Bei einer Einmündung ausserhalb von Rottenschwil stiessen am Dienstagnachmittag zwei Autos heftig zusammen.
Beide Beteiligten wurden leicht verletzt. Es entstand grosser Sachschaden.
Ein Algerier wurde in der Nacht auf Dienstag in Oftringen bei einem Einschleichediebstahl überrascht.
Der Tatverdächtige konnte nach kurzer Flucht durch die Kantonspolizei Aargau festgenommen werden.
Am Montagnachmittag kam es am Bahnhof Aarau einmal mehr zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern.
Weil von einem Messer die Rede war, leitete die Kantonspolizei vertiefte Ermittlungen ein. Ein Beteiligter wurde festgenommen.
Weil er am Steuer einnickte, prallte ein Automobilist in Staufen gegen ein parkiertes Auto. In Ennetbaden rammte ein stark betrunkener Lenker eine Strassenlampe.
Während niemand verletzt wurde, entstand grosser Sachschaden.
Ein Automobilist verlor beim Beschleunigen aus dem Kreisel die Kontrolle über seinen BMW.
Dieser prallte gegen zwei Fahnenmasten und beschädigte ein parkiertes Fahrzeug. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag kam es in Schafisheim zu einem schweren Reitunfall, bei welchem sowohl das Pferd wie auch beide Personen verletzt wurden.
Das Pferd musste aufgrund der Schwere der Verletzungen eingeschläfert werden.
Heute Sonntagmorgen verunfallte ein 21-jähriger Fahrzeuglenker in Brittnau. Bei der Tatbestandsaufnahme stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Fahrzeuglenker alkoholisiert war und das Auto komplett abgefahrene Reifen besass.
Verletzt wurde niemand, es entstand aber beträchtlicher Sachschaden.
Die Kantonspolizei Aargau führte am gestrigen Freitagnachmittag bis in die Abendstunden eine grössere Kontrollaktion am Bahnhof Aarau durch. Nebst mehreren Strafanzeigen wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden fünf Personen festgenommen.
Am Freitagnachmittag, 31.05.2024 führte die Kantonspolizei Aargau am Bahnhof Aarau bis in die Abendstunde eine grössere Kontrollaktion durch. Hintergrund dieser Kontrollaktion waren etliche Vorfälle in den Bereichen Gewalt im öffentlichen Raum, Drogendelikten sowie ungebührlichem Verhalten.
Am Donnerstagabend ereignete sich zwischen Rüstenschwil und Mühlau ein Fahrradunfall. Dabei verletzte sich der Fahrradlenker mittelschwer.
Gesucht wird nun ein Mann mit seinem dunklen Van welcher gegebenenfalls Angaben zum Vorfall machen kann.
Am späten Nachmittag nickte ein Automobilist innerorts ein, geriet auf die Gegenfahrbahn und rammte einen stehenden Wagen.
Während niemand verletzt wurde, entstand beträchtlicher Schaden.
Immer häufiger müssen persönliche Daten im Internet preisgeben werden, um Dienstleistungen, etc. in Anspruch nehmen zu können.
Dies machen sich auch Betrüger zunutze, indem sie versuchen, Daten zu fremden Identitäten zu erlangen, um diese danach missbräuchlich einzusetzen.
Wegen Bauarbeiten müssen Teile des Bahnhofs Lenzburg zwischen dem 1. und 14. Juni 2024 für den Bahnverkehr gesperrt werden.
Dies führt zu Fahrplanänderungen und Zugausfällen. Es verkehren Ersatzbusse. Die SBB empfiehlt allen Reisenden, vor jeder Fahrt den Online-Fahrplan zu prüfen.
Die Schweizer Bevölkerung reist wieder mehr. Das Sicherheitsgefühl bei Auslandreisen ist dabei so hoch wie noch nie in den letzten acht Jahren.
Nichtsdestotrotz sagt eine Mehrheit, dass Reisen in den letzten zwölf Monaten unsicherer geworden ist.
Online-Shopping ist beliebt. Das lockt auch Betrüger/innen an. Kredit- und Debitkartendelikte nehmen jedes Jahr um 10 bis 20 Prozent zu. Die weitaus häufigste Betrugsmasche ist Phishing.
Dabei vertrauen die Täter/innen auf die Gutgläubigkeit und das Unwissen ihrer Opfer. Genau hier setzt die Polizei an. Bereits mit wenigen Vorsichtsmassnahmen können Kartenbesitzer/innen verhindern, dass sie bestohlen werden.
In der Nacht auf Mittwoch konnten vier verdächtige Personen angehalten werden.
In ihrem Fahrzeug befand sich eine grössere Menge Kupferkabel. Die Personen wurden festgenommen.
Bei einem Fussgängerstreifen in Würenlos stiess am Dienstagabend ein Auto mit einem Fussgänger zusammen. Der Jugendliche wurde verletzt.
Das Auto fuhr weiter und wird gesucht.
Der Touring Club Schweiz hat die Sicherheit von 15 Veloschlössern unterschiedlicher Bauart getestet. Grundsätzlich gilt, je massiver die Schlösser, umso schwieriger sind sie zu knacken, wobei der Preis nicht zwingend entscheidend ist.
In einem weiteren Test wurden sieben Velotaschen verglichen, die auch auf dem Rücken getragen werden können. Eine dieser 2-in-1-Hybridtaschen erzielte die Empfehlung „hervorragend“ und drei weitere wurden als „sehr empfehlenswert“ eingestuft.
Wandern ist sehr beliebt und weit verbreitet. Aber beim Bergwandern verunfallen immer wieder Menschen tödlich. Oft passieren Unfälle, weil Wandernde die Risiken und Herausforderungen unterwegs falsch einschätzen.
Die BFU engagiert sich deshalb dafür, dass Wanderungen besser geplant werden können. Gemeinsam mit Partnern hat sie eine Methode entwickelt, nach der geschulte Personen Wanderungen nach ihren technischen Anforderungen und ihrer Gefährlichkeit bewerten.
Am Montagabend kam es auf der N1R in Buchs Fahrtrichtung Aarau zu einer Auffahrkollision zwischen vier Fahrzeugen.
Drei Personen zwecks Abklärungen ins Spital verbracht. Es entstand Sachschaden.
Zwei von der Kantonspolizei Freiburg gesuchte mutmassliche Einbrecher wurden im Kanton Aargau festgenommen.
Sie werden verdächtigt, mehr als zwanzig Einbrüche in Einfamilienhäuser in der Romandie begangen zu haben.
In einem Holzschopf in Münchwilen brach kurz vor Mitternacht ein Brand aus, der grossen Schaden anrichtete.
Personen wurden keine verletzt, jedoch kam für zwei Haustiere jede Hilfe zu spät. Die Brandursache ist gegenwärtig unklar.
Vom Hochwasser am 8. Juli 2017 waren der Stadtbach und sein Umland stark betroffen.
Der Bach überschwemmte das Siedlungsgebiet und hinterliess grosse Schäden.
Gleichzeitig mit der Sanierung der Werkleitungen wurde der Eisengrubenweg neu gestaltet.
Im Rahmen einer Anwohnerbefragung zu Projektbeginn hat sich eine deutliche Mehrheit für einen Grünstreifen ausgesprochen. Die Strasse wurde verschmälert, die freie Fläche entsiegelt, begrünt und mit 21 Bäumen bepflanzt. Der Apéro mit den Anwohnenden und weiteren Beteiligten markiert den Abschluss des Projekts.
Mitte Mai führte die Polizei Oberes Fricktal in Oeschgen, im Innerortsbereich, während rund einer Woche eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Insgesamt fuhren 235 Fahrzeuglenkende zu schnell. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 70 km/h.
Drei Häuser in Aarau wurden in der Nacht auf Mittwoch Ziel von lautlosen Dieben. Ein entwendetes Smartphone konnte später im Kanton Zürich geortet werden.
Bei einer nahen Asylbewerberunterkunft konnte die Polizei auch einen mutmasslichen Täter festnehmen und weiteres Diebesgut sicherstellen.
Ein Senior verlor in einem Wohnquartier die Herrschaft über seinen Wagen. Dieser prallte gegen das Vordach eines Nachbarhauses und landete auf dem Vorplatz.
Der Lenker wurde verletzt. Der Sachschaden ist gross.
Mit einer Nachricht, die angeblich von Coop stammt, fordern die Cyberkriminellen zur Aktualisierung von persönlichen Daten auf.
Neben dem Passwort zum Coop-Supercard-Account haben es die Betrüger vor allem auf die Kreditkartendaten abgesehen.
Eine zunächst unbekannte Täterschaft schlich am frühen Mittwochmorgen in ein Wohnhaus.
Auf der Fahndung konnte die Polizei zwei junge Männer festnehmen.
Nächtliche Einbrecher drangen in Aarau in ein Mobilfunk-Geschäft ein und transportierten etliche Geräte ab.
Auf der Fahndung konnte die Kantonspolizei in Kölliken vier Männer unter dringendem Tatverdacht festnehmen.
In einer Scheune in Boniswil brach am Abend ein Brand aus. Es entstand grosser Sachschaden.
Das Wohnhaus konnte durch die Feuerwehr gerettet werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist gegenwärtig unklar.
Auf der Bergstrecke in Richtung Salhöhe stiessen am Pfingstmontag zwei Motorräder zusammen. Einer der Lenker wurde schwer verletzt und durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Die andere Beteiligte wurde leichter verletzt.
Am Samstag kam ein Automobilist von der Strasse ab. Sein Fahrzeug wurde dabei erheblich beschädigt. Gemäss ersten Aussagen musste er einem entgegenkommenden Auto ausweichen.
Dieses Fahrzeug wird nun gesucht.
Die Kantonspolizei führte zusammen mit der Kantonspolizei Zürich sowie mehreren Partnerorganisationen eine mehrstündige Fahndungsaktion im Grenzgebiet Zürich/Aargau sowie auf der A1 durch.
Im Fokus der Fahndungsaktion stand die Suche nach mobilen Verdächtigen auf der Strasse, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Hotspots wie Bahnhöfen.
Bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und der Limmattalbahn sind am Dienstag (14.05.2024) fünf Passagiere leicht verletzt worden.
Der Unfall ereignete sich kurz nach 9 Uhr auf der Landstrasse.
Anfang Januar wurde die Velostation unter dem neu gestalteten Bahnhofplatz eröffnet.
Die Benutzung der modernen, videoüberwachten Velostation ist bisher kostenlos. Damit Parkgebühren erhoben werden können, hat der Stadtrat ein Reglement erarbeitet, das – analog zum Parkierungsreglement für Motorfahrzeuge – die Erhebung von Gebühren regelt. Es wird dem Einwohnerrat am 24. Juni 2024 vorgelegt.
Im südlichen Bereich der Pfistergasse saniert die StWZ Energie AG demnächst die Werkleitungen und baut gleichzeitig Fernwärme-Leitungen ein.
Der Zofinger Stadtrat möchte Synergien nutzen und den Gassenraum neu und behindertengerecht gestalten. Er beantragt beim Einwohnerrat zwei Verpflichtungskredite in der Höhe von insgesamt 671'000 Franken.
Am 24. Mai 2024 werden Feuerwehr, Sanität, Kantonales Katastrophen Einsatzelement und Kantonspolizei des Kantons Aargau beim Training "KELAG" in Raum Aarau gemeinsam den Ernstfall proben.
Ziel ist es, die Voraussetzungen zur Bewältigung von Grosslagen zu optimieren und das vorhandene Wissen zu den Partnerorganisationen zu erweitern. Das Training unterstreicht die entscheidende Bedeutung einer reibungslosen Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen für die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton.
Am Donnerstagnachmittag geriet ein Auto bei Lupfig auf die Gegenfahrbahn und prallte heftig mit einem Traktor zusammen.
Der Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Verletzt wurde niemand.
Am späten Mittwochnachmittag des 15. Mai 2024 kam es in Zofingen zu mehreren Angriffen auf Passanten.
Kurze Zeit später wurde gemeldet, dass sich jemand Zutritt zu einem Einfamilienhaus verschafft und sich dort verbarrikadiert hatte.
Nach zwei Jahren Vorbereitung lanciert der Touring Club Schweiz das neue Verkehrserziehungsprogramm „Mobeeez“, das in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Kantonspolizei Freiburg entwickelt wurde.
Mobeeez, das sich an 8- bis 12-Jährige richtet, wurde am 15. Mai 2024 in einer Schule im Kanton Freiburg vorgestellt und soll zukünftig in der ganzen Schweiz zugänglich sein.
Die Kantonspolizei Aargau sorgt für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.
Sichere Strassen, Hilfe bei Unfällen und der Kampf gegen die Kriminalität gehören zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Abteilungen der Polizei Aargau
Die Polizei Aargau gliedert sich in sechs Abteilungen, die einem Kommandanten unterstehen. Die Abteilungen im Überblick:
Kriminalpolizei
Mobile Polizei
Stationierte Polizei
Führung & Einsatz
Polizeitechnik
Kommandobereiche
Die Aufgaben der Kriminalpolizei Aargau
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten wie Kapitalverbrechen oder schweren Raub, nimmt die Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Auch bei Wirtschaftskriminalität, Fälschungen oder bandenmässigen Einbrüchen ist diese Abteilung der Polizei Aargau zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahnden gezielt nach Personen und arbeiten zudem in der Verbrechensprävention. Einen wesentlichen Anteil an der Ermittlungsarbeit hat die Kriminaltechnik. Bei der Polizei Aargau kümmern sich Spezialisten der Kriminalpolizei um die Analyse der Beweise.
Die Mobile Polizei im Kanton Aargau
Die Mobile Polizei ist Tag und Nacht auf den Strassen des Kantons unterwegs. Kommt es zu einem Unfall, sind die Polizisten schnell vor Ort und leiten ersten Massnahmen ein. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den engen Kontakt zu anderen Abteilungen sind die Patrouillen in der Lage, direkt einzugreifen. Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Aufnahme von Verkehrsunfällen zu den Aufgaben der Mobilen Polizei im Kanton Aargau.
Stützpunkte der Polizei Aargau
Aargauer Bürgerinnen und Bürger wenden sich mit ihren Anliegen an die Stationierte Polizei. Im Kanton gibt es insgesamt neun Stützpunktkreise, die für die Bevölkerung zuständig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermitteln bei Straftaten und sorgen für Sicherheit im Kanton Aargau. Dabei zeigt die Polizei Aargau Präsenz und dient als Anlaufstelle für Anzeigen.
Die Abteilung Führung & Einsatz
Die Abteilung Führung & Einsatz kümmert sich um die Unterstützung der Polizisten vor Ort. Mit spezieller Technik oder besonderen Dienstleistungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kollegen da. Im Lage- und Analysezentrum werten die zuständigen Polizisten die aktuelle Situation aus und koordinieren und führen Einsätze. In der Notrufzentrale werden die Notrufe aus dem Kanton abgewickelt.
Abteilungsübergreifende Einsätze plant und koordiniert der Dienst Operationen, der auch für die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien zuständig ist. Einsatztrainings und die Sondereinheit ARGUS gehören ebenfalls zur Abteilung Führung & Einsatz. Die Kompetenzstelle SIWAS ist für Waffen, Sprengstoff und Ähnliches zuständig.
Polizeitechnik für einen reibungslosen Betrieb
Eine funktionierende Technik ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf bei der Polizei Aargau. Die Abteilung Polizeitechnik ist unter anderem für das digitale Funknetz, die Hausinstallationen und die Informatik zuständig. Die Einsatzfähigkeit der rund 220 Polizeifahrzeuge obliegt ebenfalls dieser Abteilung. Nach Angaben der Polizei Aargau sind die Fahrzeuge jährlich mehr als 4 Millionen Kilometer unterwegs – ein einwandfreier Zustand der Wagen ist daher Pflicht. In der Verantwortung der Abteilung liegt auch die Uniformierung der Polizisten.
Die Kommandobereiche der Polizei Aargau
Die betrieblichen Abläufe der Polizei Aargau obliegen den Kommandobereichen. Das Personalmanagement und die Ausbildung sowie die Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Kommandobereiche. Auch das Controlling und die Finanzen der Polizei Aargau werden aus dieser Abteilung verwaltet. Rechtliche Fragen des Korps werden ebenfalls im Kommandobereich bearbeitet.
Mit der Sondereinheit „ARGUS“ gibt es eine spezielle Abteilung der Polizei Aargau, die für Einsätze mit erhöhten Risiken ausgebildet wurde. Die Spezialisten treten bei gefährlichen Einsätzen in Aktion.
Polizeihunde unterstützen Kolleginnen und Kollegen
Neben den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Aargau sind auch Polizeihunde im Dienst. Bei der Mobilen Polizei oder den Stützpunkten und der Kriminalpolizei unterstützen die Vierbeiner die Polizisten bei ihrer Arbeit. Wer einen Polizeihund führen möchte, muss besondere Voraussetzungen erfüllen. Bei der Aargauer Polizei sind insgesamt 30 Hunde für verschiedene Aufgaben im Einsatz. Unter anderem arbeiten die Tiere als Such- und Schutzhunde und helfen beim Aufspüren von Betäubungsmitteln.
Ordnungsdienst für besondere Situationen
Mit dem Ordnungsdienst arbeitet die Polizei Aargau in Situationen zusammen, bei denen mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft zu rechnen ist. Bei Kundgebungen, Fussballspielen oder ähnlichen Grossanlässen kommt der Ordnungsdienst zum Einsatz. Abhängig vom Event übernimmt der Dienst Aufgaben in anderen Kantonen und unterstützt nach Angaben der Polizei Aargau beim World Economics Forum in Davos.
Gewässerpolizei im Kanton Aargau
Die Gewässerpolizei übernimmt bei Unfällen auf Gewässern die Arbeit und unterstützt beispielsweise bei der Suche und Bergung vermisster Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren Bootsführer auf den Gewässern des Kantons und überprüfen die Einhaltung der Schifffahrtsvorschriften. Durch die Präsenz auf den Gewässern erhöht die Gewässerpolizei die Sicherheit. Polizisten aus dem Bereich der Mobilen Polizei, die als Schiffsführer ausgebildet sind, übernehmen die Aufgaben der Gewässerpolizei.
Duales Sicherheitssystem des Kantons Aargau
Im Kanton Aargau gibt es ein duales Sicherheitssystem. Demnach besteht eine Aufgabenteilung zwischen der Kantonspolizei und den einzelnen Regionalpolizeien des Kantons. Für die Bevölkerung spielen die Zuständigkeiten keine Rolle, wenn Unterstützung der Polizei Aargau gefragt ist, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Welche Polizeibehörde zuständig ist, entscheiden die Polizisten vor Ort.
Sicherheit im Strassenverkehr
Die Kantonspolizei Aargau steht im Dienste der Bevölkerung und sorgt in allen Bereichen für Sicherheit. Gerade im Verkehr können Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen einiges zur Unfallvermeidung beitragen. Die Polizei Aargau gibt dazu verschiedene Tipps. Wer sicher und unfallfrei unterwegs sein will, sollte auf jeden Fall auf Rasen verzichten. Jeder, der mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, nimmt in Unfälle in Kauf. Die Polizei weist darauf hin, dass Raser mit Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren rechnen müssen und der Führerausweis im schlimmsten Fall für immer entzogen werden kann. Die Polizisten prüfen daher mit Kontrollen, ob die Lenkerinnen und Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Dazu ist die Polizei Aargau Tag und Nacht mit mobilen Messgeräten auf den Autobahnen und Strassen im Kanton unterwegs.
Polizei Aargau berät zum Einbruchschutz
Im privaten Bereich spielt der Schutz vor Einbruch eine wesentliche Rolle. Die Polizei Aargau rät zur Wachsamkeit. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte aufmerksam sein und nicht wegschauen, sondern die Polizei rufen. Gerade ältere und kranke Nachbarn sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Der Türöffner eines Mehrfamilienhauses sollte nicht unbedacht betätigt werden, idealerweise überzeugen die Bewohner sich vorher, wer da geläutet hat.
Auch in Fahrzeuge wird häufig eingebrochen. Die Experten der Polizei Aargau raten daher, keine Wertsachen im Auto zu lassen. Von aussen sollte direkt sichtbar sein, dass sich nichts Wertvolles im Wagen befindet. Das Auto sollte auch in Tiefgaragen oder anderen vermeintlich sicheren Orten stets abgeschlossen werden.
Taschen- und Trickdiebstähle vermeiden
Taschen- oder Trickdiebstähle sind häufige Delikte im Kanton Aargau. Vorsicht ist an Orten wie Bahnhöfen oder auch Autobahnraststätten und Fussgängerzonen geboten. Im Gedränge schlagen Langfinger gern zu. Die Polizei Aargau empfiehlt, Wertsachen direkt am Körper zu tragen und keinesfalls in Rucksäcken oder Aussentaschen zu transportieren. Wer nachts ohne Begleitung in einem Zug unterwegs ist, sollte möglichst nicht schlafen.
Bei einem Trickdiebstahl gehen die Täter raffiniert vor und versuchen, das Opfer abzulenken. Wichtig ist, in ungewohnten Situationen wachsam zu bleiben und misstrauisch zu reagieren. Vor allem die Frage nach Kleingeld wird oftmals genutzt, um dem Opfer Bargeld zu entwenden.
Die Betrugsmaschen Krimineller
Leider sind nicht nur Diebstähle an der Tagesordnung, Betrüger versuchen, Opfer in die Falle zu locken. Eine häufige Masche ist der sogenannte Enkeltrick oder ein falscher Polizist, der am Telefon behauptet, die Wertsachen des Angerufenen seien nicht mehr sicher und ein Kollege der Kriminalpolizei würde gleich vorbeikommen, und die Dinge abholen. In diesen Fällen sollte sofort die Polizei Aargau eingeschaltet werden, um die Täter möglichst schnell dingfest zu machen.
Auch falsche Anrufe, die angeblich von Microsoft kommen, werden immer wieder gemeldet. Der Anrufer behauptet, der Computer des Opfers hätte ein Problem und er müsse aus der Ferne zugreifen. In Folge wird eine Mail mit einem Link zugesendet und eine Schadsoftware auf dem Rechner des Betroffenen installiert. Wichtig ist, nicht auf derartige Anrufe zu reagieren, sondern sofort aufzulegen. Wachsamkeit ist bei der Bestellung in Online-Shops gefragt. Die Seiten lassen sich sehr leicht fälschen und Betroffene, die eine Vorauszahlung geleistet haben, warten vergeblich auf die Ware. Vorsicht ist vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen geboten!
Wichtiger Teil der Polizeiarbeit – die Vermeidung von Gewaltdelikten
Ein wichtiger Aufgabenbereich der Polizei Aargau ist die Aufklärung von Gewalttaten. Die Experten beschreiben zielgerichtete Gewalt als Teil einer Eskalation, in der Regel zeichnet sich eine Krise also schon länger ab. Verschiedene Warnsignale sollten unbedingt ernstgenommen werden und der polizeiliche Gewaltschutz rechtzeitig als Unterstützung angefordert werden. Im Notfall stehen die Polizisten unter der Rufnummer 117 jederzeit zur Verfügung.
Wissenswertes zum Kanton Aargau
Im Kanton Aargau leben etwa 630’000 Einwohner, damit handelt es sich um das viertgrösste Kanton der Schweiz. Insgesamt gliedert sich das Kanton in 11 Bezirke und mehr als 200 Gemeinden. Hauptstadt ist die Stadt Aarau. Wichtige Städte sind unter anderem Baden, Brugg, Wohlen und Rheinfelden.