In Zeiten allgemein unsicherer Wirtschafts- und Börsenlage ist es schwierig geworden, erworbenes Vermögen zu sichern, geschweige denn zu vermehren.
Viele Anleger/innen suchen deshalb verstärkt nach stabilen (z. B. Gold, Immobilien) und neuartigen Anlageformen, die auch in Krisenzeiten hohe Rendite versprechen, wie z. B. Kryptowährungen. Diese Situation wird gerne von Betrüger(inne)n ausgenutzt, die sich als progressive Finanzdienstleister ausgeben und verunsicherte Kleinanleger zu Investitionen verleiten, bei denen sie nichts gewinnen, aber alles verlieren können. Das nennt man Online-Anlagebetrug (engl. „investment fraud“), und wie er typischerweise abläuft, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.
Die Rheinbrücke zwischen Au und Lustenau erreicht mittelfristig das Ende ihrer Nutzungsdauer und muss ersetzt werden.
Deshalb überwachen das kantonale Tiefbauamt und das Land Vorarlberg seit Juni 2023 mit einem Monitoringsystem die Brücke. Die Daten zeigen nun, dass das Tragverhalten der Brücke weiterhin intakt ist. Dank laufendem Monitoring können allfällige Veränderungen schnell entdeckt und Massnahmen ergriffen werden.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagnachmittag (12.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Freizeitbetrieb an der Lindenbergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Kellertüre gewaltsam Zugang zum Innern des Gebäudes.
Am Dienstag (12.12.2023), kurz nach 19:30 Uhr, ist es auf der Konstanzerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Ein 28-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (12.12.2023), kurz nach 19:30 Uhr, ist es auf der Weiherstrasse zu einem Selbstunfall von einem Auto gekommen.
Ein 56-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Mittwoch (13.12.2023), kurz nach 00:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen einen 29-jährigen Einbrecher festgenommen.
Er war zuvor in ein Industriebetrieb an der Grynaustrasse eingebrochen und ist im Anschluss geflüchtet. Ein Diensthund und eine Drohne verhalfen zur Festnahme.
Am Mittwoch (13.12.2023), kurz vor 00:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Nefenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Innern des Hauses.
Am Montag (11.12.2023), kurz nach 8:30 Uhr, hat die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von Blutverschmutzungen in einem Mehrfamilienhaus an der Langgasse erhalten.
Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, ist ein 23-jähriger Mann in einer tätlichen Auseinandersetzung mit einer Gruppe mehrerer Personen unbestimmt verletzt worden. Die Umstände der Tat sind Gegenstand von laufenden Ermittlungen. Am Dienstagnachmittag wurden zwei Verdächtige festgenommen.
Ein Brand in einer Wohnung hat am Freitag (08.12.2023) Sachschaden in noch unbekannter Höhe verursacht.
Kurz vor 6:45 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale starker Rauch aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gemeldet.
Velo- und E-Bike-Unfälle haben im Alter besonders schwerwiegende Folgen. So verletzen sich Personen ab 75 Jahren zehnmal so oft tödlich wie Menschen unter 45.
Insgesamt haben Ältere pro gefahrene Kilometer ein stark erhöhtes Risiko für schwere Unfälle. Eine neue Analyse der BFU zeigt, dass es gezielte Präventionsmassnahmen braucht, um den Verkehr für Velos und E-Bikes sicherer zu machen. Davon profitieren letztlich alle Altersgruppen.
Am Montag (11.12.2023), kurz vor 21:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem brennenden Kleidercontainer an der Mitteldorfstrasse erhalten.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Verletzt wurde niemand.
Am Montag (11.12.2023), kurz vor 07:30 Uhr, ist es auf der Mattstrasse zu einem Selbstunfall eines Rollers gekommen.
Ein 53-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Montagmorgen (11.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Oberrieterstrasse eingebrochen.
Über ein Fenster verschaffte sie sich gewaltsam Zugang zum Innern des Gebäudes.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagabend (10.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft im Bahnhofpark in zwei Kellerabteile eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten und stahl dort Sportausrüstung im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Freitagabend (08.12.2023) kam es auf der Verzweigung Mövenstrasse/Bildweiherstrasse zu einem Verkehrsunfall aufgrund von Ablenkung durch das Smartphone.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden.
Am Montag, 11.12.2023, hat eine Person an zwei verschiedenen Orten in der Stadt Sitten mehrere Schüsse auf Personen abgegeben.
Die Kantonspolizei errichtete umgehend ein grosses Dispositiv. Ergänzung zum Zeugenaufruf.
Am Montag, 11.12.2023, hat eine Person an zwei verschiedenen Orten in der Stadt Sitten mehrere Schüsse auf Personen abgegeben.
Die Kantonspolizei errichtete umgehend ein grosses Dispositiv.
In der Nacht auf Montag, 11. Dezember 2023, ist es in Reute zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen.
Der Mann hat sich verletzt und musste mit der Ambulanz in Spitalpflege gebracht werden.
Angehörige der Polizeistation Rapperswil-Jona, haben in Zusammenarbeit mit Sehbehinderten Menschen, den Aktionstag "Weisser Stock" durchgeführt.
Insgesamt 43 Fahrzeuge wurden kontrolliert.
Am Sonntag (10.12.2023), kurz vor 19:30 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Churfirstenstrasse zu einem Küchenbrand gekommen.
Es entstand Sachschaden im Wert von rund 10'000 Franken.
Am Sonntag (10.12.2023), kurz vor 8 Uhr, ist es auf der Churerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Roller gekommen.
Eine 18-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Am Sonntag (10.12.2023), zwischen 22 Uhr und 24 Uhr, hat ein 41-jähriger Mann auf der Hauptstrasse zwei Selbstunfälle verursacht.
Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stufte den Mann als fahrunfähig ein. Es entstand Sachschaden.
Am Samstag (09.12.2023), kurz nach 16:50 Uhr, ist eine 58-jährige Frau beim Überqueren eines Fussgängerstreifens vom Auto eines 39-jährigen Mannes angefahren worden.
Die Fussgängerin wurde dabei schwer verletzt. Sie musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Sonntag (10.12.2023), kurz nach 1:20 Uhr, ist eine 44-jährige Autofahrerin mit ihrem Auto auf der Industriestrasse gegen das Heck vom Auto einer 56-jährigen Frau geprallt. Die Unfallverursacherin entfernte sich danach von der Unfallstelle.
Sie konnte durch die Kantonspolizei Thurgau an ihrem Wohnort angetroffen werden. Dabei zeigte ein Atemalkoholtest einen zu hohen Wert an.
Am Samstag (09.12.2023), kurz nach 21:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem unbewaffneten Raub in einer Unterführung des Bahnhofs Rorschach erhalten.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen waren ein 24-jähriger und ein 27-jähriger Mann von einer Gruppe von vier bis fünf Männern angegangen, mit Faustschlägen traktiert und ausgeraubt worden.
Am Samstag (09.12.2023), kurz nach 20:15 Uhr, ist eine 27-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Autobahn A13 zwischen Trübbach und Sevelen, kurz nach der Einfahrt Trübbach, verunfallt. Sie wurde dabei leicht verletzt.
Einige Minuten später ereignete sich ein an der praktisch gleichen Örtlichkeit ein weiterer Unfall zwischen zwei Autos.
Am Samstag (09.12.2023), kurz nach 18 Uhr, ist ein 30-jähriger Mann mit seinem Auto an der Oberplattenstrasse verunfallt. Der Mann lenkte sein Auto in einer Kurve geradeaus, durchfuhr einen Vorgarten und fuhr anschliessend in den Garten des Nachbargrundstücks, wo das Auto auf einer Steinmauer zum Stillstand kam.
Es entstand hoher Sachschaden. Der Mann blieb unverletzt.
Am Samstag (09.12.2023), kurz nach 14:15 Uhr, ist ein 63-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Heidenerstrasse gegen das Auto einer 65-jährigen Frau geprallt, die gemäss eigenen Angaben an einer roten Ampel gewartet hatte.
Der 63-Jährige setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Sachschaden von einigen hundert Franken zu kümmern.
Am Donnerstag (07.12.2023), kurz nach 16 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, wonach vier junge Männer in einem Verkaufsgeschäft an der Bronschhoferstrasse Ladendiebstähle begehen würden. Den ausgerückten Patrouillen gelang die Festnahme von vorerst drei Personen, die vierte konnte später angehalten und ebenfalls festgenommen werden.
Es handelt sich um vier jugendliche Asylbewerber aus Algerien und Libyen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren.
Am Samstag (09.12.2023), kurz vor 8:40 Uhr, ist ein 31-jähriger Mann mit seinem Lastwagen beim Salzen der vereisten Hembergstrasse zwischen Lichtensteig und Hemberg von der Strasse abgekommen.
Der Salzwagen rutschte einen Abhang hinunter und kam auf der Seite liegend in einem Bachbett zum Stillstand. Der Fahrer blieb unverletzt.
Am Freitagabend (08.12.2023), kurz vor 22.30 Uhr, kam es auf der Verzweigung Mövenstrasse/Bildweiherstrasse zu einer seitlich-frontalen Kollision.
Ein 39-jähriger Autofahrer beabsichtigte von der Mövenstrasse in die Bildweiherstrasse einzubiegen.
Nach über zweijähriger Bauzeit eröffnen Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Kanton und Gemeinden sowie der beteiligten Transportunternehmen gestern die doppelspurig ausgebaute Bahnstrecke zwischen Uznach und Schmerikon.
Die Fahrgäste profitieren ab Sonntag, 10. Dezember 2023, von kürzeren Reisezeiten, häufigeren Fahrten und mehr Sitzplätzen im öffentlichen Verkehr.
Am Donnerstag (07.12.2023), kurz nach 10:30 Uhr, ist es auf der Hintergoldingerstrasse zu einem Fahrzeugbrand gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Mittwoch vor einer Woche (29.11.2023), kurz nach 17:30 Uhr, ist es auf der Gasenzenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete. Der Rettungsdienst brachte die Fussgängerin mit unbestimmten Verletzungen ins Spital.
Am Donnerstag (07.12.2023) fielen auf einer Baustelle Metallrohre von einer Palette. Die Rohre fielen auf ein parkiertes Fahrzeug und durchschlugen dessen Dach.
Es wurde niemand verletzt, es entstand ein erheblicher Sachschaden.
Aktuell verbreiten Cyberkriminelle E-Mails, die angeblich von Viseca stammen.
Bei dieser Betrugsmasche fälschen (engl. spoofen) die Betrüger die legitimen E-Mail-Adressen von Viseca, um potenzielle Opfer in die Phishing-Falle zu locken.
Am Donnerstag (07.12.2023), kurz vor 9 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 Richtung St.Gallen, Höhe Niederwil, zu einem Verkehrsunfall mit zwei Folgeunfällen gekommen. Beteiligt waren insgesamt neun Fahrzeuge.
Drei Personen wurden leicht verletzt. Insgesamt entstand Sachschaden im Wert von 90'000 Franken.
Am Donnerstag (07.12.2023), kurz nach 21:15 Uhr, ist es auf der Hulftegg zu einem Selbstunfall von einem Auto gekommen.
Verletzt wurde niemand. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Donnerstag (07.12.2023), um 14:45 Uhr, ist es auf der Rheinstrasse zu einem Selbstunfall von einem Auto gekommen.
Eine 67-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstagabend (07.12.2023), ist eine unbekannte Täterschaft an der Kamorstrasse in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern des Hauses.
Am Donnerstagabend (07.12.2023) ist an der Kronenstrasse in eine Liegenschaft eingebrochen worden.
Gleichzeitig wurde der Kantonspolizei St.Gallen ein Fahrzeugeinschleichediebstahl gemeldet. Die Kantonspolizei konnte einen mutmasslichen Täter, einen 31-jährigen Algerier, nach umgehend eingeleiteten Ermittlungen festnehmen
Am Freitag (08.12.2023), kurz vor 06:45 Uhr, ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Jägerstrasse zu einem Brand gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitag (08.12.2023), kurz vor 04:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Sägereigebäude an der Herrenmühlestrasse erhalten.
Das Grossaufgebot von Rettungskräften traf die Sägerei im Vollbrand an. Das Feuer griff auf ein angebautes Wohnhaus über. Es wurde niemand verletzt. Die Gebäude erlitten Totalschaden.
Am Mittwoch (06.12.2023), zwischen 19:30 Uhr und 20 Uhr, hat ein 30-jähriger Mann in Buchs an verschiedenen Orten Verkehrsunfälle verursacht, ohne sich um die Schäden zu kümmern.
Zudem war er fahrunfähig und ohne Führerausweis unterwegs.
Am Mittwoch (06.12.2023), gegen 19 Uhr, ist es im Sonnental zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen.
Ein 51-jähriger Serbe wurde verletzt und ins Spital gebracht. Ein 29-jähriger Schweizer wurde festgenommen.
Am Mittwoch (06.12.2023), kurz vor 12 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision mit vier beteiligten Autos gekommen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.