In der Zeit zwischen Montagmorgen um 6:45 Uhr und Dienstag (12.03.2024), um 12:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Sonnenhaldenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in das Haus.
Am Dienstag (12.03.2024), kurz vor 16:10, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 29-jähriger Mann nickte gemäss eigenen Aussagen kurz ein und prallte mit seinem Auto in die Randleitplanke. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Dienstag (12.03.2024), um 14:10 Uhr, ist es auf der Umfahrungsstrasse H16 zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Eine 43-jährige Frau kam dabei ums Leben.
Am Montag (11.03.2024), um 17:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall gekommen.
Eine 67-jährige Frau nickte gemäss eigenen Aussagen kurz ein und prallte mit ihrem Auto in die Randleitplanke. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Dienstag (12.03.2024), um 2:15 Uhr, ist es auf der Promenadenstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 36-jähriger Mann nickte gemäss eigenen Aussagen kurz ein und prallte mit seinem Auto gegen eine Mauer. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Montag (11.03.2024), kurz vor 19 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über eine Gewässerverschmutzung im Chrobel- und Hofenbach erhalten.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen gelangten mehreren tausend Liter Jauche aus einem Jauchesilo eines Landwirtschaftsbetriebes in die Bäche. Es kam zu geringem Fischsterben.
Am Montagmorgen (11.03.2024), kurz nach 5:15 Uhr, ist es an der Brauerstrasse zu einem Brand von einem Schrebergartenhaus gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden von rund 25'000 Franken. Die Brandursache ist unklar.
Die Umfahrungsstrasse Ebnat-Kappel ist am Mittwoch, 13. März 2024, und Donnerstag, 14. März 2024, tagsüber für den Verkehr gesperrt.
Das Strassenkreisinspektorat Wattwil nimmt während den Sperrung Holzer- und diverse Strassenunterhaltsarbeiten vor.
Am Samstag (09.03.2024), kurz vor 12:00 Uhr, hat ein 15-Jähriger auf der Ernetschwilerstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Dabei entstand erheblicher Sachschaden.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (10.03.2024) hat die Kantonspolizei St.Gallen sechs Personen wegen Fahrunfähigkeit zur Anzeige gebracht. Vier Personen wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen, zwei weiteren Person wurde die Weiterfahrt untersagt. Eine Person hatte bereits einen gültigen Führerausweisentzug.
Bei vier Personen wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Bei einer Person konnte eine Kleinmenge Amphetamin aufgefunden werden. Eine Person fuhr ein Mofa ohne Versicherungsschutz.
Am Sonntag (10.03.2024), um 03:00 Uhr, ist ein zunächst unbekannter Mann in ein Einfamilienhaus an der Brauerstrasse eingeschlichen. Als er vom anwesenden Bewohner überrascht wurde, flüchtete der Mann in unbekannte Richtung.
Im Zuge der eingeleiteten Fahndung konnte ein 43-jähriger tatverdächtiger Ungare angehalten und festgenommen werden. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Sonntag (10.03.2024), kurz vor 03:15 Uhr, ist ein 24-Jähriger auf der Neulandenstrasse am Steuer seines Autos eingeschlafen.
Das Auto prallte daraufhin in eine Mauer. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Sonntag (10.03.2024), um 00:30 Uhr, ist es am Sonnenberg zum Brand eines Mehrfamilienhauses gekommen. Dabei brannte der Dachstock komplett aus.
Personen wurden keine verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert tausend Franken.
Am Sonntag (10.03.2024), 01:35 Uhr, ist es an der Gerenstrasse zum Brand eines Sichtschutzes und eines Lieferwagens gekommen.
Dabei entstand Sachschaden von rund 100'000 Franken.
Am Samstag (09.03.2024), um 17:30 Uhr, ist es an der Escherstrasse zu einem Brand auf einem Balkon gekommen.
Dabei entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Am Samstag (09.03.2024), um 16:40 Uhr, ist es auf der Bischofszellerstrasse zur Auffahrkollision zwischen zwei Motorrädern gekommen.
Dabei verletzte sich ein 17-Jähriger unbestimmt. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (09.03.2024), nachmittags, ist es am Selun zu einem tödlichen Bergunfall gekommen. Ein 34-jähriger Mann stürzte auf einer Schneeschuh-Wanderung in ein Karstloch.
Er konnte nur noch tot geborgen werden.
Am Samstagnachmittag (09.03.2023) ereignete sich auf der Zürcher Strasse, Höhe Liegenschaft 257, eine Streifkollision zwischen einem Bus und einer unbekannten Person.
Bei der umgehend durch den Buschauffeur eingeleiteten Vollbremsung verletzte sich eine 59-jährige Passagierin.
Am Samstag (09.03.2024), um 05:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A23 zum Brand eines Autos gekommen.
Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Freitag (08.03.2024), um 20:15 Uhr, hat ein 55-jähriger Mann mit seinem Lieferwagen an der Seegartenstrasse eine Laterne touchiert. Danach verliess er den Unfallort ohne den Schaden zu melden.
Er konnte durch die Kantonspolizei St.Gallen ermittelt werden und wurde für fahrunfähig befunden. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ordnete eine Blut- und Urinprobe bei ihm an.
Am Freitag (08.03.2024), um 2:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, wonach sich zwei zunächst unbekannte Männer in ein Haus an der Sonnenbühlstrasse eingeschlichen hätten. Die Bewohner des Hauses konnten einen der beiden Männer bis zum Eintreffen von Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen zurückhalten. Er wurde festgenommen. Der andere Mann flüchtete. Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung durch die Kantonspolizei St.Gallen konnte er angehalten und ebenfalls festgenommen werden. Bei den Männern handelt es sich um zwei 21-jährige Asylbewerber aus Algerien.
Sie werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Freitagmorgen (07.03.2024), um 6 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 71-jährige Fussgänger wurde dabei unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 1'500 Franken.
Am Mittwochabend (06.03.2024), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit dem TCS und der City Garage Goldach eine Lichtkontrolle durchgeführt.
Insgesamt wurden 70 Fahrzeuge kontrolliert. Wo nötig, wurden die Einstellungen der Lichteinheit korrigiert oder defekte Leuchtmittel repariert.
Am Donnerstag (07.03.2024), kurz vor 15:30 Uhr, ist es auf der Heidenerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Mofa und einem Auto gekommen.
Der 14-jährige Mofafahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstag (07.03.2024), kurz vor 23:20 Uhr, ist es auf Wasserfluhstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 58-jährige Fussgänger wurde schwer verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Die Alpine Einsatzgruppe ist eine Sonderfunktion der Kantonspolizei St.Gallen. Sie sind spezialisiert auf die Tatbestandsaufnahme im alpinen Gelände. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Suche von Vermissten bei Wanderunfällen im Sommer sowie bei Lawinenunfällen im Winter.
Sie ist für eine reibungslose Gewährleistung der Kommunikation vor Ort und für die Ermittlung und Dokumentation der Unfallursache zuständig.
Derzeit werden betrügerische SMS-Nachrichten verschickt, in denen sich die Absender als Logistikunternehmen UPS ausgeben. In diesen Textnachrichten wird fälschlicherweise behauptet, dass die Lieferoptionen für ein versendetes Paket bestätigt werden müssen.
Das Ziel der Täuschung besteht darin, die gutgläubigen Empfänger dazu zu verleiten, ihre Kreditkartendaten preiszugeben.
In der Zeit zwischen Samstag um 15 Uhr und Mittwoch (06.03.2024), um 9 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Sonnenbergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt über eine Tür.
Am Donnerstag (07.03.2024), in der Zeit zwischen 2:40 Uhr und 3:05 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastronomiebetrieb an der Grabenstrasse sowie an der Toggenburgerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich in beiden Fällen gewaltsam Zutritt über eine Tür.
Manchmal hat es die Polizei auch mit kleineren Fellnasen zu tun und nicht nur mit grossen Polizeihunden.
Letzte Woche wurde ein Chihuahua am Bahnhof St.Gallen am Kiosk vergessen. Der Besitzer bemerkte das Fehlen seines vierbeinigen Freundes schnell.
Am Mittwoch (28.02.2024) kam es an der Wolfgangstrasse zu einem tragischen Verkehrsunfall, wobei ein Knabe verstorben ist. Im Rahmen einer Quartierveranstaltung wurde gestern Mittwoch über die Verkehrssicherheit informiert und Bedürfnisse der Eltern und Bewohnenden entgegengenommen.
Die Stadtpolizei St.Gallen hat bereits erste Massnahmen getroffen, welche sofort umgesetzt werden, weitere sind bei Polizei und Schule noch in Abklärung.
Am späten Dienstagabend (05.03.2024) wurde auf der Rorschacher Strasse, Höhe Verzweigung Schönbühlstrasse, ein E-Bike-Fahrer von einem Auto touchiert. Der oder die Autolenkerin fuhr weiter.
Die Stadtpolizei St.Gallen sucht daher Zeugen.
Die Präsidien des Kantonsgerichtes, des Verwaltungsgerichtes und des Versicherungsgerichtes haben heute anlässlich ihrer dritten gemeinsamen Medienkonferenz über das Geschäftsjahr 2023 berichtet.
Nebst der sehr hohen Geschäftslast im Bereich der Zivil- und Strafjustiz beschäftigen sich die Gerichte aktuell vor allem mit dem Thema „Digitalisierung“.
Am Dienstag (05.03.2024), um 11:15 Uhr, ist ein Mann mit seinem Auto in ein geparktes Auto an der Bühlstrasse geprallt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Der 66-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Dienstag (05.03.2024), kurz nach 17:40, ist es auf der Autobahn A3 im Murgwaldtunnel zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 22-jähriger Autofahrer nickte gemäss eigenen Aussagen kurz ein und prallte mehrfach in die rechte und linke Tunnelwand. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
90 Atemschutzträger der Feuerwehr Pizol wurden am vergangenen Wochenende unter realitätsnahen Bedingungen beübt.
Als Übungsobjekte standen das Restaurant Frohe Aussicht in Mels und der alte Konsum Konkordia in Heiligkreuz zur Verfügung.
Kleinanzeigenbetrug ist eines der am häufigsten bei der Polizei angezeigten Delikte. Dass es sich dabei um ein lukratives Geschäft für die Betrüger handelt, zeigt die Tatsache, dass es immer wieder neue Varianten der Betrugsversuche gibt.
Bei drei neuen Varianten, die dem BACS in den letzten Wochen gemeldet wurden, werden gezielt Nutzende der Bezahl-App TWINT in eine Falle gelockt.
Am Montagnachmittag (04.03.2024) geriet ein ungesicherter Lieferwagen auf dem Gübsenweg ins Rollen. Das Fahrzeug wurde durch eine Mauer gestoppt. Verletzte gab es keine.
Es entstand Sachschaden.
Die Zahl der Ausweisentzüge hat 2023 im Vorjahresvergleich um knapp ein Prozent zugenommen. Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit, Angetrunkenheit sowie Gefährdung Dritter durch Unaufmerksamkeit gehörten erneut zu den häufigsten Gründen. Die Zahl neuerworbener Führerausweise nahm dagegen erneut deutlich ab.
Dies zeigen jährliche Statistiken des Bundesamts für Strassen (ASTRA).
In der Zeit zwischen Sonntagabend um 21:30 Uhr und Montag (04.03.2024), um 11:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastronomiebetrieb an der Ringgasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt in das Gebäude.
Am Montag (04.03.2024), kurz nach 17:10 Uhr, hat eine zunächst unbekannte Täterschaft einen Einbruch in ein Auto an der Dorfstrasse in Altenrhein begangen. Sie stahl mutmasslich Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken.
Anschliessend flüchtete sie mit einem Auto. Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen gelang es, auf Höhe der Raststätte Thurau in Züberwangen, das gesuchte Auto anzuhalten. Ein 47-jähriger Algerier und ein 56-jähriger Schweizer wurden festgenommen.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (04.03.2024), in der Zeit zwischen 22 Uhr und 7:20 Uhr, ist es an der Rorschacher Strasse, der Splügenstrasse und der Rosenheimstrasse zu zehn Einbrüchen in Autos gekommen. In allen Fällen schlug die unbekannte Täterschaft Scheiben ein.
Insgesamt stahl sie Wertsachen im Wert von mehreren hundert Franken. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Montagmorgen (04.03.2024) kam es bei der Verzweigung Zürcherstrasse/Schönaustrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradfahrer.
Dabei wurde der Velofahrer leicht verletzt.
Am Sonntagnachmittag (03.03.2024) geriet auf einem Firmenareal im Westen der Stadt St.Gallen ein E-Scooter Akku in Brand. Die Personen, welche sich im Gebäude befanden, versammelten sich selbständig vor dem Areal.
Es wurden keine Personen verletzt, jedoch entstand Sachschaden.
Am Samstag (02.03.2024) rückten Einsatzkräfte der Stadtpolizei St.Gallen an eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen aus.
Bei der anschliessenden Personenkontrolle eines 40-jährigen Schweizers wurden diverse Betäubungsmittel sichergestellt.
Am Montag (04.03.2024), kurz vor 5:30 Uhr, ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Kapplerstrasse zu einem Brand gekommen.
Die zuständigen Feuerwehren konnten den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.