Am Freitag (05.03.2021), kurz nach 10:20 Uhr, hat ein aufmerksamer Passant der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine Rauchentwicklung an der Hauptstrasse gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Brand bereits gelöscht.
Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Bei einem Lastwagenbrand im Aeschertunnel (Gemeindegebiet Aesch, Fahrtrichtung Chur) ist am Freitagmorgen (5.3.21) am Fahrzeug Total- und an der Tunnelinfrastruktur hoher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 8.15 Uhr entdeckte eine zivile Patrouille der Kantonspolizei einen auf dem Pannenstreifen stehenden, brennenden Sattelschlepper.
Am Donnerstag (04.03.2021), kurz nach 14:40 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand in einem Einfamilienhaus an der Bürgstrasse gemeldet worden.
Das Haus stand in Vollbrand. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Als Ursache des Grossbrandes im Industriegebiet von Laufen im Juli 2020 steht eine technische Ursache klar im Vordergrund.
Da im Rahmen der umfangreichen Untersuchungen der Forensik der Polizei Basel-Landschaft keine Spuren oder Hinweise auf eine vorsätzliche oder fahrlässige strafbare Handlung oder Unterlassung gefunden werden konnten, eröffnet die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft kein Strafverfahren und hat die Nichtanhandnahme des Verfahrens verfügt.
Bei einem Grossbrand in einem Firmengebäude ist am Mittwochnachmittag (3.3.2021) in Hinwil ein Sachschaden in zurzeit noch unbekannter Höhe entstanden.
Verletzt wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand niemand.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Romanshorn entstand in der Nacht zum Mittwoch Sachschaden. Eine Person wurde leicht verletzt.
Kurz vor 1.30 Uhr meldete ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Arbonerstrasse einen Brand im Badezimmer.
Weingarten. Während der Brandbekämpfung anlässlich eines Wohnungsbrandes in der Doktor-Wohnlich-Straße in Weingarten ist am Dienstagvormittag die 95 Jahre alte Wohnungsinhaberin tot aufgefunden worden.
Aufgrund der ersten objektiven Befunde war die Ursache zunächst unklar. Allerdings erbrachte die Begutachtung durch Kriminaltechniker der Karlsruher Kriminalpolizei - gemeinsam mit einem Vertreter der Rechtsmedizin-, dass die betagte Frau wohl Opfer eines tragischen Unglücksgeschehens wurde.
Bei Reparaturarbeiten ist es in einem Heizungsraum zu einer Rauchentwicklung gekommen. Verletzt wurde niemand.
Der Raum wurde durch die Feuerwehr entraucht.
Am Dienstag kam es in einem Industriegebäude in Amriswil zu einem Brand, es wurde niemand verletzt.
Kurz nach 11.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einem Industriegebäude an der Sommeristrasse in einem Trocknungsofen für Schafwolle ein Brand ausgebrochen sei.
Am späteren Montagnachmittag (01.03.2021) konnte durch einen Hauswart ein aufflammender Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt Schaffhausen gelöscht werden. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Brandvorfall.
Borken. Nach dem Brand eines Einfamilienhauses am Dienstagmorgen (2.3., 3 Uhr) am Schückerskamp in Borken entdeckten Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten einen 60-jährigen Bewohner und konnten ihn nur noch tot bergen.
Im Gebäude wird noch ein weiteres Opfer im Alter von 97 Jahren vermutet. Das Haus ist einsturzgefährdet.
Am Dienstag (02.03.2021), kurz nach 04:20 Uhr, ist im Weiler Gumpist-Vorderlaad ein Brand entdeckt worden. Ein Schopf wie auch das Haus brannten vollständig ab.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken. Die Brandursache ist nicht bekannt.
Am Sonntagmorgen (28.02.2021), kurz vor 07:00 Uhr, hat in der Schulstrasse, bei der Schrebergartenanlage Dornacker, ein Gartenhaus gebrannt.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Nacht von Sonntag auf Montag sind die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Sanität und Polizei wegen eines Kellerbrandes in Zürich Nord im Einsatz gestanden.
Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vor Ort medizinisch erstversorgt und anschliessend ins Spital gebracht.
Am Sonntagabend (28.02.2021) brannte es in einer Loggia (nach der Aussenseite offener, überdachter Raum) einer Mietwohnung am Bleicheplatz in Schaffhausen.
Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Verletzt wurde bei diesem Vorfall niemand.
Am Sonntagmittag, 28. Februar 2021, kurz vor 14.00 Uhr, gerieten zwei parkierte Personenwagen auf einem Garagenvorplatz in einem Industrieareal an der Dornacherstrasse in Aesch BL in Brand.
Personen wurden keine verletzt.
Gelsenkirchen. Seit 04:30 Uhr brennen hunderte Autoreifen in Gelsenkirchen-Ückendorf. Anrufer berichteten der Leitstelle von Rauch und Feuerschein im Bereich eines dortigen Gewerbebetriebs.
Einheiten der Wache Altstadt und Heßler sowie der Führungsdienst der Wache Buer rückten darauf hin aus.
Heute Nachmittag rückten die Feuerwehr des Stützpunkts, das CSPI von Estavayer sowie die Kantonspolizei wegen eines Brandes in einem sich in Bau befindlichen Haus in Murist aus.
Die Feuerwehr konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Die Brandursache ist unbekannt. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet.
Am Samstag (27.02.2021), kurz nach 11 Uhr, hat auf der Autobahn A13 das Auto eines 31-jährigen Mannes gebrannt.
Er und sein gleichaltriger Beifahrer konnten das Auto noch rechtzeitig auf dem Pannenstreifen abstellen und blieben unverletzt.
Heute Freitag, 26. Februar 2021, kurz nach 13.15 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Meldung zu einem Brand an der Gotthardstrasse 183 in Erstfeld ein.
Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte der Feuerwehr Erstfeld konnten das Feuer im Holzschuppen rasch unter Kontrolle bringen und so ein Übergreifen der Flammen auf das nahestehende Wohnhaus verhindern.
Im Zeitraum von Juli 2020 bis Oktober 2020 kam es zu 6 Brandstiftungen, wobei Sachschaden in Wert von mehreren Zehntausend Franken entstand.
Personen wurden keine verletzt.
In einem Einfamilienhaus in Fehren kam es am Donnerstagabend zu einem Brand. Die Rentnerin, welche die Liegenschaft bewohnt, blieb unverletzt.
Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn untersucht.
Bezirk Braunau. Aus noch ungeklärter Ursache brach am 25. Februar 2021 gegen 19:10 Uhr in einer Wohnung einer Wohnhausanlage in Mattighofen ein Brand aus.
Die 72-jährige Bewohnerin befand sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte noch in ihrer Wohnung und konnte diese nicht mehr selbstständig verlassen.
Im Autobahntunnel Schlund in Kriens ist gestern Abend ein Lieferwagen ausgebrannt. Für die Löscharbeiten mussten die Tunnelröhren in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Verletzt wurde niemand. Es entstand grosser Sachschaden.
Gießen. Am vergangenen Dienstag konnten ein Autofahrer und eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiautobahnstation Mittelhessen auf einem Gelände einer Tankstelle in Reiskirchen offenbar Schlimmeres verhindern.
Zwar brannte ein PKW aus. Aufgrund der schnellen Reaktion konnte verhindert werden, dass das Feuer sich nicht weiter ausbreitete und niemand verletzt wurde.
Dormagen. Zwischen Mittwochabend (24.02.), etwa ab 21:10 Uhr, und dem frühen Donnerstagmorgen (25.02.), gegen 4:20 Uhr, haben Unbekannte an mehreren Stellen in Dormagen Müll- und Altpapiercontainer in Brand gesetzt.
Zunächst riefen gegen 21:10 Uhr Anwohner der Straße "Am Rath" die Feuerwehr, weil dort drei Müllcontainer brannten. Als die Polizeibeamten eintrafen, war der Brand bereits gelöscht.
Nach der Benützung eines Elektrogrills geriet gestern Abend ein Balkon eines Mehrfamilienhauses in Ruswil in Brand. Die Bewohner mussten die Nacht auswärts verbringen. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch, 24. Februar 2021, verwendete ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Ruswil auf dem Balkon einen Elektrogrill. Vermutlich wurde dieser nach der Benützung nicht richtig ausgeschaltet. Gegen 23:30 Uhr wurde eine Rauchentwicklung festgestellt. Die aufgebotene Feuerwehr Ruswil konnte den Brand löschen.
Wie berichtet, wurden am Samstagabend, 20. Februar 2021, die Fassade und die Dachkonstruktion eines Neubaus an der Bielstrasse in Bettlach bei einem Brand beschädigt.
Die Abklärungen zur Brandursache durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass sich beim Verschweissen von Bitumenbahnen offensichtlich ein Schwellbrand im Bereich der Fassade entwickeln konnte.
Am Donnerstag (25.02.2021), um 00:20 Uhr, ist es an der Industriestrasse zu einem Brand gestapelter Paletten mit Isolationsmaterial gekommen. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Die Brandursache wird abgeklärt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 20'000 Franken geschätzt.
Gestern Abend sind die Feuerwehr und die Kantonspolizei wegen eines Brandes in einem im Bau befindlichen Gebäudes an der Route André-Piller in Givisiez interveniert.
Es wurde niemand verletzt. Eine Untersuchung ist im Gange.
In der Nacht auf Dienstag, 23. Februar 2021, musste die Feuerwehr Ingenbohl-Brunnen ins Grand Palais in Brunnen ausrücken.
Um 3.30 Uhr löste ein automatischer Brandalarm aus und die Bewohner verliessen das Gebäude unverletzt.
Am Montag, 22.02.2021, kam es im Strublen in Reichenburg SZ (nahe Kantonsgrenze GL) und an der Oberseestrasse in Näfels zu Brandfällen. Es wurde niemand verletzt.
Gegen 15.00 Uhr wurde der Feuerwehrnotruf verständigt, als Rauch bei einem Miststock neben einem Stall zwischen Bilten und Reichenburg gesichtet wurde. Die Feuerwehren Bilten und Niederurnen konnten den Mottbrand rasch unter Kontrolle bringen. Von Feuerwehr und Polizei standen 15 Personen im Einsatz.
Da eine brennende Kerze in einer Laterne vergessen ging kam es am Montagmorgen in Meisterschwanden zu einem Brand. Verletzt wurde niemand.
Es entstand Sachschaden.
Die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz musste am Sonntag, 21. Februar 2021, kurz nach 21 Uhr an die Erlenstrasse in Ibach ausrücken.
Eine Passantin hatte auf einem Balkon offenes Feuer bemerkt und die Bewohner des Mehrfamilienhauses alarmiert. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am frühen Sonntagmorgen ist in einem Wohnhaus in Biel ein Brand ausgebrochen. Eine Frau wurde dabei schwer verletzt.
Vier weitere Personen wurden für weitere Abklärungen ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet.
Am Samstag (20.02.2021), kurz nach 14:00 Uhr, hat auf der A15 ein Lieferwagen im Uznabergtunnel gebrannt.
Die Brandursache wird untersucht. Der Lieferwagen erlitt Totalschaden.
Aus noch zu klärenden Gründen brannte am Samstagabend die Aussenfassade und Teile der Dachkonstruktion eines Garagenneubaus in Bettlach.
Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und einen Vollbrand des Holzbaus verhindern. Verletzt wurde dabei niemand.
Am Samstag (20.02.2021), um kurz vor 14:50 Uhr, hat an der Warteggstrasse eine Wohnung gebrannt.
Die zuständige Feuerwehr war mit 30 Angehörigen vor Ort. Die Wohnung ist unbewohnbar.
Am Freitag, 19. Februar 2021, kurz vor 20.00 Uhr, kam es bei einem Grillplatz oberhalb der Seltisbergerstrasse in Liestal BL zu einem Brandunfall.
Zwei Personen zogen sich dabei Verbrennungen zu.
Am Freitag (19.02.2021), kurz vor 13:40 Uhr, hat an der Hochwiesenstrasse ein mehrere hundert Jahre altes Ferienhaus gebrannt.
Die zwei Bewohner konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen. Am Haus entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Am frühen Freitagmorgen geriet ein Spielturm eines Kindergartens in Ebikon in Brand. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Die Brandursache ist unklar.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am frühen Morgen ist in einer Wohnung an der Allmendstrasse ein Brand ausgebrochen. Ein Mann ist ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug und die Zuger Polizei haben die Ermittlungen zu den Umständen sowie der Brandursache aufgenommen.
Kurz nach 05:00 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass es in einer Wohnung an der Allmendstrasse in Steinhausen brenne.
In der Nacht auf Donnerstag (18.02.2021) um 01:09 Uhr wurde der Schaffhauser Polizei gemeldet, dass ein Gebäude in Herblingen brennt.
Die ausgerückten Einsatzkräfte stellten vor Ort einen Vollbrand eines Einfamilienhauses fest. Eine Bewohnerin wurde dabei verletzt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.