Gestern haben wir unzählige Reels für die nächsten Wochen aufgenommen.
Nach gefühlt tausend Versprechern, haben wir die Aufnahmen tatsächlich im Kasten.
Da staunten unsere Polizistinnen und Polizisten nicht schlecht, als sie aufgrund eines Einbruchalarms am Donnerstagabend (11.04.2024) an die Rorschacher Strasse ausrückten.
Schnell stellte sich heraus - eingebrochen wurde hier definitiv nicht.
Am Freitag (12.04.2024), kurz nach 17:20 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall von einem Arbeitskarren gekommen.
Der 49-jährige Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (12.04.2024), kurz nach 15:20 Uhr, ist in einem Mehrfamilienhaus an der Herrenackerstrasse Rauch entdeckt worden.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte einen Brand in einer Wohnung im zweiten Stock lokalisieren und schnell löschen. Es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken. Personen wurden keine verletzt.
Am Freitag (12.04.2024), kurz vor 9:10 Uhr, ist es in einem Betrieb an der Niederstettenstrasse zu einem tödlichen Arbeitsunfall gekommen.
Ein 54-jähriger Mann stürzte mehrere Meter in die Tiefe und verstarb an der Unfallstelle.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA setzt sechs Unter- und eine Überführung auf der A1 zwischen Gossau, Uzwil und Oberbüren instand.
Für die Arbeiten sind diverse Verkehrseinschränkungen notwendig.
Am Donnerstag (11.04.2024), ist es auf der Autobahn A13 in Richtung St.Margrethen zu einem Autobrand gekommen. Es wurden keine Personen verletzt.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Donnerstag (11.04.2024), kurz nach 8:35 Uhr, ist es auf der Amdenerstrasse zu einem Selbstunfall von einem Auto gekommen.
Die 63-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Cyberkriminelle versprechen in einem E-Mail, welches angeblich von TWINT stammt, einen Treuegutschein im Wert von 100 Franken.
Mit den erhaltenen Informationen versuchen die Betrüger den TWINT Account zu übernehmen.
Die 3. Röhre Rosenbergtunnel, die Teil des Projekts „A1 Engpassbeseitigung St. Gallen“ ist, tangiert das Areal der Olma Messen St.Gallen AG.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA und die Olma Messen St.Gallen AG haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Diese regelt den aufgrund des Nationalstrassenprojekts allfällig nötigen Rückbau der Halle 9, deren Ersatz sowie die Aufrechterhaltung des Betriebs. Die Olma Messen St.Gallen AG als betroffenes Unternehmen wird vom ASTRA schadlos gehalten. Die Höhe der finanziellen Entschädigung wird nach Fertigstellung des rund zweijährigen Vorprojekts, welches nun initiiert wird, gemeinsam ermittelt und festgelegt.
Als kürzlich mein iPhone klingelte und ich auf das Display schaute, leuchtete die Notrufnummer „117“ auf. Es erschien mir äussert suspekt, dass die Polizei mich aus heiterem Himmel und erst noch von dieser Nummer anruft, weshalb ich den Anruf gar nicht erst entgegennahm.
Umgehende googelte ich mein Erlebnis und wurde in meinem Verdacht bestärkt: Hier sind Betrügerinnen und Betrüger sind am Werk. Diese manipulieren mittels Spoofing vertrauenswürdige Telefonnummern, wie beispielsweise die Notrufnummer „117“ oder die Helpline der Swisscom.
Am Mittwoch (10.04.2024), um 11:15 Uhr, ist es auf der Romanshornerstrasse in einem Kreisverkehrsplatz zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 67-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 2'500 Franken.
Am Donnerstag (11.04.2024), in der Zeit zwischen 00:10 Uhr und 4 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in die Räumlichkeiten eines Busbetriebes an der Bachstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sie gewaltsam über eine Tür Zutritt in das Gebäude.
Am Mittwoch (10.04.2024) kollidierte ein Autofahrer auf der Rorschacher Strasse mit einer Mittelinsel und einer Lichtsignalanlage.
Bei der Kollision wurde niemand verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Montag (08.04.2024), ist eine vorerst unbekannte Täterschaft in einen Werkhof in Altstätten eingebrochen und entwendete unter anderem einen Lieferwagen (Polizei.news berichtete).
Am Mittwoch (10.04.2024), konnte ein tatverdächtiger Mann festgenommen werden.
Am Dienstagmorgen (09.04.2024), hat eine 76-jährige Frau nach einem Anruf mit einem Telefonbetrüger einem unbekannten Abholer Bargeld im Wert von 18'000 Franken übergeben.
Die unbekannte Person am Telefon hat sich als Sicherheitsdienst einer Bank ausgegeben.
Am Mittwoch (10.04.2024), kurz nach 6:15 Uhr, ist es auf der Nefenstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Mofa gekommen.
Der 15-jährige Mofafahrer wurde leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (10.04.2024), kurz vor 2:45 Uhr ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Oberen Bahnhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt durch eine Tür.
Am Dienstag (09.04.2024) ist es auf der Rosenbergstrasse bei der Autobahneinfahrt Kreuzbleiche zu einem Selbstunfall gekommen.
Dabei wurde niemand verletzt. Beim Fahrzeug entstand Totalschaden.
Motorräder werden im Strassenverkehr immer wieder übersehen. Das ist einer der wichtigsten Gründe, weshalb sich jedes Jahr 570 Motorradfahrende bei Kollisionen mit anderen Fahrzeugen schwer verletzen und 20 sterben.
Die BFU macht mit einer neuen Plakataktion darauf aufmerksam, dass Blickkontakt und Bremsbereitschaft wirksam vor Zusammenstössen schützen.
Am Dienstag (09.04.2024), kurz nach 8:30 Uhr, ist es auf der Umfahrung H16 zu einer Frontalkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Ein 38-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt.
Am Dienstag (09.04.2024), kurz vor 10:20 Uhr, ist es auf einem Waldweg bei der Sarellistrasse zu einem Unfall mit einem Motorkarren gekommen.
Ein 8-jähriger Knabe wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Montag (08.04.2024), in der Zeit zwischen 13:20 Uhr und 21:35 Uhr, ist es im Kanton St.Gallen zu mehreren Bränden gekommen.
Alle Brände konnten von den zuständigen Feuerwehren rasch gelöscht werden. Es wurden keine Personen verletzt.
Am Montag (08.04.2024), in der Zeit zwischen 10 Uhr und 15 Uhr, ist es am Mittleren Goggeien zu einem tödlichen Bergunfall gekommen.
Ein 68-jähriger Berggänger stürzte in die Tiefe. Der Mann konnte von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden.
Am Montag (08.04.2024), kurz nach 12:30 Uhr, ist es auf der Umfahrung H16 in Richtung Wil zu einem Fahrzeugbrand gekommen.
Es wurden keine Personen verletzt. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Montag (08.04.2024), kurz nach 17:35 Uhr, ist es auf der Seestrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der 54-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Montag (08.04.2024), in der Zeit zwischen 17 Uhr und 20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Werkhof an der Fleubenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt in das Gebäude. Darin stahl sie mehrere Maschinen.
Die Geschichte der Kantonspolizei St.Gallen wird auch nach der Veröffentlichung der beiden Chronik-Bücher fortgeschrieben.
Jahr für Jahr kommt eine neue Geschichts-Broschüre hinzu.
Veraltete Software birgt oft Sicherheitsrisiken. Sie vereinfacht es Angreifern, ein Gerät unter Kontrolle zu bringen.
Software-Hersteller aktualisieren ihre Software regelmässig und stellen die Änderungen als Updates ihren Kunden zur Verfügung.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA saniert innerhalb des Projekts „Instandsetzung Stadtautobahn St. Gallen“ ab dem 14. April 2024 den Anschluss SG-Neudorf.
Die Arbeiten erfordern eine Reduktion der Spurbreite, weshalb zu Spitzenzeiten längere Wartezeiten auftreten können.
Die Vorbereitungen für unser neues, interaktives Notrufquiz laufen auf Hochtouren.
Ausserdem haben Polizeiinteressierte erneut die Gelegenheit, einen Eignungstest für den Polizeiberuf auszufüllen.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kontrollierten am Ostermontag beim Grenzübergang Au einen Personenwagen.
Im Verlauf der Kontrolle zeigte sich, dass der Fahrer darin insgesamt fast ein Kilogramm Betäubungsmittel mitgeführt hatte.
Vom 8. bis zum 20. April finden auf der A1 zwischen den Anschlüssen Winkeln und Uzwil in Fahrtrichtung Zürich Belagsarbeiten statt.
In der Nacht vom 17. auf den 18. April ist die Sperrung der Ein- und Ausfahrt Gossau in Fahrtrichtung Zürich notwendig. Ebenfalls kommt es zu einem Spurabbau und nächtlichen Sperrungen des Rastplatzes Wildhaus Nord.
Am frühen Montagmorgen (08.04.2024) hat sich ein Mann bei einem Arbeitsunfall mit einer elektrischen Hebevorrichtung „Ameise“ an beiden Füssen schwere Verletzungen zugezogen.
Er musste mit der Rettung ins Spital gebracht werden.
Im Frühling 2025 startet ein neuer Grundkurs zur Sicherheitsassistentin oder zum Sicherheitsassistenten bei der Stadtpolizei St.Gallen.
Auf unserer Website sind alle Infos zu finden und am 17. Mai 2024, 19 Uhr, findet eine Informationsverantaltung an der Vadianstrasse 57 in St.Gallen statt.
Am Samstag (06.04.2024), kurz nach 07:00 Uhr, ist es zu mehreren Diebstählen und versuchten Diebstählen aus unverschlossenen Autos in Flawil gekommen. Eine vorerst unbekannte Täterschaft begab sich dabei im Bereich Säntisstrasse, Badstrasse, Mühlegasse und Kronenstrasse zu mehreren Fahrzeugen und versuchte diese, mittels Ziehen der Türfallen zu öffnen. Dabei konnte sie aus mindestens zwei Autos Bargeld und weitere Gegenstände stehlen.
Die Kantonspolizei St.Gallen konnte kurz darauf einen 19-jährigen Marokkaner und einen 17-jährigen Algerier vorläufig festnehmen. Die beiden Maghrebiner stehen in dringendem Verdacht, die Diebstähle und Diebstahlsversuche begangen zu haben. Der Gesamtdeliktsbetrag beläuft sich auf rund 1'000 Franken.
Am Samstag (06.04.2024), um 11:40 Uhr, ist es an der Etzelstrasse zu einem Backofenbrand gekommen. Dabei entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Personen wurden keine verletzt.
Die Brandursache wird durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen untersucht.
Am Samstag (06.04.2024), um 18:45 Uhr, ist es auf der Westumfahrung zur Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Dabei wurde eine 19-Jährige verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (06.04.2024), kurz nach 19:00 Uhr, hat sich auf der Thannäckerstrasse eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei verletzten sich zwei Jugendliche unbestimmt am Rücken. Sie wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (06.04.2024), sind in Bad Ragaz auf der Bahnhofstrasse und in Eschenbach auf der Schmerikonerstrasse zwei Männer alkoholisiert mit ihren E-Bikes gestürzt.
Beide Männer haben sich bei den Stürzen leicht verletzt. Bei ihnen wurde eine Blutprobe angeordnet.
Am Samstag (06.04.2024), kurz vor 21:00 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zur Kollision zwischen einem Auto und einem Kleinmotorrad gekommen. Der 16-jährige Motorradfahrer verletzte sich dabei leicht. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte ein medizinisches Problem Unfallursache gewesen sein.
Am Freitag (05.04.2024), um 17:35 Uhr, hat an der Tulpenstrasse eine Hecke gebrannt. Das Feuer griff auch auf das danebenstehende Einfamilienhaus über und musste durch die Feuerwehr gelöscht werden.
Es entstand Sachschaden von rund 100'000 Franken. Verletzt wurde niemand. Eine 66-jährige Frau war vor ihrem Haus mit dem Abbrennen von Unkraut beschäftigt. Dabei fing die Hecke vor dem Haus plötzlich Feuer.
Am Freitag (05.04.2024), kurz vor 17:30 Uhr, ist es auf der Oberwaldstrasse zur Kollision zwischen einem Auto und einem Roller gekommen. Dabei verletzte sich der 17-jährige Rollerfahrer unbestimmt.
Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Am Auto sowie dem Roller entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Freitag (05.04.2024), um 19:00 Uhr, ist das Auto eines 49-Jährigen auf der Autobahn A1 in die Randleitplanke geprallt. Der Mann wurde für fahrunfähig befunden. Die Kantonspolizei St.Gallen ordnete eine Blut- und Urinprobe bei ihm an. Der Führerausweis wurde ihm vor Ort abgenommen.
Am Auto und der Leitplanke entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.