Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei hat beim Bund ein Gesuch zur Regulation des Wolfsrudels im Calfeisental eingereicht, weil dieses zahlreiche Nutztiere in geschützten Herden gerissen hat.
Der Bund hat dieses Gesuch gutgeheissen. Der Kanton wird nun die Entfernung des gesamten Calfeisental-Rudels verfügen.
Am Montag (27.11.2023), gegen 19 Uhr, hat ein unbekannter Mann eine Tankstelle an der St.Gallerstrasse überfallen. Er war mit einer Pistole bewaffnet und erbeutete mehrere hundert Franken Bargeld.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag (27.11.2023), kurz vor 11 Uhr, ist es im Schrändeli zu einem Brand von einem Einfamilienhaus gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Eine 71-jährige Frau wurde leicht verletzt. Am Gebäude entstand hoher Sachschaden.
Am Montag (27.11.2023), kurz nach 12 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 infolge eines Sekundenschlafs zu einem Selbstunfall gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag (26.11.2023) verlor ein Autofahrer auf der Langgasse die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kollidierte daraufhin mit einer Mittelinsel.
Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Verletzt wurde niemand, das Auto erlitt einen Totalschaden.
Am Sonntag (26.11.2023), zwischen 18:00 Uhr und 18:20 Uhr, ist es auf der Biltnerstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen und darauffolgend zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 37-Jähriger wurde unbestimmt verletzt.
Am Sonntag (26.11.2023), kurz nach 10:30 Uhr, ist es auf der Untereggerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Jogger und einem Postauto gekommen.
Ein 50-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Sonntag (26.11.2023) kurz nach Mitternacht kontrollierte die Stadtpolizei St.Gallen an der Oberstrasse ein Fahrzeug. Dieses konnte zuvor in zügiger Fahrweise beobachtet und wenig später mit laufendem Motor auf dem Trottoir stehend angetroffen werden.
Der darinsitzende Fahrer wirkte nicht fahrfähig und gab an, eine Flasche Wein getrunken zu haben. Er wurde als fahrunfähig beurteilt, worauf eine Blut- und Urinprobe durchgeführt wurde. Seinen Führerausweis musste er abgeben.
Am Samstag (25.11.2023), um 17 Uhr, ist es auf der Steigstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Ein 61-jähriger Mann kollidierte mit einem Brückengeländer, wobei das Auto zur Seite kippte.
Der Mann blieb unverletzt. Allerdings war er in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Samstag (25.11.2023), um 19 Uhr, ist ein 56-jähriger Mann bei der Einfahrt zur Autobahn A13 mit seinem Auto von der Strasse abgekommen.
Der Mann blieb unverletzt. Eine bei ihm durchgeführte beweissichere Atemalkoholprobe zeigte einen zu hohen Wert an. Am Auto entstand Sachschaden.
In der Zeit zwischen Donnerstagmittag und Sonntagmorgen (26.11.2023) sind unbekannte Täterschaften im Raum Flawil/Gossau in zwei Einfamilienhäuser, eine Autogarage und einen Sportclub eingebrochen. Die Taten ereigneten sich an der Wilerstrasse, der Niederuzwilerstrasse, am Schwanenweg und an der Oberstrasse. Gesamthaft entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Ob es sich bei den Einbrüchen um dieselbe Täterschaft handelt, wird von der Kantonspolizei St.Gallen ermittelt.
Am Freitag (24.11.2023), um 23:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 66-jährige Fahrer wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
Am Freitag (24.11.2023), um 15:50 Uhr, ist eine 49-jährige Frau beim Busdepot an der Steineggstrasse als Postautofahrerin verunfallt.
Als Ursache steht ein medizinisches Problem im Vordergrund.
Am Freitag (24.11.2023), um 16:25 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Dabei wurde eine 14-jährige verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (24.11.2023), kurz nach 18 Uhr, hat sich auf der Autobahn A23 ein Auffahrunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurden fünf Personen verletzt und mussten in verschiedene Spitäler gebracht werden.
Am Freitagabend (24.11.2023), um 21:25 Uhr, ist es auf der Schwägalpstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine Mitfahrerin wurde dabei leicht verletzt. An beiden Autos entstand Totalschaden.
Am Samstag (25.11.2023), um 4:30 Uhr, ist ein 24-jähriger Mann auf der Werdenstrasse mit seinem Auto gegen eine Strassenlaterne geprallt.
Der Mann wurde dabei leicht verletzt. Eine bei ihm durchgeführte beweissichere Atemalkoholprobe zeigte einen zu hohen Wert an. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Donnerstag (23. November 2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen in Zusammenarbeit mit dem TCS und der AMAG zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr an der Auerstrasse eine Verkehrskontrolle durchgeführt.
Im Zentrum stand dabei die Kontrolle der Fahrzeugbelichtung.
Mit Blick auf die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt suchen viele Personen händeringend nach einer Wohnung.
Betrüger machen sich diese Situation zunutze und locken mit falschen Inseraten für attraktive und günstige Immobilien.
Am Donnerstag (23.11.2023), kurz nach 22:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Auto mit auffälliger Fahrweise erhalten.
Bei der anschliessenden Kontrolle wurde der Fahrer als fahrunfähig eingestuft. Er bedrohte die anwesenden Polizeifunktionäre und wurde in Polizeigewahrsam genommen.
Am Mittwoch (22.11.2023), kurz nach 19 Uhr, wurde an der Kolosseumstrasse ein Mann Opfer eines Taschendiebstahls.
Die drei mutmasslichen Täter konnten später identifiziert und festgenommen werden.
Am Donnerstag (23.11.2023), kurz vor 02:30 Uhr, ist es an der Bahnhofstrasse zu einem unbewaffneten Raub gekommen.
Die Kantonspolizei St.Gallen konnte den Täter kurz darauf festnehmen.
Am Donnerstag (23.11.2023), kurz vor 04:30 Uhr, ist es in der Augustinergasse zu einen Entreissdiebstahl gekommen.
Kurz darauf konnte ein 28-jähriger Mann festgenommen werden.
Am Donnerstag (23.11.2023), kurz vor 5 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen einen 17-jährigen Mann festgenommen.
Er hatte zuvor diverse parkierte Autos geöffnet und Wertsachen daraus gestohlen.
Am Donnerstag (23.11.2023), kurz nach 6:30 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Velo gekommen.
Ein 42-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Donnerstag (23.11.2023), zwischen 03:00 Uhr und 03:20 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft einen Automaten in einer Garage an der Staatsstrasse aufgebrochen.
Sie brach den Automaten mit einem unbekannten Werkzeug auf und stahl Bargeld im Wert von rund 100 Franken.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (23.11.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Eisenhammerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Donnerstagnachmittag und Donnerstagabend (23.11.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Meisenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über den Balkon gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (22.11.2023) ist eine unbekannte Täterschaft an der Schützenstrasse in ein Restaurant eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt startet die Sensibilisierungskampagne "Toxic Love", die auf die Früherkennung von Häuslicher Gewalt abzielt und am 25. November mit den Aktionstagen gegen Häusliche Gewalt beginnt.
Häusliche Gewalt beginnt nicht erst mit offensichtlichen Verletzungen. Psychische Gewalt, gekennzeichnet durch Kontrolle, Erniedrigung und Bedrohung, kann ebenso schwerwiegende Folgen mit sich ziehen und steht im Zentrum der diesjährigen Aktionstage gegen Häusliche Gewalt in Basel-Stadt.
Am Mittwoch (22.11.2023), kurz nach 19:30 Uhr, ist es in Wittenbach zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 53- und 41-jähriger Mann wurden leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Der Kanton St.Gallen und die neun regionalen Kindes- und Erwachsenenschutz-behörden (KESB) haben den jährlichen Kenndatenbericht zu den Kindes- und Erwachsenenschutzmassnahmen veröffentlicht.
Die Daten zeigen, dass die Schutzmassnahmen bei Erwachsenen sowie bei Kindern und Jugendlichen leicht angestiegen sind. Im interkantonalen Vergleich liegt der Kanton St.Gallen im Durchschnitt.
Die Kampagne „Toxic Love“ sensibilisiert zwischen dem 25. November und dem 10. Dezember 2023 auf Social Media für geschlechterspezifische Gewalt. Sie ist Teil der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“.
Diese fokussieren dieses Jahr auf das Thema psychische Gewalt.
Dank Rettungsgassen können Rettungskräfte schnell zum Ereignisort gelangen und dort erste Hilfe und weitere Unterstützung leisten.
Aber auch Abschlepp- und Unterhaltsdienste kommen dadurch schnell zum Ereignisort und sorgen dafür, dass due Fahrstreifen wieder befahrbar sind.
Am Dienstag (21.11.2023), kurz vor 10 Uhr, ist es an der Rietstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 27-jähriger Mann verrichtete an einem Einfamilienhaus Dacharbeiten.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat seit Montag (20.11.2023) mehrere Meldungen von angesprochenen Kindern erhalten sowie Kenntnis von diversen sich verbreitenden Warnmeldungen erhalten.
Diese Mitteilung legt den derzeitigen Kenntnisstand der Kantonspolizei St.Gallen dar. Sie mahnt zudem zur Vorsicht bei der Verbreitung solcher Warnmeldungen. Verdachtsfälle sind dem Notruf 117 zu melden.
Am Montag (20.11.2023), kurz nach 16:00 Uhr, ist es auf der Widnauerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Auto gekommen.
Eine 55-jährige Frau wurde leicht verletzt. Der unbekannte Autofahrer entfernte sich von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag (20.11.2023), kurz nach 18:30 Uhr, ist es auf der Gemperenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Roller gekommen.
Ein 57-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Der Rettungswagen brachte ihn ins Spital.
Am Dienstag (21.11.2023), kurz vor 1 Uhr, ist es in einem Altersheim an der Bedastrasse zu einem Brand gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Montagmorgen (20.11.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autogarage an der Kräzernstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten.
Am Montag (20.11.2023), kurz vor 9 Uhr, ist es auf der Ringstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Lastwagen gekommen.
Zwei Männer im Alter von 24 und 34 Jahren wurden leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden.
Am Montag (20.11.2023), kurz vor 12 Uhr, ist es auf der Städtchenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 17-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Samstag (18.11.2023) wurde eine Autofahrerin angehalten, weil sie ein Sofa transportierte, welches nicht genügend gesichert war.
Das Sofa ragte aus dem offenen Cabriolet hinaus und war nur mit einem lockeren Abschleppseil befestigt. Die Lenkerin wird verzeigt.
Am 1. Dezember 2023 tritt die neue eidgenössische Jagdverordnung in Kraft.
Diese ermöglicht in begründeten Fällen den präventiven Abschuss ganzer Wolfsrudel. Von dieser Regelung macht der Kanton St.Gallen nun Gebrauch. Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF) hat beim Bund ein Gesuch zur Regulation des Calfeisental-Rudels eingereicht.
Am Sonntag (19.11.2023), kurz nach 17 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 18-jährige Fahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.