Am Donnerstag (21.12.2023) fand in Rapperswil in der SGKB Arena das Eishockey-Meisterschaftsspiel zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem EHC Kloten statt.
Dabei kam es zu Tumulten. Zwei Polizisten wurden verletzt. Dank einem grossen Polizeiaufgebot konnten grössere Zusammenstösse zwischen den beiden Fangruppen jedoch verhindert werden.
In der Zeit zwischen Donnerstagmorgen und Freitagmorgen (22.12.2023) ist es im Kanton St.Gallen zu insgesamt acht Einbrüchen gekommen.
Die unbekannten Täterschaften stahlen vor allem Schmuck und Bargeld und richteten Sachschaden an.
Am Donnerstag (21.12.2023) ist es auf dem Bahnweg zu einem Selbstunfall eines E-Bikes gekommen.
Ein 36-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Er war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Donnerstag (21.12.2023), kurz nach 22:30 Uhr, ist es in Uznach zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 50-jähriger Mann aus Polen war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Freitag (22.12.2023), kurz nach 02:45 Uhr, kam es zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem 24-jährigen Fussgänger.
Der 24-Jährige wurde dabei leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Die Arbeit unserer Polizistinnen und Polizisten ist ein Abbild unserer Gesellschaft. Der tägliche Polizeialltag ist dementsprechend herausfordernd, schwierig und manchmal traurig.
Es gibt aber auch Momente, da sind unsere Polizistinnen und Polizisten mit kuriosen, gar lustigen Ereignissen konfrontiert. Uns erreichen Ende Jahr jeweils zahlreiche Anfragen Ihrerseits mit der Bitte um Auskunft über solche aussergewöhnliche Polizeieinsätze.
Letzte Nacht hat die Wildhut im Weisstannental einen männlichen Jungwolf erlegt. Er war Teil des Calfeisenrudels. Für dieses hatte das Amt für Natur, Jagd und Fischerei den Abschuss verfügt.
Die neue Jagdverordnung des Bundes ist am 1. Dezember in Kraft getreten. Sie ermöglicht die Regulation von Wolfsrudeln.
Die Tiefbauämter von Kanton und Stadt St.Gallen schlossen Ende November die Strassenbau- und Werkleitungsarbeiten auf der Zürcher Strasse zwischen Rechenstrasse und Stahlstrasse ab.
Die Bauarbeiten wurden einen Monat früher als geplant fertig. Alle Verkehrsteilnehmenden profitieren nun von mehr Platz und mehr Grünflächen, was zur besseren Sicherheit beiträgt.
Am Mittwoch (20.12.2023), in der Zeit zwischen 9 Uhr und 12:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Oberen Wildeggstrasse eingebrochen.
Sie gelangte auf unbekannte Art und Weise in das Innere des Mehrfamilienhauses.
Am Mittwoch (20.12.2023), kurz vor 17 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass auf dem Spielplatz Gill an der Gillstrasse eine Toi Toi WC-Kabine Feuer gefangen habe.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch (20.12.2023), kurz nach 22:30 Uhr, ist es in Walenstadt zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 54-jähriger Mann aus Ungarn war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Mittwoch (20.12.2023), kurz nach 23:30 Uhr, ist es an der Marktgasse zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte ihn rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Kerzen, Geschenke und Zeit für die Familie: Heiligabend verbringen viele Menschen zuhause mit ihren Familienangehörigen und feiern Weihnachten.
Ein gutes Essen darf dabei nicht fehlen. Doch bei den Vorbereitungen kommt es überdurchschnittlich häufig zu blutigen und schmerzhaften Zwischenfällen. Zahlen der Schweizer Unfallversicherer zeigen, dass sich am Heiligabend ausserordentliche viele Menschen beim Kochen verletzen.
Am Mittwoch (20.12.2023), kurz nach 01:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Einbruch am Dorf erhalten.
Den ausgerückten Rettungskräften gelang anschliessend die Festnahme von drei Personen.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz vor 15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Gewässerverschmutzung in Waldkirch erhalten.
Ersten Erkenntnissen zufolge verendeten keine Fische.
Am Mittwoch (20.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Lerchenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Balkontüre gewaltsam Zugang zu einer Wohnung.
Am Dienstag (19.12.2023), um 13 Uhr, ist es auf der Engenmoosstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Ein 90-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz nach 13 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 64-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist auf der Autobahn A1 ein Auto in Brand geraten.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A3 zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein 32-jähriger Mann fuhr mit seinem Lieferwagen in einen Prellbock-Anhänger. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz nach 15:30 Uhr, ist es auf dem Rathausplatz zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Ein 91-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Er war fahrunfähig unterwegs.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz nach 18:30 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Eine 50-jährige Fussgängerin wurde unbestimmt verletzt.
Auch wenn brennende Kerzen auf Weihnachtsbäumen für eine festliche Stimmung sorgen, bergen sie stets die Gefahr eines Brandes.
Insbesondere auf Weihnachtsbäumen ist das Risiko besonders hoch. Die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB zeigt auf, wie man das Risiko während der kommenden Weihnachtstage signifikant reduzieren kann.
Am Dienstag (19.12.2023) kam es bei einem Fussgängerstreifen auf der Rorschacher Strasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei schwer verletzt.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz vor 12:15 Uhr, hat sich auf der Wilerstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto ereignet.
Ein 65-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz vor 12:00 Uhr, ist auf der St. Gallerstrasse bei der Abzweigung zur Rheinstrasse zu einem Unfall zwischen einem 6-jährigen Knaben und einem Lastwagen gekommen.
Der 6-jährige Schweizer wurde dabei tödlich verletzt.
Besonders in der Vorweihnachtszeit floriert der Online-Handel.
Im Handumdrehen kann man bei einem betrügerischen Online-Shop ein vermeintliches Sonderangebot erwerben, das dann aber nie geliefert wird.
Am Sonntag (17.12.2023), kurz nach 21 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen auf der St.Gallerstrasse eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Dabei wurde ein 20-jähriger Mann angehalten, welcher mit seinem Auto im Innerortsbereich mit 99 km/h unterwegs war.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmittag (18.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Gastronomiebetrieb an der Neuen Jonastrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Innern des Betriebs, brach dort einen Tresor auf und stahl mehrere tausend Franken Bargeld daraus.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (18.12.2023) ist es zu zwei Einbrüchen in Baustellencontainer gekommen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich in Buchs an der Güterstrasse und in Sargans an der Bachstrasse jeweils gewaltsam Zugang zum Innern der Container.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (18.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Kiosk an der Dorfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Kiosk, durchsuchte diverse Behältnisse und stahl Zigaretten und Bargeld im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Montag (18.12.2023), kurz vor 18 Uhr, ist es am Bahnhofplatz zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Eine 41-jährige Frau war alkoholisiert mit ihrem Auto gefahren. Verletzt wurde niemand.
Am Montag (18.12.2023), kurz vor 13 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 73-jähriger Mann war alkoholisiert mit seinem Auto unterwegs.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.
2022 sind auf Schweizer Strassen 547 Personen bei alkoholbedingten Verkehrsunfällen schwer oder tödlich verletzt worden.
Obwohl die aktuellen Zahlen ungefähr auf dem Niveau von vor zehn Jahren liegen, ist die Zahl der alkoholbedingten Unfälle mit E-Bikes, Velos und E-Trottinetten in diesem Zeitraum gestiegen. Kurz vor den Feiertagen weist die BFU darauf hin, dass unabhängig vom Verkehrsmittel bereits geringe Mengen Alkohol das Unfallrisiko erhöhen.
Am Sonntag (17.12.2023), kurz vor 20 Uhr, ist es auf der Binzenstrasse zu einem Selbstunfall eines E-Bikes gekommen.
Ein 44-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Es war fahrunfähig und ohne erforderlichen Führerausweis unterwegs.
Am Sonntag (17.12.2023), kurz vor 15:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag (17.12.2023), kurz vor 22 Uhr, ist an der Büchelstrasse ein Carport und ein Auto in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Es entstand Sachschaden.
Nach einer Pause während der Coronapandemie hat die Zahl der alkoholbedingten Unfälle mit schweren Verletzungen oder Todesfolge neue Rekordhöhen erreicht.
2022 waren in der Schweiz 432 Unfälle zu beklagen – gegenüber 364 im Jahr 2021. 25 der Unfälle im Jahr 2022 waren tödlich, 2021 waren es 15. Im siebenten Jahr in Folge kam es in Genf zu den meisten schweren Unfällen wegen Alkohol am Steuer auf 10’000 Einwohner.
Am Samstagmorgen (16.12.2023), zwischen 5:00 Uhr und 6:30 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft sich an sechs parkierten Autos an der Bahnhofstrasse zu schaffen gemacht.
Es wurden jeweils Scheiben an den Autos eingeschlagen und diverses Deliktsgut entwendet.
Am Samstag (16.12.2023), gegen 19:00 Uhr, hat ein 34-jähriger Autofahrer auf der Bürgstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Er entfernte sich von der Unfallstelle ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern. Er konnte im Anschluss durch eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich an seinem Wohnort angetroffen werden. Der 34-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Samstag (16.12.2023), kurz nach 19:30 Uhr, prallte ein 43-jähriger Autofahrer an der Tonhallenstrasse gegen ein korrekt parkiertes Auto und beschädigte dieses.
Dieses Auto wurde in ein weiteres parkiertes Auto geschoben und ebenfalls beschädigt.
Am Samstag (16.12.2023) im Zeitraum zwischen 16:00 Uhr und 20:45 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Sonnenweg eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft gelangte über ein Wohnzimmerfenster gewaltsam in das Haus.
Im Zeitraum zwischen Samstagabend 19:30 Uhr und Sonntagmorgen 1:00 Uhr (17.12.2023), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus in Bächigen eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich über ein Wohnzimmerfenster Zutritt zum Haus und durchsuchte dieses.
Allen einen frohen 3. Advent und eine besinnliche Adventszeit.
Lasst euren Adventskranz niemals unbeaufsichtigt und macht die Kerzen aus, wenn ihr den Raum verlasst.
Am Samstagnachmittag (16.12.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist es auf der Autostrasse H16, Höhe Lochweidli, zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurden alle drei Fahrzeuginsassen unbestimmt verletzt. Die Rega und der Rettungsdienst brachten die Verletzten in verschiedene Spitäler.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.