Der erste Herbststurm hat vielerorts seinen Höhepunkt erreicht und im Flachland teilweise Sturmböen und örtlich sogar Orkanböen gebracht (Aesch BL 126 km/h, Cressier NE 125 km/h, St. Chrischona BS 119 km/h).
Auch auf den Jurahöhen und den Bergen konnten stellenweise Orkanböen registriert werden, wobei die stärksten Böen mit 137 km/h auf dem Moleson (FR) und mit 134 km/h auf dem Chasseral (BE) verzeichnet wurden. Die Winde bleiben am Vormittag noch teilweise stark bis stürmisch und werden dann am Nachmittag langsam schwächer.
Am Mittwochmorgen ist es beim Spital Scuol zwischen einem überholenden Automobilisten und einer abbiegenden E-Bikerin zu einer Kollision gekommen. Die Fahrradfahrerin stürzte und verletzte sich leicht.
Der 32-jährige Automobilist beabsichtigte am Mittwoch gegen 07.15 Uhr auf der Engadinerstrasse Höhe Zufahrt Spital Scuol die 61-Jährige auf dem E-Bike zu überholen. Als er sich in unmittelbarer Nähe der Zweiradfahrerin befand, bog diese ohne Anzeichen nach links zum Spital ab.
Über Skandinavien hat sich ein riesiges Sturmtief namens Ignatz installiert. Sein Windfeld tangiert grosse Teile Europas, vor allem in Frankreich, in den Benelux-Staaten, in Deutschland sowie später in Polen und im Baltikum gibt es einen veritablen Herbststurm.
Die Schweiz wird allerdings nur randlich davon betroffen, die stärksten Windböen erreichen dabei im Flachland zwischen etwa 60 und 80 km/h, auf den Jurahöhen und ausgesetzten Voralpengipfeln liegen auch lokal Orkanböen (Böen ≥ 118 km/h) drin!
Heute überqueren uns die Wolken einer Warmfront, mit ihr gelangt ein Schub markant milderer Luft zu uns in den Alpenraum. In Kombination mit im Flachland aufkommendem Südwestwind sowie Föhn in den Alpen wird morgen noch einmal verbreitet die 20-Grad-Marke geknackt.
Wie ungewöhnlich ist das für diese Jahreszeit?
In Chur ist es am Montag (18.10.2021) kurz nach 16 Uhr auf der Ringstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen bei welchem ein 54-jähriger Fussgänger schwer verletzt wurde. Ein Autofahrer hatte ihn auf dem Fussgängerstreifen angefahren.
Der 19-jährige Autolenker fuhr auf der Ringstrasse in Richtung Kasernenstrasse, als der 54- jährige Mann den Fussgängerstreifen zwischen der Felsenau- und der Pulvermühlestrasse überquerte. Der Fussgänger wurde vom Auto erfasst und dabei schwer verletzt.
Am Montag hat ein Automobilist auf der Autobahn in Maienfeld eine Anhängerstütze verloren. Ein ihm folgender Autolenker wich dieser aus und schleuderte. Einem Sattelmotofahrzeug schlitzte die Stütze einen Reifen auf.
Ein Automobilist fuhr am Montag kurz vor 11 Uhr auf der Nordspur der Autobahn von Maienfeld in Richtung Sargans. Dabei löste sich an seinem Sachentransportanhänger eine Abstellstütze und fiel auf die Fahrbahn. Ein ihm folgender Autolenker wich der umherfliegenden Stütze aus, worauf sein Fahrzeug in den rechtsseitigen Grünstreifen schleuderte und in den Wildschutzzaun prallte. Ein Chauffeur konnte trotz Vollbremsung eine Kollision mit der Stütze nicht mehr vermeiden. Dabei wurde einer der Doppelreifen seiner Sattelzugmaschine aufgeschlitzt. Er konnte sein Fahrzeug auf dem Pannenstreifen anhalten.
Abgesehen vom Nebel im Flachland durften wir uns am Wochenende über goldenes Oktoberwetter freuen, auch heute ändert sich daran nur im Detail etwas. Im Laufe dieser Woche wird unser Wetter aber dann doch wieder dynamischer. Dabei zeigt die Temperaturkurze bis zur Wochenmitte nach oben, der Knick nach unten lässt aber nicht lange auf sich warten!
Heute Montag liegt im Flachland zunächst Nebel mit einer Obergrenze von 500 bis 600 Metern. Diese Schwaden lösen sich zwar auf, die meiste Geduld braucht es dabei aber wieder im Zürcher Unterland, im Thurgau und am Bodensee – hier kann sich das bis Mitte Nachmittag hinziehen.
Am Montagmorgen ist es im Zizerser Feld auf der Südspur der Autobahn zu zwei Auffahrkollisionen gekommen. Die Autobahn war blockiert.
Ein 34-jähriger Automobilist fuhr am Montag kurz nach 05.30 Uhr auf der Normalspur der Autobahn in Richtung Chur. Auf dem Zizerser Feld kollidierte er in das Heck eines vorausfahrenden Lastwagens. Sein Auto war frontal schwer beschädigt und kam nicht mehr fahrbar auf der Normalspur zum Stillstand. Die Lastwagenlenkerin konnte ihr Fahrzeug auf dem Pannenstreifen abstellen. Nachdem der 34-Jährige sich von seinem Auto entfernt hatte, kollidierte ein 61-jähriger Autofahrer ins Heck des stehenden Autos.
Die medizinische Hilfe aus der Luft war an diesem sonnigen Herbstwochenende häufig gefragt. Die Helikopter-Einsatzzentrale der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega organisierte am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Oktober, schweizweit rund 90 Helikopter-Einsätze für in Not geratene, schwer erkrankte oder verletzte Menschen.
Die Einsätze über das Wochenende deckten das breite Einsatzspektrum der Rega ab: Die Crews standen unter anderem für Patientinnen und Patienten mit akuten Erkrankungen, für Verlegungsflüge von peripheren Spitälern in Zentrumsspitäler sowie nach Berg-, Sport- und Verkehrsunfällen im Einsatz. Allgemein widerspiegeln die Einsatzzahlen der Helikopter-Crews die Wetterbedingungen, das Freizeitverhalten und die Reisetätigkeit der Bevölkerung sowie ausländischer Touristen in der Schweiz.
Am Sonntagvormittag ist auf der Prättigauerstrasse H28 in Davos Wolfgang eine Motorradfahrerin gestürzt. Dem Sturz voraus ging ein Überholmanöver. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Die 35-jährige Motorradlenkerin fuhr am Sonntag um 11.10 Uhr auf der Prättigauerstrasse von Davos Laret bergwärts in Richtung Davos Wolfgang. Vor einer Linkskurve führte sie ein Überholmanöver durch und stürzte, als sie wieder auf die rechte Fahrspur zurückfahren wollte. Sie blieb leicht verletzt auf der Fahrbahn liegen.
In Chur ist es am Samstagnachmittag (16.10.2021) auf der Malixerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Beteiligt waren ein Motorrad und zwei Personenwagen. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt.
Der 62-jährige Motorradfahrer fuhr von Malix herkommend über die Malixerstrasse abwärts. Unterhalb des Grosskehrrank geriet er über die Strassenmitte hinaus und kollidierte seitlich mit dem entgegenkommenden Auto einer 37-Jährigen. Der Motorradlenker konnte sich im Sattel halten, kollidierte aber nach rund 100 Metern mit dem Heck der ihm vorausfahrenden 40-jährigen Automobilistin. Am bergseitigen Strassenbord ist der Motorradfahrer und sein Töff schliesslich zum Liegen gekommen.
In der Sonntagnacht verunfallte in Domat/Ems auf der A13 ein Fahrzeuglenker. Das Fahrzeug und die Mittelleitplanke wurden massiv beschädigt.
Um 02:15 Uhr befuhr ein 22-jähriger Fahrzeuglenker die Autobahn A13 von Bonaduz kommend in Richtung Chur. Auf der Höhe von Domat/Ems, beim sogenannten Kirchhügelrank, gelangte sein Personenwagen an den unmittelbaren linken Fahrbahnrand und kollidierte in der Folge mit der Mittelleitschranke.
Am späten Samstagnachmittag kippte in steilem Gelände ein landwirtschaftlicher Motorkarren zur Seite. Der Lenker wurde verletzt.
Um 17:26 Uhr war ein 60–jähriger Mann auf Gemeindegebiet Luzein bei der Örtlichkeit Alpanova mit einem Motorkarren damit beschäftigt Material zu transportieren. Die Arbeiten fanden in abfallendem Gelände statt.
Am Samstagvormittag ist es bei einer Strassengalerie nach dem Grenzübergang Castasegna zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. Ein Lenker wurde dabei verletzt.
Am Samstagvormittag um 10:20 Uhr befuhr ein 22-jähriger italienischer Personenwagenlenker, unmittelbar nach dem Grenzübertritt, die Hauptstrasse Nr. 3 in Richtung Vicosoprano. Dabei gelangte er aus noch unbekannten Gründen vor dem Portal der örtlichen Galerie zusehends auf die Gegenfahrbahn.
Am Freitagabend verunfallte auf der Arosastrasse ein Fahrzeuglenker. Dabei wurde dieser leicht verletzt.
Um 21:45 Uhr befuhr ein deutscher Fahrzeuglenker die Arosastrasse in Richtung Langwies. Bereits kurz nach dem Ortsende von Arosa gelangte sein Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte im weiteren Verlaufe zunächst mit einer bergseitigen Stützmauer. Dadurch kippte der Personenwagen auf das Fahrzeugdach und rutschte auf diesem rund 50 Meter die Arosastrasse hinunter.
Die Stadtpolizei Chur und der Schweizerische Blinden- und Sehbehindertenverband, Sektion Graubünden, haben gemeinsam einen Sensibilisierungstag zum Thema „Weisser Stock bedeutet Stopp“ durchgeführt.
Blinde und sehbehinderte Personen mit dem „Weissen Stock“ (Langstock, Signalstock oder Gehstock) haben bei der Strassenüberquerung gemäss dem Strassenverkehrsgesetz immer Vortritt. Der senkrechte weisse Stock ist mit einer roten Ampel gleichzustellen. Dies gilt für sämtliche Fahrzeuge inklusive Fahrräder und Trottinetts. Den Verkehrsteilnehmenden ist diese Verkehrsregel leider nur wenig bekannt. Deshalb ist es dem Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband ein grosses Anliegen die sehenden Mitmenschen darauf aufmerksam zu machen.
Am Donnerstagvormittag ist in Lenzerheide ein Fussgänger von einem Auto angefahren worden. Der Mann wurde leicht verletzt.
Ein 90-jähriger Automobilist fuhr kurz nach 10.15 Uhr über die Nebenstrasse Penasch Sot in Richtung Campingplatz Lenzerheide. Dabei übersah er in einer Linkskurve ein am rechten Strassenrand spazierendes Paar.
Am Donnerstagvormittag hat die Kantonspolizei Graubünden in Unterrealta einen Anhängerzug angehalten. Bei der Kontrolle wurden gravierende Mängel an der Fahrzeugkombination festgestellt.
Ein 38-jähriger Chauffeur fuhr mit einem in Italien eingelösten Anhängerzug um 07.30 Uhr auf der Autostrasse N13 in Richtung Süden und wurde ins Schwerverkehrskontrollzentrum in Unterrealta abgeleitet. Nebst weiteren Mängeln wurde bei der Kontrolle der Fahrzeugkombination festgestellt, dass die Reifen am Anhänger teilweise bis auf die Karkasse abgefahren waren. Zudem konnten am Zugfahrzeug schwerwiegende Mängel am Bremssystem festgestellt werden.
Die Regierung genehmigt umfangreiche Korrektionen der Bernina-, der Valser- und der Seraplanastrasse.
Zudem schliesst sie eine Leistungsvereinbarung mit dem Verein Schadensorganisation Erdbeben.
In der Nacht brachte eine Kaltfront teilweise kräftige Regengüsse und in den Bergen eine Portion Neuschnee. In Höhenlagen ab 1300 Metern ist die Landschaft heute Morgen angezuckert.
Bis zum Eindunkeln gab es gestern nur da und dort ein paar Schauer, dies am ehesten ganz im Osten. In der vergangenen Nacht erfasste uns dann allerdings von Norden her eine etwas aktivere Kaltfront, sie brachte vorübergehend kräftigere Regenschauer.
Am Montagnachmittag ist es oberhalb von Pontresina zu einem Bergunfall gekommen. Eine Wanderin stürzte ab und konnte nur noch tot geborgen werden.
Die 71-jährige Frau lief gemeinsam mit ihrem Ehemann um 13.30 Uhr von der Segantini Hütte kommend in Richtung Alp Languard. Auf einer Höhe von knapp 2'500 m ü. M stürzte sie und fiel rund 200 Meter einen felsdurchsetzten Hang hinunter. Die Rega Ärztin konnte nur noch den Tod der Frau feststellen.
Am Montagnachmittag hat sich auf einer Baustelle in Poschiavo ein Arbeitsunfall ereignet. Ein Maschinenführer wurde durch Erdmassen getroffen und verletzt.
Der 53-Jährige war auf einer Baustelle an der Via dal Poz in Poschiavo in einem Graben mit seiner Maschine mit Erdarbeiten beschäftigt. Kurz vor 14.15 Uhr stieg er aus der Kabine des Baggers und begab sich vor die Maschine, um einen Behälter korrekt zu platzieren.
Am Montagvormittag ist es auf der Schanfiggerstrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Alle fünf Fahrzeuginsassen wurden verletzt.
Eine 19-jährige Automobilistin fuhr alleine von Chur kommend bergwärts in Richtung Arosa. In einer langgezogenen Rechtskurve in St. Peter geriet sie kurz nach 09.30 Uhr auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zu einer Streifkollision mit einem talwärtsfahrenden Personenwagen eines 58-Jährigen. Er und seine drei mitfahrenden Personen, darunter ein Kleinkind, sowie die bergwärts fahrende Lenkerin wurden verletzt.
Am Montagmorgen hat sich in Vaz/Obervaz ein Arbeitsunfall auf einer Baustelle ereignet. Ein Bagger stürzte einen steilen Abhang hinunter. Der Baggerführer wurde verletzt.
Bauarbeiter waren damit beschäftigt, für die Strassensanierung eine provisorische Parallelstrasse zur Voa da Solis zu bauen. Dazu wurde der Hang aufgeschüttet und mit Holzblöcken im Kastensystem abgestützt. Kurz nach 8 Uhr kippte der Bagger auf dem provisorischen Strassenstück um und stürzte rund zwanzig Meter einen steilen Abhang hinunter. Von einem Baum wurde die Maschine gestoppt.
Am Sonntagnachmittag ist es auf der Nationalstrasse N28 in Malans zu einem tragischen Verkehrsunfall gekommen. Ein Jugendlicher kam dabei ums Leben, zwei Personen wurden verletzt.
Ein 62-jähriger Personenwagenlenker fuhr kurz nach 13 Uhr vom Anschluss Karlihof in Richtung Autobahnanschluss A13. Nach der Einfahrt geriet er auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er mit zwei hintereinanderfahrenden Personenwagen und anschliessend mit zwei nachfolgenden Mofas.
Der Montagmorgen war eine ziemlich frische Angelegenheit und fühlte sich schon fast nach Winter an, etliche Stationen verzeichneten den ersten Frost. Davon abgesehen erwartet uns aber noch einmal ein ruhiger Herbsttag. In den Bergen gibt es eine super Fernsicht sowie den Blick auf die sich lichtenden Nebelfelder.
Morgen stellt sich die Wetterlage aber um, zwei Kaltfronten bringen bis Mittwoch eine Portion Neuschnee.
Nach rund elfjähriger Bauzeit wird am 9. Oktober 2021 der Abschluss der Bauarbeiten an der Transerstrasse mit dem 440 Meter langen Tunnel Plattas als Kernstück gefeiert. Trans erhält dadurch eine ganzjährig befahrbare, sichere Verbindung, die für Fahrzeuge bis 32 Tonnen Gesamtgewicht zugelassen ist.
Die Transerstrasse erschliesst die ehemalige Gemeinde Trans, heute eine Fraktion der Gemeinde Domleschg, auf 1480 Meter über Meer. Die ursprüngliche Erschliessung führte als Naturstrasse von Paspels über Dusch und Vecs nach Trans. Die Strasse war steil und schmal. Sie wies zudem mehrere enge Kehren auf, sodass ein Kreuzen nur an wenigen Stellen möglich war. Mit Lastwagen war Trans nicht erreichbar.
In der Samstagnacht (09.10.2021) ist es an der Comercialstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Es entstand grosser Sachschaden. Personen wurden keine verletzt.
Am Freitagmittag (8.10.2021) kurz nach 12.00 Uhr ist es in einem Parkhaus der Churer Innenstadt zu einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen gekommen.
Eine Person verletzte sich dabei.
Bereits heute Freitag sorgt ein Hoch auf den Bergen für viel Sonnenschein, im Flachland gibt es dagegen zumindest teilweise hochnebelartige Wolken.
Am Wochenende ändert sich am sonnigen Wetter in den Bergen nichts, im Flachland liegt dagegen unverändert teilweise Hochnebel. Nach einem nach Nebelauflösung noch freundlichen Montag sorgt ein Höhentrog bis Mittwoch für unbeständiges Wetter und in den Bergen für eine deutliche Abkühlung, die Schneefallgrenze kann gegen 1000 Meter sinken!
Am Donnerstagvormittag hat sich auf einer Baustelle in Thusis ein Unfall ereignet. Ein Arbeiter stürzte über eine Stützmauer ab und wurde verletzt.
Ein Team von Strassenbauern war damit beschäftigt, auf der Zufahrtsstrasse zum Fluchtstollen des Tunnels Crapteig Belag einzubauen.
Der Oktober hat nicht nur farblich durch die Laubverfärbung viel zu bieten, er ist auch ein Monat, der wettermässig eine grosse Palette abdeckt. So sind zu Beginn im Flachland noch vereinzelt Sommertage möglich.
Gleichzeitig gibt es aber auch teilweise die ersten Fröste, vor allem in der zweiten Hälfte ist sehr selten auch schon der erste Schnee möglich. Ein Blick in die Statistik gibt einen Einblick.
Rund 150 Meter oberhalb der Galerien Steintöbeli an der Valserstrasse befinden sich grössere instabile Felsmassen. Das Tiefbauamt trägt diese absturzgefährdeten Felsmassen mittels einer kontrollierten Sprengung ab.
Damit verhindert es den drohenden Absturz und die Beschädigung der Galerien und gewährleistet die Arbeitssicherheit der nachfolgend geplanten Instandsetzungsarbeiten.
In Andeer ist es am Dienstagabend auf der Nationalstrasse N13 während eines Überholmanövers zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Lieferwagen gekommen. Der Motorradlenker wurde dabei verletzt.
Der 58-jährige Motorradlenker fuhr um 17 Uhr auf der N13 von Thusis in Richtung Splügen. Nach dem Anschluss Avers überholte er im zweispurigen Bereich einen Lieferwagen, der sich auf der Überholspur befand, um einen Lastwagen zu überholen. Der Motorradlenker kollidierte dabei mit der linken Seite des Lieferwagens und stürzte.
Am Dienstagnachmittag ist es auf der Landwasserstrasse H417 zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Drei Fahrzeuginsassen wurden verletzt.
Eine 62-jährige Automobilistin aus dem Fürstentum Liechtenstein fuhr von Davos kommend über die Hauptstrasse H417 in Richtung Frauenkirch. Um 14.20 Uhr kam sie in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit dem Personenwagen eines 81-Jährigen.
In Domat / Ems ist am Dienstagmorgen ein Personenwagen in ein Bachbett gestürzt. Eine Frau wurde dabei verletzt.
Die 52-jährige Frau fuhr um 8.40 Uhr auf der Via Val in Richtung Via Sid. In der leichten Rechtskurve bei der Abzweigung zum Robinson Spielplatz fuhr sie geradeaus. Das Fahrzeug kollidierte mit einer Strassenbeschilderung, durchbrach ein Brückengeländer und stürzte in das dahinterliegende Bachbett. Auf der Seite liegend kam es zum Stillstand.
In Davos Platz wird die 62-jährige Angelika Ute Härtel vermisst.
Sie wurde letztmals am 1. Oktober 2021 in Davos Platz gesehen. Eine umfangreiche Suchaktion verlief ergebnislos.
Die Kantonspolizei Graubünden hat im Oberengadin verschiedene Hofladendiebstähle aufgeklärt. Dank Hinweisen aus der Bevölkerung konnte ein Mann als mutmasslicher Täter ermittelt werden.
Im Oberengadin ereigneten sich im Zeitraum von Februar bis Juni 2021 mehrere Einschleichdiebstähle in verschiedenen Hofläden. Zusammen mit ausgiebigen Ermittlungen führten Hinweise aus der Bevölkerung zu einem im Unterland wohnhaften 56-jährigen mutmasslichen Täter.
Am Donnerstagnachmittag (30.09.2021) zwischen 16.00 Uhr – 16.30 Uhr ist ein Fahrradfahrer auf dem Trottoir der Tittwiesenstrasse, Höhe Lacuna, von einem Personenwagen gestreift. Dadurch stürzte der Fahrradfahrer zu Boden. Der Autolenker fuhr ohne sich um den Fahrradfahrer zu kümmern davon. Die Stadtpolizei Chur sucht Zeugen.
Ein 79-jähriger Fahrradfahrer stieg auf sein Fahrrad auf dem Trottoir der Tittwiesenstrasse Höhe Lacuna und wollte neben einem parkierten Personenwagen wegfahren. Zur gleichen Zeit fuhr der Personenwagenlenker ebenfalls weg und streifte die linke Pedale des Fahrradfahrers, worauf dieser auf die rechte Seite zu Boden stürzte. Der Personenwagenlenker fuhr einfach weiter ohne sich um den Fahrradfahrer zu kümmern. Der Fahrradfahrer suchte nachträglich infolge Rückenschmerzen das Kantonsspital Graubünden auf.
Der gestrige Sonntag stand auf der Alpennordseite im Zeichen des Föhns. Im Süden regnete es bereits seit Samstag – zunächst nur gelegentlich und leicht, zuletzt aber immer kräftiger.
In Robiei fielen in den letzten 48 Stunden bereits über 120 mm, und in den kommenden Stunden kommt entlang des Alpensüdhangs noch einiges dazu.
Am Sonntag ist es auf der Nationalstrasse N13 im Landrüfetunnel zu einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen gekommen. Dabei wurden mehrere Personen verletzt.
Am Sonntag kurz nach 09:30 Uhr fuhr ein Wohnmobil auf der Südrampe von Süden in Richtung Norden. Dieses Wohnmobil verursachte aus technischen Gründen eine starke Rauchentwicklung im Landrüfetunnel. Ein in der Schweiz immatrikulierter Personenwagen sowie ein in Belgien immatrikulierter Personenwagen fuhren zur gleichen Zeit von Norden in Richtung Süden.
Am Sonntag ist es in einem Ferienhaus mit drei Wohnungen in Arosa zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Die Feuerwehr Arosa stand mit 35 Personen im Einsatz.
Der Brand wurde kurz nach 7 Uhr gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr, war eine Rauchentwicklung im Dachstock sowie Flammen nähe Kamin ersichtlich. Alle Personen konnten das Wohnhaus selbständig verlassen. Sie wurden durch den Rettungsdienst medizinisch begutachtet.
Am Samstag ist es auf der Malojastrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Dabei wurden der Motorradfahrer und die Sozia verletzt.
Am Samstagmittag fuhr ein 39-jähriger Italiener mit seinem Motorrad von Castasegna in Richtung Maloja. Höhe Vicosoprano im Gebiet Nasciarina geriet das Motorrad auf einer Geraden über den rechten Strassenrand hinaus. Folglich kam das Motorrad zu Fall.
In Sumvitg ist es am Freitag zu einem Arbeitsunfall gekommen. Ein Mann wurde verletzt.
Ein 61-jähriger Arbeiter war am Freitag gegen 16 Uhr mit Dachsanierungsarbeiten beschäftigt. Dabei stürzte der Mann von einer Leiter zirka drei bis vier Meter tief auf den gartenplatten Boden. Der Verunfallte wurde durch einen anwesenden Arbeitskollegen bis zum Eintreffen der Rega-Crew betreut.
Dank Hoch Merle gestalten sich der Donnerstag und der morgige Freitag ruhig und unspektakulär. Doch das ändert sich im Laufe des Wochenendes und zu Beginn der neuen Woche – eine spannende Wetterlage mit einer Kombination aus stürmischem Föhn, grossen Regenmengen und sinkender Schneefallgrenze bahnt sich an.
Die heute Morgen entlang der Alpen und im Osten zunächst noch vorhandenen Restwolken sind inzwischen meist schon verschwunden, nur in den Bündner Tälern gibt es noch hochnebelartige Wolkenreste. In der Romandie und in der Nordwestschweiz ist es seit der Früh sonnig. Heute Nachmittag dominiert die Sonne praktisch im ganzen Land.
Die Polizei In Graubünden kümmert sich um die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern, Feriengästen und anderen Besuchern des Kantons. Die Graubündener Polizei arbeitet besonders bürgernah und stellt den Menschen bei ihrer Tätigkeit stets in den Vordergrund.
So ist die Polizei in Graubünden organisiert
Dem Kommandanten unterstehen die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei Graubünden. Folgende Stabsabteilungen gibt es:
HR-Management
Dienste Polizeiführung
Kommunikation
Logistik
Darüber hinaus gliedern sich die Dienststellen des Korps wie folgt:
Regionalpolizei West
Regionalpolizei Ost
Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Die Regionalpolizei im Kanton Graubünden
Die Bediensteten der Regionalpolizeidienststellen kümmern sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung im Kanton. Sich selbst bezeichnet die Regionalpolizei als „Feuerwehr“, da die Mitarbeitenden immer dort vor Ort sind, wo schneller Einsatz gefragt ist. Das ist beispielsweise bei Unfällen, Hilfeleistungen oder Verbrechen der Fall.
Die uniformierten Polizistinnen und Polizisten sind rund um die Uhr auf Patrouille und dienen als Ansprechpartner für die Bevölkerung. Damit jederzeit und überall für Sicherheit gesorgt ist, teilen sich die Dienststellen in insgesamt vier Regionen auf: Rhein-Moesa, Surselva, Engiadina und Mittelbünden. Der jeweilige Regionalchef ist für die Führung zuständig. Rhein-Moesa und Surselva bilden zusammen die Region West, die Region Ost setzt sich aus Mittelbünden und Engiadina zusammen.
Die Verkehrspolizei der Polizei in Graubünden
Der Kanton Graubünden zeichnet sich durch besondere topographische Verhältnisse aus. Das Strassennetz führt zum Teil als Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen und stellt besondere Anforderungen an die Verkehrspolizei.
Das Verkehrsnetz des Kantons ist sehr gut ausgebaut. Auch wenn die Mobilität stetig zunimmt, verzeichnet die Polizei Graubünden tendenzielle rückläufige Unfallzahlen. Die meisten Unfälle resultieren nach Angaben der Polizei aus überhöhter Geschwindigkeit und einer Missachtung des Vorfahrtsrechts. Oft passieren Unfälle durch Unachtsamkeit. Etwa 30 Prozent aller Unfälle sind sogenannte Selbstunfälle durch zu schnelles Fahren oder Fahren unter Alkoholeinfluss.
Die Verkehrspolizei wertet zur ständigen Verbesserung der Sicherheit die Unfälle aus und erkennt dadurch unter anderem Unfallschwerpunkte. Diese werden durch bauliche Massnahmen oder Signalanlagen entschärft.
Mit Schwerpunktkontrollen soll die Sicherheit auf den Strassen Graubündens verbessert werden. Darum führt die Verkehrspolizei in Kooperation mit den jeweiligen Regionalpolizeien regelmässige Schwerpunktaktionen auf den Strassen des Kantons durch.
Die Schwerverkehrskontrollzentren des Kantons übernehmen verkehrspolizeiliche Sonderaufgaben. Unter anderem überprüfen die Bediensteten die Arbeits- und Lenkzeiten sowie die Ruhezeiten der Fahrzeugführer und kontrollieren auch den Zustand der Fahrzeuge. Besonders wichtig sind die Checks der Ladungssicherung.
Die Verkehrstechnik kümmert sich um die Planung von Signalanlagen. Die Mitarbeitenden setzen die eidgenössischen und kantonalen Verordnungen um und sorgen für eine optimale Durchsetzung der Regelungen. Darüber hinaus übernehmen die Bediensteten der Verkehrstechnik die Aufsicht bei der Planung von Tankstellen, Parkplätzen oder Bushaltestellen. Auch bei Strassenbauprojekten und Orts- und Regionalplanungen wird die Dienststelle hinzugezogen.
In der Gruppe Verkehrsregelung übernehmen die Bediensteten die Strassensignalisation und prüfen örtliche Verkehrsregelungen, die von den Gemeinden geplant werden. Auch bei Baustellen, Grosskontrollen oder Umleitungen und Grossveranstaltungen ist diese Gruppe, die eng mit dem kantonalen Tiefbauamt zusammenarbeitet, zuständig.
Die Verkehrsadministration ist für die Bewirtschaftung von Verkehrsunfall- und Verkehrssachenrapporten zuständig. Auch die Bearbeitung von Ordnunsbussen fällt in den Bereich dieser Gruppe. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Dienst Finanzen sorgt für ein reibungsloses Controlling.
Eine Überprüfung von Verkehrsrapporten der Kantons- und Stadtpolizei Chur findet in der Verkehrsregistratur statt. Die Rapporte werden nach Prüfung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Das Radarbüro übernimmt bei Geschwindigkeitsvorfällen. Die Bilder und Daten werden hier weiter verarbeitet und Betroffenen als Ordnungsbussen zugestellt. Grössere Übertretungen werden zur weiteren Bearbeitung an das Gericht weitergeleitet.
Unter dem Motto „From Hero to Zero! Runter vom Gas“ informiert die Polizei in Graubünden über sicheres und umsichtiges Fahren. Unter anderem rät die Polizei zum Fahren mit an die Situation und dem Können angepassten Geschwindigkeit. Ein aufmerksames und konzentriertes Fahren sorgt für Sicherheit und vermeidet Unfälle. Dazu gibt es eine Infobroschüre, die zeigt, welche Folgen das Verursachen eines Verkehrsunfalls haben kann.
Die Kriminalpolizei im Kanton Graubünden
Die Kriminalpolizei ermittelt Täter von Straftaten und überstellt diese der Justiz. Bei der Polizei Graubünden sind 80 Bedienstete mit der Aufklärung von Straftaten beschäftigt. Die Polizei betont, dass auch durch Hinweise der Bevölkerung viele Taten aufgeklärt werden können.
Innerhalb der Kriminalpolizei gibt es sechs verschiedene Spezialdienste:
Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung
Brandermittlung/Sprengstoff/Unfälle Waffen und Feuerwerk
Wirtschaftsdelikte
Betäubungsmitteldelikte/Milieu/Sexualdelikte
Observation
Cybercrime
Der Spezialdienst Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung ermittelt bei Tötungsdelikten, Verbrechen wie Geiselnahme oder Entführung und Serienstraftaten wie Raub oder Einbruchdiebstahl und Betrug. Die Fahrzeugfahndung kümmert sich um Fahrzeugdiebstähle oder Versicherungsbetrug. Auch die Rückführung gestohlener Fahrzeuge aus dem Ausland liegt in den Händen dieses Dienstes.
Geht es darum, die Ursache eines Brandes oder einer Explosion zu ermitteln, übernimmt der Spezialdienst Brandermittlung. Auch wenn es um die Bewilligung zur Beschaffung und Lagerung von Sprengstoff geht, sind die Bediensteten zuständig.
Straftaten mit wirtschaftlichem Hintergrund klärt der Spezialdienst Wirtschaftsdelikte auf. Geht es um Veruntreuung, Urkundenfälschung oder Geldwäsche und ähnliche Straftaten, ist dieser Dienst zuständig.
Mit der Bekämpfung des illegalen Drogenhandels beschäftigen sich die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Betäubungsmitteldelikte. Sie leisten zudem einen Beitrag zur Aufklärung und Verhinderung von Drogenkonsum.
Die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Observation werden von allen anderen Polizeidienststellen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität eingesetzt.
Straftaten im Internet klärt der Dienst Cybercrime auf. Auch die forensische Datensicherung und die Beweissicherung gehören zu den Aufgaben dieser Gruppe. Erfahrene Polizisten und Polizistinnen und Informatiker arbeiten in diesem Dienst eng zusammen.
Die Sicherheitspolizei der Polizei in Graubünden
Geht es um den Schutz von Personen, Sachen oder Veranstaltungen übernimmt die Sicherheitspolizei. Die Spezialeinheiten gehören ebenfalls zu dieser Abteilung des Korps:
Ordnungsdienst
Polizeigrenadiere
Hundeführer
Polizeiflugdienst
Alpinpolizei
Mobiles Einsatzelement
Verhandlungsgruppe
Bei einem Fussballspiel oder einer anderen Grossveranstaltung kümmert sich der Ordnungsdienst um die Sicherheit und sorgt für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung. Der Dienst ist auch für das Weltwirtschaftsforum in Davos zuständig.
Die Polizeigrenadiere arbeiten zum Schutz gefährdeter Personen oder übernehmen bei Geiselnahmen oder Erpressungen. Die Mitarbeitenden verfügen über eine Spezialausbildung, die das Verhalten in den besonderen Situationen schult.
Hunde werden für verschiedene Aufgaben bei der Polizei Graubünden eingesetzt. Das Aufspüren von Drogen oder die Suche nach Personen sowie der Schutz obliegen den Hundeführern und den Diensthunden. Die Vierbeiner begleiten die Hundeführer bei ihrer alltäglichen Arbeit.
Der Polizeiflugdienst koordiniert Einsätze aus der Luft, beobachtet und klärt auf. Auch verkehrspolizeiliche Aktionen unterstützt der Flugdienst mit dem Helikopter.
Bei Unfällen im Bergsport, beim Gleitschirmfliegen oder anderen Vorfällen in den Alpen übernehmen die Mitarbeitenden der Alpinpolizei. Auch wenn es bei Skiliften oder Bergbahnen zu Unfällen kommt, ist die Alpinpolizei zur Stelle.
Das Mobile Einsatzelement MEP arbeitet als Miliz-Spezialeinheit im gesamten Kanton. Besondere Schwerpunktaktionen werden durch diese Spezialabteilung durchgeführt.
Bei Konflikten übernehmen die Mitarbeitenden der Verhandlungsgruppe. Speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizistinnen greifen bei Bedarf ein.
HR-Management der Polizei Graubünden
Das wichtigste Potential der Polizei in Graubünden sind die Mitarbeitenden. Die Abteilung HR unterstützt bei der Weiterbildung und Weiterbildung und steuert die Karriere der Korpsangehörigen. HR steht als Ansprechpartner in allen Personalbelangen zur Verfügung.
Bürgernahe Polizeiarbeit in Graubünden
Die Sicherheit der Bevölkerung steht für die Polizei Graubünden an erster Stelle. Wer sich für eine Ausbildung bei der Kantonspolizei interessiert, meldet sich zunächst zu einem Eignungstest für die Polizeischule an. Bei entsprechender Eignung werden die weiteren Schritte individuell mit den Bewerberinnen und Bewerbern abgestimmt.
Möglich sind Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Kantonspolizei. Der Dienst bei einer der Regionaldienststellen oder die Arbeit bei der Verkehrspolizei ist ebenso möglich, wie eine Tätigkeit in der Verbrechensaufklärung. Wo die Polizistinnen und Polizisten eingesetzt werden, hängt von der Kompetenz und den Fähigkeiten ab.
Für die Aufnahme in die Ausbildung sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Unter anderem gehören ein guter Leumund, ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und eine gute psychische und physische Verfassung zu den Bedingungen für den Polizeidienst.
Eine Ausbildung bei der Polizei Graubünden dauert zwei Jahre, in denen praktische und theoretische Kenntnisse vermittelt werden. Die Lehrgänge finden in der Polizeischule Tessin und der Polizeischule Ostschweiz statt. Nach einer ersten Ausbildungsphase an einer der Polizeischulen erfolgt eine praktische Tätigkeit im Korps der Polizei Graubünden.
Das Polizeimuseum der Polizei Graubünden
Im Polizeimuseum blickt die Kantonspolizei Graubünden auf eine über 200-jährige Geschichte zurück. Zu sehen sind historische Dokumente, Uniformen, Waffen oder Zeugnisse über aufsehenerregende Kriminalfälle. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann sich im Rahmen einer Führung die Ausstellungsstücke des Polizeimuseums anschauen und dabei Wissenswertes erfahren. Eine vorherige Anmeldung zu einer Führung ist erforderlich. Zudem ist jeden ersten Dienstag des Monats für einen Besuch ohne Voranmeldung geöffnet.
Die Standorte der Polizei Graubünden
Die Kantonspolizei hat ihren Sitz Chur, verteilt über den Kanton gibt es verschiedene Polizeistützpunkte. Zudem verfügen die einzelnen Regionen über Kriminalstützpunkte sowie Verkehrsstützpunkte. Dazu kommen zwei Schwerverkehrskontrollzentren in Unterrealta und Mescolcina.
Wissenswertes zum Kanton Graubünden
Im Kanton Graubünden leben rund 198’000 Menschen. Der Kanton teilt sich in elf Bezirke auf, Hauptstadt des Kantons ist Chur. Weitere bekannte Orte sind Davos, Klosters, Seewies oder Trins.