feuerwehr Erschwil aufgeboten, welche in der Folge durch Einsatzkräfte der Feuerwehren Büsserach und Laufen unterstützt wurde.
In einem Zweifamilienhaus in Derendingen geriet am Montagabend ein Teil des Hausdachs in Brand. Verletzt wurde niemand.
Aus noch unbekannten Gründen ist am Montagabend, 12. Juni 2017, in Derendingen ein Teil der Bedachung eines Zweifamilienhauses in Brand geraten.
Bei einem Selbstunfall bei Schnottwil ist am Montagnachmittag ein VW-Bus auf die Seite gekippt. Der Lenker blieb unverletzt, musste jedoch von der Feuerwehr aus dem Auto geborgen werden.
In einer Linkskurve zwischen Balm bei Messen und Büren an der Aare verlor am Montag, 12. Juni 2017, gegen 14.50 Uhr, der Lenker eines VW-Buses die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er geriet aus unbekannten Gründen zu weit nach rechts und fuhr die Böschung hinauf.
Auf der Autobahn A1 bei Niederbipp hat sich am Donnerstagabend eine Auffahrkollision mit vier beteiligten Autos ereignet. Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
Am Donnerstag, 8. Juni 2017, kurz vor 19 Uhr, war ein Automobilist bei starkem Verkehrsaufkommen auf der Überholspur der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs. Rund einen Kilometer vor der Ausfahrt Niederbipp geriet der Verkehr ins Stocken und er musste sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen.
In Lostorf hat sich am Donnerstagnachmittag eine Kollision zwischen einem Auto und einem Linienbus ereignet. Die Automobilistin wurde dabei leicht verletzt.
Am Donnerstag, 8. Juni 2017/13.20 Uhr, war eine 28-jährige Autofahrerin auf der Hauptstrasse in Lostorf unterwegs.
In Olten hat sich am Mittwochmorgen eine Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad ereignet. Dabei wurde die Fahrradlenkerin verletzt.
Sie musste mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht werden.
Der Kantonspolizei Solothurn ist es gelungen, zwei Raubdelikte zu klären, die sich am Sonntag, 2. April 2017, in Olten und Wangen bei Olten ereignet haben (s. Meldung vom 2. April 2017). Die Täter sind geständig und werden angezeigt.
Am Sonntagmorgen, 2. April 2017, wurde am Ländiweg in Olten ein Passant Opfer eines Überfalls. Der Geschädigte wurde damals von einem Unbekannten in den „Würgegriff“ genommen und folglich genötigt, ihm Bargeld auszuhändigen.
Am Montag bemerkte ein Chauffeur in Matzendorf, dass sich die Temperatur von chemischen, flüssigen Sonderabfällen in einem Satteltankanhänger ungewöhnlich erhöht hatte. Das Fahrzeug wurde vor Ort durch die Feuerwehr gekühlt und anschliessend nach Olten zur Auftragsfirma eskortiert.
Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit Gefahr.
Beim Rückwärtsfahren kollidierte am Sonntag ein unbekannter Personenwagenlenker auf dem Parkplatz des McDonald’s Restaurant in Zuchwil mit einem Audi D A3 Cabriolet.
Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern entfernte sich der unbekannte Lenker vom Unfallort. Die Polizei sucht Zeugen.
Ein Gleitschirmpilot zog sich am Samstag auf dem Weissenstein bei Solothurn nach einem Startabbruch mittelschwere Verletzungen zu.
Er wurde von der Rettungsflugwacht REGA in ein Spital geflogen.
Infolge der starken Regenfälle am Samstagabend gingen bei der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn rund 30 Meldungen über Wassereinbrüche in Keller und Tiefgaragen ein.
Die meisten Meldungen kamen aus dem Bezirk Lebern.
Die Polizei im Kanton Solothurn ist für die Sicherheit der Bevölkerung und die Abwehr von Gefahren zuständig.
Die Mitarbeitenden verhindern Straftaten oder klären Delikte auf. Dabei arbeitet die Kantonspolizei Solothurn bürgernah und vorausschauend und setzt auf viel Teamgeist. Grundlage für die Polizeiarbeit ist das Gesetz über die Kantonspolizei aus dem Jahr 1990.
Die Polizei in Solothurn definiert in einem eigenen Leitbild Visionen und Ziele. Demnach soll eine hohe Sicherheit für die Solothurner Bevölkerung zu jeder Zeit sichergestellt werden. Zudem steht eine professionelle Arbeit mit Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden im Vordergrund. Jeder Mitarbeitende wird durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmassnahmen individuell gefördert. Ein vertrauensvoller Umgang und ein gutes Betriebsklima sind dabei selbstverständlich.
Die Solothurner Polizei versteht sich als innovative, flexible und moderne Organisation, die eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung geniesst. Zahlreiche Standorte im Kanton sorgen dafür, dass die Einwohnerinnen und Einwohner überall von der Arbeit der gut ausgebildeten und motivierten Belegschaft profitieren. Im Jahr 2014 entstanden verschiedene Kurzfilme, bei denen die Polizei Solothurn in vier Folgen Einblicke in die Polizeiarbeit gibt. So geht es um Einsätze bei häuslicher Gewalt, Verkehrsunfällen, Einbruchdiebstählen und den Einsatz für die lokale Sicherheit.
Für die strategische, operative und personelle Ausrichtung der Polizei Solothurn ist das Polizeikommando zuständig. Dem Polizeikommandanten stehen Stabsabteilungen zur Seite, die für die Organisation und die Personalentwicklung zuständig sind. Auch die Medienarbeit und die Rechtsgeschäfte obliegen dem Stab ebenso wie verwaltungspolizeiliche Aufgaben. Zudem hält der Stab den Kontakt zum Bundesnachrichtendienst. Insgesamt sind die Stabsabteilungen für rund 500 Mitarbeitende zuständig.
Der Dienst für Aus- und Weiterbildung DAW
Zuständig für die Ausbildung und die Weiterbildungsmassnahmen im Korps ist der DAW. Die Mitarbeitenden der Abteilung begleiten die Polizeianwärterinnen und -anwärter während der Ausbildung an der Polizeischule in Hitzkirch und planen die einzelnen Ausbildungsblöcke der angehenden Polizistinnen und Polizisten.
Geht es um die Weiterbildung, kümmert der DAW sich unter anderem um die Kurse, das Schiesswesen und das Einsatzmitteltraining. Dazu arbeitet die Abteilung eng mit anderen Korps zusammen.
Die Personal- und Organisationsentwicklung der Polizei im Kanton Solothurn
Der psychologische Dienst unterstützt Mitarbeitende bei Problemen am Arbeitsplatz. Kommt es zu Burnout, Konflikten oder andern Schwierigkeiten, leiten die Experten geeignete Massnahmen ein. Zu den Aufgaben gehört auch die Schulung der Korpsangehörigen zu polizeipsychologischen Themen. Auch bei notfallpsychologischen Einsätzen sind die Mitarbeitenden des Diensts vor Ort.
Die Abteilung Kommunikation und Medien
Eine zeitgerechte und transparente Information ist die Hauptaufgabe der Bediensteten im Mediendienst der Polizei Solothurn. Die Abteilung informiert die Bevölkerung zeitnah über wichtige Ereignisse, sucht nach Vermissten oder Zeugen. Auch PR- und Werbemassnahmen sowie Ausstellungen und Präventionskampagnen liegen in der Verantwortung dieses Bereichs. Unter anderem übernehmen die Mitarbeitenden Besucherführungen und planen Aktionen des jährlichen Ferienpasses im Kanton.
Der Nachrichtendienst der Polizei Solothurn
Der Nachrichtendienst, kurz ND, im Kanton Solothurn steht in engem Kontakt mit dem Bundessicherheitsdienst BSD. Bei den Aufgaben geht es vor allem um die frühzeitige Erkennung von Extremismus, die Bekämpfung von Terrorismus und die Aufklärung von verbotenem Handel mit Waffen oder radioaktiven Materialien.
Rechtsdienst und Waffenbüro der Polizei im Kanton Solothurn
Juristische Anliegen von Korpsangehörigen oder der Bevölkerung und den Medien bearbeiten die Bediensteten des Rechtsdiensts. Auch wenn es um die juristische Unterstützung von Polizeiangehörigen geht, ist die Abteilung zuständig. Die Erarbeitung von Gesetzesvorlagen und Regierungsratbeschlüssen gehört ebenfalls zu den Aufgaben dieses Bereichs.
Rund um das Thema Waffen geht es im Waffenbüro der Polizei Solothurn. Die Abteilung prüft Anträge auf einen Waffenerwerb und unterstützt das Korps bei Kontrollen, Tatbestandsaufnahmen und anderen Aufgaben.
Die Kriminalabteilung der Kantonspolizei Solothurn
Die Kriminalabteilung kümmert sich um die Bekämpfung der Kriminalität im Kanton Solothurn. Die Aufklärung von Straftaten und komplexe Ermittlungen gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Ziel ist eine hohe Aufklärungsquote bei Gewaltverbrechen. Die Kriminaltechnik unterstützt die Kriminalabteilung unter anderem mit der Sicherung von Spuren an Tatorten und der Auswertung von Beweismitteln. Mit der Ermittlungsunterstützung gibt es einen weiteren Bereich, der für die Kriminalabteilung verschiedene Aufgaben erledigt. Dazu zählen unter anderem die IT-Forensik, digitale Ermittlungen und die Analyse von Kriminaldaten. Auch das Erstellen von Lagebildern gehört zu den Tätigkeiten der Ermittlungsunterstützung.
Bei komplexen und zeitlich lang andauernden Verfahren übernimmt der Ermittlungsdienst, der ebenfalls zur Kriminalabteilung gehört. Tätig werden die Mitarbeitenden bei Tötungsdelikten, schweren Fällen von Betäubungsmittelhandel, Menschenhandel oder bei internationaler Rechtshilfe und Auslieferungen.
Die Fahndung setzt sich aus den Diensten Fahndung Ost und Fahndung West zusammen. Die Mitarbeitenden sind für Ermittlungsverfahren und die Beschaffung von Personen- und Sachbeweisen zuständig. Fälle wie Delikte gegen Leib und Leben, Vermögensdelikte und Vermisstenfälle fallen in den Verantwortungsbereich dieser Abteilung.
Auch die Jugendpolizei JUPO gehört zur Kriminalabteilung der Polizei Solothurn. Hier geht es um Delikte von Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren sowie die Präventionsarbeit für diese Altersgruppe. Darum besuchen die Mitarbeitenden regelmässig Schulklassen und klären über Themen wie Cybermobbing auf. Bei der Prävention arbeitet die Polizei mit verschiedenen Beratungsstellen des Kantons zusammen. Zudem sind die Bediensteten bei Jugendtreffs und im öffentlichen Raum präsent und gehen gezielt auf die Jugendlichen zu. Vermisstenfälle bearbeitet die Jugendpolizei ebenfalls.
Der Dienst Observation ist der Kriminalabteilung zugeordnet. Die Mitarbeitenden beschaffen durch verdecktes Beobachten im öffentlichen Raum Beweise und Informationen, die für Ermittlungsverfahren von Belang sind.
Ermittlungen im Bereich der Wirtschaftskriminalität sind sehr zeitaufwändig. Der Dienst Wirtschaftsdelikte beschäftigt sich mit diesen Aufgaben, führt Finanzanalysen durch und klärt unter anderem Fälle von Vorschussbetrug oder ähnliche Delikte auf.
Die Sicherheitsabteilung der Polizei in Solothurn
Die Sicherheitsabteilung übernimmt die polizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Mitarbeitenden sind bei Gefahren und Notfällen sofort zur Stelle und sind auch für die verkehrspolizeiliche Spezialversorgung und die Verkehrsüberwachung. Auch präventive Aktionen und Präsens im Strassenverkehr zählen zu den Aufgaben. Durch die Präsenz im öffentlichen Raum verhindern die bediensteten Straftaten und stellen die Sicherheit der Bevölkerung sicher. Auch der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern gehört zur Arbeit der Sicherheitspolizei.
Teil der Sicherheitsabteilung ist die mobile Einsatzpolizei MEPO. Der Bereich setzt sich aus der mobilen Polizei, der Einsatzpolizei und der Einsatzplanung zusammen. Die mobile Polizei ist 24 Stunden täglich für die Notfallintervention im Kanton zuständig. Unter anderem leiten die Mitarbeitenden Sofortinterventionen bei bestimmten Ereignissen ein und übernehmen die Klärung des Sachverhalts bei polizeirelevanten Delikten. Die Einsatzpolizei ist an Brennpunkten vor Ort, um etwa die regionalen Polizeien bei Drogenrazzien oder Spezialeinsätzen zu unterstützen. Die Einsatzplanung verantwortet die Planung grösserer Einsätze und koordiniert Einsätze des Ordnungsdienstes und der Hundeführer.
Die Regionenpolizei im Kanton Solothurn
Das Kanton teilt sich in die fünf Regionen West, Mitte, Olten, Jura-Süd und Jura-Nord auf. Insgesamt gibt es 16 Polizeiposten, die von den jeweils zuständigen Regionenpolizeien betreut werden. An folgenden Orten gibt es Polizeiposten im Kanton Solothurn:
Grenchen
Biberist
Solothurn
Zuchwil
Derendingen
Breitenbach
Dornach
Mariastein
Egerkingen
Hägendorf
Balsthal
Oensingen
Olten
Olten-City
Trimbach
Dulliken
Schönenwerd
Zu den Aufgaben der Regionenpolizei und der Polizeiposten gehört insbesondere die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und der Verkehrssicherheit. Auch die Prävention und allgemeine Kontrollen sowie die Ermittlung der Täterschaft bei Vergehen und Verbrechen übernehmen die Polizeiposten. Ebenso klären die Korpsangehörigen Ereignissen wie Verkehrs- und Arbeitsunfälle auf und stehen als Ansprechpersonen für Menschen, die in Not geraten sind, zur Verfügung.
Die Regionenpolizei und die Polizeiposten in Solothurn sind auf den Strassen des Kantons präsent und erhöhen sie die objektiver Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Darum gibt es immer wieder proaktive Massnahmen und eine aktive Polizeiarbeit. Wichtig sind der Polizei Solothurn n kleinere und niederschwellige Begebenheiten im öffentlichen Raum sowie ein regelmässiger Austausch mit der Bevölkerung. Durch gezielte Präsens soll die lokale Sicherheit gesteigert werden.
Die Verkehrstechnik ist Teil der Sicherheitsabteilung und für die Aufnahme und Bearbeitung von Verkehrsunfällen, Verkehrskontrollen und andere Massnahmen rund um die Verkehrslenkung zuständig.
Das kantonale Bedrohungsmanagement gehört zur Sicherheitsabteilung der Polizei Solothurn. Als erstes Kanton führte Solothurn im Jahr 2013 ein. Schwere Gewalttaten sollen durch das ämter- und institutionsübergreifend arbeitende Bedrohungsmanagement verhindert werden. Zudem soll der Bereich Gefährdungen durch einzelne Täter oder Personengruppen möglichst frühzeitig erkennen und mit geeigneten Massnahmen eingreifen. An das kantonale Bedrohungsmanagement angegliedert ist die Fachstelle Brückenbauer und Radikalisierung, die im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde. Nach Angaben der Polizei Solothurn besteht im Kanton ein grosser Bedarf am interkulturellen Austausch der im Kanton lebenden unterschiedlichen Ethnien. Die Polizei will daher mit der Fachstelle die Integration fördern und als kompetenter Ansprechpartner dienen.
Sondergruppen der Polizei Solothurn
Innerhalb der Kantonspolizei Solothurn gibt es verschiedene Sondergruppen, wie Hundeführer, Führungsgehilfen oder die Sondergruppe Schifffahrt, die verschiedenen spezifischen Aufgaben im Kanton übernehmen. Die Sondereinheit Falk ist dabei für die Durchsetzung von Zwangsmassnahmen, bei der normale Polizeieinsätze nicht ausreichend sind, zuständig. Wichtig für die Mitarbeit in dieser Einheit sind eine sehr gute körperliche Fitness und eine hohe Belastbarkeit. Die Bediensteten dieser Gruppe werden regelmässig weitergebildet.
Wissenswertes zum Kanton Solothurn
Der Kanton Solothurn hat rund 275’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Grösster Ort des Kantons ist Olten mit mehr als 18’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Hauptort Solothurn leben knapp 17’000 Menschen. Weitere grössere Gemeinden in Solothurn sind Grenchen, Zuchwil und Biberist. Der Kanton liegt zwischen den Kantonen Bern, Basel-Landschaft, Aargau und Jura und ist extrem verzweigt. Mit einer Dichte von 348 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer liegt Solothurn etwas über dem Schweizer Durchschnitt.